CH276258A - Schaltungsanordnung mit einer gasgefüllten Kaltkathoden-Folgeentladungsröhre. - Google Patents

Schaltungsanordnung mit einer gasgefüllten Kaltkathoden-Folgeentladungsröhre.

Info

Publication number
CH276258A
CH276258A CH276258DA CH276258A CH 276258 A CH276258 A CH 276258A CH 276258D A CH276258D A CH 276258DA CH 276258 A CH276258 A CH 276258A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
discharge
sep
path
voltage
ignition
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Standard Telephon Und Radio
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
Publication of CH276258A publication Critical patent/CH276258A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/007Sequential discharge tubes

Landscapes

  • Lasers (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung mit einer gasgefüllten     Kaltkathoden-Folgeentladungaröhre.       Die vorliegende Erfindung- betrifft eine       Selialttizi--saziordnung    mit einer gasgefüllten       Kaltkatlioden-Folgeentladungsröhre,    welche  eine     Reilie    von getrennten Entladungsstrecken  aufweist.  



  Es ist ein besonderes Merkmal von     Kalt-          kathoden-Entladungsröhren    mit Gasfüllung,  dass die zur Einleitung der Entladung zwi  schen zwei Elektroden benötigte Spannung  von der Art und dein Druck des Gases, seinem       Ionisationszustand,    der Form und dem Mate  rial der Elektroden und dem Abstand zwi  schen diesen, das heisst der Länge der Ent  ladungsstrecke, abhängig ist. Bei niederen  Spannungen zwischen den Elektroden fliesst  ein     vernaehlässigbar    kleiner Strom, wenn das  Gas ursprünglich nicht ionisiert ist.

   Bei Er  höhung der Spannung tritt bei Erreichen  eines kritischen Spannungswertes Stossionisa  tion ein, wobei die Stromstärke plötzlich von  Mikroampere bis     zii        Miniampere    ansteigen  kann. Diese Spannung wird die     Durchschlag-          oder    Zündspannung der Entladungsstrecke ge  nannt. Die Entladung ist von den bekannten       Leuchterscheinungen    begleitet. Wenn die Ent  ladung einmal eingetreten ist, hat die Span  nung zwischen den Elektroden das Bestreben  kleiner und weitgehend unabhängig vom     Ent-          ladestrom    zu werden.

   Diese annähernd kon  stante Spannung wird als Brennspannung,  das heisst als zur Aufrechterhaltung der Ent  ladung erforderliche Spannung, bezeichnet.  So kann beispielsweise bei den. üblichen Neon-    röhren, die als     Spannungsregler    und der  gleichen verwendet werden, die     Zündspan-          nung    ungefähr 100 Volt oder mehr betragen,  während die Brennspannung das Bestreben  hat, ungefähr bei 80 Volt konstant zu bleiben.  



  Die in der Entladungsstrecke vorhandenen  Ladungsträger (Ionen und Elektronen) haben  das Bestreben, aus dem der Entladung un  mittelbar benachbarten Gebiet     fortzuwandern.     Diese Erscheinung wurde bereits dazu ver  wendet, die Zündspannung einer weiteren  im Bleiehen Entladungsgefäss befindlichen  Entladungsstrecke herabzusetzen. In einer be  kannten Vorrichtung ist eine     Hauptentla-          dungsstreeke    zwischen einer Hauptanode und  der Kathode und eine  Start- oder Auslöse  entladungsstrecke  zwischen einer Hilfsanode  und der erwähnten Kathode vorgesehen.

   Die  Hilfsanode ist viel näher an der Kathode an  geordnet als die     Hauptanode,    so dass die an  fängliche Zündspannung der Startstrecke be  trächtlich unterhalb derjenigen der Haupt  strecke liegt. Die Startstrecke wird dazu ver  wendet, die     Zündspannung    der Hauptstrecke  herabzusetzen.  



  Es ist bekannt, dass beim Anlegen der  Zündspannung an eine Entladungsstrecke die  Ionisation in einer sehr kurzen in der Grössen  ordnung von Mikrosekunden liegenden Zeit  erfolgt, während bei Abschaltung der Span  nung von der Entladungsstrecke die     Entioni-          sierung    erst nach Ablauf einer wesentlich grö-           sseren    in der Grössenordnung bis zu     Milli-          sekunden    liegenden Zeit beendet ist.  



