CH271435A - Verfahren zur Herstellung von mit Schaufeln versehenen Rotorscheiben von Axial-Strömungsmaschinen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mit Schaufeln versehenen Rotorscheiben von Axial-Strömungsmaschinen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von mit Schaufeln versehenen Rotoracheihen von Axial-Strömungsmaschinen. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit Schaufeln versehenen Rotorseheiben von AYialströmungs- maschinen, z. B. von Gasturbinen, eine nach diesem Verfahren hergestellte Rotorscheibe sowie eine Form zue Durchführung dieses Verfahrens.
Beim erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung von mit Schaufeln versehenen Rotorscheiben von @zialströmungsmasehinen v#ird wenigstens der Kranzteil der Rotor seheibe durch Seh'Leudergiessen erhalten, wäh rend die Giessform sieh um eine vertikale Achse dreht,
wobei wenigstens ein Teil des für das Schleudergiessen erforderlichen ge- schmolzenen Metalls der genannten Form an S S tellen zugeführt wird, welche am Kranzteil der Form angeordnet. sind.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt, in der Fis. leinen Vertikalschnitt durch eine Giessform zum erfindtmgsgemässen Giessen einer Scheibe mit Schaufeln und Fi-.2 eine Draufsicht gemäss Fig.1 dar stellen.
Die Fig.1 und 2 zeigen eine geeignete (-(iessform 11 für den Schleudert rss eines Teils oder der ganzen Turbinenseheibe mit ihren Schaufeln. Sie besteht im wesentlichen aus einem zentralen Verteiler 4, der mit radialen Leitungen 5 in Verbindung mit dem äussern Kranzteil 2 und den Schaufeln 3 ist, während ein zentraler l@irrtlss 6 mit. dem Mittelteil 1 in Verbindung steht.
Die Giessform kann nach dem sogenannten Verfahren des verlorenen ZV achsmodelles her gestellt werden, bei dem man von dem zu gie ssenden Gegenstand ein Waehsmodell anfer tigt, dieses mit einer Suspension von fein ver mahlenem, hitzebeständigem. Material ein sprüht, und die Form nach dem Ausschmelzen des ZV achsmodelles brennt.
Bei der Durchführung des erfindungs gemässen Verfahrens kann man ein Wachs modell der Turbinenscheibe und Schaufeln herstellen, indem man geschmolzenes Wachs in eine entsprechende Form einspritzt. und das Wachsmodell mit einer Anzahl von s5 rn- metrisch angeordneten, von einer zentralen Zone ausgehenden Waehsstäben versieht, die mit dem Scheibenteil in der Nähe seines Um fanges verbunden sind.
Von diesem Modell stellt man dann eine hitzebeständige Form 11 her, die die in Fig. 1 gezeigte Form aufweist. Die Wirkung der vorgenannten Wachsstäbe ist die, dass in der Form radial verlaufende Durchlässe 5 ent@ stehen, die mit dem zentralen Verteiler 4 und anderseits mit dem Scheibenteil der Form in Verbindung stehen, wobei die Einmün- dungsatellen in die Forrn symmetrisch über den Umfang des betreffenden Scheibenteils verteilt sind.
In Fig.1 isst die Giessform in einer Stellung gezeigt, in der sie rotiert werden kann, das heisst der Scheibenteil ist horizontal und die Achse senkrecht. Der Verteiler 4 steht, dann senkrecht und steht mit der obern Fläche der Scheibe durch eine zum Verteiler konzen trische EingLissöffnung 6, die aus einer hitze beständigen Hülse 7 aus härterem Material als die Form selbst gefertigt ist und an ihrem obern Ende einen abgeschliffenen konischen Sitz 8 aufweist, in Verbindung.
Nach dein Schmelzen des Wachses durch Erhitzen der Form und unmittelbar vor dem Guss wird der durch die Hülse 7 gebildete Einlass 6 durch Einführung eines Stopfens 9 finit halb- kugeligem Ende 10 verschlossen, um einen flüssigkeitsdichten Abschluss gegen den Sitz 8 zu bewirken. Eine geeignete Stopfenform ist. ein feuerfestes Rohr mit geschlossenem, halb kugelförmigem Ende. Der Stopfen wird von Hand oder durch Federdruck bzw.
Belastung mit Gewichten gegen den Sitz gedrückt, wäh rend die Form in Rotation gehalten wird. Nun gibt man in den Verteiler 4 flüssiges Metall, das durch die Kanäle 5 in die Schau felzentren 3 -und den Kranzteil 2 der Scheibe fliesst. Wenn die erforderliche Metallmenge auf diese Weise eingeführt ist, wird der Stop fen 9 entfernt und das Metall für den Mittel feil unter Weiterdrehung der Form durch den Eimass 6 eingeführt.
