CH275856A - Biegsame, wetterfeste Folie. - Google Patents

Biegsame, wetterfeste Folie.

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CH275856A
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Company Minnesot Manufacturing
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Minnesota Mining & Mfg
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Description


  Biegsame, wetterfeste Folie.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sieh  auf eine biegsame, wetterfeste Folie, die auch  geneigt zu ihrer Ebene einfallende Licht  strahlen grösstenteils in ihrer Einfallsrich  tung zurüelwirft, und ein Verfahren zur  Herstellung dieser Folie.  



  Die biegsame, wetterfeste Folie ist erfin  dungsgemäss     gekennzeichnet    durch eine Lage  kleiner durchsichtiger Kugeln, die in einer  biegsamen, wetterfesten, die Kügelchen bin  denden Sehicht teilweise eingebettet sind,  und ein lichtreflektierendes Mittel, das mit  den Kügelchen derart zusammenwirkt, dass  auch geneigt zur Ebene der Folie einfal  lende Lichtstrahlen grösstenteils in ihrer  Einfallsrichtung zurückgeworfen werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Her  stellung einer     biegsamen,    wetterfesten Folie  ist     dadurch    gekennzeichnet, dass man auf eine  curchsichtige, biegsame, auf der andern Seite  fnit einer ebenen lichtreflektierenden Fläche  verbundene Schicht ein flüssiges, durchsich  tiges Bindemittel aufträgt und eine Lage kleiner  durehsichtiger Kugeln in dieses Bindemittel     teil-          veise    einbettet, wobei die Kügelchen einen  Durchmesser aufweisen, der grösser ist als die  Dicke der genannten Sehieht, die dazu dient, die  Kügelchen in einem     Abstandvonderlichtreflek-          tierenden    Fläche zu halten,

   und dass man an  schliessend las flüssige Bindemittel in den  festen Zustand überführt, so dass die     Kügel-          ehen    in einer biegsamen, wetterfesten Schicht  festgehalten werden.    Die     erfindungsgemässe    Folie eignet sich  beispielsweise zur     Herstellung    von im Freien  anzubringenden Signalen, Markierungen,  Wegweisern und dergleiehen.  



  In einer     bevorzugten    Ausführungsform be  stehen die kleinen durchsichtigen Kugeln aus  Glasperlen. Das lichtreflektierende Mittel  kann z. B. in die Bindesehicht eingeführt oder  unter einer durchsichtigen Bindeschicht ange  ordnet werden, so dass es hinter die Glas  perlen z u liegen kommt und ein einfallendes  Lichtstrahlenbündel derart gebrochen und  reflektiert wird, dass der grösste Teile der  Lichtstrahlen selektiv in Form eines Kegels  von kleinem Öffnungswinkel gegen die Licht  duelle zurückgeworfen wird, selbst dann,  wenn die Lichtstrahlen geneigt zur Ebene der  Folie einfallen.  



  Diese Art der Lichtrückwerfung ist von  derjenigen eines ebenen Reflektors (beispiels  weise einer ebenen Metalloberfläche), an     wel-          ehem    einfallende Lichtstrahlen nach dem Re  flexionsgesetz reflektiert werden, zu     unter-          seheiden.    Sie ist auch von jener Art der  Lichtrüelverfung zu unterscheiden, die durch  eine     zerstreuende    Fläche (beispielsweise durch  die Oberfläche von Löschpapier) erzeugt wird,  an welcher ein einfallendes Lichtstrahlenbün  del nach allen Richtungen mit angenähert       gleielimä.ssigYer    Intensitätsverteilung innerhalb  eines grossen Winkels reflektiert wird.

   Im  Falle der Spiegelreflexion muss sieh ein     Be-          obaelit.er    in der     Ausfallsriehtung    befinden, uni      das reflektierte Licht bei maximaler Inten  sität wahrnehmen zu können. Bei diffuser  Reflexion fällt infolge Streuung der Licht  strahlen über einen grossen Winkel nur ein  geringer Anteil der Lichtstrahlen in die     Rieb-          tung    des Beobachters.

   Im Falle der     Licht-          rückwerfung    durch die erfindungsgemässe  Folie wird sieh ein Beobachter selbst dann,  wenn er etwas abseits der Einfallsrichtung  eines Lichtstrahlenbündels steht und die  Lichtstrahlen     geneigt    zur Ebene der Folie  einfallen, innerhalb des reflektierten Licht  kegels von hoher Intensität befinden. Da  durch wird beispielsweise der Lenker eines  Automobils, dessen Scheinwerfer ein mit der  erfindungsgemässen Folie versehenes Signal  beleuchten, das reflektierte Licht aus grosser  Entfernung wahrnehmen können, selbst dann,  wenn das Scheinwerferlicht     geneigt    zur Ebene  der Folie einfällt.

   Ein mittels der erfindungs  gemässen Folie hergestelltes Signal ist deshalb  für einen sieh nähernden Beobachter viel frü  her sichtbar und leserlich als ein gewöhnliches  Signal.  



  Die Anwendung dieses allgemeinen opti  schen Prinzips für Signale und Markierungen  im Freien ist an sich bekannt. Bei der Her  stellung von mit Glasperlen versehenen Licht  rückstrahlern, die für den Gebrauch im Freien  bestimmt sind, ist aber als eine der wichtig  sten Forderungen diejenige nach Wetter  festigkeit     zu        berücksichtigen.    Bei der Her  stellung von fnit Glasperlen versehenen Rück  strahlern bekannter Art wurden die Glas  perlen auf einer praktisch starren     Unterlage,     z. B. auf Eisenblech, festgemacht. Dies er  laubte die Verwendung solcher Bindemittel  für die Glasperlen, die die Herstellung einer  wetterfesten Bindung der Glasperlen ermög  lichten.

   Die Glasperlen wurden beispielsweise  in die Emaille des Signals eingebettet, bevor  diese bei hoher Temperatur gebrannt wurde.  Solche Emaillematerialien sind für biegsame  Unterlagen nicht verwendbar, insbesondere  wenn wegen der stofflichen Zusammensetzung  der Unterlage (z. B. Papier oder Tuch) die  Anwendung hoher Temperaturen ausgeschlos  sen ist. Zur Herstellung von Werbeeinrich-    tunen mit beschränkter Gebrauchsdauer (wie  z. B. Plakate) wurde auch vorgeschlagen, die  Glasperlen mittels einer Tünche oder eines  Lackes auf der Unterlage festzukleben. Solche  vorübergehend benützte Rückstrahler müssen  nicht dauernd wetterfest sein. Die mit Glas  perlen besetzte Oberfläche solcher Rückstrah  ler ist ausserdem keiner     Biegungsbeanspru-          ehung    unterworfen.  



  Mit der vorliegenden Erfindung wird nun  bezweckt, eine biegsame, wetterfeste,     ge-          braucllsfertige,    durchgehend mit Glasperlen  besetzte lichtrückstrahlende Folie schaffen zu  können, die fortlaufend     Hergestellt    und in  Rollenform     geliefert        werden    kann,     und    die  vorn Verbraucher leicht in Stücke der ge  wünschten Form zerschnitten und durch Auf  kleben mit einer beliebigen Unterlage ver  einigt werden kann. Dies erlaubt dem Ver  braucher, seine eigenen Signale ohne spezielle  Ausrüstung herzustellen.

   Es ist von beson  derer Wichtigkeit, dass dadurch den Ver  brancher ermöglicht wird, gewöhnliche Signale  in solche     umzuwandeln,    die     auch        geneigt    zu  ihren Ebenen einfallende Lichtstrahlen gröss  tenteils in ihre Einfallsrichtung zurückwerfen.  



  So können die gewöhnlichen und bereits  im Gebrauch befindlichen emaillierten Land  strassen- und     Verkelii#ssig-nale    und Markierun  gen beibehalten und     finit    kleinem Kostenauf  wand mit der     erfindun;sgeniiiss < -,n    Folie ver  sehen werden, entweder in     Form    von Buch  staben, Zahlen oder andern Zeichen, die über  diejenigen des Signals aufgebracht werden.

    plan kann die Folie aber     auch    derart zu  schneiden und aufbringen, dass eine reflektie  rende     Einfassung-    oder ein     Hintergrund    ent  steht, wobei die aus der Folie     aus-esehnit-          teiien        Öffnungen    den.     Buelistaben,        Zahlen    oder  andern Zeichen des Signals     angepasst    sind.

