CH275855A - Lichtrückstrahler. - Google Patents

Lichtrückstrahler.

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CH275855A
CH275855A CH275855DA CH275855A CH 275855 A CH275855 A CH 275855A CH 275855D A CH275855D A CH 275855DA CH 275855 A CH275855 A CH 275855A
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Inventor
Company Minnesot Manufacturing
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Minnesota Mining & Mfg
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/12Reflex reflectors
    • G02B5/126Reflex reflectors including curved refracting surface
    • G02B5/128Reflex reflectors including curved refracting surface transparent spheres being embedded in matrix

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description


  Lichtrückstrahler.    Die vorliegende Erfindung bezieht .sieh  auf einen Lichtrückstrahler mit einer Schicht  kleiner durchsichtiger Kugeln, die teilweise  in einer Bindeschicht. eingebettet sind und  mit einem     liehtreflektierenden    Hintergrund  derart zusammenwirken, dass auch geneigt  zur Ebene des     Liehtrüekstx-ahlers    einfallende       Liehtstrahlen    angenähert fegen die Licht  quelle     zurüekgeworfen    werden.  



  Der     erfindungsgemässe        Lichtrüekstrahler     ist dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen       den    freiliegenden Teilen der     Kügelehen    lie  gende     Oberfläehenteil    des     Lichtrückstrahlers          bezüglich    der Lichtreflexion andere Eigen  schaften aufweist als der genannte Hinter  grund, so dass der Lichtrückstrahler bei dif  fuser Tagesbeleuchtung anders erscheint als  nachts bei Beleuchtung durch ein konzentrier  tes     Liehtstrahlenbündel,    das durch die Kügel  chen     dringt    und am lichtreflektierenden  Hintergrund reflektiert wird.  



  Der erfindungsgemässe Lichtrückstrahler  kann     beispielsweise    zur Herstellung von im  Freien     verwendeten        Signalen,    Zeichen, Mar  kierungen     usw.,    sowie von     Reklameeinrieh-          tungen    verwendet werden.  



  Die     Erfindung    lässt sieh am besten an  Hand der in der beiliegenden Zeichnung  dargestellten     Ausführungsbeispiele    erläutern.  



  Die     Fig.    1, 2, 3 und     .1    sind vergrösserte,  schematische Schnitte durch verschiedene       Ausführungsformen    des erfindungsgemässen  Lichtrückstrahlers, die eher das Prinzip er-    läutern als objektgetreue Schnitte darstellen  sollen. So sind die Kugeln weiter     auseinander     gezeichnet, als dies in Wirklichkeit der Fall  sein wird.

   Jeder Kreis stellt einen vollen Um  fang dar, was in einem wahren Schnitt nicht  der Fall wäre, da die Kugeln kaum reihen  weise, sondern derart. angeordnet sind, dass  eine     Sehnittebene    bei einer Serie benachbar  ter Kugeln nur zum Teil     gerade    die     Kugel-          mittelpunkte    schneidet.  



       Fig.    1 stellt einen schematischen Schnitt.  durch einen Lichtrückstrahler dar, der eine  mit einer lichtreflektierenden Schicht 11 ver  sehene Unterlage 10 aufweist, die starr oder  biegsam sein kann. Die Schicht 11 bildet  einen lichtreflektierenden Hintergrund. Der  lichtreflektierende Hintergrund kann aber  auch durch die Oberfläche der Unterlage  selbst gebildet werden. Die Schicht 11 kann  aus einer gesondert hergestellten lichtreflek  tierenden Folie oder     aus    einem durch Auf  tragen eines     flüssigen    Materials und an  sehliessendes Trocknen, oder     Härtenlassen     hergestellten Überzug, der beispielsweise pig  mentiert sein kann, bestehen.

   Der lichtreflek  tierende Hintergrund 11 ist mit. einem licht  reflektierenden Bindemittel 12 bedeckt, wel  ches derart pigmentiert     ist,    dass eine Refle  xion von Licht der gewünschten Farbe erzielt  wird. In diesem Zusammenhang werden so  wohl weiss pigmentierte Bindemittel als auch  Bindemittel, die Farbpigmente, z. B. gelbe,  orangefarbene, blaue, grüne Pigmente usw.      enthalten, als gefärbt bezeichnet. Eine Schicht  von nahe beieinander liegenden, kleinen,  durchsichtigen Kugeln 13, z. B. Glasperlen,  ist teilweise in der Bindeschicht eingebettet.

    Die     Kiigelchensehicht    kann derart erzeugt  werden,     da.ss    man die Kügelchen auf die noch  nicht trockene oder erhärtete     Bindemittel-          sehieht    aufbringt und     niederdrüekt,    so dass  die Kügelchen mit dem reflektierenden Hin  tergrund 11 in Berührung treten oder leicht  in diesen eindringen.

   Die     Bindesehieht    1.2  weist eine solche Dicke auf, dass die Kugeln  dem einfallenden Licht teilweise direkt     aus-          gesetzt    sind, wobei das Bindemittel etwas  mehr als die Hälfte der Oberfläche jedes       einzelnen    Kügelchens     umfasst,    so dass die       Kugeln    festgehalten sind. Das Bindemittel  liegt infolge     Kapillarwirkung    in unmittel  barer Nähe der     Kügelehen    höher als in der  Mitte     zwischen    ihnen..  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung sind       nun    der lichtreflektierende Hintergrund 11       und    das reflektierende Bindemittel 12 hin  sichtlich der Farbe des reflektierenden Lich  tes voneinander verschieden. So kann z. B.  der erstere weiss und das letztere gelb sein.  



  Äussere Reflexion von einfallenden Licht  strahlen     erfolgt    an den zwischen den     Kügel-          ehen    liegenden äussern Flächenteilen des       Bindemittels,    wie dies für den Lichtstrahl       (a)    erläutert ist. Anderseits werden Licht  strahlen, die in einem beträchtlichen Ein  fallswinkel zur Ebene des Lichtrückstrahlers  auf die Kugeln auftreffen und in diese ein  dringen, durch das reflektierende Bindemit  tel dort reflektiert, wo dieses unter Bildung  einer reflektierenden Zone die     eingesehlosse-          nen        Oberflächenteile    der Kügelchen berührt,  wie dies für den Lichtstrahl (b) gezeigt ist.

    Ist dieses Bindemittel z. B. gelb, so erscheint  der     Lichtrfickstrahler    im diffusen     Tageslieht     betrachtet gelb und weist das gleiche Aus  sehen wie eine     gewöhnliehe    gelb gestrichene       Signalfläche    auf. Ist das Bindemittel weiss,  so erscheint. der     Lichtrückstrahler    bei Tag  weiss, usw.

