CH270806A - Beständiges Präparat zum Färben von Textilmaterialien. - Google Patents

Beständiges Präparat zum Färben von Textilmaterialien.

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CH270806A
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Limited Imperial Ch Industries
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Ici Ltd
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00—General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44—General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders

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Description


  Beständiges Präparat zum Färben von Textilmaterialien.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein beständiges Präparat zum Färben  von Textilien.  



  Das Präparat ist dadurch gekennzeichnet,  dass es in Form einer     wässrigen    Paste vor  liegt, welche ein Pigment, mindestens ein       quaternäres        Ammoniumsalz    der Formel:  
EMI0001.0004     
    worin R einen     aliphatischen    Rest., X ein  Anion einer Säure und n eine ganze Zahl,  die grösser als 1 ist, bedeuten und mindestens  ein anderes Material, welches das Pigment  auf dem Textilmaterial bindet, enthält.  



  Die für die Zwecke der vorliegenden Er  findung verwendeten Verbindungen können  als Derivate von Verbindungen der Formel  R (Oll) ", worin R und n die oben angeführte  Bedeutung besitzen, betrachtet werden. Diese  Verbindungen können     zweekmässigerweise    in  der Weise hergestellt werden, dass die Ver  bindung     R(OH)"    mit     Phosgen    behandelt  und der auf diese Weise erhaltene Chlor  ameisensäureester mit Ammoniak behandelt  wird, wobei ein     Poly        earbamat    der Formel       R(OCONH_)"    erhalten     wird,    dass hierauf das  genannte     Polycarbamat    mit Formaldehyd  (oder einem Polymer desselben)

   und einem       IIalogenwasserstoff    oder einem andern Halo  genisierungsmittel, wie z. B.     Phosgen,          Thionylehlorid    oder     Phosphorpentachlorid,     oder mit     einem    Reaktionsprodukt von Form-         aldehyd    und einem Halogenwasserstoff, näm  lich einem     Dihalogendimethyläther,    umgesetzt  wird, und dass schliesslich die auf diese Weise  erhaltenen     Halogenmethylverbindungen    mit  einem     äliphatischen    oder     heterocyclischen     tertiären Amin umgesetzt werden.  



  Beispiele von Verbindungen, die sieh  für die Zwecke der vorliegenden Erfindung  eignen, sind     Tristearin-tris-(carbamatmethyl-          pyridinium)    -     trichlorid,        Triolein    -     tris-        (carb-          amatmethylpyridinium)-triehlorid,        Stearin-          säure-N,N-diäthy        lamido-11,fl,        ss'-        tri,        (carbamat-          methylpyridinium)-trichlorid,

          Tristearin-tris-          (carbamatmethy        ltrimethylammonium)        -trichlo-          rid,        Tristearin-tris-(carbamatmethyltrimethyl-          ammonium)        -.triacetat,        Octadecylen-1,12-bis-          (carbamatmethylpyridinium)-dichlorid,    Äthy  len     -;

  1,2-bis-.        (carbamatmethylpyridinium)-di-          ehlorid,        Terephthalyl    - bis -     (oxyäthylenearb-          amatmethylpyridinium)-dichlorid    und     Tri-          inethylen    - 1,3: - bis -     (carbamatmethylpyridi-          nium)        -dichlorid.       Diese Verbindungen können aus reinen  oder praktisch reinen Zwischenprodukten oder  aus Gemischen bzw. Fraktionen von Gemi  schen, die aus natürlich vorkommenden Mate  rialien, beispielsweise natürlich vorkommen  den Fettölen oder gehärteten Derivaten der  selben zu gewinnen sind, erhalten werden.

   So  können manche der obigen Verbindungen in  zweckmässiger Weise mittels des eben be  schriebenen     Verfahrens    erhalten werden, und      zwar je nach dem besonderen Fall aus hy  driertem Rizinusöl, Rizinusöl,     11-0xystearin-          säure-N,N-di-(ss-oxyäthyl)-amid,    dessen     Oxy-          stearinsäurekomponente    aus hydriertem Rizi  nusöl oder aus durch vollständige Hydrierung  von Rizinusöl in roher Form erhältlichem       Octadecan-1,12-diol    erhalten wird.

