CH277383A - Vorrichtung zur Herstellung von Spritzgussstücken. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Spritzgussstücken.

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CH277383A
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Vltavsky Vladimir
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Vltavsky Vladimir
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/08Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled
    • B22D17/12Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled with vertical press motion

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  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Herstellung von     Spritzgussatücken.            Die        Erfindung    bezieht sieh auf eine Vor  richtung zur Herstellung von     Spritzguss-          stücken.     



  Die bekannten Einrichtungen zur Herstel  lung von metallenen     Spritzgussstüeken    weisen  eine Druckkammer auf, in welche das ge  schmolzene Metall eingebracht und von dort.  aus unter hohem Druck in eine metallische       Gussform    eingespritzt wird, wobei in üblicher        reise    zur     fibertragung    des hohen Druckes  ein metallischer Kolben vorgesehen ist. Nach  Beendigung des     Einspritzvorganges    wird das  in der     Dritekkammer    verbliebene Restmetall  vom     Gussstiiek    abgeschnitten und aus der  Kammer entfernt. Es ist wichtig, zu verhin  dern, dass das flüssige Metall beim Einfüllen  in die Druckkammer nicht sofort. in die Guss  form gelangt.

   Zu diesem Zwecke ist. üblicher  weise in der     Druckkammer    ein beweglicher       Versehliesskolben    angeordnet, welcher die  Austrittsöffnung für das Metall aus der Kam  mer in die     Gussform    erst kurz vor Beginn  des Einspritzvorganges freigibt. Dieser     Ver-          schliesskolben    wird durch das geschmolzene  Metall bewegt, welch letzteres unter dem  Druck des Einspritzkolbens steht.  



  Zu dem genannten Zwecke hat man ver  sucht, dem     Versehliesskolben    vor dem     Ein-          spritzvorgang    eine von der Bewegung des  Einspritzkolbens unabhängige Bewegung zu  erteilen, welche z. B. hydraulisch     bewerkstel-          ligt    und durch Kontrollhähne automatisch  gesteuert. werden kann. Solche Apparate sind    ausserordentlich kompliziert und funktionie  ren unsicher, da eine Bewegung der beiden  Kolben mit gleicher     Geschwindigkeit    vor     Be-          Orinn    der Einspritzung nicht einwandfrei ge  währleistet werden kann.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur  Herstellung von     Spritzgussstücken,    welche  mit. einem     Einspritzkolben    und einem     Ver-          schliesskolben    für die Druckkammer versehen  ist, dadurch gekennzeichnet, dass der     Ver-          schliesskolben        -unter    Vermittlung einer Rei  bungsverbindung von einem Querbalken ge  tragen ist, welcher durch einen mit dem Ein  spritzkolben verbundenen Teil     zwangläufig     mitgenommen wird, wenn der Einspritzkolben  in die     Druckkammer    eintaucht.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Dabei zeigt:       Fig.    1 die Vorrichtung gemäss dem ersten       Ausführungsbeispiel    im Längsschnitt, wobei  die rechte und die linke Hälfte     zwei    verschie  dene Arbeitsstellungen darstellen.  



       Fig.    2 zeigt. in ähnlicher Darstellung wie  in     Fig.    1 ein zweites Ausführungsbeispiel und       Fig.    3 und     -I    stellen Einzelheiten dar.  Gemäss dem ersten     Atusführungsbeispiel     weist die Vorrichtung einen starren Rahmen  7 , z. B. aus Eisen, auf, welcher     einerends    einen  Zylinder 2 mit einem darin verschiebbaren  Kolben 5 trägt. Die     Verschiebung    des Kolbens  5 kann in beliebiger Weise, insbesondere  hydraulisch, mittels Wasserdruck erfolgen,      wobei zu letztgenanntem Zwecke mindestens  eine in der Zeichnung nicht näher darge  stellte, in den Zylinder 2 mündende Druck  leitung vorgesehen ist, welche z.

   B. mit einer       1-Iochclrnekpumpe    in Verbindung steht. Der       Zylinder    2 ist mit. einem Aussengewinde     2a     versehen, auf welches ein ringförmiger An  schlag 9 aufgeschraubt ist, so     dass    derselbe  in der Höhe verstellt werden kann. Der     Ein-          spritzkolben    5 weist einen verjüngten Teil 8  auf, welcher ein     .Toch    6 trägt. Das Joch 6 ist       beiderends    mit Bohrungen 23 versehen, durch  welche sich Stangen 18 erstrecken.

