CH276048A - Verfahren zur Herstellung eines Benzoesäureesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Benzoesäureesters.

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CH276048A
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cyclopentyloxy
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  Verfahren zur Herstellung eines     Benzoesäureesters.       Es wurde festgestellt, dass die Verbindungen der Formel  
EMI0001.0002     
    worin n eine der Zahlen 4 und 5 bedeutet,  sowie deren Salze gute Anästhetika sind.  



  Diese Verbindungen sind beständige, was  serunlösliche, bei Zimmertemperatur     viskose     Öle. Sie besitzen     basischen    Charakter und  bilden mittels Säuren Salze.    Einige der Salze dieser Verbindungen, so  z. B. die Hydrochloride,     Hydrobromide,    Sul  fate und Phosphate, sind weisse kristalline,  leicht     wasserlösliche        Substanzen.    Andere Salze  wiederum sind beständige, kristalline Verbin  dungen von verhältnismässig geringer Was  serlöslichkeit, so z.

   B. die     Pikrate    und die       '_4lethylen-bis-oxynaphthoate.Wiederum    andere  <B>1</B>     alze,        z.        B.        das        Oleat,        sind        in        Ölen        löslich.     



  Die genannten neuen Verbindungen kön  nen beispielsweise durch     Veresterung    erhalten  werden. So kann man beispielsweise das     3-(2'-          Methyl    -     piperidino)    -     propyl    -     p-cyelopenty        loxy-          benzoat    in Form seines     Hydrohalogenids     durch Umsetzung eines     p-Cyclopentyloxy-ben-          zoyl-halogenids    mit     3-(2'-Methyl-piperidino)-          propylalkohol,    zweckmässig in einem     inerten     Lösungsmittel, erhalten.

   Ferner kann ein       Hydrohalogenid        dieser        Verbindung    durch    Umsetzung von     p-Cyelopentyloxy-benzoesäure     mit. einem     3-(2'-Methylrpiperidino),propyl-          halogenid    in einem     Lösungsmittel,    z. B.     Iso-          propanol,    erhalten werden. In beiden Fällen  geht man zweckmässig von den Chloriden aus.  Aus dem so erhaltenen Hydrochlorid kann man  den freien Ester durch Behandlung mit Al  kali freisetzen. Das     3-(2'-llZethyl-piperidino)-          propyl--p-cyclohexyloxy-benzoat    kann in ähn  licher Weise erzeugt werden.

    



  Salze dieser Verbindungen können durch  Behandeln des Esters mit der entsprechen  den Säure erhalten werden. Ausserdem kann  ein Salz dadurch in ein anderes Salz über  geführt werden,     da.ss    eine Lösung     desselben     mit einer entsprechenden Säure unter solchen  Bedingungen behandelt wird, dass das neue  Salz auskristallisiert.  



  Die genannten Verbindungen haben sich  als hervorragende Therapeutika     erwiesen.    So  wird beispielsweise das 3-(2'     Methyl-piperi-          dino)-propyl-p,-cyclopentyloxy        benzoat    leicht  durch die     Schleimhäute    unter Bildung einer       wirksamen,    lang andauernden Anästhesie ab  sorbiert. Ausserdem wird es überraschender-      weise gut durch beschädigte, z. B. geschürfte  und verbrannte Haut absorbiert und bewirkt  darauf eine ausserordentlich wirksame An  ästhesie von langer Dauer, und zwar ohne  Reizung oder toxische Begleiterscheinungen  selbst bei Anwendung auf grossen Flächen.

    Die Anästhesie in einer für solche Zwecke  nötigen     Stärke    ist für den Patienten nicht  nachteilig.    Die in Frage stehenden Verbindungen  oder deren Salze können in Form     isotoner     wässriger Lösungen oder als Öllösungen, Sal  ben oder Gallerten angewendet werden.    Gegenstand des Patentes ist ein Verfah  ren zur Herstellung von     3-(2'-1Methyl-piperi-          äino)-propyl-p-cyclopentjoxy-benzoat,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  eine Verbindung der Formel  
EMI0002.0005     
    mit einer Verbindung der Formel  
EMI0002.0006     
    worin X und V bei der Umsetzung sich mit  Ausnahme eines in einem von ihnen enthalte  nen Sauerstoffatoms abspaltende Reste be  deuten, umsetzt.

   Die neue Verbindung ist ein  beständiges, wasserunlösliches, bei Zimmertem  peratur viskoses Öl.    <I>Beispiel 1:</I>    7,4 g Natrium werden in 250     em3        Isoamyl-          alkohol    gelöst, die Lösung mit 53 g     Äthyl-p-          oxy-benzoat    versetzt und das Gemisch wäh  rend etwa 15 Minuten unter     Rückfluss    erhitzt.    Das gekühlte     Gemisch    wird mit 65 g     Cyclo-          pentylbromid    versetzt und das Gemisch wäh  rend etwa 3 Stunden unter     Rückfluss    erhitzt..

    Der     Isoamylalkohol    wird durch Verdampfen  im Vakuum entfernt und der Rückstand mit  10      /oiger        Natronlauge    extrahiert, um das  unveränderte     Äthyl-p-oxy-benzoat    und Schwe  felsäure abzutrennen. Der     alkaliunlösliche     Rückstand, enthaltend     @thyl-p-cyclopentyl-          oxy-benzoat,    wird durch Erhitzen am Rück  fluss mit 10     ohiger    Natronlauge während etwa  3 Stunden     hydrolysiert.    Das alkalische Reak  tionsgemisch wird mit Salzsäure angesäuert,  worauf die     p-Cyclopentyloxj--benzoesäure    aus  fällt.