    In Anbetracht der grossen Zahl von Signalen,  die selbst in einer relativ kleinen Stadt ge  braucht werden, spielen die     Kosten    natürlich  eine wichtige Rolle, so     dal>    eine Herabset  zung der     Herstellungskosten    für Signale mit       Lichtrückstrahlung    die     Verwendung    solcher  Signale in     grossem        Umfang        ermöglichen    wird.      Die Bindung der Glasperlen sollte den  Wittertungseinflüssen widerstehen, damit die  durch Erneuern oder Ersetzen cer Signale  verursachten Kosten vermieden werden kön  nen.

   Daraus ergibt sieh die Forderung, dass  die Bindesehicht, in welcher die Glasperlen  eingebettet sind, den vereinigten Wirkungen  des Sonnenlichtes, der Hitze, der Kälte, der  Veränderliehen Feuchtigkeit und der     meehani-          schen    Beanspruehtng durch Regen, Hagel  und Staub, der dureh den Wind angeblasen  wird, widerstehen muss. Die Bindesehieht  muss unter Umständen auch der Wirkung des  Frostes und des Tauens sowie der längeren  Einwirkung extremer Temperaturen wider  stehen können.

   Die Bindesehieht muss     unbe-          sehädigt    bleiben und sollte ihr Bindevermögen  sowohl gegenüber der darunterliegenden Fläehe  als auel gegenüber den Glasperlen     beibe-          hadten.    Bei dauernder Einwirkung von Son  nenlicht unterliegen Überzüge ans organischen  Stoffen mehr oder weniger rasch dem Zerfall.  Diese Wirkung wird dadurch verstärkt, dass  die Glasperlen als Linsen wirken und so die  Intensität des Sonnenlichtes erhöhen. Die  Bindeschieht darf ausserdem nicht in einem  solchen Massle dunkel werden, dass die     Lielit-          rüekstrahlung    erheblich vermindert wird.  



  Es ist bekannt, cass Kinoprojektionssehirnie  hergestellt worden sind, die eine mittels eines  Firnisses oder eines Einaillaekes mit einer  Tuchunterlage vereinigte Sehieht kleiner Glas  perlen aufweisen. Solche Schirme sind natür  lich nieht der Witterung ausgesetzt und sind  auch tatsäehlieh nielt wetterfest. Dies wurde  durch Priifversuee im Freien bewiesen, bei  welchen die Bindesehieht rasch Sehaden erlitt  und die Glasperlen abfielen. Bei der     lerstel-          lung    soleller Schirme werden gewöhnlich  Nitrozelluloselaeke verwendet. Prüfversuehc  habel ergehen, dass derartige Bindeschiehten  einem raschen Verfall unterliegen, wodurch  das Abfallen der Perlen bei fortwährender  lEinwirkung von Witterungseinflüssen be  schleunigt wird.  



  Mit der vorliegenden Erfindung können  nun die oben erwähnten Naehteile behoben  werden.    In der beiliegenden     Zeichnung    stellt  Fig. 1 eine Rolle der erfindungsgemässen  Folie dar, während die  Fig. '2 und 3 sehematisehe Schnitte durch  verscliedene Ausführungsformen der erfin  dungsgemässen Folie in vergrösserter Form  darstellen. Fig. 2 stellt eine Ausführungsform  dar, bei welcher die Kügelehen in einer pig  mentierten Bindesehieht eingebettet sind, wäh  rend Fig. 3 eine Ausführungsform zeigt, bei  welcher die Kügelehen in einer durehsichtigen  Bindesehieht eingebettet und mittels einer  durchsiehtigen Schieht von einem ebenen Re  flektor getrennt sind.  



  Fig. 4 ist eine Draufsicht und Fig. 5 ein  Quersehnitt eines  Stopsig'nals , welches mit  einem mittels der eirfindungsgemässen Folie  hergestellten Untergrtund versehen ist.  



  Die in Fig. 2 dargestellte Folie weist eine  biegsame Papierunterlage 10 auf, die mit  einem wasserdiehtmaehenden Material imprä  gniert und auf der Vorderseite nit einer bieg  samen pigmentierten Sehieht 11 bedeckt ist,  die ihrerseits eine biegsame, wetterbeständige,  perlenbindende Sehielit 12 trägt, die     lieht-          reflektierende    Pigmentteilchen enthält. und in  welcher eine Sehieht kleiner Glasperlen 13  teilweise eingebettet ist. Dieses     Sehieht-          material    stellt eine für den Verkauf     ge-          brauehsfertige    Folie dar, die vom Verbraucher  in beliebiger Weise auf einer Unterlage be  festigt werden kann.

   Die erfindungsgemässe  Folie kann auch in einer Zun Aufbringen fer  tigen Form hergestellt werden, indem plan  an der Rückseite der Unterlage 10 eine wasser  feste Klebstoffsehieht 14 aufbringt, welche       elie    Folie auf einer     Unterlaue        aufklebbar          macht    und auf welche eine     entfernbare          Schutzsehieht    15 zum     Schutz    der     Klebefläche          aufgebracht    werden kann.  



       .11s        biegsame,    wasserfeste     Unterlage    kann  ein beliebiges dünnes,     biegsames,    wasserbestän  diges Material, das eine     angemessene    Festig  keit aufweist     Lind    ein leichtes Zerschneiden  der Folie     ermöglicht,        verwendet    werden. Ein       Faserstoffniaterial,    wie z. B. Stoff oder Pa  pier, das mit einer wasserdicht- oder wasser  festmachenden     Substanz        imprägniert    wurde,      ist billig und gut zu gebrauchen.

   Als Bei  spiele anderer Materialien für die Unterlage  sind zu nennen: filzartige oder gewobene  Stoffe, hergestellt aus Pflanzen- oder Tier  fasern, Metallfasern, Glasfasern, Fasern aus  Zellulosederivaten, Fasern aus acety     liertel-          Zellulose,    verschiedenen Kunstfasern, wie z. B.  Polyamidfasern, ferner Leinenpapier, Per  gamentpapier usw. Nichtfaserige Unterlagen  können ebenfalls verwendet werden, wie z. B.  Filme oder Folien aus Metall, Zelluloseazetat,  Kautschukhydroehlorid, plastifizierten     Poly-          vinylacetalen,    synthetisehem Kautsehuk, Poly  amiden usw.

   Es können auch Materialien mit  geschiehteter Struktur verwendet werden, die  aus verschiedenen faserigen oder nichtfaseri  gen, miteinander verbundenen Blättern zu  sammengesetzt sind. Ist die Unterlage porös,  so kann sie mit einem abdichtenden Material  imprägniert oder geleimt werden, wodureh ihr  die gewünselten Eigenschaften, wie z. B. er  höhte Festigkeit, Vereinigung der Fasern,  Wasserbeständigkeit, glatte Oberfläche usw.,  verliehen werden, beispielsweise durch An  wendung von Harzen, Gummi, künstliclem  oder sy nthetisehem Kautschuk usw., und zwar  einzeln oder gemischt.  



  Ein bevorzugtes Material für die Unter  lage ist Zeitungspapier, das mit einem     wasser-          diehtmaclenden,    das Papier nielt zäh     maehen-          den    Material imprägniert ist. Ein Vorteil  einer solchen Unterlage beruht, neben der ge  ringen Kosten, darin, dass die Folie, nachdem  sie auf eine Unterlage aufgebracht worden ist,  rieht leicht abgerissen werden kann. Die  Folie bricht oder reisst örtliclh, wenn sie all  einer Kante abgehoben und abgezogen wird.  



  Die Schieht 11 dient aueh als Abdichtungs  mittel und verhindert, dass das nacliträgliclh  aufgetragene Bindematerial 12 während des  Auftragens in das Papier eindringt und er  starrt. Für diese Schicht kann ein Material  gewählt werden, das im frisch aufgetragenen  Bindematerial und in dessen Lösungsmittel un  löslich oder nur wenig löslich ist. Die Sehiel  11 erleichtert die Herstellung eitler Binde  schicht von gleielmässiger Dicke und die Er  zielung einer gleichmässigen     Bindung    der    Perlen. Die Sehieht 11 enthält vorzugsweise  ein lichtreflektierendes     Pigment    und wirkt  dabei lichtreflektierend, wenn die Perlen  durch die Bindeschicht 12 gedrungen sind und  die Sehieht 11 berühren oder nahezu berühren.  



  Die pigmentierte Bindesehicht 12 hält die  Perlen in wasserdiellter Bindung in ihrer  Lage fest und dient gleichzeitig als reflektie  rendes Medium, das durch die Perlen einfal  lende Lichtstrahlen zurückwirft, ohne dabei  die Folie steif oder brüchig zu machen.  



