CH274902A - Ankerhemmung für Uhrwerke. - Google Patents

Ankerhemmung für Uhrwerke.

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CH274902A
CH274902A CH274902DA CH274902A CH 274902 A CH274902 A CH 274902A CH 274902D A CH274902D A CH 274902DA CH 274902 A CH274902 A CH 274902A
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anchor
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claw
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Reinhard Dr Straumann
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Reinhard Dr Straumann
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/06Free escapements
    • G04B15/08Lever escapements

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Description


  Ankerhemmung für Uhrwerke.    Damit in Uhrwerken der Anker richtig  funktioniert und insbesondere die Unruh  ausserhalb des kürzeren     Zeitintervalles    der  Kraftübertragung durch die Ankergabel auf  die     Unruhwelle    frei schwingen kann, muss die  Ankergabel während der freien Schwingun  gen der     Unruhwelle    vorübergehend in ihren  Endlagen angehalten werden. Dieses Anhal  ten erfolgt bekanntlich dadurch, dass die  Zähne des Ankerrades gegen die Anschlag  fläche der Ankerklauen drücken.

   In den bis  her bekannten Ankerhemmungen bildet die  Anschlagfläche der Ankerklauen mit der  Senkrechten zur Verbindungslinie     zwischen          Anschlagpunkt    und Ankerdrehachse einen  positiven Winkel von etwa 150, der positiver  Zugwinkel genannt wird. Durch diesen     Zug-          Winkel    wird die Ankerklaue gegen das Zen  trum des Ankerrades gezogen und hält so die  Ankergabel in ihrer Ruhestellung an. Diese  bekannte Anordnung hat zwei Nachteile:  1. Es wird bei der raschen     Auslösbewe-          gung    der Ankergabel durch die     Unruhwelle     durch die schiefe Ebene der Ankerklaue das  Rad zurückgeworfen.

   Diese     Rückwärtsbe-          schleunigung    des     Ankerrades    verzehrt Ener  gie und verspätet den Beginn des Kraft  impulses des     Ankerradzahnes    auf die Hebe  fläche der Ankerklaue.  



  2. Es nimmt der Widerstand gegen die  Auslösung des Ankers aus seiner Ruhestel  lung gegen das Ende des     Auslösungsvorgan-          ges    noch zu, was wiederum einen ziemlich  grossen Verlust in der     Energieübertragung       des     Ankers    auf die     Unruhwelle    verursacht,  welcher Verlust durch Abfall der Amplitude  des Schwingsystems zum Ausdruck kommt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese  Nachteile in Ankerhemmungen für Uhrwerke  zu beheben, und zwar dadurch, dass die An  kerklauen so am Anker angeordnet sind, dass  die Ebenen, in welchen der Eingriffsflächen  teil der Ankerklauen beim jeweiligen Eingriff  in einem     Ankerradzahn    liegt, mit der durch  den     Eingriffspunkt    und der Drehachse des  Ankers gehenden Verbindungslinie einen  Winkel bilden, der mindestens 900 und höch  stens 1150 beträgt, und dass das vorüber  gehende Anhalten der hin und her schwin  genden Ankergabel in ihren Endlagen durch  magnetische Mittel erfolgt, die zwei diese  Endlagen bestimmende     Begrenzungsanschläge     aus     magnetisierbarem    Material aufweisen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind in  den     Fig.1    und 2     zwei    Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.  



  In     Fig.1    ist     a    das Ankerrad einer Anker  hemmung,     und    b ist der     Anker    mit der Anker  gabel     b1.    Dieser Anker     b    ist mit zwei Anker  klauen, der     Eingangsklaue        c1    und der Aus  gangsklaue c2, versehen.

   Die beiden Anker  klauen     cl    und e2 stehen in der Eingriffsstel  lung senkrecht zur Verbindungslinie     zwischen     dem Drehzentrum des Ankers und dem Be  rührungspunkt der Ankerklaue mit dem An  kerzahn, statt wie üblich zur Senkrechten  einen Winkel (sog. positiver Zugwinkel) von  + 150 zu     bilden,    wie strichpunktiert angege-           ben.    Die     Ankerklaue   <B>ei</B> könnte jedoch auch  einen negativen     Winkel    von einigen Graden  (z. B. bis -250) zur genannten     Senkrechten     bilden, wie in     Fig.1    für die Eingangsklaue     ei          punktiert    angegeben ist.

   Das vorübergehende  Anhalten der Ankergabel in ihren     Endlagen     findet hier auf magnetischem Wege statt. Zu  diesem Zwecke sind links und rechts der An  kergabel     b1    zwei Dauermagnete als Anschlag  stifte     e1    und e2 angeordnet, während die zum  Beispiel aus Stahl oder Messing bestehende       Ankergabel        0l        mit    einer leichten Weicheisen  armatur, z.

