CH276519A - Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere von Dampfkesseln. - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere von Dampfkesseln.Info
- Publication number
- CH276519A CH276519A CH276519DA CH276519A CH 276519 A CH276519 A CH 276519A CH 276519D A CH276519D A CH 276519DA CH 276519 A CH276519 A CH 276519A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- ring
- dependent
- fluid
- nozzle
- striking
- Prior art date
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28G—CLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
- F28G7/00—Cleaning by vibration or pressure waves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
<B>Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere von Dampfkesseln.</B> Die vorliegende Erfindung betrifft. eine Vorriclitting,, zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere von Dampfkesseln.
Die Vorrieh- i.ung zeichnet sieh dadurch aus, dass an einem drehbaren Organ mindestens ein exzentrisch angelenktes Schlagelement zum mechanischen Bearbeiten der zu reinigenden Raumwandung und wenigstens eine Düse vorhanden ist, wo bei jede Düse dazu bestimmt ist, ein unter Druck stehendes Fluidum in einem Strahl mindestens annähernd senkrecht zur Dreh- aehse des Organes gegen die zu reinigende Rauinwandun ,, zu lenken, und dass Mittel vor handen sind,
um das Organ unter der Druck wirkung des Fluidums selbsttätig in Drehbe- wegunI ztt versetzen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Kopf der Vorrichtung in Sei tenansicht an der im Schnitt. dargestellten, zu reinigenden Innenwand, Fig. 'Z den Kopf in einem axialen Längs schnitt, Fig. 3 einen Qluersehnitt nach der Linie 111-III in Fig. '?.
I:in Ansehlussteil 1 ist mit. einer einseitig geschlossenen Längsbohrung '? versehen, wel rhe durch eine Anzahl radiale, in einem Um fangskreis angeordnete Öffnungen 3 nahe bei ihrem verschlossenen Ende mit einem ringför- inigen Raum 4 in Verbindung stellt, der auf drei Seiten von einem drehbar auf dem Teil 1 gelagerten Ring<B>5</B> begrenzt ist.
Dieser Ring 5 besitzt einen H-förmigen Querschnitt, d. h. er < < eist zwei Ringflansehe 5a auf, welche mittels eines zylindrisehen Mantels 5b im Abstand voneinander gehalten sind, wobei der ringför mige Raum 4 zum Teil von der innern Man telfläche und von den Innenflächen der innern Teile der Flansche 5a begmenzt ist.
Der Ring 5 ist gegen axiale Verschiebung einer seits mittels eines Bundes 6 des Teils 1 und anderseits mittels eines Ringes 7 gesichert, welcher auf einen Gewindeansatz 8 des Teils 1 aufgeschraubt und mittels einer Kopfschraube 0 gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert ist. Im zvlindrischen Mantel 5b des Ringes 5 sind diametral gegenüberliegende Düsen 10 vor handen, welche tangential zum ringförmigen Raum 4 stehen und das Fluidum je in einem senkrecht zur Drehaehse des Ringes 5 gerich teten Strahl gegen die Wandung lenken.
Die Düsen könnten auch nur eine tangentiale Aus tritts-Riehtungskomponente aufweisen. Zwi schen den äussern Teilen der Flanschringe 5a sind an zwei sieh diametral gegenüberlie genden Stellen je mehrere Laschen 11 mit Hilfe eines durch passende Bohrungen durch gesteckten Splintes 1\' gelenkig Lind exzen trisch befestigt, derart, da.ss die an diesen Stellen je ein Schlagelement bildenden La schen in der Umfangsrichtung der Flansch ringe 5a um den zugehörigen Splint einzeln schwenken können.
Dabei sind die Verhält nisse so getroffen, dass die Austrittsrichtun gen der beiden Düsen 10 angenähert recht winklig zu einer durch die beiden Splinte<B>12</B> gehend gedachten Verbindungslinie stehen. 1e auf der\ vom drehbaren Ring 5 abgekehrten Seite des Bundes 6 und des Ringes 7 befindet sich je im Abstand von der betreffenden Stirnseite des Ringes 5 eine Kreisringscheibe 13 bzw. 11, deren Aussendurchmesser etwas grösser ist als derjenige der Flansehringe 5a., jedoch immerhin nur so gross,
dass die La sehen 11 über den Umfangsrand der Schei ben 13, 1.1 hinaussehwenken können. Die Scheibe 13 ist zweckmässigerweise starr an der Büchse 1 befestigt, während die Scheibe 11 mit Hilfe der Kopfschraube 9 lösbar befe stigt ist. Beim offenen Ende des Teils 1 ist an letzterem ein Wulstring 15 vorhanden.
