CH271240A - Elektrische Kaltkathoden-Entladungsröhre mit einer Reihe von Entladungsstrecken. - Google Patents

Elektrische Kaltkathoden-Entladungsröhre mit einer Reihe von Entladungsstrecken.

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CH271240A
CH271240A CH271240DA CH271240A CH 271240 A CH271240 A CH 271240A CH 271240D A CH271240D A CH 271240DA CH 271240 A CH271240 A CH 271240A
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Description


  Elektrische     Kaltkathoden-Entladungsröhre    mit einer Reihe von Entladungsstrecken.    Für gasgefüllte     Entlad-ungsröhren    mit kal  ter Kathode ist es charakteristisch,     dass    die  zur Einleitung einer Entladung zwischen  zwei Elektroden erforderliche Spannung von  den physikalischen     und/oder    chemischen Ei  genschaften und vom Druck des Glases ab  hängt, ferner vom     Ionisationszustand,    von  der Form und dem Material der Elektroden,  zwischen denen die Entladung vor sieh geht,  und vom Abstand zwischen diesen Elektroden,

    das heisst der Länge der     Entladungsstreeke.     Bei niedrigen Spannungen zwischen den Elek  troden fliesst ein     vernaehlässigbarer    Strom,  wenn das Gas anfänglich     entionisiert    ist. Mit  allmählich zunehmender Spannung werden  Gasmoleküle ionisiert, und es erfolgt ein  rapides Anwachsen des Stromes von bei  spielsweise     yA    'bis zu     inA.    Die kritische  Spannung, bei der dies eintritt, wird als sta  tische      Zündspannung     bezeichnet.

   Die Ent  ladung ruft, wie allgemein bekannt,     charak-          teristisehe        Leuehterselleinungen    des Gasinhal  tes hervor, die an der Kathode auftreten     und     sich<B>je</B> nach dem     Ionisationsgrad        bis    zur  Anode und weiter über die unmittelbare Um  gebung der     Entladungsstreeke    ausdehnen  können. Mit der Entladung ist eine Wan  derung der Ionen verbunden (unter Ionen  sollen sowohl positiv als negativ geladene  Teilchen verstanden werden). Wenn einmal  eine Entladung  gezündet  ist, ist     ini    all  gemeinen eine viel geringere Spannung not  wendig, um sie aufrechtzuerhalten.

   Die kri-    tische Spannung, -unterhalb der die Entladung  abreisst, unter Vernachlässigung eines     gering-          füffigen    Anstieges kurz vor dem Erlöschen,  wird mit     Brennspannang    bezeichnet. Wenn  der     Entladestrom    begrenzt ist, so     dass    nicht  die ganze     Kathodenoberfläehe    mit einer       Glimmsehieht    überzogen ist, ist die an den  Elektroden     lieoeiide    Spannung weitgehend  unabhängig vom     Entladestrom        (Bereieh    der  normalen     Glimmentladung)

  .    Wenn dann der       Entladestrom    über den Wert hinaus     o-estei-          gert    wird, bei dem die gesamte     Kathodenober-          fläehe    mit einer     Gliminsehieht    bedeckt ist,  steigt die an den Elektroden liegende Span  nung wieder an (Bereich der abnormalen       Glimmentladung).    Bei den bekannten Neon  röhren, die als Spannungsregler     usw.    benutzt  werden, liegt die Zündspannung in der Grö  ssenanordnung von<B>100</B> V, während die Brenn  spannung beispielsweise     ungef        ähr   <B>80</B> V betra  gen kann.  



  Infolge der     lonendiffusion    breiten sieh  die Ionen in der -unmittelbaren Umgebung der  Entladung aus. Diese Erscheinung ist in aus  gedehntem Masse dazu benutzt worden, das       statisehe    Zündpotential einer andern     Ent-          ladungsstreeke    innerhalb des gleichen Röhren  kolbens zu erniedrigen. In einer bekannten  Vorrichtung sind einer     Hauptentladungs-          strecke    eine oder mehrere     A-Lislösestreeken    zu  geordnet.

   Dieselben weisen<B>je</B> eine Hilfs  anode     auf,    die viel dichter an der Kathode  liegen als die Hauptanode, so     dass    die an-      <B>f</B>     ingliche        Zündspannung    der     Auslösestrecken     beträchtlich unter der für die Hauptstrecke  liegt.

   Die     Auslösestrecke    wird zur     Zündspan-          nungserniedrigung    der Hauptstrecke oder zur  Vorbereitung der     Hauptstreeke    durch     Ioni-          sationskopplung    benutzt, wobei die     Auslöse-          strecken    mit einzelnen     Auslösestromkreisen     verbunden sind.  



       Aaslöseröhren,    besonders jene mit einer  oder zwei     Auslösestrecken,    finden eine immer  ausgedehntere Anwendung in elektrischen       Zählschaltungen,    für Schaltzwecke     usw.,    und  in einigen dieser Anwendungsgebiete werden  ganze Reihen von     Auslöseröhren    in     Tandem-          anordnang    benutzt. Für viele -Anwendungen.

    wäre es eine grosse Erleichterung, wenn eine  Reihe von Entladungsstrecken, statt in ge  trennten Röhrenkolben untergebracht zu sein,  in einem einzigen Kolben untergebracht wür  den, so     dass    die Strecken der Reihe nach ge  zündet werden könnten, wobei die     Ionisations-          kopplung    zwischen den Strecken die  vor  bereitende  Funktion der     Auslösestrecken    ge  bräuchlicher     Auslöseröhren    übernimmt.  



  Es ist bereits bekannt, in Röhren mit Bo  gen- und Funkenentladung verschiedene Ent  ladungsstrecken vorzusehen, die entweder  praktisch die gleichen oder aber verschiedene  Entladungscharakteristiken aufweisen. Auch  die Verwendung von mehreren Kathoden in       Glimmentladungsröhren    wurde bereits in Vor  schlag gebracht.

   So wurden beispielsweise in  einer in Vorschlag gebrachten     Gleichrichter-          röhre    die Kathoden in unterschiedlichen<B>Ab-</B>  ständen, von einer gemeinsamen Anode ange  ordnet und mittels Widerständen miteinander  verbunden, so     dass    bei     z-Luiehmendem        Gesamt-          entladungsstroln    sich immer mehr Kathoden  an der Entladung beteiligten, wodurch der  über irgendeine     Kathodenoberfläehe    fliessende  Strom begrenzt wurde.

   Obwohl in einigen  Röhren dieser Art eine     aufeinanderfolgende     Verlegung der Entladung möglich ist, eignen sie  sich nicht zur Verwendung als Röhren mit     auf-          einanderfolgenden    Auslösungen in Zähl- oder  Schaltvorrichtungen. Bei den schon erwähnten  Röhren mit mehrfacher Auslösung wurden die       Iuslösestrecken    in der Weise gebildet,     dass       entsprechende Anoden um eine zentral ge  legene Kathode grosser Oberfläche angeord  net wurden.

   Wie aus den nachfolgenden Dar  legungen hervorgeht, erscheint es     zum    min  desten als zweifelhaft     dass    eine solche Röhre  so betrieben werden kann,     dass    sich eine     auf-          einanderfolgende    Verlegung der Entladung  von     Auslösestreeke        züi        Auslösestreeke    ein  stellt.

