CH273154A - Zinkenfräsmaschine. - Google Patents

Zinkenfräsmaschine.

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CH273154A
CH273154A CH273154DA CH273154A CH 273154 A CH273154 A CH 273154A CH 273154D A CH273154D A CH 273154DA CH 273154 A CH273154 A CH 273154A
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CH
Switzerland
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rack
movement
crank
milling machine
straight
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Inventor
Dorner Ferdinand
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Dorner Ferdinand
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/341Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission cam-operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
    • B27F1/08Making dovetails, tongues, or tenons, of definite limited length
    • B27F1/12Corner- locking mechanisms, i.e. machines for cutting crenellated joints

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Description


  Zinkenfräsmaschine.    Den Gegenstand der Erfindung     bildet    eine  Zinkenfräsmaschine, bei der mit einem Frä  ser in zwei quer aneinandergestossenen, ruhen  den Werkstücken aus- bzw. abgerundete, voll  kommen ineinanderpassende Zinken eingefräst  werden können. Die in dieser Weise arbeiten  den, bisher bekanntgewordenen Maschinen be  nötigen durchwegs eine die Zinke darstellende  Schablone, nach welcher der in zwei zueinan  der     senkrechten        Führungen    gleitend gelagerte  Fräser geführt wird. Es ist klar, dass man  daher für jede gewünschte Teilung und Länge  der Zinken eigene Schablonen vorrätig haben  muss, was die     Herstellungskosten    und das Ar  beiten mit solchen Maschinen sehr verteuert.

    Es sind auch Zinkenfräsen mit einer Vielzahl  von Fräsern bekanntgeworden, bei denen das  Werkstück durch eine je mach der gewünschten  Tiefe und Teilung der Zinken ausgebildete,  auswechselbare, drehbare Kurventrommel die  erforderliche periodische Quer- und Längs  bewegung erhält. Auch hier handelt es sich  um nichts anderes     als    ebenfalls um eine Scha  blone, die je nach der Zinkenform ausgewech  selt werden muss.  



  Es sind schliesslich bereits     Zinkenfräs-          maschinen    bekanntgeworden, bei denen ohne  Schablone gearbeitet     wird,    indem     einerseits     der Fräser eine periodische Auf- und Abbewe  gung entsprechend der Zinkenlänge erhält und       anderseits    das     Werkstück    gleichzeitig um die  Zinkenteilung automatisch geradlinig ver  schoben wird, sowie solche, bei denen beide ge-         nannten        Bewegungen    dem     Werkstück    oder  auch beide dem Fräser aufgezwungen werden.

    Dabei handelt     es    sich aber stets nur um ge  radlinige Hin- und Herbewegungen und daher  ist es nicht möglich, in einem     Arbeitsgang    zwei  vollkommen ineinander passende     Verzinkun-          gen    herzustellen, weil den durch den rotieren  den Fräser entstehenden Abrundugen am     in-          nern    Ende der Ausfräsungen zwischen den  Zinken auch Abrundungen der Zinken des an  dern     Werkstückes    am äussern Ende entspre  chen müssen, was nur bei einer bogenförmigen  Führung des Fräsers relativ zum Werkstück  erreichbar ist.  



  Die Zinkenfräsmaschine nach der Erfin  dung ermöglicht die     Herstellung    vollkommen  ineinander passender     Verzinkligen        zweier     Werkstücke, wobei dies durch blosse Summa  tion geradliniger und kreisförmiger     BewegLm-          gen    des Werkzeuges mittels den üblichen Ma  schinenelementen, wie     Kurbel,    Zahnrad und       Zahnstange    erreicht sein kann.

