Lichtrückstrahler. Die vorliegende Erfindung bezieht .sieh auf einen Lichtrückstrahler mit einer Schicht kleiner durchsichtiger Kugeln, die teilweise in einer Bindeschicht. eingebettet sind und mit einem liehtreflektierenden Hintergrund derart zusammenwirken, dass auch geneigt zur Ebene des Liehtrüekstx-ahlers einfallende Liehtstrahlen angenähert fegen die Licht quelle zurüekgeworfen werden.
Der erfindungsgemässe Lichtrüekstrahler ist dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den freiliegenden Teilen der Kügelehen lie gende Oberfläehenteil des Lichtrückstrahlers bezüglich der Lichtreflexion andere Eigen schaften aufweist als der genannte Hinter grund, so dass der Lichtrückstrahler bei dif fuser Tagesbeleuchtung anders erscheint als nachts bei Beleuchtung durch ein konzentrier tes Liehtstrahlenbündel, das durch die Kügel chen dringt und am lichtreflektierenden Hintergrund reflektiert wird.
Der erfindungsgemässe Lichtrückstrahler kann beispielsweise zur Herstellung von im Freien verwendeten Signalen, Zeichen, Mar kierungen usw., sowie von Reklameeinrieh- tungen verwendet werden.
Die Erfindung lässt sieh am besten an Hand der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutern.
Die Fig. 1, 2, 3 und .1 sind vergrösserte, schematische Schnitte durch verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemässen Lichtrückstrahlers, die eher das Prinzip er- läutern als objektgetreue Schnitte darstellen sollen. So sind die Kugeln weiter auseinander gezeichnet, als dies in Wirklichkeit der Fall sein wird.
Jeder Kreis stellt einen vollen Um fang dar, was in einem wahren Schnitt nicht der Fall wäre, da die Kugeln kaum reihen weise, sondern derart. angeordnet sind, dass eine Sehnittebene bei einer Serie benachbar ter Kugeln nur zum Teil gerade die Kugel- mittelpunkte schneidet.
Fig. 1 stellt einen schematischen Schnitt. durch einen Lichtrückstrahler dar, der eine mit einer lichtreflektierenden Schicht 11 ver sehene Unterlage 10 aufweist, die starr oder biegsam sein kann. Die Schicht 11 bildet einen lichtreflektierenden Hintergrund. Der lichtreflektierende Hintergrund kann aber auch durch die Oberfläche der Unterlage selbst gebildet werden. Die Schicht 11 kann aus einer gesondert hergestellten lichtreflek tierenden Folie oder aus einem durch Auf tragen eines flüssigen Materials und an sehliessendes Trocknen, oder Härtenlassen hergestellten Überzug, der beispielsweise pig mentiert sein kann, bestehen.
Der lichtreflek tierende Hintergrund 11 ist mit. einem licht reflektierenden Bindemittel 12 bedeckt, wel ches derart pigmentiert ist, dass eine Refle xion von Licht der gewünschten Farbe erzielt wird. In diesem Zusammenhang werden so wohl weiss pigmentierte Bindemittel als auch Bindemittel, die Farbpigmente, z. B. gelbe, orangefarbene, blaue, grüne Pigmente usw. enthalten, als gefärbt bezeichnet. Eine Schicht von nahe beieinander liegenden, kleinen, durchsichtigen Kugeln 13, z. B. Glasperlen, ist teilweise in der Bindeschicht eingebettet.
Die Kiigelchensehicht kann derart erzeugt werden, da.ss man die Kügelchen auf die noch nicht trockene oder erhärtete Bindemittel- sehieht aufbringt und niederdrüekt, so dass die Kügelchen mit dem reflektierenden Hin tergrund 11 in Berührung treten oder leicht in diesen eindringen.
Die Bindesehieht 1.2 weist eine solche Dicke auf, dass die Kugeln dem einfallenden Licht teilweise direkt aus- gesetzt sind, wobei das Bindemittel etwas mehr als die Hälfte der Oberfläche jedes einzelnen Kügelchens umfasst, so dass die Kugeln festgehalten sind. Das Bindemittel liegt infolge Kapillarwirkung in unmittel barer Nähe der Kügelehen höher als in der Mitte zwischen ihnen..
Gemäss der vorliegenden Erfindung sind nun der lichtreflektierende Hintergrund 11 und das reflektierende Bindemittel 12 hin sichtlich der Farbe des reflektierenden Lich tes voneinander verschieden. So kann z. B. der erstere weiss und das letztere gelb sein.
Äussere Reflexion von einfallenden Licht strahlen erfolgt an den zwischen den Kügel- ehen liegenden äussern Flächenteilen des Bindemittels, wie dies für den Lichtstrahl (a) erläutert ist. Anderseits werden Licht strahlen, die in einem beträchtlichen Ein fallswinkel zur Ebene des Lichtrückstrahlers auf die Kugeln auftreffen und in diese ein dringen, durch das reflektierende Bindemit tel dort reflektiert, wo dieses unter Bildung einer reflektierenden Zone die eingesehlosse- nen Oberflächenteile der Kügelchen berührt, wie dies für den Lichtstrahl (b) gezeigt ist.
Ist dieses Bindemittel z. B. gelb, so erscheint der Lichtrfickstrahler im diffusen Tageslieht betrachtet gelb und weist das gleiche Aus sehen wie eine gewöhnliehe gelb gestrichene Signalfläche auf. Ist das Bindemittel weiss, so erscheint. der Lichtrückstrahler bei Tag weiss, usw.
