CH269613A - Wärmeaustauscher. - Google Patents
Wärmeaustauscher.Info
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Description
W ärmeaustauscher. Die Erfindung betrifft einen Wärmeaus tauscher von der Art, bei der die Wärme- sustauschmedien durch eine feste Wand ge trennt sind und das wärmeabgebende Medium sich an einer der Flächen dieser Wand kon densiert.
Bei einem. solchen Wärmeaustauseher kann sich das wärmeabgebende Medium an der festen Wand in Form von Tropfenkonden- sat niederschlagen oder dann eine dünne laut bilden. Die Wärmeübergangszahlen bei Tropfenkondensation ergeben bekanntlich Werte, die ein Vielfaches derjenigen bei Hautkondensation betragen. Das Bestreben geht deshalb dahin, Tropfenkondensation zu erhalten. Dies lässt sich jedoch nur bei ganz besonderen Zuständen der Kondensations- I'läche erreichen, beispielsweise wenn letztere mit bestimmten Chemikalien behandelt wird.
Meistens ist aber die Wirkung der betreffen den Chemikalien nur eine kurzzeitige, so dass festgestellt werden muss, dass bis heute noch ?nein Verfahren gefunden worden ist, das auf cler Kondensationsfläche auf die Dauer von einigen .Jahren Tropfenkondensation garantie ren würde. Deshalb ist man bisher gezwun gen gewesen, Wärmeaustauseher der eingangs erwähnten Art unter der Annahme von Haut kondensation zu dimensionieren.
Zweck der Erfindung ist nun, die Nach teile der Hautkondensation weitgehend zu ver mindern, ja sogar Betriebsverhältnisse zu \chaffen, die, was die Güte des Wärmeüber ganges anbetrifft, denen bei Tropfenkonden- sation nahekommen. Zu diesem Behufe weist bei einem Wärmeaustauscher gemäss der Er findung die Kondensatseite der Wärmeaus tauschwand Erhebungen von einer Form auf, bei welcher die Oberflächenspannungen des Kondensates eine Abnahme der Dicke der Kondensathaut in der Scheitelgegend erzwin gen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind meh rere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in zum Teil, schema- tiseher Weise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 ein Querprofil durch eine gewellte Wärmeaustauschwand, an der sich eine Kon- densathaut gebildet hat, Fig.2 einen Querschnitt durch eine als Wehkörper ausgebildete Wärmeaustauseh- wand,
Fig.3 eine Ansicht einer plattenförmigen Wärmeaustauschwand mit gewellter Konden sationsfläche.
Fig.4 zeigt- einen Längsschnitt nach der Linie IV-IV der Fig.5 durch ein aussen längsgerilltes Wärmeaustauschrohr, und Fig.5 zeigt einen Querschnitt nach der Linie V-V der Fig.4.
Fig.6 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie VI-VI der Fig.7 durch ein aussen quergerilltes Wärmeaustausehrohr, und Fig.7 zeigt einen Querschnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6.
Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt durch ein an beiden Enden ausgeweitetes, aussen längs- gerilltes Rohr und durch einen Teil einer Rohrplatte, und Fig. 9 zeigt die Auswirkung der Anschwel lung des Kondensatstromes im Tale einer senkrechten Längsrille auf den Wärmeaus tausch.
In Fig.1 bezeichnet 1 eine Wärmeaus tauschwand, die auf der Seite des wärmeab gebenden und sich kondensierenden Mediums 2 gewellt ist. Die Oberfläche 4 der sich an der gewellten Fläche der Wand 1 bildenden, ungleichmässig dicken Kondensathaut stellt sich in eine dem Gleichgewicht entsprechende Lage ein, welche durch die Sogwirkung der Wellentäler 3, den Druckverlust der Kon- densatströmtmg vom Wellenberg zum Wellen tal in Richtung der Pfeile 6 und die Stoff werte des Kondensates gegeben ist.
Eine ge naue Rechnung ergibt am Wellenberg sehr kleine Dicken der Kondensathaut, was zu sehr hohen - durch die Länge der Pfeile 5 an gegebenen - Wärmeübergangszahlen an die sen Stellen führt. Dagegen ergeben sich für das Wellental schlechte Wärmeübergangs zahlen, was ebenfalls durch die Länge der Pfeile 5 angedeutet ist. Dafür sind im Wel lental günstige Abflussmöglichkeiten für das gebildete Kondensat vorhanden, welches durch. die Wirkung der Gravitation oder einer an dern Feldkraft senkrecht zur Zeichnungs ebene wegbefördert wird.