Gemäss einer Variante dieses Verfahrens wird die Form rotiert und eine bekannte Me tallmenge durch die Kanäle 5 eingeführt, wo nach man eine vorausbestimmte Zeit wartet, um eine gewisse Verfestigung zu erreichen. Dann wird die Rotation durch Breirasen rasch unterbrochen und das Metall für den Mittel teil durch den Einlass 6 eingeführt.
In diesem Falle entsteht der Mittelteil durch Gravita- tionsgiiss, und da der innere Teil des Kranz teils 2 noch nicht vollständig erstarrt ist, bil det sich eine feste Verschweissiuzg rund um die ganze Scheibe herum, die die beiden ge gossenen Teile fest miteinander verbindet.
Es ist wichtig, die Dimensionen des zen tralen Verteilers und des Einlasses jedem einzelnen Fall sorgfältig anzupassen. Für einen speziellen Turbinendurchmesser wurden befriedigende Oxüsse erhalten, wenn der Dirch- inesser des zentralen Verteilers etwa, die Hälfte desjenigen der Turbinenscheibe ist, während der Durchmesser des Einlasses 6 etwa die Hälfte desjenigen des Verteilers beträgt-. Selbstverständlich kann man aber auch andere Verhältnisse und Dimensionen anwenden.
Die beschriebene Zuführung des geschmol zenen Metalles für den Schleuderguss ermög licht, im Gegensatz zu der Zuführung durch die Mitte, einen sauberen und genauen Guss, indem das geschmolzene Metall nicht den gan zen Innenrauen der Form durchfliesst und unterwegs somit weniger Verunreinigungen oder Teilchen des Formmaterials aufnimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1: Verfahren zur Herstellung von mit Schau feln versehenen Rotoracheiben von Axia.Iströ- inimgsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, da.ss wenigstens der Kranzteil der Rotorseheibe durch Schleudergiessen erhalten wird, wäh rend die Giessform sich um eine vertikale Achse dreht, wobei wenigstens ein Teil des für das Schleudergiessen erforderlichen geschmol zenen Metalles der genannten Form an Stellen zugeführt wird, die am Kranzteil der Form angeordnet sind. UNTERANSPRGCHE:1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das geschmolzene Metall an mehreren Stellen der Form zuge- führt wird, wobei diese Stellen symmetrisch in bezug auf die Drehachse der Form angeord net sind. 2.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass nur das für die Schaufeln und den Kranzteil erforderliche geschmolzene Metall der genannten Form an Stellen zugeführt wird, die am Kranzteil der Form angeordnet sind, während das für den restlichen Teil der Rotorscheibe erforderliche geschmolzene Me tall in axialer Richtung dem Mittelteil der Form zugeführt wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der restliche Teil der Rotor seheibe als Gravitationsguss hergestellt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1. Lind 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der restliche Teil. der Rotor scheibe ebenfalls nach dein Schleudergussver- fahren hergestellt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Kranzteil und die Schaufeln des Rotors als ein Stück durch Schleudergiessen hergestellt werden.PATENTANSPRUCH II: Mit Schaufeln versehene Rotorscheibe einer AYialströmungsmaschine, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE: 6. Rotorscheibe nach Patentanspruch II, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I und Unteranspruch 1. 7. Rotorscheibe nach Patentanspruch II, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2.B. Rotorscheibe nach Patentanspruch II, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3. 9. Rotorscheibe nach Patentanspruch II, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2 und 4. 10. Rotorscheibe nach Patentanspruch II, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 5.PATENTANSPRUCH 11I: Form zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen zentralen Verteiler, der in den Mittel teil der Form mündet, durch Mittel zum Schliessen bz-w. Öffnen der Auslassöffnung des Verteilers und durch mehrere radiale Kanäle, die sich vom Verteiler zu den Zufuhrstellen am Kranzteil der Form erstrecken und in be- Yug auf die Drehachse der Form symmetrisch angeordnet sind. UNTERANSPRUCH: 11.Form nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mit tel zum Schliessen bzw. Öffnen eine zum Ver teiler konzentrische Eingusshülse mit einem konischen Sitz aufweisen sowie einen Stopfen, dessen eines Ende zum Zusammenwirken mit dem genannten Sitz bestimmt ist, zwecks Un terbrechens der Verbindung des Verteilers mit dem Mittelteil der Form.
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