So bietet. die Oberfläche eines Signals von erfindungsgemässem Aufbau im diffusen Tageslicht einen Anblick, der in
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erster <SEP> Linie <SEP> durch <SEP> die <SEP> Farbe <SEP> des <SEP> Bindemit tels, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> die <SEP> Bügelehen <SEP> eingebettet
<tb> sind, <SEP> bestimmt. <SEP> wird. <SEP> Die <SEP> Kügelchen <SEP> die <SEP> einen
<tb> Durchmesser <SEP> von <SEP> eirii;
,en <SEP> Hundert.stelmilli metern <SEP> aufweisen <SEP> können, <SEP> sind <SEP> im <SEP> allgemei nen <SEP> für <SEP> .den <SEP> Beobachter <SEP> sogar <SEP> aus <SEP> kurzer
<tb> Entfernung <SEP> einzeln <SEP> nicht <SEP> sichtbar, <SEP> so <SEP> dass
<tb> die <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> l,ielitrüekstrahlers <SEP> den
<tb> Anschein <SEP> erweckt, <SEP> als <SEP> ob <SEP> sie <SEP> mit <SEP> einem
<tb> gleichmässigen <SEP> Anstrich <SEP> von <SEP> der <SEP> Farbe <SEP> des
<tb> Bindemittels <SEP> bedeckt <SEP> sei. <SEP> Unter <SEP> den <SEP> Bedin gungen <SEP> der <SEP> Sieht. <SEP> bei <SEP> Tag <SEP> wird <SEP> die <SEP> äussere <SEP> Er seheinung <SEP> des <SEP> Liehtrüekstraliler,;
<SEP> nur <SEP> gering fügig <SEP> durch <SEP> die <SEP> Anwesenheit <SEP> und <SEP> die, <SEP> Farbe
<tb> des <SEP> liehtreflektierenden <SEP> Hintergrundes <SEP> 11
<tb> beeinflusst.
<tb> Im <SEP> folgenden <SEP> wird <SEP> nun <SEP> jene <SEP> Art <SEP> der
<tb> Rückstrahlung <SEP> beschrieben, <SEP> die <SEP> in <SEP> I:rsehei nttng <SEP> tritt, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Lielitriiekstrahler <SEP> durch
<tb> ein <SEP> konzentriertes <SEP> Liehtstrahlenbünclel <SEP> be leuchtet <SEP> wird <SEP> und <SEP> sieh <SEP> der <SEP> Beobachter <SEP> in <SEP> der
<tb> Nähe <SEP> der <SEP> Aclise <SEP> des <SEP> Strahlenbündels <SEP> befin det. <SEP> Dieser <SEP> Fall <SEP> lie-t <SEP> dann <SEP> vor, <SEP> wenn <SEP> sieh
<tb> nachts <SEP> ein <SEP> Automobil <SEP> einem. <SEP> Landstrassen si.gnal <SEP> nähert. <SEP> Dasi;
nnal <SEP> ist <SEP> für <SEP> den <SEP> Beob achter <SEP> sogar <SEP> dann <SEP> sichtbar, <SEP> wenn <SEP> er <SEP> so <SEP> weit
<tb> entfernt. <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> er <SEP> das <SEP> an <SEP> der <SEP> äussern <SEP> Ober fläche <SEP> des <SEP> Bindemittels <SEP> reflektierte <SEP> Licht
<tb> nicht <SEP> wahrnehmen <SEP> kann, <SEP> da <SEP> dieses <SEP> Licht,
<tb> wie <SEP> bei <SEP> einem <SEP> gewöhnlichen <SEP> Signal, <SEP> in <SEP> alle
<tb> Richtungen <SEP> zerstreut <SEP> wird.
<tb> Man <SEP> nehme <SEP> erstens <SEP> an, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Signal
<tb> senkrecht <SEP> neben <SEP> der <SEP> Strasse <SEP> und <SEP> praktisch <SEP> in
<tb> einem <SEP> rechten <SEP> Winkel <SEP> zu <SEP> ihr <SEP> aufgestellt <SEP> und
<tb> das <SEP> sieh <SEP> nähernde <SEP> Fahrzeug <SEP> weit <SEP> entfernt
<tb> ist,
<SEP> so <SEP> dass <SEP> das <SEP> Lichtstrahlenbündel <SEP> im <SEP> we sentlichen <SEP> senkrecht. <SEP> oder <SEP> in <SEP> einem <SEP> verhält nismässig <SEP> kleinen <SEP> Einfallswinkel <SEP> auf <SEP> die
<tb> Ebene <SEP> des <SEP> Signals <SEP> auftrifft. <SEP> Aehsenparallele
<tb> Strahlen <SEP> eines <SEP> solchen <SEP> Strahlenbündels <SEP> sind
<tb> durch <SEP> (c) <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> dargestellt. <SEP> Die <SEP> Strah len <SEP> werden <SEP> beim@Eindringen <SEP> in <SEP> die <SEP> konvexe
<tb> Oberfläche <SEP> eines <SEP> jeden <SEP> Kügelchen <SEP> gebrochen,
<tb> so <SEP> dass <SEP> sie <SEP> auf <SEP> dein <SEP> unter <SEP> den <SEP> Kugeln <SEP> liegen den <SEP> liehtreflektierenden <SEP> Hinter;
-rund <SEP> kon vergieren.
<tb> Die <SEP> konv <SEP> eruierenden <SEP> Strahlen, <SEP> die <SEP> auf
<tb> dem <SEP> lichtreflektierenden <SEP> Hintergrund <SEP> auf- treffen, werden reflektiert und als divergen ter Kegel durch das durchsichtige Kügelchen zurück,#,ewoi-fen und beim Austritt derart gebrochen, dal3 der Winkel, den die Strahlen mit der optischen Achse bilden, verkleinert wird. Die austretenden Strahlen sind in einem schmalen, mit,deili einfallenden Strah- lenbündel koatialeil Kegel stark konzentriert.
und kehren als leuchtendes schwaeli diver- nierendes ',--,'ti-ahlenbüiidel nach der Licht quelle zurück. Die Grösse der Divergenz hängt von der Beschaffenheit des reflektie- reilden Hinter;-rundes und vom Breehungs- index der Kugeln ab.
Diese Art. der Rüeksti-ahlung tritt sogar dann ein, wenn die Lielltstrahleil geneigt zur Ebene des Lichtriickstrahlers einfallen. Die im reflektierenden Bindemittel durch die Rückseiten der Kügelchen gebildeten Öffnun- gen von, begrenzter Grösse lassen jedoch nur diejenigen einfallenden Strahlen durch, die in einem relativ kleinen Einfallswinkel ein fallen.
Bei fortschreitender Annäherung des Fahrzeuges an das Si;nal wird der Einfalls- winkel;röl;er und grösser, bis nur noch wenige Strahlen des Lichtstrahlenbündels bis zum lichtreflektierenden Hintergrund 11 dringen.
Mit zunehmendem Einfallswinkel werden die auf die Kügelchen auftreffenden Lielitstrahlen mehr und mehr an der kon kaven Oberfläche des reflektierenden Binde mittels 12, welches die einzelnen Kügelchen direkt berührt., reflektiert. Diese Erscheinung ist für den einfallenden Strahl (b) in Fig. 1 gezeigt. Die Lielitstrablen werden ebenfalls in Foren eines gegen die Lichtquelle gerieli- teten Kegels ztiruckgeworfen.