  Die Glasperlen sollten vorzugsweise einen  Brechungsindex besitzen, der im Bereich von  1,5 bis 2',0 liegt, und können passenderweise  aus Bleiglas bestehen. Sie werden vorzugs  weise zu 3/8 bis 5/8 ihres Durchmessers einge  bettet. Infolge Kapillarwirkung kriecht das  Bindematerial an den Perlenoberflächen bis  zu eirein Niveau hinauf, welches höher liegt  als dasjenige der Bindesehichtoberfläele     zwi-          selen    den Perlen. Zwecks Sicherstellung einer  festen Bindung sollte das Bindematerial die  Perlenoberfläclen bis über deren Hälfte hinaus  berühren, so dass die Perlen wie in Fassungen  mechanisch festgehalten werden, wodurch  neben der Bindung durch Klebwirkung eine  zusätzlicle Bindung zustande kommt.

   Die  Perlen sollten durehsichtig sein und keine  Oberfläehenmattierun g aufweisen, damit die  Absorption und die Streuung von Lieht     mög-          liclist    klein bleiben. Man kann auch farbige  Perlen verwenden, un bei der Rüekstrahlung       farbiges    Liebt zu     erhalten.     



  Der obere praktisele Grenzwert für die  Perlengrösse kann bei 0,065 bis 1,168 nun       Durellmesser    liegen, während der untere prak  tische Grenzwert bei 0,007     niln    liegt. Diese  Grössen ergeben sieh aus der     Zweektnässigkeit,     eine glatte Perlendecke mit     gleiebmässiger    Ein  bettungstiefe zu erzielen.

   Die bevorzugte  Perlengrösse liegt. im     Bereieli        voll    0,010 bis       0,025        min.    Die     Verwendung        voll    kleinen Per  len bringt folgende Vorteile:

   Erzielung einer  äusserst biegsamen Folie, die beim Biegen eine  minimale     Aufloekerun--    der Perlen aufweist,       Erzielung    einer stärkeren Bindung der Perlen       infolge        Erhöhung    des Wertes des Verhält  nisses     voll    Fläche zu     Gewicht    für die einzel-      nen Perlen, Verminderung, des Gewichtes an  Glas und Bindematerial pro Fläelieneinheit,  Erzielung einer dünneren Bindesehieht, die  bicgsan er ist und weniger leicht rissig wird,  Erzielung einer gleichmässigeren     Rüekstrah-          lung,

      ferner scheint die Oberfläche der Folie  infolge der Kleinheit der Zwischenräume     zwi-          sehen    den einzelnen Perlen selbst auf kurze  lntfernung glatt zu sein, und die mit Perlen  versehene Oberfläche lässt sieh zwecks Ver  dunkelung oder Färbung gewisser Flächenteile  leicht bedrucken oder bemalen.  



  Die an der Rüekseite der Folie ange  brachte Klebstoffsehieht kann aus irgend  einen     biegsamen,    wasserfesten Klebematerial  bestehen, das durch Lösungsmittel oder Wärme  aktiviert werden kann, unter normalen Bedin  gungen klebrig ist oder bei Druckanwendung  klebt.  



  Fig. 3 stellt eine andere Ausfihrungsform  der erfindungsgemässen Folie dar, bei welcher  die wässerfeste, imprägnierte Papierunterlage  1() mit einer Schicht 16 überzogen ist, die  zwecks Erzeugung von Reflexion ein Pigment       enthält.    Das     lichtreflektierende        Pigment        kann     ein metallisehes Pigment sein, wie z. B.     sehup-          penförniges    Aluminium, wobei ein     liehtreflek-          t    irrender Film mit semispiegelnder Wirkung  erhalten wird. Zur Erzeugung einer     liclt-          reflektierenden    Fläehe kann man auel eine  Metallfolie (z.

   B. ans Aluminium) auf die  Unterlage 10 aufbringen. Ist die Metallfolie  genügend starb, so kann das Papier 10 weg  gelassen werden. Über der lichtreflektieren  den Schicht 16 befindet sieh eine biegsame  durchsichtige Abstandsschicht 17, die durch  Giessen einer oder mehrerer Teilsehichten in  situ bergestellt oder aber in Form eines vor  gebildeten biegsamen, durchsiectigen Films  (z.ss. aus Zelluloseazetat oder einem     plastifi-          zierten    Polyvinylacetal) auf die     liehtreflek-          tierende    Schieht 16 aufgebracht werden kann.  In der dlurchsichtigen Bindeschicht 18, die die  Abstandssehicht 17 bedeckt, sind die Glas  perlen 13 eingebettet, die die Trennungs  schicht 17 berühren.  



  In dieseln Fall durchlaufen die auf die  Glesperlen auftreffenden Lichtstrahlen die    Bindeschielht 18 und die Abstandsschicht 17  und werden an der reflektierenden Schiehe 16  reflektiert. Infolge des Abstandes der Perlen  13 von der reflektierenden Fläche 16 tritt eine       Steigerung    der Rückstrahlung der Folie ein,  wobei eine höhere Intensität des zurückge  strahlten Lichtes erzielt wird.

   Die für die Er  zielung optimaler Resultate erforderliche Dicke  der Abstandssehicht 17 hängt vom     Dureh-          messer    der Glasperlen, den Breelungsindex  des Glases und ferner von den     Breehungs-          indiees    der Bindeschicht 18 und der     Abstands-          sehieht    17 ab, wobei es allerdings zweckmässig  ist, die Breehungsindices der beiden letzt  genannten Schichten den Brechungsindex des  Glases möglichst anzugleichen. Durch den  Abstand wird eine bemerkenswerte Steigerung  der Rückstralhlung erzielt, wenn aus gewöhn  lichem Glas hergestellte Perlen (Brechungs  index 1,5 bis 1,6) verwendet werden.

   Bei  Verwendung von Perlen mit einem Brechungs  index von etwa 1,5 werden mit einer     Abstands-          scehieht,    deren Dicke etwa 20 bis 40% des     Per-          lendurehmessers    beträgt, gute Resultate er  zielt, wobei die Breehungsindiees der     Binde-          sehieht    und der Abstandsschieht ungefähr  gleich dem Brechungsindex des Glases sind.  Eine Folie dieser Art kann noch mit einer  hintern Klebeschicht versehen werden, wie  dies in Fig. 2 gezeigt ist.  



  Fig. 4 stellt als Beispiel für eine     Anwen-          dlungsmögliehkeit    der erfindungsgemässen  Folie ein Landstrassen- Stop-Signal  dar.  Fig. 5 ist ein in vergrösserter und schema  tischer Weise dargestellter Schnitt durch ein  solches Signal. Die Unterlage dieses Signals  ist eine reguläre, getriebene, emaillierte, starre  Signaltafel 20, die ein sehon im Gebrauch     be-          findliebes    Signal sein kann. Die Tafel      0    weist  eine über das     Niveau    des Hintergrundes er  habene     Bloekbesehriftung    auf, wie dies durch  Ziffer     ?1        angegeben    ist.  



  Ein     Stüel,:    der     lielitrüekstrahlenden    Folie 9  wird so     zureehtgesehnitten,    dass es innerhalb  der erhabenen Umrandung des. Signals     einge-          passt    werden kann und die ausgeschnittenen  Öffnungen den erhabenen     Buelistaben    (oder  andern Zeichen) entsprechen. Das zugesehnit-      tene Folienstück wird hierauf auf dem Signal.  befestigt, z. B. mittels eines Kittes.

   Ist die  Folie mit einer Klebeschicht versehen, so wird  sie durch Entfernen des Schutzüberzuges (15)  in eine zum     Aufbringen    fertige Form     umge-          wandelt    und das Klebemittel aktiviert, wenn  nicht ein bei Anwendung von Druck wirken  des Klebemittel verwendet wird.  



  Die erhabenen Buehstaben öder andern  Zeichen ragen durch die Öffnungen der Folie  heraus     und    sind in gleicher Weise sichtbar wie  vor dem Aufbringen der Folie. Die Glas  perlen 13 bilden einen liehtrückstrahlenden  Hintergrund, der nachts für die Lenker von  sieh dem     Signal    nähernden     Fahrzeugen,    deren  Lieht das Signal beleuchten, aus grosser Ent  fernung sichtbar ist. Zuerst wird ein nicht  differenziertes Leuchten siebtbar, das jedoch  als Warnung wirkt, dass man sieh einem Si  gnal nähert.

