DE844555C - Vorrichtung zum Aufschreiben von Notizen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschreiben von Notizen

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DE844555C
DE844555C DEP54656A DEP0054656A DE844555C DE 844555 C DE844555 C DE 844555C DE P54656 A DEP54656 A DE P54656A DE P0054656 A DEP0054656 A DE P0054656A DE 844555 C DE844555 C DE 844555C
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DE
Germany
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housing
paper
rollers
insert
paper strip
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Expired
Application number
DEP54656A
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English (en)
Inventor
Max Feig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D19/00Movable-strip writing or reading apparatus

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufschreiben von Notizen In zahlreichen Fällen, in denen das Festhalten handschriftlicher Vermerke unter erschwerten oder unbequemen Verhältnissen erforderlich ist, hat es sich als nachteilig erwiesen, daß man hierzu außer dem von der rechten Hand zu haltenden Schreibstift die linke Hand zum Halten des Schreibpapiers benötigt und daß überdies häufig eine feste Schreibunterlage fehlt. Letztere ist zwar behelfsmäßig vorhanden, wenn man etwa im Stehen Vermerke in ein Notizbuch einträgt, doch kommen häufig auch solche Situationen vor, in denen dies zu umständlich oder sogar unmöglich ist, sei es, daß man mit beiden Händen laufend andere Verrichtungen auszuführen hat, sei es, daß zum Aus-der-Tasche-Ziehen, Aufschlagen und Wiedereinstecken eines Notizbuches die Zeit oder auch die hierfür nötige freie Hand fehlt oder daß sich der Gebrauch eines Notizbuches oder auch nur eines Notizzettels überhaupt verbietet. Für solche Situationen gibt es zahlreiche Beispiele; man denke nur etwa an die Durchführung technischer, physikalischer oder chemischer Versuche, bei denen laufend Ablesungen von Meßinstrumenten aufzuschreiben und gleichzeitig Handgriffe an der Versuchsapparatur zu bedienen sind, oder an beliebige andere Vorkommnisse im täglichen Leben und bei der Berufsausübung, die die sofortige Aufzeichnung beispielsweise einer Anschrift, einer Fernsprechnummer, eines Zuganschlusses od. dgl. erfordern, ohne daß man im Augenblick ein beschreibbares Stück Papier und eine Schreibunterlage zur Hand hat.
  • Hier sucht die Erfindung wirksame Abhilfe zu schaffen durch eine Vorrichtung zum Aufschreiben von Notizen u. dgl., die grundsätzlich darin besteht, daß ein auf eine Walze aufwickelbarer, von einer zweiten Walze sich gleichzeitig abwickelnder Papierstreifen in einem zum Tragen nach Art einer Armbanduhr geeigneten Gehäuse mit einem Fenster angeordnet ist, das den jeweils zu beschreibenden Teil des Papierstreifens freigibt.
  • Die Abb. i und 2 der Zeichnung zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in natürlicher Größe in Ober- und Seitenansicht und lassen erkennen, daß die neue Vorrichtung wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen und trotz der dementsprechend geringen Abmessungen groß genug ausgeführt werden kann, um innerhalb des Gehäusefensters eine vollständige Firmenänschrift aufzunehmen; unter Weiterdrehen des Papierstreifens können auch beliebig lange Vermerke aufgeschrieben werden, da die Vorrichtung imstande ist, Streifen von genügend feinem Papier in einer Länge bis zu i',12 m aufzunehmen. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß man beim Gebrauch des ' Erfindungsgegenstandes keine besondere Schreibunterlage benötigt, sondernder die Vorrichtung tragende Unterarm den hierfür nötigen ausreichenden Halt bietet. Im übrigen kann man die neue Vorrichtung unter Fortlassen der armbandartigen Befestigung auch in einer Westen-, Uhr-, Billet-, Mantel-, Hand- oder sonstigen Tasche od. dgl. stets griffbereit mit sich führen; das Gehäuse der Vorrichtung kann aber auch mit einer Klammer od. dgl. versehen werden, mit der es ebenfalls unter Fortfall eines eigenen Armbandes an demjenigen einer von dem Benutzer ohnehin bereits getragenen Armbanduhr sicher, aber gleichwohl leicht abnehmbar befestigt werden kann, und zwar beispielsweise an der der Uhr gegenüberliegenden Seite des Armbandes. Verwendet man für den Papierstreifen eine an sich bekannte, auf der Rückseite entsprechend präparierte Papierart, so benötigt man zum Schreiben auch nicht mehr einen Blei-, Kopierstift od. dgl., sondern man kann sich mit einem beliebigen spitzen Gegenstand behelfen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in ihren weiteren Einzelheiten und in verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten im nachstehenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die außer den bereits erwähnten Abb. i und 2 fünf Ausführungsbeispiele zeigt, und zwar jeweils in Abb.3 und 4 im Längsschnitt bzw. im Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb.3, in .