   So bietet. die Oberfläche eines  Signals von erfindungsgemässem Aufbau im       diffusen        Tageslicht    einen Anblick, der in  
EMI0002.0032     
  
    erster <SEP> Linie <SEP> durch <SEP> die <SEP> Farbe <SEP> des <SEP> Bindemit  tels, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> die <SEP> Bügelehen <SEP> eingebettet
<tb>  sind, <SEP> bestimmt. <SEP> wird. <SEP> Die <SEP> Kügelchen <SEP> die <SEP> einen
<tb>  Durchmesser <SEP> von <SEP> eirii;

  ,en <SEP> Hundert.stelmilli  metern <SEP> aufweisen <SEP> können, <SEP> sind <SEP> im <SEP> allgemei  nen <SEP> für <SEP> .den <SEP> Beobachter <SEP> sogar <SEP> aus <SEP> kurzer
<tb>  Entfernung <SEP> einzeln <SEP> nicht <SEP> sichtbar, <SEP> so <SEP> dass
<tb>  die <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> l,ielitrüekstrahlers <SEP> den
<tb>  Anschein <SEP> erweckt, <SEP> als <SEP> ob <SEP> sie <SEP> mit <SEP> einem
<tb>  gleichmässigen <SEP> Anstrich <SEP> von <SEP> der <SEP> Farbe <SEP> des
<tb>  Bindemittels <SEP> bedeckt <SEP> sei. <SEP> Unter <SEP> den <SEP> Bedin  gungen <SEP> der <SEP> Sieht. <SEP> bei <SEP> Tag <SEP> wird <SEP> die <SEP> äussere <SEP> Er  seheinung <SEP> des <SEP> Liehtrüekstraliler,;

   <SEP> nur <SEP> gering  fügig <SEP> durch <SEP> die <SEP> Anwesenheit <SEP> und <SEP> die, <SEP> Farbe
<tb>  des <SEP> liehtreflektierenden <SEP> Hintergrundes <SEP> 11
<tb>  beeinflusst.
<tb>  Im <SEP> folgenden <SEP> wird <SEP> nun <SEP> jene <SEP> Art <SEP> der
<tb>  Rückstrahlung <SEP> beschrieben, <SEP> die <SEP> in <SEP> I:rsehei  nttng <SEP> tritt, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Lielitriiekstrahler <SEP> durch
<tb>  ein <SEP> konzentriertes <SEP> Liehtstrahlenbünclel <SEP> be  leuchtet <SEP> wird <SEP> und <SEP> sieh <SEP> der <SEP> Beobachter <SEP> in <SEP> der
<tb>  Nähe <SEP> der <SEP> Aclise <SEP> des <SEP> Strahlenbündels <SEP> befin  det. <SEP> Dieser <SEP> Fall <SEP> lie-t <SEP> dann <SEP> vor, <SEP> wenn <SEP> sieh
<tb>  nachts <SEP> ein <SEP> Automobil <SEP> einem. <SEP> Landstrassen  si.gnal <SEP> nähert. <SEP> Dasi;

  nnal <SEP> ist <SEP> für <SEP> den <SEP> Beob  achter <SEP> sogar <SEP> dann <SEP> sichtbar, <SEP> wenn <SEP> er <SEP> so <SEP> weit
<tb>  entfernt. <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> er <SEP> das <SEP> an <SEP> der <SEP> äussern <SEP> Ober  fläche <SEP> des <SEP> Bindemittels <SEP> reflektierte <SEP> Licht
<tb>  nicht <SEP> wahrnehmen <SEP> kann, <SEP> da <SEP> dieses <SEP> Licht,
<tb>  wie <SEP> bei <SEP> einem <SEP> gewöhnlichen <SEP> Signal, <SEP> in <SEP> alle
<tb>  Richtungen <SEP> zerstreut <SEP> wird.
<tb>  Man <SEP> nehme <SEP> erstens <SEP> an, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Signal
<tb>  senkrecht <SEP> neben <SEP> der <SEP> Strasse <SEP> und <SEP> praktisch <SEP> in
<tb>  einem <SEP> rechten <SEP> Winkel <SEP> zu <SEP> ihr <SEP> aufgestellt <SEP> und
<tb>  das <SEP> sieh <SEP> nähernde <SEP> Fahrzeug <SEP> weit <SEP> entfernt
<tb>  ist,

   <SEP> so <SEP> dass <SEP> das <SEP> Lichtstrahlenbündel <SEP> im <SEP> we  sentlichen <SEP> senkrecht. <SEP> oder <SEP> in <SEP> einem <SEP> verhält  nismässig <SEP> kleinen <SEP> Einfallswinkel <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Ebene <SEP> des <SEP> Signals <SEP> auftrifft. <SEP> Aehsenparallele
<tb>  Strahlen <SEP> eines <SEP> solchen <SEP> Strahlenbündels <SEP> sind
<tb>  durch <SEP> (c) <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> dargestellt. <SEP> Die <SEP> Strah  len <SEP> werden <SEP> beim@Eindringen <SEP> in <SEP> die <SEP> konvexe
<tb>  Oberfläche <SEP> eines <SEP> jeden <SEP> Kügelchen <SEP> gebrochen,
<tb>  so <SEP> dass <SEP> sie <SEP> auf <SEP> dein <SEP> unter <SEP> den <SEP> Kugeln <SEP> liegen  den <SEP> liehtreflektierenden <SEP> Hinter;

  -rund <SEP> kon  vergieren.
<tb>  Die <SEP> konv <SEP> eruierenden <SEP> Strahlen, <SEP> die <SEP> auf
<tb>  dem <SEP> lichtreflektierenden <SEP> Hintergrund <SEP> auf-         treffen, werden reflektiert und als divergen  ter     Kegel    durch das durchsichtige Kügelchen       zurück,#,ewoi-fen    und beim Austritt derart  gebrochen,     dal3    der Winkel,     den    die Strahlen  mit der optischen Achse bilden, verkleinert  wird. Die austretenden     Strahlen    sind in  einem     schmalen,        mit,deili    einfallenden     Strah-          lenbündel        koatialeil    Kegel stark konzentriert.

         und    kehren als     leuchtendes        schwaeli        diver-          nierendes        ',--,'ti-ahlenbüiidel    nach der Licht  quelle     zurück.    Die Grösse der Divergenz  hängt von der Beschaffenheit des     reflektie-          reilden        Hinter;-rundes    und vom     Breehungs-          index    der Kugeln ab.  



  Diese Art. der     Rüeksti-ahlung    tritt sogar  dann ein,     wenn    die     Lielltstrahleil        geneigt    zur       Ebene    des     Lichtriickstrahlers    einfallen. Die  im     reflektierenden    Bindemittel durch die  Rückseiten der Kügelchen gebildeten     Öffnun-          gen    von, begrenzter Grösse lassen jedoch nur  diejenigen einfallenden Strahlen durch, die  in einem relativ kleinen     Einfallswinkel    ein  fallen.  



  Bei     fortschreitender    Annäherung des       Fahrzeuges    an das     Si;nal    wird der     Einfalls-          winkel;röl;er    und grösser, bis nur noch  wenige     Strahlen    des     Lichtstrahlenbündels     bis zum lichtreflektierenden Hintergrund 11  dringen.

   Mit zunehmendem Einfallswinkel       werden    die auf die Kügelchen auftreffenden       Lielitstrahlen    mehr und mehr an der kon  kaven     Oberfläche    des reflektierenden Binde  mittels 12, welches die einzelnen Kügelchen       direkt    berührt.,     reflektiert.    Diese Erscheinung  ist für den einfallenden Strahl     (b)    in     Fig.    1  gezeigt. Die     Lielitstrablen    werden ebenfalls  in     Foren    eines gegen die Lichtquelle     gerieli-          teten    Kegels     ztiruckgeworfen.     



  So verändert     s*-eh    die     Leuchterscheinung     eines     1,andsti-al-.leilsi-nals    dieser Art allmäh  lich für einen Beobachter, der sich dem       Signal    bei     Na-eht    aus Distanz nähert, indem  die     diii-cli    den lichtreflektierenden     Hinter-          grltnd        ll        bewirkte        Leuchterscheinung    in die  durch das reflektierende Bindemittel 12 be  wirkte     Leueliterseheinung    übergeht, und  zwar in dein Masse,

   wie der Einfallswinkel  der einfallenden Lichtstrahlen von relativ    kleinen zu relativ grossen Werten übergeht.       @#,Tenn    der lichtreflektierende     Hintergrund     11 weiss und das Bindemittel 12 gelb     ist,    so  schlägt die     Leuchterscheinung    von Weiss über  Hellgelb nach     Dunkelgelb    um. Bei Tag er  scheint. das Signal, gelb.  



