CH275116A - Elektrischer Türöffner. - Google Patents
Elektrischer Türöffner.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/0046—Electric or magnetic means in the striker or on the frame; Operating or controlling the striker plate
- E05B47/0047—Striker rotating about an axis parallel to the wing edge
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Description
Elektrischer Türöffner. Bei den bekannten elektrischen Türöff nern finden allgemein Klappanker-Relais Verwendung. Zur Wirkungsverbindung eines solchen Relais mit dem Glied, welches zum Öffnen auszulösen ist, in der Regel einem Drehzylinder, der am Türrahmen angeordnet ist und einen Schnappriegel der Tür selbst gefangen hält bzw. ihn freigibt, sind hierbei Hebel und Klinken erforderlich, die, um we nigstens einigermassen günstige Kraftver hältnisse zu erzielen, grosse Hebelarme erfor dern. Dadurch kommen grosse Massen in den Auslösemechanismus, was zu einem trägen Funktionieren des Öffners führt.
Der ganze Türöffner erhält eine grosse Bautiefe; so dass eine entsprechend grosse Ausnehmung am Türrahmen geschaffen werden muss, die eine Schwächung des Türrahmens zur Folge hat.
Vorliegende Erfindung bezweckt einen elektrischen Türöffner zu schaffen, bei wel chem die genannten Nachteile weitgehend vermieden werden können. Erfindungs gemäss ist das Element, welches das Öffnen der Tür freigibt, ein eine Sperrkante auf weisender Schwenkkörper, wobei eine An- Schlagkante des Schwenkkörpers mit der An schlagfJäche eines Halbzylinders einer par allel zum Schwenkkörper verlaufenden Welle zusammenarbeitet.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Darstellung der ersten Ausführungsform. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 1.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen Einzel heiten von zwei weiteren Beispielen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ist ein längliches, in Breite und Tiefe we nig ausladendes Gehäuse 1 in einer kleinen Nische im Falz 2 des Türrahmens eingelas sen. Das Gehäuse 1, welches .durch Zwischen wände 3, 3' in drei Kammern unterteilt ist, ist durch einen winkelförmigen Deckel 4 (nur in Fig. 2 gestrichelt angedeutet) abge schlossen. In der .obersten dieser Kammern ist die Solenoidspule 5 untergebracht. Der Anker 6 dieser Spule ist als gerader Stab ausgeführt und durchdringt die Zwischen wände 3, 3'.
In der mittleren Kammer ist das das Öffnen der Tür freigebende Element in Ge stalt eines Schwenkkörpers 7 angeordnet. Dieser Schwenkkörper, welcher von dem An ker 6 drehfrei koa-xial durchdrungen ist, ist in den Zwischenwänden 3, 3' frei drehbar ge lagert. Der Schwenkkörper 7, dessen Quer schnittsform aus Fig. 2 ersichtlich ist, hat eine Sperrkante 8, die mit einem Schnapp riegel 9 der Tür zusammenarbeitet. Ferner weist der Schwenkkörper 7 eine Anschlag kante 10 auf, die mit der Anschlagfläche 11' eines Halbzylinders 11 zusammengreifen kann.
Der Halbzylinder 11 ist aus einer Welle 12 herausgearbeitet, die in den Zwi- schenwänden 3, 3' parallel -zLun Schwing körper 7 an der Seite desselben gelagert ist, und die unter dem Einfluss eines sieh in ihrer Achsrichtiuig erstreckenden TorsiGns- drahtes 13 steht, welcher einerends an der Welle 12 und andernends an der obern Wand 3" befestigt ist.
Der Schwenkkörper 7 steht Letter .dem Einfluss einer Stabfeder 14, die in die Zwi schenwand 3 eingesetzt ist und gegen die Anschlagkante 10 des Schwenkkörpers wirkt. Die Stabfeder 14 ist innerhalb ,desjenigen Raumes angeordnet, den eine gedachte, zur Achse des Schwenkkörpers 7 konzentrische Zylinderfläche umschliesst, deren Radius gleich dem Abstand des von' der Schwenk achse am weitesten entfernten Teils des Schwenkkörpers von dieser Achse ist.
Die Welle 12 ist unterhalb der Zwischen wand 3 zu einem Arm 1.5 umgebogen, der einen Stift 16 aufweist. Im Gehäuse 1 ist eine Klappe 17 gelagert, die mit einem umgebo genen Lappen 18 mit Spiel in einen Schlitz 19 des Ankers 6 ragt. Die Klappe 17 weist eine Ansehlagkante 20 auf, die mit dem Stift .16 am Arm 15 zusammenwirkt. Der Halbzylinder 11 ist derart gelagert, dass bei Druck der Anschlagkante 10 des Schwenk körpers 7 .auf den Halbzylinder eine an Selbsthemmung grenzende Lagerreibung ent steht und dadurch der Druck auf die An schlagkante 20 der Klappe 17 verringert ist.