   Eher scheint ein     übergang    der Ent  ladung von einer der     Auslösestreeken        zur          Ilauptentladungsstreeke    möglich. zu sein.     Wei-          terwurde        inderUSA-PatentschriltNr.2375830     eine Entladungsröhre mit mehreren Kathoden  vorgeschlagen, die als Impulsgenerator ver  wendet wird. In dieser Röhre breitet     sieli    die  Entladung mit bestimmter Geschwindigkeit,  von Kathode zu Kathode durch Öffnungen in  den Kathoden aus, und die Kathoden sind in  immer grösser werdenden Abständen von einer  gemeinsamen Anode angeordnet.

   Aus dieser  Patentschrift geht jedoch in keiner Weise  hervor,     dass    die in Vorschlag gebrachte Röhre  zu Zähl-, Speicher- oder ähnlichen Zwecken  verwendet werden kann, wie dies mit der     er-          find-Lingsgemässen    Röhre möglich ist.  



  Der Zweck, der vorliegenden Erfindung  <B>C</B>  besteht in der Schaffung einer     elektrisehen          Kaltkathoden-Gasentladungsröhre    mit meh  reren Kathoden, in welcher die in einer Ent  ladungsstrecke vorhandene Entladung eine be  nachbarte Entladungsstrecke durch     Ioni-          sationskopplung    für die Entladung vorberei  tet, wodurch eine Entladung der Reihe nach von  Strecke zu Strecke fortschreiten kann, wenn  an alle Strecken gemeinsam     z.B.    eine Folge  von Spannungsimpulsen angelegt wird. Eine  derartige Röhre wird     zweekmässig    als     Folge-          entladungsrähre    bezeichnet.  



  Die     erfindungsgeinässe    Röhre, deren     An-          -%#,end-Ltng    nicht     auf    die vorstehend erwähnten  Verwendungszwecke beschränkt ist und deren  Entladungsstrecken dazu bestimmt sind, nach  einander zu zünden, zeichnet sieh dadurch  aus,

       dass    jede der Entladungsstrecken eine  getrennte     Kathodenentladungsoberfläche    auf  weist und     dass    mindestens ein Teil der     Ent-          ladungsstreeken    praktisch denselben     Kathoden-          Anoden-Abstand    aufweisen und     dass    die Ent-           ladungsstreeken    so angeordnet sind,

       dass    sie  infolge     lonisationskopplung    zwischen den     Ent-          ladungsstreeken    der Reihe nach -unter dem       Einfluss    von an die Strecken gemeinsam<U>ange-</U>  legten Potentialen gezündet werden.  



  Obwohl andere Betriebsarten und     Anwen-          dungszweeke    ohne weiteres möglich sind, so  eignen sieh     Folgeentladui)gsröhren    doch be  sonders zur Verwendung in     Inipulssystenien.     In der     naelifol,-lendeil        Besehreibun-    werden  als Ausführungsbeispiele, des Erfindungs  gegenstandes Röhren     besehrieben,    die sieh für  Impulsbetrieb eignen.  



  In der Zeichnung zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine     Se.haltungsanordnung        iiiit     einer     Kaltkatbodenröhre    für     Impuls-Trenn-          sehaltungen,          Fig.    2 in     Kurvendarstellun-    die für die       Zündwig    notwendige     Inipulsamplitude    in<B>Ab-</B>  hängigkeit von der     Inipulsbreite    bei einem  gegebenen     lonLsatioiispegel,          Fig.   <B>3</B> die Änderung der Verzögerungszeit  in Abhängigkeit von der Impulsamplitude,

    für eine     Inipulsbreite    von     lOysee.     



       Fig.    4 die Verringerung der     Zündspan-          nung    in Abhängigkeit vom Abstand der       Hilfsstreeke    für verschiedene Werte des Hilfs  stromes,       Fig.   <B>5</B> in Kurvendarstellung die Änderung  der     Ionisationskopplung    in Abhängigkeit von  der Zeit in unterschiedlichen Strecken infolge  einer Entladung in einer     Naehbarstreeke,          Fig.   <B>6</B> eine Schaltung- für     Impulsaufzeieb-          nung        init    zwei     Kaltkatliodenröhren,

            Fig.   <B>7</B> eine     perspektivisehe    Darstellung  einer Röhre     init   <B>8</B>     Entladungsstreeken,          Fig.   <B>8</B> eine     Sehaltungsanordnung    -unter  Verwendung der Röhre nach     Fig.   <B>7.</B>  



  Ganz allgemein sei betont,     dass    der Ent  wurf einer     1.#'olgeeiitladuii-,#,-si-öhre        bezü--lieh     der Bemessung der     Entladungsstreeke    sehr  stark von den geforderten dynamischen Be  triebseigenschaften     al)liän'ot,

      so     dass    bei     glei-          ehein        Gasgeiniseli    und gleichen     Elektroden-          inaterialien    kleinere     Elektrodenabstände   <B>für</B>  eine einwandfreie Arbeitsweise bei höheren       Impuls-Wiederholungsfrequenzen    erforderlich  sind als bei niedrigeren. Diese und weitere    konstruktive Gesichtspunkte werden nachste  hend an Hand einiger Beispiele in Verbin  dung mit besonderen Anwendungsmöglich  keiten näher betrachtet.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist eine     Folgeentladungsröhre    ge  zeigt, bei der die Impulse einer Impulsfolge  mit positiver Polarität zwischen die Klemme<B>1</B>  und Erde angelegt und auf die an die Klem  men 2     an-eschlossenen    Stromkreise verteilt  werden. Die     Polgeentladungsröhre   <B>3</B> enthält  eine Anzahl Anodenstäbe oder Drähte 4 und  eine gleiche Zahl Kathodenstäbe<B>5.</B> Die Ka  thodenstäbe sind über strombegrenzende Wi  derstände<B>6</B> und     Inipulstransforinatoren   <B>7</B>     mit          Ei-de    verbunden. In der Zeichnung ist jeweils  nur der erste und letzte dieser Widerstände  Lind Transformatoren dargestellt.

   Ein Ende  der Sekundärspulen der Transformatoren<B>7</B>  wird mit Erde verbunden, das andere Ende  ist     init   <B>je</B> einer der Ausgangsklemmen 2 ver  bunden. Es sei angenommen,     dass    alle Ent  ladungsstrecken der Röhre<B>3</B> gleiche Länge  aufweisen, ausgenommen die erste     Ent-          ladungsstreeke,   <B>8,</B> die etwas kürzer ist als die  andern. Daher werden alle     Entladungsstrek-          ken    ausser der Strecke<B>8</B> im     entionisierten     Zustand die gleiche statische     Zündspannung     V, aufweisen.

   Wie bereits oben auseinander  gesetzt, ist diese     statisehe        Zündspannung    eine  Funktion der Gasart und des     CTasdruekes    so  wie der Länge der     Entladun-sstrecke    und des       Elektrodenmaterials.    Wie bereits bekannt ist,  kann durch Aufbringen von Kathodenüber  zügen die Austrittsarbeit und damit die       Zündspannung    beträchtlich variiert werden.