  In .der in     Fig.    1 gezeigten Ausführungs  form berühren alle innern reflektierenden  Flächen die Kugelfläche. Wenn die Kugel  ehen Glasperlen sind     (Brechungsindex    etwa  1,50 bis     1,.55)    und die reflektierenden     Flä-          ehen,    diffus reflektierend sind, so werden die       reflektierten    und in Form eines Kegels in  Richtung der Lichtquelle zurückgeworfenen  Lichtstrahlen ziemlich stark divergieren. Für  gewisse Zwecke ist dies von Vorteil. Man  nehme z.

   B. den Fall einer Strassenreklame  tafel an, die abseits der Strasse und in einem  Winkel , zu dieser     aufgestellt    und nachts  durch ortsfeste, gegen sie gerichtete Beleuch  tungskörper beleuchtet wird. Wenn ein  Fahrzeug sich auf der Strasse nähert., so     wird     die Beleuchtung     zuerst        hauptsächlich    oder  fast vollständig durch die ortsfesten     Be-          leuclitungskörperund    nur in     geringfügigem     Mass durch die Scheinwerfer des Fahrzeuges  geliefert, und .die Augen der Insassen des  Fahrzeuges befinden sieh beträchtlich abseits  vom Einfallslot der auf die Kügelchen auf  treffenden Lichtstrahlen.

   Die relativ grosse  Divergenz des reflektierten Lichtes bewirkt  dann, dass den Insassen des Fahrzeuges die  Reklametafel durch im Innern des     Licht-          rüekstrahlers    reflektiertes Licht, wie auch  durch die Oberfläche des Lichtrückstrahlers   reflektiertes Licht, welches eine genügende  Intensität besitzt, um die     Gesaintleuclitkraft     zu     steigern,    sichtbar     geinaeht    wird.

   Eine  solche Werbetafel erscheint eindeutig heller  als eine gewöhnlich bestrichene Tafel. Über  dies     verändert    sich .der Winkel des in Rich  tung der Lichtquelle zurückgeworfenen Lich  tes,     welches    die Augen des Beobachters er  reicht, in dem     Mass,    wie sieh dieser der Re  klametafel nähert. Die Farberscheinung ver  ändert sich, und zwar in Abhängigkeit von  den relativen Anteilen des vom Bindemittel  an den Seiten der Kugeln reflektierten Lieh-           tes    und des am     lielitreflektierenden    Hinter  rund reflektierten Lichtes. Diese Eigen  schaft der Vielfarbigkeit wird benützt, um  zu Reklamezwecken die Aufmerksamkeit und  die Neugierde des Publikums     zu    wecken.  



  Die     Dibergenz    der in Richtung der Licht  quelle     zurückgeworfenen    Lichtstrahlen kann       dureh    Verwendung von Kügelchen mit einem  grösseren Brechungsindex     verndndert    wer  den, wobei das Optimum erreicht. wird,     wenn     der Brechungsindex 1,80 bis 1,90 beträgt..  Überdies kann bei Verwendung von Kügel  chen mit einem Brechungsindex von etwa  1,65 oder mehr die     Leuehtkraft    gesteigert  werden, wenn reflektierende Flächen zur  Anwendung kommen, welche spiegelnd oder       semispiegelnd    sind.

   So kann der lichtreflek  tierende Hintergrund 11 durch eine Alumi  niumfolie oder einen Aluminiumanstrich     ge-          bildet    sein, in welchem die Aluminiumschup  pen ungefähr parallel zur Oberfläche liegen,  wobei eine  silbrige  Reflexion des auf .diesen  Hintergrund einfallenden Lichtes hervorge  rufen wird. Dadurch wird eine     Sichtbarkeit     auf grosse Entfernung erzielt, z. B. im Fall  von     Landst.rassenv        erkehrszeichen,    die unge  fähr in einem rechten Winkel zur Strasse  aufgestellt sind und durch die Scheinwerfer  von sich nähernden Fahrzeugen beleuchtet  werden.  



  Im allgemeinen ist es zweckmässig, als  lichtreflektierenden Hintergrund eine weisse  oder metallische Fläche zu     verwenden,    um  ein     Maximum    an Reflexion und ein Mini  mum an Absorption .des Lichtes     zti    erzielen.  Es kann jedoch im Fall von Reklameeinrich  tungen zwecks Erzielung einer die Aufmerk  samkeit des Publikums auf sich lenkenden  neuartigen Wirkung ein gefärbter licht  reflektierender Hintergrund mit einem Binde  mittel von anderer Farbe kombiniert werden.

    So kann der     lichtreflektierende    Hintergrund  gelb und das Bindemittel rot sein, so dass die  Farbe des reflektierten Lichtes für den sich  dem Zeichen nähernden Beobachter allmäh  lich von gelb über orange nach rot     umsehlägt.     Um die Reflexion zu steigern, können hellere  Töne     verwendet    werden, z. B. indem dem far-         bigen    Pigment ein weisses     Pigment    einver  leibt wird. Eine weitere Kombination ist  z.

   B. diejenige aus einem hellblauen Binde  mittel     und    einem gelben     liehtreflektieren.den          Hintergrund,    wobei das Bindemittel     zwecks     Steigerung der Reflexion auch ein     weisses     Piment enthält. Bei dieser Kombination ver  ändert sieh die. Farbe der Signalfläche von  gelb über grün nach blau, wenn man sich ihr  nähert.  



       Fig.    ? stellt, eine     Ausführungsform    dar,  die wiederum eine     Unterlage    11 mit, einem       liehtreflektierenden    Hintergrund 15 und eine  reflektierende     Bindesehieht.    16 aufweist, in  welcher durchsichtige     Kügelehen    17 teilweise  eingebettet sind, welche den darunter liegen  den reflektierenden     Hintergrind    15 berüh  ren oder in diesen leicht eindringen.

   Fer  ner ist auf der obern Fläche der Binde  schicht 16 eine äussere gefärbte reflektierende  Schicht 18 angebracht, die zwischen den frei  liegenden Teilen der     Kü-,elehen    liegt und  sich dadurch kennzeichnet, dass das an ihr  reflektierte Licht. eine andere Farbe besitzt  als das am     lichtreflektierenden    Hintergrund  15     reflektierte    Licht. Wenn der reflektie  rende Hinterrund     15,    das reflektierende  Bindemittel 16 (welches nun nur als innerer  Reflektor dient, da, wo es die Kugeln be  rührt)     und    die äussere, sichtbare, gefärbte  Schicht 18 verschiedene Farben     aufweisen,    so  können drei verschiedene     Wirkungen    erzielt  werden.

   Die     Lielitrüek";trahlnn,    in Richtung  der Lichtquelle bei Nacht wird durch die       Farbeigenschaften    des lichtreflektierenden  Hintergrundes 15 und der Bindeschicht 16 be  stimmt, wie dies in     Fig.    1 dargestellt ist,       während    die äussere gefärbte Schicht. 18 bei  diffuser     Tagesbeleuehtunr    in     Erscheinung     tritt und Licht reflektiert., welches eine  andere Farbe aufweist als das nachts am       lielitreflektierenden    Hintergrund 75 reflek  tierte Licht.