   Andere  Ausgangsmaterialien sind     Äthylenglykol,        Tri-          methylenglykol,        Tetramethylenglykol,        Hexa-          methylenglykol,        Dekamethylenglykol,        Glyce-          rin    und der     Diester    aus     Äthylenglykol    und       Terephthalsäure.     



  Die Verbindung bzw. das Gemisch von  Verbindungen sollte in -den erfindungsgemä  ssen     wässrigen    Pasten vorzugsweise in einer  Menge verwendet werden, die mindestens dem  doppelten Gewicht des vorhandenen Pigments  entspricht, um die hervorragenden Resultate       zu    erhalten, die sich aus der- Verwendung  dieser besonderen Verbindungen zum Fixie  ren von Pigmenten     auf    Textilmaterialien er  geben.  



  Ausser den oben definierten Verbindungen  als Bindemittel für das Pigment enthält die       Paste    ein oder mehrere synthetische Harze  oder andere Substanzen, die das Pigment an  der Faser binden bzw. auf derselben fixieren.  Diese Substanzen sollten     bevorzugterweise    in  Wasser unlöslich sein. Sie können aber auch  mittels der im folgenden beschriebenen Hitze  behandlung auf den Textilfasern in Substan  zen übergeführt werden, die in Wasser unlös  lich sind.

   Beispiele solcher Zusätze sind       Polyvinylchlorid,        Polyvinylacetat,    Polystyrol,       Aerylsäurepolymere    aller Arten,     Polyester-          amide,    Polyamide, modifizierte Polyamide,       Harnstoff-Formaldehyd-Kondensate,        wie    z. B.       Dimethylolharnstoff    und     Dimethylolharnstoff-          dimethyläther,        Melamin-Formaldehyd-Kon-          densate    und Äther derselben,     Zellulosederi-          vate,    z.

   B. Äthyl- oder     Glykolzellulose,        Alkyd-          harze,    die mit trocknenden oder nicht trock  nenden ölen behandelt wurden oder auch  nicht,     Polythen    und natürliche oder syntheti  sche Kautschukarten,     zweckmässigerweise    in  Form von Latex. Es können auch     Weich-          machungs,    bzw.     Plastifizierungsmittel    für  diese Substanzen, beispielsweise Dibutylphtha-         lat    oder     Tricresylphosphat,    zugegen sein.

    Diese Zusätze können in feinverteilter fester  Form, das heisst in Form einer Suspension,  zugegen sein und/oder können ganz oder teil  weise in der     wässrigen    Paste gelöst sein. Es  wird     bevorzugterweise    eine Suspension von       Polyvinylchlorid    zusammen mit einem     Plasti-          fizierungsmittel    für das     Polyvinylchlorid    ver  wendet.  



  Es kann ein beliebiges Pigment verwendet  werden, einschliesslich     Azofarbstoffen    und       Azolacken,        Phthalocyaninpigmenten,        Küpen-          farbstoffen    in ihrer     wasserunlöslichen    Form  und anorganischen Pigmenten,     wie    z. B. Russ,  Eisenoxyde, Chromgelb,     Titandioxyd    und       Lithopon.        Gewünschtenfalls    können     Gemische     dieser Pigmente verwendet werden.  



  Zusätzlich zu den andern Bestandteilen  können die     wässrigen    Pasten ein wasserlös  liches     Eindickungsmittel,    wie z. B.     Traganth-          gummi,        wasserlösliche        Zelluloseäther,        Poly-          vinylalkohol    oder     teilweise    verseiftes     Poly-          vinylacetat,    enthalten.  



  Von diesen Substanzen wird     Traganth-          gummi    bevorzugt. Die     wässrigen    Pasten kön  nen     ein.    mildes     Alkali,    beispielsweise Natrium  acetat,     Natriumcarbonat,        Kreide,        Morpholin     oder Ammoniak -und     gewünschtenfalls    ein  Gemisch wasserlöslicher Substanzen, welche  einen milden alkalischen Puffer bilden, ent  halten.

       Gewünschtenfalls    kann die     wässrige     Paste ein     Dispergiermittel,    beispielsweise ein  Kondensationsprodukt aus einem     langkettigen     Alkohol und     Äthylenoxyd    oder ein     langketti-          ges        quaternäres        Salz,    enthalten.

