CH272661A - Maschine zur Herstellung von endlosen Keilriemen. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von endlosen Keilriemen.

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CH272661A
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CH
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belt
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English (en)
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Podnik Svit Narodni
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Svit Np
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D29/00Producing belts or bands
    • B29D29/10Driving belts having wedge-shaped cross-section

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  



  Maschine zur Herstellung von endlosen Keilriemen. die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von endlosen Riemen von keilförmigem Querschnitt.



   Bisher wurden endlose keilriemen, insbesondere von kleineren Längen, von Hand entweder auf glatten   oder auf gerillten Trom-    meln hergestellt. Die Trommeln besitzen meist verschiedene Durchmesser, je nachdem, wie lang der herzustellende Riemen war. Da längere Riemen von z.B. mehr als 10 m Länge Trommeln von bedeutenden Abmessungen erforderlich machen, was die Handhabung er   schwert und viel Raum einnimmt, wurden Ma-    schinen konstruiert, auf denen der   herzustel-    lende Riemen in   ahnlicher      Seize    aufgespannt wurde wie im   Betriebe, das heisst zwischen    zwei Riemenscheiben, die am Umfang je mit einer Rille versehen sind, oder zwischen zwei glatten Trommeln.

   Die Entfernung beider   Riemenseheiben    oder Trommeln wurde von der Lange des herzustellenden Riemens bestimmt. Das herstellungsverfahren eines z.B. aus einem   Gummiband, Textileinlagen    und einer   Segeltuchumhüllung bestehenden    Rie   mens hei der Anwendung gerillter Riemen-    scheiben beruhte in der Zuführung des Gummibandes und der Textileinlagen mittels Zuführungsvorrichtungen in die Rillen der sich drehenden Riemenscheiben und   schliess-    lichem Einwalzen und Zusammenkleben jener    Teile zu einem endlosen Riemenkorper durch    Walzen; hierauf wurden beide Riemenscheiben gegeneinander genähert und der   Riemenkor-    per   abgenommen.

   Auf einer ändern Maschine      kurde    dieser   Riemenkörper    mit einer   Umhül-    lung aus Segeltuch versehen und gelangte dann in die Vulkanisiervorrichtung, in   welches    die Fertigstellung erfolgte. In   ähnlieher Weise    geht die maschinelle Herstellung auf glatten Riemenscheiben oder Trommewln vor sich, je  doeh    mit dem   Unterschied, da# nicht ein ein-    zelner Keilriemen, sondern ein endloses, relativ   breites Band gescha. i'fen wird, das dann    direkt auf den Trommeln maschinell durch Messer in Streifen von keilförmigen Querschnitt, das heisst in Keilriemen zerschnitten.   tourde.    Die weitere Verarbeitung ist dann dieselbe wie im vorangeführten Fall.

   Beide angeführten   Beispiele der bisher bekannten Her-      stellmg    von Keilriemen besitzen Nachteile.



  Im ersten Falle, bei der Verwendung von gerillten Riemenscheiben, ist die   Lest-long    info] ge der Notwendigkeit der Herausnahme des genannten   Riemenkörpers    aus der Maschine sofort   naeli dessen Fertigstellung gering,    weil   fär    jeden   Riemenkorper    hiezu ein   Zei+verlust    entsteht. Im zweiten Falle, wo die Riemen durch   Zerschneidem    eines Bandes gewonnen werden, werden beim Schneiden die Ränder der   Textilverstärkungen    beschädigt und dadurch die Güte des Riemens herabgesetzt.



   Beide erwähnten Naehteile werden durch die Maschine gemäss vorliegender Erfindung beseitigt, deren Wesen darin beruht, dass auf zwei parallelen Achsen je ein Sat zueinander koaxialer Seheiben angeordnet ist, das Ganze so, dass unter Zuhilfenahme von Arbeitselementen eine der Zahl der Rillen jedes   Scheibensatzes    entsprechende Anzahl endloser Riemen nacheinander je in den Rillen eines   Scheibenpaares    hergestellt werden können, wobei die jeweils vorher hergestellten Riemen in ihrem   Scheibenpaar    belassen werden können.



   An Hand der beigefügten Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung möge der Aufbau und die Wirkungsweise eines Beispiels der Maschine gemäss der Erfindung eingehend erläutert werden. Die Zeichnmgen bedeuten :
Fig.   1    einen Gesamtaufbau der Maschine,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Scheibensatz,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Riemen und
Fig. 4 eine Draufsicht gemäss dem oben in Fig.   1    eingezeichneten Pfeil.



