CH275869A - Verfahren zur Herstellung von einschlussarmen Stählen im basisch betriebenen Elektroofen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von einschlussarmen Stählen im basisch betriebenen Elektroofen.

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CH275869A
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CH
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carbon content
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steels
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electric furnace
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Inventor
Montang Oesterreichisch-Alpine
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Oesterr Alpine Montan
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/52Manufacture of steel in electric furnaces
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     einsehlu & armen    Stählen im basisch  betriebenen Elektroofen.    Es ist allgemein bekannt, dass die Güte  jeder Stahlqualität durch ihren Gehalt an       l#',insehlüssen,    seien sie nun endogener oder  exogener Natur, entscheidend beeinflusst wird.

    Nach den bisher üblichen     Elektrostahlverfah-          ren    wird im     basischen        Lichtbogenofen    an die       Oxydationsperiode    eine     Feinungsperiode        zur          Desoü-dation    und Entschwefelung     ange-          schlossen.#Wie    die     Erfahrung    gezeigt hat, ge  lingt es dabei aber nicht, praktisch     vollkom-          Ynen        einsehlussfreie    Stähle herzustellen.  



  Die Erfindung betrifft nun ein Verfah  ron, mit welchem es gelingt, diese Einschlüsse       auf    ein bisher nicht     erreichtes    Mindestmass       lierabzudrüeken    und dadurch eine wesentliche  Steigerung der Stahlgüte zu erzielen. Dabei  kann     diese    ausserordentliche Steigerung des  Reinheitsgrades ohne Erhöhung der     Herstel-          1        nngskosten    unter Wahrung aller sonstigen  bekannten Vorteile des basischen     Elektro-          stahlschmelzens    erreicht werden.

   Es gelingt,  auf diesem Wege Stähle zu erzeugen, die be  sonders hohen Anforderungen an Reinheit  entsprechen, wie solche     insbesondere    für     Ku-          gellagerstähle    erforderlich sind.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass im basisch betrie  benen Elektroofen das nach der Entschwefe  lung vollkommen     abgeschlackte    Bad über den  im Endprodukt gewünschten Kohlenstoff  gehalt     aufgekohlt    und nunmehr bis zur     Er-          reiehun        u    des     aewünsehten    Endkohlenstoff-         gehaltes    gefrischt wird, wobei die gebildete       Oxydschlacke    bis zum Abstich auf dem Bade  verbleibt. Vor dem Abstich kann noch legiert  werden.  



  Durch die lebhafte     Badbewegung    werden  während dieses     Frisehens    die     oxy        disehen    Ver  bindungen aufgeworfen, und ausserdem tritt  auch eine merkliche Entgasung ein, so dass  dabei eine wesentliche Verminderung des ge  gebenenfalls vom Elektrostahl     okkludierten     Wasserstoffes erzielt wird.  



  Bei den bisher üblichen Verfahren konnte  eine weitgehende     Abscheidung    der Einschlüsse  nicht. erfolgen, weil während der     Feinungs-          periode    eine Kochbewegung fehlt.  



  Im Rahmen einer wissenschaftlichen Ar  beit über die     Zusammensetzung    der     Ofenatmo-          sphär    e im     Liehtbogenofen    und über ihren  Einfluss auf den Stickstoff- und Wasserstoff  gehalt des Stahlbades wurde schon versucht,  an die     Feinungsperiode    im basischen Licht  bogenofen eine Frischperiode anzuschliessen,  und zwar mit der Absieht, Kochgase zu er  zeugen und aus diesen den     M'asserstoffgehalt     der Stahlschmelze festzustellen. Bei dieser  lediglich als     analytischer    Kunstgriff angewen  deten Arbeitsweise wurde aber an die Koch  periode eine weitere     Feinungsperiode    ange  schlossen.

   Durch die mit dieser     Feinungsperi-          ode        verbundene    Kalkaufgabe gelangt aber  neuerlich Wasserstoff in das Bad. Darüber  hinaus ist. bei dieser Arbeitsweise eine Ab-      Scheidung der Einschlüsse nicht möglich, weil  sich mit der letzten     Feinungsperiode    ein ruhi  ges Bad ergibt, aus welchem die (einst sus  pendierten     Einschlussteilchen    nicht     zur    Ab  scheidung gebracht werden können.  



  Zur praktischen Durchführung des Ver  fahrens wird beispielsweise üblicher Schrott  eingesetzt, niedergeschmolzen sowie alsdann       gefrischt    und hierauf mit Hilfe einer Karbid  schlacke     entschwefelt.    Nach der richtigen  Entschwefelung wird die     Karbidschlacke    voll  ständig abgezogen und nach dem erfindungs  gemässen Verfahren das Bad mit Hilfe eines       üblichen        Aufkohhingsmittels,    beispielsweise       Elektrodengriess    oder Koksmehl, so weit, auf  gekohlt, dass sein Kohlenstoffgehalt höher  liegt als der im Endprodukt gewünschte Koh  lenstoffgehalt.

   Die     Aufkohlung        hiebei    kann       zweckmässig    so weit erfolgen, dass der Kohlen  stoffgehalt der Schmelze um etwa     0,21/o     höher liegt als im Fertigerzeugnis, so dass also  zum Beispiel bei einem im Fertigerzeugnis  gewünschten Kohlenstoffgehalt von 0,9 auf       1.,10 /o    C eingestellt wird. Nun wird kurze  Zeit, etwa 15 Minuten lang, durch Zugabe von  Oxydationsmitteln, wie Erz oder Sinter, bzw.

    durch Einleiten von Sauerstoff neuerlich     ge-          frischt,    bis der erforderliche     Endkohlenstoff-          gehalt    erreicht. ist, wobei die gebildete Oxyd  schlacke bis zum Abstich auf dem Bade ver  bleibt. Vor dem Abstich wird     beispielsweise          (furch    Zusatz von     Ferroehrom    legiert und    schliesslich in der Pfanne     Ferrosilizium    und  eine Aluminiumlegierung zugesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von einsehluss- armen Stählen im basisch betriebenen Elek troofen, dadurch gekennzeichnet, dass das nach der Entschwefelung vollkommen abgesehlaekte Bad über den im Endprodukt gewünschten Kohlenstoffgehalt aufgekohlt und nunmehr bis zur Erreichung des gewünschten End- kohlenstoffgehaltes gefrischt wird, wobei die gebildete Oxydsehlaeke bis zum Abstich auf dem Bade verbleibt. L NTER AN SPRCCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Frischen bis zum Erreichen des gewünschten Endkohlen- stoffgehaltes durch Zugabe oxydierend wir kender Mittel erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass (las Frischen bis zum Erreichen des gewünschten Endkohlen- stoffgehaltes durch Einleiten von Sauerstoff erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das nach der Ent schwefelung vollkommen abgesehlaekte Bad auf einen Kohlenstoffgehalt gebracht. wird, der etwa um 0,2% höher liegt, als er im End- produkt betragen soll.
CH275869D 1948-06-10 1949-06-06 Verfahren zur Herstellung von einschlussarmen Stählen im basisch betriebenen Elektroofen. CH275869A (de)

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