   Wenn die äussere gefärbte  Schicht 18 sich     über    dem     Niveau    ,der     Kugel-          inittelpunkte    befindet und zwischen den frei  liegenden Teilen der Kügelchen liegt, so     be-          einflusst    sie die Reflexion im Innern des       Lichtrückstrahlers    nicht, sondern nur die Re-    
EMI0005.0001     
  
    flexion <SEP> an <SEP> der <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> Lichtrückstrah  lers. <SEP> Die <SEP> Schicht <SEP> 18 <SEP> kann <SEP> auch <SEP> nur <SEP> schwach
<tb>  reflektierend <SEP> sein, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> wenn <SEP> sie <SEP> schwarz
<tb>  -efärbt <SEP> ist.

   <SEP> Eine <SEP> gelbe <SEP> Sehieht <SEP> hingegen <SEP> ab  sorbiert <SEP> gewisse <SEP> Strahlen <SEP> und <SEP> reflektiert
<tb>  andere, <SEP> und <SEP> eine <SEP> weisse <SEP> Schicht <SEP> reflektiert
<tb>  Strahlen <SEP> aller <SEP> Farben. <SEP> Schwarze <SEP> und <SEP> weisse
<tb>  Fliiellen <SEP> werden <SEP> hier <SEP> im <SEP> weiteren <SEP> Sinn <SEP> als
<tb>    < ,efürbt  <SEP> bezeichnet, <SEP> da <SEP> mit <SEP> solchen <SEP> Flächen
<tb>  Farbkontraste <SEP> erzielt <SEP> werden <SEP> können.
<tb>  Ein <SEP> Lichtrückstrahler <SEP> dieser <SEP> Struktur <SEP> er  s < lieint <SEP> hei <SEP> diffuser <SEP> Tagesbeleuchtung <SEP> schwarz,
<tb>  wirft <SEP> jedoch <SEP> nachts <SEP> bei <SEP> Beleuchtung <SEP> durch
<tb>  ein <SEP> Sti'alilenbiindel <SEP> das <SEP> Licht. <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> der
<tb>  Lielitquelle <SEP> zurück. <SEP> Dies <SEP> ist.

   <SEP> oft <SEP> für <SEP> Signale
<tb>  erwünscht, <SEP> bei <SEP> welchen <SEP> Buchstaben <SEP> oder
<tb>  andere <SEP> Zeichen <SEP> bei <SEP> Ta;@esbeleuebtttng <SEP> schwarz
<tb>  sein <SEP> sollen, <SEP> um <SEP> sich <SEP> gegen <SEP> einen <SEP> bestimmten
<tb>  llintergrund <SEP> stark <SEP> abzuheben, <SEP> nachts <SEP> jedoch
<tb>  zwecks <SEP> Erzielung <SEP> einer <SEP> maximalen <SEP> Sichtbar  keit. <SEP> das <SEP> Liebt <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Lichtquelle
<tb>  zni-ück veri'en <SEP> sollen. <SEP> Auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> ist <SEP> es
<tb>  niöridieh, <SEP> voneinander <SEP> verschiedene <SEP> Licht  effekte <SEP> für <SEP> den <SEP> Tag <SEP> und <SEP> die <SEP> Nacht <SEP> zu <SEP> kombi  <B>IIIPI'ell.</B>
<tb>  In <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP>   <SEP> dargestellten <SEP> Ausfüh  rnngsforin <SEP> können.

   <SEP> der <SEP> lichtreflektierende
<tb>  llinter-i'und <SEP> 1.5 <SEP> und <SEP> das <SEP> reflektierende <SEP> Bin  deniit:tel <SEP> 16 <SEP> die <SEP> Bleiehe <SEP> Farbe <SEP> aufweisen,
<tb>  das <SEP> heisst <SEP> beide <SEP> können <SEP> weiss, <SEP> gelb <SEP> <B>USW.</B> <SEP> sein,
<tb>  so <SEP> dal:

   <SEP> nacht, <SEP> Licht. <SEP> einer <SEP> einzigen <SEP> Farbe
<tb>  genes, <SEP> .die <SEP> Lichtquelle <SEP> zui'üekgeworfen <SEP> wird.
<tb>  Der <SEP> gleiche <SEP> Effekt. <SEP> würde <SEP> erzielt, <SEP> wenn.
<tb>  das <SEP> reflektierende <SEP> Bindemittel, <SEP> in <SEP> welchem
<tb>  die <SEP> Kü@gelehen <SEP> teilweise <SEP> eingebettet <SEP> werden,
<tb>  den <SEP> eim;

  @ebetteten <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Kugeln <SEP> vollstän  dig <SEP> einschliessen <SEP> würde. <SEP> Die <SEP> äussere <SEP> gefärbte
<tb>  Schicht <SEP> 18 <SEP> dient <SEP> dazu, <SEP> dem <SEP> Lichtrückstrahler
<tb>  bei <SEP> cliffnsei' <SEP> Tagesbeleuchtung <SEP> ein <SEP> Aussehen
<tb>  zu <SEP> verleihen, <SEP>  -elches <SEP> von <SEP> demjenigen <SEP> bei
<tb>  Nacht <SEP> hei <SEP> Beletiehtuairr <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Strahlen  bündel <SEP> verschieden <SEP> ist.

   <SEP> Zur <SEP> Erzielung <SEP> eines
<tb>  Kontrastes <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Lieliteffekten <SEP> bei
<tb>  Tag <SEP> und <SEP> bei <SEP> Nacht, <SEP> kann <SEP> man <SEP> beispielsweise
<tb>  einen <SEP> Liehti'ückstrahler, <SEP> der <SEP> nachts <SEP> eine <SEP> gelbe
<tb>  Rückstrahlung <SEP> aufweist, <SEP> unter <SEP> Verwendung
<tb>  einer <SEP> schwarzen <SEP> äussern <SEP> Schicht <SEP> bei <SEP> Tag
<tb>  schwarz <SEP> erscheinen <SEP> lassen.

       
EMI0005.0002     
  
    Die <SEP> gefärbte, <SEP> meist <SEP> undurchsichtige
<tb>  Schicht <SEP> 18 <SEP> kann <SEP> auf <SEP> verschiedene <SEP> Arten <SEP> auf  gebracht <SEP> werden. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> ein <SEP> gefärbtes
<tb>  überzugbildende.s <SEP> Material <SEP> auf <SEP> die <SEP> Ober  flä.ehe <SEP> auftragen <SEP> und <SEP> nach <SEP> völligem <SEP> oder <SEP> teil  weisem <SEP> Trocknen <SEP> oder <SEP> Erhärten <SEP> dieses <SEP> Mate  rials <SEP> die <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> Lielitrücl#-strahlers
<tb>  abreiben <SEP> oder <SEP> polieren, <SEP> um <SEP> das <SEP> Material <SEP> von
<tb>  den <SEP> aus <SEP> der <SEP> Bindeschicht- <SEP> herausragenden
<tb>  Teilen <SEP> der <SEP> Kügelchen <SEP> zu <SEP> entfernen, <SEP> jedoch
<tb>  so, <SEP> dass <SEP> es <SEP> ztvisehen <SEP> den <SEP> Kugeln <SEP> erhalten
<tb>  bleibt,

   <SEP> wie <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> gezeigt. <SEP> ist. <SEP> Eine <SEP> andere
<tb>  Möglichkeit <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> ein <SEP> trockenes
<tb>  Pigment <SEP> oder <SEP> ein <SEP> Farbpulver <SEP> auf <SEP> die <SEP> Ober  fläcbe <SEP> des <SEP> Bindemittels <SEP> aufzutragen <SEP> während
<tb>  das <SEP> letztere <SEP> noch <SEP> feucht <SEP> ist. <SEP> Ist <SEP> das <SEP> Binde  mittel <SEP> bereits <SEP> trocken, <SEP> so <SEP> kann <SEP> man <SEP> es <SEP> mittels
<tb>  eines <SEP> Lösungsmittels <SEP> aufweichen, <SEP> so <SEP> dass <SEP> das
<tb>  Pigment <SEP> an <SEP> der <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> Bindemittels,
<tb>  aber <SEP> nicht.