So verändert s*-eh die Leuchterscheinung eines 1,andsti-al-.leilsi-nals dieser Art allmäh lich für einen Beobachter, der sich dem Signal bei Na-eht aus Distanz nähert, indem die diii-cli den lichtreflektierenden Hinter- grltnd ll bewirkte Leuchterscheinung in die durch das reflektierende Bindemittel 12 be wirkte Leueliterseheinung übergeht, und zwar in dein Masse,
wie der Einfallswinkel der einfallenden Lichtstrahlen von relativ kleinen zu relativ grossen Werten übergeht. @#,Tenn der lichtreflektierende Hintergrund 11 weiss und das Bindemittel 12 gelb ist, so schlägt die Leuchterscheinung von Weiss über Hellgelb nach Dunkelgelb um. Bei Tag er scheint. das Signal, gelb.
In .der in Fig. 1 gezeigten Ausführungs form berühren alle innern reflektierenden Flächen die Kugelfläche. Wenn die Kugel ehen Glasperlen sind (Brechungsindex etwa 1,50 bis 1,.55) und die reflektierenden Flä- ehen, diffus reflektierend sind, so werden die reflektierten und in Form eines Kegels in Richtung der Lichtquelle zurückgeworfenen Lichtstrahlen ziemlich stark divergieren. Für gewisse Zwecke ist dies von Vorteil. Man nehme z.
B. den Fall einer Strassenreklame tafel an, die abseits der Strasse und in einem Winkel , zu dieser aufgestellt und nachts durch ortsfeste, gegen sie gerichtete Beleuch tungskörper beleuchtet wird. Wenn ein Fahrzeug sich auf der Strasse nähert., so wird die Beleuchtung zuerst hauptsächlich oder fast vollständig durch die ortsfesten Be- leuclitungskörperund nur in geringfügigem Mass durch die Scheinwerfer des Fahrzeuges geliefert, und .die Augen der Insassen des Fahrzeuges befinden sieh beträchtlich abseits vom Einfallslot der auf die Kügelchen auf treffenden Lichtstrahlen.
Die relativ grosse Divergenz des reflektierten Lichtes bewirkt dann, dass den Insassen des Fahrzeuges die Reklametafel durch im Innern des Licht- rüekstrahlers reflektiertes Licht, wie auch durch die Oberfläche des Lichtrückstrahlers reflektiertes Licht, welches eine genügende Intensität besitzt, um die Gesaintleuclitkraft zu steigern, sichtbar geinaeht wird.
Eine solche Werbetafel erscheint eindeutig heller als eine gewöhnlich bestrichene Tafel. Über dies verändert sich .der Winkel des in Rich tung der Lichtquelle zurückgeworfenen Lich tes, welches die Augen des Beobachters er reicht, in dem Mass, wie sieh dieser der Re klametafel nähert. Die Farberscheinung ver ändert sich, und zwar in Abhängigkeit von den relativen Anteilen des vom Bindemittel an den Seiten der Kugeln reflektierten Lieh- tes und des am lielitreflektierenden Hinter rund reflektierten Lichtes. Diese Eigen schaft der Vielfarbigkeit wird benützt, um zu Reklamezwecken die Aufmerksamkeit und die Neugierde des Publikums zu wecken.
Die Dibergenz der in Richtung der Licht quelle zurückgeworfenen Lichtstrahlen kann dureh Verwendung von Kügelchen mit einem grösseren Brechungsindex verndndert wer den, wobei das Optimum erreicht. wird, wenn der Brechungsindex 1,80 bis 1,90 beträgt.. Überdies kann bei Verwendung von Kügel chen mit einem Brechungsindex von etwa 1,65 oder mehr die Leuehtkraft gesteigert werden, wenn reflektierende Flächen zur Anwendung kommen, welche spiegelnd oder semispiegelnd sind.
So kann der lichtreflek tierende Hintergrund 11 durch eine Alumi niumfolie oder einen Aluminiumanstrich ge- bildet sein, in welchem die Aluminiumschup pen ungefähr parallel zur Oberfläche liegen, wobei eine silbrige Reflexion des auf .diesen Hintergrund einfallenden Lichtes hervorge rufen wird. Dadurch wird eine Sichtbarkeit auf grosse Entfernung erzielt, z. B. im Fall von Landst.rassenv erkehrszeichen, die unge fähr in einem rechten Winkel zur Strasse aufgestellt sind und durch die Scheinwerfer von sich nähernden Fahrzeugen beleuchtet werden.
Im allgemeinen ist es zweckmässig, als lichtreflektierenden Hintergrund eine weisse oder metallische Fläche zu verwenden, um ein Maximum an Reflexion und ein Mini mum an Absorption .des Lichtes zti erzielen. Es kann jedoch im Fall von Reklameeinrich tungen zwecks Erzielung einer die Aufmerk samkeit des Publikums auf sich lenkenden neuartigen Wirkung ein gefärbter licht reflektierender Hintergrund mit einem Binde mittel von anderer Farbe kombiniert werden.
So kann der lichtreflektierende Hintergrund gelb und das Bindemittel rot sein, so dass die Farbe des reflektierten Lichtes für den sich dem Zeichen nähernden Beobachter allmäh lich von gelb über orange nach rot umsehlägt. Um die Reflexion zu steigern, können hellere Töne verwendet werden, z. B. indem dem far- bigen Pigment ein weisses Pigment einver leibt wird. Eine weitere Kombination ist z.
B. diejenige aus einem hellblauen Binde mittel und einem gelben liehtreflektieren.den Hintergrund, wobei das Bindemittel zwecks Steigerung der Reflexion auch ein weisses Piment enthält. Bei dieser Kombination ver ändert sieh die. Farbe der Signalfläche von gelb über grün nach blau, wenn man sich ihr nähert.
Fig. ? stellt, eine Ausführungsform dar, die wiederum eine Unterlage 11 mit, einem liehtreflektierenden Hintergrund 15 und eine reflektierende Bindesehieht. 16 aufweist, in welcher durchsichtige Kügelehen 17 teilweise eingebettet sind, welche den darunter liegen den reflektierenden Hintergrind 15 berüh ren oder in diesen leicht eindringen.
