CH272909A - Anlage zum Auspressen von Früchten. - Google Patents

Anlage zum Auspressen von Früchten.

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CH272909A
CH272909A CH272909DA CH272909A CH 272909 A CH272909 A CH 272909A CH 272909D A CH272909D A CH 272909DA CH 272909 A CH272909 A CH 272909A
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CH
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pressing
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presses
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Inventor
Mbh Fruchtsaft-Gesellschaft
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Fruchtsaft Ges Mbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/042Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with casings mounted on a movable carrier, e.g. turntable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description


  Anlage zum Auspressen von Früchten.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lage zum Auspressen von Früchten und be  steht darin, dass bei einer derartigen Anlage  mit mehreren Arbeitsplätzen und mechanisch  zu befördernden Trägern des Pressgutes die  Arbeitsplätze für das Packen des Pressgutes,  für die     Pressen        und    für das Entleeren des       Tresters    durch eine     geschlossene        Förderbahn     für die Träger des Pressgutes verbunden sind.  



  Eine besonders einfache und übersicht  liche, zweckmässige und raumsparende Anord  nung ergibt sieh, nenn die Arbeitsplätze im  Kreis angeordnet und durch ein Ringgleis mit  einander verbunden sind.  



  Zweckmässig ist ein motorischer Antrieb  für die beweglichen Träger des Pressgutes vor  gesehen. Einzelne Ausführungsformen sind  mit einem Kraft-, andere mit einem Hand  antrieb     und    noch andere mit Kraft-     und     Handantrieb ausgerüstet. Ein Kraftantrieb  bietet den zusätzlichen Vorteil, bei Schonung  menschlicher Arbeitskräfte mit höheren und  schwereren Pressstapeln arbeiten zu können.  Wenn der für sich allein mögliche Hand  antrieb ausser einem Kraftantrieb vorgesehen  ist, lässt sich auch bei zeitweisem Ausfall des  Kraftantriebes ein Notbetrieb     aufreehterhal-          ten.     



  Die beweglichen Träger des Pressgutes  können einzeln an den Antrieb an- und von  ihm abkuppelbar sein.  



  Bei einer zweckmässigen Ausführungsform  weist die Antriebsvorrichtung für die beweg-    liehen Träger des Pressgutes einen endlosen,  nach jeder Arbeitsstufe taktweise angetriebe  nen Mitnehmer auf, der zweckmässig durch  einen starren Kranz gebildet ist. Dieser kann  bei einem Beispiel im Fussboden beweglich ge  lagert und von einer mit ihm verbundenen  Kette angetrieben sein, auf welche ein von  einem Elektromotor über ein Zwischengetriebe  angetriebenes Kettenrad einwirkt.    Bei einer     Ausführungsform    der Anlage  können     längs    der     geschlossenen    Förderbahn  die     Arbeitsplätze    für mehrere     vollständige     Arbeitsplatzfolgen aneinander anschliessend  angebracht sein.

   Bei andern Ausführungsfor  men sind vorteilhaft innerhalb einer     vollstän-          digen        Arbeitsplatzfolge    die Arbeitsplätze für  das Packen von Pressbetten und für das Pres  sen mehrfach vorgesehen. Zweckmässig sind  die Entladestellen in geringerer Anzahl vor  handen als die Packstellen.

      Bei einem Beispiel können längs der ge  schlossenen Förderbahn zwei aufeinanderfol  gende Packstellen, daran anschliessend zwei  aufeinanderfolgende     Pressen    für eine erste       Pressstufe,    an diese anschliessend zwei     aufein-          anderfolgende    Pressen für eine zweite     Press-          stufe    und     schliesslich        eine        Entladestelle    vor  gesehen sein,

   wobei in der     Nachbarschaft    der       Entladestelle    an der     Förderbahn    hinter der  letzten     Presse    und vor der     Entladestelle    Raum  für     ein        aiif    das Entladen wartendes     Pressbett     und     hinter    der     Entladestelle    und vor der           ersten    Packstelle Raum für ein schon entleer  tes Pressbett vorgesehen ist.  