   <SEP> an <SEP> den <SEP> Kugeloberflächen <SEP> haftet.
<tb>  Das <SEP> färbende <SEP> Material <SEP> kann <SEP> durch <SEP> Aufblasen
<tb>  unter <SEP> Druck <SEP> aufgetragen <SEP> werden, <SEP> um <SEP> eine
<tb>  bessere <SEP> Einbettung <SEP> und <SEP> eine <SEP> dickere <SEP> Schicht
<tb>  zu <SEP> erhalten. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> auch <SEP> .den <SEP> Lichtrück  strahler <SEP> vibrieren <SEP> lassen, <SEP> um <SEP> das <SEP> färbende
<tb>  Material <SEP> in <SEP> die <SEP> Oberfläche <SEP> des <SEP> Bindemittels
<tb>  eindringen <SEP> zu <SEP> lassen. <SEP> Die <SEP> gefärbte <SEP> Schicht
<tb>  18 <SEP> kann <SEP> auch <SEP> aufgebracht <SEP> werden, <SEP> wenn <SEP> das
<tb>  Bindemittel <SEP> gefärbt <SEP> ist. <SEP> Ein <SEP> schwarz <SEP> Tärben  des <SEP> Material, <SEP> z. <SEP> B.

   <SEP> Russ <SEP> oder <SEP> fein <SEP> zerteilter
<tb>  schwarzer <SEP> Sand, <SEP> kann <SEP> auf <SEP> irgendein <SEP> Binde  mittel <SEP> aufgetragen <SEP> werden. <SEP> In <SEP> jedem <SEP> Fall
<tb>  kann <SEP> durch <SEP> Verwendung <SEP> eines <SEP> stark <SEP> färben  den <SEP> Materials <SEP> und <SEP> durch <SEP> Bildung <SEP> einer <SEP> ge  nügend <SEP> dicken <SEP> Schicht <SEP> Interferenz <SEP> verhin  dert <SEP> werden.

   <SEP> Es <SEP> kann <SEP> auch <SEP> ein <SEP> fluoreszieren  des <SEP> oder <SEP> phosphoreszierendes <SEP> Pulver <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Oberfläche <SEP> des <SEP> Bindemittels <SEP> aufgetragen
<tb>  werden.
<tb>  In <SEP> gewissen <SEP> Fällen <SEP> kann <SEP> es <SEP> von <SEP> Vorteil
<tb>  sein, <SEP> ein <SEP> die <SEP> Oberfläche <SEP> färbendes <SEP> Material
<tb>  zu <SEP> verwenden, <SEP> welches <SEP> das <SEP> Eindringen <SEP> von
<tb>  etwas <SEP> Licht <SEP> in <SEP> das <SEP> Bindemittel <SEP> ermöglicht,
<tb>  so <SEP> dass <SEP> beide <SEP> zur <SEP> Farberscheinung <SEP> beitragen,
<tb>  so <SEP> gibt <SEP> z. <SEP> B. <SEP> ein <SEP> durchscheinend <SEP> blau <SEP> färben  des <SEP> Pigment <SEP> über <SEP> einem <SEP> gelben <SEP> Bindemittel
<tb>  einen <SEP> grünblauen <SEP> Schein.

   <SEP> Es <SEP> kann <SEP> auch <SEP> eine         gefärbte Harzschicht über einem weissen  Bindemittel verwendet werden.  



  Es kann auch eine Farblösung aufgetra  gen werden, um direkt die Oberfläche des  Bindemittels zu färben, worauf das Material,  welches die aus dem Bindemittel heraus  ragenden Teile der Kugeln bedeckt, entfernt  wird.  



       Fig.    3 stellt eine Ausführungsform des  erfindungsgemässen     Liehtrüekstrahlers    dar,  welche eine     >ü        nterlage    9 und eine Barüber  liegende reflektierende Schicht 19 aufweist,  die die Kugeln daran hindert, die Unterlage  9 zu berühren, und die eine weiss pigmen  tierte     Deckschicht    sein kann, welche trocknen  oder erhärten gelassen wird, bevor die aus  zwei Lagen 20 und 21 bestehende reflektie  rende Bindeschicht aufgetragen wird.

   Die  Kugeln 22 werden teilweise in der Binde  schicht 20/21 eingebettet und bis zur Ober  fläche der Schicht 19     hinuntergedrüekt.    Die  Bindeschicht 20/21 kann aus zwei Lagen 20  und 21 bestehen, welche nacheinander aufge  tragen werden und sich in der Farbe unter  scheiden, derart, dass die Schicht 19 und die  Lage 20 ein und dieselbe Farbe (z. B. weiss)       aufweisen,    und die Lage 21 eine andere  Farbe (z. B. gelb) besitzt. Die letztere reicht  bis zur Oberfläche und erzeugt. bei Tag einen  Lichteffekt, der von demjenigen bei     flacht     verschieden ist. Der letztere Lichteffekt  kommt durch Reflexion von Licht an den  Flächen der Schicht. 19 und der Lage 20,  welche die eingebetteten Teile der Kügelchen  berühren, zustande. Die Lage 21 erzeugt.

    ebenfalls eine Rückstrahlung von Strahlen  mit grossem Einfallswinkel in Richtung .der  Lichtquelle, wodurch ein zusätzlicher Licht  effekt zustande kommt.  



  Wenn die Bindeschicht 20/21 aus einem  einzigen Belag besteht, so kann man sie der  art. behandeln, dass sieh eine obere Lage 21  und eine untere Lage 20 bilden, die verschie  den gefärbt sind. Man kann dies dadurch er  zielen,     .dass    man eine Farblösung mit der  Oberfläche der Bindeschicht während genü  gend langer Zeit, in Berührung bringt, um  .sie in die     notwendige    Tiefe eindringen zu    lassen;

   das heisst um die Schicht bis     unter     die Hälfte der Oberfläche der     Kügelchen    zu  färben,     zwecks    Erzeugung einer die     'Zügel-          ehen    bis unter deren obern Oberflächenhälfte       umgebenden        lielitreflektierenden    Zone, wie  dies in     Fig.    3 bei 21     an < -e-eben    ist. So kann  z. B. jede einzelne der Schichten 19 und  20/21 aus einem weiss pigmentierten     'Material     bestehen, so dass der     Lielitrüekstrahler    sowohl  bei Tag als auch bei     weht.    zuerst weiss er  scheint.

   Dann wird die     iitilere    Oberfläche  der Schicht 20/21 mit einer grünen     Farb-          lösung    behandelt (beispielsweise durch Ein  weichen des     Liehtrllekstrahlers    in einem  Färbebad), um eine grüne Lage 21 zu erzeu  gen, worauf die freiliegenden Teile der  Kügelchen von etwa noch anhaftendem Farb  stoff befreit werden. Die Schicht 19 und die  Lage 20 bleiben weiss. Wird die Bindeschicht  20/21 derart in Form einer einzigen Lage       aufgetragen,    so sollte sie     gegenüber    der     Farb-          lösung    genügend absorbierend oder porös  sein, um diese eindringen zu lassen.  



  Eine bessere Kontrolle wird erzielt, wenn  zwei     ;esonderte        Schichteis    20 und 21 aufge  bracht.  erden, von denen die Schicht. 21  gegenüber der     Farblösung    absorbierend ist,  während die Schicht 20 derart beschaffen  ist, dass sie die     Farblösung    nicht absorbiert.  Dadurch wird die. Tiefe, bis zu     %velcher    der  Farbstoff     eindrin        uen    kann, begrenzt.  