Das Klemmenbrett 21 für den Anschluss . der Solenoidspule 5 an eine Batterie bzw. einen Klingeltransformator ist in .der unter sten Kammer des Gehäuses 1 angeordnet.
In Ruhe- oder Bereitschaftslage des be schriebenen Türöffners ist die Solenoidsp-ale 5 nicht erregt. Die Klappe 17 liegt auf dem Stift 16 und hält mit ihrer Anschlagkante 20 den Arm 15 und :damit die Welle 12 arre tiert.
Die Anschlagkante 10 des Schwenkkör pers 7 ist durch die Fläche 11' .des Halb zylinders ider Welle 12 arretiert und die Fe dern 13 und 14 sind en_ tlastet oder haben ge ringe Vorspannung. Demzufolge ist der Schnappriegel 9 im öffner gefangen und die Tür ist in geschlossener Stellung verriegelt.
Wird nun die Solenoidspule 5 erregt, so wird dessen Anker 6 angezogen, wobei sich der Anker parallel zur Drehachse des Schwenkkörpers bewegt und mittels des Lap pens -18 die Klappe 17 mit ihrer Anschlag- kante 20 vom Arm 15 abhebt, so dass die Welle 12 zur Drehung frei wird und die Tür, welche eine Vorspanniuig in Sehliesslage hat, den Schwenkkörper 7 drehen kann, wobei der Schnappriegel 9 entriegelt wird und die Tür zum Eintreten geöffnet werden kann.
Durch die Drehbewegung der Welle 12 und des Schwenkkörpers 7 werden die Fe dern 13 und 14 gespannt und diese Federn bringen die Welle 12 und den Schwenk körper 7 nach dem Freiwerden des Schwenk körpers 7 wieder in die Verriegelungslage zurück, so dass die Klappe 17 bei nach dem Stromimpuls wieder sinkenden Anker 6 sich mit ihrer Anschlagkante 20 wiederum vor den Arm 15 legt und der Schwenkkörper 7 wieder in der Türschliesslage arretiert wird. Beim Schliessen der Tür, welches z. B. durch einen Türschliesser erfolgen kann, springt der Schnappriegel 9 hinter der Sperrkante 8 ein, und die Tür ist wieder verriegelt.
Bei der Ausführungsform nasch Fig. 4 liegt der Anker 6 des Solenoids seitlich der Achse des Schwenkkörpers 7, wobei, um eine zu grosse seitliche Verlagerung vermeiden zu können, ider Anker 6 einseitig abgeflacht ist.
Der Anker 6 liegt 'dann immer noch inner halb desjenigen Raumes, den eine gedachte, zur Schwenkachse des Körpers 7 konzen trische Zylinderfläche umschliesst, deren Ra dius gleich dem Abstand des von der Schwenkachse am weitesten entfernten Teils des Schwenkkörpers 7 von dieser Achse ist, so @dass die Baubreite und Bautiefe für das Gehäuse 1 hierdurch nicht beeinflusst werden.
Der Solenoidanker 6 kann auch mittels Rollkörpern mit der Sperrwelle 12 zusam men arbeiten. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 5 dargestellt. Am Ende des An kers 6 sind zwei aneinanderliegende Rollen 22 vorgesehen, die sich zwischen einer am Gehäuse 1 vorgesehenen Keilbahn 23 und einer mit kleinem Anzug versehenen An schlagfläche 24 am Arm 15 der Welle 12 be wegen. Ist das Solenoid nicht erregt, so lie gen,die Rollen 22 zwischen der Keilbahn 23 und der Anschlagfläche 24; der hier nicht dargestellte Schwenkkörper ist gesperrt und hält die Tür geschlossen.
Erhält das Solenoid einen Stromimpuls, so wird sein Anker 6 gehoben und die Rollen 22 laufen über die Bahnen 23, 24 ab, bis der Arm 15 von den Rollen 22 frei wird und die Entrie- gelung des Türöffners erfolgt. Nach dem Aufhören des Stromimpulses sinken .der An ker 6 und damit die Rollen 22 wieder. Die Rollen laufen wieder auf die Bahnen 23, 24 und der Sperrzustand wird wieder her gestellt.
