CH276350A - Stauwehr mit Hakenschütz. - Google Patents

Stauwehr mit Hakenschütz.

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CH276350A
CH276350A CH276350DA CH276350A CH 276350 A CH276350 A CH 276350A CH 276350D A CH276350D A CH 276350DA CH 276350 A CH276350 A CH 276350A
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CH
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weir
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seals
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Inventor
Stahlbau Fried Krupp
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Stahlbau Fried Krupp
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/36Elevating mechanisms for vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description


  <B>Stauwehr mit Hakenschütz.</B>    Die Erfindung betrifft ein Stauwehr mit       Hakenschütz.    Bei bekannten     Stauwehren    die  ser Art sind sowohl beim Unter- als auch beim  Oberschütz die Bleche der Stauwände an bei  den Enden vor den Wehrnischen, diese gegen  das Oberwasser abschliessend, im rechten Win  kel als     Seitensehilde    abgebogen.

   Die lotrech  ten     Endkanten    derselben tragen die gegen das  Wehrmauerwerk wirkenden Dichtungen, und  zwar derart., dass die     Seitenschilde    des     Ober-          schützes    mit ihren Dichtungen über die Seiten  schilde des     Untersehützes        hinweggreifen.    Zwi  schen Ober- und Unterschütz verbleibt also  ein     U-förmiger    Spalt., der mit einer im allge  meinen am obern Rande des Unterschützes be  festigten Dichtung verschlossen wird.

   Die in  die Wehrnischen hineinragenden Tragarme  für die Aufhängung des Oberschützes werden  wegen der durch die Seitenschilde des     Unter-          schützes    beschränkten     Oberschützbreite    sehr  lang und können nur am obern Ende des über  das Unterschütz greifenden     Obersehützes     angebracht werden. Hieraus ergeben sieh  bauliebe Schwierigkeiten bei der     Ausbildung     der Tragarme. Ausserdem ist es notwendig,  die Hubwinden auf besondere hohe Unter  bauten zu stellen.

   Will man letzteres vermei  den, ist man genötigt, die Tragarme des     Ober-          schützes    bis fast zu dessen Unterkante     herab-          zukröpfen,was    die Schwierigkeiten noch     er-          hölit.    Durch die herabgezogenen Tragarme  wird ferner der Nischenraum so stark ausge  füllt, dass die     lotreehten    Dichtungen des Un-         terschützes    nicht mehr mit.     naehstellbaren     Spannfedern versehen werden können. Diese  Dichtungen sind überdies unzugänglich, weil  sie von den Seitenschilden des Oberschützes  verdeckt sind.  



  Die Erfindung ermöglicht, die beschriebe  nen     Mängel    zu beseitigen und ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das Oberschütz nur gegen  das     Untersehütz    abgedichtet ist und dass die  Abdichtung gegen das     Wehrmauerwerk    aus  schliesslich beim Unterschütz erfolgt, dessen  seitliche Teile zu diesem Zweck in der Stau  lage bis über die Wasserlinie des Oberwassers  hochgeführt sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel für ein Stauwehr mit Hakenschütz nach  der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen       Fig.    1 und'-) je eine Hälfte des in Staustel  lung befindlichen Stauwehres in Ansicht von  der     Oberwasserseite        (Fig.    2 bei fortgelasse  nem     Obersehütz),          Fig.    3 und 4 je einen Schnitt nach der  Linie 111-IV in     Fig.    1 und 2,       Fig.    5 den zugehörigen Querschnitt und       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie     V-VI     in     Fig.    1 in grösserem Massstab.  



  Das Oberschütz 1 ist gegen das     Unterschütz     2 durch die Dichtung 3, aber nicht gegen das  Wehrmauerwerk 4 abgedichtet. Die Abdich  tung gegen das     Wehrmauerwerk    4 erfolgt.  vielmehr ausschliesslich durch das Unterschütz  2. Dieses ist mit seitlichen Teilen 5 versehen,  deren nach dem Oberwasser zu gerichtete           :Vände        mit    der Stauwand 6 in einer Ebene  liegen und die in der     Staulage    bis über die  Oberwasserlinie 8 hochgeführt sind. Zwischen  dem Unterschütz ? und dem Wehrmauerwerk  ist je eine Dichtung 7 vorgesehen, die sich von  der Sohle über die ganze Länge der Teile 5  erstreckt.