       Fig.    4 stellt. eine     Ausführungsform    des  erfindungsgemässen     Lielitrückstralilei:s    dar,  bei welcher ein bestimmter Flächenteil     zveeks     Unterbindung der     Rücl@strahlung    mit einer       Decksehieht    versehen ist. Die dadurch erziel  baren Wirkungen sind insbesondere bei der       Herstellung    von Signalen verwertbar.

   Der  linke Teil von     Fifl-.    1 stellt ein     Bruclsstück     eines     Liehtrüekstrahlers    dar, bei welchem ein  Teil der Oberfläche der Kügelchen     freiliegt,     während der rechte Teil von     Fig.        -1    ein  Bruchstück des gleichen     Lielitrückstrahlers     darstellt, bei welchem ein Oberflächenteil mit  einer Deckschicht     versehen    ist.  



  Die Unterlage 23     trägt.    eine     lielitreflek-          tierende    Schicht 21, über welcher eine     durch-          siehtige        Trennsehiclit.   <B>25</B> aufgebracht ist,      deren Dicke 20 bis 50 % des mittleren Kugel  durchmessers beträgt, wenn     gewöhnliehe     Glasperlen     verwendet    werden.

   Diese Trenn  schicht. 25 kann unter Verwendung eines  durchsichtigen, filmbildenden Materials, das       vor    dem Aufbringen der weiteren Schichten       getrocknet        bzw.    zum Erhärten gebracht     wird,     in     situ    gegossen werden. Dann wird eine       durehsiehtige        Bindemittelsehielit    26 aufge  tragen, in welcher die     Kügelehen    27 teilweise  eingebettet werden, so dass deren untere Teile  die     Trennsehieht    25 berühren.

   Die     durehsieh-          tige        Bindemittelschieht    weist eine solche       Dicke    auf,     class    sie über die Hälfte der Ober  fläelie der     Kü;-elehen        hinaufreieht,    .die obern       Oberfläehenteile    der     Kügelehen    jedoch frei  lässt.

   Das Bindemittel wird hierauf     o-ehärtet          bzw.    getrocknet, so dass die Kügelchen in       vorbestimmter    Stellung in einem Abstand  von der den lichtreflektierenden Hintergrund  bildenden Schicht 24 festgehalten     -werden.     Der Abstand wird durch die     Trennschieht     25 bestimmt. Es können auch kleinere Glas  bruehstüekelien     bzw.    kleinere     0Tlasperlen    als  Trennmittel zwischen die brechenden Kügel  chen 27 und den     liehtre.flektierenden        lIbnter-          grund    24 eingeschoben werden.  



  Hierauf wird eine das Aussehen .der Ober  fläche des Lichtrückstrahlers bestimmende,  gefärbte     Oberfläehensehieht    28 aufgetragen,  die zwischen die freiliegenden Oberflächen  teile der Kügelchen. zu liegen kommt. Diese  Schiebt kann nach einer der vorher     bescbrie-          benen    Methoden hergestellt werden, z. B.

    durch Auftragen einer gefärbten undurch  sichtigen     Decksehieht    und nachträgliches  Entfernen derjenigen Teile, welche .die aus  der     Bindeinittelsehieht    26 herausragenden  Teile der Kügelchen bedecken, oder aber       durch    Auftragen eines trockenen Pigmentes  oder     Farbpulvers    auf das durchsichtige Bin  demittel, bevor dieses so trocken ist, dass es  nicht mehr klebfähig ist.  



  Bei dieser     Ausfühi@tngsforni    wird die im  Innern des     Liehtrüekstrahlers    zustande kom  inende Rückstrahlung, die für die Rückstrah  lung eines Lichtstrahlenbündels in Richtung  der Lichtquelle nachts massgebend ist, durch    den     lichtreflektierenden    Hintergrund     \?4    be  stimmt..

   Das Aussehen des     Liehtrückstrahlers     bei Tag     -wird    durch die äussere, sichtbare, ge  färbte     Oberflächensehieht    28     bestimmt.    Der       liehtreflektierende        Hintergrund    kann bei  spielsweise     seinispiegelnd    sein (bei Verwen  dung von     Aluminiumsehuppen).    Ein solcher       Hintergrund    erzeugt.

   eine sehr intensive        silbrig ,deuchtende        Rüekstrahlung.    Die     Ober-          flächensehieht    28 kann weiss sein, wobei der       Liehtrüekstrahl.er    bei Tag weiss erscheint, oder  auch gelb, schwarz usw. sein, wobei der       Liehtrückstrahler    bei Tag gelb bzw. schwarz  usw. erscheint. Der rechte Teil von     Fig.    4  stellt ein Bruchstück des Lichtrückstrahlers  in der eben beschriebenen Ausführungsform  dar, bei     welchem    ein Oberflächenteil mit.

    einer     aufgestrichenen        oder        aufgedruekten          Deeksehieht    29 versehen ist, die sowohl die  Kugeln als     aueh    die gefärbte     Oberflächen-          sehieht    28 bedeckt. Bei der Herstellung eines       Signals    kann diese     Deeksehieht    als einfassen  der Hintergrund dienen, um     liehtrüekstrah-          lende        Buchstaben    oder Zeichen abzugrenzen.

    Umgekehrt können die Buchstaben oder     Zei-          ehen    aufgestrichen oder aufgedruckt und  durch einen     liehtrückstrahlenden    Hinter  grund umgeben werden. Gewöhnlich wird  man für die Deckschicht 29 eine Farbe wäh  len, die sich von derjenigen der Oberflächen  schiebt 28 deutlich unterscheidet, um für die       Siehtbarinachung    der Umrisse .der Buchsta  ben oder Zeichen einen angemessenen Kon  trast     zu    erzielen.  



  Es können verschiedene neuartige     Effekte          erzeugt    werden, die sich insbesondere bei der  Herstellung von Reklameeinrichtungen sehr  gut verwerten lassen. So können die Schicht.  29 und die Fläche 28 die gleiche Farbe auf  weisen, derart, dass die gesamte Oberfläche  tags einheitlich erscheint und keine     Buch-          stabeii    oder Zeichen sichtbar werden, wäh  rend sich nachts bei Beleuchtung durch ein  Strahlenbündel Buchstaben oder Zeichen in  folge Rückstrahlung abheben werden (im lin  ken Teil der     Fig.    4     dargestellte    Ausfüh  rungsform).

   Dieser Effekt.     kann    dadurch  verstärkt werden, dass nichtreflektierende      Schichten, z.     ss.    schwarze, für<B>228</B> und 29 ver  wendet werden, so dass eine Oberfläche er  halten wird, die nicht reflektierend ist und  sogar dann dunkel erscheint, wenn die Re  klameeinrichtung aus nächster Nähe betrach  tet wird. So kann eine     Landstrassenreklame-          ta.fel    ein schwarzes Band oder einen schwar  zen Rand aufweisen, das bzw. der bei     Tages-          beleuelitung    einheitlich erscheint, aus wel  chem jedoch nachts Buchstaben oder Zeichen  aufleuchten.

   Damit kann beispielsweise eine        Nachtmitteilung         übermittelt    werden, wie  z. B.     Nachttaxen    auf der Werbetafel einer       Telephongesellschaft.     