   Allmählieh werden die     Bueh-          staben    oder Zeichen als dunkle Fläelenteile       auf        hellem    Hintergrund sichtbar werden, und  schliesslieh tritt die emaillierte Oberfläche der  Buchstaben in Erscheinung.  



  Ist die lichtrilekstrahlende Folie genügend  dünn und biegsam, so kann sie einfach auf die  Signaltafel gelegt und zwecks Anpassung an  die erhabenen Stellen angedrückt werden, so  dass sieh las Ausschneiden von Öffnungen  erübrigt. Die erhabenen Teile des Signals  kann man alsdann durch Bedrueken oder  Überziehen der erhabenen Flächenteile mit  einem schwarzen oder farbigen Anstrich  material  verdunkeln , um Buchstaben oder  andere Zeichen, die gleich aussehen wie bei  einem gewöhnlichen Signal, auf einem     lieht-          rüekstrahlenden        Hintergrund    zu     erzeugen.     



  Aus der licltriickstrahlenden Folie können       natürlich    auch Buchstaben, Zahlen, Pfeile und  andere Zeichen ansgeschnitten werden, die  durch Aufkleben auf irgendeiner Unterlage  befestigt werden können. Es kann eine Folie  mit einer Kontrastfarbe als Hintergrund ver  wendet werden. So kann eine weisse Folie auf  die     Signaltafel        aufgebracht    werden, während  aus einer gefärbten Folie ausgeschnittene     Zei-          ehen    auf der Oberfläche der weissen Folie be  festigt werden können.    Es ist ratsam, die Glasperlen gründlich zu  reinigen, bevor sie aufgebracht werden, um  deren Verankerung in der Bindeschieht zu er  leichtern.

   Die Perlen können beispielsweise  mit einer heissen 5 % igen Lösung von     Tri-          natriunphosphat    gewaschen und dann mit  Wasser gespült werden, bis sie alkalifrei sind,  worauf sie getroelnet werden. Dachsreh wird  die Wetterbeständigkeit der Folie erhöht.  



  Die Perlen können vor len Gebrauch     ge-          wiinsehtenfalls    mit einen durcbsichtigen Film  überzogen werden, nm die Verankerung und  die Wetterbeständigkeit noch mehr zu ver  bessern. Die Perlen können beispielsweise nit  einer Lösung eines Phenol-Formaldehyd-Har  zes überzogen und hierauf zwecks Erzeugung  eines hydrophoben Überzuges ans unlöslichem  Plenol-Formaldehyd-Harz erhitzt werden. Die  Perlen können auch mit einem dünnen Über  zug aus plastifiziertem Polyvinylbutyral, las  in einem flüchtigen Lösungsmittel, wie z. B.  Ätlylenglykol-monoäthyläther, gelöst ist, ver  seben werden. Nachdem die Perlen bei der  Herstellung der lichtrüekstrahlenden Folie  aufgebracht worden sind, kann der Überzug  auf den freiliegenden Teilen der Perlen weg  gerieben werden.  



  Anf die mit Perlen versehene Oberfläche  der Folie kann ein Sclutzüberzug aufgebracht  werden, um die Perlen zu festigen und die  Einwirkung der Witterung auf die     Binde-          sehicht    abzuschwächen. Dieser Schntzüberzug  soll so diinn sein, dass er sieh den Perlenober  flächen     genau    anpasst, und sollte ferner wet  terbeständig sein. Zur Herstellung des Schutz  überzuges eignet sieh beispielsweise das in  Beispiel 6 beschriebene     Polyvinylbutyral-          material.     



  Beispiel 1:  Zeitungspapier ans leiehtem porösen und  saugfähigem Holzfaserpapier wird zwischen  einem Paar senkrecbt übereinanderliegender,  horizontaler Walzen     bin(lureh        geführt    und       uni        ctie    ollere Walze     leeruni        znrüehezogen.    Die       untere    Walze     tauelit    in eine     Firnislösung    ein,  die auf das Papier     übertraen    wird.

   Die     Wal-          Z"          zen    sind so eingestellt, dass das Papier     (hireli     die     Lösung        vollständig,        durchtränkt    und ge-      sättigt und der Überschuss der Lösung abge  quetscht wird. Das imprägnierte Papierband  wird über Gestelle gelegt und durch einen  Troeknungsofen geführt, in welehen es wäh  rend 48 Stunden einer Temperatur voll 79  C  ulterworfen wird, um das Lösungsmittel zu  vertreiben und das Inprägniermittel fest     wer-          del    zu lassen.

   Die Imprägnierlösung besitzt  die folgende Zusammensetzung in     Gewiehts-          teilen:     
EMI0007.0005     
  
    Teile
<tb>  1'lienol- <SEP> Alcleliyd-Harz <SEP> 11,0
<tb>  Flüellti"-e <SEP> Petroleumkohlenwasserstoffe <SEP> 30,0
<tb>  (Siedeintervall <SEP> 134 <SEP> bis <SEP> 185" <SEP> C)
<tb>  Firnlstil <SEP> A <SEP> 47,5
<tb>  13'/4 /o <SEP> Tung-ol
<tb>  ?5 <SEP>  /o <SEP> Soy-abohneniil <SEP> 70-9:5 <SEP> Centipoisen
<tb>  # <SEP> 25 <SEP> p <SEP> C
<tb>  6'2' <SEP> /s <SEP>  /o <SEP> Leinöl <SEP> hei
<tb>  Firnisöl <SEP> B <SEP> 8,7
<tb>  50% <SEP> @lilig@l
<tb>  210-350 <SEP> Celitipoisen
<tb>  \' <SEP> i <SEP>  /o <SEP> Soyaüohnenöl
<tb>  :
<tb>  :

  .i.) <SEP>  /  <SEP> Fl<B>s</B>f#lllll <SEP> hei <SEP> 6 <SEP> a,5" <SEP> (_,
<tb>  Rizinusöl <SEP> 1-1,0       Das Plenol-Aldelivd-Harz wird in Lö  sungsmittel aufgelöst und mit den vorher zu  bereiteten Firnisölen und den Rizinusöl ver  mischt.  



  Mit dieser Papierbehandlung wird der  Zweck     verfolgt,    (las Papier     wasserdicht    zu  machen. Das behandelte Papier kann zu Rol  len aufgewiekelt und gelagert werden, bis es  gebraueht wird, oder kann direkt der näch  sten Operation unterworfen werden.  



  Das Papier wird dann weiterbehandelt,  indem es zwischen Walzen hindurchgeführt  wird, von denen die untere in eine Lösung  eintaueht, die beim Aufbringen auf das im  prägnierte Papier schnell trocknet     und    nicht  in das letztere eindringt. Die Lösung wird in  einer Menge von etwa 8,2 ng/en2 aufgebraeht.  Das überzogene Papier wird zwecks Entfer  nung des Lösungsmittels während 20 Minuten  bei etwa 60  C getrocknet. Die Dicke des     trok-          kenen    Überzuges beträgt etwa 0,3 nne.

   Diese  Lösung weist die folgende Zusammensetzung  auf:  
EMI0007.0011     
  
    Teil <SEP> 1: <SEP> Teile
<tb>  Nitrozellulose <SEP> (Viskosität <SEP> 1/2 <SEP> Sek.) <SEP> 19,2
<tb>  Äthylenglykol-nonoäthyläther <SEP> 38,3
<tb>  Petrol <SEP> eumkohlenw <SEP> asserstoffe
<tb>  (Siedeintervall <SEP> 134-18ä  <SEP> C) <SEP> 20,8
<tb>  Teil <SEP> 2: <SEP> Teile
<tb>  Flüssiges <SEP> Alkydharzgemisch <SEP> (65 <SEP> %
<tb>  Alkydharz <SEP> und <SEP> 35 <SEP> % <SEP> Weiehmaeher) <SEP> 46,0
<tb>  Trikresyl-phosphat <SEP> 5,8
<tb>  Petrol <SEP> eumkohlenwasserstof <SEP> fe <SEP> 15,0
<tb>  Titandioxydpigment <SEP> 30,7
<tb>  Ultramarinblau <SEP> (Weiss-Verstärker) <SEP> Spuren       Die Bestandteile von Teil 2 werden ver  mischt und mit dem Pigment vermahlen, um  dieses gleielmässig zu verteilen.

   Die Bestand  teile von Teil 1 werden gelöst, worauf die  Lösung dem Teil 2 zugesetzt und das Ganze  zwecks Erzielung eines homogenen Gemisches  gut gemischt wird.  



