CH277007A - Maschine zum Waschen und Färben von Textil-Stückware. - Google Patents

Maschine zum Waschen und Färben von Textil-Stückware.

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CH277007A
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Koestring Friedrich
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Koestring Friedrich
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/22Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Maschine zum Waschen und Färben von     Textil-Stückware.       Gegenstand der Erfindung ist eine Ma  schine zum     "riehen    und Färben von     Textil-          Stüekware.     



  Die Maschine gemäss der Erfindung um  iasst wenigstens einen zur Aufnahme der  Stückware und der Flotte dienenden     Behand-          lun        gsbotticli    und einen oberhalb dieses Bot  tichs auf- und     abbewegbar    angebrachten Rah  inen, in dem eine Vielzahl von mit Abstand  voneinander liegenden zylindrischen Tauch  körpern aufgehängt ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform einer Maschine zum Wa  schen und Färben von     Textil-Stüelz.\vare    ge  mäss der Erfindung dargestellt.  



       Abb.l    ist ein schematischer Aufriss der       'Maschine,    zum Teil im Schnitt.  



       Abb.    2 ist eine Draufsicht.  



       Abb.    3 ist eine Seitenansicht, und       Abb.    4 ist in grösserem Massstab ein Schnitt  durch einen der Tauchkörper, wobei auch  dessen Aufhängung in dem Tragrahmen er  sichtlich ist.  



  Bei der dargestellten     -Maschine    sind auf  einem     Gleis    1 hintereinander zwei Behand  lungsbottiche 2 angeordnet. Die Bottiche könn  ten auch nebeneinander angeordnet sein. Sie  dienen zur Aufnahme der Wasch- oder Färbe  flotte und des zu behandelnden Textilgutes.  Wie in     Abb.1    angedeutet, sind in den     Behand-          lungsbot.tieli    beispielsweise Gewebe locker ge  schichtet eingebracht. Die Gewebe könnten  auch in voller Breite     und    beliebigen Hin- und    Hergängen fortlaufend durch den Flotten  bottich hindurchgeführt werden, wobei dieser  dann mit entsprechenden Führungswalzen  versehen sein müsste.

   Oberhalb der Bottiche 2  ist innerhalb eines Gestelles 3 ein rechteckiger  Rahmen 4 vorgesehen, in welchem eine Viel  zahl von zylindrischen Tauchkörpern 5 aufge  hängt ist. Gemäss     Abb.    2 enthält dieser     Rah-          inen    4 drei Reihen solcher Körper 5, die mit  Abstand voneinander angebracht sind und in  den verschiedenen Reihen versetzt zueinander  liegen.  



  Die Körper 5 bestehen aus unten offenen  Glocken.     Abb.    4 veranschaulicht einen derarti  gen Körper. Er besteht aus zwei mit Zwischen  raum ineinander angeordneten Glocken 5a, 5<B>'</B>,  die auf senkrechten Spindeln 6 befestigt sind,  welche an dem Rahmen 4 in Lagern 7 auf  und     abbeweglich    geführt sind. Zwischen einem  Bund der Spindel 6 und dem obern Lager 7  ist eine     Schraubenfeder    8 vorgesehen, zufolge  welcher die obere Glocke     511    nach oben nach  geben kann. Durch eine weitere zwischen den  beiden Glocken     5a    und 5'' befindliche Feder 9  ist. auch die untere     (flocke    gegen die obere  nach oben nachgiebig.  



  Durch diese Nachgiebigkeit ergibt sich eine  schonende Behandlung des -Gutes bei dessen  Berührung mit den Tauchkörpern. Der Rah  men 4 mit den Glocken wird beidseitig von den  einen Armen je eines Paares von Doppelkur  beln 10 getragen, deren andere Arme durch  Schubstangen 11 mit Kurbelscheiben 12 ver-      Bunden sind. Die Kurbeln 10 sind in Lagern  13 von atü dem Gestell 3 waagrecht gleitbaren  Schlitten 14 gelagert. Durch die Schubstangen  11 erhält der Rahmen 4 von den Kurbelschei  ben 12 aus eine Auf- und Abwärtsbewegung,  derart, dass die Glocken 5 in rascher Aufein  anderfolge in die Flotte des Bottichs 2 einge  taucht und herausgehoben werden.

   Dem  Schlitten 14 wird von einem dritten Paar von       Kurbelscheiben    15 aus über Kurbelgestänge  1.6, 17 eine begrenzte Hin- und     Herbewegung     erteilt, die sich auf den Rahmen 4 mit den  Tauchkörpern 5 so auswirkt, dass deren Tauch  bewegung auf einer in sich geschlossenen Kur  venschleife<B>18</B> erfolgt, wie solche strichpunk  tiert in     Abb.    3 gezeigt ist.  