  Diese Kombination verschiedener Wir  kungen kann auch bei der     Anfertigung    von       Landstrassensignalen    für die     Gesehwindigkeits-          begrenzung    angewendet werden, z. B. dann,  wenn die tags     zulässige        Höchstgeschwindigkeit     von der nachts zulässigen Höchstgeschwin  digkeit verschieden ist. Die Angabe der  nachts geltenden Höchstgeschwindigkeit wird  dann automatisch erscheinen, wenn bei ein  brechender Dunkelheit die Scheinwerfer ein  geschaltet werden. Diese Wirkung ist natür  lich nicht. auf Rückstrahler in der in     Fig.    4  dargestellten     Ausführungsform    beschränkt.  



  Als weiteres Beispiel für den     neuartigen          Reldameeffekt,    der mittels des     erfindungs-          gemässen    Lichtrückstrahlers erzielt werden  kann, sei eine Reklameeinrichtung angeführt,  bei welcher ein     Flächenabschnitt    in seiner       Gesamtheit    als Rückstrahler wirkt und bei  Tag einheitlich erscheint, während nachts  verschiedene Teile dieses Flächenabschnittes  in verschiedenen Farben aufleuchten. Die     hin-          tern    reflektierenden Flächen der     R.üekstrah-          ler    können verschiedene Reflexionseigenschaf  ten aufweisen (sie können z.

   B. weiss bzw.  gelb sein), während die Aussenoberfläche  gleichmässig gefärbt ist. So können sich  nachts weisse Buchstaben gegen einen gelben  Hintergrund abheben,     während    bei Tag die  gesamte Fläche einfarbig erscheint und keine  Buchstaben sichtbar sind.  



  Es ist einleuchtend, dass bei der Anferti  gung von Signalen zahlreiche     Kombinationsr          mögliehkeiten    in Frage kommen und     dass       durch Anwendung der vorliegenden Erfin  dung eine grosse     Manni;-faltigkeit    von Far  beneffekten erhalten werden kann.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Im     folgenden    wird die Herstellung eines  Lichtrückstrahlers in der in     Fig.        4-    darge  stellten     Ausführungsform        beschrieben.    Die       liehtreflekt.ierende    Schicht 11 ist eine glatte,  dichte, weisse     Emaillack.5cliielit,    die ans dem  nachfolgend aufgetragenen     Bindenüttel    12  keine Farbe absorbiert. Die     Unterlage    10  kann eine starre Signaltafel aus     lIetall    oder  Sperrholz sein. Sie kann auch aus einem  biegsamen, blattförmigen Material, wie z. B.

    Papier, das mit einem wasserdicht machenden  Mittel imprägniert     wurde,    oder aus einem  biegsamen organischen Film, z. B. einem  Film aus einem     svntlietiselien,        kautsehuk-          art.igen    Material, bestehen.  



  Die zur Herstellung der Schiebt 11 ver  wendete Masse     wird    aus den folgenden, in       fxewielitsteilen        angegebenen        Komponenten    er  halten:  
EMI0008.0052     
  
    Teil <SEP> 1
<tb>  Nitrozelluloselösung <SEP> (Viskosität <SEP> 1/s <SEP> Sek.) <SEP> 22
<tb>  <B>(8011/0</B> <SEP> Feststoffe, <SEP> 20% <SEP> Äthvlalkohol <SEP> )
<tb>  Äthy <SEP> lengly <SEP> l@ol-inonoätliy <SEP> lädier <SEP> 1-1
<tb>  Flüchtiges <SEP> Gemisch <SEP> ai,

  oniatiselier <SEP> Petrol  kohlenwasserstoffe <SEP> 21     
EMI0008.0053     
  
    Teil <SEP> II
<tb>  Flüssiges <SEP> Alkydharzgeniiseli <SEP> -t6
<tb>  Trikresyl-phosphat <SEP> 6
<tb>  Titandioxydpi-ment <SEP> 31
<tb>  Flüchtiges <SEP> Gemisch <SEP> aroinatiseher <SEP> Petrol  kohlenwasserstoffe <SEP> 15
<tb>  Ultramarinblau <SEP> (Weissverstärker)

   <SEP> Spuren       Das flüssige     Allkvdharzgemiseh    enthält       65%        eines        aus        zwei        Komponenten        erhalte-          nen        Alkydharzes        und        35%        eines        Weich-          niaehers    aus der     Gruppe    der     nielittrocknen-          den    Öle     und    der     nichttrocknenden    Fett

  säuren.  



  Das Gemisch     aröniatiselier        Petrolkohlen-          wasserstoffe    kann durch Benzol oder     Toluol     oder ein Gemisch derselben ersetzt werden.  



  Die Komponenten. des Teils<B>1</B> werden           durehmiseht,    bis eine klare Lösung entstan  den ist.  



  Die Teile I und     II    werden hierauf in  einem     Farbmischer    vereinigt, um das Pigment       nründlieli    einzuarbeiten und zu     dispergieren.     



  Die erhaltene weisse Masse wird auf die  Unterlage     auf-ebraeht.    Die Schicht     troek-          net    bei     Raumtemperatur    in etwa. einer Stunde  oder bei     7111    C innert. 15 Minuten. Die Schicht  bleibt weich, selbst. wenn sie völlig trocken  ist, so dass die Kügelchen     eindringen    können.  



  <B>Es</B> folgt ein Beispiel eines gelben reflek  tierenden     ,Bindemittels:            Flüssiges        All:ydharzg-eniisch        '?00          (65        %        Alkydharz        und        35        0lo        eines          Weiehmaehers)

            1-Iarnstoff-I'ormaldeliyd-Harzlösung    100       Fliielitiges        Gemisch    aromatischer Kohlen  wasserstof     fe    30  Gelbes     Bleicliroinatpirnient    300    Die Harzlösung ist eine 50     o/oige    Lösung       von        11ai-n#stoff-Foi-nialdelivcl-FIarz    in einem  ans 60 Teilen     Butylalkohol    und 40 Teilen       Yylol    zusammengesetzten Lösungsmittel.

   Das  Harz     gehört    zu den in der Wärme erhärten  den     Harzen.    Die     Bindesehieht    erhärtet bei       mässigen    Temperaturen.  



  Dieses gelbe Bindemittel kann in warmem       Zustand        (65(IC)    aufgebracht. werden. Das       Bindemiltel    kann aufgetragen werden, bevor  die     Sehieht    11 völlig trocken ist.  



  Kleine     (rlasperlen    werden     hierauf    auf die       ()lxrflüche    aufgetragen, worauf der     Cber-          sehul:    entfernt     wird    und die Perlen mittels       einer    Walze durch das gelbe     Bindemittel    und  ein     wenig    in die weisse reflektierende Schicht.  11     liitiutitei-oedrüekt    werden.  



       Zur        l:rliärtun--    kann das Bindemittel       Während    1 Stunde bei     1070C    oder während  16 Stunden bei     790C    erhitzt werden.  



  Anders gefärbte Bindemittel können       durch    Ersatz des     gelben    Pigmentes durch  andere Pigmente     erhalten    werden.  



  Als     (-lasperlen    eignen sich solche mit  einem     Durchmesser    von 0,127 bis 0,203 mm.       Diese        Perlen    bilden eine Oberfläche, die     ver-          hältnismässi1-    glatt ist     Lind    bei der Herstel-         lung    von Signalen zur Erzeugung von nicht  reflektierenden Flächenteilen leicht     angestri-          ehen    oder bedruckt werden kann.  



  Der nach den Angaben dieses Beispiels  hergestellte Rückstrahler kann zur Herstel  lung von Signalen verwendet werden, die  wetterfest sind und den Witterungseinflüssen  mindestens ein Jahr lang standhalten, ohne  merkliche Schäden zu erleiden.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Im folgenden ist. eine gefärbte Masse be  schrieben, die dazu geeignet. ist., auf die mit  Perlen versehene Oberfläche eines Rück  strahlers aufgebracht     zii    werden, um zwi  schen den freiliegenden Teilen der Perlen  eine gefärbte Oberflächenschicht zu erhalten  (z. B. Schicht 18 in     Fig.    ? und :Schicht 28  in     Fig.    4).

