CH270397A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Barbitursäurederivats. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Barbitursäurederivats.

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CH270397A
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Incorporated Sharp Dohme
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Sharp & Dohme Inc
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Barbitursäurederivats.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung eines neuen       Barbitursäurederivats    der     5-Äthyl-5-(1-me-          thyl-Ji-butenyl)-barbitursäure,    welche die       Struktyrformel     
EMI0001.0006     
  
    CH3 <SEP> 0
<tb>  I <SEP> I!
<tb>  CH3 <SEP> -- <SEP> c112-CH=C <SEP> C---N <SEP> H
<tb>  I
<tb>  \\C.<B>z</B> <SEP> ' <SEP> C=0
<tb>  I
<tb>  Cl-I3-CH._' <SEP> '\C-NH
<tb>  1I
<tb>  besitzt. <SEP> 0       Die neue Verbindung ist pharmakologisch  als Sedativum,     Hypnoticum    und Schlaf  mittel usw., oder, allgemeiner gesprochen,  als schlafeinleitendes Mittel besonders wert  voll.

   Ausgedehnte klinische Untersuchungen  haben erwiesen, dass das neue     Barbitursäure-          derivat    im Vergleich zu vielen bekannten       Barbitursäureverbindungen    ein hohes thera  peutisches Verhältnis (Verhältnis zwischen  wirksamer Dosis und letaler Dosis) aufweist,  ferner eine geringere Tendenz zur Herab  setzung des     Blutdruckes.    Es besitzt ferner  eine reinere narkotische Wirkung, das heisst  es lähmt das höhere Nervenzentrum mehr  und das Vegetative weniger und     bewirkt     selbst nach lang andauernder Verwendung  keine Schädigung im Organismus.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur  Herstellung der neuen Verbindung ist da  durch gekennzeichnet, dass man einen Ester    der     Äthyl-(1-methyl-Jl-butenyl)-cyanoessig-          säure    mit Harnstoff     kondensiert.    und die  entstandene     Iminobarbitursäurehydrolysiert.     



  Die     5-Äthyl-5-(1-methyl-Jl-butenyl)-bar-          bitursäure    ist eine kristalline, bei 160 bis  162  C schmelzende Substanz.  



  Zweckmässig führt man die Kondensation  in einem     inerten    Lösungsmittel, wie einem  absoluten Alkohol, insbesondere in     Äthyl-          oder        Isopropylalkohol,    und in Gegenwart  eines     Alkalialkoholats    als Kondensations  mittel durch. Man kann auch dem als Lö  sungsmittel zu verwendenden Alkohol ein       Alkalimetall    zusetzen, wobei ein Teil des  Alkohols in     Alkoholat    umgewandelt wird.         Beispiel   <I>1.</I>    6,9 Teile Natrium werden in einem mit       Rückflusskühler    versehenen Gefäss     in    100 Tei  len absolutem Äthylalkohol gelöst.

   Nach  Auflösung des Natriums werden 9,6 Teile  Harnstoff und 20,9 Teile des     Äthylesters    der       Äthyl-(1-methyl-J,-butenyl)-cyanoessigsäure     zugegeben. Die Mischung wird 12 Stun  den unter     Rückfluss    gekocht, wonach man  den Alkohol durch Vakuumdestillation ent  fernt und den Rückstand in<B>100</B> Teilen  Wasser löst. Die erhaltene Lösung wird drei  mal mit je 25 cm' Äther extrahiert. Aus  dem Ätherextrakt wird das als Nebenprodukt  entstandene     Nitril    durch Auswaschen mit  Wasser, Verdampfen des Äthers und Destil  lation gewonnen.

   Die vereinigten     wässrigen              Lösungen,    die die     5-Äthyl-5-(1-methyl-di          butenyl)-4-imino-barbitursäure    enthalten,  werden mit konzentrierter Salzsäure kongo  sauer gemacht     und    die Mischung mit dem  gleichen Volumen konzentrierter Salzsäure  versetzt.

