CH270625A - Armband. - Google Patents
Armband.Info
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Description
Armband. Vorliegende Erfindung betrifft ein Arm band, z. B. ein Uhrarmband, mit einem von Hand einstellbaren Kalenderwerk, bei wel chem mindestens ein Teil des Kalenderwerkes als Endglied des Armbandes ausgebildet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Aus führungsbeispiele, und zwar zeigen: Fig.1 ein Armband mit einem Kalender werk in Ansicht, Fig. 2 das Kalenderwerk der Ausführung gemäss Fig. 1 in Einzeldarstellung, in grösse rem Massstab und mit aufgebrochenem Ge- häuse, Fig. 3 einen Schnitt. nach der Linie III-III der Fig.2. Fig.4 eine andere Ausführungsform des Kalenderwerkes, bei dem die 112ittel zur An zeige der Wochentage und des Datums in voneinander getrennten Teilen untergebracht.
sind, Fig.5 das Kalenderwerk nach Fig.4, in Verbindung mit dem Armband, Fig.6 einen Längsschnitt jenes Teils des Kalenderwerkes der Fig.4, der die Wochen tage anzeigt, in grösserem Massstab,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der Fig.6. Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig.6. Fig.9 einen Längsschnitt mit teilweiser Ansicht durch den das Datum anzeigenden Kalenderwerkteil der Fig.4. Fig.10 einen Schnitt nach Linie X-X der Fig.9. Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI der Fig. 9,
Fig. 12 die Ansicht auf das Kopfende eines Kalendenverkteils der letzteren Ausführungs form, Fig. 13 ein Glieder-Uhrarmband, bei dem die Kalenderwerkhälften die Anschlussteile der Uhr bilden, Fig. 14 ein Kordel-Uhrarmband mit einer andern Ausführungsform des Kalenderwerkes, Fig. 15 eine Ansicht eines Teils des mit der Kordel verbundenen Kalenderwerkes der letzteren Ausführungsform, in grösserem Massstab,
Fig. 16 einen Längsschnitt nach Linie XVI-XVI der Fig.15 und Fig. 17 einen Querschnitt nach Linie XVII-XVII der Fig.15.
Beim Beispiel des Armbandes mit Kalen derwerk gemäss Fig. 1 bis 3 ist das Kalender werk in einem geschlossenen, flachen, kasten artigen, die Form eines Uhrgehäuses aufwei senden Gehäuse 1 angeordnet, dessen Boden 2 zwecks Anpassung an das Handgelenk schwach g<B>0</B> ewölbt ist. Die Seitenwände 3 des Gehäuses 1 sind nach beiden Seiten über die Endwände des Gehäuses hinaus verlängert und mit Ste gen 4 versehen, mittels welcher das Kalender werk am Armband 5 befestigt ist.
Das Armband 5 kann die für Armband uhren übliche Ausführung aufweisen und aus einem beliebig geeigneten Werkstoff wie bei spielsweise Leder, Stoffband (gips), Metall usw. hergestellt sein. In dem Gehäuse 1 sind in den Seitenwänden 3 zwei Rollen gelagert, von denen die eine Rolle 7 atü ihrem Umfang mit der Bezeichnung der Wochentage verse hen ist, während die andere Rolle Zahlen zur Angabe des Datums aufweist. Letztere Rolle ist in der Mitte geteilt, so dass zwei von einander umabhängig drehbare Rollenhälften 81 und 82 gebildet sind. Die Rollenhälfte 82 besitzt einen Zapfen 83, mit dem sie in einer entsprechenden Aussparung der andern Rol lenhälfte 81 lagert.
Die Rollenhälfte 81 ist mit den Zahlen 1 bis 9_ Lind 0 für die Einer und die Rollenhälfte 82 mit den Zahlen 1, 2 und 3 für die Zehner des Datums versehen. Die Aufschriften sind auf einer Folie 10 auf- gebracht, die auf den Umfang der beispiels weise aus Kunstharz oder Leichtmetall gefer tigten Rolle aufgeklebt ist, können aber auch unmittelbar auf die Rollen aufgedruckt sein.