Fer ner ist auf der obern Fläche der Binde schicht 16 eine äussere gefärbte reflektierende Schicht 18 angebracht, die zwischen den frei liegenden Teilen der Kü-,elehen liegt und sich dadurch kennzeichnet, dass das an ihr reflektierte Licht. eine andere Farbe besitzt als das am lichtreflektierenden Hintergrund 15 reflektierte Licht. Wenn der reflektie rende Hinterrund 15, das reflektierende Bindemittel 16 (welches nun nur als innerer Reflektor dient, da, wo es die Kugeln be rührt) und die äussere, sichtbare, gefärbte Schicht 18 verschiedene Farben aufweisen, so können drei verschiedene Wirkungen erzielt werden.
Die Lielitrüek";trahlnn, in Richtung der Lichtquelle bei Nacht wird durch die Farbeigenschaften des lichtreflektierenden Hintergrundes 15 und der Bindeschicht 16 be stimmt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, während die äussere gefärbte Schicht. 18 bei diffuser Tagesbeleuehtunr in Erscheinung tritt und Licht reflektiert., welches eine andere Farbe aufweist als das nachts am lielitreflektierenden Hintergrund 75 reflek tierte Licht.
Wenn die äussere gefärbte Schicht 18 sich über dem Niveau ,der Kugel- inittelpunkte befindet und zwischen den frei liegenden Teilen der Kügelchen liegt, so be- einflusst sie die Reflexion im Innern des Lichtrückstrahlers nicht, sondern nur die Re-
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flexion <SEP> an <SEP> der <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> Lichtrückstrah lers. <SEP> Die <SEP> Schicht <SEP> 18 <SEP> kann <SEP> auch <SEP> nur <SEP> schwach
<tb> reflektierend <SEP> sein, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> wenn <SEP> sie <SEP> schwarz
<tb> -efärbt <SEP> ist.
<SEP> Eine <SEP> gelbe <SEP> Sehieht <SEP> hingegen <SEP> ab sorbiert <SEP> gewisse <SEP> Strahlen <SEP> und <SEP> reflektiert
<tb> andere, <SEP> und <SEP> eine <SEP> weisse <SEP> Schicht <SEP> reflektiert
<tb> Strahlen <SEP> aller <SEP> Farben. <SEP> Schwarze <SEP> und <SEP> weisse
<tb> Fliiellen <SEP> werden <SEP> hier <SEP> im <SEP> weiteren <SEP> Sinn <SEP> als
<tb> < ,efürbt <SEP> bezeichnet, <SEP> da <SEP> mit <SEP> solchen <SEP> Flächen
<tb> Farbkontraste <SEP> erzielt <SEP> werden <SEP> können.
<tb> Ein <SEP> Lichtrückstrahler <SEP> dieser <SEP> Struktur <SEP> er s < lieint <SEP> hei <SEP> diffuser <SEP> Tagesbeleuchtung <SEP> schwarz,
<tb> wirft <SEP> jedoch <SEP> nachts <SEP> bei <SEP> Beleuchtung <SEP> durch
<tb> ein <SEP> Sti'alilenbiindel <SEP> das <SEP> Licht. <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> der
<tb> Lielitquelle <SEP> zurück. <SEP> Dies <SEP> ist.
<SEP> oft <SEP> für <SEP> Signale
<tb> erwünscht, <SEP> bei <SEP> welchen <SEP> Buchstaben <SEP> oder
<tb> andere <SEP> Zeichen <SEP> bei <SEP> Ta;@esbeleuebtttng <SEP> schwarz
<tb> sein <SEP> sollen, <SEP> um <SEP> sich <SEP> gegen <SEP> einen <SEP> bestimmten
<tb> llintergrund <SEP> stark <SEP> abzuheben, <SEP> nachts <SEP> jedoch
<tb> zwecks <SEP> Erzielung <SEP> einer <SEP> maximalen <SEP> Sichtbar keit. <SEP> das <SEP> Liebt <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Lichtquelle
<tb> zni-ück veri'en <SEP> sollen. <SEP> Auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> ist <SEP> es
<tb> niöridieh, <SEP> voneinander <SEP> verschiedene <SEP> Licht effekte <SEP> für <SEP> den <SEP> Tag <SEP> und <SEP> die <SEP> Nacht <SEP> zu <SEP> kombi <B>IIIPI'ell.</B>
<tb> In <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> <SEP> dargestellten <SEP> Ausfüh rnngsforin <SEP> können.
<SEP> der <SEP> lichtreflektierende
<tb> llinter-i'und <SEP> 1.5 <SEP> und <SEP> das <SEP> reflektierende <SEP> Bin deniit:tel <SEP> 16 <SEP> die <SEP> Bleiehe <SEP> Farbe <SEP> aufweisen,
<tb> das <SEP> heisst <SEP> beide <SEP> können <SEP> weiss, <SEP> gelb <SEP> <B>USW.</B> <SEP> sein,
<tb> so <SEP> dal:
<SEP> nacht, <SEP> Licht. <SEP> einer <SEP> einzigen <SEP> Farbe
<tb> genes, <SEP> .die <SEP> Lichtquelle <SEP> zui'üekgeworfen <SEP> wird.
<tb> Der <SEP> gleiche <SEP> Effekt. <SEP> würde <SEP> erzielt, <SEP> wenn.
<tb> das <SEP> reflektierende <SEP> Bindemittel, <SEP> in <SEP> welchem
<tb> die <SEP> Kü@gelehen <SEP> teilweise <SEP> eingebettet <SEP> werden,
<tb> den <SEP> eim;
@ebetteten <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Kugeln <SEP> vollstän dig <SEP> einschliessen <SEP> würde. <SEP> Die <SEP> äussere <SEP> gefärbte
<tb> Schicht <SEP> 18 <SEP> dient <SEP> dazu, <SEP> dem <SEP> Lichtrückstrahler
<tb> bei <SEP> cliffnsei' <SEP> Tagesbeleuchtung <SEP> ein <SEP> Aussehen
<tb> zu <SEP> verleihen, <SEP> -elches <SEP> von <SEP> demjenigen <SEP> bei
<tb> Nacht <SEP> hei <SEP> Beletiehtuairr <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Strahlen bündel <SEP> verschieden <SEP> ist.
<SEP> Zur <SEP> Erzielung <SEP> eines
<tb> Kontrastes <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Lieliteffekten <SEP> bei
<tb> Tag <SEP> und <SEP> bei <SEP> Nacht, <SEP> kann <SEP> man <SEP> beispielsweise
<tb> einen <SEP> Liehti'ückstrahler, <SEP> der <SEP> nachts <SEP> eine <SEP> gelbe
<tb> Rückstrahlung <SEP> aufweist, <SEP> unter <SEP> Verwendung
<tb> einer <SEP> schwarzen <SEP> äussern <SEP> Schicht <SEP> bei <SEP> Tag
<tb> schwarz <SEP> erscheinen <SEP> lassen.
