CH275528A - Verfahren zur Herstellung von Fussbodenbelagteilen mit Stirnholzlauffläche und Fussbodenbelagteil, hergestellt nach diesem Verfahren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Fussbodenbelagteilen mit Stirnholzlauffläche und Fussbodenbelagteil, hergestellt nach diesem Verfahren.Info
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Description
<B>Verfahren zur Herstellung von</B> Fu & bodenbelagteilen <B>mit</B> Stirnholzlauf$äche <B>und</B> Fu & bodenbelagteil, <B>hergestellt nach diesem Verfahren.</B> Vorliegende Erfindun- bezieht sieh auf ein Verfahren zur Herstellung von Fussboden.- belagteilen mit Stirnholzlauffläehe und einen FulAodenbelagteil, hergestellt nach diesem Verfahren, bei welchem Stirnholzteile auf einer Langliolzunterlalge aufgeleimt sind.
Bei Ii'ul'ibö(li#n mit auf einer llangholzunterlage aufgeleimten Stirnholzteilen sind diese im Ge gensatz zum Holzpflaster meistens höchstens 2 cm hoch, wodureb die Stirnholzteile das Be streben haben, sich quer zur Faserrichtung zu verziehen, was beim Austrocknen der Stirn holzteile Risse verursacht und bei Aufnahme von Feuchtigkeit ein Werfen des Bodens ver ursacht, so dass die Stirnholzteile von ihrer Unterlage abspringen,
weil die Leimstellen Stirnholz/Langholz weniger fest aufeinan der haften als Langholz auf Langholz.
Das vorliegende Verfahren bezweckt nun, zu verhindern, da.ss sich der Stirnbolzbelag wirft. und von der Unterlage abspringt.
Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass als Stirnholzteile Holzteile ver wendet werden, deren Stirnliolzlauffläche in der Länge und Breite 7 em nicht übersteigt, und dass diese Stirnholzteile mit einem Zwi schenraum von 1 bis 2 mm aneinandergereiht und dass die Leimstellen zwischen ihnen und der Langholzunterlage mit ineinandergreifen- den Teilen versehen werden.
Der Fussbodenbelagteil gemäss der Erfin dung kennzeichnet sieh dadurch, dass die Stirnholzteile mit Vorsprüngen in Vertiefun gen der Langholzunterlagen eingreifen.
In beiliegender Zeichnung sind beispiels weise Ausführungsformen des Fussbodenbelag teils gemäss ,der Erfindung veranschaulicht und an Hand derselben im folgenden auch (las Verfahren gemäss der Erfindung beispiels weise erläutert. Es zeigt: Fig.1, 2, 3 und 4 mit Stirnholzteilen ver leimte Latten im Auerschnitt, Fig. 5 mit Stirnholzteilen verleimte Latten mit ihren Längsseiten aneinandergefügt, Fig.6 mit Stirnholzteilen verleimte Lat ten mit ihren Stirnseiten aneinandergefügt;
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht zii Fig. 6, Fig.8 eine aus mit Stirnholzteilen ver leimten Latten zusammengefügte Bodenplatte, Fig. 9 eine solche Platte mit. Zwischenräu men zwischen den einzelnen Latten; Fig.10 und 11 zeigen Stirnholzteile mit Pfropfen versehen, welche dazu bestimmt sind, auf einen Fussboden, beispielsweise einen Riemenboden, aufgeleimt zu werden; Fig. 12 zeigt die Verlegung der Stirnholz teile auf einen Fussboden.
Als Langholzunterlage dienen bei -den in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Fussbodenbelag teilen Latten 1, auf welche Stirnholzstüeke 2 aufgesetzt sind, deren Breite ungefähr der Breite der Latten 1 entspricht.
Nach Fig.l sind sowohl die Latte 1 als auch die Stirnholzteile 2 zahnstangenförmig ausgefräst, so dass die beiden Teile ineinander- greifen, wodurch eine Verleimung des Teils nicht. nur mit Stirnholzfläehen 3, sondern auch an den Flankenflächen 4 erfolgt.
Durch das Ineinander-reifen von Stirnholzteilen und Langholzunterlage wird erstens ein Verziehen der beiden Stücke zueinander weitgehend ver hindert, und zweitens ist ein Abspringen des Stückes ? nicht möglieli, weil die Leimung aueli an den Flanken 4 erfolgt, die bekannt lich besser haftet. In Fig.l ist. das aufge setzte Stirnholzstüel; '_' um den Betrag a von etwa 1 mm Sehmäler als die Latte 1 und steht.
auf einer Seite um diesen Betrag a. von der Latte zurück, so dass beim Aneinanderleimen der Latten 1 zwischen den St.üeken ? ein Zwischenraum a. entsteht.
Nach Fig.'weist die Latte lcr Ausfrä- sungen auf, in welche die Rippen 6 des Stirn holzteils ?a eingreifen.
Fig. 3 zeigt eine Ausführung, bei welcher die Latte 1b Nuten 8 und der Stirnholzteil '?b Nuten 9 aufweist, in welche Leisten 10 irreifen.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Latte 1c eine sehwalbensehwanz- förinige -Nut 11 aufweist, in welche der sehwal- benscliwanzförmige Vorsprung 15 des Stirn holzteils 2c eingreift. Zweehmässig sind Zwi- sehenräunie 16 vorgesehen, in denen sieh der ausgequetschte Leim ansammeln kann.
Nach Fig.5 sind mit Stirnholzteilen ver leimte Latten 17 und 18 aneinandergereiht und zu einer Platte verleimt. An und für sieh würde es genügen, die Längsseiten der Latten stumpf aneinanderzuleimen, wobei in folge des Zurückstehens der aufgeleimten Stirnholzteile 2cc der Zwischenraum a, entsteht. Dieser Zwischenraum a wird gemäss Fig.5 durch Zwischenleimen eines Streifens \'2 bzw. ?3 erzeugt. Derselbe kann aus einem Holz span oder einem Karton bestehen.