       Erfindiungis-          gemäss    ist der     Fräser    mit einer Zahnstange  verbunden, die durch eine gleichförmig zu dre  hende Kurbel quer zu ihrer Längsrichtung       periodisch    geradlinig hin- und herbewegt wer  den     kann,    wobei sie vom     Ende    der rückläu  figen bis zum Anfang der nächsten     vorwärts     gerichteten     dieser    geradlinigen Bewegungen je  eine     kreisbogenförmige        Bewegung        ausführt,

       die durch die     Kombination    einer     durch    die  Kurbel bewirkten weiteren Hin-     und        Herquer-          bewegn        ug    und einer durch ein     Zahnrad    ge-      steuerten Längsbewegung der Zahntange er  zeugt ward, wobei diese Bewegungen an  nähernd sinusförmigen Geschwindigkeitsver  lauf aufweisen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung schematisch       dargestellt    und an Hand der Zeichnung in  der nachfolgenden Beschreibung erläutert.  



  Fig.1 zeigt perspektivisch einen Fräser  beim     vertikal    abwärts Verzinken zweier senk  recht aneinandergestossenen Werkstücke und  Fig. 2 veranschaulicht die Kinematik des da  für erforderlichen Fräserweges, Fig.3 und 4  sind schematische Aufrisse von Teilen der Ma  schine, Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Steuervor  richtung für die kreisbogenförmige Fräser  bewegung in verschiedenen Arbeitsstellungen  und in Fig. 8 und 9 sind in Auf- bzw. Grund  russ die Getriebeelemente für die Fräserbewe  gung in einer bestimmten relativen Lage zu  einander dargestellt.  



  Der Fräserweg, Fig. 2 (Gerade-Halb  kreisbogen-Gerade) wird fortlaufend je  durch zwei Horizontal- und eine Vertikalbewe  gung erzeugt, wobei die gerade Fräserbahn  von den Horizontalbewegungen allein, der  Halbkreisbogen aber durch das Zusammenwir  ken beider Bewegungen erzwungen wird, wo  bei diese in strenger Abhängigkeit voneinander  wirksam sind. Die Erzeugtmg dar Halbkreis  bogenbewegung stützt sich auf das technische  Grundgesetz: Bewegt sich ein Punkt mit  gleichförmiger Geschwindigkeit v auf einer  Kreisbahn, dann ist der Momentanwert c der  Geschwindigkeitskomponente dieses Punktes  bezogen auf eine in der Kreisebene liegende  Gerade gegeben durch die     Gleichung       ei = v sin ss (Sinusversusbewegung).

      Hierin bedeutet ss jenen Momentanwinkel,  den die Polare des sich bewegenden Punktes  mit der betreffenden Geraden     einschliesst.     



  Weiter ist die Tatsache verwertet, dass zwei  aufeinander senkrecht stehende, nach der Be  ziehung c = v sin ss wirksame Bewegangen,  wenn sie unter 90  phasenverschoben schwin  gen, als resultierende Bewegung eine Kreis  bewegung ergeben.    Die geradlinige Bewegung des Pleuelauges  eines Kurbeltriebes gilt praktisch als     Sinus-          versusbewegung,    wenn, wie beim Ausfüh  rungsbeispiel, das Verhältnis Kurbelradius zur  Pleuellänge sehr klein ist. Damit ist eine an  nähernd sinusförmige Horizontalbewegung  eines die Zahnstange tragenden Horizontal  schlittens gegeben.

   Eine zu dieser Schwingung  uun 90  phasenverschobene vertikale, aber  intermittierend wirksame Sinusschwingung  der Zahnstange wird durch einen     Klinken-          und    Nockenmechanismus mit, wie nachstehend  beschrieben, gestalteten     Laufbahnen,    über ein  mit der Zahnstange kämmendes Zahnrad er  zeugt. Der Fräserweg kommt nun auf fol  gende Weise zustande. Bewegt sich die um  eine Welle drehbare Kurbel 8 durch gleich  förmiges Drehen von A3 nach A, dann zieht       die     i den Fräser F um die  Strecke a von rechts nach links, der Fräser hat  den geraden Fräserweg nach B zurückgelegt.