  Im Schweizerpatent     Nr.        ?71240    wird die  Erscheinung der     Ionisationskopplung    dazu  verwendet, eine     Kaltkathoden-Entladungs-          röhre    zu schaffen,     welehe    eine geordnete Reihe  von     Entladinigsstreeken    aufweist und in     wel-          eher    die     Startstreeke    so bemessen ist, dass sie  eine geringere Zündspannung aufweist als  die übrigen Strecken, so dass eine sich wieder  holende Spannung, die der Reihe nach an  jede Strecke oder an alle Strecken zugleich  angelegt wird,

   zuerst die Startstrecke und  dann die übrigen Strecken in der     vorgesehrie-          benen    Reihenfolge zündet. Infolge der     end-          liehen        Entionisierungszeit    ist es nicht nötig,  dass sieh eine (die Entladung in einer andern  Strecke) vorbereitende Strecke gleichzeitig  mit der Anlegung der sich wiederholenden  Spannung an eine benachbarte Strecke im  Entladungszustand befindet.

   So kann eine  solche      Folgeentladungsröhre     durch eine  Impulsreihe betätigt werden, die an eine  gemeinsame,     draht-    oder plattenförmig aus  gebildete Anode und an eine Reihe von Ka  thoden angelegt wird, die unabhängig vonein  ander montiert sind oder die der Anode zu  gekehrten Spitzen eines gewellten Bleches bil  den oder auch die Form von Stäben aufweisen  können, die auf einer gemeinsamen Platte  oder einem gemeinsamen Draht wie die Zähne  eines Kammes montiert sind. Dabei ist die  Länge einer     Entladungsstreeke,    gewöhnlich  der ersten, kleiner als die Länge der übrigen  Entladungsstrecken.

   In einer derartigen Röhre  kann die erste Entladungsstrecke, das heisst  die Startstrecke, durch den ersten Impuls ge  zündet werden, während der zweite Impuls  die Startstrecke wieder zündet und dazu  gleichzeitig die nächste benachbarte Ent  ladungsstrecke. Der dritte Impuls zündet die  ersten drei Entladungsstrecken usw. Wenn  anderseits an die Entladungsstrecke eine  die     Brennspannung    aufweisende Batterie an  geschlossen wird, so bleibt jede Entladungs  strecke im Entladungszustand, sobald sie ein  mal. gezündet ist.  



  Eine der     Schwierigkeiten,    die sich bei der    Verwendung von     Folgeentlaelungsröhren,    die  mit einer den     Entlaclun@@,sziistand    aufrecht  erhaltenden Batterie     betrieben        wer(len,    ge  zeigt hat, besteht darin,     (1a1    ) bei starker     Ioni-          sationskopplung    zwischen den     l#',ntlaclungs-          strecken    und wenn dieselbe     vors)

          Abstand        zwi-          sehen    den     1@ntladungsstrechen    und den durch  die     Entladungsstreel,:Pn    fliessenden Strom ab  hängig ist, eine Neigung vorhanden ist, dass  eine Entladungsstrecke automatisch zündet  bevor der Impuls, der die     Entladung-    in die  ser Strecke einleiten sollte,     ankommt..    Es hat  sich gezeigt., dass es prinzipiell möglich ist, die       Zündspannung    bis unter die Brennspannung  herabzusetzen.

   Es ist klar,     dass    sieh die Ionisa  tion von einer Entladungsstrecke zu einer  andern mit. einer endlichen Geschwindigkeit  ausbreitet, und die     Anmelderun    hat festgestellt,       da.ss    diese     Geschwindigkeit    genügend konstant  und feststellbar ist, so dass sich die Möglich  keit ergibt, die aufeinanderfolgenden Ent  ladungsstrecken in solchen Abständen anzu  ordnen, dass die     1,#'ntladungsstreeken    nachein  ander in     bestimmten.    zeitlichen Abständen  zünden, ohne dass für jede Entladungsstrecke  ein besonderer Impuls zugeführt werden muss.  In der erfindungsgemässen Anordnung wird  von dieser Tatsache Gebrauch gemacht.  