   Die Mengen  der verschiedenen Bestandteile der     wässrigen     Pasten können in weiteren Grenzen variiert  werden und in zweckmässiger Weise so ge  wählt werden,     dass    die Pasten eine zum Auf  tragen derselben auf das Textilmaterial mit  tels der für diesen Zweck angewendeten     be-          sondern    Technik geeignete Konsistenz auf  weisen.  



  Die erfindungsgemässen     wässrigen    Pasten  können in der Weise erhalten werden, dass  man eine oder mehrere der vorangehend de  finierten Verbindungen,     gewünschtenfalls    in  Form einer Lösung in einem geeigneten           Lösungsmittel,    wie Wasser, Äthanol,     Isopro-          panol,        Butanol,        Cyclohexanol    oder ein Ge  misch derselben, in Wasser einträgt, welches       zweckmässigerweise    ein wasserlösliches Ein  dickmittel, beispielsweise     Traganthgummi    ent  hält, und dass man hierauf das auf diese  Weise erhaltene Produkt mit den andern Be  standteilen vermischt.  



       Polyvinylchlorid,    welches beispielsweise  mit     Dibutylphthalat        plastifiziert    ist, stellt. ein  ausgezeichnetes Bindemittel dar, welches in  Verbindung mit der bzw. den Verbindungen  gemäss obiger Definition anzuwenden ist, in  welchem Fall die     wässrige    Paste eine Suspen  sion von festem, feinverteiltem,

       plastifiziertem          Polyvinylchlorid    und einem Pigment in einer       wässrigen    Lösung     und/oder    Suspension einer  oder mehrerer Verbindungen gemäss obiger  Definition ist und gewöhnlich auch ein mildes  Alkali und ein wasserlösliches V     erdickungs-          mittel    enthält.  



  Die erfindungsgemässen     wässrigen    Pasten  können auf Textilien, beispielsweise auf  Baumwolle, Viskose- oder     Zelluloseacetat-          kunstseide    aufgedruckt werden, bevorzugter  weise mittels einer     Gravurdruckwalze    bzw.  mittels mehreren solcher Walzen; es können  indessen auch andere Verfahren angewendet  werden, beispielsweise unter Verwendung von  Reliefwalzen oder Druckplatten oder Scha  blonen. Die Textilmaterialien können auch  mit den     wässrigen    Pasten bei einer geeigneten  Verdünnung geklotzt werden oder über die  Stoffe ausgebreitet werden, um vollständige  Färbungen     zLL    erhalten.

   Zur Erzeugung sol  cher Färbeeffekte können auch andere Metho  den angewendet werden, wie z. B. das Pilot  sehen oder Spritzen.  



  Unabhängig von der Natur der     wässrigen     Pasten und von der Technik, die zum Auf  tragen derselben auf das Textilmaterial ange  wendet wird, ist. es zweckmässig, das gefärbte  Textilmaterial einer Hitzebehandlung zu  unterziehen, beispielsweise durch Dämpfen  in einer      Alterungs -VorrichtLtng    oder durch  Backen, wobei die Drucke fixiert oder ent  wickelt werden. Die Hitzebehandlung wird       gewöhnlich        zwischen    100 und 150  C ausge-    führt. Die     Hitzebehandlungstemperatur    be  trägt     bevorzugterweise    mindestens 105  C.

    Die Hitzebehandlung bewirkt einen Zerfall  der Verbindungen der oben gegebenen Formel  in wasserlösliche Substanzen, die sich in er  staunlicher Weise gut eignen, um Pigmente  und andere in den Gemischen enthaltene,  feinverteilte, wasserlösliche     Substanzen    an die       Textilmaterialien    zu binden. Die Zersetzung  der Verbindungen der oben angeführten For  mel bewirkt ferner die Bildung von freier  Säure, weshalb, wie bereits angegeben wurde,  den     wässrigen    Pasten zwecks Neutralisierung  dieser Säure     zweckmässigerweise    ein mildes  Alkali einverleibt wird.  



  Da bei der Applikation der erfindungsge  mässen Pasten die     Überführung    von     urspL;ünb     lieh wasserlöslichen     quaternären    Salzen in       wasserunlösliche    Substanzen auf den Textil  fasern stattfindet, sollten ausser den das       quaternäre    Salz bildenden Komponenten die  Verbindungen der oben angeführten Formel  vorzugsweise keine     Substituenten    enthalten,  die ihnen Löslichkeit in Wasser oder     wässri-          gen    Flüssigkeiten verleihen.  