Die Rollen sind in dem Gehäuse 1 mittels Schrauben 9 gelagert, die durch die Seiten wände 3 geführt sind und mittels einer ge gebenenfalls versenkt angeordneten Krone 9' gedreht werden können. Eine unbeabsich tigte Drehung der Rollen wird dadurch ver hindert, dass eine zwischen der Seitenwand 3 und der Rolle liegende Federscheibe 11 eine Bremswirkung auf die Rolle ausübt und in Kerben an der Stirnseite der Rolle sperr- klinkenartig einrasten kann.
In der Deckplatte des Gehäuses sind über den Rollen Fenster 12 und 13 angebracht., durch die die Wochentagsbezeichnungen und das Datum ersichtlich sind. Obwohl zur Ein stellung der Wochentagsrolle nur eine Krone nötig ist, ist aus Gründen der Symmetrie noch eine Leerlaufkrone an der Rolle vorgesehen.
Bei der in Fig. 4 bis 12 dargestellten Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes unterscheidet sich das Kalenderwerk von dem vorhergehend beschriebenen im wesentlichen dadurch, dass es aus zwei voneinander ge trennten Teilen 14 und 14' besteht, die in Ver bindung mit dem Armband 5 stehen Lund durch ein Schloss 15 zusammengehalten wer den. An Stelle eines Schlosses 15 kann auch eine Armbanduhr 24 vorgesehen sein, wie dies in Fig.13 und 14 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist.
Die in ähnlicher Weise wie bei dem-Bei- spiel in Fig. 1 bis 3 ausgebildeten Rollen 7 und 81, 82 lagern, entsprechend Fig. 9 bis 12, mit den zugehörigen Schrauben 9 zwischen zwei Laschen 16, die durch eingenietete An schlussstege 4 zusammengehalten werden. Jede der beiden Rollen ist von einem Blechmantel 17 umschlossen, der auf der obern Seite ein Fenster 18 bzw. 19 besitzt.
Die Befestigung des Mantels erfolgt in einfacher Weise da durch, dass auf der dem Fenster 18, 19 gegen- überliegenden Seite an den Enden des Man tels zwei Zungen 20 (Fig.12) über die La schen 16 greifen und dadurch eine Verschie- bLmg desselben verhindern.
Zwecks Verhütung einer unbeabsichtigten Drehung der Rollen ist der Mantel 17 mit durch Eindrücken nach innen erzeugten War zen 21 versehen, die in eine der Zahl der Aufschriften auf den Rollen 7 bzw. 81, 82 ent sprechende Anzahl vorgesehenen kleinen Ver tiefungen 22 federnd eingreifen. Es kann aber ebenso wie in Fig. 2 eine Feder 11 vorgesehen sein, die in Einkerbungen an der Rollenstirn seite als Sperrklinke eingreift. Die Kronen 9' der Schrauben 9 können in den Laschen 16 ganz oder teilweise versenkt angeordnet wer den.
In Fig.13 sind Teile eines Gliederarm bandes 23 dargestellt, bei dem die beiden Ka- lenderwerkteile 14 und 14' als Endglieder des Gliederarmbandes 23 ausgebildet sind und die Anschlüsse für eine Uhr 24 bilden. Bei dem täglichen Aufziehen des Uhrwerkes kann auch eine Schaltung des Kalenderwerkes erfolgen.
Eine andere Ausführungsform, und zwar ein Kordelarmband mit Kalenderwerk, ist in den Fig.14 bis 17 veranschaulicht. Fig.14 lässt erkennen, wie bei dem als Kordelarmband ausgebildeten Armband die Kalenderwerkteile innerhalb der Kordelschlaufen untergebracht sein können. Wie insbesondere aus den Fig.15 bis 17 ersichtlich ist, sind die den Wochen tag und das Datum anzeigenden Rollen 7 und 81, 82 des Kalenderwerkes in einem Gehäuse 26 untergebracht, das aus einem Stück Blech gebogen ist.