   Die Lösung wird dann eine Stunde  am     Rückfluss    gekocht, um die     Iminoverbin-          dung    zu     hydrolysieren.    Die     5-Äthyl-5-(1-me-          thyl-di        butenyl)-barbitursäure        kristallisiert     beim Abkühlen aus. Sie     wird        abfiltriert    und  zweimal mit je 25 Teilen Eiswasser ausge  waschen. Man erhält so 8 Teile Rohprodukt  (Ausbeute 35 %).

   Nach     zweimaligem        Umkri-          stallisieren    aus 50     %igem    Alkohol beträgt die  Ausbeute an     gereinigtem    Produkt 6,5 Teile  (29%). Sein     Schmelzpunkt    ist 160-162 C.  <I>Beispiel 2.</I>  



       In    einem mit     Rückflusskühler    mit     Trock-          nungsrohr    versehenen Gefäss löst man 46  Teile Natrium     in    1000 Teilen absolutem       Isopropylalkohol.    Nach beendigter Lösung  werden 96 Teile     Harnstoff    (bei 100  C ge  trocknet)     und    209 Teile des     Äthylesters     der Äthyl-     (1-methyl-dl-butenyl)-cyanessig-          säure    zugegeben. Die     Mischung    wird im Ölbad  12 Stunden bei 105  C am     Rückfluss    erhitzt.

    Sie wird dann leicht     abgekühlt    und der     Iso-          propylalkohol    im Vakuum entfernt, indem  man einen     Destillationsaufsatz    verwendet  und auf dem     heissen    Wasserbad erhitzt. Der  Rückstand wird in 1000 Teilen Wasser gelöst  und zweimal mit je 100 Teilen Äther extra  hiert. Die Ätherextrakte werden zweimal  mit je 50 Teilen Wasser gewaschen. Die an  fallenden     wässrigen        Lösungen    werden ver  einigt und mit konzentrierter Salzsäure  kongosauer gemacht.  



  Die Lösung wird in ein mit     Destillations-          aufsatz    versehenes Gefäss gebracht und ein  gleiches Volumen konzentrierter Salzsäure  zugegeben.     Dann    wird zwei     Stunden    gekocht,  um die     Iminoverbindung    zu     hydrolysieren.     .Während des     Kochens        destilliert    etwa ein    Viertel des ursprünglichen Volumens ab, wo  durch etwa vorhandener Äther und     Alkohol     entfernt werden und eine     Salzsäurekonzen-          tration    von 20 % gesichert wird.

   Nach 10 bis  30     Minuten    scheidet sich die     5-Äthyl-5-(1-          methyl-J1-        butenyl)-barbitursäure    aus. Die  Mischung wird gekühlt,     filtriert    und das ab  getrennte Produkt zweimal mit je 100 Teilen  Eiswasser gewaschen.

   Man erhält etwa 116 bis  121 Teile Rohprodukt (Ausbeute     52-54%).     Nach     Umkristallisieren    aus 600 Teilen 50     %-          igem        Alkohol    erhält man 105-110 Teile  der     5-Äthyl-5-(1-methyl-d,-        butenyl)-barbi-          tursäure;    Schmelzpunkt 160-162 C (Aus  beute     47-49%).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 5-Äthyl- 5-(1-methyl-dl-butenyl)-barbitursäure, da durch gekennzeichnet, dass man einen Ester der Äthyl-(1-methyl-dj- butenyl)-cyanoessig- säure mit Harnstoff kondensiert und die erhaltene Iminobarbitursäure hydrolysiert. Die neue Verbindung ist kristallin und schmilzt bei 160-162 C. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sation in einem inerten Lösungsmittel durch führt. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Lösungs mittel ein absoluter Alkohol ist. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sation ausserdem in Gegenwart eines Alkali- alkoholats durchführt. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Lösungs mittel absoluter Isopropylalkohol ist. 5. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Lösungs mittel absoluter Äthylalkohol ist.
CH270397D 1939-03-23 1947-08-04 Verfahren zur Herstellung eines neuen Barbitursäurederivats. CH270397A (de)

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