  In der Anordnung gemäss der Erfindung,  in welcher die     Tonisierung    irgendeiner     Ent-          ladiingstrecke    der Röhre die Zündspannung  einer benachbarten Entladungsstrecke herab  setzt, sind alle Entladungsstrecken mit  einer     Vorspannquelle    verbunden, deren       Spannung    allein nicht genügt, um irgend  eine der Strecken     zii    zünden, welche  aber genügt, um eine Entladung nach  erfolgter Zündung aufrechtzuerhalten. Ferner  weist die Anordnung     --Titte].    auf, um eine der  Strecken, die     Startstreeke    genannt wird, zu  zünden.

   Diese Anordnung zeichnet sich da  durch aus, dass die     Spannung    der Vorspann  quelle und die Anordnung und Ausbildung  der     Entladungsstreeken    so gewählt sind, dass  nach der     Zündung,    der Startstrecke die übri  gen Strecken automatisch nacheinander zün  den.      Nachstehend wird ein     Ausführungsbeispiel     der erfindungsgemässen Anordnung an Hand  der     Zeichnung    näher beschrieben.  



  In der Zeichnung ist mit 1 eine     Ent-          ladungsvorriehtung    bezeichnet, welche eine  Anode 2 aufweist, die aus einer flachen Platte  oder einem Draht besteht, der gegenüber einer  leihe von Kathodenstäben 3 und     -I    angeord  net ist, die auf einer gemeinsamen Platte oder  Draht 5 angebracht sind. Der Stab 3 bildet  mit der Anode 2 eine kürzere Entladungs  strecke als die übrigen Stäbe 4. Diese Strecke  dient, als Startstrecke. Der Kathodendraht 5  ist über den Impulstransformator 6 mit Erde  verbunden. Die Anode 2 ist über den Wider  stand 7 mit der positiven Klemme der Vor  spannbat.terie 8 verbunden. Die Anode ist  ausserdem über den Blockkondensator 17. mit  der Klemme 9 verbunden.  



  Die von der Batterie 8 gelieferte Spannung  ist so bemessen, dass sie genügt, um eine Ent  ladung aufrechtzuerhalten, dabei aber kleiner  ist. als die normale Zündspannung irgendeiner  (nichtionisierten) Entladungsstrecke.  



  Wenn nun ein positiver Impuls     zwischen     die Klemme 9 und Erde angelegt wird, so  dass die Summe aus der Impulsspannung und  der Batteriespannung grösser als die Zünd  spannung der ersten Strecke, aber kleiner als  die Zündspannung der verbleibenden     entioni-          sierten    Entladungsstrecken wird, so bewirkt  dieser Impuls die Einleitung einer Entladung  in der Startstrecke. Nachdem der Impuls er  loschen ist, bleibt die Startstrecke im Ent  ladungszustand, und zu gegebener Zeit dehnt  sieh die Ionisation nach der aus der benach  barten Kathode 4 und der Anode 2 gebildeten  Entladungsstrecke aus.

   Damit wird eine Ent  ladung in dieser     zweiten    Strecke hervorgeru  fen, sobald die Zündspannung durch die Aus  breitung der Ionisation soweit herabgesetzt  ist, dass sie gleich der Batteriespannung ist.  Das Zeitintervall zwischen der Zündung der  ersten und der Zündung der zweiten     Ent-          la < 1ungSstreeke    hängt von der Länge der<B>EI</B>     nt-          la(Iungsstreeke,    dem Abstand     zwischen    den  Entladungsstrecken und der Höhe der Batte  riespannung ab. Die Entladung breitet sieh    dann analog auf die dritte und die folgenden  Entladungsstrecken aus.  



  Während der oben beschriebenen Folge  von Entladungen nimmt der totale durch  die Vorrichtung fliessende Entladungsstrom  schrittweise zu, wobei jeder Schritt vom voran  gehenden durch ein bestimmtes Zeitintervall  getrennt ist. Da der Transformator 6 als  Differenzierungsvorrichtung wirkt, treten an  den Klemmen 12 und 13 eine Reihe von Im  pulsen in diskreten Zeitabständen auf.  



  Nach erfolgter Zündung aller Strecken  sind alle Kathodenstäbe von einer     Kathoden-          glimmsehicht    überzogen. Um die Röhre in  ihren ursprünglichen Zustand zurückzurufen,  kann an die Klemme 9 ein negativer Impuls  angelegt werden, der von genügender Grösse  ist, um die Löschung aller Entladungsstrecken  zu bewirken, und der lang genug ist, dass wäh  rend seines Vorhandenseins die     Zündspan-          nungen    aller Entladungsstrecken zufolge     Ent-          ionisation    auf einen Wert steigen, der grösser  ist als die Spannung der Batterie B.  