   Die     Diehtung    3 liegt zwischen den  beiden Schützen in einer senkrechten Ebene  und hat, wie aus     Fig.    2 ersichtlich,     U-Form.     Die Art der Dichtung 7 kann beliebig gewählt  werden. Es ist jedoch zweckmässig, sie gegen  eine die Wehrnische in einen     oberwasserseiti-          gen    Teil 9 und einen     unterwasserseitigen    Teil  10 trennende Zwischenwand 11 abdichten zu       lassen    (siehe besonders     Fig.    6). Die Zwischen  land 11 kann nötigenfalls beheizt werden, um  eine Vereisung zu verhindern.  



  Die Dichtung 3 wird     zweclmässig    in ihrem  mittleren, waagrechten Teil an der Oberkante  des Unterschützes 2 und in ihren seitlichen,  senkrechten Teilen an den hochgeführten Tei  len 5 befestigt (s.     Fig.    6). Bei dieser Anordnung  ist es möglich, auf der Stauwand 6 des     Unter-          schützes    2 Laufschienen 12 anzubringen, auf  denen die Stützrollen 13 laufen, die an den       Aussteifrippen    14 des Oberschützes befestigt  sind. Die Dichtung 3 kann aber auch an dem  Oberschütz 1 befestigt werden.  



  Durch die beschriebene Anordnung der  Dichtungen wird erreicht, dass die Tragarme  15, 16 für die Aufhängung der Schütze 1, 2  an deren untern Enden angebracht werden  können. Die Tragarme 15 des Unterschützes 2  liegen im unterwasserseitigen Teil 10 und die  Tragarme 16 des Oberschützes 1 im     oberwas-          serseitigen    Teil 9 der Wehrnischen. Die     Dich-          tunen    3 und 7 sind von der Unterwasserseite  her' zugänglich und können mit     naehstell-          baren        Federei    versehen werden (s.     Fig.    6).

   Um  beim Absenken des Oberschützes 1 ein Ein  dringen von durch das Oberwasser mitgeführ  tem Treibzeug in die Wehrnischen zu verhin  dern und um eine gute Seitenführung des  Wasserstrahls zu erzielen, sind an beiden Sei  ten des Oberschützes 1 dessen in die     oberwas-          serseitigen    Nischenteile 9 hineinragende Teile       7.9    um etwa das Mass der     Absenkbarkeit    hoch-    geführt und mit Abrundung in die Seiten  schilde 17 übergeleitet (s.     Fig.    6).  



  Von den senkrechten     Aussteifungsrippen     14 können die beiden äussern 18 so angeordnet  und bemessen werden, dass sie ebenfalls das  Eindringen von     Treibzeug    in die Nischenteile  9 verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stauwehr mit Hakenschütz, dadurch ge kennzeichnet, dass das Oberschütz (1) nur gegen das Unterschütz (2) abgedichtet ist und dass die Abdichtung gegen das Wehr mauerwerk (4) ausschliesslich beim Unter- sehütz (2) erfolgt, dessen seitliche Teile (5) zu diesem Zweck in der Staulage bis über die Wasserlinie (8) des Oberwassers hochgeführt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stauwehr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtung (3) zwischen Ober- und Unterschütz (1, 2) in einer Ebene liegt.
    \?. Stauwehr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Dichtung (3) zwischen Ober- und Unterschütz (1, 2) am Unterschütz befestigt und in der Staulage bis über die Oberwasserlinie (8) hochgezogen ist. 3. Stauwehr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gegen das Wehrmauerwerk (4) abdichtenden, am Unter schütz (2) befestigten Dichtungen (7) in der Staulage des Unterschützes von der Sohle bis über die Wasserlinie (8) des Oberwassers hochgeführt sind. 4.
    Stauwehr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gegen das Wehrmauerwerk abdichtenden Dichtungen (7) gegen Zwischenwände (11) abdichten, welche die Wehrnischen je in einen ober- wasserseitigen Teil (9) und einen unterwasser seitigen Teil (10) teilen. 5. Stauwehr nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischenwände (11) beheizbar sind. 6. Stauwehr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtungen (3, 7) durch nachstellbare Federn angepresst werden. 7.
    Stauwehr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hochgezogenen Stauwandteile (19) des Oberschützes (1) mit Abrundung in die Seitenschilde (17) über gehen. B. Stauwehr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden äussern Aussteifrippen (18) des Oberschützes (1) so angeordnet und bemessen sind, dass sie die oberwasserseitigen Teile (9) der Wehrnischen mindestens zum Teil abschliessen.
CH276350D 1948-10-27 1949-03-28 Stauwehr mit Hakenschütz. CH276350A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019977B (de) * 1956-06-28 1957-11-21 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Doppelschuetz, insbesondere Hakenschuetz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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