AT113475B - Einrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen auf Abdruckblättern, Bogen u. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen auf Abdruckblättern, Bogen u. dgl.Info
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Description
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Einrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen
Originalen auf Abdruckblättern, Bogen u. dgl.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen auf Abdruckbogen u. dgl., bei welcher Gegendruckwalze und Anfeuchtvorrichtung vom Kurbelantriebe aus derart zwangläufig geschaltet sind, dass durch einfaches Drehen der Kurbel der Bogen durch die Druckwalze hindurchgeführt. gleichzeitig der abzudruckende Bogen mit einem dünnen, hauchartigen Überzuge angefeuchtet, die Spiegelschrift abgedruckt und der Bogen ausgeführt wird.
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Aufriss der Maschine in teilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Einzelheit der Druckwalzenausbildung in vergrössertem Massstabe, Fig. 3 eine Stirnansicht der Maschine, Fig. 4 die besondere Ausbildung der Anfeuehtvorriehtung, Fig. 5 die besondere Ausbildung der Voreinstellung der Gegendruckwalze zwecks Veränderung der Walzenpressung, Fig.
6 und 7 die besondere Anordnung des Führungsbügels für Original und Abdruck, welcher mit der schwenkbaren Anfeuchtvorrichtung unmittelbar verbunden ist.
Im Masehinengestell 7 ist die Achse 2 der Druckwalze.' ! gelagert, die unter Zwischenschaltung einer Stirnradübersetzung 4 von der Handkurbel 5 angetrieben wird. Das mit abdruckfähiger Spiegelsehrift hergestellte Original wird auf diese Druckwalze aufgespannt. Hiezu dient eine besondere Aufspannleiste 6 (Fig. 2), die sich mit ihrer vorderen und hinteren Längskante in Nuten 7 des Druckwalzenmantels einlegt, u. zw. dadurch, dass sie durch Federn 8 gegen die Druckwalze gepresst wird. Zwischen den Stirnkanten der Leiste 6 und den Nuten 7 des Druckzylinders : j wird das abzudruckende Original eingeklemmt, so dass es um die Druckwalze fest gespannt liegt.
Zum leichten Ein-und Ausspannen des Originales kann die Leiste 6 mit ihrer Vorder- oder Hinterkante von dem Druckzylinder abgehoben werden. Das geschieht durch um Zapfen 9 bzw. 10 des Druckzylinders schwingbar befestigtp Winkelarme 11 und 12, die sich mit ihrem Knie unter die Unterfläche der Aufspannleiste 6 legen, so dass, wenn sie aus der vollgezeichneten in die punktierte Stellung geschwenkt werden, die Spannleiste mit ihrer Vorderkante oder ihrer Hinterkante von der Druckwalze abgehoben
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von der Kurbel 5 aus wie folgt stattfindet :
Die Gegendruckwalze ist an beiden Stirnflächen in Armen 14 drehbar gelagert, die unter Wirkung von Federn 15 nach abwärts gezogen werden. Am oberen Ende dieser Arme 14 sitzen Rollen.
M. die sich auf Kurvenscheiben 17 der Druckwalzenachse, 3 abstützen. Sobald die Kurbel und damit die Kurvenscheibe 17 gedreht wird, werden die Arme 14 aus der Ruhestellung, in der ihre Rollen 16 in der Vertiefung der Kurvenscheibe 17 sich befinden, in die Anpressstellung (Fig. 1) angehoben und bleiben in dieser Anpressstellung während des Umlaufes der Druckwalze, um nach vollendetem Umlauf der Druckwalze wieder in ihre Ruhestellung durch Eintritt der Rollen 16 in die Vertiefungen der Kurvenseheibe 17 über-
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mit welchen die Arme 14 die Achse : 2 umfassen.
Um den Druck der Gegendruckwalze 13 gegen die Druckwalze.' ! regeln zu können, ist die Druck-
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Betrag, etwa mittels des Handgriffes 22, so wird infolge der exzentrischen Ausdrehung 20 ihre Höhenlage in bezug auf das Auge des Armes 14 etwas verändert. Bei Anheben des Armes 14 durch die Kurvenscheibe 17 wird dann der Druck gegen die Druckwalze geregelt. Zur Feststellung der Achse 19 im Arme 14 in einer bestimmten Lage des Exzenters 20 dient eine Überwurfhülle 2. 3, die auf dem Schraubengewinde 24 mit Muttergewinde verschraubt ist.
Die Anfeuchtvorrichtung für den auf dem Zuführungstische 25 liegenden Abdruckbogen besteht aus einem gelochten, mit Filz umkleideten Röhrchen 26, das unterhalb einer um Achse 28 schwingbaren Platte 27 gelagert ist. Vorspringende Arme 29 der Platte und der Gegenfedern 30 sind mit dem Arme 31 eines um Zapfen 32 schwingbaren Doppelhebels verbunden, dessen Arme 33 eine Rolle 34 tragen, welche gegen eine der Kurvenscheibe 16 analog gestaltete Kurvenscheibe 35 sich anlegen.
Wird die Kurbel gedreht, so tritt die Rolle 34 aus der Vertiefung der Kurvenscheibe 35 aus und gleitet auf dem Umfange der Kurvenscheibe entlang, so dass die Anfeuchtvorrichtung zunächst ausgesehwungen, d. h. das Anfeuchtröhrchen 26 auf den auf dem Tisch 25 aufgelegten Abdruckbogen niedergedrückt wird und so lange niedergedrückt bleibt, bis die Kurvenscheibe 25 ihren Umlauf vollendet hat, d. h. bis der Abdruckbogen durch Druckund Gegendruckwalze hindurchgezogen ist, worauf dann die Anfeuchtvorrichtung wieder in ihre Ruhestellung zurückkehrt.
