CH274042A - Schleifmittel. - Google Patents

Schleifmittel.

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CH274042A
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Aktiebolag Hoganas-Billesholms
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Hoganas Billesholms Ab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/14Anti-slip materials; Abrasives
    • C09K3/1409Abrasive particles per se

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Description


  Schleifmittel.         CTegenwärtig    werden     Korundschleifmittel     von im wesentlichen drei verschiedenen Typen,  weiss, hell und dunkel, verwendet, die ver  schiedene schleiftechnische Eigenschaften und  verschiedene Härte und Sprödigkeit aufwei  sen. Weisser     Korund    ist am härtesten und  auch am sprödesten, während dunkler     Korund     am zähesten ist und gleichzeitig die geringste  Härte aufweist. Der dritte Typus, heller     Ko-          rund,    nimmt eine Zwischenstellung sowohl  betreffend Härte als auch betreffend Zähig  keit ein.

   Bei der Herstellung von Schleifschei  ben und dergleichen verwendet man den     Ko-          rundtypus,    der sich für das Material des zu  schleifenden Arbeitsstückes und für das mit  der     Sehleifung    beabsichtigte Resultat am  besten eignet. In gewissen Fällen wird das  Hauptgewicht auf die Leistung, das heisst. die  Fähigkeit der Schleifscheibe, Material zu ent  fernen, und in andern Fällen auf eine ebene  Fläche des Arbeitsstückes gelegt. Die Abnut  zung der Schleifscheibe im Verhältnis zu der  geleisteten Menge Material und die Anzahl  erforderlicher     Schärfungen    zur Erzielung des  guten Resultates bei der     Schleifung    sind auch  von grosser Bedeutung.

   Es ist in der Schleif  technik wohlbekannt, dass man nicht gleichzei  tig eine gute Leistung, eine niedrige Abnut  zung, wenige     Schärfungen    und eine ebene  Fläche des Arbeitsstückes erreichen kann,  sondern die Wahl des     Korundtypus    muss der  Eigenschaft oder den Eigenschaften, die in    dem aktuellen Falle von der grössten Bedeu  tung sind, angepasst werden.  



  Somit wird weisser     Korund    im allgemeinen  in solchen Fällen angewendet, in denen man  Wärmeentwicklung zu vermeiden wünscht,  das heisst die     Schleifung    kalt erfolgen soll und  in denen man hohe Ebenheit der Fläche zu  erhalten wünscht, wobei man die niedrige Lei  stungsfähigkeit des weissen     Korunds    weniger  berücksichtigen darf.

   Wenn dagegen das  Hauptgewicht auf die Leistungsfähigkeit ge  legt wird, während die Ebenheit der Fläche  und die Wärmeentwicklung von geringerer  Bedeutung sind, wählt man zweckmässig den  dunklen, zähen     Korund.    Der helle     Korund     nimmt auch in bezug auf die schleiftechni  schen     Eigenschaften    eine Zwischenstellung im  Verhältnis zu dem weissen und dem dunklen       Korund    ein. Für gewisse Zwecke, zum Bei  spiel wenn man sowohl eine ebene Fläche als  auch eine hohe Leistung zu erreichen wünscht,  eignet sich keiner der genannten drei Typen.  



  In dem Bestreben, die Schleifmittel auf       Korundbasis    zu vervollkommnen, hat man in  der     Schleifmittelindustrie    ein neues     Korund-          schleifmittel    geschaffen, das in seinen Eigen  schaften dem weissen     Edelkorund    am näch  sten kommt. Dieser neue Typus, der im fol  genden der     H-Typus    genannt wird, kenn  zeichnet sich durch hohe Reinheit, reichlich  vorkommende Kristallflächen und Abwesen  heit von innern Spannungen und wird auf be-      kannte Weise hergestellt dadurch, dass man  geschmolzenen     Korund    in einer Schmelze er  starren lässt, die Sulfid enthält, wonach die  erstarrte Masse mit Wasser oder Wasser  dampf behandelt wird.

   Schleiftechnische Un  tersuchungen dieses     Korundtypus    haben ge  zeigt, dass er in seinen Schleifeigenschaften  zunächst an den weissen     Korund    erinnert, in  dessen höhere Härte und     Sprödheit    besitzt.  



  Versuche,     Korund    H für solches Schleifen  anzuwenden, wo in gewöhnlichen Fällen der  weisse     Korund    verwendet wird, haben jedoch  nicht immer genügend gute Ergebnisse ge  geben. Die grosse Sprödheit des     Korunds    vom  Typus H kann bisweilen dazu führen, dass der       Schleifmittelverbrauch    grösser wird, als wenn  dunkler oder heller     Korund    angewendet wird.  



  Versuche haben indessen gezeigt, dass man  durch Mischen dieses     Korunds    vom     H-Typus     mit hellem oder dunklem     Korund    ein Schleif  mittel erhalten kann, das neue überraschende  Eigenschaften aufweist.

   Somit wird ein sol  ches Schleifmittel, zum Beispiel in der Form  von Schleifscheiben, Eigenschaften aufweisen,  die eine Kombination der Eigenschaften der  einzelnen Bestandteile in rein qualitativer  Hinsicht, aber nicht in quantitativer darstel  len, da solche Eigenschaften, wie Fähigkeit,  kalt zu arbeiten,     niedrige    Abnutzung der  Schleifscheibe und     Leistungsfähigkeit    in  einem Grade vorkommen, der höher ist, als  mit Rücksicht auf den Gehalt an den in der       Mischung    enthaltenen Bestandteilen erwartet  werden könnte.  



  Das Schleifmittel nach der     Erfindunz    be  steht daher aus einer Mischung, die nicht  weissen, das heisst dunklen und/oder hellen         Korund    und einen     Korund    enthält, der erhal  ten wurde durch Hydrolyse einer     sulfidhal-          tigen,    erstarrten     Korundschme1ze.    Die Pro  portion der in der Mischung enthaltenen     In-          gredienzen    und die Korngrösse können nicht  generell festgestellt werden, sondern müssen  aus Versuchen für das beabsichtigte Verwen  dungsgebiet berechnet werden.

   Allgemein kann  jedoch gesagt werden, dass eine     Mischung,    be  stehend aus 40-60 Teilen     Korund    vom     H-          Ty        pus,    auf     60-40    Teile dunklen     und/oder     hellen     Korund    gute Resultate gibt und dass  bei den     Versuchen,    die ausgeführt worden  sind, ein Mischungsverhältnis von 50/50 sich  am geeignetsten gezeigt hat. Mit aus dieser  Mischung hergestellten Schleifscheiben hat  man Schleifprobleme gelöst, die nicht befrie  digend mit einem der einzelnen     Schleifmittel,     jedes für sieh genommen, haben gelöst werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleifmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Mischung besteht, die nichtweissen Korund und einen Korund enthält, der durch Hydrolyse einer sulficllialti-eii erstarrten Ko- rundsehmelze erhalten wurde. UNTERANSPRÜCHE 1. Schleifmittel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es als nichtweissen Korund hellen Korund enthält. 2.
    Schleifmittel nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass es als nichtweissen Korund dunklen Korund enthält. 3. Schleifmittel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es als nichtweissen Korund hellen und dunklen Korund enthält.
CH274042D 1948-02-21 1949-02-17 Schleifmittel. CH274042A (de)

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CH274042D CH274042A (de) 1948-02-21 1949-02-17 Schleifmittel.

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