CH277882A - Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere zum Entschlammen von Rohren. - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere zum Entschlammen von Rohren.Info
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- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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Description
Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere zum Entschlammen <B>von Rohren.</B> Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung der im Patentanspruch des I-lauptpaterrtes gekennzeichneten Vorrichtung zum Reinigen voll Innenwänden, insbesondere zum Entschlammen von Rohren, welche Vor richtung gemäss dem Hauptpatent gekerrn- zeichnet ist durch einen in den zu reinigenden Raurn einfühlbaren Kopf mit mindestens einer drehbaren Düse, welche dazu bestimmt ist,
ein unter Druck stellendes Fluidum in mindestens einem freien Strahl gegen die zu reinigende Raumwandung zu lenken, sowie durch Mittel, um bei eingeführtem Kopf die Düse unter der Druckwirkung des Fluidums selbsttätig so zu drehen, dass der Strahl lau fend den ganzen Umfang der Raumwandung überstreicht.
Gemäss der zusätzlichen Erfindung 7eich- net sieh die Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden dadurch aus, dass in der dreh baren Düse einerseits mindestens eine wenig stens annähernd radial zu ihrer Drehachse stehende Düsenöffnung zur Erzeugung des gegen die Innenwand des zu reinigenden Rau mes -eriehteten freien Strahls und anderseits wenigstens eine weitere Düsenöffnung vor handen ist, welche dazu bestimmt ist, einen derart gegen mindestens einen feststehenden Teil der Vorrichtung gerichteten Strahl des Fluidums zrr erzeugen,
dass die selbsttätige Drehbewegung der Düse gewährleistet ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fing. 1 eine Seitenansicht des Kopfes der Vorrichtung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch denselben, Fig. 3 einen Querschnitt durch denselben gemäss der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen analogen Querschnitt gemäss der Linie IV-IV in Fig.2. Fig. 5 einen abgewickelten Schnitt durch einen Teil des Kopfes nach der Linie V-V in Fig. 4.
Gemäss den Darstellungen in Fig.1 und 2 ist ein Teil 1 mit einer einseitig geschlossenen Längsbohrung 2 versehen, welche durch eine Anzahl radiale, in einem Umfangskreis ange ordnete Öffnungen 3 nahe bei ihrem v erschlos senen Ende mit. einem ringförmigen, auf der Innenseite des Ringes 5 angeordneten Raum 4 in Verbindung stellt, der durch einen im Querschnitt U-förmigen, drehbar auf den Teil 1 geschobenen Ring 5 zusammen rnit dem Teil 1 begrenzt ist.
Der Ring 5 ist gegen axiale Verschiebung einerseits mittels eines Bundes 6 des Teils 1 und anderseits mittels einer Scheibe 7 gesichert, welche auf einen Gewindeansatz 8 des Teils 1 aufgeschraubt und mittels einer Kopfschraube 9 gegen un beabsichtigtes Lösen gesichert ist. An der Mantelfläche des Ringes 5 münden zwei sieh diametral gegenüberliegende und radial zu der Längsachse des Teils 1. und somit. auch zur Drehachse des Ringes 5 stehende Düsen öffnungen 10, welche von dem Ringraum 4 nach aussen führen.
An den beiden Stirn seiten des Ringes 5 münden je vier Düsen- Bohrungen 11, die in Riehtung der Drehaehse gesehen gemäss Fig. 3 angenähert tan gential zu einem durch die 1-Iünduligsstellen -elleri- den ideellen Kreis verlaufen und vom,Rin- raum -1 gegen den Bund 6 bzw.
< lie Scheibe 7 geriehtet sind, wobei sämtliche dieser Düsen bohrungen 7.1 nach dem gleichen Riehtungs- sinn austreten. Die ge-en den Ring .5 -ewen- deten Stirnfläehen des Bundes 6 und der Seheibe 7 besitzen je eine Mehrzahl voll in einem Kreis angeordneten Vertiefungen 12 (Fig. 2, 4 und ö),
welche im Wirkungsbereieli der aus den Austr4tsöffnuiigen der Düsen bohrungen 11 austretenden Fluidunisstrahlen liegen und zwisehen denen als Turbinensellau- f eln dienende Wände vorhanden sind.