         Uin    lange Lebensdauer und Beständigkeit des  Betriebsverhaltens zu gewährleisten, verwen  det man vorzugsweise Kathoden aus     homo-          genein        T        Material,        wobei        vorzugsweise        so-          wohl    für das Kathoden- als auch     Anoden-          niaterial    reines Nickel benutzt wird.

   Die Wahl  des     Gasgleinisehes        beeinflusst    nicht     nur    die  Zündspannung-, sondern auch die     Brennspan-          nung    und, als sehr wichtigen Faktor, die     Ent-          ionisierungszeit.    Für die meisten Verwen  dungsmöglichkeiten ist ein     Gasgemiseh    von  <B>92</B>     1/o    Neon,<B>7</B> % Wasserstoff und<B>1</B> % Argon  bei einem     Gesaiiitdruek    von<B>100</B> mm     Hg    zweek-      mässig. Dieses Gasgemisch wurde gewählt, uni  eine kurze     Entionisierungszeit    zu erhalten.

    Mit diesem     Gas(Yemisch    und Druck beträgt die       Brennspannung        Vm    etwa<B>185</B> Volt und bei       Entlad-Lmgsstrecken    von 2 mm Länge, unter  Verwendung von Nickelelektroden, beträgt  das statische     Zündpotential        V,    etwa<B>300</B> Volt.

    Unter Voraussetzung des     entionisierten    Zu  standes innerhalb der Röhre<B>3</B> würde ein Im  puls, dessen Amplitude grösser oder     gleieh     <B>300</B> V gegen Erde ist, irgendeine der Ent  ladungsstrecken der Reihe zünden,     voraLisge-          setzt,        dass    der Impuls von     hinreiehender    Dauer  ist, wie später erklärt wird.  



  In der Praxis -werden niemals die     stati-          sehen        Zündspannungen    aller Entladungs  strecken genau gleich gross sein, so     dass    selbst  dann, wenn die     Entladuügsstrecke   <B>8</B> nicht  kürzer gemacht würde, die     Entladungsstrek-          ken    nicht gleichzeitig zünden würden.  



  Zur     Abschätz-Lmg    der Bedingungen der  dynamischen Folgeentladung innerhalb der  Röhre sei vorläufig angenommen,     dass    die  Elektroden der Entladungsstrecke<B>8</B> von den  übrigen Elektroden isoliert sind und     dass    an  dieser Entladungsstrecke eine stetige     Ent-          ladLing    aufrechterhalten wird. Dann werden  sich geladene Teilchen von der Entladungs  strecke<B>8</B> aus ausbreiten und die     Zündspan-          nung    der andern Entladungsstrecken in der  Röhre verringern.

   Bei Betrachtung der  quantitativen Verhältnisse der     Ionisations-          kopplung    ist es vorteilhaft,     gedanldieh    mit  Energiepegeln, ausgedrückt in Spannungen, an  den verschiedenen Stellen innerhalb der  Röhre zu arbeiten. Daher     muss    unter     stati-          sehen    Verhältnissen der Energiepegel für  irgendeine     Entladungsstreeke    V, Volt betra  gen, damit eine Zündung stattfinden kann.  Die Ionisation auf Grund einer Entladung  an der Strecke<B>8</B> liefert einen Energiebeitrag  von beispielsweise     Vl.    Durch die an die Elek  troden angelegten Spannungen wird ein wei  terer Beitrag geliefert, der VE betragen möge.

    Daher wird unter Vernachlässigung weiterer  Beiträge und unter Beibehaltung der An  nahme statischer Verhältnisse die     erforder-          liehe    Spannung     zur    Einleitung einer Eut-         ladung    an einer andern Entladungsstrecke  durch folgenden Ausdruck     bestimmt-          _V,   <B>-</B>     (V,   <B>+</B>     vi#:

  )   <B>-</B>     vi     hängt von der durch die Entladung bei<B>8</B>       erzeagten    Anzahl der Ionen ab, das heisst von  dem     Entladestrom.    An dieser Stelle sei be  tont,     dass        zür    Steuerung der     Entladuuigs-          bedingLingen    das Glimmen der Kathode auf  ein bestimmtes Gebiet     auf    jeder Kathode be  grenzt wird, indem ein Teil der Kathoden  stäbe sowie auch die Zuleitungen, die nicht  als Kathoden arbeiten sollen, mit einer die  Entladung hemmenden Substanz, beispiels  weise Aluminiumoxyd, überzogen werden, was  durch Auftragen, Aufsprühen oder mittels  eines Wärmeverfahrens geschehen kann.  



  Vor Betrachtung der dynamischen Ver  hältnisse in der Röhre ist es erforderlich, eine  scheinbare Änderung der     Zündspannung        züi     betrachten, die auftritt, wenn die Röhre bei       linpulsbetriebsverhältnissen    arbeitet.     Fürr     irgendeinen gegebenen     Ionisationszustand    hat  man beobachtet,     dass    die zur Einleitung einer       Glimmentladung    notwendige Impulsamplitude  auch von der Impulsdauer abhängig ist. Für  kurze Impulse von z. B. 2 u sec Dauer ist die  erforderliche Impulsamplitude zur Zündung  einer Glimmentladung viel grösser als für  einen Impuls von     10#isee    Dauer.

   In vorste  henden Erwägungen ist enthalten,     dass    bei  Anlegen einer gegebenen Spannung an eine  Entladungsstrecke notwendigerweise eine Ver  zögerung vorhanden ist,     a-Lisdrüekbar    als eine  Verzögerungszeit t, bevor der Glimmvorgang  eingeleitet wird. Diese beiden Wirkungen     sin(1     in den     Fig.    2 und<B>3</B> dargestellt.     Fig.    2 zeigt  für einen gegebenen     Ionisationszustand    die  -Abhängigkeit der Impulsamplitude VA in Volt,  zwischen Anode und Kathode von der Impuls  breite (w in u sec), um den Zündpunkt er  reichen zu können.

   Für die gleichen Ver  hältnisse und unter Verwendung einer Im  pulsbreite von<B><I>10</I></B>     At    sec ist in     Fig.   <B>3</B> die Än  derung der Verzögerungszeit     (t    in     asee)    als  Funktion der     Inipulsamplitude    V aufgetragen,  die einem konstanten Potential von<B>185</B> Volt  zwischen Anode und Kathode überlagert ist.      Aus Vorstehendem ergibt sich,     dass    die  Zündspannung unter dynamischen Verhält  nissen beträchtlich von der     statisehen    Zünd  spannung abweichen kann.

   Wenn nicht     aus-          drüeklieh    betont, ist in der folgenden Be  schreibung     derAtisdruek Zündspaiinting     so  verwendet,     dass    er alle diese Faktoren enthält.  Daher kann die zum Zünden einer Entladungs  strecke erforderliche     Impalsspannung    auch  weiterhin mit dein     Ausdruek    V,<B><I>-</I></B>     (V,   <B><I>+</I></B>     VI"     bezeichnet werden.  



       V,    variiert mit der Entfernung<B>(1</B> von der       lonisationsquelle,    insbesondere unter     dynaiiii-          sehen    Verhältnissen. Die Werte von V, (Ver  ringerung der Zündspannung) für verschie  dene Entfernungen von einer     Hilfsentladungs-          strecke    (in Millimetern     ausgedrüel-,t)    sind in       Fig.    4 für verschiedene Werte des Hilfsstro  mes dargestellt.  