  Das zur Hersstellung von Teil 2 verwen  dete flüssige Alky dharzgemiseh ist aus 65%  eines AlkYdharzes und 35% eines     Weieh-          maehers,    der aus, einem niehttroeknenden Öl  oder einer nichttrocknenden Fettsäure be  steht, zusammengesetzt. Dieses Hlarzgemiseh  kann durch ein ähnliches Material ersetzt  werden. Es können beispielsweise jene     Alkyd-          harze    verwendet werden, die aus     Phtlalsäure-          anhydrid    lnd Glyzerin hergestellt werden.  Rizinusöl ist ein Beispiel eines     niehttroeknen-          den    Öls, und Rizinusöl ist die davon ableit  bare Säure, die z.

   B. dadureh erhalten werden  kann, dass das Glyzerin zusammen mit dem  Rizinusöl erhitzt wird, bevor das     Phthalsäure-          anhydrid    zugesetzt wird.  



  Das     überzogene    Papier wird hierauf mit  der Bindemittellösung überzogen, indem es  zwischen Walten hindurchgeführt wird, von  denen die untere in die     Lösun--    eintaucht und  diese auf die Papieroberfläche überträgt, wo  bei der     Harzüberzu-    als     Seheidesehieht    wirkt:  die das     Eindrin-en@der    L     ösun-    in das Papier  verhindert. Die Walten sind so eingestellt,  dass eine     Bindemittelselliellt    mit einer Dicke  erhalten wird, die auf die     CTrösse    der zu ver  wendenden     Clasperlen    abgestimmt ist.

   Für  Perlen     finit.    einem Durchmesser von 0,17 mm      kann das Bindemittel in einer Menge von 7,5  bis 10 mg/em2 verwendet werden, so dass die  Perlen ungefähr bis zur Hälfte eingebettet  werden können. Das mit der Bindemittellösung  überzogene Papier läuft     über    die obere Walze  zurück und unter einer Vorriehtung durch,  in weleher die Perlen gleichmässig einer rotie  renden Walze zugeführt werden, von welcher  sie auf das laufende Papierband fallen. Es  kann eine Sehüttelvorriehtung unter den Pa  pierband angeordnet sein,     um    das letztere der  art zu schütteln, dass die Perlen unter Bil  dung einer dicht gepackten und gleichmässigen  Schicht verteilt werden und rieltig in die  Bindeschicht eindringen.

   Das Papierband  läuft dann über eine Walze nach unten, so  dass die     überschüssigen    Perlen abfallen. Das  Band wird hierauf über Gestelle gelegt und  durch einen Ofen geschoben. Durch das Er  hitzen wird das Lösungsmittel vertrieben,     wo-          darelr    das Bindemittel zum Erhärten gebraeht  wird. Das Erhitzen kann während 48 Stunden  bei 74 bis 85  C durchgeführt werden.

   Die  Bindemittellösung kann folgende Zusammen  setzung aufweisen:  
EMI0008.0006     
  
    Glyptalharzlösung <SEP> (öllösliches, <SEP> luft- <SEP> Teile
<tb>  troelnendes <SEP> Alkvdharz <SEP> in <SEP> 50 <SEP> % <SEP> iger
<tb>  Lösung <SEP> in <SEP> einem <SEP> Kohlenwasser  stoff) <SEP> 53,6
<tb>  Antimonoxyd <SEP> 10,1
<tb>  Titandioxyd <SEP> 15,2
<tb>  Xylol <SEP> 11,7
<tb>  Flüchtige <SEP> Petroleumkohlenwasser  stoffe <SEP> 7,9
<tb>  2% <SEP> Kobaltnaphtlrenat <SEP> in <SEP> flüchtigen
<tb>  Petrolenmkohlenwasserstoffen <SEP> 0,071
<tb>  16% <SEP> Bleinaphthenat <SEP> in <SEP> flüchtigen
<tb>  Petroleumkohlenwasserstoffen <SEP> 0,174       Das oben erwähnte Glyptalharz ist ein     öl-          lösliches    Alkydharz, das ans Glyzerin,

       Phthal-          säureanhydrid    und einem trocknenden Öl oder  einer trocknenden Ölsäure hergestellt wird.  Diese Harze sind im Emaillackierungsgewerbe  bekannt und werden für die Herstellung von  Emaillacken verwendet, die bei tieferen Tem  peraturen     gebrannt    werden können als die  jenigen, die ans nicht modifizierten Alkyd-    harzen hergestellt werden. Das Titandioxyd  wirkt als leuehtend weisses Pigment. Das  Antinonozyd dient ebenfalls als weisses Pi  ment und erhöht die Weiterbeständigkeit. Die  4letallnaplrthenate wirken als Troekenmittel  und erleiehtern die Härtung des Harzes bei  tieferen Temperaturen und in kürzeren Zeiten.  Das Harz wird in den Lösungsmitteln gelöst  und mit den Pigmenten vermischt.

   Die     Trok-          kenmittel    werden kurz vor den Aufbringen  der Lösung zugesetzt.  



  Damit ist die Herstellung der Folie be  endet, wenn nicht noel ein Klebemittel auf  die Rückseite der Folie aufgebracht wird. Die  Rückseite kann, wenn dies erwünscht ist, mnit  einem Klebemittel überzogen werden, um eine  gebrauehsfertige liehtrückstrahlende Folie zu  erhalten, die dureh den Verbraucher ohne  Anwendung eines Klebstoffes aufgebracht  werden kann. Dieses Klebemittel kann ein  durch Lösungsmittel oder Wärme     aitivier-          barer    oder bei Anwendung von Druck wirken  der Klebstoff sein.

   Es wird vorzugsweise ein  solcher Klebstoff verwendet, der entweder  mit einem Lösungsmittel oder dureh Wärme  aktiviert werden kann und der beispielsweise  folgende Zusammensetzung aufweisen kann:  
EMI0008.0016     
  
    Teile
<tb>  Grundmaterial <SEP> auf <SEP> K < illtseluil@gr@ulldlag.e <SEP> 102
<tb>  '15% <SEP> Regenerations- <SEP> in <SEP> einem
<tb>  kautschuh <SEP> liautsehuki <SEP> .
<tb>  -15% <SEP> Zinkozvc1 <SEP> kneter <SEP> ver  10% <SEP> Crepekautselinh <SEP> ::

  relrQt
<tb>  Kolophonium. <SEP> 39
<tb>  Hydriertes <SEP> Indeir-Cllnlaroilli#ii'z,
<tb>  Smp. <SEP> 150" <SEP>   <SEP> 1
<tb>  Flüelrtiges <SEP> Petroleumkohlen <SEP> wasserstoff  mniseh <SEP> rnit <SEP> einem <SEP> Siedeintervall <SEP> von
<tb>  1.53 <SEP> bis <SEP> ''18" <SEP> C <SEP> 80
<tb>  Äthvlalkolrol <SEP> (finit <SEP> Petrolätber
<tb>  denaturiert) <SEP> 1       Die Komponenten werden in einem Miseher  vermischt, bis eine homogene Lösung erhalten  wird. Der Äthylalkohol dient zur Verminde  rung der Viskosität.. Er ist     überflüssig-,        wenn     eine grössere     11errg-e    des     Petroleunrkoblenwas-          serstoffgemiselles    verwendet wird.

        Das oben angeführte, durch Hydrierung  eines Inden-Cumaronharzes erhältliche Harz  ist ein im wesentlichen gesättigtes durchsich  tiges und praktisch farbloses Harz.  



  Die Klebstofflösung wird auf die Hinter  seite der mit Perlen versehenen Folie aufge  bracht. Die überzogene Folie wird hierauf  über Gestelle gelegt und durch einen Trock  nungsofen geführt, um das Lösungsmittel zu  vertreiben. Eine Dauer von 6 Stunden und  eine Temperatur von 74  C sind geeignete Be  dingungen für diese Trocknungsoperation.  Die aus den Ofen kommende Folie wird  zu Rollen aufgewiekelt, wobei gleichzeitig ein  Schutzblatt aus regenerierter Zellulose derart  mitgewiekelt wird, dass es wegnehmbar an der  Klebefläche haftet, um das Festkleben der mit.  Perlen versehenen Oberfläche an der     Kleb-          fläele    zu verhindern und die Handhabung der  Folie beim Gebrauch zu erleichtern.

   Das  Schutzblatt kann nach Befeuchten mit Wasser  durch Abziehen leicht entfernt werden, nach  dem die Folie für die     Herstellung    von Si  gnalen zugesehnitten worden ist oder in einem  andern Zeitpunkt.  