Trotz der schlech ten Wärmeübergangszahlen in den Tälern 3 erhält man, auf die ganze Oberfläche der Wand 1 bezogen, Wärmeübergangszahlen, die bis das Zehnfache derjenigen betragen kön nen, die sich bei glatten Oberflächen bei Hautkondensation erreichen lassen. Die Kondensatströmung hat eine stetige Abnahme des Druckes vom Wellenberg zum Tal zur Folge. Deshalb ist jenes Profil am günstigsten, welches eine stetige Abnahme der Krümmung des Bergprofils vom Scheitel punkt weg aufweist. Für eine praktische Aus führung der Wellen kann es jedoch von Vor teil sein, die Krümmung des Bergprofils stu fenweise abnehmen zu lassen.
Daraus folgt, dass in der Gegend des Wendepunktes des Profils der Wellen dieses auch durch eine gerade Strecke ersetzt werden kann.
Dadurch, dass gemäss der Erfindung an den Wärmeaustauschflächen Erhebungen vor gesehen werden, indem z. B. die Flächen wel lenförmig ausgebildet sind, ist es bei Kon densatoren und Wasservorwärmern möglich, mit wesentlich kleineren Oberflächen und Rohrlängen auszukommen. Folglich können bei gleichem Druckverlust der Wasserströ mung grössere Wassergeschwindigkeiten zu gelassen werden, wodurch auch auf der Was serseite die Wärmeübergangszahl verbessert wird.
Weiterhin ist auch die Wandtempera tur bei solchen Apparaten mit gewellter Ober fläche auf der Kondensatseite infolge des guten Wärmeüberganges höher als bei unge- wellten Flächen. Demzufolge erwirken die temperaturabhängigen Eigenschaften des Was sers eine weitere Verbesserung des Wärme überganges auf der Wasserseite.
Endlich hat man noch der kürzeren ge wellten Rohre wegen infolge des hydrodyna mischen Anlaufeffektes der Wasserströmung einen besseren Wärmeübergang auf der Was serseite. Diese Verbesserungen der verschie denen Wärmeübergänge haben zur Folge, dass man z. B. bei Kondensatoren von Dampftur- binenanlagen je nach dem Kondensations- zustand 50 bis 60 %,
bei Wasservorwärmern sogar 55 bis 70 % an Wärmeaustaitschfläche ersparen kann. Die Wärmeaustauschwände werden dabei zweckmässig aus Kupfer ange fertigt, da bei Metallen mit geringerer Wärme leitfähigkeit die entsprechenden Ersparnisse weniger gross ausfallen.
Anstatt die Wärmeaustauschwand in der in Fig.1 gezeigten Weise nur auf der Kon densationsseite gewellt auszuführen, kann sie, wie in Fig. 2 gezeigt, als wellenförmiger Körper 8 ausgebildet, also z. B. aus Wellblech hergestellt sein.
Die Wärmeaustauschwand kann, wie in, Fig. 3 gezeigt, auch als ebene Platte mit ge wellter Oberfläche 9 ausgebildet sein. Solche Platten eignen sich für Wärmeaustauscher in Paketform. Die Wärmeaustauschfläche kann weiter hin, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, als Rohr 10 mit auf dessen Aussenseite verlaufenden Längsrillen ausgebildet sein. Die Rillen kön nen aber auch auf der Innenseite des Rohres vorgesehen werden.
Wie in Fig. 6 und 7 gezeigt., kann die als Rohr 11 ausgebildete Wärmeaustauschfläche auch senkrecht zur Rohrachse aussen gerillt sein. Die Querrillen können jedoch auch innen am Rohr vorgesehen sein.
Zur Erleichterung der 1lontage von aussen gerillten Rohren werden diese zweckmässig an den Enden erweitert. Für ein aussen längs gerilltes Rohr 12 ist dies in Fig.8 veran- sehaulieht, wobei die gestrichelten Linienzüge 13 die nach der Rohrerweiterung vom Wellen tal vorstehenden entfernten Partien andeuten und 1-1 die Befestigungsstelle des Rohres 12 in einer Rohrplatte 121 bezeichnet.
Die \Värineaustausehwand kann auch als schraubenlinienförmig gerilltes Rohr ausge bildet sein.