  Diese Forderung ist in der Praxis dann  erfüllt, wenn     das    R der Formel frei von  irgendwelchen     Substituenten    ist, welche als  solche die Löslichkeit in Wasser oder in     wäss-          rigen    Medien bewirken würden.  



  Die bedruckten oder gefärbten Textil  materialien, die nach dem erfindungsgemässen  Verfahren erhalten werden, kennzeichnen sich  durch ihre ausgezeichnete Reib- und Wasch  echtheit und durch ihren aussergewöhnlichen  weichen Griff. Sie     weisen    ausserdem, voraus  gesetzt, dass eine geeignete Wahl des     PigMen-          tes    erfolgt ist, eine gute Lichtechtheit und  eine gute Beständigkeit gegen Witterungs  einflüsse und gegenüber trockenen Reini  gungslösungsmitteln auf. Der Griff der  mit den     erfindungsgemässen    Pasten be  druckten oder gefärbten Materialien kann  sogar noch verbessert werden, wenn dieselben  einer     Dämpfungsoperation    unterworfen wer  den.  



  Die Erfindung wird in den folgenden Bei  spielen, in welchen die Teile     Gewichtsteile         bedeuten, sofern keine     anderslautenden    An  gaben erfolgen, erläutert.  



       Beispiel   <I>1.</I>  



       11        Teile        einer        73%        igen        Lösung        von        Tri-          stearin-tris-        (carbamatmethylpyridinium)

          -tri-          chlorid    in     Butanol    und 4 Teile     Dibutylphtha-          lat        werden        mit        25        Teilen        einer    8     %igen        wäss-          rigen        Traganthgummilösung    und 40     Teilen     Wasser vermischt. 8 Teile     Polyvinylchlorid-          pulver    und 2 Teile feinverteilte Kreide werden  zugesetzt.

   Die erhaltene Suspension wird gut       durchgemischt        und        in        10        Teile        einer        20        %igen          wässrigen    Paste eines durch Kupplung von       diazotiertem        2,5-Dichloranilin    mit     2,3-Oxy-          naphthoesäure-p-toluidid    erhaltenen Pigmen  tes eingetragen. Die Suspension wird zwecks       Bildung    einer homogenen viskosen Paste gut  durchgemischt.  



  Wird die     auf    diese Weise erhaltene Paste  mittels     Gravurdruckwalzen        auf    Baumwoll  stoff aufgedruckt und die Drucke durch  Trocknen bei 1050 C entwickelt, so erhält man  reib- und     aussergewöhnlich    waschechte Drucke.  



  Statt durch Trocknen bei 105  C können  die Drucke durch Backen während 2 bis 3 Mi  nuten bei 1500 C fixiert werden.    <I>Beispiel 2.</I>  



       11        Teile        einer        72%igen        Lösung        von        Tri-          stearin    -     tri    -     (carbamatmethyltrimethylammo-          nium)

          trichlorid    in     Isopropanol    und 4 Teile       Dibutylphthalat    werden mit 22 Teilen einer  8     %igen        wässrigen        Lösung        von        Traganthgummi     und 38 Teilen Wasser gut vermischt.

   Das     er-          haltene        Gemisch        wird        15        Teilen        einer        20        %igen          wässrigen    Paste des durch Kupplung von       tetrazotiertem        3,3'-Dichlorbenzidin    mit     1-Phe-          nyl-3-methyl-5-pyrazolon    erhaltenen Pigmen  tes und 2 Teilen feinverteilter Kreide zuge  setzt.

   Man     fügt    8 Teile     Polyvinylchloridpul-          ver        hinzu    und     durchmischt    das Ganze, bis  man eine homogene viskose Paste erhält.  