  • Abb. 5 und 6 im Längsschnitt und in Unteransicht eines wesentlichen Bestandteiles, in Abb. 7 und 8 im Längsschnitt bzw. im Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb. 7, in Abb. 9 und io im Querschnitt bzw. im Teil eines Schnittes nach der Linie X-X der Abb. 9, während in Abb. ii ein Längsschnitt etwa in der Ebene der Linie XI-XI der Abb. 4 dargestellt ist.
  • In der äußeren Form stimmen sämtliche Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im wesentlichen überein; sie besitzen ein Gehäuse, das aus einem Boden i und einem fest auf ihm schließenden Deckel 2 besteht, der Befestigungsbügel für ein Armband aus Leder od. dgl. trägt und mit einem Fenster 3 versehen ist. Das Gehäuse nimmt einen Einsatz von U-förmigem Querschnitt (s. Abb.4) auf, in dessen Schenkeln zwei rechtwinklig zum Boden i laufende Schlitzpaare 4 zur Führung je einer dünnen Walze 5 vorgesehen sind, die seitlich durch entsprechende Schlitze aus dem Gehäuse heraustritt und einen geriffelten Knopf 6 trägt. Auf die Walzen 5 ist ein Schreibpapierstreifen 7 derart aufgewickelt, daß er beim Drehen eines der Knöpfe 6 auf die zugehörige Walze 5 auf- und von der anderen Walze 5 abrollt. Der Papierstreifen gleitet dabei über die Außenseite des Einsatzes und liegt innerhalb des Gehäusefensters 3 zum Beschreiben frei, wobei der Rücken 8 des Einsatzes als Unterlage dient. Innerhalb der Schenkel -des Einsatzes liegt auf dem Boden i des Gehäuses eine schwach gewölbte, leicht vorgespannte Blattfeder 9 auf, die mit jedem Ende eine Papierrolle auf den Walzen 5 tangential berührt. Die Feder 9- hat eine doppelte Aufgabe: sie wirkt einerseits üeim Abwickeln des Papierstreifens bremsend und hält ihn dadurch stets straff gespannt; andererseits drückt sie beide Papierrollen gegen den Einsatzrücken 8 und mit diesem den Papierstreifen 7 gegen den Rahmen des Fensters 3 im Gehäusedeckel, so daß der Papierstreifen stets glatt auf dem Rücken 8 des Einsatzes liegt. Den Durchmesseränderungen der beiden Papierrollen während des Ab-und Aufwickelns trägt die Feder y dadurch Rechnung, daß sie sich mit der Wölbung des Rückens auf dem Gehäuseboden abstützt und sich auf diesem in dem erforderlichen, wenn auch nur geringfügigen Maß abwälzen kann; dadurch wird ein stets gleichbleibender Andruck der Rollen erzielt. Außerdem erleichtert die Vorspannung der Feder das Auswechseln des Papierstreifens. An der Unterseite des Gehäusebodens kann eine strichpunktiert gezeichnete federnde Klammer (s. besonders Abb.4) befestigt sein, die zum Anstecken der Vorrichtung an ein Uhrenarmband od. dgl. geeignet ist.
  • Von dem soeben beschriebenen unterscheidet sich das nächste Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes lediglich durch die Ausbildung des in Abb. 5 und 6 veranschaulichten Einsatzes. Hier sind die Schlitzpaare io für die Walzen 5 der Papierrollen in den Schenkeln des Einsatzes schräg aufeinander zulaufend angeordnet, so daß ein die beiden Walzen 5 umschließendes Gummibändchen ii die Walzen stets so weit in die Schrägschlitze io hineinzieht, daß die Papierrollen bei jedem beliebigen Durchmesser an der Unterseite des Einsatzes in Anlage gehalten werden und dadurch der Papierstreifen 7 straffgespannt und glattgehalten wird. Der Einsatz ist in seiner Höhe so genau in das Gehäuse eingepaßt, daß der Papierstreifen 7 fest genug unter dem Rahmen des Gehäusefensters 3 liegt, wie dies auch bei dem nächsten Ausführungsbeispiel in Abb. 7 dargestellt ist.
  • Bei diesem sind die die Walzen aufnehmenden Schlitzpaare 12 parallel zum Gehäuseboden angeordnet. Zur Spannung des Papierstreifens 7 dient hier eine Feder 13, die in der Längsrichtung des Gehäuses federt und die Papierrollen auf den Walzen 5 an den beiden Stirnwänden des Gehäuses in Anlage hält. Die Feder 13 liegt mit ihren ebenen Stirnflächen 14 nahezu an der gesamten Länge der Papierrollen an; sie kann in ihrem elastischen Mittelteil auch anders als in Abb. 8 dargestellt geformt sein.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 9 und io ist die Andruckfeder für jede Papierrolle als U-förmiger Bügel i5 gestaltet, der mit seinen Schenkeln auf der Walze 5 befestigt ist; in seinem mittleren Teil ist er federnd nach oben durchgebogen und liegt hier mit geringer Vorspannung an der Papierrolle an, wobei er sich auf dem Gehäuseboden i formschlüssig abstützt, so daß er die Papierrolle gegen den Rücken des Einsatzes und damit den Papierstreifen 7 gegen den Gehäusedeckel 2 drückt.