  Der Klebstoff kann durch Anfeuchten fnit  Napltla, Heptan oder Petroläther usw. akti  viert werden. Die Folie wird dann auf eine  Signaltafel aufgebracht und mittels des in  folge der Verdampfung des Lösungsmittels er  härtenden Klebstoffes festgeklebt.  



  Die Folie kann auch direkt auf die Signal  tafel aufgebracht werden, worauf der Kleb  stoff durch Wärme, beispielsweise in einem  Ofen (während etwa 5 Minuten bei 107  C),  aktiviert und die Folie angepresst wird.  



  Die in diesem Beispiel beschriebene Folie  weist ein Bindemittel auf, das ein weisses Pig  ment enthält, so dass das zurückgestrahlte  Licht weiss ist, Gefärbtes zuückgestrahltes  Liebt kann dadurch erhalten werden, dass das  weile Pigment teilweise oder ganz durch ein  gefärbtes Pigment ersetzt wird. So kann man  beispielsweise die Zusammensetzung des Binde  mittels verändern, indem man das Antimon  oxyd und das Titandioxyd durch 21 Teile  Chromgelb ersetzt, um eine gelbe     Lichtrück-          stralhluung    zu erhalten.    Die biegsame Folie wird auf einem Stab  von 7,6 cn Durchmesser aufgewickelt, um für  den Handel geeignete Rollen herzustellen. Die  Folie ist derart biegsam, dass sie sogar auf  einen Stab von nur 2,5 en Durchmesser auf  gewickelt werden könnte.  



  Beispiel 2:  An Stelle eines aus drei Komponenten er  haltenen, lufttroeknenden Alkydharzes kann  für das im Beispiel 1 beschriebene Binde  mittel ein aus 5 Komponenten erhaltenes luft  trocknendes Harz verwendet werden, das  ausser den drei im Beispiel 1 genannten Kom  ponenten noch Phenol-Aldehyd-Harz enthält,  um die Wasserbeständigkeit zu erhöhen und  die Bindeschieht härter zu machen. In der  folgenden Tabelle sind die Mengenverhält  nisse für ein derartiges Harz angegeben.  
EMI0009.0006     
  
    Bereich <SEP> vorzugs  weise
<tb>  Phenol-Formaldehyd-Harz <SEP> 0-40% <SEP> 20%
<tb>  Trocknendes <SEP> Öl <SEP> oder
<tb>  trocknende <SEP> Ölsäure <SEP> 18-60% <SEP> 37%
<tb>  Glyzerin-Phthalsäure  anhydrid-Harz <SEP> 24-70% <SEP> 43%       Zur Herstellung eines weissen Bindemittels  werden z.

   B. 26,8 % Harz, 69 % Titandioxyd  und 4,2% Kohlenwasserstoffgemisch verwen  det. Zur Herstellung einer gelben Paste wer  den 30,8% Harz, 58,5% Bleieliromat und  10,7% Kohlenwasserstoffgemisch verwendet.  <I>Beispiel.</I>     ,3:          las    können noch andere modifizierte     Alkyd-          harze    verwendet werden, z.

   B. ein aus vier  Komponenten erhaltenes Harz, das durch Ver  mengen eines     Glyzerin-Phthalsä.ureanhydrid-          Harzes    mit einem     Harnstoff-Formaldehyd-          Harz        (z.        B.        eine        50%i("e        Lösung        dieses        Harzes     in einem aus     601/u        Butvlalkohol    und     401/o          Xylol    zusammengesetzten Lösungsmittel) her  gestellt wird, Man kann die Komponenten in  solchem Verhältnis vereinigen,

   dass auf einen  Teil des Harnstoff - Formaldehyd - Harzes  4 Teile des     Alky        dharzes    kommen, indem 2 Teile  des     Alky        dharzes    mit einem Teil der Harn  stoff-Formaldehyd-Harzlösung     gemischt    wer-      den. Die erhaltene Harzlösung kann die zur  Hersstellung des im Beispiel 1 beschriebenen  Bindemittels verwendete Glyptalharzlösung  ersetzen, wobei die Lösungsmittelmengen nach  Belieben verändert werden können.

   In diesem  Fall wird das Fehlen des trocknenden Öls  oder der trocknenden Ölsäure durch das Vor  handensein des     Harnstoff-Formaldehyd-Har-          zes        kompensiert,        durch        welches    bewirkt     wird,     dass das Harzprodukt bei mässigen Tempera  turen fest wird. Gegebenenfalls kann jedoch  ein trocknendes Öl oder eine trocknende Öl  säure zugesetzt werden, beispielsweise durch  Verwendung eines ölmodifizierten     Alkydharzes     zusammen mit einem     Harnstoff-Formaldehyd-          Harz.     



  <I>Beispiel</I>  In diesem Beispiel ist ein Bindemittel be  schrieben, das ein farbiges Pigment enthält.  50 %ige Alky dharzlösung in Xylol 5 Teile  Bleiclromat (gelbes Pigment) 2,5     #     Die Bestandteile werden in einer Farben  mühle vermischt. Das Gemisch ist     gebrauehs-          fertig.    Für das Brennen eignen sich eine  Brenndauer von 48 Stunden und eine Tem  peratur von 79  C.  



  Beispiel 5:  In diesem Beispiel ist ein Bindemittel be  schrieben, das keine synthetischen Harze ent  hält.  
EMI0010.0013     
  
    Teile
<tb>  Pflanzengummi <SEP> 68
<tb>  Tungöl <SEP> 250
<tb>  Titandioxyd <SEP> (weisses <SEP> Pigment) <SEP> 500
<tb>  Flüchtiges <SEP> Petroleumkohlen  wasserstoffgemisch <SEP> 50
<tb>  Kobaltnaphthenat <SEP> (4%ige <SEP> Lö  sung <SEP> in <SEP> einem <SEP> Petroleum  kohlenwasserstoffgemiseh) <SEP> 15 <SEP> Tropfen       Mit Ausnahme des Trockenmittels werden  die Komponenten in einer Farbenmühle ver  mischt. Das Trockenmittel wird in einem be  liebigen Zeitpunkt vor dem Aufbringen der  Lösung unter Rühren zugesetzt. Für das  Brennen eignen sich eine Brenndauer von 48  Stunden und eine Brenntemperatur von 79  C.

      Beispiel 6:  In     diesem    Beispiel ist ein     Bindemittel    be  schrieben, das als Harz ein Polyvinylacetal  enthält. Harze dieser Art entstehen durch  Lnsetzung von Polyvinylalkohol mit einem  Aldehyd (Formaldehyd, Aeetaldehyd,     Butyr-          aldehyd    usw.) und können für die Erzeugunn  von zähen und biegsamen Filmen und Über  zügen, die der Einwirkung des Sonnenlichtes  und der Witterung sehr gut wicerstelen,  plastifiziert werden.

    
EMI0010.0018     
  
    Teile
<tb>  Polyvinyl-butyral <SEP> 25,0
<tb>  Trikresyl-phosphat <SEP> 2,5
<tb>  Athylenglykol-monoäthyläther <SEP> 75,0       Das Polyvinylbutyralwiral wird im     Äthylenglykol-          monoäthyläther    gelöst, worauf die Lösung mit  dem Weiehmaeher versetzt wird. Diese Lö  sung kann verwendet werden, um eine durch  sichtige Bindeschicht zu erzeugen. Durch Zu  gabe eines Pigmentes zu dieser Lösung kann  eine pigmentierte, reflektierende Bindesehicht  hergestellt werden, die zwecks Entfernung, des  Lösungsmittels durch Erhitzen während 1  oder 2 Stunden bei 74  C getrocknet wird.  <I>Beispiel</I>  In diesem Beispiel wird eine andere Va  riante der Behandlung zum     Wasserdicbt-          machen    der Papierunterlage beschrieben.

   Es  werden zwei Lösungen hergestellt, die vor der  Papierbehandlung vereinigt werden und fol  gende Zusammensetzung in Gewichtsteilen  aufweisen  
EMI0010.0023     
  
    Teile
<tb>  Keutschuk-Harz-Lösung
<tb>  Crepekautschuk <SEP> 100
<tb>  Kolophonium <SEP> 160
<tb>  Zinkoxyd <SEP> 100
<tb>  ss-Naphthol <SEP> (Oxy(lationsverzögerer)

   <SEP> 1
<tb>  Flüchtiges <SEP> Petrolkohlemwasserstoff  gemisch <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Siedeintervall
<tb>  von <SEP> 152 <SEP> bis <SEP> 218  <SEP> C <SEP> 200
<tb>  Vulkanisierlösung
<tb>  Dipentanietliylen-tliiurani-tetrasulfid <SEP> 3
<tb>  Crepekautsehuk <SEP> 3
<tb>  Flüchtiges <SEP> Petrolkohlen\vasserstoff  gemiseh <SEP> 24         Bei der Herstellung der     Kautschuk-Harz-          Lösung    werden der Crepekautsehuk und das       Zinkoxyd    während 30 Minuten bei etwa 66  C  gewalzt, worauf das Produkt in einen Mi  scher gebracht wird, dessen Heizmantel mit  Dampf von 2,8 kg/cm2 Druck beschickt wird.  Der Mischer wird vor dem Gebrauch aufge  heizt.

