CH276335A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Barbitursäurederivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Barbitursäurederivates.

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CH276335A
CH276335A CH276335DA CH276335A CH 276335 A CH276335 A CH 276335A CH 276335D A CH276335D A CH 276335DA CH 276335 A CH276335 A CH 276335A
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barbituric acid
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Incorporated Sharp Dohme
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Sharp & Dohme Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D239/24Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D239/28Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D239/46Two or more oxygen, sulphur or nitrogen atoms
    • C07D239/60Three or more oxygen or sulfur atoms
    • C07D239/62Barbituric acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Barbitursäurederivates.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung eines neuen       Barbitursäurederivates,    nämlich der     5-Äthyl-          5-(1-methyl-d,-        butenyl)-barbitursäure,    welche  die Strukturformel  
EMI0001.0006     
    besitzt.  Die neue Verbindung ist pharmakologisch  als Sedativum,     Hypnoticum    und Schlafmittel  usw. oder, allgemeiner gesprochen, als schlaf  einleitendes Mittel besonders wertvoll.

   Aus  gedehnte klinische     -Untersuchungen    haben er  wiesen, dass das neue     Barbitursäurederivat    im  Vergleich zu den vielen bekannten     Barbitur-          säureverbindungen    ein hohes therapeutisches  Verhältnis (Verhältnis zwischen wirksamer  Dosis und letaler Dosis) aufweist, ferner eine  geringere Tendenz zur Herabsetzung des Blut  druckes. Es besitzt ferner eine reinere narko  tische Wirkung, das heisst es     lähmt    das höhere  Nervenzentrum mehr und das vegetative weni  ger und bewirkt selbst nach lang andauernder       Verwendung    keine Schädigung im Organismus.  



  Das den Gegenstand des vorliegenden Pa  tentes bildende Verfahren zur Herstellung der  netten Verbindung ist dadurch gekennzeichnet,    dass man einen Ester der     Äthyl-(1-methyl-dl-          butenyl)-cyano-essigsäure    mit     Guanidin    kon  densiert und die entstandene     Diiminobarbitur-          säure        hydrolysiert.     



  Die     5-Äthyl-5-        (1-methyl-di        butenyl)-bar-          bitursäure    ist eine kristalline, bei 160 bis  <B>162'</B> C schmelzende Substanz. Sie ist identisch  mit dem im     sehweiz.    Patent Nr. 270397 be  schriebenen Produkt.  



       Zweekmässig    führt man die Kondensation  in einem     inerten    Lösungsmittel, wie einem  absoluten Alkohol, insbesondere in Äthyl- oder       Isopropylalkohol,    und in Gegenwart eines       Alkalialkoholates    als Kondensationsmittel  durch. Man kann z. B. dem als Lösungsmittel  zu verwendenden Alkohol. ein     Alkalimetall    zu  setzen, wobei ein Teil des Alkohols in     Alko-          holat    umgewandelt wird.

      <I>Beispiel:</I>  In einem mit einem Rührwerk und einem       Rückflusskühler,    der ein     Troeknungsrohr    auf  weist., ausgerüsteten Gefäss löst man 82,8 Teile  Natrium in 1300 Teilen absolutem     Äthyl-          alkohol    unter     Rückfluss.    Dann setzt man 144  Teile     Guanidinearbonat    (bei-<B>100"</B> C getrock  net) zu und kocht während 5 Minuten unter  Rühren am     Rückfluss    in einem Ölbad von 105  bis<B>110"</B> C.

   Nun werden tropfenweise unter       Rühren    in etwa 30     -Minuten    209 Teile     Äthyl-          (    --     methy    1-     !dl    -     butenyl)    -     cyanessigsäureäthyl-          ester    zugegeben, während gleichzeitig bei       1-05a    C     plbadtemperatur    am     Rückfluss    gekocht      wird. Die Reaktion verläuft heftig. Die  Mischung wird während 12 Stunden, vorteil  haft unter Rühren, bei einer     Olbadtemperatur     von<B>105'C</B> gekocht.

   Unter Anwendung eines  Destillieraufsatzes wird der Alkohol auf dem  Wasserbad unter vermindertem Druck ab  destilliert. Dem Rückstand werden 1000 Teile  Wasser zugesetzt, und die Mischung wird mit  konzentrierter Salzsäure kongosauer einge  stellt. Dann setzt. man das gleiche Volumen  konzentrierter Salzsäure     zu,    setzt einen Destil  lieraufsatz auf das Gefäss und kocht 6 Stun  den, um die     Iminobarbitursäure    zu     hydrolisie-          ren.    Nährend dieser Zeit destillierte etwa     ?%     des     ursprünglichen        Volumens    über,

   wodurch  etwa vorhandener Alkohol und     Nitril    entfernt  werden und sieh eine     Chlorwasserstoffsäure-          konzentration    von     201/o    einstellt. Nach etwa       5minutigem    Kochen scheidet sich eine unlös  liche     Iminobarbitursäure    aus. Dieses Produkt  löst sich langsam wieder, und nach     11;2    Stun  den Kochen beginnt. die     5-Äthyl-5-(1-methyl-          Al-bittenyl)-barbitursäure    sieh auszuscheiden.  Die Mischung wird abgekühlt, das     Rohprodukt          abfiltriert    und zweimal mit je 100 Teilen Eis  wasser gewaschen.

   Man erhält 140 Teile     Roh-          produkt        (63%        der        Theorie).        Es        wird        aus        1000            Teilen        50        %        igeni        Alkohol        innkristallisiert        und     schmilzt dann bei 160 bis 162<B>"</B> C;

   Ausbeute       120        Teile        (,5')%        der        Theorie).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellunf- von 5-Ätliyl-5- (1-methyl-,1-btttenyl )-barbitursäure, dadureh gekennzeichnet, dass man einen Ester der Ätliy 1- (1- metliy 1-,1-buteny 1) -eyano-essigsäure mit Guanidin kondensiert und die erhaltene Diiminobarbitursäure liydrolysiert. Die neue Verbindung ist kristallin und schmilzt bei 1.60 bis 162"C. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass inan die Konden sation in einem inerten Lösungsmittel durch führt. 2. Verfahren nach Unteransprueh 1., da durch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel ein absoluter Alkohol ist. 3. Verfahren nach Patentansprueli und den Unteransprüehen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation ausserdem in Gegenwart eines Alkalialkoholats durchführt..
CH276335D 1939-03-23 1947-08-04 Verfahren zur Herstellung eines neuen Barbitursäurederivates. CH276335A (de)

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