Die dargestellten und beschriebenen Tür öffner weisen gegenüber den bekannten Aus führungsformen folgende Vorteile auf : Si chere Sperrung, die zum Öffnen der Tür erforderliche Kraft ist gering und es sind nur kleine Hebel und somit kleine Massen vorhanden. Hierdurch, sowie durch die An- Wendung eines Solenoids mit parallel zur Drehachse des Schwenkkörpers liegendem An ker kann eine kleine Bautiefe sowie eine ge ringe Baubreite des Öffners erzielt werden, was für .den Einbau in den Rahmen einer Tür günstig ist,
indem nur eine kleine dem Türrahmenfalz angepasste Ausnehmung er forderlich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Türöffner, dadurch gekenn zeichnet, dass das Element, welches das Öff nen der Tür freigibt, ein eine Sperrkante aufweisender Schwenkkörper ist, wobei eine Anschlagkante des Schwenkkörpers mit der Anschlagfläche eines IIalbzylinders einer parallel zum Schwenkkörper verlaufenden Welle zusammenarbeitet. UNTERANSPRÜCHE: l..Elektrischer Türöffner nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Auslösung der Sperrung ein Solenoid vorgesehen ist, wobei sich der Anker des Solenoids beim Erregen desselben parallel zur Drehachse des Schwenkkörpers bewegt. 2. Elektrischer Türöffner nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkkörper drehfrei koaxial vom Anker des Solenoids durchdrungen ist. 3.Elektrischer Türöffner nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker des Solenoids seitlich der Achse des Schwenkkörpers, aber innerhalb desjenigen Raumes angeordnet ist, den eine gedachte, zur Achse des Schwenkkörpers konzentrische Zy linderfläche umschliesst, deren Radius gleich dem Abstand des von der Schwenkachse am weitesten entfernten Teils des Schwenkkör pers von dieser Achse ist.4. Elektrischer Türöffner nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Möglichkeit der Drehung der den Hohl zylinder aufweisenden Welle von einer Klappe abhängt, die ihrerseits mit dem Anker des Solenoids wirkungsverbunden ist, derart, dass bei nicht erregtem Solenoid die Klappe die Welle gegen Drehen sperrt und der Halb zylinder den Schwenkkörper in Sperrlage der Tür hält, und bei Erregen .des Solenoids des sen Anker die Klappe aus der Stellung, in welcher sie auf :die Welle einwirkt, heraus bringt, so dass :diese sich drehen und den Schwenkkörper zum Öffnen .der Tür freigeben kann. 5.Elektrischer Türöffner nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass .der Halbzylinder derart gelagert ist, dass bei Druck der Anschlagskante :des Schwenkkör pers eine an Selbsthemmung grenzende La gerreibung entsteht und dadurch der Druck auf die Anschlagkante der Klappe verrin gert ist. 6.Elektrischer Türöffner nach Unteran spruch 4, .dadurch gekennzeichnet, dass die Welle einen Arm hat, der einen Stift auf weist, und dass die Klappe mit einem umgebo genen Lappen in einen Schlitz des Ankers des Solenoids ragt und eine Anschlagkante auf weist, derart, .dass bei entregtem Solenoid die Klappe mit ihrer Anschlagkante auf dem Stift liegt und den Arm mit der Welle ge- perrt hält,während beim Erregen des <B>I</B> Solenoids dessen Anker die Klappe vom Arm abhebt und die Welle und den Schwenkkörper zum Türöffnen freigibt. 7.Elektrischer Türöffner nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rückführung der Welle und des Schwenk körpers in nie Schliesslage die Welle mit einer sich in der Wellenachsrichtung erstreckenden Torsionsfeder versehen ist und der Schwenk körper mit einer Stabfeder zusammenarbeitet, die innerhalb desjenigen Raumes angeordnet ist, den eine gedachte, zur Achse des Schwenk körpers konzentrische Zylinderfläche um schliesst, deren Radius gleich .dem Abstand des am weitesten von .der Schwenkachse ent fernten Teils des Schwenkkörpers von dieser Achse ist. B.Elektrischer Türöffner nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule und .der Anker des Solenoids, die Aas lösemittel zwischen dem Solenoidanker und dem Schwenkkörper, sowie die Anschlussklem- men zum Solenoid und eingefügte Zwischen wände in einem länglichen Baukörper unter gebracht sind, welcher Baukörper bestimmt ist, längs des Schliessfalzes der Tür angeord net zu werden, an welcher der Öffner zur Ver wendung gelangen soll. 9.Elektrischer Türöffner nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker des Solenoids mittels Rollkörpern und einer Keilbahn auf den Schwenkkörper sper rend bzw. freigebend wirkt.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026193B (de) * | 1954-12-16 | 1958-03-13 | Fritz Fuss | Elektromagnetisch betaetigbarer OEffner fuer Tuerschloesser |
| DE1026657B (de) * | 1953-02-14 | 1958-03-20 | Fritz Fuss | Elektrischer Tueroeffner |
| DE1030725B (de) * | 1955-03-05 | 1958-05-22 | Fritz Fuss | Elekktrischer Tueroeffner |
| DE3405441A1 (de) * | 1984-02-15 | 1985-08-22 | Fritz Fuss Kg, 7470 Albstadt | Elektrischer tueroeffner |
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1949
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1950
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1953
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Also Published As
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