CH274159A - Verfahren zur Herstellung von Gegenständen mit glänzender Oberfläche. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gegenständen mit glänzender Oberfläche.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Verfahren <B>zur Herstellung von Gegenständen mit glänzender</B> Oberfläche. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gegenständen mit glänzender Oberfläche, z. B. von Tisch platten, Boden- und Wandbekleidungsplatten, der Witterung ausgesetzten Mauerbekleidun gen, Treppenstufen, Fenstersimsen, Ofen kacheln, Zierleisten, Sehriftsehildern usw.
Erfindungsgemäss bringt man eine Schicht eines bindemittelhaltigen Breies mit einer porenfreien Fläche eines Formkörpers in engen Kontakt und löst. sie nach erfolgtem Abbinden von der Kontaktfläche ab.
Der erforderliche enge Kontakt. zwischen Bindemittelbrei und Kontaktflä.ehe hat den Zweck, dass sieh der Bindemittelbrei v erdich tet und vollkommen porenfrei der Kontakt fläche anschmiegt, so dass nach erfolgtem Ab binden und Ablösen von der Kontaktfläche ohne Nachbearbeitung eine ebenfalls poren freie und glänzende Deekfläehe entsteht. Dieser Zweck kann dadurch erreicht werden, dass der Bindemittelbrei auf die Kontaktfläche aufge schleudert oder aufgespritzt wird.
Am besten ist es, wenn der Bindemittelbrei bis zum er folgten Abbinden einer dauernden Presswir-- kung ausgesetzt wird. Es genügt aber auch, wenn er wenigstens beim Aufbringen gepresst oder einer Vibrationswirkung ausgesetzt wird und nachher bis zum erfolgten Abbinden ste liengelassen oder beschwert wird.
So ist es z. B. möglich, hohle Formkörper mit glatter Innenfläche in eine Pressmasehine einzusetzen, mit Bindemittelbrei zu füllen, den Brei zu pressen und nachher den Formkörper aus der Pressmasehine zu lösen und bis zum erfolgten Abbinden in Kontakt mit dem Binde mittelbrei zu belassen.
Die porenfreie Kontaktfläche kann z. B. aus Glas oder ehromiertem Metall bestehen. Es ist auch möglich, glasierte Keramikform körper zu verwenden. Als Bindemittel eignen sieh solche, die sieh mit einer glatten, poren freien Fläche, wie z. B. einer Fläche aus Glas, Metall usw., nicht verbinden. Vorzugsweise werden Mineralstoffe wie Zement, Gips, hy draulischer Kalk verwendet, die unter Was sereinfluss abbinden und erhärten.
Die Kontaktfläche kann beliebig profiliert sein, beispielsweise mit erhabenen oder ver tieften Zeichnungen oder Schriften versehen sein, die dann im fertigen Gegenstand repro duziert werden. Es können auf die Kontakt fläche auch Metalllmehstaben, Mosaikstein ehen und dergleichen Ziergegenstände aufge legt werden, die dann in die Bindemittel schicht eingebunden werden. Da eine Nach behandlung der entstehenden Oberflächen schicht nicht notwendig ist, können durch derartige Mittel mit verhältnismässig gerin gen Kosten verschiedenartige Sehmuekwirkun- gen erzielt werden.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahrei, können z. B. Kunstmarmorplatten erzeugt wer den, deren glänzende Oberflächen auch im Freien unverändert bleiben. Zu diesem Zweck können hohle Formkörper verwendet werden. deren Innenflächen entweder glasiert sind oder mit einer glatten Metallsehiellt ausge- kleidet sind. In diese hohlen Formkörper kann nun z. B. ein Zementbreit, der aus feingemah lenem weissem Portlandzement hergestellt wird, eingespritzt oder eingeschleudert werden. Dem Zementbrei können andere Chemikalien, wie Fluor- und Siliziumverbindungen, aber auch wasserabstossende Mittel beigefügt werden, um das Produkt wasserfest zu machen.
Die Ober fläche dieser Zementschicht besitzt nach dem Abbinden und Ablösen von der Kontaktflä.ebe Hochglanz. Ein Nachbearbeiten wie Schleifen und Polieren ist nicht notwendig, so dass die natürliche harte Zementhaut erhaltenbleibt. Statt den Zementbrei aufzuspritzen oder auf zuschleudern, kann er auch lose aufgetragen und mit an sich bekannten Mitteln gepresst werden.