  Wenn die     Entladun--    an der     Entladun-s-          strecke   <B>8</B>     erliseht,    setzt     Entionisation    ein. Die  Ionisation breitet sieh von der Entladungs  strecke<B>8</B> mit einer bestimmten     Geseliwindio--          keit    aus. Daher ist     V,    für jeden Punkt in  der Röhre eine Funktion der Zeit.

   Die     Ioni-          sationsausbreitungszeit    ist im allgemeinen  klein gegenüber der     Entionisierungszeit.    Die       durell    die     Ionisationskopplung    verursachte       Zündspannungsverringerung        VI    beim Eintref  fen eines rechteckigen Stromimpulses von       #50        li    sec Dauer an der     Streeke   <B>8</B> als Funktion  der Zeit  t  von der vordern Flanke dieses  Impulses kann durch die in     Fig.   <B>5</B> gezeigten  Kurven dargestellt werden,

   wobei Kurve<B>A</B>  die     Änderuna-    von     VI    an der Entladungs  strecke<B>9</B> wiedergibt, während Kurve B die  zeitliche     Veränderun-    an der Strecke<B>10</B>  darstellt. Bei der     Folgeentladungsröhre   <B>3</B>  nach     Fi.-.   <B>1</B> haben alle Anoden das gleiche  Potential, während unter der Voraussetzung,       dass    die     Spannungsabfälle    an den W     ider-          ständen   <B>6</B> klein sind, die Kathoden auch an  nähernd auf den gleichen Potentialen liegen,

    so     dass    der Faktor VE bei der     Energiebetraeh-          tung    gegenüber     VI        vernaehlässigbar    klein ge  macht werden kann.  



  Es sei angenommen,     dass    an Klemme<B>1.</B> der       Fig.   <B>1</B> eine Impulsfolge angelegt werde und  <B>C</B>         dass    jeder Impuls eine Amplitude     Vp    hat, die  zwischen V, Lind     V,-VI    liegt.

   Die erste     Ent-          ladungsstreeke   <B>8,</B> die kürzer ist, hat eine       Zündspannung    V,', von der angenommen sei,       dass    sie kleiner ist als     Vp.    Die     Entladungs.-          strecke   <B>8</B> ist daher die     einzioe    Strecke, die  bei Ankunft des ersten Impulses zündet;

   der       Entladungsstrom    durch den zugehörigen  Transformator<B>7</B> liefert einen Impuls an die  entsprechende Klemme 2.     Die    nächste     Ent-          ladungsstreeke   <B>9</B> wird durch Ionisation von  <B>8</B> angeregt, mit einem Wert     VI,    der mit der  Zeit variiert, wie in Kurve<B>A</B> der     Fig3.   <B>5</B> dar  gestellt.

       An    der Entladungsstrecke<B>8</B> wird die  restliche Ionisation nach Durchgang des ersten  Impulses einen Energiebetrag VR beisteuern,  der mit der Zeit ähnlich abklingt wie die fal  lenden Teile der     KurvenA    und B der     Fig.   <B>5,</B>  aber bei einem höheren Niveau beginnt.

   Der  Abstand zwischen den     Entladungsstreeken          muss    in Verbindung mit der     Impulswieder-          holungsfrequenz    derart gewählt werden,     dass,     beim Eintreffen des nächsten Impulses, die       Entladungsstreeke   <B>9</B> noch einen Energie  pegel aufweist, der grösser ist als     Vs   <B><I>-</I></B>     Vp,    wäh  rend die Strecke<B>10,</B> die eine     Energiepegel-          #nderung    aufweist, wie sie der Kurve B der       Fig.   <B>5</B> entspricht, nicht zünden wird.

   Die     Ent-          ladungsstreeke   <B>8</B> wird nochmals beim Eintreff en  des zweiten Impulses zünden, und zwar sowohl  auf Grund ihres kleineren     Anfangszünd-          r)otentials    als auch auf Grund ihrer restlichen       Ionisationsenergie    VR, Wenn der dritte Im  puls ankommt, kann die     Entladungsstreeke   <B>1.0</B>  zünden, da ihre Energie durch Ionisation der  beiden vorangehenden Strecken jetzt erhöht  worden ist. Die     Entladunosstreekeii   <B>8</B> und<B>9</B>  werden auch gezündet.

   Daher wird bei jedem  folgenden Impuls eine weitere     Entladungs-          ,strecke    gezündet, bis endlich alle Entladungs  strecken zünden. Es kann leicht so einge  richtet werden,     dass    die mit den einzelnen  Klemmen 2 verbundenen Stromkreise nur den  ersten an der entsprechenden Klemme auf  tretenden Impuls weiterleiten, Lind     mvar    wäh  rend einer Zeit, die gleich ist der Wieder  holungszeit des Impulszuges.     Auf    diese Weise  werden die einzelnen Impulse eines an      Klemme<B>1</B> angelegten Impulszuges, der     breite-          oder    zeitmoduliert sein kann,     auf    verschiedene  äussere Stromkreise verteilt.  



  Wenn alle     Entladungsstrecken    der Anord  nung in Röhre<B>3</B> gezündet haben, wird der  Energiepegel an jeder Strecke nahezu der  gleiche sein, so     dass,    bevor irgendein weiterer  Impulszug ankommt, für die     Entionisation     Zeit gewährt werden     muss.    Es können Anord  nungen getroffen werden, bei denen zwei Röh  ren Verwendung linden, so wie es später be  schrieben wird, wobei während     aufeinander-          folgenden        Imptilszügen    abwechslungsweise  eine der Röhren arbeitet, wogegen die andere  während dieser Zeit     entionisiert    wird.  



  Es ist klar,     dass    in der Röhre<B>3</B> der     Fig.   <B>1</B>  die Verbindungen zwischen den Anoden 4  innerhalb des Röhrenkolbens hergestellt wer  den können, und bei einer praktischen Aus  führung der Röhre ist es zweckmässig, die  Gesamtheit der Anoden     dureh    einen einzigen  Draht, eine Platte oder einen Streifen     züi     ersetzen. In der Schaltung nach     Fig.   <B>1</B> wird  die Entladung an jeder     EntladLingsstrecke    in  der Röhre<B>3</B>     7wischen        aufeinanderfolgenden     Impulsen erlöschen.

   Für viele Anwendungs  zwecke ist es zweckmässig, eine Batterie mit  einer die Entladung     aufreehterhaltenden     Spannung vorzusehen, so     dass    jede Ent  ladungsstrecke, nachdem sie gezündet worden  ist, im     Entladezustand    bleibt, bis die Batterie  spannung weggenommen wird. Im allgemeinen  wird, wenn davon     Gebral-Leh    gemacht wird,  der     Röhrenauibau    vereinfacht und die To  leranz vergrössert, da dann die<B>f</B>     allenden     Teile der     VI-Kurven    der     Fig.   <B>5</B> nicht zur     Wir-          kang    kommen.