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Die <SEP> gefärbte, <SEP> meist <SEP> undurchsichtige
<tb> Schicht <SEP> 18 <SEP> kann <SEP> auf <SEP> verschiedene <SEP> Arten <SEP> auf gebracht <SEP> werden. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> ein <SEP> gefärbtes
<tb> überzugbildende.s <SEP> Material <SEP> auf <SEP> die <SEP> Ober flä.ehe <SEP> auftragen <SEP> und <SEP> nach <SEP> völligem <SEP> oder <SEP> teil weisem <SEP> Trocknen <SEP> oder <SEP> Erhärten <SEP> dieses <SEP> Mate rials <SEP> die <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> Lielitrücl#-strahlers
<tb> abreiben <SEP> oder <SEP> polieren, <SEP> um <SEP> das <SEP> Material <SEP> von
<tb> den <SEP> aus <SEP> der <SEP> Bindeschicht- <SEP> herausragenden
<tb> Teilen <SEP> der <SEP> Kügelchen <SEP> zu <SEP> entfernen, <SEP> jedoch
<tb> so, <SEP> dass <SEP> es <SEP> ztvisehen <SEP> den <SEP> Kugeln <SEP> erhalten
<tb> bleibt,
<SEP> wie <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> gezeigt. <SEP> ist. <SEP> Eine <SEP> andere
<tb> Möglichkeit <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> ein <SEP> trockenes
<tb> Pigment <SEP> oder <SEP> ein <SEP> Farbpulver <SEP> auf <SEP> die <SEP> Ober fläcbe <SEP> des <SEP> Bindemittels <SEP> aufzutragen <SEP> während
<tb> das <SEP> letztere <SEP> noch <SEP> feucht <SEP> ist. <SEP> Ist <SEP> das <SEP> Binde mittel <SEP> bereits <SEP> trocken, <SEP> so <SEP> kann <SEP> man <SEP> es <SEP> mittels
<tb> eines <SEP> Lösungsmittels <SEP> aufweichen, <SEP> so <SEP> dass <SEP> das
<tb> Pigment <SEP> an <SEP> der <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> Bindemittels,
<tb> aber <SEP> nicht.
<SEP> an <SEP> den <SEP> Kugeloberflächen <SEP> haftet.
<tb> Das <SEP> färbende <SEP> Material <SEP> kann <SEP> durch <SEP> Aufblasen
<tb> unter <SEP> Druck <SEP> aufgetragen <SEP> werden, <SEP> um <SEP> eine
<tb> bessere <SEP> Einbettung <SEP> und <SEP> eine <SEP> dickere <SEP> Schicht
<tb> zu <SEP> erhalten. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> auch <SEP> .den <SEP> Lichtrück strahler <SEP> vibrieren <SEP> lassen, <SEP> um <SEP> das <SEP> färbende
<tb> Material <SEP> in <SEP> die <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> Bindemittels
<tb> eindringen <SEP> zu <SEP> lassen. <SEP> Die <SEP> gefärbte <SEP> Schicht
<tb> 18 <SEP> kann <SEP> auch <SEP> aufgebracht <SEP> werden, <SEP> wenn <SEP> das
<tb> Bindemittel <SEP> gefärbt <SEP> ist. <SEP> Ein <SEP> schwarz <SEP> Tärben des <SEP> Material, <SEP> z. <SEP> B.
<SEP> Russ <SEP> oder <SEP> fein <SEP> zerteilter
<tb> schwarzer <SEP> Sand, <SEP> kann <SEP> auf <SEP> irgendein <SEP> Binde mittel <SEP> aufgetragen <SEP> werden. <SEP> In <SEP> jedem <SEP> Fall
<tb> kann <SEP> durch <SEP> Verwendung <SEP> eines <SEP> stark <SEP> färben den <SEP> Materials <SEP> und <SEP> durch <SEP> Bildung <SEP> einer <SEP> ge nügend <SEP> dicken <SEP> Schicht <SEP> Interferenz <SEP> verhin dert <SEP> werden.
<SEP> Es <SEP> kann <SEP> auch <SEP> ein <SEP> fluoreszieren des <SEP> oder <SEP> phosphoreszierendes <SEP> Pulver <SEP> auf <SEP> die
<tb> Oberfläche <SEP> des <SEP> Bindemittels <SEP> aufgetragen
<tb> werden.
<tb> In <SEP> gewissen <SEP> Fällen <SEP> kann <SEP> es <SEP> von <SEP> Vorteil
<tb> sein, <SEP> ein <SEP> die <SEP> Oberfläche <SEP> färbendes <SEP> Material
<tb> zu <SEP> verwenden, <SEP> welches <SEP> das <SEP> Eindringen <SEP> von
<tb> etwas <SEP> Licht <SEP> in <SEP> das <SEP> Bindemittel <SEP> ermöglicht,
<tb> so <SEP> dass <SEP> beide <SEP> zur <SEP> Farberscheinung <SEP> beitragen,
<tb> so <SEP> gibt <SEP> z. <SEP> B. <SEP> ein <SEP> durchscheinend <SEP> blau <SEP> färben des <SEP> Pigment <SEP> über <SEP> einem <SEP> gelben <SEP> Bindemittel
<tb> einen <SEP> grünblauen <SEP> Schein.
<SEP> Es <SEP> kann <SEP> auch <SEP> eine gefärbte Harzschicht über einem weissen Bindemittel verwendet werden.
Es kann auch eine Farblösung aufgetra gen werden, um direkt die Oberfläche des Bindemittels zu färben, worauf das Material, welches die aus dem Bindemittel heraus ragenden Teile der Kugeln bedeckt, entfernt wird.
Fig. 3 stellt eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Liehtrüekstrahlers dar, welche eine >ü nterlage 9 und eine Barüber liegende reflektierende Schicht 19 aufweist, die die Kugeln daran hindert, die Unterlage 9 zu berühren, und die eine weiss pigmen tierte Deckschicht sein kann, welche trocknen oder erhärten gelassen wird, bevor die aus zwei Lagen 20 und 21 bestehende reflektie rende Bindeschicht aufgetragen wird.