    Ist die Kurbel im Punkt A angelangt, schaltet  sich durch weiter umten erläuterte Mittel ein  mit der mit dem Fräser sich bewegenden  Zahnstange 2 kämmendes Zahnrad 10 ein  (Fig.4, 8, 9), das bei der Weiterbewegung  der Kurbel bis zum Punkt A1 sich mit an  nähernd sinusförmig zunehmender     Winkel-          geschwindigkeit    dreht und die sich dabei ab  wärts     bewegende    Zahnstange mit     synchron    zu  nehmender Geschwindigkeit abwärts steuert;

    dabei wird die horizontale Geschwindigkeit  des Fräsers und der Zahnstange annähernd  sinusförmig kleiner und schliesslich im Punkt  B1 wo die Kurbel den Punkt A, erreicht hat,  Null, die der     Vertikalbewegung    aber ein     Maxi-          mum.    Der     Fräser    hat dabei den     Viertelkrcis-          bogen    B bis     B,        beschrieben.    Bei der Weiter  bewegung der Kurbel bis     zum    Punkt A.,

   ist  die Winkelgeschwindigkeit des Zahnrades 10  nach demselben     Gesetz        riickläufig    und wird       beirm.    Erreichen des Punktes A., durch die  Kurbel wieder Null, die     Ilorizontalbewegung          des        Fräsens        ist.    entsprechend wieder zuneh  mend.

   Der     Präser    hat den     Halbkreisbogen     vollendet, der daran anschliessende     gerade          Fräserm-eg        B_    bis<I>B.</I> wird     allein    durch die  Kurbelwirkung längs dem Kurbelbogen<B><U>A.,</U></B>      bis A3 hervorgerufen. Diese Beweglangen wie  derholen sieh fortwährend, wodurch laufend  Zinkenzapfen und Zinkennuten gefräst wer  den können.  



  Der gesamte Horizontalweg des Fräsers ist  a + b = dem doppelten Kurbelradius, und  wenn die herzustellende Verzinkung bündig  sein soll, ist a + b = 2 mal Brettstärke des  stirnseitig zu verzinkenden Brettes W (vgl.  Fig. 1). Weiteres isst c = 2b = Teilung T der  Verzinkung.  



  Eine grössere Zinkenlänge bei grösserer  Brettstärke erfordert einen grösseren Kurbel  radius infolge eines grösseren Fräserweges B,  B1, B2, R3, eine grössere Zinkenteilung ein  grösseres b, was durch ein entsprechend grö  sseres in die Zahnstange     eingreifendes    Zahn  rad erreicht wird. Es lassen sich somit ver  schieden grosse Fräserwege erzeugen, wenn  dass Zahnrad entsprechend gewählt und die  Kurbellänge entsprechend verändert. werden  Um restlos ineinander passende, ab- bzw.  ausgerundete Zinken zu erzeugen, wird ein  konischer Fräser F verwendet, dessen Zu  stellung bezüglich des an der Seite mit den  Zinkennuten zu versehenden Brettes W'  (Fig.l) so gewählt ist, dass die Profile von  Zinkenzapfen und Zinkennuten - es sind  gleichschenklige Trapeze - zügig passen.

   Man  kann durch Wahl eines Fräsers mit entspre  chend längerem Fräserkegel statt der gezeig  ten verdeckten auch offene Verzinkung her  stellen. Die beiden Werkstücke werden mittels  nicht gezeichneter Mittel so in die Maschine  eingespannt, dass die Stirnfläche des Brettes  W, (las die stirnseitigen Zapfen erhält, mit  der dem Fräser zugekehrten Seite des anderm  Brettes W', in das die seitliehen Nuten ge  fräst werden, bündig ist. Man kann     Verzin-          kungen    für rechtwinklige Bretterverbindun  gen, wie gezeichnet, und auch für vom rechten  Winkel abweichende Holzverbindungen frä  sen; die entsprechend: Formgebung der Stirn  seiten der Bretter und ihre Einspannung, so  dass sie unter dem betreffenden Winkel an  einanderstossen, ist jedoch Bedingung.  