       Beispiel   <I>3.</I>  



       24        Teile        einer        33        %igen        wässrigen        Disper-          sion    von     feinverteiltem        Polyvinylchlorid        wer-          den        zusammen        mit        30        Teilen        einer    8     %igen            wässrigen        Traganthgummilösung,

      5 Teilen  Wasser mit einem Gehalt von 0,486 Teilen       Kaliurndihydrogenphosphat    und 0,134 Teilen       Natriumhydroxyd    (Pufferlösung vom     pH    7  bis 8), und 3 Teilen Wasser gut vermischt.       12        Teile        einer        66        %igen        wässrigen        Lösung        von          Tristearin@tri-        (carbamatmethylpyridinium)-          trichlorid,

      4 Teile     Dibutylphthalat    und 2 Teile  Kreide werden gut gemischt     und    der obigen  Dispersion zugesetzt, worauf 20 Teile einer       1.0%igen        wässrigen        Paste        des        durch        Kupp-          lung    von     diazotiertem        p-Chlor-o-nitranilin     mit     Acetoacet-o-chloranilid    erhaltenen Pig  mentes     hinzugefügt    werden.

   Die auf diese  Weise erhaltene Dispersion wird durch einen       I3omogenisator    geleitet, um eine homogene  viskose Paste herzustellen.    <I>Beispiel 4.</I>  



       12        Teile        einer        66        %igen        Cy        clohexanollösung          N    an     Tristearin        -tri-        (carbamatomethylpyridi-          nium)-trichlorid,

      2 Teile feinverteilte Kreide  und 4 Teile     Dibutylphthalat    werden gut ver  mischt und einem Gemisch von 30 Teilen       einer    8     %igen        wässrigen        Traganthgummi-          lösung,    5 Teilen Wasser mit einem Gehalt  von 0,486 Teilen     Kaliumdihydrogenphosphat     und 0,134 Teilen     Natriumhydroxyd        (Puffer-          lösung        vom        PH    7     bis        8),

      1     Teil        einer        20%igen          wässrigen    Lösung des     Kondensationsproduk-          tes    aus     Cetylalkohol    und der 17fachen     Mol-          menge        Äthylenoxyd,    2 Teilen Wasser und       24        Teilen        einer        33        %igen        wässrigen        Dispersion     von     Polyvinylchlorid    zugesetzt.

   Das     aiif    diese  Weise erhaltene Gemisch wird zusammen mit       20        Teilen        einer        10%igen        wässrigen        Paste        des     durch Kupplung von     diazotiertem        p-Chlor-o-          nitr        anilin    mit     Acetoacet-o-chloranilid    erhal  tenen Pigmentes in einer Kugelmühle ge  mahlen.  



  <I>Beispiel 5.</I>  



  13 Teile Kautschuklatex mit einem Gehalt.       von        61%        Kautschuk        werden        mit    4     Teilen          einer        25%igen        wässrigen        Lösung        des        Kon-          densationsproduktes    aus     Cetylalkohol        uuid    der  17fachen     Molmenge        Äthylenoxyd        vermischt,

       worauf das Gemisch mit 30 Teilen einer  8     %igen        wässrigen        Txa.gaiithgummilösung,         5 Teilen Wasser mit- dem Gehalt von 0,486  Teilen     Kaliumdihydrogenphosphat    und 0,134  Teilen     Natriumhydroxyd    (Pufferlösung vom       pH    7 bis<B>8),</B> und 18 Teilen Wasser innig ver  mischt wird.

   10 Teile einer     80o/oigen        wässri-          gen    Lösung von     Tristearin-tri-(earbamato-          methyltrimethyiammonium)-trichlorid    werden  der obigen Dispersion zugesetzt, worauf 20  Teile einer     l0o/oigen        wässrigen    Dispersion  von Russ     liinzueefügt    werden. Das Gemisch  wird gemahlen, bis eine homogene viskose  Paste entstanden ist.    <I>Beispiel 6.</I>  



  26 Teile einer 31     o/oigen        wässrigen    Disper  sion von polymerisiertem     ss-Äthoxyäthyl-          methacrylat.    werden mit 4 Teilen einer  25     o/oieen        wässrigen    Lösung des Kondensa  tionsproduktes aus     Cetylalkohol    und der       17fachen        Molmenge        Äthylenoxyd    gut. ver  mischt und einem Gemisch ;

  von 30 Teilen  einer 8     o/oieen        wässrigen        Gxumm.itraeanthlösung,     5 Teilen Wasser mit einem Gehalt von 0,486  Teilen     Kaliuindihydrogenphosphat    und 0,134  Teilen     Natriumhydroxyd    (Pufferlösung vom       pH    7 bis 8), und 2 Teilen Wasser zugesetzt.