Zum Gebrauch der beschriebenen Vorrieh- tun-r wird eine biegsame Rohrleitung, bei spielsweise ein Schlauch, über das offene Ende des Teils 1 gestülpt, wo der Wulstring 15 ein unbeabsichtigtes Herabrutsehen verhindert. Das dem Kopf der Vorrichtung abgekehrte Ende der biegsamen Rohrleitung schliesst man z. B. an den Hahn einer unter Druck stehenden Wasserleitung an, worauf die Vor richtung in den zu reinigenden Raum, bei spielsweise in einen Dampfkessel 16, ein geführt wird.
Nach dem Offnen des Hahns strömt das Druckwasser durch die flexible Rohrleitung in die Längsbohrung 2 des Teils 1 und dann durch die radialen Öffnungen 3 in den ringförmigen Raum 1, von wo das Druck wasser in einem scharfen Strahl durch die Dii- sen 10 austritt. Bei dem rasanten Austreten des Strahls entsteht nach der bekannten physi kalischen Tatsache der Erhaltung der Impulse ein auf den Ring 5 wirkender Rückschub, welcher ein Drehmoment verursacht und da mit den Ring 5 selbsttätig in eine Drehbewe gung versetzt.
Der aus den Düsen austretende Strahl überstreicht demzufolge laufend den ganzen Umfang der zu reinigenden Innenwand und spült alle losen und sich unter der Wir kung des scharfen Strahls lösenden Verun reinigungen an der Raumwandung weg. Harte Verkrustungen, wie z. B.
Kesselstein, lassen sich mit Hilfe der als Schlagelemente die nenden Laschen 11 entfernen, indem der Kopf der Vorrichtung gemäss Fig. 1 Lind 3 mit. den Umfangsrindern der Seheiben 13 und 14 von Hand gegen die zii reinigende Wan dung gedriiekt wird.
Bei der durch die Düsen 10 verursachten Drehbewegung des Ringes 5 werden die Laschen 11 infolge der Zentri fugalkraft. nach aussen geschleudert, so dass die Laschen annähernd radial in bezug auf die Drehachse des Ringes ztt stehen kommen und dabei den Umfangsrand der Kreis scheiben 13,
14- überranle n. Dadurch schlagen die Laschen bei der Rotation des Ringes 5 periodisch gegen die zu reinigende Wandung und bringen dabei die Krusten zum Abbrök- keln. Beim Durchgang der aus den Düsen 10 austretenden Strahlen werden die durch die Schlagbearbeitung gelockerten und gelösten Teile fortlaufend weggespült. Durch allmäh liches Verschieben des Kopfes der Vorrich tung in Richtung seiner Längsachse kann jede Stelle der Innenwand gründlieli und rasch gereinigt werden.
Der Hauptvorteil. der beschriebenen Vor richtung besteht, in der Kombination von me- elianisch und hydraulisch wirkenden Mitteln zur Entfernung von Verttrireinigttn"en. wobei mit den hydraulischen Mitteln gleichzeitig der Bewegungsantrieb der mechanischen Mittel erzielbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reinigen von Innenwän den, insbesondere von Dampfkesseln, dadurch gekennzeichnet, dass an einem drehbaren Or gan mindestens ein exzentrisch angelenktes Schlagelement zum meelianischen Bearbeiten der zu reinigenden Raumwandung und wenig stens eine Düse vorhanden ist, wobei jede Düse dazu bestimmt ist, ein unter Druck ste liendes Fluidum in einem Strahl mindestens annähernd senkrecht zur Drehachse des Or ganes gegen die zu reinigende Raumwandung zu lenken, und dass Mittel vorhanden sind, um das Organ unter der Druckwirkung des Fluidums selbsttätig in Drehbewegung zu ver setzen..1. Vorrichtung UNTERANSPRÜCHE: nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass das drehbare Or- 'an ein einen für das Fluidum bestimmten Raum teilweise begrenzender Ring ist, der in einem zylindrischen Mantelteil mindestens eine Düse trägt, wobei jede Düse so angeord net ist., dass das austretende Fluidum auf das Organ einen ein Drehmoment erzeugenden (iüekseliub verursacht. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rin- zwei im Abstand voneinander angeordnete Ringflansche aufweist, zwischen denen jedes Schlagelement in der Umfangs richtung der Ringflansche um einen Gelenk zapfen schwenkbar befestigt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Schlagelement aus meh reren, einzeln um den Gelenkzapfen schwenk baren Laschen besteht. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, class der Ring drehbar auf eine mit einer ein seitig geschlossenen Längsbohrung versehenen Ansehlussteil gelagert ist, welcher mindestens eine zum ringförmigen, zum Teil von der innern Mantelfläche des Ringes begrenzten Raum führende Radialöffnung besitzt.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Ring zwischen zwei, im Abstand von seinen Stirnseiten am Anschluss teil befestigten Kreisringscheiben angeordnet ist, deren Aussendurchmesser grösser ist als derjenige der Ringflansche, jedoch immerhin nur so gross, dass jedes Schlagelement über den Umfangsrand der Scheiben hervorstehen kann. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem drehbaren Ring mindestens zwei Düsen und mindestens zwei Schlagelemente vorhanden sind, deren Anord nung so getroffen ist, dass die Austrittsrich tungen je zweier Düsen quer zu einer durch die Gelenkzapfen zweier gegenüberliegender Schlagelemente gehend gedachten Verbin dungslinie stehen.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsbohrung über eine bewegliche Rohrleitung mit einer Quelle von unter Druck stehendem Fluidum verbindbar ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Rohrlei tung zum Anschluss an eine Wasserleitung ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH276519T | 1949-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH276519A true CH276519A (de) | 1951-07-15 |
Family
ID=4480783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH276519D CH276519A (de) | 1949-10-07 | 1949-10-07 | Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere von Dampfkesseln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH276519A (de) |
-
1949
- 1949-10-07 CH CH276519D patent/CH276519A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1300384B (de) | Vortriebsvorrichtung fuer Reinigungsgeraete | |
| DE1900954A1 (de) | Maschine zum Reinigen grosser Behaelter,z.B.der OElbehaelter von Tankschiffen | |
| DE2652584A1 (de) | Pulsierende fluessigkeitsspruehvorrichtung | |
| DE19503276C1 (de) | Antriebsvorrichtung für die Federwelle einer Rohrreinigungsmaschine | |
| DE1079667B (de) | Reinigungsvorrichtung fuer schwer zugaengliche Hohlraeume, insbesondere fuer die Behaelter von Tankwagen | |
| DE2652292A1 (de) | Vorrichtung zum schleifen von ebenen, ringfoermigen flaechen, insbesondere an dichtungsringen von absperrschiebern | |
| DE202010010979U1 (de) | Rotationsdüse | |
| DE2548432A1 (de) | Vorrichtung zur erzeugung eines rotierenden duesen- oder spruehstrahles | |
| DE3015671A1 (de) | Duesenanordnung | |
| EP1129793A2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Spänen bei Werkzeugmaschinen | |
| CH276519A (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere von Dampfkesseln. | |
| DE3044260C2 (de) | Massagebrause | |
| DE10029663A1 (de) | Rohrreinigungsgerät | |
| DE3233274A1 (de) | Hochdruckstrahlgeraet zum behandeln von flaechen | |
| DE7929277U1 (de) | Rotationswaschkopf | |
| DE1503527A1 (de) | Verstellvorrichtung fuer einen Kranz von um zur Kranzachse parallele Achsen schwenkbaren Schaufeln | |
| EP3431197A2 (de) | Vorrichtung zur hydrodynamischen beseitigung von störstellen im inneren von rohrleitungen, insbesondere zur sanierung und reinigung von wasserführenden rohrleitungen im häuslichen, kommunalen und industriellen bereich | |
| DE4115395A1 (de) | Spritzpistole zum verspruehen eines druckmittels | |
| DE828173C (de) | Rohrreinigungsbuerste | |
| CH654760A5 (de) | Spruehkopf. | |
| CH277882A (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere zum Entschlammen von Rohren. | |
| DE1248390B (de) | Vorrichtung zum Entkrusten von Rohrleitungen | |
| CH328897A (de) | Gerät zur menschlichen Körperpflege | |
| DE202004012949U1 (de) | Vorrichtung zur Innenreinigung von Behältern | |
| DE2631902A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum reinigen des inneren eines kessels |