  Bei einem andern Beispiel können längs  der     geschlossenen,        preisförmigen        Förderbahn     zwei aufeinanderfolgende Pressstellen, daran  anschliessend zwei aufeinanderfolgende Pres  sen für eine erste Pressstufe, an diese anschlie  ssend zwei aufeinanderfolgende Pressen für  eine zweite Pressstufe und schliesslich zwei  Entladestellen vorgesehen sein, wobei     sämt-          liche        Arbeitsplätze    gleichen Abstand vonein  ander haben.  



  Zweckmässig ist über den Packstellen min  destens ein Vorratsbehälter (Silo) für das  Pressgut und über jeder Packstelle ein leicht  zu schliessender und zu öffnender Abfüllstut  zen angebracht.  



  Es ist vorteilhaft, im Boden eine Aus  schnittöffnung für den Trester anzubringen,  durch die hindurch er auf eine ihn wegför  dernde Schnecke gelangt.  



  Die Zeichnung zeigt     Ausführungsbeispiele          in        vereinfachter        schematischer     Fig. 1 ist ein Teilschnitt durch eine erfin  dungsgemäss aasgebildete Anlage.  



  Fig. 2 zeigt eine Einzelheit in grösserem  Massstabe.  



  Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Anlage  in kleinerem Massstabe.  



  Fig. 4 ist eine der Fig. 3 entsprechende  Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbei  spiel der Anlage.  



  Fig. 5 ist ein Schnitt durch Führung und  Antrieb der fahrbaren Pressbetten zu einer  Anlage nach Fig. 4.  



  Bei dem Beispiel nach Fig. 1 bis 3 sind auf  einer Stockwerksdecke 1 die verschiedenen       Arbeitsplätze    im Kreise     angeordnet,        und    zwar  zunächst zwei Paekstellen 2 und 3, anschlie  ssend zwei Pressen 4 und 5 zum Vorpressen,  weiter zwei Pressen 6 und 7 zum Nachpressen  und schliesslich eine Entladestelle B. Bei den  vorwiegend zum Nachpressen bestimmten  Pressen 6 und 7 ist je einabnehmbares Zwi  schenkopfstück eingeschaltet, das umnötigen  Leerhub vermeidet. Zwischen der letzten  Presse und der Entladestelle 8 ist Platz 9  für ein auf das Entladen wartendes Press-    bett freigelassen, zwischen der Entladestelle  und der ersten Paekstelle 2 Platz 10 für ein  schon entladenes Pressbett.

   An der     Entläde-          stelle    befindet sich im Boden eine     Einschütt-          öffnung    11 für den Trester, an die z. B. eine  Rutsche 12 anschliesst, die den Trester einer  Förderschnecke 13 zuführt. Die Pressbetten  sind bei dem gezeichneten Beispiel in an sich  bekannter Weise als auf Rädern 15 laufende  Vagen 14 ausgebildet, die auf ihrer Unter  seite 16 eine ebene Fläche besitzen, gegen die  sich die Pressplatte einer von unten wirkenden  Presse legen kann.  



  Die     einzelnen        Arbeitsplätze    sind durch ein  Ringgleis 17 miteinander verbunden.  



  In der Decke 18     des    die Anlage aufnehmen  den Raumes ist ein Doppelsilo 19 für das zer  kleinerte Pressgut angebracht, dessen Abfüll  stutzen 20 und 21 sich über den Packstellen  2 und 3 befinden. Die Abfüllstutzen sind mit  leicht zu öffnenden und zu schliessenden Ver  schlussmitteln ausgerüstet und je mit einer  gegebenenfalls selbsttätigen Zuteilvorrichtung  versehen. Der Doppelsilo 19 wird durch eine  auf oder in der Decke 18 aufgestellte Mühle  22 gleichmässig gespeist, der die Rollware  durch eine Rutsche 23 zugeführt wird. Bei  einer     Ausführung    wird die Rohware aus den  untern Räumen des Gebäudes mit Hilfe von  Aufzügen, Becherwerken, Pumpen oder der  gleichen 24 in die     Höhe    der     Etutsche    23 beför  dert.  



