Beständiges Präparat zum Färben von Textilmaterialien. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein beständiges Präparat zum Färben von Textilien.
Das Präparat ist dadurch gekennzeichnet, dass es in Form einer wässrigen Paste vor liegt, welche ein Pigment, mindestens ein quaternäres Ammoniumsalz der Formel:
EMI0001.0004
worin R einen aliphatischen Rest., X ein Anion einer Säure und n eine ganze Zahl, die grösser als 1 ist, bedeuten und mindestens ein anderes Material, welches das Pigment auf dem Textilmaterial bindet, enthält.
Die für die Zwecke der vorliegenden Er findung verwendeten Verbindungen können als Derivate von Verbindungen der Formel R (Oll) ", worin R und n die oben angeführte Bedeutung besitzen, betrachtet werden. Diese Verbindungen können zweekmässigerweise in der Weise hergestellt werden, dass die Ver bindung R(OH)" mit Phosgen behandelt und der auf diese Weise erhaltene Chlor ameisensäureester mit Ammoniak behandelt wird, wobei ein Poly earbamat der Formel R(OCONH_)" erhalten wird, dass hierauf das genannte Polycarbamat mit Formaldehyd (oder einem Polymer desselben)
und einem IIalogenwasserstoff oder einem andern Halo genisierungsmittel, wie z. B. Phosgen, Thionylehlorid oder Phosphorpentachlorid, oder mit einem Reaktionsprodukt von Form- aldehyd und einem Halogenwasserstoff, näm lich einem Dihalogendimethyläther, umgesetzt wird, und dass schliesslich die auf diese Weise erhaltenen Halogenmethylverbindungen mit einem äliphatischen oder heterocyclischen tertiären Amin umgesetzt werden.
Beispiele von Verbindungen, die sieh für die Zwecke der vorliegenden Erfindung eignen, sind Tristearin-tris-(carbamatmethyl- pyridinium) - trichlorid, Triolein - tris- (carb- amatmethylpyridinium)-triehlorid, Stearin- säure-N,N-diäthy lamido-11,fl, ss'- tri, (carbamat- methylpyridinium)-trichlorid,
Tristearin-tris- (carbamatmethy ltrimethylammonium) -trichlo- rid, Tristearin-tris-(carbamatmethyltrimethyl- ammonium) -.triacetat, Octadecylen-1,12-bis- (carbamatmethylpyridinium)-dichlorid, Äthy len -;
1,2-bis-. (carbamatmethylpyridinium)-di- ehlorid, Terephthalyl - bis - (oxyäthylenearb- amatmethylpyridinium)-dichlorid und Tri- inethylen - 1,3: - bis - (carbamatmethylpyridi- nium) -dichlorid. Diese Verbindungen können aus reinen oder praktisch reinen Zwischenprodukten oder aus Gemischen bzw. Fraktionen von Gemi schen, die aus natürlich vorkommenden Mate rialien, beispielsweise natürlich vorkommen den Fettölen oder gehärteten Derivaten der selben zu gewinnen sind, erhalten werden.
So können manche der obigen Verbindungen in zweckmässiger Weise mittels des eben be schriebenen Verfahrens erhalten werden, und zwar je nach dem besonderen Fall aus hy driertem Rizinusöl, Rizinusöl, 11-0xystearin- säure-N,N-di-(ss-oxyäthyl)-amid, dessen Oxy- stearinsäurekomponente aus hydriertem Rizi nusöl oder aus durch vollständige Hydrierung von Rizinusöl in roher Form erhältlichem Octadecan-1,12-diol erhalten wird.
Andere Ausgangsmaterialien sind Äthylenglykol, Tri- methylenglykol, Tetramethylenglykol, Hexa- methylenglykol, Dekamethylenglykol, Glyce- rin und der Diester aus Äthylenglykol und Terephthalsäure.
Die Verbindung bzw. das Gemisch von Verbindungen sollte in -den erfindungsgemä ssen wässrigen Pasten vorzugsweise in einer Menge verwendet werden, die mindestens dem doppelten Gewicht des vorhandenen Pigments entspricht, um die hervorragenden Resultate zu erhalten, die sich aus der- Verwendung dieser besonderen Verbindungen zum Fixie ren von Pigmenten auf Textilmaterialien er geben.