Die Kugeln 22 werden teilweise in der Binde schicht 20/21 eingebettet und bis zur Ober fläche der Schicht 19 hinuntergedrüekt. Die Bindeschicht 20/21 kann aus zwei Lagen 20 und 21 bestehen, welche nacheinander aufge tragen werden und sich in der Farbe unter scheiden, derart, dass die Schicht 19 und die Lage 20 ein und dieselbe Farbe (z. B. weiss) aufweisen, und die Lage 21 eine andere Farbe (z. B. gelb) besitzt. Die letztere reicht bis zur Oberfläche und erzeugt. bei Tag einen Lichteffekt, der von demjenigen bei flacht verschieden ist. Der letztere Lichteffekt kommt durch Reflexion von Licht an den Flächen der Schicht. 19 und der Lage 20, welche die eingebetteten Teile der Kügelchen berühren, zustande. Die Lage 21 erzeugt.
ebenfalls eine Rückstrahlung von Strahlen mit grossem Einfallswinkel in Richtung .der Lichtquelle, wodurch ein zusätzlicher Licht effekt zustande kommt.
Wenn die Bindeschicht 20/21 aus einem einzigen Belag besteht, so kann man sie der art. behandeln, dass sieh eine obere Lage 21 und eine untere Lage 20 bilden, die verschie den gefärbt sind. Man kann dies dadurch er zielen, .dass man eine Farblösung mit der Oberfläche der Bindeschicht während genü gend langer Zeit, in Berührung bringt, um .sie in die notwendige Tiefe eindringen zu lassen;
das heisst um die Schicht bis unter die Hälfte der Oberfläche der Kügelchen zu färben, zwecks Erzeugung einer die 'Zügel- ehen bis unter deren obern Oberflächenhälfte umgebenden lielitreflektierenden Zone, wie dies in Fig. 3 bei 21 an < -e-eben ist. So kann z. B. jede einzelne der Schichten 19 und 20/21 aus einem weiss pigmentierten 'Material bestehen, so dass der Lielitrüekstrahler sowohl bei Tag als auch bei weht. zuerst weiss er scheint.
Dann wird die iitilere Oberfläche der Schicht 20/21 mit einer grünen Farb- lösung behandelt (beispielsweise durch Ein weichen des Liehtrllekstrahlers in einem Färbebad), um eine grüne Lage 21 zu erzeu gen, worauf die freiliegenden Teile der Kügelchen von etwa noch anhaftendem Farb stoff befreit werden. Die Schicht 19 und die Lage 20 bleiben weiss. Wird die Bindeschicht 20/21 derart in Form einer einzigen Lage aufgetragen, so sollte sie gegenüber der Farb- lösung genügend absorbierend oder porös sein, um diese eindringen zu lassen.
Eine bessere Kontrolle wird erzielt, wenn zwei ;esonderte Schichteis 20 und 21 aufge bracht. erden, von denen die Schicht. 21 gegenüber der Farblösung absorbierend ist, während die Schicht 20 derart beschaffen ist, dass sie die Farblösung nicht absorbiert. Dadurch wird die. Tiefe, bis zu %velcher der Farbstoff eindrin uen kann, begrenzt.
Fig. 4 stellt. eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Lielitrückstralilei:s dar, bei welcher ein bestimmter Flächenteil zveeks Unterbindung der Rücl@strahlung mit einer Decksehieht versehen ist. Die dadurch erziel baren Wirkungen sind insbesondere bei der Herstellung von Signalen verwertbar.
Der linke Teil von Fifl-. 1 stellt ein Bruclsstück eines Liehtrüekstrahlers dar, bei welchem ein Teil der Oberfläche der Kügelchen freiliegt, während der rechte Teil von Fig. -1 ein Bruchstück des gleichen Lielitrückstrahlers darstellt, bei welchem ein Oberflächenteil mit einer Deckschicht versehen ist.
Die Unterlage 23 trägt. eine lielitreflek- tierende Schicht 21, über welcher eine durch- siehtige Trennsehiclit. <B>25</B> aufgebracht ist, deren Dicke 20 bis 50 % des mittleren Kugel durchmessers beträgt, wenn gewöhnliehe Glasperlen verwendet werden.
Diese Trenn schicht. 25 kann unter Verwendung eines durchsichtigen, filmbildenden Materials, das vor dem Aufbringen der weiteren Schichten getrocknet bzw. zum Erhärten gebracht wird, in situ gegossen werden. Dann wird eine durehsiehtige Bindemittelsehielit 26 aufge tragen, in welcher die Kügelehen 27 teilweise eingebettet werden, so dass deren untere Teile die Trennsehieht 25 berühren.
Die durehsieh- tige Bindemittelschieht weist eine solche Dicke auf, class sie über die Hälfte der Ober fläelie der Kü;-elehen hinaufreieht, .die obern Oberfläehenteile der Kügelehen jedoch frei lässt.
Das Bindemittel wird hierauf o-ehärtet bzw. getrocknet, so dass die Kügelchen in vorbestimmter Stellung in einem Abstand von der den lichtreflektierenden Hintergrund bildenden Schicht 24 festgehalten -werden. Der Abstand wird durch die Trennschieht 25 bestimmt. Es können auch kleinere Glas bruehstüekelien bzw. kleinere 0Tlasperlen als Trennmittel zwischen die brechenden Kügel chen 27 und den liehtre.flektierenden lIbnter- grund 24 eingeschoben werden.
Hierauf wird eine das Aussehen .der Ober fläche des Lichtrückstrahlers bestimmende, gefärbte Oberfläehensehieht 28 aufgetragen, die zwischen die freiliegenden Oberflächen teile der Kügelchen. zu liegen kommt. Diese Schiebt kann nach einer der vorher bescbrie- benen Methoden hergestellt werden, z. B.
durch Auftragen einer gefärbten undurch sichtigen Decksehieht und nachträgliches Entfernen derjenigen Teile, welche .die aus der Bindeinittelsehieht 26 herausragenden Teile der Kügelchen bedecken, oder aber durch Auftragen eines trockenen Pigmentes oder Farbpulvers auf das durchsichtige Bin demittel, bevor dieses so trocken ist, dass es nicht mehr klebfähig ist.
Bei dieser Ausfühi@tngsforni wird die im Innern des Liehtrüekstrahlers zustande kom inende Rückstrahlung, die für die Rückstrah lung eines Lichtstrahlenbündels in Richtung der Lichtquelle nachts massgebend ist, durch den lichtreflektierenden Hintergrund \?4 be stimmt..
