CH276732A - Einrichtung zum Abdrucken des Spiegeloriginals bei Vervielfältigungsmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Abdrucken des Spiegeloriginals bei Vervielfältigungsmaschinen.

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CH276732A
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CH
Switzerland
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convertible
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housing
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English (en)
Inventor
Janka Fabr Nationalunternehmen
Panuska Petr
Original Assignee
Janka Fabrik Fuer Lufttechnisc
Panuska Petr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L11/00Apparatus for directly duplicating from hectographic masters in mirror image, i.e. "wet duplicators" for producing positive copies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2700/00Manifolding, printing or duplicating for office purposes
    • B41P2700/10Hectographic line duplicators

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  • Printing Methods (AREA)

Description


  Einrichtung zum Abdrucken des Spiegeloriginals bei     Vervielfältigungsmasebinen.       Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  Einrichtung zum Abdrucken des Spiegel  originals bei Vervielfältigungsmaschinen auf  vorher mit einer flüchtigen Flüssigkeit ange  feuchtete Blätter, mit einer     Anfeuchtevor-          richtung    und einer     Andrückvorrichtung,    die  je in mindestens zwei Gruppen aufgeteilt sind.  



  Bei Vervielfältigungsmaschinen, besonders  bei Zeilendruckmaschinen, tritt die Forde  rung bzw. Notwendigkeit auf, eine ganze  Zeilengruppe, z. B. den Kopf oder nur die  einzelnen Zeilen zu drucken. Deshalb ist es  notwendig, sowohl die     Anfeuchtevorrichtung     als auch die     Andrückvorrichtung    mindestens  in zwei Gruppen aufzuteilen, von denen die  eine z. B. breiter und die zweite wesentlich  schmäler ist. Bei dem eigentlichen Abdrucken  wird dann nur eine der Gruppen zur Wir  kung gebracht, und zwar jeweils eine An  feuchtevorrichtung und eine zugehörige     An-          drückwalze,    während die zweite Gruppe voll  kommen ausser Tätigkeit gebracht wird.  



  Bei Vervielfältigungsmaschinen bestehen  der Ausführungen wurde jede Gruppe, d. h.  die einzelnen     Anfeuchtevorrichtungen    und  die zugehörigen einzelnen Andruckwalzen  selbständig verstellt, wodurch es leicht vor  kam, dass durch ein Versehen der Bedienung  beide Gruppen der     Anfeuchtevorrichtung    in  der Arbeitslage verblieben und die zum Be  drucken bestimmten Blätter angefeuchtet ha-         ben,    wodurch das Original verunreinigt und  die Spiegelschrift verwischt wurde.

   In einem  andern Fall bei der Einstellung beider Wal  zen der     Andrückvorrichtung    in die Arbeits  lage konnte es vorkommen, dass nur eine  Walze die Blätter auf das Original, welches  auf der     Schablonenwalze    aufgespannt war,  angedrückt hat, während die zweite direkt  auf das Original angedrückt wurde, wodurch  die Spiegelschrift verunreinigt wurde, und  diese Verunreinigung wurde dann beim wei  teren Drucken durch diese Walze auf die ein  gelegten Blätter übertragen. Hierbei ent  stand hier noch die Gefahr einer Beschädi  gung des Originals.  



  Ausserdem verbleibt bei bestehenden Ein  richtungen die Zuleitung der flüchtigen Flüs  sigkeit zu den     Anfeuchteorganen    in der Regel  offen, ohne Rücksicht darauf, ob diese ange  feuchteten Blätter ausser Tätigkeit gebracht  werden, was zur Folge hat, dass sich die  flüchtige Flüssigkeit in dem     Anfeuchteorgan     sammelt, welches derzeit ausser Wirkung ge  bracht wurde. Beim Einschalten dieses     Orga-          nes    in den     Arbeitsprozess    werden die ersten  Blätter zuviel angefeuchtet, wodurch die Spie  gelschrift des Originals zum grossen Teil auf  gelöst wird, und zwar an der Druckstelle, und  die abgedruckte Pause sowie auch die  darauffolgenden Kopien sind dann sehr  mangelhaft.

        Diese Nachteile sollen nun durch die Ein  richtung nach der vorliegenden Erfindung be  seitigt werden, und zwar dadurch, dass sowohl  die einzelnen     Anfeuchteorgane    als auch die  einzelnen Andruckorgane durch je ein einzi  ges Element von Hand in die Arbeitslage  verstellbar sind     unter    gleichzeitiger Ausschal  tung der übrigen Gruppen der Druckvorrich  tung, wobei die Zuleitung der flüchtigen  Flüssigkeit aus dem festen Teil. der Anfeuchte  vorrichtung in ihre umstellbaren, in der  Ruhelage befindlichen Teile unterbrochen       wird.     