  Der zeitliche Abstand der aufeinanderfol  genden Entladungen dürfte zur     Ilauptsaehe     durch die folgenden Tatsachen gegeben sein.  



       a)    Das an der Spitze der Kathode an  setzende     Kathodenglimmen    benötigt eine  kleine aber bestimmte Zeit bis es sich über die  ganze Länge der Kathode ausgebreitet hat,  was zur Folge hat, dass der Entladungsstrom  und die Anzahl der erzeugten Ionen in glei  chem Masse     zunimmt.    Demzufolge ist auch  eine gewisse Zeit nötig, bis die benachbarte  Strecke ionisiert werden kann.  



  b) Die in der ersten Entladungsstrecke er  zeugten Ionen brauchen eine kleine aber be  stimmte Zeit, um in die Nähe der zweiten  Entladungsstrecke     zu    gelangen, wodurch ihre  Einwirkung auf diese     zweite    Strecke verzögert  wird. Die sich aus diesen beiden Effekten er  gebende     Ionisationskopplung    weist daher so  zusagen nicht eine unendlich steile Vorder  kante auf, sondern sie nimmt progressiv von  Null aus zu, wodurch die Abnahme der     Zünd-          spannung    der     zweiten    Entladungsstrecke zeit  lich in einer begrenzten und stetigen Weise zu  nimmt.

        Aus diesem Grunde ist es möglich, den zeit  lichen Abstand zweier aufeinanderfolgender  Zündungen innerhalb gewisser Grenzen durch  eine angelegte Signalspannung zu     modulierexi,     falls dies aus irgendeinem Grund erwünscht  sein sollte. So kann mittels der beschriebenen  Vorrichtung eine Reihe von Impulsen erzeugt  werden, welche durch diskrete Zeitintervalle  getrennt sind, wobei diese Intervalle gemäss  irgendeinem Signal moduliert werden können,  wie das im Schweizerpatent     Nr.269005    be  schrieben ist.

   Es ist klar, dass zahlreiche andere  Anwendungen der Vorrichtung möglich sind,  und dass die     unmodulierte    Impulsfolge ent  weder aus     äquidistanten    Impulsen bestehen  kann, oder dass der zeitliche Abstand der  Impulse entsprechend einem bestimmten von.  der Anordnung der Entladungsstrecken ab  hängigen Gesetz verschieden ist. Die in der  nachfolgenden Tabelle angegebenen Werte  haben sieh als günstig für den Bau einer  Röhre erwiesen, welche eine Impulsreihe mit  einem Intervall von 3   1 Mikrosekunden  zwischen den Impulsen ergeben soll. Die Gas  füllung dieser speziellen Röhre ist so gewählt,  dass sich eine verminderte     Entionisierungszeit     in der im Patent     Nr.269005    beschriebenen  Weise ergibt.

    
EMI0004.0007     
  
    Gasfüllxing
<tb>  Neon <SEP> (92 <SEP> %)
<tb>  Argon <SEP> (1%) <SEP> Totaler <SEP> Druck
<tb>  Wasserstoff <SEP> (7 <SEP> %) <SEP> 100 <SEP> mm <SEP> lIg
<tb>  Elektrodenmaterierl
<tb>  Nickel
<tb>  Kathodenlänge <SEP> 5 <SEP> mm
<tb>  Abstand <SEP> zivisehen <SEP> jedem
<tb>  Paar <SEP> von <SEP> benachbarten
<tb>  Kathoden <SEP> 5 <SEP> mm
<tb>  Entladungsstrecke <SEP> zwi  schen <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Kathode
<tb>  und <SEP> der <SEP> Anode <SEP> 1,5 <SEP> mm
<tb>  Entladungsstrecke <SEP> zwi  schen <SEP> jeder <SEP> andern <SEP> Ka  thode <SEP> und <SEP> der <SEP> Anode <SEP> ? <SEP> min
<tb>  Spannung <SEP> der <SEP> Betriebs  spannttngsciuelle <SEP> 1_80 <SEP> Volt     
EMI0004.0008     
  
    Spitzenwert <SEP> des <SEP> totalen
<tb>  Anodenstromes <SEP> 1.