Der das Gehäuse bildende Man tel 26 besitzt seitliche Lappen 27, die in einer etwas gewölbten Form über die Kordel 25 ab gebogen und auf die den Fensteröffnungen gegenüberliegende Seite der Rolle geführt sind, wo die Enden 271 der Lappen 27 von dem Mantel 26 verdeckt werden (Fig. 16 und 17). An dem Übergang 29 des Mantels 26 in dem Halteteil 27 ist der Mantel 26 nach innen abgesetzt, so dass die Rollen 7 bzw. 81, 8= eine gegen Längsverschiebung gesicherte Hage erhalten.
Die Rollen sind an den Stirnenden durch Schrauben 9, die durch Öffnungen 28 der Halteteile führen und die Kordel 25 durch dringen, verstellbar. Gegen unbeabsichtigte Drehung sind die Rollen dadurch gesichert, dass durch das Anziehen der an der Krone 91 sich anschliessende Bund 92 die Kordel an die Stirnwand der Rollen presst und eine Bremswirkung auf die Rollen ausübt.. Selbst verständlich können auch bei einem Kordel armband 25 die Kalenderwerke 14 und 14' in gleicher Weise angeordnet werden wie in Fig.13, nämlich zwischen den Armbandhälf- ten und der Uhr.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Armband mit einem von Hand einstell baren Kalenderwerk, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Kalenderwerkes als Endglied des Armbandes ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Armband nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass das Gehäuse des Kalenderwerkes Fenster, durch welche die Bezeichnung des Wochentages und der Da tumszahl sichtbar werden, aufweist, wobei die Bezeichnungen der Wochentage und die Da tumszahlen auf Rollen angebracht sind. 2. Armband nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Rollen mit seit lichen Kronen zum Schalten derselben zwecks Einstellung des Wochentages und des Datums versehen sind. 3.Armhand nach Unteranspruch 2, da-, durch gekennzeichnet, dass der Betätigungs krone zum Schalten der Wochentage am ent gegengesetzten Rollenende aus Gründen der Symmetrie eine Leerlaufkrone gegenüberliegt. 4. Armband nach Unteranspruch 3, da- ; durch gekennzeichnet, dass die Datumsrolle mit den Einern und Zehnern der Datums zahlen geteilt ist, wobei beide Teile mittels eines Zapfens ineinander gelagert sind. 5. Armband nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Kalenderwerk in einem uhrgehäuseartigen Gehäuse unterge bracht ist. 6.Armband nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Ka lenderrollen und den Gehäuseseitenwänden eine Bremsfeder vorgesehen ist, die sperrklin- kenartig in stirnseitige Einkerbungen der Rollen eingreifen kann. 7. Armband nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Armband als Gliederarmband ausgebildet ist, dessen End- glieder die Kalenderwerkteile bilden. B. Armband nach.Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Armband als Kordelarmwand ausgebildet ist und dass die Kalenderwerkteile innerhalb von Kordel schlaufen untergebracht sind. 9. Armband nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Kalenderrollen in einem Metallgehäuse angeordnet sind, das mit seitlichen Führungen, durch welche die Kordel durchgezogen ist, versehen ist. 10. Armband nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die seitlichen Füh rungen Bohrungen aufweisen, die als Lager stellen für Bunde an den Betätigungskronen dienen, wobei letztere mit Gewindezapfen die Kordel durchdringen und in die Kalender rollen eingeschraubt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH270625T | 1949-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH270625D CH270625A (de) | 1949-03-22 | 1949-03-22 | Armband. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH270625A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964812C (de) * | 1951-01-18 | 1957-05-29 | Bernard Hampel | Merkvorrichtung an Uhrarmbaendern |
| FR2043530A1 (de) * | 1969-05-20 | 1971-02-19 | Jacoby Bender |
-
1949
- 1949-03-22 CH CH270625D patent/CH270625A/de unknown
Cited By (2)
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| DE964812C (de) * | 1951-01-18 | 1957-05-29 | Bernard Hampel | Merkvorrichtung an Uhrarmbaendern |
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