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Einrichtung ist in der beigeschlosse  nen Zeichnung schematisch dargestellt, in  welcher die einzelnen Figuren folgendes be  deuten:       Fig.    1 die Druckvorrichtung mit einem  Teil der     Schablonenwalze    im Aufriss, teilweise  im Schnitt,       Fig.    2 die Ansicht.

   auf die     Anfeuehtevor-          richtung    in Richtung des Pfeils     S    aus     Fig.    1,       Fig.    3 die     Betätigungsorgane    der     Andrüek-          v        orrichtimg    und       Fig.    4 den Schnitt, nach Linie     II-II    in       Fig.    2.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, ist die     Schablo-          nenwalze    1, auf welcher das Original mit. der       Spiegelschrift    aufgespannt ist, auf der Welle  2 gelagert und beherrscht mittels der Hebel  übersetzung 3 die in dem Behälter 5 mit der  flüchtigen Flüssigkeit angeordneten     Ausla.ss-          ventile.    Der Behälter 5     ist        auf    bekannte Art.  durchlaufend entlang der ganzen Länge der       Schablonenwalze    angeordnet, und sein Boden  bildet die Führung für den Reiter 6 der An  feuchtevorrichtung.

   Die     Anfeuchtevorrich-          tung        ist    mit dem Reiter 6 mittels der Auf  hängezapfen 8, welche durch den Stift 9 gesi  chert sind, lösbar     verbunden.    Der Hebel 4  drückt das schwenkbare Ende der     Anfeucht.e-          sorriehtung    zu dem Reiter 6 an. In dem Ge  häuse 7 der     Anfeuchtevorrichtung    ist die Fül  lung 7' aus     Filz    gelagert     (Fig.    4), auf welche  durch eine nicht dargestellte Öffnung die  flüchtige Flüssigkeit aus dem Behälter 5 ge-    langt.

   Auf dem Filz 7' sind in dem angedeu  teten Beispiel die zwei umstellbaren Organe  der     Anfeuchtevorrichtung,    und zwar 10 und  1.3 verschiebbar, die ebenfalls durch Filze 10'       lind    13' ausgelegt sind, und zwar derart, dass  die beiden Filze 10' und 13' dicht auf dem  Filz 7' sitzen. Die Verstellung der beiden um  stellbaren Teile 10 und 13 erfolgt mittels der  Zugstangen 11 und 12,     welehe    mit Hilfe der  Stifte 15 und 16 an den einzelnen Armen des       zweiarmigen    Hebels 14, welcher schwenkbar  auf dem Zapfen 17 in der Konsole 18 gela  gert ist, gelenkig befestigt sind.  



  Durch das Einstellen des Hebels 14 in die  obere Endlage wird in dem gegebenen Bei  spiel der schmälere     Anfeuchteteil    10 in die  Arbeitslage gebracht (zum Abdrucken einzel  ner Zeilen), während gleichzeitig der breitere  Teil 13 in die Ruhelage gebracht wird. Durch  das Niederdrücken des Hebels 14 in die in       Fig.    2 dargestellte Lage wird eine entgegen  gesetzte     Einstellung,    die für das Abdrucken  der Zeilengruppe, z. B. des Kopfes, bestimmt.  ist, erzielt.  



  Um die Zuleitung der     flüeht.igen    Flüssig  keit in den ausgeschalteten Teil der     An-          feuchtevorriehtung    zu unterbrechen, sind die  Filze mit.     Ausnehmungen        versehen,    und zwar  das Filzstück 13' mit der     Ausnehmung    13"  und das     Filzstüel,:    7' mit der     Ausnehmung    7".  Die     Ausnehmung    des Filzes in dem Teil 10'  ist     strichliert    angedeutet und nicht näher be  zeichnet, da sie ganz analog den vorgenannten       AiLsnehmungen    ausgeführt ist.

   Durch das       Herausschieben    des Teils 13 in die Arbeits  lage kommen beide     Filzstüeke    in der     Berüh-          rungsfläehe    33 dicht.     aufeinanderzuliegen,     wodurch die flüchtige Flüssigkeit leicht aus  dem     Filzstüek    7' des festen Gehäuses 7 in das       Filzstück    13' des     umstellbaren    Teils 13 über  geht. Durch Ausschalten des Teils 13 wird der  volle Teil des Filzstückes 13' gegen die     Aus-          nehmung    7" gebracht und der volle Teil des  Filzstückes 7' gegen die     Ausnehmung    13" des  Teils 13.

   Dadurch wird die direkte Berüh  rung beider Teile unterbrochen und somit  wird auch die Zuführung der flüchtigen Flüs-           sigkeit    aus dem Filzstück 7' in das Filzstück  13     unterbrochen.    Damit dieses     Unterbreehen     vollkommen ist, wird vorteilhaft in einer der       Ausnehmungen    in dem angedeuteten Falle in  die     Ausnehmung    7" eine Blechdichtung 32  eingelegt, welche den ganzen Boden der     Aus-          nehmung    7" verdeckt. Diese Blechdichtung 32  stellt ein Element aus einem undurchlässigen  und gegen flüchtige Flüssigkeit widerstands  fähiges Material dar.  