  An den Packstellen 2 und 3 wird     dass        Press-          gut        auf    den fahrbaren     Pressbetten    14 in Pack  tücher 26 gepackt, wobei unter die     erste        Pak-          kting    und     zwischen    die einzelnen Packungen       Holzroste    oder gelochte oder mit Rippen ver  sehene Bleche 27     gelegt    werden.

   So entsteht  <B>t</B>     -in        @clen        Packstellen    2     wid    3 auf den     Press-          betten    je     ein    Packstapel, der so hoch gepackt  wird,     wie    die verwendeten     Pressen    4 bis 7     es     zulassen. Die Packstellen sind mit     Hubzylin-          dern    ausgestattet, so     da.ss    die     Pressbetten    stets  in der     gewünschten    Arbeitshöhe     gehalten    wer  den können.  



  Wenn das Packen und bei in Betrieb be  findlicher Anlage     das        Pressen    beendet ist,       werden    alle in der Arbeitsplatzfolge enthal-      tonen Pressbetten - z. B. selbsttätig - um  zwei Arbeitsplätze weiterbewegt. Die an den  Packstellen 2 und 3 gepackten Pressbetten ge  langen dabei in die Pressen 4 und 5, wo sie  vorgepresst werden. Wenn von unten wir  kende Pressen verwendet werden, werden da  bei die Pressbetten von dem Gleis 17 abgeho  ben. Während des Pressens werden an den  Stellen 2 und 3 andere Pressbetten erneut be  packt. Nach Beendigung des Packens und Pres  sens werden die Pressen in die Ausgangsstel  lung zurückgeführt, die Pressbetten also wie  der in das Gleis 17 gesenkt.

   Hiernach werden  sämtliehe Pressbetten zwei Arbeitsplätze wei  terbewegt, so dass die beiden Pressbetten, die  sich in den Pressen 4 und 5 befanden, jetzt  in die Pressen 6 und 7 gehen, wo die auf  ihnen befindlichen Stapel erneut gepresst wer  den, während das zweite Pressbettenpaar in  den Pressen 4 und 5 vorgepresst und auf den  Parkstellen 2 und 3 nunmehr das dritte Paar  von Pressbetten bepackt wird. Nach Beendi  gung des nächsten Pack- und Pressvorganges  gelangt das zuerst betrachtete Pressbettenpaar  aus den Pressen 6 und 7 heraus an die     Ent-          laclestelle.    Hier wird zunächst das eine     Press-          bett    entladen und der Trester in die Öffnung  11 geschüttet. Das andere Pressbett wartet  währenddessen auf die Entleerung.

   Nachdem  das erste Pressbett entladen ist, wird es in  den Raum zwischen die Entladestelle und die  erste Packstelle 2 weiterbewegt, während nun  das zweite Pressbett an der Entladestelle ent  laden wird. Dass Entladen nimmt weniger Zeit  in Anspruch als das Packen. Deshalb sind     zwei     von je zwei Arbeitern zu bedienende Park  stellen, aber nur eine von zwei Arbeitern zu  bedienende Eritladestelle vorgesehen. Die zwei  Arbeiter entladen die beiden Pressbetten in  derselben Zeit, in der die vier andern Arbeiter  zwei Pressbetten bepacken. Im ganzen sind bei       dem     Beispiel vier Paare von  Pressbetten im Umlauf, die in regelmässigen  Zeitabständen absatzweise weiterbewegt wer  den.  