   B. in Form eines Stiftes     f,    ver  sehen ist, die von den magnetischen Anschlag  stiften     e1    und     e2    angezogen wird: Dank der  hier getroffenen Massnahmen fallen nun die  von den Ankerklauen beim Schwingen des       Ankers    sonst auf das Ankerrad periodisch  ausgeübten Impulse im     Rückwärtssinne    weg  und die beim Austritt der     Ankerklaue    aus  dem Ankerrad auf den Anker ausgeübte Zug  kraft, vermöge welcher, wie eingangs erwähnt  wurde, die     Ankerklane    gegen das Zentrum des  Ankerrades gezogen wird, nimmt ab.

   Dadurch       wird    die Kraftübertragung durch den Anker  auf die     Unruhwelle    wesentlich besser, was sich  durch eine Zunahme der Schwingungsampli  tude der     Unruh    bis zu 600 auswirkt.  



  Das gleiche Ziel wird auch erreicht, wenn  die Ankerklaue c3 die Form     eines    Kreisseg  mentes mit Zentrum in der Drehachse des  Ankers b 1     aufweist,    wie in     Fig.    2 gezeigt ist.  Die Anschlagfläche der Ankerklaue c3 liegt  hier also auf einem Kreisbogen, dessen     Zen-          triun    in der Drehachse des Ankers liegt.  



  In beiden Fällen wird die Lage der     An-          kerklane   <B>ei</B> bzw.     c2    durch eine Orientierungs  ebene bestimmt, die beim jeweiligen Eingriff  eines     Ankerradzahnes    mit dieser     Ankerklaue     durch den Berührungspunkt dieser beiden  Teile (Zahn und Klaue) hindurchgeht und  senkrecht auf der Verbindungslinie zwischen  dem Drehzentrum des Ankers und diesem  Berührungspunkt steht. Im ersteren Fall       (Fig.1)    liegt die ebene Anschlagfläche der  Ankerklaue     cl    bzw. e2 in dieser Orientierungs  ebene selbst.

   Im zweiten Fall     (Fig.2)    wird    diese Orientierungsebene von der durch den  genannten Berührungspunkt gehenden     Tan-          gentialebene    gebildet. Wie oben erwähnt,  kann diese Ebene aber auch leicht gegen den  jeweils in Eingriff mit der Ankerklaue<B>ei</B>  oder c2 bzw.<B>e3</B> gelangenden Zahn des Anker  rades     ca    geneigt. sein, so dass sie einen nega  tiven Winkel bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ankerhemmung für Uhrwerke, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerklauen so am Anker angeordnet sind, dass die Ebenen, in welchen- der Eingriffsflächenteil der Anker klauen beim jeweiligen Eingriff in einen An kerradzahn liegt, mit der durch den Ein griffspunkt und der Drehachse des Ankers gehenden Verbindungslinie einen Winkel bil den, der mindestens 900 und höchstens 1150 beträgt, und dass das vorübergehende Anhal ten der hin und her schwingenden Ankergabel in ihren Endlagen durch magnetische Mittel erfolgt, die zwei diese Endlagen bestimmende Begrenzungsanschläge aus magnetisierbarem Material aufweisen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Ankerhemmung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffs flächen der Ankerklauen senkrecht zur ge nannten Verbindungslinie zwischen der Dreh achse des Ankers und dem Berührungspunkt von Ankerklaue und Ankerradzahn stehen. 2. Ankerhemmung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit Ankerklauen, deren Anschlagflächen eben sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlagflächen der Anker klauen in den durch die Eingriffspunkte ge henden senkrechten Ebenen liegen.
    3. Ankerhemmung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlag fläche der Ankerklauen auf einem Kreis bogen liegt, dessen Zentrum in der Drehachse des Ankers liegt, wobei der genannte An schlagflächenteil der Ankerklaue in der durch den Berührungspunkt gehenden Tangential- ebene liegt. 4. Ankerhemmung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Begrenzungsanschläge von stiftförmigen Dauermagneten gebildet sind, die anziehend auf einen an der Ankergabel vorgesehenen Teil wirken, sobald dieser, beim Hin- und Herschwingen dieser Gabel, in die Nähe der Dauermagnete gelangt.
CH274902D 1949-04-05 1949-04-05 Ankerhemmung für Uhrwerke. CH274902A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1517197A1 (de) * 2003-09-22 2005-03-23 Paul Gerber Hemmung für Uhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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