Die aus mit Stirnholzteilen verleimten Latten 17, 18 zu sammengefügten Platten werden beim Ver legen des Fussbodens aneinandergereiht und mittels Streifen 24 und Federn 25 miteinan der verbunden. Die Zwischenstreifen \?4- sind nielit erforderlich, wenn, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, die aufgeleimten Stirnholzteile um das -Mali a. Sehmäler sind als die Latte.
Die Latten könnten auch mit Längsnut. und Kamm ausgeführt sein. Naeli Fig. 6 und 7 sind die aus mit Stirnholzteilen verleimten, durch Querverbindungen 19 bzw. <B>'</B>0 zusannnenge- haltenen Latten gebildeten Platten an ihrer Stirnseite mit tiefen guten versehen,
so da13 sie mittels Federn '-17 aneinandergereiht und miteinander verbunden werden können und noch genügend Raum bleibt, um beim Ver legen des Fussbodens eine Feder ?8 einzu setzen.
Fig. 8 zeigt eine Platte, in welche die mit Stirnholzteilen _ versehenen Latten 1 mit Randleisten 30 zusammengehalten sind, wobei eine Verbindungsleiste 31 zur Mstützung und zur Verbindung der Latten in deren -litte vorgesehen ist.
Fig. 9 zeigt eine ähnlielie Platte mit grösserem Zwischenraum B zwischen den Stirnholzteilen, bei welcher die Latten 1 mit Randleisten 33 und 3-1 zusammengehalten sind.
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen eine lIög- liehkeit, einen vorhandenen Fussboden mit Stirnholzlauffläehe zu versehen. Zu diesem Zwecke werden die Stirnholzstüeke <B>35</B> gemäss Fig. 10 mit zi-lindrisehen Zapfen :
36 oder ge mäss Fig.ll mit konischen Zapfen 36r vei#- sehen, die in entsprechende, zu bohrende Lö- eher im vorhandenen Fussboden eingreifen. Die Löcher der Stii@nliolzstüel@e 3:
5 -erden zweekmässio, mittels Schablonen gebohrt, und mit einer analogen Schablone werden Löeliei, in den Fussboden eingebohrt, so dass beim Aufleimen der @tirnliolzstüelze 35 die Zwi schenräume<I>n</I> und b entstehen.
Die beschriebenen Fussbodenbelagteile mit Stirnholzlauffläelie ermö-lieben die Verwer tung von Holz zii Fussböden, das sonst. mir als Feuerholz brauebbar wäre, und da die Stirnholzseiten des Holzes, wie allgemein be kannt, widerstandsfähiger ist als die Lang- liolziauffläelie, können\ in der vorge_Sehla- genen Weise billige, dauerhafte und vor allein warme Fussböden hergestellt werden.
Die zwischen den\ Stirnliolzstüelzen des fertigen Fussbodens verbleibenden Zwisehen- räume a und b füllen sieh beim Schleifen des Bodens und bilden eine elastische Zwischen lage. Beim Bohnen des Fussbodens schmieren sieh diese Zwischenräume zu, so dass ein Ein dringen von Staub vermieden wird.
Claims (1)
- I' ATEM TANSPR.VCHE I. Verfahren zur Herstellung von Fuss bodenbelagteilen mit Stirnholzlauffläehe, bei welchen die Stirnholzteile auf eine Langholz unterlage aufgeleimt werden, dadurch ge- kennzeielinet, dass als Stirnholzteile Holzteile verwendet erden, deren Stirnholzlauffläelie in der Länge und Breite 7 cm nicht über steigt, und dass diese Stirnholzteile mit einem Z wisehenraum von 1 bis 2 mm aneinander gereiht.und dass die Lehnstellen zwischen ihnen und der Langholzunterlage mit inein- anderg-reifenden Teilen versehen werden. 1I. Fussbodenbelagteil, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Stirnholzteile mit Vorsprüngen in Vertiefungen der La.ng- holzunterlage eingreifen.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fussbodenbelagteil nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirn holzteile in Abständen von 1. bis \? mm auf einer Latte aufY,eleimt sind. ?. Fussbodenbelagteil nach Patentansprueli II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Stirnholzteile -am 1 bis 2 mm schmäler sind als die Latte und auf einer Seite mit der Latte bündig sind, während sie auf der andern Seite zurückstehen.3. Fussbodenbelagteil nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet., dass mehrere mit Stirnholz teilen verleimte Latten mit ihren Längsseiten aneinandergeleimt sind. 4. Fussbodenbelagteil nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 1 mit mit Stirnholz teilen ihrer Breite verleimten Latten, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere solcher Latten unter Zwischenlage von Zwischenstreifen an ihren Längsseiten zusammengeleimt sind.5. Fussbodenbelagteil nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere mit Stirnholzteilen ver leimte Latten mittels Querverbindungen mit einander verbunden sind. 6. Fussbodenbelagteil nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere mit. Stirnholzteilen ver leimte Latten auf ihrer Stirnseite Nuten auf weisen, in denen Querverbindungsleisten und eine die Stirnenden von Latten verbindende Feder vorgesehen sind. 7. Fussbodenbelagteil nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere mit.Stirnholzteilen ver leimte Latten mit Endleisten zu einer Platte zusammengefügt sind.
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| CH275528D CH275528A (de) | 1949-07-28 | 1949-07-28 | Verfahren zur Herstellung von Fussbodenbelagteilen mit Stirnholzlauffläche und Fussbodenbelagteil, hergestellt nach diesem Verfahren. |
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