   Die Stan  gen 18 dienen zur     Kupplung    des Einspritz  kolbens 5 und dem     Versehliesskolben    12,     wel-          eher    in später beschriebener Weise in der  Druckkammer angeordnet ist. Jede Stange 18  ist mit- den beiden Anschlägen 20 und 21 ver  sehen, wobei der Anschlag 20 am stärkeren  Ende 19 der Stange 18 zwischen dem Ring  anschlag 9 und einer Bohrung     1a.    des Rah  mens 1 angeordnet ist.

   Die Stangenteile 19  sind durch in der Zeichnung nicht dargestellte  Reibungsbüchsen im Innern der Anschläge 20  geführt, wobei diese Reibungsbüchsen so aus  gebildet und bemessen sind, dass sie das Ge  wicht der Stangen 18, eines am Ende der  Stangen 18 befestigten Querbalkens 16 und  eines mit diesem durch     Reibungsbüchsen    17  verbundenen Kolbens 12 zu tragen vermögen.  Erst beim Auftreten von grösseren Belastun  gen verschieben sieh die Anschläge 20 entlang  der Stangenteile 19. Die Anschläge 21 sind  dagegen fest mit den     Stangen    18 verbunden.  



  Der Rahmen 1 ist ferner mit einem Quer  träger 3 zur Aufnahme einer Druckkammer  10 versehen. Diese ist in eine zentrale Boh  rung des Querträgers 3, gegen eine Absetzung  aufliegend, eingesetzt und weist eine seitliche  Öffnung 11 auf, welche mit einer     Grussform     (in der Zeichnung nicht     dargestellt)    in     Ver-          bindung    steht. Ausser der zentralen Bohrung       sind    noch     zwei    weitere Bohrungen im Quer  träger 3 angeordnet, durch welche die Stangen  18 greifen. Die Druckkammer 10 ist zylinder  artig ausgebildet, wobei der     Verschliesskolben     12 in der Zylinderbohrung verschiebbar ist.

    Der     Versehliesskolben    12 ist mit. einer axialen    und an der dem     Einspritzkolbenteil    8 abge  kehrten Stirnseite offenen     Ausnehmung    22  versehen. In diese     Ausnehmung    22 greift ein  als Anschlag dienender Bolzen     1-1    ein, welcher  an dem als     Joeh        .l        ausgebildeten    Bodenteil  des Rahmens 1 befestigt ist. Der Verschliess  kolben 12 ist ferner mit Schultern 15 ver  sehen, gegen welche der Querbalken 16 an  liegt. Eine in der Zeichnung nicht dargestellte       Kühlvorrichtun-,    welche z.

   B. im Bolzen 14  untergebracht ist, dient zur Kühlung des     Ver-          sehliesskolbenkopfes    13,     um        ,daclurcli    das Auf  treten von gefährlichen Wärmespannungen  zu vermeiden.  



       Zn    erwähnen ist noch eine     Auslöseklinke     7     (Fig.    1 und 3), welche die Stangen 18 in  gehobener Lage hält und     zu    diesem Zwecke  mit     Ausnehmungen        7n    und mit einem     Griff     25 versehen ist.  



  Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie  folgt:  Durch eine     Seli-%venkbewegung,    die entweder  von Hand mittels des     IIandgriffes    25 oder       mechanisch    durch in der Zeichnung nicht dar  gestellte Mittel bewerkstelligt wird, wird die       Auslöseklinke    7 von den Stangen 18 entfernt.

    Die Stangen IS und der Querbalken 16     mit          dem    Kolben 12 bewegen. sieh durch     Eigen-          gewiclit    aus der in der linken Hälfte der       Fig.    1     darestellten        ilus-angslage    in die in  der rechten Hälfte derselben Figur dargestell  ten Füllage, in welcher Stellung die     Gleit-          anschläge    20     gegen    den     Rahmen    1 aufliegen.

    In     dieser        Stellung    wird das geschmolzene  Metall in die Kammer 10 bis an deren     Ober-          kante        eingegossen,        uin    die     Luftmenge    über       dein    Metall \auf ein     lliniinum        zti        reduzieren.     Jetzt wird der     Einspritzlzolben    5 unter Druck       Olesetzt,    so dass derselbe eine rasche     Abwärts-          bewegung    macht,

       zii    deren Beginn der     Ver-          sehliesskolben    12 mittels der Gleitanschläge  20 in der in     Fig.    1 rechts dargestellten Lage       ,-halten    wird.     Wenn    der Kolbenteil 8 das  obere Ende der Kammer 10, das heisst das  Niveau des Metalls, erreicht hat, berührt das  am Kolbenteil 8 angeordnete Joch 6 die An  schläge 21, so dass bei der weiteren Abwärts  bewegung des Kolbens 5 vermittels der Stan-      gen 18 auch der Querbalken 16 nach unten  bewegt wird, wobei die Anschläge 20 längs  der Stangenteile 19 gleiten.  



