CH271775A - Verfahren zur Herstellung eines Thymolesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Thymolesters.

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CH271775A
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thymol
ester
isoamyl
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isoamylamine
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E Merck
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E Merck
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Thymolesters.       Es     'sirrd    "zahlreiche Verbindungen zur Be  kämpfung der     menschlichen        Oxyuriasis    vor  geschlagen worden, denen zum Teil der Nach  teil einer verhältnismässig grossen     Toxizität     für den Patienten und zum Teil der Nachteil  einer unsicheren     Wirksarnkeit    gegenüber den       Parasiten        anhaftet,    Diese Nachteile besitzt,  wie sich zeigte, der     nach.    dem Verfahren  gemäss der Erfindung erhältliche,

   bisher un  bekannte N -     Isoamy1-        carbaminsäurethy        mol-          ester    nicht. Dieser Ester besitzt eine     ausge-          sprochen        vermifuge        Wirksamkeit    gegenüber       Oxyuren    bei     ausgezeichneter    Verträglichkeit,  die seine gefahrlose Anwendung in der Kin  derpraxis ermöglicht.

   Die Maus verträgt  <B>6</B>     g/kg    reaktionslos; höhere Dosen können  mengenmässig nicht verabfolgt     werden.        Ähn-          lieh    ist. es bei der Ratte, dem Meerschwein  chen und der Katze, die 3     g/kg    reaktionslos  vertragen. Beim     erwachsenen    Menschen wer  den dreimal 2 g täglich ohne Beschwerden  vertragen.

   Bei starkem     Oxvurenbefall    macht  sieh ein     überaus    lästiger Juckreiz bemerkbar,  und es ist ein besonderer Vorzug des     N-Iso-          aniylearbamitisäux@e-thymolesters,    dass er, in       tlierapeutisel)er    Dosis verabreicht., den     un-          -enehnien    Juckreiz     sehla-arti-    zum     Ver-          i        an#    n<B>-</B>  schwinden bringt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft somit  ein Verfahren zur Herstellung eines     Thymol-          esters,    welches dadurch     gekennzeichnet    ist.,  (lass man ein     Isoamylderivat    der Formel       (CII@),=CH-CH@        CH:    X    mit einem Abkömmling des     Thymols    der  Formel       Y-0-C1aH"     zur Umsetzung     brin;

  -t,    wobei X und     'ST    durch  Kondensation. direkt. die     Säureamidgruppie-          rung        -NH-CO-    mit dem     Isoamylrest        am.     Stickstoff bildende Reste bedeuten.

   Der so  erhaltene     N-Isoalnyl-earbaminsänre-        thymol-          ester    ist eine farblose, kristallisierte Substanz,  die bei etwa >7  C     sehmi,lzt,    in Wasser prak  tisch     unlöslieli    ist und bei der alkalischen       Verseifung        Isoamy        lamm    und     Thy        mol    neben       C0,    liefert.  



  Speziell kann man z. B. das gewünschte  Produkt dadurch gewinnen, dass man     Iso-          aniviamin    mit     Estern    des     Thymols    der  Formel.  
EMI0001.0067     
    worin Z einen leicht     abspaltbaren    Rest be  deutet, umsetzt.

   Vorzugsweise verwendet man  dabei den     Chlorameisensäure-thymolester    oder  den     Kohlensä.ureester    des     Thymols.    Bei der       Umsetzung    von     Isoamylamin    mit     Ch#lor-          ameisensäure-thYmolester    arbeitet man zweck  mässig in einem indifferenten organischen Lö  sungsmittel oder in     wässrigem    Medium bei      Gegenwart von Lauge. Im letztgenannten  Falle geht man vorteilhaft von einem wasser  löslichen Salz des     Isoamylamins,    z. B. vom  Chlorhydrat, aus.

   Ferner kann man auch ein         Isoamylhalogenid    mit     CarbaminsKure-thymol-          ester    umsetzen. Der     N-Isoamyl-carbaminsäure-          thymolester    der Formel  
EMI0002.0007     
    ist eine farblose     kristallisierte    Substanz vom  Schmelzpunkt 57  C, die in Wasser praktisch       innlöslich    ist (Löslichkeit in Wasser bei  Zimmertemperatur kleiner     als    1:50000).

   Be  handelt man das Präparat mit normaler     ine-          thylalkoholischer    Lauge bei 40  C, so sind       nach        30        Tagen        etwa        86%        verseift.     



  <I>Beispiele:</I>  1. In eine Lösung von 780 g     Isoamylamin     in 4 Litern absolutem Äther wird unter  Rühren und     Kühlung    mit Eiswasser eine Lö  sung von 904 g     Chlorameisensäure-thymol-          ester    in 4,5 Litern absolutem Äther langsam  eingetragen. Das Ganze wird eine     Stunde    am       Rückfluss        zekocht        und    nach dem Erkalten  durch Filtration vom     ausgeschiedenen        Iso-          amylaminchlorhydr        at    befreit.

   Das Filtrat  wird     eingedampft    und der alsbald kristallisie  rende Rückstand aus einem     Volumteil    niedrig  siedendem     Petroläther        umkristallisiert.    Aus  beute: 850 g farblose Nadeln vom Schmelz  punkt 57  C.  



  2. 2,12 kg     OhlorameisensäLire-thymolester     werden in einer Lösung von 1,24 kg     Isoamy    1  aminchlorhydrat in 2,48 Litern warmem       Wasser        suspendiert.    Unter lebhaftem Rühren  wird im Verlauf einer Viertelstunde eine  Lösung von 880g     Natriumhydroxyd    in 2,64  Litern Wasser zugegeben, während das Reak  tionsgefäss mit fliessendem Wasser gekühlt  wird. Bei einer     Anfangstemperatur    von 35  C       steigt    die Temperatur des     Reaktionsgemisches     auf etwa 65  C. Nach beendeter Reaktion wird         unter    lebhaftem Rühren auf 15  C abgekühlt.

    Das fest gewordene Reaktionsprodukt wird  abgesaugt,     zerkleinert,    gut mit     Wasser    ge  waschen und an der Luft getrocknet. Das  Rohprodukt wird aus einem     Volumteil     niedrig siedendem     Petrolä.ther    umkristalli  siert.     Ausbeute:    2,1 kg,     Schmelzpunkt.    57  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Thymol- esters, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Isoamylderivat der Formel (CH3)z=CH-CH.- CHZ X mit einem Abkömmling des Thymols der Formel Y-0-C1aH1 zur Umsetzung bringt, wobei X und Y durch Kondensation direkt die Säureamidgruppie- rung -NH-CO- mit dem Isoamylrest am Stickstoff bildende Reste bedeuten.
    Der so erhaltene N -Isoamyl-carbaminsäure-thymol- ester ist eine farblose, kristallisierte Substanz, die bei etwa 57 C schmilzt, in Wasser prak tisch umlöslich ist und bei der alkalischen Verseifung Isoamylamin und Thymol neben <B><U>M</U></B> liefert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Isoamylamin auf einen Ester des Thymols der Formel EMI0003.0001 worin Z einen leicht abspaltbaren Rest be deutet, einwirken lässt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Kohlensäureester des Thymols verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Chlorameisensäureester des i'hymols verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Isoamyl- halogenid mit Carbaminsäurethymolester um setzt.
CH271775D 1948-12-27 1948-12-27 Verfahren zur Herstellung eines Thymolesters. CH271775A (de)

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