CH308955A - Verfahren zum Zusammenstückeln von Ausschnitten aus verasteten Holzbrettern zu fehlerfreien Holzplatten und nach diesem Verfahren hergestellte Holzplatte. - Google Patents
Verfahren zum Zusammenstückeln von Ausschnitten aus verasteten Holzbrettern zu fehlerfreien Holzplatten und nach diesem Verfahren hergestellte Holzplatte.Info
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- B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
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Description
Verfahren zum Zusammenstückeln von Ausschnitten aus verasteten Holzbrettern zu fMera freien Holzplatten und nach diesem Verfahren hergestellte Holzplatte. Für Zimmerböden, eventuell aber auch für Holzmöbel wie Tischplatten werden feh lerfreie Holzplatten verlangt, die nach be kannten Verfahren aus Holzstücken zusam mengeleimt werden, welche aus v erasteten Bretteid minderer Qualität ausgesägt wer den. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren dieser Art, welches sich von bekannten Verfahren dadurch unter scheidet, dass aus annähernd in der natür lichen Holzfaserrichtung geschnittenen Bret tern durch parallele Sehr ägschnitte gleicher Distanz Holzstreifen ausgeschnitten werden, dass durch Schnitte in Richtung der Holz fasern die Fehlerstellen ausgeschnitten und die fehlerfreien Teile zu Streifen zusammen geleimt werden, bei denen die Holzfasern und die Leimfugen in gleicher Richtung schräg zu den Seitenflächen des Streifens stehen. An Hand der beiliegenden Zeichnung werden nachfolgend das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise und Ausführungs beispiele von nach diesem Verfahren herge stellten Holzplatten näher erläutert. Es zeigen: Fig.1 eine Draufsicht auf einen Teil eines fehlerhaften Naturholzbrettes, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Holz platte gemäss der Erfindung, Fig. 3 bis 6 Varianten. Gemäss Fig.1 dienen als Ausgangsmate rial Holzbretter B minderer Qualität, das heisst Holzbretter, die Äste und anderer Feh lerstellen aufweisen. Die Seitenflächen bi, b2 des Brettes stehen annähernd parallel zu den Holzfasern. Durch parallele Schrägschnitte s, die un ter 45 zu den Seitenflächen bi, b2 der Bret ter stehen und durch Schnitte t, die parallel zu den Seitenflächen b1, b2 der Bretter ste hen, werden nun Streifenstücke F mit Feh lern herausgeschnitten, so dass Streifenstücke S ungleicher Länge, aber gleicher Breite übrig bleiben, die fehlerfrei sind und deren . Faserrichtungen unter 45 zu ihren Seiten flächen, das heisst zu den Schrägschnitten s stehen. Die Stücke F werden weggeworfen, während ans den fehlerfreien Stücken S, zum Beispiel nach Fig. 2, fehlerfreie Holzplatten C zusammengestückelt werden. Eine solche Holz platte C besteht aus aneinandergeleimten Streifen U1, <I>U2, U3,</I> U4 <I>usw.</I> aus aneinander- geleimten, fehlerfreien Streifenstücken S (s. Fig. 1), wobei die Streifenstücke S an den Schnittstellen t aneinandergeleimt sind. In jedem Streifen verlaufen die Fasern parallel zueinander und schräg zu den Sei tenkanten der Streifen, so dass die Leim fugen t zwischen den Streifenteilen fast nicht bemerkt werden. In benachbarten Streifen stehen die Faserrichtungen unter 90 zuein ander, so dass sich eine schöne Streifenmuste rung ergibt. In dieser Weise können grössere Holzplat ten hergestellt werden, die sich beispielsweise als Tischplatten verwenden lassen. Es ist aber auch möglich, Platten von bestimmten Norm grössen auf diese Weise herzustellen, die als Boden verlegt werden können. Nach Fig. 3 sind die Streifenstücke S auf eine Tragscheibe A aufgeleimt, die mit Nuten a1, a2 versehen ist, damit benachbarte Platten durch Nut-Federverbindung miteinander ver bunden werden können. Gemäss den Fig. 4 und 5 sind Streifen ZT rechteckiger Form, die aus Streifenstficken S zusammengestückelt sind, zu einem. FischgTat- muster (Fig. 4) bzw. zu einem Würfelparkett- muster (Fig.5) zusammengesetzt. Das beschriebene Verfahren führt mit sehr geringen Abfällen zu fehlerfreien Holz platten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Zusammenstückeln von Ausschnitten aus verasteten Holzbrettern zu fehlerfreien Holzplatten, dadurch gekenn zeichnet, da.ss aus annähernd in der natür lichen Holzfaserrichtung geschnittenen Bret tern durch parallele Schrägschnitte (s) glei- eher Distanz Holzstreifen ausgeschnitten werden, dass durch Schnitte (t) in Richtung der Holzfasern die Fehlerstellen ausgeschnit ten und die fehlerfreien Teile zii Streifen zusammengeleimt werden, bei denen die Holzfasern und die Leimfugen in gleicher Richtung schräg zu den Seitenflächen des Streifens stehen.II. Nach dem Verfahren von Patentan spruch I hergestellte Holzplatte aus zu Strei fen gleicher Breite zusammengeleimten Strei fenstücken, deren Seitenflächen schräg und deren Stirnkanten parallel zu der Faserrich tung stehen. UNTERAI\TSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Schrägschnitte unter 45 zur Faserrichtung geführt werden. 2. Verfahren nach I: nter anspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen so miteinander verleimt werden, dass die Faser richtungen benachbarter Streifen unter 90 zueinander stehen.3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen zu Würfelparkettplatten zusammengesetzt wer den (Fig.5). 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen zii Fisehgratparkettplatten zusammengesetzt wer den (Fig.4). 5. Verfahren nach Patentanspiiieh I, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen auf Tragscheiben aufgeleimt werden (Fig.3). 6.Verfahren nach Unteransprueh 5, da durch gekennzeichnet, dass die Tragscheiben an den Seitenflächen mit Nuten versehen werden, um die Platten mit benachbarten Platten durch eine Nut-Federverbindung zu verbinden. 7. Holzplatte nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Leimfugen von aneinander anstossenden Streifenstücken un ter 45 zu den Seitenflächen der Streifen stehen. B. Holzplatte nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen auf Tragscheiben aufgeleimt sind (Fig.3). 9.Holzplatten nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Fasern be nachbarter Streifen unter 90 zueinander stehen. 10. Holzplatten nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen zu Würfelparkettmustern zusammengesetzt sind (Fig. 5). 11. Holzplatte nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Streifen zu Fisehgratmustern zusammengesetzt sind (Fig. 4) .
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH943972X | 1953-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH308955A true CH308955A (de) | 1955-08-15 |
Family
ID=4549618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH308955D CH308955A (de) | 1953-03-07 | 1953-03-07 | Verfahren zum Zusammenstückeln von Ausschnitten aus verasteten Holzbrettern zu fehlerfreien Holzplatten und nach diesem Verfahren hergestellte Holzplatte. |
Country Status (2)
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Also Published As
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| DE943972C (de) | 1956-06-07 |
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