           Harnstoff-Formaldehyd-Harzlösung    100  50     o/oig    in 60 Teilen     Butvlalkohol     und     -10    Teilen     Xy        lol    )       Flüssiges        Alky.dharzgemisch     00       (65        %        Alkydharz        und        35        %        eines     Weichmachers)

         Titandioxydpigment    500       Äthyleng-lykol-monoäthyläther    315  Flüchtiges Gemisch aromatischer     Koh-          lenwasserstoffe    50    Das     Titandioxyd    kann durch farbige Pig  mente ganz oder teilweise ersetzt werden.  Eine schwarz gefärbte     Oberflächensehieht          kann    durch Ersatz des     Titandioxy        dpigmentes     durch 10 bis 15 Teile     Russ    erhalten werden.  



       Wird    eine dieser gefärbten Massen mittels  einer Walze aufgebracht, so wird sie zwischen  den freiliegenden Teilen der Perlen hinunter  gedrückt, so dass auf den obersten Teilen der  Perlen nur wenig Material hängen bleibt. Die  erhaltene Schicht kann durch Erhitzen wäh  rend     \'    Stunden bei 1000 C zum Erhärten ge  bracht werden. Anschliessend wird die Ober  fläche mit. Wasser befeuchtet, um eine Loslö  sung der die aus .dem Bindemittel heraus  ragenden Teile der Perlen bedeckenden Haut  zu bewirken und so deren Entfernung durch  Bürsten oder Polieren zu erleichtern.      <I>Beispiel 3:</I>  Im folgenden wird ein weisses Binde  mittel beschrieben, das     absorptionsfähig    ist.

    Eine aus diesem Material bestehende     Binde-          sehieht    kann von der Oberfläche her gefärbt  werden, wie dies im Zusammenhang mit       Fig.    3 beschrieben wurde.  



       N-Propvl-methaervlat-Harz    100  (hartes, durchsichtiges Harz)       Titandioxy        dpigment    200  Flüchtiges Gemisch aromatischer     Koh-          lenwasserstoffe    200  Zum Färben können alkohollösliche Farb  stoffe     verwendet    werden, die in alkoholischer  Lösung aufgetragen werden und die Harz  komponente des Bindemittels und damit       diese.-,    selbst färben. Die Tiefe des     Eindrin-          gens    des Farbstoffes in die     Bindesehieht     hängt. von der Dauer der Einwirkung ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtrückstrahler mit einer Schicht. kleiner durchsichtiger Kugeln, die teilweise in einer Bindesehieht eingebettet sind und mit einem lichtreflektierenden Hintergrund derart zu sammenwirken, dass auch geneigt zur Ebene des Lichtrückstrahlers einfallende Liehtstrah.- len angenähert gegen die Lichtquelle zurück- geworfen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den freiliegenden Teilen der Kügelchen.
    liegende Oberflächenteil des Lichtrückstrahlers bezü.glieh der Lichtrefle xion andere Eigenschaften aufweist als der genannte Hintergrund, so dass .der Licht. rüekstrahler bei diffuser Tagesbeleuchtung anders erscheint als nachts bei Beleuchtung durch ein konzentriertes Lichtstrahlenbün del, das durch die Kügelchen dringt, und am lichtreflektierenden Hintergrund reflektiert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lichtrückstrahler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den freiliegenden Teilen der Kügelchen lie gende Oberflächenteil des Lichtrückstrahlers undurchsichtig ist. 2.
    Lichtrückstrahler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Binde- schielet, in die die Kügelchen teilweise ein gebettet sind, und der lichtreflektierende Hintergrund, den die Kügelchen berühren, bezüglich der Lielitreflexion verschiedene Eigensebaften besitzen, wobei praktisch senk recht zur Ebene des Lichtrückstrahlers auf die Kügelchen auffallende Lichtstrahlen nach Durchgang durch die Küs-elehen durch den genannten Hintergrund reflektiert werden,
    während geneigt zur genannten Ebene ein fallende Lichtstrahlen naeli Durchgang durch die Kügelchen durch die Bindesebicht reflek tiert werden. 3. Lichtrilekstrahler nach Patentanspruch, dadurch gekeiiiizeicliiiet, dass zwischen dem reflektierenden Hintergrund und den.
    Kügel chen eine durchsichtige, die Kügelchen in einem Abstand vom reflektierenden Hinter grund haltende Schicht angeordnet ist, und dass die Bindesehieht durchsichtig und 7wi- sehen .den freiliegenden Teilen der Kügelchen mit einem undnrclisicliti,#-en Material über zogen ist, so dass alle durch die Kügelchen hindurchgehenden Lichtstrahlen am licht reflektierenden 1=Iintergrund reflektiert. wer den.
    4. Liehtriiekstrahler nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der liehtreflek- tierende Hintergrund: durch. eine semispiea gelnde Metalloberfläche gebildet wird und dass der zwischen den freiliegenden Teilen der Kügelchen liegende Oberflächenteil des Lichtrückstrahlers nichtspiegelnd ist. 5. Lichtrückstrahler naeli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den freiliegenden Teilen der Kügelchen lie gende Oberflächenteil des Liehti-iiekstrahlers schwarz ist.
    6. Liehtrüeksti-aliler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lielitreflek- tierende Hintergrund und der zwischen den freiliegenden Teilen der Kügelchen liegende Oberflächenteil. unterschiedlich gefärbt sind.
    7. Liehtrüclz-straliler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kügelchen in zwei übereinanderliegenden Schichten ein gebettet sind, die sieh in ihren Eigenschaften bezügIieli der Lielitreflezion voneinander unterscheiden, wobei angenähert senkrecht zur Ebene des Lichtrückstrahlers auftref fende, durch die Kügelchen fallende Licht strahlen durch den 1.1.inter-rund reflektiert werden,
    während unter einem kleinen Winkel ztu- Ebene des Lielitriiekstrahlers einfallende und in die Küäelchen eindringende Licht strahlen durch die erste Schiebt und unter einem nrossen Winkel zur ebene des Lieht.- i-üekstralilen einfallende und in die Kiigel- clien eindringende Lichtstrahlen durch die zweite Sehielit reflektiert werden.
    B. Lichtrückstrahler nach Patentansprneh, dadurch gekennzeichnet, dass der lichtreflek tierende Hintergrund durch die 0lierfläelie einer biegsamen, blattförmigen Unterlage ge bildet wird. 9.
    Lichtrückstrahler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er nur an ein zelnen Flächenteilen Kügelchen mit freilie- genden Teilen aufweist und dass seine ge samte Oberfläche, mit Ausnahme der frei lieg-enden Teile der Kügelchen, gleich gefärbt und undurchsichtig ist, wobei der Lieht.rück- strahler als Ganzes einem Beobachter aus der Entfernung bei diffuser Tagesbeleuchtung 0leiehmässig gefärbt erscheint.,
    während ein konzentriertes Lielitstrahlenbündel an den freiliegende Teile von Kügelchen aufweisen den Stellen des Lichtrückstrahlers durch die Kügelchen hindurch reflektiert wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120396B (de) * 1960-02-19 1961-12-28 Cataphote Corp Rueckstrahlende Flaeche
DE1159366B (de) * 1959-02-04 1963-12-19 Minnesota Mining & Mfg Biegsame, selektiv reflektierende Reflexionsfolie

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