Ausser den oben definierten Verbindungen als Bindemittel für das Pigment enthält die Paste ein oder mehrere synthetische Harze oder andere Substanzen, die das Pigment an der Faser binden bzw. auf derselben fixieren. Diese Substanzen sollten bevorzugterweise in Wasser unlöslich sein. Sie können aber auch mittels der im folgenden beschriebenen Hitze behandlung auf den Textilfasern in Substan zen übergeführt werden, die in Wasser unlös lich sind.
Beispiele solcher Zusätze sind Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Polystyrol, Aerylsäurepolymere aller Arten, Polyester- amide, Polyamide, modifizierte Polyamide, Harnstoff-Formaldehyd-Kondensate, wie z. B. Dimethylolharnstoff und Dimethylolharnstoff- dimethyläther, Melamin-Formaldehyd-Kon- densate und Äther derselben, Zellulosederi- vate, z.
B. Äthyl- oder Glykolzellulose, Alkyd- harze, die mit trocknenden oder nicht trock nenden ölen behandelt wurden oder auch nicht, Polythen und natürliche oder syntheti sche Kautschukarten, zweckmässigerweise in Form von Latex. Es können auch Weich- machungs, bzw. Plastifizierungsmittel für diese Substanzen, beispielsweise Dibutylphtha- lat oder Tricresylphosphat, zugegen sein.
Diese Zusätze können in feinverteilter fester Form, das heisst in Form einer Suspension, zugegen sein und/oder können ganz oder teil weise in der wässrigen Paste gelöst sein. Es wird bevorzugterweise eine Suspension von Polyvinylchlorid zusammen mit einem Plasti- fizierungsmittel für das Polyvinylchlorid ver wendet.
Es kann ein beliebiges Pigment verwendet werden, einschliesslich Azofarbstoffen und Azolacken, Phthalocyaninpigmenten, Küpen- farbstoffen in ihrer wasserunlöslichen Form und anorganischen Pigmenten, wie z. B. Russ, Eisenoxyde, Chromgelb, Titandioxyd und Lithopon. Gewünschtenfalls können Gemische dieser Pigmente verwendet werden.
Zusätzlich zu den andern Bestandteilen können die wässrigen Pasten ein wasserlös liches Eindickungsmittel, wie z. B. Traganth- gummi, wasserlösliche Zelluloseäther, Poly- vinylalkohol oder teilweise verseiftes Poly- vinylacetat, enthalten.
Von diesen Substanzen wird Traganth- gummi bevorzugt. Die wässrigen Pasten kön nen ein. mildes Alkali, beispielsweise Natrium acetat, Natriumcarbonat, Kreide, Morpholin oder Ammoniak -und gewünschtenfalls ein Gemisch wasserlöslicher Substanzen, welche einen milden alkalischen Puffer bilden, ent halten.
Gewünschtenfalls kann die wässrige Paste ein Dispergiermittel, beispielsweise ein Kondensationsprodukt aus einem langkettigen Alkohol und Äthylenoxyd oder ein langketti- ges quaternäres Salz, enthalten.
Die Mengen der verschiedenen Bestandteile der wässrigen Pasten können in weiteren Grenzen variiert werden und in zweckmässiger Weise so ge wählt werden, dass die Pasten eine zum Auf tragen derselben auf das Textilmaterial mit tels der für diesen Zweck angewendeten be- sondern Technik geeignete Konsistenz auf weisen.
Die erfindungsgemässen wässrigen Pasten können in der Weise erhalten werden, dass man eine oder mehrere der vorangehend de finierten Verbindungen, gewünschtenfalls in Form einer Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Wasser, Äthanol, Isopro- panol, Butanol, Cyclohexanol oder ein Ge misch derselben, in Wasser einträgt, welches zweckmässigerweise ein wasserlösliches Ein dickmittel, beispielsweise Traganthgummi ent hält, und dass man hierauf das auf diese Weise erhaltene Produkt mit den andern Be standteilen vermischt.