   Der Niederschlag wird durch Filtration  abgetrennt, mit Wasser gewaschen und ge  trocknet. Er schmilzt bei etwa 174 bis 1760 C.  



  62 g     p-Cyclopentyloxy-benzoesäure    und  19,5 g     3-(2@-l@lethyl-.piperidino)-propylehlorid     werden in 300     em-    trockenem     Isopropanol     gelöst und das Gemisch während ungefähr  12 Stunden unter     Rückfluss    erhitzt. Sodann  wird ungefähr die Hälfte des     Isopropanols          abdestilliert    und die zurückbleibende Lösung  auf etwa 00 C gekühlt.

   Es scheidet sieh 3-(2'  1lethy     1-piperidino)    -     propyl-.        p,-evclopenty        loxi#-          benzoat-hydrochlorid    als weisse, kristalline  Verbindung aus. Sie wird     abfiltriert,    einmal  mit Äther gewaschen und aus     Isopropanol          umkristallisiert.     



  Das     3-(2'-Methyl-piperidino)-propyl-p-          eyelopentyloxy-benzoat-hydroehlorid    schmilzt.  bei ungefähr 175 bis<B>1780</B> C. Die Analyse     er-          gab        einen        Gehalt        von        9,38        %        Chlor        (berech-          net    : 9,28     1/o).     



  Das     3-(2'-Methyl-piperidino)-propyl-p-          eyelopentyloxy-benzoat    kann wie folgt, aus  dem Chlorhydrat     freägesetzt    werden.  



  3,8 g     3-(2'-Methyl-piperidino)-propyl-p-          in    50     em3    Wasser gelöst und diese Lösung mit       cyclopentyloxy-benzoat-hydrochlorid    werden  einer Lösung von 0,4 g     Natriumhydroxyd    in  10     cm3    Wasser versetzt.

   Das sich ausschei  dende ölige     3-(2'-14fethyl-piperi.dino)=propyl-          p-cyclopentylo::y-benzoat    wird in Äther auf  genommen, die ätherische Lösung abgetrennt,  mit.     Iialiumkarbonat    getrocknet und der           Xtlier    zweckmässig     dm    Vakuum verdampft,  wobei das     3-(2'-Methyl-piperidino)-propyl-          p-cyclopentyloxy-.benzoat    als farbloses Öl zu  rückbleibt, welches durch Destillation unter  vermindertem Druck weiter gereinigt werden  kann.

      <I>Beispiel 2:</I>       p-Cy        elopentyloxy-benzoylchlorid    wird durch  Erhitzen von 41 g     p-Cyclopentyloxy-benzoe-          säure    mit 30 g     Thionylchlorid    während etwa       '?    Stunden unter     Rückfluss    erhalten. Das über  schüssige     Thionylchlorid    wird im Vakuum  durch Verdampfen verjagt, wobei das p  Cyclopentylox5--benzoylchlorid als Öl zurück  bleibt.  



  Zu einer unter     Rückfluss    erhitzten Lösung  von 12 g     3-(2'-Methyl-piperi.dino)=propylalko-          hol,    gelöst in 70     ein'    trockenem     Benzol,    wer  den 17 g     p-Cyclopentyloxy-benzoylchlorid     innerhalb etwa einer halben Stunde zuge  geben. Die Lösung wird nach der Bil  dung des     p-Cyclopentyloxy-benzoylchlorid-          Additionsproduktes    während ungefähr     1/2     Stunde unter     R.ückfluss    zum Sieden erhitzt,  worauf gekühlt wird.

   Das erhaltene     3-.(2'-          Methy        1-piperidino)-propyl-    p -     cyclopentyloxy-          benzoat-liydrochlorid    wird     abfiltriert    und mit  Äther gewaschen. Es wird aus     Isopropanol     durch     Umkristallisieren    weiter gereinigt. Das       3-(2'-Methyl    -     piperidino)        -#propyl-p    -     cyclopen-          tyloxy        -benzoat-hy        clrochlorid    schmilzt bei 175  bis 1780 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Benzoe- säureesters, nämlich des 3-(2'-Methyl=piperi- dino)-propyl-p-cyclopentyloxy-benzoates, wel ches ein beständiges, wasserunlösliches, bei Zimmertemperatur viskoses Öl ist, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel: EMI0003.0044 mit einer Verbindung der Formel: EMI0003.0045 worin X und V bei der Umsetzung sich mit Ausnahme eines in einem von ihnen enthal tenen Sauerstoffatoms abspaltende Reste be deuten, umsetzt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein p-Cyclopentyl- oxy-benzoylhalogenid mit '3-(2' T3Zethyl pipc- ridino) propylalkohol umgesetzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass p-@Cyclopentyloxy- benzoesäure mit einem 3-(2'-Methyl-piperi- dino)-propylhalogenid in einem Lösungsmit tel umgesetzt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in einem inerten Lösungs mittel ausgeführt wird.. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Benzol ausgeführt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Isopropanol ausgeführt wird.
CH276048D 1945-06-30 1946-06-28 Verfahren zur Herstellung eines Benzoesäureesters. CH276048A (de)

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