   Da nun die von irgendeiner  der     Entlad-ungsstreeken    gelieferten Beiträge  konstant bleiben, kann man die Konstruktion  mehr auf den Kurven der     Fig.    4 aufbauen,  indem man     nur    die Anfangsteile der Kurven  nach     Fig.   <B>5</B>     berüeksiehtigt.    In der Praxis hat  sich gezeigt,     dass    es, wenn möglich, zweck  mässig ist, den     Kleinstpegel    der Ionisation in       Folgeentladungsröhren    dadurch zu stabilisie  ren,     dass    man eine     Hilfsentladestrecke    vor  sieht, die von der Hauptanordnung getrennt  sein kann,

   um Störungen durch zufällig zur  <B>t</B>    Wirkung kommende äussere     Ionisationsquel-          len,    wie etwa kosmische Strahlung, Sonnen  licht     usw.,    zu vermeiden. Weiter können, falls  erwünscht, die Anordnung und die Abstände  der     Entladungsstreeken    so gewählt werden,       dass    die     Ionisationskopplung    zwischen der  Startstrecke und den übrigen Strecken weni  ger stark abnimmt, als wenn sämtliche     Strek-          ken    mit -unter sieh gleichen Abständen     auf'     einer Geraden angeordnet wären.

   In dieser  Hinsicht wäre eine symmetrische Anordnung  der Entladungsstrecken     bezüglieh    der Start  strecke am günstigsten, da dann die     Ionisa-          tionskoppl-Luig        zwisehen    der     Startstreeke    und  jeder andern Strecke gleich gross wäre. In der  Praxis jedoch verwendet man eine     bezüglieh          derübrigenEntladungsstrecken-Linsymmetriseh     angeordnete     Hilfsentladungsstrecke,    -um eine  unsymmetrische     Ionisationsverteilung    zu er  zielen, so     dass    die nächstgelegene Entladungs  strecke als     Startstreeke    arbeitet.

    



  In     Fig.   <B>1</B> ist die Röhre<B>3</B> mit einer Start  strecke<B>8</B> dargestellt worden, die kürzer ist als  die andern. Ausser der Anordnung in der  Nähe einer     Hilfsstrecke    gibt es noch weitere       Mögliehkeiten        zur    leichteren Zündung der       Startstreeke,    indem man z. B. die Kathode  der     Startentladungsstrecke    mit einem Ma  terial überzieht oder aus einem Material her  stellt, das eine geringere     A.-Listrittsarbeit    auf  weist als die andern Kathoden der Anord  nung. Anderseits kann man die Startstrecke  auch mit einer kleinen     Gleiehspannung    vor  spannen.

      In     Fig.   <B>6</B> ist eine weitere Ausführungs  form dargestellt. Hier werden die Röhren in  einer Schaltung     zür        Inipulsaufzeichnung    be  nutzt. Bei der     Folgeentladungsröhre   <B>10</B> weist  die Anode die Form eines Drahtes, eines Strei  fens oder einer Platte     auf,    während die Ka  thodenanordnung 12 aus mehreren einzelnen  Kathoden besteht, die als Stäbe ausgebildet  und wie die Zähne eines Kammes auf eine,  gemeinsamen Schiene<B>13</B> angebracht sind.

   Alle  Entladungsstrecken weisen gleiche Länge     auf,     und eine getrennt angeordnete     Hilfsentla-          dungsstreeke    14 dient zu Stabilisierungszwek-           ken    und bewirkt,     dass    die     Streeke   <B>15</B> als     Start-          entladungsstreeke    arbeitet.

   Mit<B>16</B> ist eine  getrennt angeordnete Kathode     bezeiehnet,    die  am andern Ende der Röhre     vor--esehen    ist  und die sowohl     bezüglieh    der     Unge    der     Ent-          ladungsstreeke    wie     aueli        bezüglieli    des<B>Ab-</B>  standes von der     benaelibarten    Kathode analog  den andern Kathoden     anyeordnet    ist.

   Die  Gasfüllung kann aus der bereits erwähnten       Misehung    aus Neon, Argon     und    Wasserstoff  bestehen.     Die        Streekenabmessungen    hängen  dann von den Arbeitsbedingungen ab und  werden später angegeben -werden. Die Röhre  <B>17</B> ist     bezüglieli    der Wirkungsweise der Röhre  <B>10</B>     ähnlieh,    der     Elektrodenaufbau        weieht          jedoeli    von dem bei<B>10</B> gezeigten ab.

   Die  Anode<B>18</B> kann     gleieli    wie bei der Röhre<B>10</B>  ausgebildet sein, die Kathodenanordnung<B>19</B>  jedoch besteht aus einem     sägezalinförinigen     (oder     wellenförinigen)        --L#letall.streifeii,    der mit  Aluminiumoxyd oder einer     ühnliehen    Sub  stanz     bedeekt    ist,     iiiit    Ausnahme der Spitzen  der Zähne.

   An     deni.    einen Ende arbeitet der  erste Zahn der Anordnung<B>19</B> mit einer ge  trennten Anode zusammen uni eine     Hilfsent-          laduii-sstreeke    20 und eine     Startentladunus-          streeke    21 zu bilden.     Ain    andern Ende ist  eine getrennt angeordnete Kathode vorgesehen,       ähnlieli    der Kathode<B>16</B> in     Fig.   <B>10.</B> Die     Ka-          thodenanordnungen    12 und<B>19</B> sind in     Fün   <B>6</B>       init    Erde verbunden.

   Die Anoden<B>11</B> und<B>18</B>  sind über getrennte Leitungen<B>23</B> Lind 24 mit  den festen Kontaktstellen     al    des polarisierten       Relais.,1    verbunden, das gegensinnige     Wiek-          lungen    trägt und so justiert ist,     dass    sein  Anker immer an     ircendeiner    Seite anliegt und  Kontakt     niaelit.    Die Leitungen<B>23</B> und 24 sind  über die     Impulssperrspulen   <B>25</B> und<B>25'</B> mit  den Kontakten<B><U>a.,</U></B> des Relais<B>A</B> Lind über die       Ableitwiderstände   <B>26</B> und<B>26'</B> mit Erde ver  bunden.

   Bei der dargestellten Ankerlage. an  <B>a,</B> und<B><U>a.,</U></B> ist die Anode<B>11</B> über den Konden  sator<B>27</B> mit der     Impulseingan.-1-",lilemme   <B>28</B>  und über die Drosselspule<B>25'</B> mit dem posi  tiven Pol der Batterie<B>29</B> verbunden, deren  negativer Pol. an Erde liegt. Die Anode<B>18</B>  liegt über den     AbleitLingswiderstand   <B>26</B> an  Erde.

   Die     Hilfsentladungsstreeken    14 und    20 sind über die regelbaren Widerstände<B>30</B>       bzw.   <B>31</B> mit der Batterie<B>32</B>     bzw.   <B>33</B>     verbliii-          den.    Die Ausgangskathoden<B>16</B> -und 22 sind  über die entgegengesetzten Wicklungen des  Relais<B>A</B> mit einer     Naehriehtenaufzeichnungs-          vorrichtunu    34 verbunden. Die Batterie<B>29</B>  stellt irgendeine spannungsgeregelte Quelle  dar,     welehe    Mittel zur Begrenzung des Ent  ladungsstromes aufweist.  



