CH277168A - Koordinatenwähler. - Google Patents

Koordinatenwähler.

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CH277168A
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CH
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windings
magnet
switched
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English (en)
Inventor
Ag Albiswerk Zuerich
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Siemens Ag Albis
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/24Co-ordinate-type relay switches having an individual electromagnet at each cross-point

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


      Koordinatenwähler.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen     Koordinatenwähler    mit an den  Kreuzungsstellen der horizontalen und verti  kalen Reihen angeordneten Kontaktfeder  sätzen.  



       Bei    den     Koordinatenwählern    eines bekann  ten     Kreuzsehienenwählerspstems    geschieht die  individuelle Auswahl einer     Federsatzgruppe     mit horizontal und vertikal angeordneten  Schienen, an deren Enden je ein Elektro  magnet zur Drehung der Schienen angeordnet  ist. Der dem Kreuzungspunkt zweier ver  drehten Schienen (Gruppen- und Halte  schiene) zugeordnete Federsatz ist mittels  Federn und Drähten in der Arbeitslage ge  halten,     aueb    nachdem die horizontale Grup  penschiene in ihre Ruhelage zurückgekehrt  ist.

   Durch die Verwendung von rein mecha  nischen Mitteln zur Einstellung der Feder  sätze ist man an die Einhaltung einer be  stimmten Präzision gebunden, weshalb eine  genaue Justierung der Einstelldrähte unum  gänglich ist. Weitere     INTachteile    dieser Wähler  liegen     beispielsweise    in der Möglichkeit des  Reissens von Einstelldrähten.  



  Die Erfindung bezweckt nun die     Schaf-          fting    eines     Koordinatenwählers,    bei welchem  der angesteuerte     Koordinatenschnittpunkt     auf dem Wählerfeld rein elektrisch markiert  und fixiert wird. Das Kennzeichen der Er  findung liegt darin, dass jedem Kontaktfeder  satz ein diesen betätigender Elektromagnet  zugeordnet ist, welcher mindestens zwei ge  trennte Wicklungen enthält und dass ein         Kontaktfedersatz    nur bei gleichzeitiger Erre  gung von mindestens zwei Wicklungen des  diesem     Kontaktfedersatz        zugeordneten    Ma  gneten geschaltet wird.  



  Ein nach diesen Grundsätzen aufgebauter       Koordinatenwähler    enthält keine der ange  führten Nachteile der     Kreuzsehienenwähler.     Die Betriebssicherheit des erfindungsgemässen       Wählers    ist ausserordentlich gross, da die er  forderlichen mechanischen Bewegungen auf  ein Minimum beschränkt sind.  



  Im folgenden sind an Rand der Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  und eine Möglichkeit der Zusammenschal  tung mehrerer _ Wähler gezeigt, und zwar  zeigen:  die     Fig.    1 die grundsätzliche Schaltung  des Wählers bei Verwendung von Magneten  mit zwei Wicklungen,  die     Fig.    2 die Zusammenschaltung von  mehreren Wählern, .deren     Magnete    je drei  Wicklungen aufweisen, und  die     Fig.    3 und 4 einen Teil einer als  Wählerbrücke benutzten und mehrere Ma  gnete umfassenden Schalteinheit,

   wobei ins  besondere die     Fig.    3 den Grundriss eines Teils  und die     Fig.    4 einen Schnitt entlang der Li  nie     A-A    eines Ausführungsbeispiels dar  stellt.  



  Das Wählerfeld des in     Fig.    1 dargestell  ten Wählers enthält 100     Kontaktfedersätze.     Alle festen Federn der in der gleichen Ko  lonne angeordneten Federsätze sind zusam-           inengeschaltet.    Sie sind mit,     fl   <I>...</I>     f0        be-          zeiehnet.    Die beweglichen Federn sind nur  angedeutet. Zur Betätigung der Federsätze  dienen :die     1Iagnete,    die in vertikalen und  horizontalen Reihen (Kolonnen und Zeilen)  angeordnet sind. Innerhalb jeder Zeile be  steht eine Reihenschaltung von gleichartigen       Wieklungen    aller zu dieser Zeile gehörenden  Magnete.

   Das gleiche gilt für alle     Kolonnen.     Diese Reihenschaltungen können mittels der  Relais V1<B>...</B> VO und<I>Hl - . HO</I> einzeln  oder gleichzeitig angeschaltet werden. Die Er  regung des     Magneten    32 kommt folgender  massen zustande: Infolge .der bei einem     Wahl-          vorgan-    zustande gekommenen Erregung des  Relais V3 schliesst der Kontakt r3, wodurch  die Relais 31<B>...</B> 30 der entsprechenden Zeile  Fehlstrom erhalten. Das Relais H2 kann bei  einer weiteren Ziffernausscheidung durch Zu  sammenwirken mit auf der Zeichnung nicht  ersichtlichen Einstellvorrichtungen erregt wer  den. über Kontakt     lag    ist dann auch die  zweite Kolonne angeschaltet.