Um, was für die Maschine besonders wichtig ist, den für klare und saubere Abdrücke erforderlichen hauchartigen Flüssigkeitsüberzug auf den Abdruckbogen zu erhalten, besitzt die Anfeuchtvorrichtung (Fig. 4) eine Querleiste 36, welche die Drehzapfen 28 für das Ausschwingen trägt und mit einem
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etwas weniger durchlässigem Stoff (wie Wildleder) 42 umkleidet ist. Dadurch wird bei Abnutzung des Pfropfens 41, der mit seinem Wildlederbezug 42 auf den Abdruckbogen sich auflegt, ein leichtes Auswechseln des Pfropfens ermöglicht. Das ist deshalb wichtig, weil bei Abnutzung des Pfropfens 41 die Genauigkeit beim Auftragen des hauchdünnen Flüssigkeitsüberzuges auf dem Abdruekbogen selbst gefährdet wäre.
Nach Fig. 1 hat der Zuführungstisch 25 eine durch Spreize 43 feststellbare Verbindungsklappe 44, die in der niedergeklappten Lage gleichzeitig zum Abschluss der Vorderseite der Maschine dient.
Nach Fig. 6 und 7 ist auf der schwingbaren Anfeuehtvorrichtung 27 ein Bügel zur besseren Einführung von Original und Abdruck und getrennter Ausführung aus der Maschine vorgesehen. Dieser Bügel hat zwei die schwingende Anfeuchtplatte 27 seitlich umfassende Schenkel 45 und einen vorderen, sie verbindenden wellenförmigen Steg 46 (Fig. 7).
PATENT-ANSPRÜCHE :
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walze und einer gegen diese vom Kurbelantrieb aus periodisch gepressten Gegendruckwalze, dadurch gekennzeichnet, dass zum periodischen Andrücken der Gegendruckwalze (13) an die Druckwalze auf der Druckwalzenachse (2) Hub- oder Kurvenscheiben (17) angeordnet sind, auf deren Umfang mittels Rollen (16) Arme (14) federnd abgestützt sind, in denen die Gegendruckwalze (13) federnd aufgehängt ist.
Claims (1)
- 2. Maschine zum Umdrucken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfeuchtvor- richtung vom Kurbelantrieb aus bei jedesmaligem Umlauf der Druckwalze (3) periodisch auf das Ab- druckblatt aufgelegt wird.3. Maschine zum Umdrucken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Anfeuchtvorrichtung auf der Druckwalzenachse (2) eine Hub- oder Kurvenscheibe (35) angeordnet ist, gegen deren Umfang unter Federwirkung ein Hebel ("33) mit Rolle (. 34) anliegt, durch welchen die Anfeuchtvorrichtung gesteuert wird. t 4.Maschine zum Umdrucken nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfeucht- vorrichtung aus einer schwingend gelagerten Platte (27) besteht, die an der Unterseite ein Feuchtigkeits- verteilungsrohr (26) trägt und mit dem gegen die Hubscheibe (35) anliegenden Steuerhebel (33) federnd verbunden ist. EMI2.3 vorrichtung aus einem um einen Zapfen (28) schwingbaren Quersteg ? ;(36) besteht mit auf der oberen und unteren Stirnfläche desselben befestigten Querleisten ( : 37 und 38), zwischen diesen angeordnetem Flüssigkeitsröhrehen (39), einer aufsaugfähigen Füllung, etwa Filz (40), die das Röhrchen (39) um- schliesst, und einem in den vorderen Spalt zwischen den Querleisten (38 und 39) einschieb- und auswechsel- baren Anfeuchtpfropfen, bestehend aus einem aufsaugfähigen, mit Wildleder od. dgl. (42) umkleideten Stoff (41). <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 führungstisches (25) auflegt.7. Maschine zum Umdrucken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendruckwalze (1 mit ihren Federarmen (14) etwa durch exzentrische Ausdrehung ihrer Achse einstellbar ver- EMI3.2 Original auf der Druckwalze (3) festhält.9. Maschine zum Umdrucken nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderkante der Aufspannleiste (6), gegebenenfalls auch die Hinterkante in eine Nut oder Vertiefung (7) der Druckwalze (3) sich einlegt, um ein sicheres Aufspannen des Originals zu ermöglichen.10. Maschine zum Umdrucken nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufspann- leiste (6) mittels zweier schwingbarer Winkelarme (11 und entgegen der Wirkung der Aufspannfedern (8) zwecks Aufspannung eines neuen Originals angehoben werden kann.11. Maschine zum Umdrucken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Anfeuehtvorrichtung unmittelbar ein Bügel verbunden ist, dessen Schenkel (45) sich an die Seitenkanten der EMI3.3 EMI3.4
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT113475T | 1927-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT113475B true AT113475B (de) | 1929-06-10 |
Family
ID=3628196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT113475D AT113475B (de) | 1927-04-12 | 1927-04-12 | Einrichtung zum Umdrucken von mit abdruckfähiger Spiegelschrift versehenen Originalen auf Abdruckblättern, Bogen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT113475B (de) |
-
1927
- 1927-04-12 AT AT113475D patent/AT113475B/de active
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