  Die     Sehaltung    arbeitet in folgender     Weise-          Die    Batterie<B>29</B> soll eine     hinreiehende    und  konstante Spannung liefern, um die Entla  dungen an den     Entladungsstreeken    der Röh  ren<B>10</B> und<B>17</B>     aufreeht    zu erhalten, ohne       jedoeh    zu veranlassen,     dass    irgendeine Ent  ladungsstrecke ausser der     Startstreeke    zündet,  selbst wenn Impulse von Klemme 28 an die       entspreehenden    Anoden angelegt werden.

   Die  Widerstände<B>30</B> und<B>31</B> können verändert wer  den, um die Hilfsströme der     Entladungsstrek-          ken    1.4 Lind 20 einzustellen. Es sei     angenom-          inen,        dass    positive Impulse an der Klemme 28  ankommen, wobei die Relaiskontakte a, und<U>a"</U>  sieh in der in     Fig.   <B>6</B> dargestellten Lage be  finden.

   Der erste Impuls bringt die     Streeke     <B>15</B> zum Zünden, die unter dem     Einfluss    der       Brennspannung    aus der Batterie<B>29</B>     weiter-          brennt,        naehdem    der Impuls vorbei ist.

   Wenn  der zweite Impuls eintrifft, ist der Span  nungspegel an der nächsten Entladungsstrecke  bestimmt     dureh    die Summe der     Ionisations-          potent,iale    der     Entladungsstreeken    14 und<B>1-5</B>  und der Spannung von Batterie<B>29.</B> Die<B>Ab-</B>  stände     zwiselien    den     Entlad-ui-n.-Sstreekeii    müs  sen so gewählt sein,     dass    entweder die Ioni  sation von     Streeke   <B>15</B> keine Zeit hat, an der  dritten und den folgenden     Entladungsstreekeit     voll wirksam zu sein, oder diese     Streeken    müs  sen so weit entfernt sein,

       dass    die     Ionisations-          kopplung    mit der     Streeke   <B>15</B> zu gering ist, um  sie für die Zündung vorzubereiten. Über  diese     Tatsaehe    wird weiter unten     noehmals     ,gesprochen.

   Bei     entspreehend    geeignetem<B>Ab-</B>  stand der     Entladiingsstreeken.    zündet die der       Entladuncsstreeke   <B>15</B> am     näehsten    liegende       Streeke        dureh    den zweiten Impuls, der dritte  Impuls zündet die     näehste        Streeke        usw.,    bis  die Entladung an der Kathode<B>16</B> eintrifft.      Der Entladungsstrom, der durch die Kathode  <B>16</B> fliesst, betätigt das Relais<B>A</B> und ebenso  das     Registriergerät    34, so     dass    die Beendigung  der ersten Entladungsfolge aufgezeichnet  wird.

   Durch das Ansprechen des Relais<B>A</B>  wird die Anode<B>11</B> von der Klemme 28     und     der Batterie<B>29</B> abgeschaltet. Alle     Entlad-ungs-          strecken    der Röhre<B>10</B> mit Ausnahme der  Hilfsstrecke 14 werden somit gelöscht; es     muss     aber einige Zeit vergehen, bevor die     Ioni-          sationspegel    auf ihre ursprünglichen Werte,  die sie vor dem Entladungsablauf hatten, zu  rückgekehrt sind.

   Um in der Röhre<B>10</B> ohne  Unterbrechung des     Impulsregistriervorganges     die     Entionisatioli    zu ermöglichen, übernimmt  die Röhre<B>17</B> die Arbeit, bis die Entladung  die Kathode 22 erreicht und das Relais<B>A</B> so  arbeitet,     dass    die Röhre<B>17</B> abgeschaltet und  die Röhre<B>10</B> erneut angeschlossen wird, wobei  gleichzeitig die     Registriervorriehtung    34 um  eine     Zähleinheit    weitergeschaltet wird.  



  Wie oben betont,     muss    der Abstand zwi  schen den     Entladangsstrecken    der Wieder  holungsgeschwindigkeit der Impulse     angepasst     sein. Wenn bei hoher     Zählgesehwindigkeit    die  Entladungsstrecken zu weit voneinander ent  fernt sind, würde die Ionisation aus einer  Entladung nicht Zeit genug haben, -um die  Nachbarstrecke vor Ankunft des nächsten  Impulses zu erreichen.

      Abstand     Anode-Kathode          Zündspan-nang          Brennspannung     Maximale     Imp-alswiederholungsfrequenz     Abstand     Kathode-Kathode          (einschl.    der Hilf     szündkathode)       Diese     Zählgeschwindigkeiten    wurden erreicht  bei Verwendung einer stabilisierten     Brenn-          spannung    von<B>195</B> V     (Anode/Kathode)    mit,       Rechteckimpulsen    mit einer Dauer von     1,

  usee     und einer Amplitude von 40 bis<B>50</B> Volt und  bei     Entladeströmen    von<B>1</B> mA<B>je</B> Kathode       (einschl.    der Hilfskathode).  



  Ausser den beschriebenen sind noch ver  schiedene andere     Elektrodenanordnangen    für       Folgeentladangsröhren    möglich. 'So können    Wenn anderseits die Abstände zu klein  sind, ist es möglich,     dass    die gesamte     Ent-          ladungsstreckenenergie    einen derartigen Wert  annimmt,     dass    die     Batteriespannung    hinreicht,  um die     Entlad-Lingsstrecken        zu    zünden, ohne  irgendeine weitere     Imp-Lilsspannl--Lng.    Im all  gemeinen kann man sagen,

       dass    bei einem  gegebenen Gasgemisch und einem ge  gebenen Druck und einem gegebenen Abstand  der     Entladestrecken    bei     Rechteekimpulsen     gegebener Breite eine Röhre hergestellt wer  den kann, die für alle     Zählgesehwindigkeiten     von Null, das heisst zufälligen Impulsen bis       züi    einem bestimmten Maximum     zufriedenstel-          lend    arbeitet. Wenn aber die Dauer der Im  pulszwischenräume nach oben begrenzt<U>ist,</U>  kann die Zählgeschwindigkeit auf einen  höheren Wert gesteigert werden, durch Ein  stellung der angelegten Spannung bis an die  Grenze der Selbstzündung der Folgeentladung  während der Impulspausen.

   Bei dieser Ein  stellung ist die maximale     Zählgesehwindig-          keit    dann eine Funktion des Abstandes     zwi-          sehen    den Impulsen.  



  Bei Verwendung von Nickelelektroden und  dem oben angegebenen     Gasgemiseh    und -druck  ergeben die folgenden Daten die optimalen  Werte für Röhre und Schaltung.  
EMI0008.0055     
  
    2 <SEP> <B>mm</B>
<tb>  <I>Vs <SEP> <B>=</B></I><B> <SEP> 300</B> <SEP> V
<tb>  <I>VM</I> <SEP> <B>= <SEP> 185</B> <SEP> V
<tb>  <B>100</B> <SEP> kl-Iz <SEP> <B>60</B> <SEP> kIlz <SEP> 40 <SEP> kHz
<tb>  2 <SEP> <B>mm <SEP> 3</B> <SEP> mm <SEP> <B>5</B> <SEP> mm            z.B.    auch die Anoden kammartig oder     säge-          zahnförmig    ausgebildet sein, wie es für die  Kathodenanordnungen 12 und<B>19</B> in     Fig.   <B>6</B> be  schrieben wurde.