  ,Das Triebwerk der Maschine für die     Frä-          erbewegung    längs dem beschriebenen Fräs-    weg besteht aus Elementen, die am Maschinen  sländer 5 gelagert sind und solchen, die an  einem horizontal verschiebbaren Schlitten 3  vier Maschine sitzen.  



  Fig. 3 zeigt die Triebwerkelemente ein  Ständer der Maschine schematisch, Fig. 4 in  gleicher Weise die Elemente am Horizontal  schlitten 3.  



  Die Zahnstange 2 (Fig. 4) ist mit ihrem  untern Ende auf einem vertikal verschieb  baren Schlitten 1 angeordnet, der den     Fräs-          kopf    mit dem Fräser F trägt. Der in der Zeich  nung nicht ersichtlich gemachte Antrieb des  Fräsers erfolgt durch einen hochtourigen Mo  tor, der auf einer am Fuss des Maschinenstän  ders 5 gelagerten Wippe ruht. Sein Dreh  moment wird durch Riemenzug auf die Frä  serwelle übertragen, die durch die Steuerung  erzwungene     Fräserbewegung    wird dadurch  nicht beeinflusst.  



  Der Schlitten 7 ist im Schlitten 3 vertikal  geführt, der selbst wieder durch die Führun  gen 4 horizontal gleitbar     iin        ;Maschinenständer     5 gelagert ist. Am Schlitten 3 ,sitzt das Zahn  radgetriebe, das über     das    Zahnrad 10 mit. der  Zahnstange 2 gekuppelt ist und     dessen    Auf  gabe es ist, der Zahnstange die     gesetzmässige          periodische        Vertikalbewegung    zu erteilen. Die  Steuerung der Zahnräder erfolgt     durch    den  drehbar gelagerten Balken 22, der die beiden  diametral bezüglich seiner Drehachse gelege  nen Steuerrollen 23, 23' trägt.

   Der     Balken    22  sitzt mit dem     Zahnrad    20 auf gleicher Welle,  das Zwischenzahnrad 19 reift in (las Zahn  rad 20 und das Zahnrad'     1R    ein, mit diesem  auf gleicher Welle sitzt Zahnrad 10, das mit  der     Zahnstange    2 kämmt. Die Vertikalbewe  gung der     Zahnstange    2 wird durch     Drehung     des     Balkens    22 ermöglicht, ihre     Horizontal-          bewegung    erfolgt,     wie    oben erläutert, mit dein  Horizontalschub des     Schlittens    3 durch die       Pleuelstange    7.

   Unter dem Einfluss der       Schwerkraft        des    Vertikalschlittens 1 samt  Zahnstange 2 erhält der Balken 22 ein Dreh  moment, das in     Fig.    4 positiv dreht.  



  Wie oben erläutert, lässt sich durch Ände  rung der Grösse des in die Zahnstange eingrei  fenden Zahnrades die     Zinkenteilung    verän-      lern. Aus praktischen Gründen ist aber nicht  das Zahnrad 10, sondern Zahnrad 20 das  Wechselrad.  



  In der Wand 14, die am Maschinenständer  z. B. angeschraubt ist, sind das Kurbelzahnrad  11 mit Kurbel 8 mit veränderlichem Kurbel  radius und das gleich grosse Steuerzahnrad 15  drehbar gelagert und stehen miteinander in  Eingriff. Das Kurbelzahnrad 11 kann mittels  der Handkurbel 13 über das mit ihm käm  mende Zahnrad 12 angetrieben werden. Die  Pleuelstange 7 stellt die Verbindung der Kur  bel 8 mit dem Schlitten 3 her, und zwar ist  das Verbindungsglied zwischen Pleuelstange 7  und     Schlitten    3 eine     kleine    Kulisse mit hori  zontal verstellbarer Bahn für das Pleuelstan  genende (Fig.8 und 9).  