   Ein Teil des Kolophoniums (etwa 10  bis 25%) wird zwecks Schmierung zugesetzt,  worauf die Masse während 8 bis 10 Stunden  oder so lang durchgemischt wird, bis sie eine  halbflüssige Konsistenz angenommen hat, wo  bei der Gummi in seinen Eigenschaften ver  ändert und plastischer, jedoch weniger ela  stisch wird. Der Rest des Kolophoniums wird  zugesetzt, und zwar langsam, um eine über  mässige Schelaumbildung zu verhindern, die  durch das bei der Reaktion zwischen dem  Kolophonium und dem Zinkoxyd entwickelte  Wasser verursacht wird. Das Mischen wird  während einer weiteren Stunde fortgesetzt.  Das ss-Naphthol wird zugesetzt, worauf die  Dampfzufuhr unterbrochen und Kühlwasser  in den Reizmantel des Mischers eingeführt  wird. Hierauf wird das     Petrolkohlenwasser-          stoffgemiseh    zugesetzt.

   Das Mischen wird  während einer halben Stunde oder so lange  fortgesetzt, bis die Mischung homogen ist. Die       erhaltene    Lösung kann dann abgelassen und  bis zu ihrem Gebrauch gelagert werden.  



  Die Vulkanisierlösung kann durch Walzen  des Crepekautsehuks mit dem Dipentamethy  len-tliiuram-tetrasulfid und Lösen des Ge  misches im Petrolkohlenwasserstoffgemiseh  hergestellt werden. Bei dieser Arbeitsweise  wird die Vermischung des Vulkanisators mit  der Kautschuk-Harz-Lösung erleichtert.  



  Die Vulkanisierlösung wird mit der     Kau-          tseluk-Harz-Lösung    vermischt, und zwar un  mittelbar vor der Papierbehandlung, da das  Gemisch innerhalb weniger Stunden, selbst bei  Raumtenperatur, ein Gel bildet.  



  Nach der Imprägnierung wird das Papier  über Gestelle gelegt und durch einen Trock  nungsofen geführt, un das Lösungsmittel zu  vertreiben und den Kautschuk zu vulkani  sieren. Es können verschiedene Kombinatio  nen von Temperatur und Zeit angewendet    werden, un im wesentlichen gleichwertige Re  sultate zu erzielen. Eine     Troeknungsbehand-          lung    von 12 Stunden bei 77' C zeitigt gute  Resultate.  



  Durch diese Behandlung des Papiers wird  ein wasserdichtes Produkt erhalten, das eine  lange Lebensdauer besitzt. Ferner wird die  Zugfestigkeit des Papiers in vorteilhafter Weise  erhöht. Die Vulkanisierung ist ungenügend  zur Erzielung einer guten Elastizität. Das  Papier ist unelastisch streckbar.  



  Bei Verwendung einer derartigen Unter  lage ist es möglich, liehtrüelstrahlende Folien  herzustellen, die den erhabenen Teilen eines  Signals ohne vorheriges Zuschneiden angepasst  werden können. Die erhabenen Flächenteile  können dann geschwärzt werden, indem eine  Druckw alte über das Signal geführt wird. Auf  diese Weise wird eine Beschriftung erhalten,  die sieh von einem hellen Hintergrund ab  hebt.  



  Dipentamethylen-thiuram-tetrasulfid ist ein  Beispiel eines selbstvulkanisierenden Beschleu  nigers der Thiuram-poly-sulfid-Gruppe. Als  weiteres Beispiel ist     Tetramethyl-thiuram-di-          sulfid    zu nennen. Wird das letztere verwen  det, so muss zur Erzielung gleichwertiger Re  sultate eine grössere     Menge    verwendet werden,  da nur ein Schwefelatom (statt drei) pro  Molekül für die Vulkanisierung zur Verfügung  steht. Durch Verwendung einer grösseren  Menge an Vulkanisiermittel (etwa 10 Teile       l)ipentanieth@-len-thiuram-tretrasulfid    pro 100  Teile     Crepekautsehuk)    kann eine Unterlage  mit elastischer     Streekbarkeit    erhalten werden.

    Das     Zinkoxyd    wirkt als     Vulkanisierungsakti-          v        ator    sowie als Verstärkungsmittel für das  Imprägniermittel und reagiert ferner mit, dem  Kolophonium unter Bildung von     Zinkabietat     (gehärtetes Kolophonium), in welcher Form  das Harz in Wirklichkeit in das Papier ein  dringt. Das Harz hilft mit, die Fasern des  Papiers zu verkitten und das Imprägnier  mittel     eindringfähiger    und weniger elastisch  zu machen. Es können auch andere feste  Harze verwendet werden, wie z. B. hydriertes  Kolophonium, hydriertes     Inden    -     Cumaron-          Harz    sowie flüssige Harze, wie z.

   B. hydriertes      Methylabietat, ferner Methylabietat und poly  meres Isobutylen. Es können auch Gemische  von zwei oder mehreren dieser Harze ver  wendet werden. Der bevorzugte Mengenanteil  des Harzes liegt zwischen 25 und 400 Teilen  pro 100 Teile Crepekautschuk.    Beispiel 8:  In diesem Beispiel ist eine Ausführungs  form der Folie beschrieben, bei welcher über  einer lichtreflektierenden Schicht eine durch  sichtige Abstandsschicht und eine     durchsiel-          tige    Bindeschicht angeordnet sind (siehe  Fig. 3).  



  Die Papierunterlage wird in der in Bei  spiel 1 beschriebenen Weise imprägniert, un  wasserdicht gemacht zt werden, und mit  einem Gemisch der folgenden Zusammenset  zung überzogen:  
EMI0012.0003     
  
    Firnis <SEP> Teile
<tb>  Tungöl <SEP> 90,0
<tb>  Leinöl <SEP> 30,0
<tb>  Gummiharz <SEP> 12,5
<tb>  Kolophonium <SEP> 12,5
<tb>  Modifiziertes <SEP> Phenol <SEP> -Formaldehyd  Harz <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Smp. <SEP> von <SEP> 121 <SEP> bis
<tb>  127  <SEP> C <SEP> und <SEP> einer <SEP> Säurezahl <SEP> von
<tb>  12 <SEP> bis <SEP> 16 <SEP> 37,5
<tb>  Mennige <SEP> 1,1
<tb>  Kobalt-linoleat <SEP> 0,5
<tb>  Pulverisiertes <SEP> Manganoxy <SEP> d <SEP> 0,01
<tb>  Petroleumkohlenwasserstoffgemisch
<tb>  (Verdünnungsmittel) <SEP> 190,0       Diese Komponenten werden vermengt und ge  kocht, bis sie Firniskonsistenz annehmen.  



  150 Teile dieses Firnisses werden mit 15  Teilen fein zerteiltem Aluminiumbroncepulver  durch Rühren vermischt. Das Glemisch ist ge  brauchsfertig und kann in der im Beispiel 1  erläuterten Weise aufgebracht werden, worauf  der Überzug während 4 Stunden bei 74  C er  hitzt wird. Die Aluminiumpartikel steigen an  die Oberfläche der noch feuchten Schicht und  legen sich parallel zum Papier. Auf dies  Weise wird ein trockener Überzug erhalten,  dessen Oberfläche metallische Reflexion auf-    weist, die nahezu gleich derjenigen von ebenen  polierten Metallflächen ist.  



  Dieser reflektierende Überzug wird dann  mit einer durchsichtigen Abstandsschicht be  deckt. Dazu kann man     beispielsweise    ein  Polyvinyl-btttyralgenisch, z. B. das im Bei  spiel 6 beschriebene, in einer solchen Menge       aufbringen,        dass    beim     Trocknen    eine Schicht  entsteht, deren Dicke 20 bis 40% des mitt  leren Perlendurchmessers beträgt für den Fall,  dass Perlen mit einem Brechungsindex von  etwa 1,5 verwendet werden.  