  Bei einer andern Ausführungsform ist für  jeden Arbeitsgang nur ein Arbeitsplatz vor  gesehen; der Vorteil der Übersichtlichkeit und    bequemen Bedienbarkeit der Anlage bleibt da  bei erhalten. Die Anordnung mehrerer Pack  stellen und mehrerer Pressen bei andern Aus  führungen ermöglicht jedoch die     bessere    Aus  nutzung der für das Parken eingesetzten Ar  beitskräfte bei gleichzeitigem Einhalten län  gerer Presszeiten. Wenn dem Pressgut aller  Saft entzogen werden soll, muss mit mögliehst  langen Presszeiten gearbeitet werden.    Es sind Ausführungsformen möglich, bei  denen über die paarweise Anordnung der  Pack- und Pressstellen hinaus noch mehr  gleichartige Arbeitsplätze für die gleichen Ar  beitsgänge aufeinanderfolgend angebracht  sind.

   Wenn zwischen dem Vor- und Nachpres  sen     umgepackt    werden     soll,    lässt sich auch  das durchführen. Zwischen den Vor- und  Nachpressstellen ist dann eine Umpackstelle,  also eine Entlade- und Packstelle vorgesehen.  Es hat     sich    aber     gezeigt,    dass das     Nachpressen     ohne Umpacken nahezu dieselbe Ausbeute lie  fert; offenbar hat die Entlastung der     Press-          kuehen    nach dem Vorpressen eine dem Um  packen ähnliche Wirkung. Es ist mitunter  üblich und zweckmässig, die durch den ersten  Pressgang stark zusammengepressten Stapel  durch Nachpacken wieder bis zur ursprüng  lichen Höhe aufzufüllen.

   Ausführungsformen  von erfindungsgemässen     Anlagen    lassen dies  zu, indem die Presswagen an die Packstellen  zurückgefahren werden oder indem zwischen  den Vor- und Nachpressstellen     Nachpaekstel-          len    vorgesehen     werden.     



  Bei     dem.        Beispiel.    nach     Fig.    4     und    5 schlie  ssen sich an die     Packstellen    2 und 3     wieder     die     Vorpressen    4 und 5 und die     Nachpressen     6 und 7 an. Während bei dem     Beispiel    nach       Fig.    3 nur eine     Entladestelle    vorgesehen     ist,     sind hier zwei     Entladestellen    28     und    29 an  geordnet.

   Sämtliche Arbeitsplätze haben glei  che Abstände     voneinander.    Zu den Entlade  stellen 28 und 29 gehört je eine im Boden vor  gesehene     Einschüttöffnung    30 bzw. 31, in die  der     ausgepresste    Trester entleert wird. Eine       -unter    den     beiden.    Öffnungen 30 und 31 hin  durchgehende     Färderschnecke    32 führt     dass          aus-epresste    Gut weg.      Auch bei dem Beispiel nach Fig. 4 und 5  laufen die Räder 15 der fahrbaren Pressbetten  14 auf ein geschlossenes Ringgleis bildenden  Schienen 17; konzentrisch zu den Schienen,  z.

   B. auf der Innenseite der äussern Schiene  ist in der Decke 1 ein starrer, kranzförmiger  Mutnehmer 33 gelagert, dessen Gewicht von  Rollen 34 aufgenommen wird und der gegen  seitliche     Verschiebung    durch äussere Rollen 35  gehalten ist. Der Mutnehmer 33 weist     Kupp-          hungsteile,    z. B. Hülsen 36 auf, die geeignet  bind, Ansätze 37 der Pressbetten 14 leicht lös  bar, z. B. heraushebbar aufzunehmen. Die  Anordnung ist so getroffen, dass die Ansätze  37 neben dem Pressstempel 38 Platz finden.  Wird beim Pressen dass Pressbett 14 vom Stem  pel 38 angehoben, so verlässt der Ansatz 37  die Hülse 36.