    11 Teile einer 72     o/oigen        wässrigen    Lösung von       T%ristearin-:tri-.        (carbamatomethylpyridinium)-          tri-ehlorid    und 2 Teile Kreide werden gut ver  mischt und der obigen Dispersion zugesetzt,  worauf dem     Gemisch    20 Teile einer     10o/oigen          wässrigen    Paste des durch Kupplung von       diazotiertem        p-Chlor-o-nitranilin    mit     Aceto-          acet-o-chloranilid    erhaltenen Pigmentes zuge  setzt werden.

   Die auf diese Weise erhaltene  Dispersion wird durch einen     Homogenisator     durchgeleitet, bis eine homogene viskose Paste  entstanden ist.  



       Beispiel   <I>7.</I>  



  42 Teile einer 19     o/oigen        wässrigen    Disper  sion von     Polymethylmethacrylat    (die durch  Polymerisieren von     Methylmethacrylat    in  wässriger Dispersion in Gegenwart von Was  serstoffsuperoxyd und     Cetylpyridiniumbro-          mid    erhalten wird) werden mit 34 Teilen  einer 6     o/oigen        wässrigen        Traganthgummilösung     gut     vermischt.    12 Teile einer 67     o/oigen    Lösung  von     Tristearin    -     tri    - (carbamatomethylpyridi-         nium)

  -trichlorid    in     Cyelohexanol    werden in  die obige Dispersion einbetragen, worauf das  auf diese Weise erhaltene Gemisch einem Ge  misch von 10 Teilen einer 20     o/oigen        wässrigen     Paste von     Kupferphthalocyanin    und 2 Teilen  Kreide zugesetzt wird. Das Ganze wird durch  einen     Homogenisator    gelassen, bis eine homo  gene viskose Paste entstanden ist.    <I>Beispiel B.</I>  



  12 Teile einer 70     o/oigen    Lösung von     Tri-          stearin-tri-:        (carbamatomethyltrimethylammo-          nium)-triacetat    in Äthanol und 8 Teile     Di-          methylolha.rnstoffdimethyläther    werden in 25  Teilen Wasser gelöst, worauf die auf diese  eise erhaltene Lösung mit einer Lösung  von 30 Teilen einer 8     o/oigen        wässrigen    Lösung  von     Traganthgummi    und 5 Teilen Wasser mit  einem Gehalt von 0,486 Teilen     Kaliumdi-          hYdrogenphosphat    und 0,

  134 Teilen Natrium=       hydroxyd    (Pufferlösung vom     pH    7 bis 8)     gut     vermischt werden. 20 Teile einer 10     o/oigen          wässrigen    Paste des durch Kupplung von     di-          azotiertem        2,5-Dichloranilin    mit     2,3-Oxynaph-          thoesäure-p-toluidid    erhaltenen Pigmentes  werden zusammen mit dem obigen Gemisch  gemahlen, bis eine homogene viskose Paste  entstanden ist.  



  <I>Beispiel 9.</I>  



  8 Teile     Hexamethoxymethyl-melamin    und  12 Teile einer     70o/oigen    Lösung von     Tri-          stearin-tri    -.     (carbamatomethyltrimethylammo-          nium)-triehlorid    in     Isopropanol    werden in  35 Teilen Wasser gelöst und in 30 Teile einer  8     o/oigen        wässrigen    Lösung von     Traganthgummi     und 5 Teile Wasser, welches einen Gehalt.

    von 0,486 Teilen     Kaliumdihydrogenphosphat     und 0,134 Teilen     Natriumhydroxyd    (Puffer  lösung vom     pH    7 bis 8) aufweist, eingetragen.  10 Teile einer 20     o/oigen        wässrigen    Paste von  chloriertem     Kupferphthalocyanin    werden zu  sammen mit dem obigen Gemisch gemahlen,  bis eine homogene viskose Paste entstanden  ist.  



  <I>Beispiel 10.</I>  



  8 Teile     Dimethylolharnstoff-dimethyläther     werden in 28 Teilen Wasser gelöst und einem  aus 2 Teilen Kreide und 12 Teilen einer           66o/oigen    Lösung von     Tristearin-tri-(carba;          matomethylpyridinium)-trichlorid    in     Cyclo-          hexanol    bestehenden Gemisch zugesetzt.