   Weiterhin können, obschon  die Röhren nach     Fig.   <B>1</B> und 4 mit zehn Zähl  strecken dargestellt sind, viel mehr Strecken  <B>(100</B> und mehr) vorgesehen sein. Vorzugs  weise werden dann kleinere     Streekenabstände     und höhere     Gasdrueke    angewendet, um zu er  möglichen,     dass    die Elektroden in Kolben      untergebracht werden können, deren Grösse  derjenigen normaler Empfängerröhren     ent-          s;prieht.     



  In     Fig.   <B>7</B> ist eine praktische Ausführungs  form einer Zählröhre, die acht Entladungs  strecken aufweist,     mit    getrennten Kathoden  dargestellt. Die Röhre<B>35</B> weist einen nor  malen Glaskolben<B>36</B> auf, der mit einem nor  malen     8-Kontakt-Soekel   <B>37</B> verschmolzen ist  und mit dem     obenerwähnten        Gasgemiseh        alls     Neon, Argon und Wasserstoff gefüllt ist.

       Dio          Elektrodenhalterung   <B>38</B> bestellt aus     Isolier-          inaterial.    Diese     Ilalterung   <B>38</B> weist einen  zylindrischen Mittelstab<B>39</B> auf, der die Mit  ten der     kreisförinigen    Scheiben 40 und 41  verbindet. Die Kathoden 42 werden durch  acht     Niekeldrälite    gebildet, die parallel zum  Mittelstab in der Scheibe 41 befestigt sind  und diese     durehdringen.    Diese Kathoden sind  in der Nähe der Peripherie der Scheibe auf  einem Kreis angeordnet.

   Mit Ausnahme eines  etwas grösseren Abstandes, der die erste und  letzte Kathode der Anordnung voneinander  trennt, sind die Kathoden praktisch alle  gleich weit voneinander entfernt. Die Scheibe  40 trägt eine gleiche Anordnung von Anoden  drähten 43. Je eine Anode liegt in der Ver  längerung eines Kathodendrahtes und bildet  mit dieser eine     Entladungsstrecke.    Alle diese  Entladungsstrecken haben gleiche Länge. Die  Kathodendrähte 42 sind auf der Unterseite  der Scheibe 41 mit     Haltedrühten    44 verbun  den, die zu den im Glasfuss<B>37</B>     eingeschmol.-          zenen    Stiften 45 führen und die dazu dienen,  den ganzen     Elektrodenaufbau    abzustützen.

    Die Anodendrähte 43 sind auf der obern Seite  der Scheibe 40 -unter sieh und mittels des  Drahtes 46 mit der Kappe 47 verbunden. Um  die Entladungen auf die Enden der     Ka--          thodendrähte    42 zu beschränken, sind diese  Drähte mit Ausnahme der Spitzen mit     AI-Liiiii-          niumoxyd    überzogen. Durch den Umstand,       dass    die Entladungsstrecken längs eines Krei  ses angeordnet sind, wird offensichtlich die  Erreichung einer mehr symmetrischen     Vertei-.          lung    des allgemeinen     Ionisationspegel    in der  Röhre begünstigt.  



  In     Fig.   <B>8</B> ist eine Schaltung unter Ver-         wendung    der Röhre<B>35</B> dargestellt, in der  die einzelnen Kathoden 42 der     Fig.   <B>7</B> durch  die kleinen Kreise<B>50, 51</B> bis<B>57</B> dargestellt  sind, und die entsprechenden Anoden sind  durch die kleinen Kreise 43' dargestellt. Diese  -Darstellung hat man gewählt, um die     Zeieh-          nung    in einer Ebene ausführen zu können.  Die Anoden 431 sind mit einer stabilisierten       Spannungsquelle    verbunden, die durch Bat  terie und Drossel<B>58</B> dargestellt ist.

   Ferner  sind die Anoden 43' über den Widerstand<B>59</B>  und den     Sperrkondensator   <B>60</B> mit der     Impuls-          eingangsklemme   <B>61</B> verbunden. Die Kathode  <B>50</B> ist als     Hilfszündkathode    geschaltet und  über den veränderlichen Widerstand<B>62</B> mit  einer     Spannungsquelle   <B>63</B> verbunden.  



  Die Abstände<B>50-51-52 ... 57</B> von Ka  thode zu Kathode sind praktisch alle gleich,  der Abstand<B>57-50</B> aber ist etwas grösser  als der Abstand<B>50-51.</B> Die Kathoden<B>51</B>  bis<B>56</B> sind alle mit Erde verbunden, wäh  rend die Kathode<B>57</B> über den Impulstransfor  mator 64 mit Erde verbunden ist, über des  sen     Sekundärwieklung    die     AusgangsimptlIse     dem Kontakt<B>65</B> zugeführt werden.  



  Es sei vorausgesetzt,     dass    der Hilfsstrom  durch die Kathode<B>50</B> derart eingestellt wurde,       dass    der Spannungspegel an der Strecke 43'  bis<B>51.</B> höher ist als an irgendeiner andern       Entladungsstreeke.    Der erste Impuls eines  Impulszuges wird die Strecke<B>51</B> mit der  Kathode zünden, deren Entladung durch die  Batterie<B>58</B> aufrechterhalten wird.

   Es sei  angenommen,     dass    die Abstände<B>50-57</B>     und     <B>50-51</B> untereinander nahezu derart gleich  sind,     dass    die Wirkung     statiseher    Entladungen  von<B>50</B> und<B>51</B> das     gleiehe        Ionisationspoten-          tial    bei<B>52</B> und<B>57</B> erzeugen würde; unter  dynamischen Verhältnissen jedoch wird<B>52,</B>  da es dichter an<B>51</B> als an<B>57</B> liegt, einen  höheren Spannungspegel während der Impuls  pause erreichen als<B>57,</B> so     dass   <B>52</B> vorbereitet  wird und bei dem zweiten Impuls vor<B>57</B> zün  det.

   Die Anordnung ist so getroffen,     dass     der Spannungsabfall über dein Widerstand<B>59,</B>  wenn eine Entladung stattgefunden hat, falls  erforderlich, zusammen mit einer Verzögerung  der Wirkung der     Spannungsstabilisierung#         des Batteriekreises<B>58</B> genügt, um die gleich  zeitige Zündung mehrerer Strecken     dureh     irgendeinen Impuls zu verhindern.<B>So</B> wird  bei dein ersten Impuls<B>57</B> nicht zünden, ob  wohl sein Energiepegel wegen des     Ionisations-          potentials    von<B>50</B>     nur    wenig kleiner ist als der  von<B>51,</B> während bei dem zweiten Impuls<B>52</B>  zündet, nicht aber<B>57.</B> Um Unklarheiten zu  vermeiden, sei betont,

       dass,    obschon     Rechteek-          impulse    mit unendlich steilen vordern Flan  ken<U>ankommen,</U> eine kurze Verzögerung der       Zünd-ung,    wie weiter oben ausgeführt, vorhan  den ist. Diese Verzögerung ist hinreichend,  um zu gewährleisten,     dass    eine Strecke, deren  Energiepegel um etwas höher ist als der  Energiepegel einer andern Strecke zuerst  zünden wird. In gleicher Weise wird<B>53</B> bei  dem dritten Impuls zünden, und die Ent  ladungen gehen der Reihe nach weiter, bis<B>57</B>  gezündet wird.