  Über die trockene Abstandsschicht wird  eine Bindeschicht aus den gleichen Material  in einer zur Erzielung einer guten Veranke  rung der Perlen genügenden Menge aufge  bracht, worauf die Perlen aufgetragen und in  die Bindeschicht ein uebettet werden. Hierauf  wird die Bindeschielt im Ofen einer Trock  nungsbehandlung unterzogen, so dass die  Bindeschicht trocken ist, bevor die     Abstands-          scliielit.    einen Grad der Erweichung erreicht  hat, bei welchem die Perlen in sie eindrin  gen würden. Gegebenenfalls kann für die  Herstellung der Abstandsschicht ein Material  verwendet werden, das von demjenigen der  Bindeschicht verschieden und im Lösungs  mittel, das für die letztere verwendet wird,  praktisch unlöslich ist.  



  Alle beschriebenen Bindemittel sind      luft-          troelnend ,    worunter zt verstehen ist, dass, die  feuchte Schicht bei Rauntenperatur oder  bei mässig erhöhter Temperatur trocknet (bei  gleichzeitiger Erhärtung des Harzes, wenn ein  härtbares Harz vorhanden ist).

   Zur     Beschleu-          nigung        des        Trocknung        svorganges        und        zur          Steigerung    der Härte und der Dauerhaftig  keit werden     vorzu--sweise        itiälli@,    erhöhte Tem  peraturen, die     1.2l.     C nicht     übersteigen,    an  gewendet.  



  Die erhaltenen Folien weisen eine solche  Biegsamkeit     auf,    dass sie auf Trägerstücke  mit Durchmessern von     wenier    als     -16        em    auf  gewickelt und wieder abgewickelt  -erden  können, ohne Schaden zu leiden. Alle Bei  spiele beziehen sieh auf     bevorzugte    Ausfüh  rungsformen der erfindungsgemässen Folie,  die auf     Trägerstüel@e    mit einem Durchmesser      von 7,6 en oder selbst weniger aufgewickelt  werden können.  



  Eine zuverlässige Bewertung der Wetter  beständigkeit von Liehtrückstrahlern kann  nun auf Grund von im Freien durclgeführten.  Prüfversuchen erfolgen. Ein Lichtrückstrah  ler kann nur dann als  wetterfest  bezeichnet  werden, wenn er im Freien, der Witterung  setzt, nach Ablauf eines Jahres einen  <B>z</B> ausges  Perlenverlust von höchstens 25% aufweist  oder nicht derart verfärbt ist, dass er mehr  als 25% seiner Leuchtkraft eingebüsst hat.  Livhtrückstrahlende Folien, die gemäss den  obigen Beispielen bergestellt wurden, waren  diesen Anforderungen bezüglich der     Wetter-          bestündigkeit    völlig gewachsen.  



  Vergleiehsweise wurden Proben von verschie  denen Arten von mit Glasperlen versehenen,  herkömmlichen Kinoprojektionsschirmen an  den gleichen orten der Witterung ausgesetzt,  wobei die Prüfversuelie für alle Proben im  gleichen Zeitpunkt begonnen wurden. Diese  Proben fielen rasch dem Verfall anheim und  wiesen naeh einem Jahr einen totalen (oder  über 99%igen) Perlenverlust auf. Ferner  war die Bindeschicht in allen Fällen ent  weder vollständig verschwunden oder so arg  zersetzt, dass sie unbrauchbar war.  



  Die erfindungsgemässe Folie kann bei  spielsweise in Streifen geschnitten werden, die  zur Herstellung von Mittellinien auf Land  strassen, zur Markierung von Abgrenzungen  usw. verwendet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Biegsame, wetterfeste Folie, gekenn zeichnet durch eine Lage kleiner durchsich tiger Kugeln, die in einer biegsamen, wetter festen, die Kügelclien bindenden Schicht teil weise eingebettet sind, und ein lichtreflektie rendes Mittel, das mit den Kügelchen derart zusammenwirkt, dass auch geneigt zur Ebene der Folie einfallende Lichtstrahlen grössten teils in ihrer Einfallsrichtung zurückgeworfen werden. II.
    Verfahren zur Herstellung einer bieg- sanern, wetterfesten Folie nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine durchsiehtige, biegsame, auf der an dern Seite mit einer ebenen liehtreflektier en den Fläche verbundene Schicht ein flüssiges, durclsiehtiges Bindemittel aufträgt und eine Lage kleiner durchsichtiger Kugeln in dieses Bindemittel teilweise einbettet, wobei die Kü- gelehen einen Durehmesser aufweisen, der grösser ist als die Dicke der genannten Schicht, die dazu dient, die Kügelchen in einem Ab stand von der lichtreflektierenden Fläche zu halten,
    und dass man anschliessend das flüs sige Bindemittel in den festen Zustand über führt., so dass die Kügelchen in einer bieg samen, wetterfesten Schicht festgehalten werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Folie nach Patentanspruch I, dadurch ,elzennzeielinet, dass die die Kügelchen bin dende Schicht aus einem ein Harz als Grund stoff enthaltenden, zellulosederivatfreien Ma terial besteht. ?. Folie nach Patentanspruch I, dadurch ;gekennzeichnet, dass die Küaelehen kleine Glasperlen sind. 3.
    Folie nach Patentanspruch I und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet., dass das lichtreflektierende Mittel eine zwischen den (Tlasperlen und einer Unterlage angeord nete Schicht bildet. J. Folie nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet., dass die die Kügelchen bin dende Schicht, in welcher die Kügelchen teil weise eingebettet sind, zugleich lichtreflektie rend ist und mit den Kugeln derart zusam menwirkt, dass auch geneigt zur Ebene der Folie einfallende Lichtstrahlen grösstenteils in ihrer Einfallsrichtung zurückgeworfen werden. 5. Folie nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine wasserfeste Un terlage aus einem mit einem wasserfestmachen den Material imprägnierten Papier aufweist. 6.
    Folie nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem lichtreflek tierenden Mittel und der die Kügelchen bin denden Schicht eine die Kügelchen in einem Abstand vom reflektierenden Mittel haltende Schicht eingelegt ist.. 7. Folie nach Patentanspruch I und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kügelchen einen Durchmesser aufweisen, der grösser als die Dicke der die Kügelchen in einem Abstand vom reflektierenden Mittel haltenden Schicht ist. B. Folie nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeich net, dass die die Kügelchen in einem Abstand vom reflektierenden Mittel haltende Schicht eine solche Dicke aufweist, dass die Intensität der Lichtrückstrahlung, verglichen mit der bei Fehlen eines Abstandes erzielten Intensität, grösser ist. 9.
    Folie nach Patentanspruch I und Un teranspruch 2, gekennzeichnet durch eine biegsame Unterlage aus Papier, das mit einem Wasser diehtmaehenden Material imprägniert ist, eine biegsame, lichtreflektierende Schicht auf der einen Seite der Unterlage, eine die lichtreflektierende Schicht bedeckende, durch sichtige, biegsame, die Glasperlen in einem Abstand von der lichtreflektierenden Schicht haltende Schicht, eine diese Abstandsschicht bedeckende durchsichtige, biegsame, wetter beständige, die Glasperlen bindende Schicht, wobei die Glasperlen teilweise in der Binde schicht eingebettet sind und die lichtreflektie rende Schicht und die Perlen derart zusam- menwirken, dass auch geneigt zur Ebene der Folie einfallende Lichtstrahlen grösstenteils in ihrer Einfallsrichtung zurückgeworfen wer den,
    und wobei der Abstand zwischen der lichtreflektierenden Schicht und den Perlen eine solche Grösse aufweist, dass die Intensität der Riekstrahlung, verglichen mit der bei Fehlen eines Abstandes erzielten Intensität, grösser ist. 10. Folie nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Kiigelehen und dem lichtreflektierenden Mittel 20 bis 40% des mittleren Durchmessers der Kügelchen beträgt. 11. Folie nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der Rückseite eine Schicht aus wasserfestere Klebstoff aufweist, der die Folie auf eine Unterlage aufklebbar macht. 12.
    Folie nach Patentanspruch I und Un- teransprueh 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine entfernbare Sehutzsehicht aufweist, welche die Klebstoffsehieht bedeckt. 13. Folie nach Patentansprueh I und Un- teransprüiehen 11 und 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die entfernbare Schutzsehieht ein Zellulosefilm ist, der nach Befeuchten mit Wasser durch Abziehen leielit entfernbar ist.
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