CH310760A - Verfahren zur Herstellung von Kunstmarmorplatten für Fussböden, Wände, Simse, Treppenstufen usw. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kunstmarmorplatten für Fussböden, Wände, Simse, Treppenstufen usw.Info
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Classifications
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Description
Verfahren zur Herstellung von Kunstmarmorplatten für Fussböden, Wände, Simse, Treppenstufen usw. Kunstmarmorplatten werden hauptsächlich aus Marmormehl, Alabastergips, Kalk, Sand und Zement gegossen. Eine Musterung wird entweder nicht oder nur ungenügend ange bracht, so dass diese Platten kaum eine Ähn lichkeit mit Naturmarmor aufweisen.
Der grösste Nachteil solcher Platten ist aber, dass sie zu weich und darum zu empfind lich sind und nach kurzer Zeit matt und selimutzig aussehen. Selbst, wenn sie chemisch aus den gleichen Bestandteilen wie Natur marmor hergestellt sind, erreichen sie dessen Härte und Haltbarkeit nicht, weil ihnen das kristallinische Gefüge des Marmors fehlt.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kunstmarmor platten für Fussböden, Wände, Simse, Trep penstufen usw., mit welchem Platten herge stellt werden können, welche nicht nur eine schöne natürliche Färbung und Musterung aufweisen, sondern auch statt einer Härte von ?-3 Grad eine Härte von ss-7 Grad besitzen und infolgedessen sogar widerstandsfähiger und von längerer Lebensdauer sind als echter Marmor.
Das Verfahren nach der Erfindung ist da durch gekennzeichnet, da.ss zuerst eine brei artige Masse, bestehend aus zerkleinertem Quarz, insbesondere Quarzpulver, mindestens einem Bindemittel, einem Farbstoff und Wasser, mit einer Kelle derart schräg von der Seite auf den glatten Boden der Form ge schleudert wird, da.ss daraus die Marmor- musterung entsteht, dass dann weiter die Ein bettungsmasse, welche zusammen mit der Musterung die oberste Schicht der Kunst marmorplatte bildet, bestehend aus einem Brei, der die gleiche qualitative Zusammen setzung wie die Musterungsmasse besitzt, aber einen andern Farbstoff enthält, in dünner.
Schicht in die Form gebracht wird, dass als -,Mittelschicht eine Mischung von Zement und Sand trocken über die Einbettungsmasse ge streut wird und dass schliesslich als Boden schicht eine feuchte Mischung von Zement und Sand aufgetragen wird.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs gemässen Verfahrens wird nachfolgend be schrieben.
Die weisse.Husterungsmasse, bestehend aus 50 kg Quarzpulver oder Quarzsand, 47 kg weissem Zement, 2! kg Titanoxyd, 1 kg Polyv inylehloridpulver, wird mit Wasser zu einem flüssigen bis steifen Brei verarbeitet und dann mit der Kelle schräg von der 'Seite derart auf den glatten Boden einer Metallform von 25 X 215 cm Grösse geschleudert, dass daraus die Marmormuste rung entsteht.
Die schwarze Einbettungsmasse ist von gleicher Zusammensetzung wie die Muste rungsmasse, einzig dass der weisse Farbstoff Titanoxyd zum Beispiel durch den schwarzen Farbstoff Kienruss ersetzt ist. Diese Masse wird in einer Schicht von etwa 5 mm über und neben die Musterung in die Form gegeben und bildet zusammen mit der Musterung die oberste Schicht der Kunstmarmorplatte.
Als Mittelschicht von etwa 8 mm .Stärke wird über die Binbettungsmasse eine Mischung von 1 kg grauem Zement mit 2 kg feinstem gewaschenem Sand trockeneingestreut und .als dritte Schicht von 10 mm Stärke, die den Bo den der Platte bildet, dient eine erdfeuchte Mischung von 1 kg grauem Zement und 2. kg scharfkörnigem gewaschenem Sand.
Das Polyvinylehlorid in der Musterungs masse und in der Einbettungsmasse, also in der obersten Plattenschicht, hat den Zweck, dieser Schicht eine gewisse Elastizität zu geben und dadurch Rissbildungen zu verhüten.
Nach der Herstellung werden die Platten in eine hydraulische Presse gegeben und einem Druck von mindestens 100 Tonnen, das ist pro cm2 von 160 kg, ausgesetzt, wodurch die Platten ein dichteres Gefüge erhalten.
Darauf werden die Platten aus der Form genommen, auf der Oberseite geschliffen und mindestens für einige Stunden in ein Wasser bad zur Reinigung gebracht.
Es ist vorteilhaft, wenn die Musterung auf. der Platte diagonal verläuft.
Die Platten sind nach einer Lagerung von einigen Wochen völlig frostsicher, bleiben ab solut plan, behalten stets ihren Glanz und ihre Härte und brauchen nicht gewichst noch sonstwie gepflegt zu werden, denn das Ab waschen mit Wasser genügt vollkommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Kunst marmorplatten für Fussböden, Wände, Simse, Treppenstufen usw., dadurch gekennzeichnet, dass zuerst eine breiartige Masse, bestehend aus zerkleinertem Quarz, mindestens einem Bindemittel, einem Farbstoff und Wasser, mit einer. Kelle derart schräg von der Seite auf.den glatten Boden der Form geschleudert wird, dass daraus die Marmormusterung ent steht, dass dann weiter die Einbettungsmasse, welche zusammen mit der Musterung die, oberste Schicht der Kunstmarmorplatte bildet, bestehend aus einem Brei, der die gleiche qualitative Zusammensetzung wie die Musterungsmasse besitzt, aber einen andern Farbstoff enthält, in dünner Schicht in die Form gebracht wird, da.ss als Mittelschicht eine Mischung von Zement und :Sand trocken über die Einbettungsmasse gestreut wird und dass schliesslich als Bodenschicht eine feuchte Mischung von Zement. und Sand aufgetragen wird.II. Kunstmarmorplatte, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da-, durch gekennzeichnet, dass als Bindemittel in der Musterungsmasse und in der Einbettungs- masse weisser Zement und ein Kunstharz ver wendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharz Polyvinylchlorid verwendet wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platten nach der Herstel lung in eine hydraulische Presse gebracht und einem Druck von mindestens 160 kg pro cm ausgesetzt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platten auf der Oberseite geschliffen werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platten mindestens für einige Stunden in ein Wasserbad zur Reini gung verbracht werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die hergestellte Musterung dia gonal zur Platte läuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH310760T | 1954-10-19 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH310760A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1300862B (de) * | 1962-07-19 | 1969-10-02 | Dussel C G L | Verfahren und Form zur Herstellung von Kunstmarmor-Elementen |
-
1954
- 1954-10-19 CH CH310760D patent/CH310760A/de unknown
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