Jede dieser Vertiefungen weist einen von der Stirn fläche des betreffenden Teils 6 bzw. 7 flach abfallenden Boden 12a, leid eine in Bezug auf die Längsachse des Teils 1 in UinfangSrieli- tung steil schräg ansteigende Wandflä.ehe 1.2h auf, wobei die Anordnung so -etroffen ist, dass die aus den Düsenbohrungen 11 austre tenden Strahlen annähernd senkrecht auf die betreffenden Wandfläehen 12b auftreffen.
Zum Gebrauch der beschriebenen Vorrich tung wird eine biegsame, nicht. dargestellte Rohrleitung, beispielsweise ein Schlauch, über das offene Ende des Teils 1 gestülpt, wo er durch einen an diesem Teil. vorhandenen Wulst 13 am Herabrutschen verhindert wird. Dann schiebt man den Kopf der Vorrichtung in einen zu reinigenden Innenraum, z. B. in eine verschlammte Rohrleitung hinein und verbindet das dem Kopf abgekehrte Ende des biegsamen Schlauches mit dem Hahn einer unter Druck stellenden Wasserleitung.
Nach dem Öffnen des Halins strömt das Wasser durch den Sehlauch in die Längsbohrung 2 des Teils 1 und dann durch die Öffnungen 3 in den ringförmigen Raum -1, von wo das Wasser in einem scharfen Strahl durch die Düsen 10 rechtwinklig zur Längsachse der Drehachse austritt und somit praktisch senk recht auf die Rohrwandung auftritt.
Unter dem Einfluss des Flüssigkeitsdruckes gelangt von dem ringförmigen Raum 4 auch Wasser in die Düsenbohrungen 11 und trifft ange- nähert senkreeht auf die als Sehaufelfläclien wirkenden Wandflächen 72h der Vertiefungen 12 im Bund 6 bzw. der Seheibe 7 auf, wo durch auf den Rin- :5 ein Rüekstoss entsteht, welch letzterer wegen der hesehriebenen All ordnung der Düsenöffnungen den Ring selbst- täti;
- in Drehun- versetzt. Die grosse Anzahl der Vertiefum-en l.\? und mehrere Düsenboh- rungen 7l iin beiden Stirnseiten des Ringes a bewirken in ihrer Gesamtheit die.
Erzeugung eines gleieliniässi--en Drehmomentes. Die ans den Düsenöffnun--en 70 austretenden Reini gungsstrahlen überstreiehen demzufolge lau fend den ganzen Unifang- der zu reinigenden Innenwand und spülen überall deii 'Sehlamm oder die sonstigen Verunreinigungen all der Wandung weg. Durch allmähliehes Verschie ben des Kopfes der Vorrichtung durch das zu reinigende Rohr <RTI
ID="0002.0085"> kann jede Stelle dessel ben gereinigt werden, und wenn der Durch messer des Kopfes stets kleiner als die liehte Weite des zii reinigenden Raumes ist, kann der Kopf ohne Schwierigkeiten auch dureli krumme oder abgewinkelte Rohrstücke ge- sclloben werden,
wobei die rasch rotierenden Wasserstrahlen durch ihre Rüekstossenergie zugleich eine Zentrierung des Kopfes in dein zu reinigenden Rohr bewirken.