Polyvinylchlorid, welches beispielsweise mit Dibutylphthalat plastifiziert ist, stellt. ein ausgezeichnetes Bindemittel dar, welches in Verbindung mit der bzw. den Verbindungen gemäss obiger Definition anzuwenden ist, in welchem Fall die wässrige Paste eine Suspen sion von festem, feinverteiltem,
plastifiziertem Polyvinylchlorid und einem Pigment in einer wässrigen Lösung und/oder Suspension einer oder mehrerer Verbindungen gemäss obiger Definition ist und gewöhnlich auch ein mildes Alkali und ein wasserlösliches V erdickungs- mittel enthält.
Die erfindungsgemässen wässrigen Pasten können auf Textilien, beispielsweise auf Baumwolle, Viskose- oder Zelluloseacetat- kunstseide aufgedruckt werden, bevorzugter weise mittels einer Gravurdruckwalze bzw. mittels mehreren solcher Walzen; es können indessen auch andere Verfahren angewendet werden, beispielsweise unter Verwendung von Reliefwalzen oder Druckplatten oder Scha blonen. Die Textilmaterialien können auch mit den wässrigen Pasten bei einer geeigneten Verdünnung geklotzt werden oder über die Stoffe ausgebreitet werden, um vollständige Färbungen zLL erhalten.
Zur Erzeugung sol cher Färbeeffekte können auch andere Metho den angewendet werden, wie z. B. das Pilot sehen oder Spritzen.
Unabhängig von der Natur der wässrigen Pasten und von der Technik, die zum Auf tragen derselben auf das Textilmaterial ange wendet wird, ist. es zweckmässig, das gefärbte Textilmaterial einer Hitzebehandlung zu unterziehen, beispielsweise durch Dämpfen in einer Alterungs -VorrichtLtng oder durch Backen, wobei die Drucke fixiert oder ent wickelt werden. Die Hitzebehandlung wird gewöhnlich zwischen 100 und 150 C ausge- führt. Die Hitzebehandlungstemperatur be trägt bevorzugterweise mindestens 105 C.
Die Hitzebehandlung bewirkt einen Zerfall der Verbindungen der oben gegebenen Formel in wasserlösliche Substanzen, die sich in er staunlicher Weise gut eignen, um Pigmente und andere in den Gemischen enthaltene, feinverteilte, wasserlösliche Substanzen an die Textilmaterialien zu binden. Die Zersetzung der Verbindungen der oben angeführten For mel bewirkt ferner die Bildung von freier Säure, weshalb, wie bereits angegeben wurde, den wässrigen Pasten zwecks Neutralisierung dieser Säure zweckmässigerweise ein mildes Alkali einverleibt wird.
Da bei der Applikation der erfindungsge mässen Pasten die Überführung von urspL;ünb lieh wasserlöslichen quaternären Salzen in wasserunlösliche Substanzen auf den Textil fasern stattfindet, sollten ausser den das quaternäre Salz bildenden Komponenten die Verbindungen der oben angeführten Formel vorzugsweise keine Substituenten enthalten, die ihnen Löslichkeit in Wasser oder wässri- gen Flüssigkeiten verleihen.
Diese Forderung ist in der Praxis dann erfüllt, wenn das R der Formel frei von irgendwelchen Substituenten ist, welche als solche die Löslichkeit in Wasser oder in wäss- rigen Medien bewirken würden.
Die bedruckten oder gefärbten Textil materialien, die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhalten werden, kennzeichnen sich durch ihre ausgezeichnete Reib- und Wasch echtheit und durch ihren aussergewöhnlichen weichen Griff. Sie weisen ausserdem, voraus gesetzt, dass eine geeignete Wahl des PigMen- tes erfolgt ist, eine gute Lichtechtheit und eine gute Beständigkeit gegen Witterungs einflüsse und gegenüber trockenen Reini gungslösungsmitteln auf. Der Griff der mit den erfindungsgemässen Pasten be druckten oder gefärbten Materialien kann sogar noch verbessert werden, wenn dieselben einer Dämpfungsoperation unterworfen wer den.