Das Aussehen des Liehtrückstrahlers bei Tag -wird durch die äussere, sichtbare, ge färbte Oberflächensehieht 28 bestimmt. Der liehtreflektierende Hintergrund kann bei spielsweise seinispiegelnd sein (bei Verwen dung von Aluminiumsehuppen). Ein solcher Hintergrund erzeugt.
eine sehr intensive silbrig ,deuchtende Rüekstrahlung. Die Ober- flächensehieht 28 kann weiss sein, wobei der Liehtrüekstrahl.er bei Tag weiss erscheint, oder auch gelb, schwarz usw. sein, wobei der Liehtrückstrahler bei Tag gelb bzw. schwarz usw. erscheint. Der rechte Teil von Fig. 4 stellt ein Bruchstück des Lichtrückstrahlers in der eben beschriebenen Ausführungsform dar, bei welchem ein Oberflächenteil mit.
einer aufgestrichenen oder aufgedruekten Deeksehieht 29 versehen ist, die sowohl die Kugeln als aueh die gefärbte Oberflächen- sehieht 28 bedeckt. Bei der Herstellung eines Signals kann diese Deeksehieht als einfassen der Hintergrund dienen, um liehtrüekstrah- lende Buchstaben oder Zeichen abzugrenzen.
Umgekehrt können die Buchstaben oder Zei- ehen aufgestrichen oder aufgedruckt und durch einen liehtrückstrahlenden Hinter grund umgeben werden. Gewöhnlich wird man für die Deckschicht 29 eine Farbe wäh len, die sich von derjenigen der Oberflächen schiebt 28 deutlich unterscheidet, um für die Siehtbarinachung der Umrisse .der Buchsta ben oder Zeichen einen angemessenen Kon trast zu erzielen.
Es können verschiedene neuartige Effekte erzeugt werden, die sich insbesondere bei der Herstellung von Reklameeinrichtungen sehr gut verwerten lassen. So können die Schicht. 29 und die Fläche 28 die gleiche Farbe auf weisen, derart, dass die gesamte Oberfläche tags einheitlich erscheint und keine Buch- stabeii oder Zeichen sichtbar werden, wäh rend sich nachts bei Beleuchtung durch ein Strahlenbündel Buchstaben oder Zeichen in folge Rückstrahlung abheben werden (im lin ken Teil der Fig. 4 dargestellte Ausfüh rungsform).
Dieser Effekt. kann dadurch verstärkt werden, dass nichtreflektierende Schichten, z. ss. schwarze, für<B>228</B> und 29 ver wendet werden, so dass eine Oberfläche er halten wird, die nicht reflektierend ist und sogar dann dunkel erscheint, wenn die Re klameeinrichtung aus nächster Nähe betrach tet wird. So kann eine Landstrassenreklame- ta.fel ein schwarzes Band oder einen schwar zen Rand aufweisen, das bzw. der bei Tages- beleuelitung einheitlich erscheint, aus wel chem jedoch nachts Buchstaben oder Zeichen aufleuchten.
Damit kann beispielsweise eine Nachtmitteilung übermittelt werden, wie z. B. Nachttaxen auf der Werbetafel einer Telephongesellschaft.
Diese Kombination verschiedener Wir kungen kann auch bei der Anfertigung von Landstrassensignalen für die Gesehwindigkeits- begrenzung angewendet werden, z. B. dann, wenn die tags zulässige Höchstgeschwindigkeit von der nachts zulässigen Höchstgeschwin digkeit verschieden ist. Die Angabe der nachts geltenden Höchstgeschwindigkeit wird dann automatisch erscheinen, wenn bei ein brechender Dunkelheit die Scheinwerfer ein geschaltet werden. Diese Wirkung ist natür lich nicht. auf Rückstrahler in der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform beschränkt.
Als weiteres Beispiel für den neuartigen Reldameeffekt, der mittels des erfindungs- gemässen Lichtrückstrahlers erzielt werden kann, sei eine Reklameeinrichtung angeführt, bei welcher ein Flächenabschnitt in seiner Gesamtheit als Rückstrahler wirkt und bei Tag einheitlich erscheint, während nachts verschiedene Teile dieses Flächenabschnittes in verschiedenen Farben aufleuchten. Die hin- tern reflektierenden Flächen der R.üekstrah- ler können verschiedene Reflexionseigenschaf ten aufweisen (sie können z.
B. weiss bzw. gelb sein), während die Aussenoberfläche gleichmässig gefärbt ist. So können sich nachts weisse Buchstaben gegen einen gelben Hintergrund abheben, während bei Tag die gesamte Fläche einfarbig erscheint und keine Buchstaben sichtbar sind.
Es ist einleuchtend, dass bei der Anferti gung von Signalen zahlreiche Kombinationsr mögliehkeiten in Frage kommen und dass durch Anwendung der vorliegenden Erfin dung eine grosse Manni;-faltigkeit von Far beneffekten erhalten werden kann.
Beispiel <I>1:</I> Im folgenden wird die Herstellung eines Lichtrückstrahlers in der in Fig. 4- darge stellten Ausführungsform beschrieben. Die liehtreflekt.ierende Schicht 11 ist eine glatte, dichte, weisse Emaillack.5cliielit, die ans dem nachfolgend aufgetragenen Bindenüttel 12 keine Farbe absorbiert. Die Unterlage 10 kann eine starre Signaltafel aus lIetall oder Sperrholz sein. Sie kann auch aus einem biegsamen, blattförmigen Material, wie z. B.
Papier, das mit einem wasserdicht machenden Mittel imprägniert wurde, oder aus einem biegsamen organischen Film, z. B. einem Film aus einem svntlietiselien, kautsehuk- art.igen Material, bestehen.