  Die Bewegung des Querbalkens 16 wird  durch die     Reibungsbüehse    17 auf den V     er-          schliesskolben    12 übertragen. Während dieses       Vorganges    wird das     'Metall    in der Druckkam  mer 10 zwischen dem Kopf 13 des Verschliess  kolbens 12 und dem Kolbenteil 8 nach unten  mitgenommen.  



  Knapp bevor der     Versehliesskolben    12  gegen den     Ansehlagbolzen        1-1    stösst., wird die  Öffnung 11 vom     Verschliesskolben    12 freigege  ben, worauf das Metall durch die letztge  nannte Öffnung 11 in die     Gussform    einge  spritzt wird. Nachdem der     Verschliesskolben     durch den Anschlag     1-1    arretiert ist, wird der  Reibungswiderstand der Büchse 17 durch die  vom Einspritzkolben 5 bewegte Stange 18  überwunden, so dass die Büchse 1.7 entlang  dem     Verschliesskolben    12 bis zum Stillstand  des Einspritzkolbens 5 gleitet.

   In diesem Zeit  punkte kehrt die.     Auslöseklinke    7     automatiseh     oder von Hand betätigt in ihre     AusgangSstel-          lung    zurück und ist damit vorbereitet, die  Teile 19 der Stange 18 während der Rück  kehrbewegung des     Einspritzkolbens    5 zu hal  ten. Bei der     Rückkehrbewegling    wird somit  der Querbalken 16 gehoben.

   Da der Kopf 13  des Kolbens 12 in der     Kammer    1.0 durch Rest  metall zurückgehalten ist,     gleitet.    dabei die       Büehse    17     längs    des Kolbens 12 in eine Lage,  in welcher der Querbalken 16 gegen die     Sehul-          ter    15 anstösst.

   Nun wirkt sieh die volle<B>Öff-</B>  nungskraft auf den     Versehllesskolben    12     aus;     das Restmetall wird vom     (lussstüek        abgeselinit-          ten    und aus der Kammer 10     lierausbefördert.     Die durch den Ringanschlag 9 zurückgehalte  nen Anschläge 20 kehren in ihre ursprüng  liche Stellung zurück, und nachdem der Kol  ben 5 den     Grund    des Zylinders 2 erreicht hat,  haben alle Teile der Maschine ihre Ausgangs  stellung wieder erreicht.  



  Die     'Menge    des in den     Druekraum    10 ein  füllbaren     Metalles    kann durch die Einstellung  des     Ansehlages    9 geändert werden.  



  Beim Wegschneiden des     Restmetalles    vom       Gussstüek    ist der Kolben 12 einer exzentrisch    wirkenden Kraft unterworfen. Da dieser Kol  ben 72 starr und ausreichend lang ist, und  zudem sein Fussteil längs des Bolzens 14 ge  führt ist, überträgt er leicht solche exzentri  schen Kräfte, ohne dass der Kopf 13 einen  grösseren Druck ausübt, als er bei der Ein  spritzung auftritt.  



  Soll der Kopf 13 aus der Druckkammer  10     zwecks    Reinigung oder aus andern Grün  den herausgenommen werden, so genügt es,  wenn der Kolben 5 in Bewegung     gesetzt    wird,  ohne dass sich Metall in der Kammer 10 be  findet. In diesem Falle wird der Kolben 12  durch nichts zurückbehalten, so dass dieser  vom Beginn der Rückbewegung des Kolbens  5 an durch die Büchse 17 gehoben wird.  Wenn aus irgendwelchen Gründen der Kol  ben 12 zu seiner Bewegung einen grösseren  Widerstand überwinden muss, als der Rei  bungskraft der Büchse 17 entspricht, so wird  ein gabelartiges Werkzeug 35     (Fig.    4) zwi  schen der Schulter 15 und dem Querbalken 16  eingesetzt., wenn der Kolben 5 in der unter  sten Lage ist.  