  An der Maschinenwand 14 (Fig.3) sind  innen die in den Fig.5 bis 7 dargestellten       Steuerungselemente    angebracht, die dazu die  nen, den     Balken    22 zu     steuern    und damit über  das Zahnrad 10 der Abwärtsbewegung der  Zahnstange 2 mit dem Fräser F den erwähn  ten Geschwindigkeitsverlauf in vertikaler  Richtung zu erteilen. Auf der Innenseite der  Maschinenwand 14 sitzen die Nocken 24 und  25 von diese     Abwärtsbewegung        bewirkender     Form auf den Wellen der Zahnräder 11 bzw.  15, die mit den Klinken 26 und 27 zusammen  arbeiten.  



  Ferner ist eine feste Parallelführung 28  für die Rollen 23 Lind 23' an der Innenseite  der Wand 14 vorgesehen, weiter die Bohran  gen 29 und 30 in der Wand 14 (Fug. 8 und 9),  die Bohrung 32 im Steuerrad 15 und die Boh  rung 33 im Zentrum der Balkenwelle.  



  Die Wirkungsweise der Steuermittel ist  folgende  Das Gewicht des Vertikalschlittens samt  Zahnstange erzeugt über die Zahnräder 10,  18, 19 und 20 am Balken 22, wie erwähnt, ein  Drehmoment im Sinne des Uhrzeiger in  Fig.4, im Gegensinne in den Ansichten von  innen darstellenden Fig. 5 bis 7. Beim gleich  förmigen Drehender Handkurbel wird durch  die Wirkung der Kurbel 8 vorerst der Schlit  ten 3     horizontal    hin     und    her     bewegt,    wobei der         Fräser    eine Seite einer Zinke im Brett W  und eine Nut im Brett W' fräst. Während  dieser reinen Querbewegungen der Zahnstange  läuft die Rolle 23 in der Geradführung 28 und  sperrt eine Drehung des Balkens 22 (Stellung  der Nocken 24, 25, der Klinken 26, 27 und des  Balkens 22 in Fig. 5).

   Ist am Ende des gera  den Rücklaufweges die Kurbel 8 im Punkt A  (Fug. 2) angelangt, so setzt das Wechselzahn  rad 20 und mit ihm das mit der Zahnstange 2  kämmende Zahnrad 10 mit annähernd     sinus-          förmig    anwachsender Drehgeschwindigkeit ein,  da nun die Ralle 23 aus der Führung 28 auf  die Klinke 27 gelangt ist; der Balken 22 macht  eine durch die Nocke 25 und Klinke 27 ge  steuerte Drehbewegung und das Rad 10 er  reicht die grösste     Winkelgeschwindigkeit    bei  der linken Totlage der Kurbel im Punkt Al.  Hat die Kurbel damit den Winkel a durcheilt  (Fug. 2), so hat sich das Zahnrad 20 um 90   gedreht. Die Stellung der Klinken 26, 27, der  Nocken 24, 25 und des Balkens 22 zu diesem  Zeitpunkt ist aus der Fig.6 ersichtlich.

   Bei  der Weiterbewegung der Kurbel um einen  weiteren Winkel a bis Punkt A2 (Fug. 2) dreht  sich das Zahnrad um weitere 90 , aber diesmal  mit entsprechend abnehmender Drehgeschwin  digkeit. Die Stellung der Klinken 26, 27, der  Nocken 24, 25 und des Balkens 22 bei Errei  chen des Punktes A2 zeigt Fig. 7. Die Bewe  gung der Kurbel und die     Drehung    des Zahn  rades sind     ständig    in mechanischer Abhängig  keit.

   Die     Zahnstange        bewegt        sieh    dabei mit bis       zu    null ab- und dann wieder     anschwellender     Geschwindigkeit     um    die Strecke b     horizontal          zurück        und    vorwärts und mit von     N1-11    an  und dann     wieder    abschwellender     GescUwindig-          keit        um        die    Strecke     2b    abwärts.

   Der     Fräser     legt demgemäss den     Kreisbogenweg    von B über       B1    nach     B_    zurück, wobei der     Durehmesser        2b     des     Kreisbogens    der     gewünschten        Zinkentei-          lung    entspricht. Bei der     Weiterdrehung    der       Kurbel    8 bis     zuni    Punkt. A, bzw.