   <SEP> Milliampere
<tb>  Dauer <SEP> des <SEP> Löseliimpulses <SEP> ?0 <SEP> 11ikrosekunden
<tb>  Amplitude <SEP> der <SEP> Löseh  impxLlse <SEP> 150 <SEP> Volt
<tb>  Dauer <SEP> des <SEP> Startimpulses <SEP> 1 <SEP> ,Mikrosekunde
<tb>  Amplitude <SEP> des <SEP> Start  impulses <SEP> 20 <SEP> Volt       Falls erwünscht, kann eine besondere     Ent-          ladungsstreeke    vorgesehen werden, an welcher  dauernd eine vorbereitende Entladung     auf-          reehterhalten    wird.

   Durch Regelung des durch  diese vorbereitende     Entladungsstreeke    flie  ssenden     Stromes    kann der allgemeine     Ioni-          sationspegel    aller andern Entladungsstrecken  nach Wunsch erhöht oder herabgesetzt wer  den. Eine Erhöhung des allgemeinen     Ionisa-          tionspeggels    hat die folgenden Hauptwirkun  gen auf die Entladungen in den andern     Strek-          ken.     



  1. Eine Verminderung der minimalen       Zündspannung.     



  2. Eine Verminderung der     Differenz        zwi-          sehen        Zünd-    und     Brennspannung.     



  3. Eine     Vermindeinm,    der     minimalen          Lösehzeit    und  Eine     Erhöhung    der Ausbreitungs  geschwindigkeit des     Kathoden-glimmens    längs  jeder Kathode, wenn die     Entladung    eingeleitet  worden ist.  



  Falls eine Röhre mit diesen     Eigenschaften     in einer     Impuls-Zeitmodulationseinrielitung     verwendet wird,     erweist    sieh der obige     Effekt          Nr.    3 als sehr nützlich, da es erwünscht ist,  die     Löschzeit        zxi    verkürzen,     um    eine möglichst       Orosse    Anzahl von Kanälen in einer gegebenen  Impulsreihe     unterzubringen.    In ähnlicher  Weise kann der Effekt Nr. 4 dazu verwendet.

    werden, die     ltodulationstiefe    zu regeln, wenn  eine Zeitmodulation in der vorstehend     be-          sehriebenen    Weise durch geringe     Änderung     der an eine der andern Kathoden angelegten  Spannung erzeugt wird. Falls erwünscht,  kann die     ztisä.tzliehe        Vorbereitungsentladungs-          strecke    eine getrennte Kathode aufweisen, wo  bei die Entladung     zwischen    dieser Kathode  und der gemeinsamen. Anode der Vorrichtung      erfolgt, oder es können für diese vorberei  tende Entladung eine getrennte Kathode und  auch eine getrennte Anode vorgesehen werden.

    In jedem dieser Fälle ist es jedoch erwünscht,       (1a15    die Ionisation der vorbereitenden Ent  ladung alle andern in gleicher Weise     beein-          llusst,    und infolgedessen sind die übrigen       Strecken    entsprechend angeordnet, beispiels  weise auf     einem    Kreis, in dessen Mittelpunkt  die vorbereitende Strecke liegt.  