  Die     Andrückvorriehtung,    welche einen Be  standteil der     Druckvorrichtung    der Zeilen  druckmaschine bildet, besteht in dem ange  deuteten Falle aus dem Reiter 19, welcher  synchron mit der     Anfeuchtevorriehtung    an  der Führung 20 umgestellt wird, welche ent  lang der ganzen Länge der     Schablonenwalze    1  verläuft. Die obere Fläche des Reiters bildet  eine Unterlage für die Führung und Anfeuch  tung einzelner Blätter. In dem Reiter sind an  dem Zapfen 21 in dem angedeuteten Falle die  zwei Träger 24 und 25 der Andruckwalzen 22  und 23 schwenkbar gelagert, von denen die  Walze 23 mit dem Träger 25 in der Arbeits  lage steht, wogegen die zweite ausser Betrieb  ist.

   Diese     Einstellung    wird durch     Verschwen-          kung    des Hebels 30 durchgeführt, welcher auf  der Welle 31 schwenkbar gelagert ist, und  zwar in die untere Lage, wodurch die Dau  men 28 und 29 derart ausschwenken, dass der  Daumen 29 den Träger 25 mit der Walze 23  in die Arbeitslage ausschwenkt, während es  der Daumen 28 zulässt, dass die Walze 22 mit  dem Träger 24 durch Wirkung einer nicht  dargestellten Feder in die Ruhelage aus  schwenkt. Die Grösse der Schwenkbewegung  kann durch einstellbare Anschläge 26 und 27  geregelt werden, welche in jedem der Trä  ger angeordnet sind. Durch Ausschwenken  des Hebels 30 in die obere Lage wird eine  umgekehrte Einstellung erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Abdrucken des Spiegel originals bei Vervielfältigungsmasehinen auf vorher mit einer flüchtigen Flüssigkeit ange feuchtete Blätter, mit einer Anfeuchtevor- riehtung und einer Andruckvorrichtung, die je in mindestens zwei Gruppen aufgeteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die ein zelnen Anfeuchteorgane (10 und 13) als auch die einzelnen Andruckorgane (22 und 23) durch je ein einziges Element (14 bzw.
    30) von Hand in die Arbeitslage verstellbar sind, unter gleichzeitiger Ausschaltung der übrigen Gruppen der Druekvorrichtung, wo bei die Zuleitung der flüchtigen Flüssigkeit aus dem festen Teil (7, 7') der Anfeuchtevor- richt.ung in ihre umstellbaren, in der Ruhe lage befindlichen Teile unterbrochen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die umstellbaren Teile (10 und 13) der Anfeuchtevorrichtung, die durch Filz (10' und 13') ausgelegt sind, durch das Ausschwenken eines Hebels (14) verstellbar sind, welcher Hebel schwenkbar auf dem festen Gehäuse (7) der Anfeuchte vorrichtung gelagert ist und mit jedem seiner Arme mit einem umstellbaren Teil (10 bzw.
    13) der Anfeuchtevorrichtung verbunden ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sowohl der Filz (T) des Gehäuses (7) der Anfeuchtevorrich- tung als auch die Filze (10' und 13') der um stellbaren Teile (10 und 13) jeder Gruppe an der Berührungsfläche (33) auf eine solche Länge ausgenommen sind, dass in der Ruhe lage des umstellbaren Teils (10 bzw. 13) der volle Teil des Filzes (10' bzw. 13') sich gegen über der Ausnehmung (7") des festen Filzes (7') und gegenüber dem vollen Teil des Fil zes (7') des Gehäuses (7) die Ausnehmung (13" bzw. 10") des umstellbaren Teils (13 bzw.
    10) befindet, während nach Einstellung des umstellbaren Teils in die Arbeitslage an der Berührungsfläche (33) die vollen Teile der Filze (T, 13' bzw. T, 10') der Anfeuchte vorrichtung aufsitzen. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung 7" des festen Filzes (7') des Gehäuses (7) mit einem Element aus einem undurchlässigen und gegen flüchtige Flüssigkeit widerstands fähigen Material (32) versehen ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile (22, 24 und 23, 25) der Andrückvorrichtung durch auf einer gemeinsamen Welle (31) schwenkbare Daumen (28 und 29) derart einstellbar sind, dal; dureh Betätigung eines einzigen Organes (30) jeweils nur ein Teil der Andrückvorrichtung (22, 24 oder 23, 25) in die Arbeitslage gebracht wird.
CH276732D 1948-07-17 1949-07-15 Einrichtung zum Abdrucken des Spiegeloriginals bei Vervielfältigungsmaschinen. CH276732A (de)

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