   Zur besseren Verständlichmachung der Wirkungsweise möge vorerst der Aufbau eines Riemens beschrieben werden. In Fig. 3 sind im Querschnitt des Riemens dessen einzelne    Schichten, aus denen der Riemen zusammen-    gesetzt ist, gut ersichtlich. Das   Gnmmiband 1    schafft zusammen mit Textilverstärkungen 2, die in   Gummisehiehten    3 gelagert sind, den eigentlichen Riemenkörper ; die Umhüllung 4 aus   Segeltuch dient zum Schutz    des Riemens im Betrieb vor dem Abreiben an den Wandungen der Rillen der Riemenscheibe.



   Der   Herstellungsvorgang    eines Riemens kann in vier Phasen zerlegt werden und geht auf der Maschine wie folgt vor sich :
In der ersten Phase bringt eine Führungs  einrichtmb 6 (Fig. 1)    ein Gummiband   1    in die Rille einer Scheibe des noch nielit drehenden   Scheibensatzes    7 und von hier weiter in die Rille einer Scheibe des Satzes 8, so dass beide Scheiben von dem Gummiband 1 umgürtet werden ; hierauf wird die erforderliche   Bandllänge      abgetrennt und werden    die beiden Enden des Bandes zusammengeklebt, was bei unvulkanisiertem   Cummi keine Schwierigkei-    ten macht.

   Durch   Niedertreten    des Pedals 9 wird mittels einer Reibungskupplung (nicht eingezeichnet) der Scheibensatz 7 in Drehung gesetzt und unter Mitnahme des Bandes   1    naturgemäss   I3 auch    der   Seheibensatz    8 gedreht.



  Darauf wird durch Verdrehung einer Kurbel 10 ein nicht eingezeichnetes Ventil geöffnet und eine an sich bekannte pneumatische   Vor-    richtung in Gang gesetzt, so dass durch ein Zuführungsrohr 12 Druckluft in den   Zylin-    der 16 unter den Kolben 11 gelangt. Der Kolben 11 schiebt sich aus dem Zylinder 16 heraus und verdreht den eine Walzrolle 13 tragenden   Ha, luter    5, welche Rolle auf diese Weise gegen das Gummiband gedrückt wird und dieses in der Nut formt. Durch Freigabe des Pedals 9 werden die beiden, je aus einer Anzahl zueinander koaxialer Scheiben bestehenden, je auf einer von zwei zueinander parallelen Achsen angeordneten   Seheibensätze    zum Stillstand gebracht, wodurch die erste Phase beendet ist.



   In der zweiten Phase wird der Anfang der in der Gummischicht 3 gelagerten und mittels einer Führungsvorrichtung 14 zugebrachten    Textilversteifungen 2 angeklebt, durch Nie-    dertreten des Pedals 9 beide Seheibensätze 7 und   8    in Drehung gesetzt und die   Textilver-      steifungen    schichtenweise unter gleichzeitigem Andrücken durch die Rolle 13 aufgelegt.

     Naeli    dem Erreichen der erforderlichen Anzahl von Schichten wird die Maschine stillgesetzt, die    zugeführte Cordsehicht abgeschnitten und    durch Verstellung der Kurbel 10 die Druckluft unter dem Kolben 11 aus dem Zylinder 16 abgelassen, so dass die Rolle 13 unter   Einwir-      kung    der Feder   17    von dem Riemen entfernt   wird,unddiedritteArbeitsphase    beginnt, in welcher der Riemen mit einer Umhüllung 4 aus Segeltuch versehen wird.

   Der Anfang des aus einer Vorratsspule   18    um eine Führungsrolle 15 sich abwickelnden Segeltuehstreifens wird an die schmälere Seite des Riemens angeklebt ; durch Verstellung des Hebels 19 wird die Maschine mittels nicht eingezeichneter Zahnräder auf eine   verlangsamte lmd um-    gekehrte Drehrichtung der Seheibensätze eingestellt mittels einer Kurbel 20 abermals ein Ventil, geöffnet und durch Zuführung von   Druckluft (nicht eingezeichnet)    eine Bie   gungsvorrichtung 29 pneumatisch eingeschal-    tet, danach durch Niedertreten des Pedals 9 die Maschine in   verlangsamter    und   umgekehr-    ter Drehrichtung in Gang gesetzt.

   Der Segeltuchstreifen, welcher von den   Rillenwandun-    gen und der   Biegungsvorrichtung    umgefaltet wird, hüllt den Riemen in seiner ganzen Länge ein ; darauf wird die Maschine durch Freigabe des Pedals 9 wieder stillgesetzt und der   Segel-    tuchstreifen durch Abschneiden abgetrennt.



