CH270894A - Hartlöt-Flussmittel für Leichtmetalle. - Google Patents

Hartlöt-Flussmittel für Leichtmetalle.

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CH270894A
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Limited Aluminium Laboratories
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Aluminium Lab Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/3601Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest with inorganic compounds as principal constituents
    • B23K35/3603Halide salts

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Description


  Hartlöt-Flussmittel für Leichtmetalle.         Die    vorliegende     Erfindung    bezieht     siele     auf ein Hartlöt-Flussmittel für Leichtmetalle.  Die in dieser Beschreibung verwendete Be  zeichnung  Leichtmetall  umfasst insbeson  dere Aluminium, Magnesium und deren Le  gierungen, die mindestens 50 Gewichtsprozent  eines dieser Metalle enthalten.  



  Beim Hartlöten von Leichtmetallen ist, es  üblich, zusammen mit einem Lötmetall, dessen  Schmelzpunkt unter demjenigen der zu ver  einigenden Bestandteile :liegt, ein Salzfluss  mittel zu verwenden. Das Flussmittel kann in  der Weise zugeführt werden, dass die Be  standteile mindestens an jenen Stellen, die  vereinigt werden sollen, mit dem Flussmittel  überzogen werden, und dass hierauf die zum  Schmelzen des Flussmittels und des     Löt-          metaller    nötige Wärme in einem Ofen oder  mittels eines     Brenneis    oder durch Induktion  zugeführt wird;

   oder die zu vereinigenden       Bestandteile    können in der Anordnung der  zu vollziehenden Vereinigung in ein Bad aus  geschmolzenem Flussmittel, welches bei einer  zwecks     Schmelzen.-,    des Lötmetalle-, und des  Flussmittels genügend hohen Temperatur ge  lialten wird, eingetaucht. werden. Das Fluss  mittel dient dem Zweck, das Metall von der  Oxydhaut und andern Oberflächenverunrei  nigungen zu befreien und die Ausbreitung des  geschmalzenen Lötmetalles an der Lötstelle  zu     beschleunigen.     



  Es sind bis jetzt Flussmittel vorgeschla  <U>g</U>en worden, die zusammen mit Chloriden des    Kaliums, Natriums und Lithiums     verschieden-          artigeFluoride    enthalten. Gegen diese Fluss  mittel sind jedoch ein oder mehrere der fol  genden Einwendungen erhoben worden.  Einige der verwendeten Fluoride reagieren  während der Hartlötoperation mit einem. oder  mehreren der erwähnten Chloride, wodurch  die verfügbare Menge dieser Chloride ver  mindert wird. In einigen Fällen ist das  verwendete Fluorid verhältnismässig teuer.

    Ferner sind einige dieser verwendeten  Fluoride Schwermetallsalze, die während der  Hartlötoperation zerfallen und an der Löt  stelle eine Schwermetallablagerung zurück  lassen, wodurch die Lötstelle geschwächt und  deren Empfindlichkeit gegen Korrosion unter  gewissen Bedingungen gesteigert werden kann.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist die  Schaffung eines Hartlöt-Flussmittels, welches  beim Hartlöten von Leichtmetallen im Ofen,  mittels Brenner, durch Induktion oder Ein  tauchen verwendbar ist.  



  Das gemäss der vorliegenden Erfindung  vorgesehene Hartlöt-Flussmittel enthält 5 bis  60 Gewichtsprozent Kaliumchlorid, 5-60 Ge  wichtsprozent Natriumchlorid, 5-80 Ge  wichtsprozent Lithiumchlorid und 4-12 Ge  wichtsprozent Aluminiumfluorid und ist  praktisch frei von Fluorverbindungen der       Alkalimetalle.    Ein solches     Flussmittel    hat sieh  zum Hartlöten von Leichtmetallen unterein  ander oder eines Leichtmetalle-, mit einem  a adern     ;Metall,    wie z. B. Eisen oder Kupfer,      als geeignet erwiesen. Das Flussmittel enthält  bevorzugterweise 4-81/o Aluminiumfluorid.

    Diese Flussmittel sind hinsichtlich der Besei  tigung von Oxydfilmen und andern Ober  flächenfilmen auf Leichtmetallen sehr wirk  sam, bewirken ein richtiges Fliessen des Löt  metalles an der Verbindungsstelle der zu ver  einigenden Bestandteile und scheiden keine  Schwermetallrückstände auf den Lötstellen  ab. Ausserdem     enthalten    sie praktisch keine  Fluorverbindungen ,der Alkalimetalle, wie  z. B. Natriumfluorid, Kaliumfluorid, Kryolith  und Chiolith, die bei den     Hartlöttemperatu-          ren    mit Lithiumchlorid reagieren würden, mit  Ausnahme solcher unbedeutender Mengen  dieser Verbindungen, wie sie als Verunreini  gungen der obgenannten Bestandteile des  Flussmittels auftreten können.  



  Das beim Hartlöten von Aluminium oder  Magnesium verwendete Lötmetall weist im all  gemeinen das gleiche     Basismetall    wie das zu  lötende Metall auf. Da Legierungen auf  Aluminium- und Magnesiumbasis gewöhnlich  nicht unter 515  C schmelzen, wird beim  Hartlöten von Leichtmetallen gewöhnlich eine  Temperatur angewendet, .die zwischen 515  C  und der Temperatur liegt, bei welcher das zu  lötende Metall zu schmelzen     beginnt.    Im all  gemeinen gibt ein Flussmittelgemisch, welches  bei 515-638  C schmilzt, befriedigende Re  suItate.  



  Ein Beispiel einer bevorzugten Ausfüh  rungsform der vorliegenden Erfindung liegt  in einem Flussmittel vor, welches 510/o Ka-    liumchlorid, 150/o Lithiumchlorid, 281/o Na  triumchlorid und 60/o Aluminiumfluorid ent  hält. Ein solches Flussmittel, ist schon bei  einer Temperatur von 556  C     vollständig     flüssig und eignet sich deshalb zum Hartlöten  von     Aluminium    und     Magnesium    und deren  Legierungen bei verhältnismässig tiefen Tem  peraturen. Durch     Abänderung    der Mengen  verhältnisse der verschiedenen Verbindungen  innerhalb der angegebenen Bereiche können  andere Flussmittel erzeugt werden, die sich  für die verschiedenen     Minimal-Hartlöttempe-          raturen    eignen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hartlöt-Flussmittel für Leichtmetalle, da durch gekennzeichnet, dass es 5-60 Gewichts prozent Kaliumchlorid, 5-60 Gewichtsprozent. Natriumchlorid, 5-80 Gewichtsprozent Li thiumchlorid und 4-12 Gewichtsprozent Alu- miniumfluorid enthält und praktisch frei von Fluorverbindungen der Alkalimetalle ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hartlöt - Flussmittel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es 4-8 Gewichtsprozent Aluminiumfluorid enthält. 2. Hartlöt - Flussmittel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es 51 Gewichtsprozent Kaliumchlorid, 15 Gewichts prozent Lithiumchlorid, 28 Gewichtsprozent Natriumchlorid und 6 Gewichtsprozent Alu miniumfluorid enthält.
CH270894D 1946-09-07 1947-09-05 Hartlöt-Flussmittel für Leichtmetalle. CH270894A (de)

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