   A     ist        nun    die  Rolle 23' in der     Führung    28 geführt und     wird     der Schlitten 3     zuerst    um die     Streeke    a hori  zontal nach     rechts    und anschliessend wieder im  gleichen     Ausmasse        zurückgeführt,        was    dem       zweimaligen.        durchlaufen    der Strecke     B2    bis      B3 durch den Fräser hin und zurück ent  spricht. Die Strecke a + b entspricht der Ge  samtlänge der Zinke und der Zinkennut. Vom  Punkt A bzw.

   B2 an wiederholt sieh der ge  schilderte Vorgang von neuem.  



  Bei Teilungen verschiedener Grösse weisen  die Fräserkreisbahnen aus geometrischen  Gründen den Teilungen entsprechende Durch  messer auf. Bei verschiedenen Teilungen ist  der relative Weg der Steuerrollen 23, 23' am  Schlitten 3 immer gleich, es ist immer derselbe  Kreisbogen. Der absolute Weg der Rollen än  dert sieh jedoch mit der Änderung der Tei  lung, und zwar entsprechend der Schwin  gungsweite b = T/2 am Ende bzw. vor Beginn  der geraden Wegstrecke (Fug. 2 und 6, 7).  Steht der Fräser bei Teilungen verschiedener  Grösse auf seinem Kreisbogenweg unter dem  gleiehen Zentrierwinkel zur horizontalen Sym  metrieebene, dann liegen die Steuerrollen 23  uncl 23' auf den gleichen horizontalen Gera  den. Daher sind die Klinken 26, 27 mit hori  zontaler Steuerrollen-Führungsfläehe ausge  führt, deren Steuerbewegung in vertikaler  Richtung, parallel zu sieh selbst, erfolgt.

   Aus  diesem Grunde eignet sich diese Steuerung für  alle     praktischen    Teillungen, von der kleinsten  bis zur grössten. Durch blossen Austausch des  Wechselrades 20 und bei anderer Stärke des  Brettes W entsprechender Einstellung der  Kurbellänge kann eine andere     Teilung    und  Zinkenlänge gefräst werden. Klinkenkonstruk  tionen mit parallel geführter Führungsfläche  sind kostspielig, daher ist nur Klinke 26 par  allel geführt, weil sie die Rollen 23, 23' stoss  frei in die Geradführung 28 überleiten muss.  Klinke 27 ist schwingend angeordnet, und ihr  Drehpunkt so gewählt, dar die Führungs  fläche für die Steuerrollen nur ganz leicht  konvex wird und in der Steuerwirkung daher  einer parallel geführten Klinke gleichkommt.

    Die Nocken 24, 25 sind so gestaltet, dass sie  dem Balken 22 die sich annähernd     sinusför-          mig    ändernde Winkelgeschwindigkeit erteilen.  



  Bei allen Teilungen beginnt die Schwin  gung der Rollen bei der gleichen Stellung des  Balkens 22, nämlich dann, wenn die Rolle 23  bzw. 23' auf die Klinke 27 übertritt (Fug. 5).    Dabei steht die Kurbel immer unter dem Win  kel a (Fug. 2). Diese Stellung der Steuerungs  elemente zueinander ist in den Fig. 8 und 9  dargestellt. Um diese Stellung rasch und ein  deutig herstellen zu können, werden die oben  erwähnten Bohrungen 32 und 33 mit den  Bohrungen 30 bzw. 29 im Sinne der Fig. 8  und 9 in Korrespondenz gebracht und in die  Bohrungen Einstellstifte 34, 35 eingeführt.  Man erhält dadurch eine Stellung der Steue  rungselemente, die als einzige Stellung bei  allen Teilungsgrössen und Zinkenlängen iden  tisch ist     und    daher eignet sich diese Stellung  vorzüglich für die Umstellung auf eine andere  Teilung und Zinkenlänge.