   Die im     Magnet     32 erzeugten magnetischen Flüsse unter  stützen sich, so dass ein sicheres Ansprechen  des     Magneten    gewährleistet ist. Nach dem  Öffnen des Kontaktes     v3    bleibt der Anker  des Magneten 3 2 weiterhin angezogen, weil  der vom     Kolonnenstrom    erzeugte     magnetische     Fluss für die Haltung genügt.  



  Es ist leicht ersichtlich, dass mit solchen  Wählern ein dem     Kreuzschienenwähler    ana  loges     System    aufgebaut werden könnte. An  Stelle der bei den     Kreuzschienenwählern    ge  bräuchlichen Gruppen- und Haltemagnete  treten dann die Relais V1<B>...</B> V 0 und  <I>Hl</I><B>...</B><I>H0.</I> Letztere werden durch die Ein  stellvorrichtungen beeinflusst, die in von den       Verbindungswegen    getrennten Stromkreisen  erregt werden. Beim vorliegenden Wähler  entspricht die Gesamtheit der Federsätze und.  der Magnete der gleichen Kolonne der Brücke  des     Kreuzschienenwählers.    Im übrigen ist es  natürlich auch möglich, mit dem gleichen  Wähler gleichzeitig mehrere Verbindungen  aufzubauen.

   Beim beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel ist die     Vielfachausnützung     gleich derjenigen des     Kreuzsehienenwählers.       Theoretisch betrachtet kann der Wähler       ii.-dimensional    ausgebildet werden, nämlich  indem jeder Magnet des Wählerfeldes n von  einander     unabhängige    Wicklungen enthält.

    Wie beispielsweise ein     dreidimensionales     System aufgebaut werden kann, zeigt die       Fig.        \?.    Von\ den zehn Wählern     11%l    . .     11'0     der     gleiehen        \Wählergruppe    sind die Wähler       W1,        W2    und     11'0    schematisch angegeben.

    Die     Spulenleitung    L11 verbindet, alle     ersten     Wicklungen aller     Magnete    in der     sechsten     Zeile des     Wählers        i1'1.    Mittels der Leitung       L21    können alle     Magnete    der vierten Ko  lonne des Wählers     j1'1        vorerr        egt    werden,  während die Leitung L31 alle dritten Wick  lungen der im Schnittpunkt     6-l    sich befin  denden     Magnete    aller Wähler W1<B>...</B> WO in  Reihe schaltet. Die Magnete sind teilweise  durch Punkte angedeutet.

   Selbstverständlich  bestellen auch weitere solche Leitungen für  alle andern Kolonnen, Zeilen und für die Ver  bindung der korrespondierenden Koordinaten  sehnittpunkte aller Wähler dieser Gruppe.  



  Vorzugsweise ist das     Sehaltbeispiel    nach       Fig.    2 derart ausgebildet, dass jeder     Magnet.     nach     L@bsclialtting    der der Zeile und der Ko  lonne     zugeordneten        Wicklungen    erregt bleibt,  sofern die dritte Wicklung im Zeitpunkt der  Abschaltung der     ersten    und zweiten Wick  lung erregt ist.  



  Eine besonders günstige und     wirtschaft-          liche    Konstruktion des Wählers ergibt sich,  wenn alle in einer Kolonne angeordneten Ma  gnete zu einer     demontierbaren    Schalteinheit       zusammengefasst    sind, bei welcher     alle    die       magnetischen        Flüsse    leitenden     Joche    und Re  laiskerne aus einem Stück eines     ferromagneti-          schen    Materials aufgebaut, sind.

   Ein weiterer  Vorteil des Wählers     liegn    dann in der     l2Nlög-          liehkeit    des baukastenartigen Zusammenbaus,  indem vertikale     Sehalteinheiten,    die beispiels  weise je zehn     31agnete    umfassen, in beliebiger  Anzahl nebeneinander in für diesen Zweck  vorbereitete Gestelle einmontiert werden kön  nen. Man ist dadurch an keine bestimmte  Wählergrösse gebunden und kann den Wähler  ganz dem jeweiligen Verwendungszweck an  passen.

        Das in den.     Fig.    3 und 4 mit 1     bezeieli-          nete    flache     ferromagnetisehe    Stück 1 besitzt  mehrere Schenkel la und     lb.    Alle diese Par  tien 1,     1a    und     1b    sind aus einem Stück her  gestellt. Die Schenkel la und     1b    liegen in der  gleichen Ebene, so dass ,das ganze     ferro-          magnetische    Stück eine kammartige Form be  sitzt. Auf den als Magnetkernen ausgebilde  ten Sehenkeln     1b    sitzen die Magnetspulen 2.  Der Einfachheit halber wurden nur zwei  solche eingezeichnet.

