CH267993A - Magnetisches Lager am Triebsystem von Elektrizitätszählern. - Google Patents

Magnetisches Lager am Triebsystem von Elektrizitätszählern.

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CH267993A
CH267993A CH267993DA CH267993A CH 267993 A CH267993 A CH 267993A CH 267993D A CH267993D A CH 267993DA CH 267993 A CH267993 A CH 267993A
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CH
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magnet
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magnetic bearing
electricity meters
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Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/12Arrangements of bearings
    • G01R11/14Arrangements of bearings with magnetic relief

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  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description


  
 



  Magnetisches Lager am Triebsystem von Elektrizitätszählern.



   Man ist seit langem bestrebt, die Lagerung des Triebsystems von Elektrizitätszählern zu verbessern uncl mit Rücksicht auf die hohe Empfindlichkeit soleher Instrumente und die kleinen dort zur Verfügung stehenden Kräfte die Reibung möglichst herabzusetzen. In diesem Bestreben ist rnan darauf gekommen, mit Hilfe von Magneten Entlastungsvorrichtungen zu bauen mit denen man wenigstens die durch. das Gewicht des rotierenden Systems ver   ursachte Reibung herabsetzen konnte. Diese    magnetischen Entlastungen können aber einer   meclla nischen    Führung der Triebsystemachse zur Sicherung der Zentrierung   nicht    entbehren und so lässt sieh auch   mit    ihnen die Lagerreibung nicht vollkommen beseitigen.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung ist am obern und am untern Ende der Systemachse eines Elektrizitätszählers je eine Magnetanordnung vorgesehen, deren jede einen rotationssymmetrischen, an der Systemachse befestigten Magneten und wenigstens einen ortsfesten Magneten aufweist, deren gleichnamige Pole sich über Luftspalte   gegenüberstehen,    das Ganze so, dass durch die abstossenden magnetischen Kräfte die Systemachse zentriert und in schwebender Lage im Zähler gehalten ist.



   Die   Zeichnung    zeigt zwei Ausführungsbei- spiele des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung.



   Gemäss der Fig. 1 ist 1 die Achse und 2 die Scheibe des Triebsystems eines Elektrizitätszählers, von dem   iln    weiteren noch Träger 3   und 4    für die   innern    Teile desselben, sowie das Zählwerk 5 dargestellt sind.



   Die Achse 1 weist in der Zone des obern Trägers 3 einen rotationssymmetrischen, pilzförmigen Magneten 6 und in der Zone des un- tern Trägers 4 einen ähnlichen   Magneten    7 auf. Diese Magnete 6   uiid    7 haben je einen hülsenförmigen Teil 6a bzw. 7a, der zur Befestigung des Magneten auf der Achse 1   diciit    und einen flanschförmigen Teil 6b bzw. 7b, der sieh   senkrecht    zur Achse 1 erstreckt. Das den Flanschen abgekehrte Ende der Hülsenteile besitzt einen kleinen Durchmesser und bildet den einen, während die Stirnfläche der Flanschen den andern Pol der magnete 6 bzw.



  7 bildet.



   An den Trägern 3 und 4 ist je ein topf  förmiger      Magnet    8 bzw. 9 befestigt. Der   zylin    drisehe Teil jedes magneten 8 bzw. 9 ist an seinem freien Ende mit einer Ringnut versehen und   in    diese ragt die   Stirnfiädie    des Flansches 6b bzw. 7h des Magneten 6 bzw. 7 hinein. Der Bodenteil   des    Magneten 8 bzw.   9    weist eine zentrale Öffnung 10 bzw. 11 auf, in die das dünne Ende der Hülsenteile 6a bzw.



  7a hineinragt.



   Die einzelnen Magnete 6 bis   0.    sind so magnetisiert, dass an den.   ringförmigen    Luftspalten zwischen 6 und 8 bzw. 7 und 9 gleichnamige Pole einander gegenüber liegen.



   Die ans den Magneten 6 und 8 gebildete Magnetanordnung liefert wie aus der   Figur    ohne weiteres ersichtlich, abstossende Kräfte, die sowohl zentrierend, wie auch   hebend    auf  das Triebscheibensystem wirken. Die zentrierenden Kräfte werden von denjenigen   Peld-    teilen in den Luftspalten erzeugt, in denen die Feldlinien horizontal verlaufen, währencl die hebenden Kräfte von den Feldteilen herrühren, in denen die Kraftlinien im Luftspalt vertikal verlaufen. Für die   alls    den   Magneten    7 und 9 gebildete Magnetanordnung gilt Analoges, wobei hier die auf die Achse wirkende vertikale   Kraftkomponente    nach unten gerichtet ist.



   Aus dem   Ganzen    resultiert, dass die System   achse    1 zentriert in schwebender Lage im Zäh-   ler    gehalten ist, also jegliche Reibung vermieden ist.



   Die von der obern Magnetanordnung gelieferte vertikale   Kraftkomponente    muss natürlich um das Körpergewicht des Triebsystems grösser sein als die von der untern Magnetanordnung gelieferte vertikale Kraft  komponente.   



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die   Magnetanordnungen    umgekehrt montiert, so dass die obere eine nach unten und die untere eine nach oben wirkende Kraftkompo- nente erzeugt.



   Statt für die feststehenden Magnetkörper 8, 9 rotationssymmetrische Körper zu verwenden, könnten die feststehenden Teile in den einzelnen Magnetanordnungen auch durch einzelne Winkelmagnetkörper gebildet. sein, die mit ihren Schenkelenden gegen die Flansehen der innern drehkörperförmigen Magnetkörper 6, 7 gerichtet im   Preis    um diese Magnetkörper 6, 7 angeordnet sind.



   Die Magnetanordnungen könnten auch so montiert sein, dass beide nach oben wirkende Kräfte erzeugen. Die Summe dieser   Krifte    müsste dann dem Systemgewicht das Gleichgewicht halten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetisches Lager am Triebsystem von Elektrizitätszählern, dadurch gekennzeichnet, dass am obern nndl untern Ende der S-stem- achse je eine Magnetanordnung vorgesehen ist, deren jede einen rotationssymmetrischen, an der Systemachse befestigten Magneten und wenigstcns einen ortsfesten Magneten aufweist, deren gleichnamige Pole sieh über Lnftspalte gegenüberstehen, das Ganze so, dass durch die abstossenden magnetisehen Kräfte die System achse zentriert und in schwebender Lage in Zähler gehalten ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Magnet- anordnungen so ausgebildet sind, dass die von ihnen erzeugten vertikal abstossenden Kraftkomponenten nach oben gerichtet sind.
    2. Anordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Magnet anordnungen so ausgebildet sind, dass die von ihnen erzeugten vertikalen Komponenten der abstossenden Kräfte entgegengesetzt gerichtet sind.
CH267993D 1948-11-11 1948-11-11 Magnetisches Lager am Triebsystem von Elektrizitätszählern. CH267993A (de)

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CH267993D CH267993A (de) 1948-11-11 1948-11-11 Magnetisches Lager am Triebsystem von Elektrizitätszählern.

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CH (1) CH267993A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976997C (de) * 1952-04-04 1964-10-29 Magnetfab Bonn Gmbh Magnetische Lagerung
DE1195861B (de) * 1962-06-16 1965-07-01 Magnetfabrik Bonn Ges Mit Besc Elektrizitaetszaehler mit frei schwebendem Laeufer

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DE976997C (de) * 1952-04-04 1964-10-29 Magnetfab Bonn Gmbh Magnetische Lagerung
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