   Die  erhaltene Dispersion wird mit 50 Teilen einer       5o/oigen        wässrigen        Lösung    von     Zellulose-          methyläthylätherund    10 Teilen einer 20     o/oigen          wässrigen    Paste des durch Kupplung von di  anotiertem     p-Chlor-o        nitranilin    mit     Acetoacet-          o-ehloranilid    erhaltenen Pigmentes gemahlen,  bis eine homogene viskose Paste     entstanden     ist.  



  <I>Beispiel 11.</I>  



  8 Teile     Dimethylolharnstoff-dimethyläther     werden in 23 Teilen Wasser gelöst und 25  Teilen einer 8     o/oigen        wässrigen        Traganth-          gummilösung    zugesetzt.

   12 Teile einer       66o/oigen        Lösung    von     Tristearin-tri-(carba-          matomethylpyridinium)        trichlorid    in     Cyclo-          hexanol,    2 Teile Kreide und 10 Teile dehydra  tisiertes, mit Rizinusöl und Leinsamenöl mo  difiziertes     Alkydharz    werden mit der obigen  Lösung gut     vermischt,    worauf die auf diese  Weise erhaltene Dispersion     mit    20 Teilen einer  10     o/oigen        wässrigen    Paste des durch Kupp  lung von     tetrazotiertem        3,

  3'-Dichlorbenzidin     mit     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon    erhaltenen  Pigmentes     vermischt    und     durch    einen     Homo-          genisator    gelassen     wird,    bis eine homogene       viskose    Paste entstanden ist.  



  Die vorangegangenen Beispiele betreffen       wässrige    Pasten einer Konsistenz, welche die  selben zum Auftragen auf Stoffe durch Druck       mittels        Gravurdriickwalzen    geeignet macht,  wobei die Mengen des verwendeten Pigmentes  derart gewählt sind, dass kräftige Farbtöne  erhalten werden. Werden hellere Farbtöne  verlangt, so können die     Gemische    mit ähn  lichen, kein Pigment enthaltenden Gemischen       verdünnt    werden.     Gewünschtenfalls    können  natürlich mehrere der pigmentierten Gemische  vermischt werden, um die Erzeugung ver  schiedener Farbtöne zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. . PATENTANSPRUCH: Beständiges Präparat zum Färben von Textilmaterialien, dadurch gekennzeichnet, dass es in Form einer wässrigen Paste vor- liegt, welche ein Pigment, mindestens ein quaternäres Ammoniumsalz der Formel: EMI0006.0054 worin R einen aliphatisehen Rest, X ein Anion einer Säure und n eine ganze Zahl, die grösser als 1 ist, bedeuten und mindestens ein anderes Material, welches das Pigment auf dem Textilmaterial bindet, enthält.. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Beständiges Präparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als festes, das Pigment auf dem Textilmaterial bindendes Material, fein verteiltes, plastifi- ziertes Polyvinylchlorid enthält. z. Beständiges Präparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das das Pigment auf dem Textilmaterial bindende Material in Wasser unlöslich ist. 3.
    Beständiges Präparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, .da.ss das das Pigment auf dem Textilmaterial bindende Material auf der Textilfaser mittels einer Hitzebehandlung in eine wasserunlösliche Substanz überführbar ist. 4. Beständiges Präparat nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe ein wasserlösliches Eindickmittel enthält. 5.
    Beständiges Präparat nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass es als wasserlösliches Ein dickmittel Traganthgummi enthält. 6. Beständiges Präparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, .dass es ein mildes Alkali enthält. 7. Beständiges Präparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Dispergierungamittel enthält. B.
    Beständiges Präparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mengen an quaternärem Ammoniumsalz und an das Pigment auf dem Textilmaterial bin dendem Material je mindestens dem 2fachen Gewicht des vorhandenen Pigmentes entspre chen. 9. Beständiges Präparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe R in der Formel frei von Substi- tuenten ist, die als solche Wasserlöslichkeit verleihen. 10.
    Beständiges Präparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe R in der Formel frei von Substituen- ten ist, die als solche Löslichkeit in ivässrigen Medien verleihen.
CH270806D 1947-04-21 1948-04-20 Beständiges Präparat zum Färben von Textilmaterialien. CH270806A (de)

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