   Wird nach dem Pressen der  Stempel 38 mit dem Pressbett wieder gesenkt,  so     führt    sich     der    Ansatz 37 selbsttätig wieder  in die Mitnehmerhülse 36 ein. Bei einigen Aus  führungsformen sind an jedem Pressbett meh  rere Ansätze 37 und auf dem Mutnehmer 33  entsprechend viele, die Ansätze aufnehmende  Teile 36 vorgesehen. Mit dem Mutnehmer 33  ist eine Kette oder ein Zahnkranz oder der  gleichen 39 verbunden, in welche die Zähne  oder Mitnehmerzapfen 40 eines Antriebsglie  des, z. B. Kettenrades 41 eingreifen. Das Ket  tenrad sitzt auf einer Welle 42, die über ein  Vorgelege 43 und ein Schaltgetriebe 44 von  einem Elektromotor 45 aus angetrieben wird.

    In der in Fig. 5 gezeichneten Stellung, in der  der Mutnehmer 33 die Pressbetten mittels der  Hülsen 36 mitnimmt, ruht das Gewicht der  Pressbetten über die Räder 15 gleichwohl auf  den Schienen 17. Wenn die Pressbetten soweit  angekippt werden, dass die Ansätze 37 aus den  Hülsen 36 ausgehoben werden, sind sie unab  hängig vom Mitnehmerantrieb für sich allein  von Hand bewegbar. Statt der Verbindung  36, 37 kann eine lösbare     Kupplung        anderer     Art, z. B. eine elektromagnetische Kupplung,  vorgesehen sein. Dies ist von besonderer Be  deutung, wenn die     Ausführungsform    nach  Fig. 5 mit einem maschinell angetriebenen Mut  nehmer mit der Anordnung nach Fig. 3 kom  biniert wird, bei der nur eine Entladestelle    vorgesehen ist.

   In diesem Falle werden die  fahrbaren Pressbetten vor dem Entladen vom  Mitnehmer abgekuppelt und einzeln von Hand  an die eine Entladestelle geschoben. Wenn  sie bereits entladen sind, werden sie an den  Mutnehmer wieder angekuppelt.  



  Die Zu- und Abführungsvorrichtungen für  das Pressgut und den Trester können in belie  biger bekannter Weise ausgebildet sein; sie las  sen viele Ausführungsmöglichkeiten zu. Die be  nachbarte Anbringung der Packstellen und  ebenso die     räumliche    Verbindung der Entlade  stellen bieten jedoch den Vorteil, die Zu- und  Abführungsanlagen für sämtliche Belade- bzw.       Entladestellen    weitgehend gemeinsam     zu    ge  stalten     uuid    nutzbar zu machen.

      An Stelle auf Schienen fahrbarer     Press-          betten    kann bei andern     Ausführungen    eine  Hängebahn als     Fördereinrichtung    für ent  sprechend     ausgebildete        Pressbetten    vorgesehen  sein, die die     Arbeitsplätze    in entsprechender  Weise verbindet. Die     Erfindung        ist    nicht an  die Anordnung der     Arbeitsstellen        im    Kreise  gebunden.

   An Stelle einer Kreisbahn kann bei  andern Bauarten eine andere     geschlossene     Förderbahn verwendet werden.     Wesentlich        ist,     dass die     Pressbetten    schliesslich an den     Aus-          gangspunkt        zurückkehren,    wobei aber statt  einer     mehrere        vollständige        Arbeitsplatzfolgen     längs der Förderbahn angebracht sein können.

         Wenn    die Förderbahn im Betrieb als geschlos  sene Bahn benutzt wird, so schliesst das nicht  aus, dass sie über Weichen oder dergleichen ge  öffnet     werden    kann, damit die     Pressbütten    be  quem in die Bahn hineingebracht und     aus    ihr  entfernt werden können,     wenn    sie z. B. ge  reinigt oder     ausgewechselt    oder     ausgebessert     werden sollen. Die Anordnung lässt sich auch  von oben wirkenden     Pressen    anpassen.  