Der Vorteil der durch die zusätzliche Er findung gegebenen Vorrichtung zum Reini gen von Innenwänden liegt hauptsächlich darin, dass für die Erzeugung des Reinigungs strahls und des eine Drehbewegung des die Düsenöffnungen tragenden Organes verschie dene, unabhängig voneinander wirkende Dü- senöffnungen vorhanden sind, wodurch auf das Organ ein grösseres Drehmoment ausgeübt werden kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtun, zuni Reinigen voll Innenwän den, insbesondere zuni Entschlammen von Rohren nach dein Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass in der drehbaren Düse einerseits mindestens eine wenigstens annähernd radial zu ihrer Dreh achse stehende Düsenöffnung zur Erzeugung des gegen die Innenwand des zu reinigenden Raueres gerichteten freien Strahls und ander seits wenigstens eine weitere Düsenöffnung vorhanden ist, welche dazu bestimmt ist., einen derart gegen mindestens einen feststehenden Teil der Vorrichtung gerichteten Strahl des Fluidums zu erzeugen,dass die selbsttätige Drehbewegung der Düse gewährleistet ist. UK TERAN SPRÜ CH E 1. Vorrichtung nach Patentanspruelr, da durch gekennzeichnet, dass die Düse ein einen für das Fluidum bestimmten Raure der Vor richtung teilweise begrenzender Ring ist, an dessen llantelfläelre wenigstens eine zur U,r- zetigung des Reinigungsstrahls dienende Dü- senöffntrng und an wenigstens einer Stirn fläche mindestens eine zur Erzeugung des die Drehbewegung des Ringes hervorrufenden Strahls dienende Düsenöffnung münden, -elche ,je von dem für das Fluidum bestimm ten Raum ausgehen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring drehbar auf einem mit einer einseitig geschlossenen Längsbohrung verse- henen Teil gelagert ist, welch letzterer minde stens eine zu einem ringförmigen, auf der Innenseite des Ringes angeordneten Raum führende Radialöffnung besitzt. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ring zwischen zwei im CTebrauehszustand der Vorrichtung feststehen- den, am die Längsbohrung aufweisenden Teil angeordneten Teilen drehbar ist, gegen -welche je mindestens eine Düsenöffnung zur Erzeu gung des die Drehbewegung des Ringes her vorrufenden Strahls gerichtet. ist. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Teile an den gegen den Ring zugekehrten Stirnflächen je einer.Kranz von irn Wirkungsbereiclr der zur Er zeugung der Drehbewegung der Düse dienen den Strahlen liegenden Vertiefungen auf weisen, zwischen welch letzteren als Turbinen schaufeln dienende Wände vorhanden sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwischen den Vertie fungen vorhandenen Wände je eine derart geformte Fläche aufweisen, dass die für die Drehbewegung der Düse bestimmten Strahlen mindestens annähernd senkrecht auf die be treffenden Flächen auftreffen. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsbohrung über eine bewegliche Rohrleitung mit einer Quelle von unter Druck stehendem Fluidum ver- bindbar ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rohrleitung zum An schluss an eine Wasserleitung ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH275352T | 1949-10-07 | ||
| CH277882T | 1949-10-07 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH277882D CH277882A (de) | 1949-10-07 | 1949-10-07 | Vorrichtung zum Reinigen von Innenwänden, insbesondere zum Entschlammen von Rohren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH277882A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996017696A1 (en) * | 1994-12-05 | 1996-06-13 | Maniar Mark A | Drain cleaning apparatus and method |
| DE19507051A1 (de) * | 1995-03-01 | 1996-09-05 | Steinicke Emilia | Düsenkörper für ein Reinigungsgerät für Kanäle und Rohre |
-
1949
- 1949-10-07 CH CH277882D patent/CH277882A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996017696A1 (en) * | 1994-12-05 | 1996-06-13 | Maniar Mark A | Drain cleaning apparatus and method |
| US5535473A (en) * | 1994-12-05 | 1996-07-16 | Maniar; Mark A. | Drain cleaning apparatus |
| DE19507051A1 (de) * | 1995-03-01 | 1996-09-05 | Steinicke Emilia | Düsenkörper für ein Reinigungsgerät für Kanäle und Rohre |
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