Die Erfindung wird in den folgenden Bei spielen, in welchen die Teile Gewichtsteile bedeuten, sofern keine anderslautenden An gaben erfolgen, erläutert.
Beispiel <I>1.</I>
11 Teile einer 73% igen Lösung von Tri- stearin-tris- (carbamatmethylpyridinium)
-tri- chlorid in Butanol und 4 Teile Dibutylphtha- lat werden mit 25 Teilen einer 8 %igen wäss- rigen Traganthgummilösung und 40 Teilen Wasser vermischt. 8 Teile Polyvinylchlorid- pulver und 2 Teile feinverteilte Kreide werden zugesetzt.
Die erhaltene Suspension wird gut durchgemischt und in 10 Teile einer 20 %igen wässrigen Paste eines durch Kupplung von diazotiertem 2,5-Dichloranilin mit 2,3-Oxy- naphthoesäure-p-toluidid erhaltenen Pigmen tes eingetragen. Die Suspension wird zwecks Bildung einer homogenen viskosen Paste gut durchgemischt.
Wird die auf diese Weise erhaltene Paste mittels Gravurdruckwalzen auf Baumwoll stoff aufgedruckt und die Drucke durch Trocknen bei 1050 C entwickelt, so erhält man reib- und aussergewöhnlich waschechte Drucke.
Statt durch Trocknen bei 105 C können die Drucke durch Backen während 2 bis 3 Mi nuten bei 1500 C fixiert werden. <I>Beispiel 2.</I>
11 Teile einer 72%igen Lösung von Tri- stearin - tri - (carbamatmethyltrimethylammo- nium)
trichlorid in Isopropanol und 4 Teile Dibutylphthalat werden mit 22 Teilen einer 8 %igen wässrigen Lösung von Traganthgummi und 38 Teilen Wasser gut vermischt.
Das er- haltene Gemisch wird 15 Teilen einer 20 %igen wässrigen Paste des durch Kupplung von tetrazotiertem 3,3'-Dichlorbenzidin mit 1-Phe- nyl-3-methyl-5-pyrazolon erhaltenen Pigmen tes und 2 Teilen feinverteilter Kreide zuge setzt.
Man fügt 8 Teile Polyvinylchloridpul- ver hinzu und durchmischt das Ganze, bis man eine homogene viskose Paste erhält.
Beispiel <I>3.</I>
24 Teile einer 33 %igen wässrigen Disper- sion von feinverteiltem Polyvinylchlorid wer- den zusammen mit 30 Teilen einer 8 %igen wässrigen Traganthgummilösung,
5 Teilen Wasser mit einem Gehalt von 0,486 Teilen Kaliurndihydrogenphosphat und 0,134 Teilen Natriumhydroxyd (Pufferlösung vom pH 7 bis 8), und 3 Teilen Wasser gut vermischt. 12 Teile einer 66 %igen wässrigen Lösung von Tristearin@tri- (carbamatmethylpyridinium)- trichlorid,
4 Teile Dibutylphthalat und 2 Teile Kreide werden gut gemischt und der obigen Dispersion zugesetzt, worauf 20 Teile einer 1.0%igen wässrigen Paste des durch Kupp- lung von diazotiertem p-Chlor-o-nitranilin mit Acetoacet-o-chloranilid erhaltenen Pig mentes hinzugefügt werden.
Die auf diese Weise erhaltene Dispersion wird durch einen I3omogenisator geleitet, um eine homogene viskose Paste herzustellen. <I>Beispiel 4.</I>
12 Teile einer 66 %igen Cy clohexanollösung N an Tristearin -tri- (carbamatomethylpyridi- nium)-trichlorid,
2 Teile feinverteilte Kreide und 4 Teile Dibutylphthalat werden gut ver mischt und einem Gemisch von 30 Teilen einer 8 %igen wässrigen Traganthgummi- lösung, 5 Teilen Wasser mit einem Gehalt von 0,486 Teilen Kaliumdihydrogenphosphat und 0,134 Teilen Natriumhydroxyd (Puffer- lösung vom PH 7 bis 8),
1 Teil einer 20%igen wässrigen Lösung des Kondensationsproduk- tes aus Cetylalkohol und der 17fachen Mol- menge Äthylenoxyd, 2 Teilen Wasser und 24 Teilen einer 33 %igen wässrigen Dispersion von Polyvinylchlorid zugesetzt.