   Der     Entladestrom    durch.<B>57</B>       etzeugt    an der Klemme<B>65</B> einen Ausgangs  impuls, der andern Schaltungen zugeführt  werden kann, die Mittel enthalten, um die  Entladungen an den Kathoden<B>51-57</B> zum  Löschen zu bringen und so die Röhre für  einen weiteren Impulszug aufnahmefähig     züi     machen.  



  Aus dem     Obengesagten    geht hervor,     dass     die Röhre<B>35</B> in der gleichen Weise arbeiten  würde, wenn alle Abstände zwischen den Ka  thoden genau die gleichen wären, der     Anoden-          Kathodenabstand,    der zur Kathode<B>51</B> gehört,  aber etwas kürzer wäre als die andern. In der  Praxis ist es unmöglich, alle Strecken genau  gleich in Länge oder Abstand zu machen.  Daher ist es in einer derartigen Röhre<B>35</B> mit  annähernd gleichen Abständen und Längen  der Entladungsstrecken so,     dass    irgendeine  Kathode als Hilfskathode genommen werden  kann, und die Entladung geht ringsherum  unter Bevorzugung eines Weges.

   Vom schal  tungstechnischen Standpunkt aus betrachtet,  ist es natürlich vorzuziehen,     dass    eine     absieht-          liehe        Unsymmetrie    eingeführt wird, so     dass     in der Praxis bei allen     Röbren    der gleichen  Bauart eine bestimmte Kathode als Zünd  kathode benutzt -wird und die     Entladefolge     im gleichen Sinne vor sieh geht,

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Kaltkathoden-Entladungsröhre mit einer Reihe von Entladungsstrecken,- die dazu be stimmt sind, nacheinander zu zunden, da durch gekennzeichnet, dass jede der Ent ladungsstrecken eine getrennte Kathodenent- ladungsoberfläche aufweist und dass minde stens ein Teil der Entladungsstreeken prak tisch denselben Kathoden-Anoden-Abstand aufweisen und dass die Entladungsstrecken so angeordnet sind-,
    dass sie infolge lonisations- kopphing zwischen den Entlad-Luigsstreeken der Reihe nach unter dem Einfluss von an die Strecken gemeinsam angelegten Poten tialen gezündet werden. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Entladungsröhre nach Patentanspraeh, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungs strecken mit gleichen Anoden-Kathoden-Ab- ständen gleiche statisehe Entladungscharak teristiken aufweisen. 2.
    Entladungsröhre nach Untera-nspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände zwischen benachbarten Strecken der Reihe praktisch- gleich sind, damit die Ionisations- kopplung zwischen benachbarten Strecken über die ganze Reihe die gleiche ist. <B>3.</B> Entlad-ungsröhre nach Patentansprueh. dadurch gekennzeichnet, dass eine der Ent ladungsstrecken eine niedrigere Zündspannung als die übrigen aufweist, so dass diese als Start- entladungsstrecke arbeitet. 4.
    Entladungsröhre nach Unteransprueh <B>3,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass die Startent- ladungsstreeke einen kürzeren Kathoden- Anoden-Abstand hat als die andern Ent ladungsstrecken.
    <B>5.</B> Entladungsröhre nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Startent- ladungsstrecke eine Kathodenentladungsober- fläche niedrigerer Austrittsarbeit hat als die Kathodenoberfläehen der andern Entladungs strecken. <B>6.</B> Entladungsröhre nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass eine dauernd gezündete Hilfsentladungsstrecke vorgesehen ist, um den Pegel der lonisation in der Röhre züi steuern.
    <B>7.</B> Entladungsröhre nach Unteransprueh <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsent- ladungsstreeke unsymmetrisch bezüglich der andern Entladungsstreeken angeordnet ist, um den Ionisationsgrad des Gases in einer der Entladungsstreeken gegenüber den übri gen Entladungsstreeken züi vergrössern, damit die aufeinanderfolgende Entladung an der so bevorzugten Strecke beginnt.
    <B>8.</B> Entladungsröhre nach den Unteran sprüchen 2 und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungsstrecken der genannten Reihe in einer geraden Linie angeordnet sind. <B>9.</B> Entladungsröhre nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ent- ladungsstreeken der Reihe längs eines Kreises angeordnet sind. <B>10.</B> Entladungsröhre nach Patentansprueb, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden der genannten Entladungsstreeken als Stäbe ausgebildet sind, die aus einer gemeinsamen Sammelschiene wie die Zähne in einem Kamm herausragen.
    <B>11.</B> Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden der genannten Entladungsstrecken durch die Spitzen eines mit einer sägezahnförmigen. Oberfläche versehenen Streifens gebildet sind. 12. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden teil weise mit einem die Austrittsarbeit erhöhen dem Material überzogen sind, um die wirk same Kathodenflilehe und damit den Entlade- strom zu begrenzen. <B>13.</B> Entladungsröhre nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Ma terial Aluminiuiiio.xyd ist. 14.
    Entladungsröhre nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre einen Glaskolben aufweist, der mit einem Sockel versehen ist, in dem Kontaktstifte ein geschmolzen sind, dass ein isolierender Elek- trodenträger vorgesehen ist, bestehend aus zwei kreisförmigen Scheiben, die mit ihren Mitten an beiden Enden einer zylindrischen Stange befestigt sind, dass ein Satz Kathoden drähte parallel zur Stange in einer der ge nannten Scheiben längs deren Umfang be festigt sind, wobei die Drähte an den Kon taktstiften befestigt sind, dass ein Satz Anodendrähte vorgesehen ist,
    die in gleicheT- Weise an der andern Scheibe befestigt sind, derart, dass diese mit den Kathodendrähten ausgerichtet sind, und dass die Anodendrähte auf der der Kathodenscheibe abgewandten Seite der Scheibe durch eine Verbindungs leitung miteinander und mit einer obern An- schlussklemme am Röhrenkolben verbunden sind.
    <B>15.</B> Entladungsröhre nach Unteranspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ent- ladungsstreeke zwischen einem der Kathoden drähte und dem entsprechenden Anodendraht etwas kürzer ist als die restlichen Ent ladungsstrecken, die unter sieh praktisch gleich lang sind, und dass die genannte Strecke etwas näher an der einen der beiden unmittelbar benachbarten Strecken liegt, so dass die Zündfolge stets an der gleichen Ent ladungsstrecke beginnt und in der gleichen Rielitung verläuft.
CH271240D 1946-07-25 1947-07-25 Elektrische Kaltkathoden-Entladungsröhre mit einer Reihe von Entladungsstrecken. CH271240A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027326B (de) * 1952-04-16 1958-04-03 Ibm Deutschland Elektrische Glimmentladungsroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1027326B (de) * 1952-04-16 1958-04-03 Ibm Deutschland Elektrische Glimmentladungsroehre

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