   In Wirklichkeit kann       natürlielx    auf diese platzsparende Weise eine       grosse    Anzahl Magnete nebeneinander ange  ordnet sein. Die Enden der     Spulenwindungen     sind mit den Anschlüssen 3 leitend verbun  den. Die Flachanker 4 leiten im angezogenen  Zustande .die über die     Hagnetkerne        1b    und  die diesen Kernen benachbarten Jochpartien       1a    fliessenden magnetischen Flüsse. Die Halte  rung der     Magnetanker    4 erfolgt mittels durch  die     Spulenhohlräume        hindurehragender    Biege  federn 5.

   Durch die besondere Ausbildung  der Biegefedern ragen diese in     öffnungen    6  des     Stizekes        1.    und werden dadurch in ihrer       verklinkten    Lage gehalten. Die Kontaktfedern  8 und 9 werden beim Anziehen eines Ankers  4 durch das     isolierzwiscbenstildr    7 zusammen  geprellt. Am     Länasstiiek    1 ist noch ein me  tallischer Hilfsträger 10 mit Schrauben 11       befestigt.    Länge und Breite des Stückes 1  und des     Hilfsträgers    10 sind gleich. Der  letztere dient insbesondere zur Befestigung  der Kontaktsätze.

   Bei Verwendung eines       Hilfsträgers    aus Eisen wird natürlich das  magnetische Leitvermögen des Stückes 1  unterstützt. Alle Kontaktsätze der zur Ein  heit gehörenden Magnete sind mittels gemein  samer, durchgehend ausgeführter Isolierstrei  fen 12 zusammengehalten, weiche mit- Sehrau  ben 13 auf dem Hilfsträger 10 aufgeschraubt  sind.  



  An den beiden auf der Zeichnung nicht       ersichtlichen    Enden der Schalteinheit sind  Bohrungen vorgesehen, so dass mehrere  Schalteinheiten leicht zu einem ganzen Wähler  zusammengebaut werden können.  



  Mit zehn Schalteinheiten, die je zehn Ma  gnete besitzen, kann ein Wähler aufgebaut     -erden, der zehn zehnteilige Wähler ersetzt.  Die Anpassung der Widerstandsverhältnisse  der     Zeilenserieschaltungen    an die Speisespan  nung kann bei Verwendung von zusammen  bestellten Wählern verschiedener Kapazität  am einfachsten mit     Zusatzwiderständen    vor  genommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Koordinatenwähler mit an den Kreuzungs stellen der horizontalen und vertikalen Reihen angeordneten Kontaktfedersätzen, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Kontaktfedersatz ein diesen betätigender Elektromagnet zu geordnet ist, welcher mindestens zwei ge trennte Wicklungen enthält und dass ein Kon- taktfedersat.z nur bei gleichzeitiger Erregung von mindestens zwei Wicklungen des diesem Kontaktfedersatz zugeordneten Magneten ge schaltet wird.
    UNTERANSPRCCIIE 1. Koordinatenwähler nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch Reihenschaltun gen von gleichartigen Wicklungen, wobei die einen Reihenschaltungen gleichartige Wick lungen aller in der gleichen horizontalen Reihe angeordneten Magnete und die andern Reihenschaltungen gleichartige Wicklungen aller in der gleichen vertikalen Reihe ange ordneten Magnete umfassen.
    2,. Koordinatenwähler nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Magnet zwei Wicklungen aufweist und dass ein durch gleichzeitige Ansehaltung seiner horizontalen und vertikalen Reihe erregter Magnet erregt, bleibt, wenn nach Abschaltung seiner horizontalen Reihe seine vertikale Reihe weiterhin Strom erhält. 3. Koordinatenwähler nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Magnet drei Wicklungen aufweist und dass alle dritten Wicklungen dazu bestimmt sind, mit gleichen Wicklungen der gleichen. Kreu zungsstellen einer Wählergruppe in Reihe ge schaltet zu werden.
    4. Koordinatenwähler nach Unteran- sprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Magnet nach Abschaltung der der horizonta- len und der der vertikalen Reihe eines Wäh lers zugeordneten Wicklungen erregt bleibt, sofern die dritte Wicklung im Zeitpunkt der .lbschaltung der ersten und zweiten M'ick- lung erregt ist.
    5. Iioordinatenwähler nach Patent.an- sprizch, dadurch gekennzeichnet, dass alle in einer vertikalen Reihe angeordneten Magnete zu einer demontierbaren Schalteinheit zusam mengefasst sind, bei welcher alle die magneti- sehen Flüsse leitenden Joche und Relaiskerne aus einem Stüek eines ferroynagnetisehen 1Ia- terials aufgebaut sind.
    6. Iioordinatenwähler nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfedern aller Federsätze der gleichen vertikalen Reihe mittels gemeinsamer, durch gehend ausgeführter Isolierstreifen zusam mengehalten sind.
CH277168D 1949-10-21 1949-10-21 Koordinatenwähler. CH277168A (de)

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