CH271206A - Labyrinthdichtung zum Abdichten sich drehender Maschinenteile. - Google Patents

Labyrinthdichtung zum Abdichten sich drehender Maschinenteile.

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CH271206A
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CH
Switzerland
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labyrinth seal
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binder
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rotating machine
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Escher Wyss
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Escher Wyss Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/44Free-space packings
    • F16J15/447Labyrinth packings
    • F16J15/453Labyrinth packings characterised by the use of particular materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description


      Labyrinthdichtung    zum Abdichten sich drehender Maschinenteile.    Die Erfindung betrifft eine     Labyrint.h-          dichtung    zum Abdichten     siele    drehender Ma  schinenteile, insbesondere an Dampf- oder       Gasturbinen,    mit     feststehenden        Dichtungs-          ringen.     



  Dichtungsringe dieser Art werden viel  fach     aus    Kohle oder Graphit hergestellt, weil       derartige    Ringe im Betrieb der Maschine ein  Eingraben des drehenden     Maschinenteils,    sei       es    infolge     Wärmeausdehnung    oder Vibra  tion, in den Ring nicht verhindern.  



  Zweck der Erfindung ist, Dichtungs  ringe zu schaffen, die im wesentlichen auch  die für den vorliegenden Anwendungsfall in  Betracht kommenden Eigenschaften der  Kohlenringe aufweisen, diesen jedoch in ver  schiedener Hinsicht. noch überlegen sind. Ge  mäss der Erfindung bestehen nämlich die  Dichtungsringe aus einem Gemisch, das 5 bis  95 Gewichtsprozent     Molybdänsulfid    und min  destens ein Bindemittel. enthält.  



       :Nlolybdänsulfid        (MoS,),    das in der     lIine-          ralogie         Molybdänit         genannt    wird, weist  bekanntlich grosse Ähnlichkeit mit Graphit,  insbesondere mit Schuppengraphit, auf. Es  wirkt auch als Schmiermittel und ist leicht       zerreibbar,    anderseits ist es aber temperatur  beständiger als Schuppengraphit.

   Dichtungs  ringe nach der Erfindung weisen ferner weit       bessere    Festigkeit, höheren     Erosionswider-          stand    und auch chemisch bessere Tempera  turbeständigkeit gegenüber der Einwirkung  von überhitztem Dampf auf als Kohlen- und       Graphitringe.    Schliesslich weisen Diehtungs-    ringe aus einem Gemisch, das 5 bis 95 Ge  wichtsprozent     Moly        bdänsulfid    enthält, aus  gezeichnete     Gleiteigenschaften    auf, so dass,  wenn Wellenteile, z. B. Wellenkämme, mit  solchen Dichtungsringen in Berührung kom  men, die Welle nur in geringem Masse  erwärmt und in keiner Weise     angegriffen     wird.  



       Als    Bindemittel kommen z. B. in Be  tracht: Teer, Bitumen, Silikate,     Aluminate,     Zement,     Kunstharz.    Von den Silikaten kom  men vor allem     Allkalisilikate    in Frage. Als       Aluminat    kann z. B.     Calciumaluminat    An  wendung finden. Man kann aber auch Poly  silikate, wie Speckstein,     Serpentin    oder  Glimmer, ferner     Kxyolith    verwenden, weil  diese Stoffe bei der Erhitzung bzw. beim  Brennen oder Sintern ebenfalls bindend wir  ken können.  



  Die angeführten Bindemittel können zum  Teil einzeln, oder es können beliebig viele  derselben gleichzeitig in. der     -Mischung    vor  handen sein.  



  Die Mischung kann zweckmässig auch ein  keramisches Material, wie z. B. Schamotte,  Tonerde,     Tonerdesilikat,    oder Metallteilchen,  z. B. aus Stahl, einer Kupfer- oder Nickel  legierung, oder Graphit oder Kohle enthalten.  



  Als geeignete Mischung, aus der Dich  tungsringe der hier in Frage kommenden  Art. bestehen können, hat sich z. B. eine     sol-          che        erwiesen,        die        aus        60%        Molybdänsulfid,     5     %        Teer,        20        %        Schamotte        und        15        %        Bentonit     besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Labyrinthdichtung zum Abdichten sich drehender Maschinenteile, insbesondere an Dampf- und Gasturbinen, mit feststehenden Dichtungsringen, dadurch gekennzeichnet, .dass diese Dichtungsringe aus einem Gemisch, das 5 bis 95 Gewichtsprozent Molybdänsulfid und mindestens ein Bindemittel enthält, be stehen. UNTERANSPRüCHE: 1. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung auch ein keramisches Material ent hält.
    2. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mi schung auch Metallteilchen enthält. 3. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mi- schiung auch Graphit enthält. 4. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mi schung auch Kohle enthält. 5. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Teer dient. 6. Labyrinthdiehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Bitumen dient.
    7. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel ein Silikat dient. B. Labyrinthdiehtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass als Bindemittel ein Poly silikat dient. 9. Labyrintlidichtilng nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass als Bindemittel ein Alkali silikat dient. 10. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet., dass als Bindemittel ein Aluminat dient.
    11.. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Kryolith dient. 12. Laby rinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Zement dient. 13. Labyrinthdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel ein Kunstharz ist.
CH271206D 1948-03-17 1948-03-17 Labyrinthdichtung zum Abdichten sich drehender Maschinenteile. CH271206A (de)

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