Durcligetührte Bereelinungen haben er geben, dass sieh das in den Scheiteln der Wel lenberge der Wärineaustauschwand niederge schlagene Kondensat in Richtung des maxi malen Druckgradienten, welcher durch die Oberflächenspannung der Kondenshaut gege ben ist, bewegt. Diese Richtung steht in den Fällen, wo das Kondensat in den Tälern un ter der Einwirkung- der CTravitation ab strömt, nahezu senkrecht zur Richtung, in der die Gravitation wirkt.
Dies hängt damit zu- samincn, dass der Druckgradient, der durch die Oberflächenspanntiiigen in der Kondensat- haut gegeben ist, ein grosses Vielfaches des Druckgrzidienten beträgt, der durch die Gravi tation hervorgerufen wird.
Bei län < ;s@erillten Rohren von der in den Fig. 4 und 5 "ezeigten Art wird die Ober fläche der Kondensathaut am obern Ende des Rohres nach Kurve 17 der Fig. 9 verlau fen.
In fortschreitender Entfernung vom obern Rohrende wird wegen der Zunahme des im obern Teil niedergeschlagenen Konden- sates (las Tal immer mehr auf-efüllt. In Fig. 9 sind drei in der senkreehten@Abflussrichtung des Kondensates aufeinanderfolgende Profile 17, 18 und 19 der Oberfläche der Kondensat- haut dargestellt. CTegen die untern Partien des Rohres zu ist das Gebiet der lebhaften Kondensation infolge der Anschwellung der Talströmung immer mehr beschränkt.
Der da durch entstehende Ausfall an wirksamer Kon < lensationsfläche wird jedoch weitgehend da durch kompensiert, dass die Dicke der Kon- densathaut ain Seheitel des Wellenberges in den untersten Partien des Rohres stark ab nimmt, wie das die Kurven 17, 18 und 19 der Fig. 9 erkennen lassen, wodurch am Scheitel die isolierende Wirkung der Kondensathaut erheblich vermindert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wärmeaustauseher, bei welchem: die -Vä.rme- austauschmedien durch eine feste Wand ge trennt sind und das wärmeabgebende Medium sich an einer Wandfläche kondensiert, da durch gekennzeichnet, dass die Kondensations seite der Wärmeaustauschwand Erhebungen von einer Form aufweist, bei welcher die Oberflächenspanutingen des Kondensates eine Abnahme der Dicke der Kondensathaut in der Seheitelwegend erzwingen. UNTERANSPRÜCHE 1.Wärmeaustauscher nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kon densationsseite der Wärmeaustauschwand wel lenförmig ausgebildet ist. ?. Wärmeaustauseher nach Patentan spruch und Unteransprtteh 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Krümmung des Berg profils der Wellen vom Scheitelpunkt weg ab nimmt.. 3. Wä.rmeaustauseher nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und \_', dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung des Bergprofils der Wellen stetig abnimmt..1. Wärmeaustauseher nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung des Bergprofils der Wellen stufenweise ab nimmt. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Berg- und Talprofil der Wellen eine gerade Strecke vorgesehen ist. 6. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeaustauschwand aus einem Wellblech besteht.7. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeaustauschwand plattenförmig ist. B. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeaustauschwand als längsgerilltes Rohr (10) ausgebildet ist. 9. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr aussen längsgerillt ist. 10. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr innen längsgerillt ist.11. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeaustauschwand als quergerilltes Rohr (11) ausgebildet ist. 12. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr aussen quergerillt ist. 13. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr innen quergerillt ist.14. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeaustauschwand als schraubenlinienförmig gerilltes Rohr aus gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH269613T | 1948-12-11 |
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| CH269613D CH269613A (de) | 1948-12-11 | 1948-12-11 | Wärmeaustauscher. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH269613A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198391B (de) * | 1959-01-16 | 1965-08-12 | Gen Electric | Waermeuebertragungswand mit einer gerillten Kondensationsflaeche |
| EP0118236A1 (de) * | 1983-03-01 | 1984-09-12 | Imperial Chemical Industries Plc | Verdampfer |
-
1948
- 1948-12-11 CH CH269613D patent/CH269613A/de unknown
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1198391B (de) * | 1959-01-16 | 1965-08-12 | Gen Electric | Waermeuebertragungswand mit einer gerillten Kondensationsflaeche |
| EP0118236A1 (de) * | 1983-03-01 | 1984-09-12 | Imperial Chemical Industries Plc | Verdampfer |
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