Die zur Herstellung der Schiebt 11 ver wendete Masse wird aus den folgenden, in fxewielitsteilen angegebenen Komponenten er halten:
EMI0008.0052
Teil <SEP> 1
<tb> Nitrozelluloselösung <SEP> (Viskosität <SEP> 1/s <SEP> Sek.) <SEP> 22
<tb> <B>(8011/0</B> <SEP> Feststoffe, <SEP> 20% <SEP> Äthvlalkohol <SEP> )
<tb> Äthy <SEP> lengly <SEP> l@ol-inonoätliy <SEP> lädier <SEP> 1-1
<tb> Flüchtiges <SEP> Gemisch <SEP> ai,
oniatiselier <SEP> Petrol kohlenwasserstoffe <SEP> 21
EMI0008.0053
Teil <SEP> II
<tb> Flüssiges <SEP> Alkydharzgeniiseli <SEP> -t6
<tb> Trikresyl-phosphat <SEP> 6
<tb> Titandioxydpi-ment <SEP> 31
<tb> Flüchtiges <SEP> Gemisch <SEP> aroinatiseher <SEP> Petrol kohlenwasserstoffe <SEP> 15
<tb> Ultramarinblau <SEP> (Weissverstärker)
<SEP> Spuren Das flüssige Allkvdharzgemiseh enthält 65% eines aus zwei Komponenten erhalte- nen Alkydharzes und 35% eines Weich- niaehers aus der Gruppe der nielittrocknen- den Öle und der nichttrocknenden Fett
säuren.
Das Gemisch aröniatiselier Petrolkohlen- wasserstoffe kann durch Benzol oder Toluol oder ein Gemisch derselben ersetzt werden.
Die Komponenten. des Teils<B>1</B> werden durehmiseht, bis eine klare Lösung entstan den ist.
Die Teile I und II werden hierauf in einem Farbmischer vereinigt, um das Pigment nründlieli einzuarbeiten und zu dispergieren.
Die erhaltene weisse Masse wird auf die Unterlage auf-ebraeht. Die Schicht troek- net bei Raumtemperatur in etwa. einer Stunde oder bei 7111 C innert. 15 Minuten. Die Schicht bleibt weich, selbst. wenn sie völlig trocken ist, so dass die Kügelchen eindringen können.
<B>Es</B> folgt ein Beispiel eines gelben reflek tierenden ,Bindemittels: Flüssiges All:ydharzg-eniisch '?00 (65 % Alkydharz und 35 0lo eines Weiehmaehers)
1-Iarnstoff-I'ormaldeliyd-Harzlösung 100 Fliielitiges Gemisch aromatischer Kohlen wasserstof fe 30 Gelbes Bleicliroinatpirnient 300 Die Harzlösung ist eine 50 o/oige Lösung von 11ai-n#stoff-Foi-nialdelivcl-FIarz in einem ans 60 Teilen Butylalkohol und 40 Teilen Yylol zusammengesetzten Lösungsmittel.
Das Harz gehört zu den in der Wärme erhärten den Harzen. Die Bindesehieht erhärtet bei mässigen Temperaturen.
Dieses gelbe Bindemittel kann in warmem Zustand (65(IC) aufgebracht. werden. Das Bindemiltel kann aufgetragen werden, bevor die Sehieht 11 völlig trocken ist.
Kleine (rlasperlen werden hierauf auf die ()lxrflüche aufgetragen, worauf der Cber- sehul: entfernt wird und die Perlen mittels einer Walze durch das gelbe Bindemittel und ein wenig in die weisse reflektierende Schicht. 11 liitiutitei-oedrüekt werden.
Zur l:rliärtun-- kann das Bindemittel Während 1 Stunde bei 1070C oder während 16 Stunden bei 790C erhitzt werden.
Anders gefärbte Bindemittel können durch Ersatz des gelben Pigmentes durch andere Pigmente erhalten werden.
Als (-lasperlen eignen sich solche mit einem Durchmesser von 0,127 bis 0,203 mm. Diese Perlen bilden eine Oberfläche, die ver- hältnismässi1- glatt ist Lind bei der Herstel- lung von Signalen zur Erzeugung von nicht reflektierenden Flächenteilen leicht angestri- ehen oder bedruckt werden kann.
Der nach den Angaben dieses Beispiels hergestellte Rückstrahler kann zur Herstel lung von Signalen verwendet werden, die wetterfest sind und den Witterungseinflüssen mindestens ein Jahr lang standhalten, ohne merkliche Schäden zu erleiden.
<I>Beispiel 2:</I> Im folgenden ist. eine gefärbte Masse be schrieben, die dazu geeignet. ist., auf die mit Perlen versehene Oberfläche eines Rück strahlers aufgebracht zii werden, um zwi schen den freiliegenden Teilen der Perlen eine gefärbte Oberflächenschicht zu erhalten (z. B. Schicht 18 in Fig. ? und :Schicht 28 in Fig. 4).
Harnstoff-Formaldehyd-Harzlösung 100 50 o/oig in 60 Teilen Butvlalkohol und -10 Teilen Xy lol ) Flüssiges Alky.dharzgemisch 00 (65 % Alkydharz und 35 % eines Weichmachers)
Titandioxydpigment 500 Äthyleng-lykol-monoäthyläther 315 Flüchtiges Gemisch aromatischer Koh- lenwasserstoffe 50 Das Titandioxyd kann durch farbige Pig mente ganz oder teilweise ersetzt werden. Eine schwarz gefärbte Oberflächensehieht kann durch Ersatz des Titandioxy dpigmentes durch 10 bis 15 Teile Russ erhalten werden.
Wird eine dieser gefärbten Massen mittels einer Walze aufgebracht, so wird sie zwischen den freiliegenden Teilen der Perlen hinunter gedrückt, so dass auf den obersten Teilen der Perlen nur wenig Material hängen bleibt. Die erhaltene Schicht kann durch Erhitzen wäh rend \' Stunden bei 1000 C zum Erhärten ge bracht werden. Anschliessend wird die Ober fläche mit. Wasser befeuchtet, um eine Loslö sung der die aus .dem Bindemittel heraus ragenden Teile der Perlen bedeckenden Haut zu bewirken und so deren Entfernung durch Bürsten oder Polieren zu erleichtern. <I>Beispiel 3:</I> Im folgenden wird ein weisses Binde mittel beschrieben, das absorptionsfähig ist.
Eine aus diesem Material bestehende Binde- sehieht kann von der Oberfläche her gefärbt werden, wie dies im Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben wurde.
N-Propvl-methaervlat-Harz 100 (hartes, durchsichtiges Harz) Titandioxy dpigment 200 Flüchtiges Gemisch aromatischer Koh- lenwasserstoffe 200 Zum Färben können alkohollösliche Farb stoffe verwendet werden, die in alkoholischer Lösung aufgetragen werden und die Harz komponente des Bindemittels und damit diese.-, selbst färben. Die Tiefe des Eindrin- gens des Farbstoffes in die Bindesehieht hängt. von der Dauer der Einwirkung ab.