Es ist auch möglich, einen Gegenstand so mit einer glänzenden Oberflächenschicht zu versehen, dass man einen Bindemittelbrei zwi schen der Kontaktfläche eines Formkörpers und dem Gegenstand presst, so dass nach er folgtem Abbinden die erhärtete Bindemittel schicht unlösbar am Gegenstand haftet.
Auf diese Weise können z. B. Betonplatten, Treppenstufen, Fenstersimse aus Beton, aber auch Kunststeinplatten und ähnliche Gegen stände mit. einer glänzenden und widerstands fähigen Deckschicht versehen werden.
Zu diesem Zweck wird vorzugsweise auf die glatte Kontaktfläche eines Formkörpers eine verhältnismässig dünne Zementbreisehieht aufgetragen, worauf der mit einer glänzenden Oberfläehensehicht zu versehende Gegenstand aufgelegt und angepresst wird. Der Gegen stand kann durch Metalleinlagen armiert sein und beispielsweise auf seiner Rückseite mit vorstehenden Verbindungselementen versehen sein, welche eine Verbindung des fertigen Ge genstandes mit einer Mauer ermöglichen.
Weiterhin ist es möglich, eine hohle Form mit glatter Innenfläche nur mit einer dünnen Zementbreischicht auszustreichen, darauf Be ton oder andere erhärtbare Massen, eventuell unter Einlegen von Armierungseisen, einml- füllen. und das Ganze zu pressen, so dass der nach dem Abbinden und Herauslösen ans der Form erhaltene Gegenstand die gewünschte glänzende Oberfläche aufweist.
Selbstverständlich ist es mö---lich, durch die geschilderten Massnahmen auch einen Gegen stand auf zwei oder mehr Seiten mit einer glänzenden Oberflächenseliicht zu versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellun o, von Gegen ständen mit glänzender Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Schicht eine bindemittelhaltigen Breies mit. einer poren freien Fläche eines Formkörpers in engen Kontakt bringt und nach erfolgtem Abbinden von der Kontaktfläelie ablöst. , UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bindemittel brei bis zum erfolgten Abbinden einer dauern den Presswirhung ausgesetzt wird. \?. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bindemittel- brei auf die Kontaktfläelie auf-eschleudert wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bindemittel brei auf die Kontaktfläelie aufgespritzt wird.Verfahren naeli Patentanspruch, bei welchem Pressmasehinen verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindemittel brei auf die Kontaktfläelie eines aus der lIa- sehine lösbaren Formkörpers aufgepresst wird, worauf der so verdichtete Bindemittelbrei bis zum erfol;ten Abbinden in Kontakt mit. dein aus cler Maschine gelösten Formkörper bleibt. 5.Verfahren nach Patentanspruch, da durch -ekennzeielinet, dass der Bindemittel brei nach erfolgtem Aufbringen auf die Kon- t.aktfläelie einer Vibrationswirkun,- ausgesetzt und nachher bis zum Abbinden beschwert wird. G.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man einen Binde mittelbrei zwischen der Matten Kontaktfläche eines Formkörpers und einem mit glänzender Obei,flächenscliiclit zu versehenden Gegen- stand presst, so dass, nach dem Abbinden die erhärtete Bindemittelschicht unlösbar am Ge genstand haftet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Mineralstoffe verwendet werden, die unter Wassereinwirkung abbinden. B.Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass als Bindemittel feingemahlener Zement verwendet wird. 9. Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass dem Zementbrei Silizium- und Fluorverbindungen beigemengt werden. 10. Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass dem Zementbrei wasserabweisende Mittel beigemengt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH274159T | 1949-02-17 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH274159A true CH274159A (de) | 1951-03-31 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH274159D CH274159A (de) | 1949-02-17 | 1949-02-17 | Verfahren zur Herstellung von Gegenständen mit glänzender Oberfläche. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH274159A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2760996A1 (fr) * | 1996-06-13 | 1998-09-25 | Firmin Sabaty | Procede de fabrication d'elements de construction creux pour le batiment type "parpaings" ou "agglos" presentant au moins une paroi ayant une surface parfaitement lisse et etanche |
-
1949
- 1949-02-17 CH CH274159D patent/CH274159A/de unknown
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