  Zur     Herbeiführung    der gewünschten  Tauchbewegungen der Körper 5 könnten  auch andere geeignete Getriebe verwendet       \werden.     



  Da beim Arbeiten der Tauchkörper eine  gewisse Verlagerung des Gutes im Bottich  eintreten kann, wird dem Bottich zweckmässig  während der Behandlung fortlaufend oder ab  satzweise eine langsame lineare Bewegung er  teilt, so dass alle Partien gleichmässig unter  die Tauchkörper kommen und dadurch eine  gleichmässige Behandlung des gesamten Gutes       gewährleistet    wird.  



       Während    der Behandlung von Gut in dem  einen Bottich kann weiteres Gut und Flotte  in den neben oder hinter diesem angeordneten  zweiten Bottich eingebe acht und dieser     naell    Be  endigung der Behandlung im ersten Bottich  an dessen Stelle geschoben werden, so dass sieh  praktisch ein kontinuierlicher Betrieb ergibt.  



  Mit der beschriebenen Maschine sind zahl  reiche praktische Versuche an     Textil-Stüek-          ttare    vorgenommen worden, die überraschende  Ergebnisse gezeigt haben. Bei bekannten  Maschinen wird beim Waschen, Spülen und  Färben der Ware in     Strangform    oder in voller  Breite die Herauslösung des Schmutzes oder  die Durchdringung des Gutes mit der Farbe  durch die seilartige Verschlingung des Ge  webes     und/oder    durch den     Hindureligang    der  Ware durch     Quetschwalzen    beeinträchtigt.

    Die Reinigung oder     Färbung    ist ungenügend,    manchmal auch nicht befriedigend gleich  mässig, und es leidet     aueli    die Ware durch die  Behandlung.  



  Durch das dauernde abwechselnd     aufein-          anderfolgende    Eintauchen und Herausheben  der Tauchkörper, die über den Flottenspiegel  verteilt sind, entstehen in der Flotte heftige       Bewegungen,    die sieh als Druck     Lind    Sog unter  wechselweiser Verdrängung und Mitnahme  von Flüssigkeit auswirken. Die Bewegungen  pflanzen sieh allseitig durch den ganzen Bot  tich hindurch bis zum Boden und den Wänden  fort und versetzen die gesamte Flotte und  mit ihr das Gut in Wallung.

   Dabei schwimmt  das Gut in der Flotte und diese teils gleich-,  teils gegenläufigen Bewegungen bewirken, dass  Flotte und Gut sieh allseitig heftig durch  dringen, wodurch aller     Sehmutz    herausgelöst  beziehungsweise Farbstoff an alle Fasern,  diese sättigend, herangetragen wird.  



  Vergleichsversuche mit den bisher ge  bräuchlichen     Maschinen    haben für die be  schriebene Maschine folgende Vorteile erwie  sen: Die Reinigung     bezw.    Färbung ist wesent  lich besser und     gleichmässiger;    der für die  Behandlung     erforderlielie    Zeitaufwand ist  nur ein     Brueliteil,    z. B. ein Viertel, der bisher  benötigten Zeit; die Behandlung der Ware  ist wesentlich schonender, die     \Ware    wird  weich, voll und griffiger; schliesslich ist auch  der     Kraftbedarf    der beschriebenen Maschine  erheblich geringer als der der     bekannten          Masellinen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Waschen Lind Färben von Textil-Stüeliware, gekennzeichnet durch we nigstens einen zur Aufnahme der Stückware und der Flotte dienenden Beliandlungsbottieh und einen oberhalb dieses Bottichs auf- und abbewegbar angebrachten Rahmen, in dem eine Vielzahl von niit Abstand voneinander liegenden zylindrischen Tauchkörpern aufge hängt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine naell dein Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass für den Rahmen mit den Tauelikörpern ausser einem Getriebe zur Auf- und Abbewegunauch ein solches zur gleichzeitigen Hin- und Herbewegung vor gesehen ist. 2. Maschine nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tauchkörper nach oben nachgiebig angeordnet sind. 3. Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tauch körper aus unten offenen, nach oben abge federten Glocken bestehen. 4.
    Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tauch körper aus mindestens zwei Glocken besteht, von denen wenigstens die untere nach oben abgefedert ist und die derart ineinander an geordnet sind, dass zwischen ihren Böden und Wänden Zwischenräume verbleiben und die innern Glocken nach unten über die äussern vorstehen. 5. Maschine nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Behandlungs bottiche vorgesehen sind, die derart bewegbar sind., dass der eine oder andere der Bottiche in Arbeitsstellung unter die Tauchkörper ge bracht werden kann.
CH277007D 1948-06-19 1949-06-13 Maschine zum Waschen und Färben von Textil-Stückware. CH277007A (de)

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