Das aiif diese Weise erhaltene Gemisch wird zusammen mit 20 Teilen einer 10%igen wässrigen Paste des durch Kupplung von diazotiertem p-Chlor-o- nitr anilin mit Acetoacet-o-chloranilid erhal tenen Pigmentes in einer Kugelmühle ge mahlen.
<I>Beispiel 5.</I>
13 Teile Kautschuklatex mit einem Gehalt. von 61% Kautschuk werden mit 4 Teilen einer 25%igen wässrigen Lösung des Kon- densationsproduktes aus Cetylalkohol uuid der 17fachen Molmenge Äthylenoxyd vermischt,
worauf das Gemisch mit 30 Teilen einer 8 %igen wässrigen Txa.gaiithgummilösung, 5 Teilen Wasser mit- dem Gehalt von 0,486 Teilen Kaliumdihydrogenphosphat und 0,134 Teilen Natriumhydroxyd (Pufferlösung vom pH 7 bis<B>8),</B> und 18 Teilen Wasser innig ver mischt wird.
10 Teile einer 80o/oigen wässri- gen Lösung von Tristearin-tri-(earbamato- methyltrimethyiammonium)-trichlorid werden der obigen Dispersion zugesetzt, worauf 20 Teile einer l0o/oigen wässrigen Dispersion von Russ liinzueefügt werden. Das Gemisch wird gemahlen, bis eine homogene viskose Paste entstanden ist. <I>Beispiel 6.</I>
26 Teile einer 31 o/oigen wässrigen Disper sion von polymerisiertem ss-Äthoxyäthyl- methacrylat. werden mit 4 Teilen einer 25 o/oieen wässrigen Lösung des Kondensa tionsproduktes aus Cetylalkohol und der 17fachen Molmenge Äthylenoxyd gut. ver mischt und einem Gemisch ;
von 30 Teilen einer 8 o/oieen wässrigen Gxumm.itraeanthlösung, 5 Teilen Wasser mit einem Gehalt von 0,486 Teilen Kaliuindihydrogenphosphat und 0,134 Teilen Natriumhydroxyd (Pufferlösung vom pH 7 bis 8), und 2 Teilen Wasser zugesetzt.
11 Teile einer 72 o/oigen wässrigen Lösung von T%ristearin-:tri-. (carbamatomethylpyridinium)- tri-ehlorid und 2 Teile Kreide werden gut ver mischt und der obigen Dispersion zugesetzt, worauf dem Gemisch 20 Teile einer 10o/oigen wässrigen Paste des durch Kupplung von diazotiertem p-Chlor-o-nitranilin mit Aceto- acet-o-chloranilid erhaltenen Pigmentes zuge setzt werden.
Die auf diese Weise erhaltene Dispersion wird durch einen Homogenisator durchgeleitet, bis eine homogene viskose Paste entstanden ist.
Beispiel <I>7.</I>
42 Teile einer 19 o/oigen wässrigen Disper sion von Polymethylmethacrylat (die durch Polymerisieren von Methylmethacrylat in wässriger Dispersion in Gegenwart von Was serstoffsuperoxyd und Cetylpyridiniumbro- mid erhalten wird) werden mit 34 Teilen einer 6 o/oigen wässrigen Traganthgummilösung gut vermischt. 12 Teile einer 67 o/oigen Lösung von Tristearin - tri - (carbamatomethylpyridi- nium)
-trichlorid in Cyelohexanol werden in die obige Dispersion einbetragen, worauf das auf diese Weise erhaltene Gemisch einem Ge misch von 10 Teilen einer 20 o/oigen wässrigen Paste von Kupferphthalocyanin und 2 Teilen Kreide zugesetzt wird. Das Ganze wird durch einen Homogenisator gelassen, bis eine homo gene viskose Paste entstanden ist. <I>Beispiel B.</I>
12 Teile einer 70 o/oigen Lösung von Tri- stearin-tri-: (carbamatomethyltrimethylammo- nium)-triacetat in Äthanol und 8 Teile Di- methylolha.rnstoffdimethyläther werden in 25 Teilen Wasser gelöst, worauf die auf diese eise erhaltene Lösung mit einer Lösung von 30 Teilen einer 8 o/oigen wässrigen Lösung von Traganthgummi und 5 Teilen Wasser mit einem Gehalt von 0,486 Teilen Kaliumdi- hYdrogenphosphat und 0,
134 Teilen Natrium= hydroxyd (Pufferlösung vom pH 7 bis 8) gut vermischt werden. 20 Teile einer 10 o/oigen wässrigen Paste des durch Kupplung von di- azotiertem 2,5-Dichloranilin mit 2,3-Oxynaph- thoesäure-p-toluidid erhaltenen Pigmentes werden zusammen mit dem obigen Gemisch gemahlen, bis eine homogene viskose Paste entstanden ist.