   Man braucht dann  nur die Mutter des Pleuelbolzens, der in der  Kulisse 31 geführt ist, Fig. 8 und 9, zu lösen  und den Kurbelradius auf die geänderte Brett  stärke einzustellen; dabei verschiebt sich der  Pneu elbolzen in der Kulisse 31 bis er in die  richtige Lage kommt. Nach Festschrauben  desselben, Herausziehen der Einstellstifte und  Einbau des der gewünschten Teilung entspre  chenden Wechselrades ist die Maschine mit  geänderter Einstellung fräsbereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zinkenfräsmaschine, bei der mit einem Fräse- in zwei quer aneinandergestossenen ru henden Werkstücken aus- bzw. abgerundete, vollkommen ineinanderpassende Zinken ein gefräst werden können, dadurch gekennzeich net, dass der Fräse- mit einer Zahnstange (2) verbunden ist, die mittels einer gleichförmig zudrehenden Kurbel (8) quer zu ihrer Längs- richtung periodisch geradlinig hilf= und her bewegt -werden kann; wobei sie vom Ende der rückläufigen bis zum.
    Anfang der nächsten vorwärts gerichtett:n dieser geradlinigen Be wegungen je eine kreisbogenförmige Bewe gung ausführt, die durch. die Kombination einer durch die Kurbel bewirkten weiteren Hin- und H emg-aerbewegung und einer durch ein Zahnrad gesteuerten Längsbewegung der Zahnstange (2) erzeugt wird, wobei diese Be wegungen annähernd sinusföhmig an- und ab schwellenden Geschwindigkeitsverlauf aufwei sen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zinkenfräsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Zahnstangenlängsbewegung steuernde Zahn rad zur Veränderung der Maschine zur Her stellung anderer Zinkenteilungen gegen solche mit anderem Radius austauschbar angeordnet ist. 2.
    Zinkenfräsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Steuerung der Längsbewegung der Zahn stange (2) dienendes Zahurad (20) mit einem drehbaren Balken (22) mit einem Paar Füh rungsrollen (23, 23'), die diametral bezüglich dessen Drehachse am Balken (22) sitzen, ge kuppelt ist, von welchen Führungsrollen je weils eine während der reinen Querbewegung der Zahnstange eine Drehung des Zahnrades durch Eingriff in eine Geradführung (28) sperrt und am Ende der rückläufigen Bewe gung die Geradführung verlässt, worauf die Führungsrollen mit dem Balken eine durch derart ausgebildete Nocken (24, 25) und da mit zusammenwirkende Klinken (26, 27) ge steuerte 180 -Drehung ausführen, dass die Längsbewegung der Zahnstange (2)
    mit der annähernd sinusförmig an- und abschwellen der Geschwindigkeit erfolgt. 3. Zinkenfräsmaschine nach Unteran spruch 2, mit vertikal abwärts verzinkendem Fräser, wobei die Zahnstange vertikal an geordnet und auf und ab längs- und hin und her querbeweglich ist, dadurch gekennzeich net, dass die durch die Nocken und Klinken gesteuerte Drehbewegung der Führungsrollen automatisch durch die Wirkung des Gewichtes eines die Zahnstange vertikal führenden Schlittens (1) und der Zahnstange (2) er zeugt wird, wobei die Bewegung durch eine Handkurbel (13) zum Drehen der Kurbel (8)
    ^teuerbar ist. 4. Zinkenfräsmaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss für die wahlweise Einstellung der Maschine auf meh rere bestimmte Zinkenteilungen an Steuer organen (15, 22) und ruhenden Teilen (14) der Maschine Bohrungen (29, 30, 32, 33) vor gesehen sind, in die Stifte (34, 35) eingesetzt werden können,
    um die Steuerungsorgane in einer für alle Teilungen gleichen Lage für die Teilungseinstellung festzustellen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2830501A (en) * 1953-12-15 1958-04-15 Vickers Armstrongs Ltd Machine for use in the manufacture of profile templates

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US2830501A (en) * 1953-12-15 1958-04-15 Vickers Armstrongs Ltd Machine for use in the manufacture of profile templates

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