  • Während die bisher erläuterten Ausführungsbeispiele auf jeder Walze einen Drehknopf 6 tragen, zeigt Abb. ii die Möglichkeit, beide Walzen 5 mittels eines einzigen Knopfes zu drehen. Dieser sitzt außerhalb des Gehäuses auf einer Welle 16, die im Gehäuseinnern ein Rädchen 17 trägt, das mit entsprechenden auf jeder Walze 5 sitzenden Rädchen i9 durch ein die erforderliche Reibung vermittelndes Gummibändchen 18 o3. dgl. verbunden ist. Die Walzen 5 liegen hier völlig innerhalb des Gehäuses, aus dem lediglich die den Drehknopf tragende Welle 16 herausragt.
  • In den vorstehenden Beispielen ist die neue Vorrichtung keineswegs erschöpfend dargestellt; vielmehr können im Rahmen des eingangs umrissenen Erfindungsgedankens noch weitere Ausführungsmöglichkeiten liegen.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufschreiben von Notizen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein auf eine Walze (5) aufwickelbarer und dabei von einer anderen Walze (5) sich abwickelnder Papierstreifen (7) in einem zum Tragen nach Art einer Armbanduhr geeigneten Gehäuse (i, 2) mit einem Fenster (3) angeordnet ist, das den jeweils zu beschreibenden Teil des Papierstreifens freigibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Walzen (5) aufnehmender Einsatz unter der Einwirkung von Spannmitteln (9, 1i, 13, 15) im Gehäuse (i, 2) gelagert ist, die im Sinn des Straffziehens des Papierstreifens (7) bremsend auf die Papierrollen wirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Federn (9, 15) ausgebildeten Spannmittel sich am Gehäuseboden (i) abstützen und die Papierrollen auf den Walzen (5) in Anlage am Gehäusedeckel (2) halten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierstreifen (7) derart über den Rücken (8) des im Querschnitt U-förmigen Einsatzes geführt ist, daß der Rücken die Unterlage beim Beschreiben des Papierstreifens bildet.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (5) derart unterhalb des Rückens (8) des Einsatzes liegen, daß die Spannmittel (9, 15) die Papierrollen auf den Walzen unter Einschluß des Einsatzrückens (8) in Anlage am Gehäusedeckel (2) halten.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gegekennzeichnet, daß als Spannmittel eine schwach wellenförmig gebogene Blattfeder (9) derart im Gehäuse angeordnet ist, daß sie sich mit ihrem Wellenrücken am Gehäuseboden (i) abstützt und mit jedem Ende an einer Papierrolle anliegt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannmittel auf jeder Walze (5) ein U-förmiger Federbügel (i5) derart angeordnet ist, daß er sich gegen den Gehäuseboden (i) abstützt und mit seinem federnden Mittelteile unter Spannung an der Papierrolle anliegt. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (5) in gegeneinandergeneigten Schlitzpaaren (io) des Einsatzes gelagert und durch ein vorgespanntes elastisches Band (ii) od. dgl. miteinander verbunden sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (5) in Längsschlitzen (i2) des Einsatzes gelagert sind und die Papierrollen durch eine Feder (i3) in Anlage an den Stirnwänden des Gehäuses gehalten werden. io.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß entweder jede der Walzen (5) außerhalb des Gehäuses eine, Drehknopf (6) trägt oder beide Walzen (5) mit der Welle (i6) eines gemeinsamen Drehkncpfes verbunden sind. ii.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit einer federnden Klammer versehen ist, mit der es an einem Armband befestigt werden kann.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierstreifen aus einer an sich bekannten Papierart besteht, die auf der Rückseite derart präpariert ist, daß durch Beschreiben der Vorderseite mittels eines spitzen Gegenstandes sichtbare Schriftzeichen entstehen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3526985A (en) * 1969-09-16 1970-09-08 Textron Inc Calendar device for a bracelet or strap
US4581791A (en) * 1981-06-04 1986-04-15 Ong Swee L M Buckle
DE3510128A1 (de) * 1984-07-28 1987-04-16 Roman Koller Archiv
FR2704806A1 (fr) * 1993-05-06 1994-11-10 Boissonnade Guy Dispositif rechargeable pour la prévision et la gestion d'achats, notamment ménagers.

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