   In der vierten Phase, der Endphase, wird dann die Kurbel 20 in die ursprüngliche Lage zurückgestellt, durch Ablassen der Druckluft und Linwirkung der Feder 21 die   Biegungs-    vorrichtung von dem Riemen entfernt und durch Verstellung des Hebels 25 abermals pneumatisch mittels eines Kolbens 22 im   Zylin-    der 23 mit der Zuleitung 39 für Druckluft, die Rolle 24 in Tätigkeit gesetzt, die die   tuber-    deckung der Umhüllung einwalzt und den Riemen zu Ende formt. Durch Rückstellung der Kurbel 25 in die Ausgangslage wird der Feder 31 die   Möglichkeit gegeben, die Rolle 24    vom Riemen abzuheben.



   Der fertige Riemen verbleibt in der Ma  schine    und   es wird die Herstellung    eines weiteren Riemens begonnen, das heisst wieder mit der   elrgten    Phase dadurch, dass durch Verdrehen des Handrades 26 und damit auch der Welle   38    (Fig.   4)    mit den Ritzeln 27, 27' und unter Vermittlung von Zahnstangen 28, 28' sämtliche Halter 36, 37, die die Arbeits   elemente, das heil3t die Walzrollen, Führungs-    vorrichtungen, die Biegungsvorrichtung und die Vorratsspule tragen, durch Verschiebung in der Achsenrichtung der Scheibensätze über die benachbarte Rille des Seheibensatzes 7 gebracht werden.

   Der Zapfen 30 wird aus dem Eingriff mit der Seheibe   40,    gegebenenfalls der Scheibe 41   (Fig. 2) geschoben, so da#    bei   der Herstellung eines weiteren    Riemens die Scheibe   40    bzw. 41 und somit auch der bzw. die zwei bereits fertiggestellten Riemen in Ruhe verbleiben. Ein   Stellbelzen    43 siehert durch Einfallen in Rillen des Zapfens 30 dessen richtige Lage in bezug zu den einzelnen Seheiben 40 bis 42. Der Hebel 19 (Fig.   l)    wird in die Ausgangslage zurückgestellt, wodurch die Drehrichtung wieder umgekehtt    wird und die beschriebenen Herstellungs-    phasen wiederholen sich bei dem weiteren Riemen.

   Erst nach dem Ausfüllen der Rillen    ämtlieher Seheiben 40 bis 42 werden alle    Riemen aus der Maschine dadurch entnommen, dass nach   Losung    des Organes 32   (Fig.      1)    mittels des Handrades 33 und durch Drehen des Handrades   34,    der den Scheibensatz 8 tra  gende    Support 35 gegen den Scheibensatz 7 verschoben wird, und nach der auf diese Weise erfolgten Lockerung der Riemen diese gleich  zeitig abgenommen    werden und deren Vulka  nisierung    vorgenommen werden kann, welche nicht mehr unter die vorliegende Erfindung fällt. Die Seheiben beider Satze 7 und 8 sowie auch die Arbeitselemente sind auswechselbar,   nom    Riemen verschiedener Querschnitte herstellen zu können.

   Durch entsprechende Ein   stellung verschiedener Entfernungen zwisehen    beiden   Scheibensätzen können auch Riemen    verschiedener Längen hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Maschine zur Herstellung von endlosen Keilriemen mittels gerillter Seheiben, mit um den Umfang der Scheiben angeordneten Ar beitselementen, dadurch gekennzeichnet, dass auf zwei parallelen Achsen je ein Satz (7 bzw. 8) zueinander koaxialer Scheiben angeordnet ist, das Ganze so, dass unter Zuhilfe- nahme der Arbeitselemente eine der Zahl der Rillen jedes Scheibensatzes entsprechende Anzahl endloser Riemen nacheinander je in den Rillen eines Scheibenpaares hergestellt werden können, wobei die jeweils vorher hergestellten Riemen in ihrem Scheibenpaar belassen werden können.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine den jeweils herzustellenden einzelnen Riemen bewegen kann, während die übrigen unmittelbar vorher ebenfalls einzeln hergestellten, auf beiden Scheibensätzen belassenen Riemen stillstehen können.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass durch gleichzeitige Ver Schiebung sämtlicher Arbeitselemente in der Achsenrichtung der Seheibensätze diese Elemente naeheinander über die einzelnen Rillen des zugehörigen Scheibensatzes in die Arbeitslage gebraeht werden können.
    3. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# durch gegenseitige Annäherung beider Schei- bensätze das Abnehmen sämtlicher fertiger Riemen von den Scheiben gleichzeitig ennog- licht wird.
    4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# die Drehrichtung der Scheiben geändert werden kann, um sie dem jeweils in Tätigkeit zu nehmenden Arbeits- element anpassen zu können.
CH272661D 1948-02-12 1949-02-07 Maschine zur Herstellung von endlosen Keilriemen. CH272661A (de)

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