<I>Beispiel 9.</I>
8 Teile Hexamethoxymethyl-melamin und 12 Teile einer 70o/oigen Lösung von Tri- stearin-tri -. (carbamatomethyltrimethylammo- nium)-triehlorid in Isopropanol werden in 35 Teilen Wasser gelöst und in 30 Teile einer 8 o/oigen wässrigen Lösung von Traganthgummi und 5 Teile Wasser, welches einen Gehalt.
von 0,486 Teilen Kaliumdihydrogenphosphat und 0,134 Teilen Natriumhydroxyd (Puffer lösung vom pH 7 bis 8) aufweist, eingetragen. 10 Teile einer 20 o/oigen wässrigen Paste von chloriertem Kupferphthalocyanin werden zu sammen mit dem obigen Gemisch gemahlen, bis eine homogene viskose Paste entstanden ist.
<I>Beispiel 10.</I>
8 Teile Dimethylolharnstoff-dimethyläther werden in 28 Teilen Wasser gelöst und einem aus 2 Teilen Kreide und 12 Teilen einer 66o/oigen Lösung von Tristearin-tri-(carba; matomethylpyridinium)-trichlorid in Cyclo- hexanol bestehenden Gemisch zugesetzt.
Die erhaltene Dispersion wird mit 50 Teilen einer 5o/oigen wässrigen Lösung von Zellulose- methyläthylätherund 10 Teilen einer 20 o/oigen wässrigen Paste des durch Kupplung von di anotiertem p-Chlor-o nitranilin mit Acetoacet- o-ehloranilid erhaltenen Pigmentes gemahlen, bis eine homogene viskose Paste entstanden ist.
<I>Beispiel 11.</I>
8 Teile Dimethylolharnstoff-dimethyläther werden in 23 Teilen Wasser gelöst und 25 Teilen einer 8 o/oigen wässrigen Traganth- gummilösung zugesetzt.
12 Teile einer 66o/oigen Lösung von Tristearin-tri-(carba- matomethylpyridinium) trichlorid in Cyclo- hexanol, 2 Teile Kreide und 10 Teile dehydra tisiertes, mit Rizinusöl und Leinsamenöl mo difiziertes Alkydharz werden mit der obigen Lösung gut vermischt, worauf die auf diese Weise erhaltene Dispersion mit 20 Teilen einer 10 o/oigen wässrigen Paste des durch Kupp lung von tetrazotiertem 3,
3'-Dichlorbenzidin mit 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon erhaltenen Pigmentes vermischt und durch einen Homo- genisator gelassen wird, bis eine homogene viskose Paste entstanden ist.
Die vorangegangenen Beispiele betreffen wässrige Pasten einer Konsistenz, welche die selben zum Auftragen auf Stoffe durch Druck mittels Gravurdriickwalzen geeignet macht, wobei die Mengen des verwendeten Pigmentes derart gewählt sind, dass kräftige Farbtöne erhalten werden. Werden hellere Farbtöne verlangt, so können die Gemische mit ähn lichen, kein Pigment enthaltenden Gemischen verdünnt werden. Gewünschtenfalls können natürlich mehrere der pigmentierten Gemische vermischt werden, um die Erzeugung ver schiedener Farbtöne zu ermöglichen.