  In     bezng        aur    die Frage der geometrischen  Toleranzen der     Elektrodenanordnung    ist zu  sagen,     da15,    grob gesprochen und unter der       Voraussetzung    der     Verwendung    einer vor  bereitenden Entladung und entsprechender  Erhöhung des vorbereitenden Stromes - oder  anderseits einer Herabsetzung des     CTasdruk-          kes    - eine gleichmässige Erhöhung von 100 %  der Abstände der Entladungsstrecken, wie sie  oben gegeben sind, das     Impulszeitintervall    in  der gleichen Grössenordnung erhöhen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung mit einer gasgefüll ten Kaltkathoden-Folgeentladungsröhre, wel che eine Reihe von getrennten Entladungs strecken aufweist, und in welcher die Ionisie- rung irgendeiner Entladungsstrecke die Zünd- spannung einer benachbarten Entladungs strecke herabsetzt, wobei alle Entladungsstrek- ken mit einer Vorspannquelle verbunden sind, deren Spannung allein nicht genügt, um irgendeine der Strecken ztt zünden, welche aber genügt, um eine Entladung nach erfolg ter Zündung aufrechtzuerhalten,
    und wobei ferner Mittel vorhanden sind, um eine als Startstrecke bezeichnete Strecke zu zünden, dadurch. gekennzeichnet, dass die Spannung der Vorspannquelle und die Anordnung und Ausbildung der Entladungsstrecken so ge wählt sind, dass nach der Zündung der Start strecke die übrigen. Strecken automatisch nacheinander zünden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentan- sprucli, dadurch gekennzeichnet, dass die Ent ladungsstrecken durch eine gemeinsame Anode von länglicher Form und eineAnzahl von sich in Richtung der gemeinsamen Anode erstrek- kenden Kathodenstäben gebildet sind. \?. Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Startentladungsstreeke kürzer als die übrigen Entladungsstrecken ist. 3.
    Schaltungsanordnung nach Unteran- spruzch 1, zur Erzeugung einer Impulsfolge, dadurch gekennzeichnet, dass alle Kathoden unter sich und mit der Primärwicklung eines Transformators verbunden sind, so dass durch die Zündung jeder Entladungsstrecke in der mit einem Ausgangskreis verbundenen Se kundärwicklung des Transformators ein Im puls erzeugt wird.
CH276258D 1947-03-20 1948-03-18 Schaltungsanordnung mit einer gasgefüllten Kaltkathoden-Folgeentladungsröhre. CH276258A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB276258X 1947-03-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH276258A true CH276258A (de) 1951-06-30

Family

ID=10262650

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH276258D CH276258A (de) 1947-03-20 1948-03-18 Schaltungsanordnung mit einer gasgefüllten Kaltkathoden-Folgeentladungsröhre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH276258A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1817402C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum An- und Abschalten von ausgewählten Gasentladungszellen in einer Gasentladungsvorrichtung
DE3721529A1 (de) Triggerung und isolation von pseudofunkenschaltern
DE916086C (de) Gasgefuellte elektrische Entladungsroehre mit kalter Kathode
DE2423402A1 (de) Gasentladungsanzeigetafel
DE69029150T2 (de) Entladungsangeregte Impulslaservorrichtung
CH276258A (de) Schaltungsanordnung mit einer gasgefüllten Kaltkathoden-Folgeentladungsröhre.
DE2431401A1 (de) Frequenzempfindliche vorionisationseinrichtung
DE911874C (de) Gasgefuellte Kaltkathoden-Entladungsroehre
DE1246113B (de) Stossstromanlage
DE918999C (de) Gasgefuellte Kaltkathoden-Entladungsroehre
DE670931C (de) Entladungsroehre fuer Relaiszwecke mit selbstaendiger Glimmentladung zwischen den Hauptelektroden und mit einer lichtelektrisch empfindlichen, mit der Hauptkathode in elektrisch leitender Verbindung stehenden Elektrode
CH271501A (de) Einrichtung mit mindestens einer Gasentladungsröhre mit ungeheizter Kathode.
DE1613810A1 (de) Mehrstufen-Hochspannungsimpulsgenerator
DE2200257B2 (de) Anzeigevorrichtung mit Gasentladungseinheiten
CH269005A (de) Elektrischer Impulsverteiler.
DE922962C (de) Kathodenstrahloszillograph zur Aufzeichnung einmaliger Vorgaenge
DE916441C (de) Anordnung mit einer gasgefuellten Kaltkathodenroehre
DE886619C (de) Signalisieranordnung
DE934838C (de) Schaltungsanordnung fuer Impulsreihen mit einer Kaltkathoden-Gasentladungsroehre
CH271240A (de) Elektrische Kaltkathoden-Entladungsröhre mit einer Reihe von Entladungsstrecken.
CH286254A (de) Auf aufeinanderfolgende elektrische Impulse ansprechende Einrichtung mit einer Kaltkathoden-Gasentladungsröhre mit mindestens drei getrennten Entladungsstrecken.
DE892489C (de) Vorrichtung zum Loeschen einer Entladungsroehre mit Quecksilberkathode
DE419300C (de) Entladungsrelais
CH271502A (de) Auf aufeinanderfolgende Impulszyklen mit vorgegebener Impulszahl ansprechende Vorrichtung.
DE1051973B (de) Schaltungsanordnung zur Abgabe einer Anzeige bei UEberschreiten eines bestimmten Wertes einer Spannung