  Die     beschriebenen    Beispiele lassen sich  durch     Vervielfachung    der     Arbeitsstellen    und  durch     Einfügung    von     Zwischenstellen,    die       gegebenenfalls        im    Pilgerschritt angelaufen  werden, vielfältig abändern. Auch die bau  lichen Einzelheiten     lassen    viele     Anordnungs-          möglichkeiten    zu;     beispielsweise    können statt  der     Schienen    17 in     Fig.    5 Gleise aus beliebigen      andern, z.

   B. aus flachen, Winkel- oder     U-Pro-          filen    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zum Auspressen von Früchten, mit mehreren Arbeitsplätzen und mechanisch zu befördernden Trägern des Pressgutes, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsplätze für das Packen des Pressgutes (2 und 3), für die Pres sen (4, 5 und 6, 7) und für das Entleeren des Tresters (8) durch eine geschlossene Förder- bahn (17) für die Träger (14) des Pressgutes verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsplätze (2 bis 9) im Kreise angeordnet und durch ein Ringgleis (17) miteinander verbunden sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine motorische Antriebs vorrichtung (33 bis 45) für die beweglichen Träger (14) des Pressgutes vorgesehen ist. 3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Träger (14) einzeln an den Antrieb an- und von ihm abkuppelbar sind. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung für die beweglichen Träger (14) des Press- gutes einen endlosen, nach jeder Arbeitsstufe taktweise angetriebenen Mutnehmer (33) auf weist. 5. Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer durch einen starren Kranz (33) gebildet ist. 6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass längs der geschlossenen Förderbahn (17) die Arbeitsplätze für meh rere vollständige Arbeitsplatzfolgen aneinan der anschliessend angebracht sind. 7.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb einer vollstän digen Arbeitsplatzfolge die Arbeitsplätze für dass Packen (2 und 3) von Pressbetten und für das Pressen (4 und 5, und 6 und 7) mehr fach vorgesehen sind. B. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladestellen (8) in geringerer Anzahl vorhanden sind als die Packstellen (2 und 3). 9.
    Anlage nach Unterausspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass längs der geschlossenen Förderbahn (17) zwei aufeinanderfolgende Packstellen (2 und 3), daran anschliessend zwei aufeinanderfolgende Pressen (4 und 5) für eine erste Pressstufe, an diese anschliessend zwei aufeinanderfolgende Pressen (6 und 7) für eine zweite Pressstufe und schliesslich eine Entladestelle (8) vorgesehen sind, wobei in der Nachbarschaft der Entladestelle an der Förderbahn (17) hinter der letzten Presse (7) lind vor der Entladestelle (8) Raum (9) für ein auf das Entladen wartendes Pressbett und hinter der Entladestelle (8) und vor der ersten Packstelle (2) Raum (10) für ein schon entleertes Pressbett vorgesehen ist. 10.
    Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass längs der geschlossenen, kreisförmigen Förderbahn (17) zwei aufein anderfolgende Packstellen (2 und 3), daran anschliessend zwei aufeinanderfolgende Pres sen (4 und 5) für eine erste Pressstufe, an diese anschliessend zwei aufeinanderfolgende Pressen (6 und 7) für eine zweite Pressstufe und schliesslich zwei Entladestellen (8) vor gesehen sind, wobei sämtliche Arbeitsplätze gleichen Abstand voneinander haben. 11.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über ,den Packstellen (2 und 3) minElestens ein Vorratsbehälter (19) für dass Pressgut angebracht und dass über jeder Packstelle (2 und 3) ein zu schlie ssender und zu öffnender Aldül1stutzen (20 und 21) angebracht ist. 12.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass im Boden eine Ausschütt- öffnung (11) für den Trester angebracht ist, durch die hindurch er auf eine ihn wegför dernde Schnecke (13) gelangt.
CH272909D 1948-12-23 1949-02-28 Anlage zum Auspressen von Früchten. CH272909A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126717B (de) * 1956-04-17 1962-03-29 Hydraulik Gmbh Pressenanlage zum stufenweisen Entoelen von Kakaomassen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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