       Fig.    2 veranschaulicht eine     Ausführung,     die insbesondere zur Einspritzung grosser  Metallmengen in die Form bestimmt ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2  sind die Stangen 18 mittels Zugfedern 25,  welche     einerends    an     Stangenköpfen    24 und       anderends    am Zylinder 2 befestigt sind, in  ihrer obersten Lage gehalten, welche durch  gegen die untere Seite des Querträgers 3 auf  liegende Anschläge 26 bestimmt ist. Die An  schläge 21 sind ähnlich wie bei der in der       Fig.    1. gezeigten Ausführungsform fest an den  Stangen 18 angeordnet..  



  Der Kopf 8 des     Einspritzkolbens    5 weist  einen Flansch auf und ist. mittels Schrauben  bolzen 31 mit dem Joch 6 beweglich verbun  den, wobei ein am Joch 6 befestigter Füh  rungszapfen 29 in den Kopf 8 eingreift. Eine  Feder 30 drückt, den Teil 8 gegen die Köpfe  der Schrauben 31. Durch diese Ausbildung ist  eine     begrenzte    Vertikalbewegung des Kolben  teils 8 entgegen der Wirkung der Feder 30  möglich. Ein     Auslöseälied    27, das ähnlich der           Auslöseklinke    7 gestaltet ist, ist am Querbal  ken 16 angeordnet, welcher ein Organ 39 zur  Reibungskupplung mit dem Kolben 12 trägt.  Dieses Organ 39, z. B. eine     Nabenbüchse,    ist  so ausgebildet, dass es ausser Wirkung ge  bracht werden kann, z.

   B. durch Betätigung  des     Auslösegliedes    27. Dies kann dadurch er  reicht werden, dass man die Büchse     longitudi-          nal    schlitzt, so dass ihr Angriff am Kolben       gelockert    wird, wenn das     Auslöseglied    ausser  Eingriff gebracht. wird. Unter dem Balken 16  ist ein Anschlag 28 beweglich an Stiften 40  montiert und gesichert, der zum     Ändern    der  Lage des Kolbens 12 während des     Einfüllvor-          ganges    der     Druekkammer    dient.  



  Die Ausgangsstellung ist in der linken  Hälfte der     Fig.    2 gezeigt, in welcher der Kopf  13 des Kolbens 12 an der gleichen Höhe wie  die Oberkante der Kammer 10 liegt. Der Kol  ben 12 wird in dieser Lage durch das Glied  27 gehalten, indem dieses eine Schulter 41 des  Kolbens 12     untergreift.    Wenn das Auslöse  glied 2 7 ausgeklinkt     wird,    wird auch die  Büchse 39 gelockert. Der Kolben 12 senkt  sieh demzufolge unter dem Einfluss seines       Gewiehtes    in die Füllage, in der er durch den  Anschlag 28 gehalten wird, wie in der rechten  Hälfte von     Fig.    2 gezeigt ist..  



  Nachdem das Metall in die Kammer ein  gegossen ist, wird die Einspritzung vollzogen,  und zwar in gleicher Weise wie beim ersten  Beispiel beschrieben. Wenn der Kolbenkopf.  8 an die Kammer 10 angenähert ist und das  Niveau des in der Kammer eingegossenen     Me-          talles    erreicht, bewegt das Joch 6 mittels der  Anschläge 21 die Stangen 18 nach unten. Dies  hat eine Abwärtsbewegung des Querbalkens  16 zur Folge, die mittels des Organs 39 auf  den Kolben 12 übertragen wird. Wenn der  Kolben 12 an den Bolzen 14 stösst, gleitet die  Reibungsbüchse 39 bei der weiteren     Bewegung     der Teile 5, 6, 18 und 1.6 am Kolben 12,  dessen Kopf 13 nun die Austrittsöffnung für  das Metall freigibt.

   Der Kolben 8 stützt sich  gegen den Bolzen 29 ab, wonach die Einsprit  zung des     lIetalles    in die     Gussform    mit voller  Kraft erfolgt. Das Auslöseglied 27 befindet  
EMI0004.0022     
  
    sieh <SEP> dabei <SEP> unterhalb <SEP> der <SEP> Schulter <SEP> 41 <SEP> am <SEP> Kol  ben <SEP> 12, <SEP> und <SEP> während <SEP> der <SEP> Rückbewegung <SEP> der
<tb>  Teile <SEP> 5, <SEP> 6, <SEP> 18 <SEP> und <SEP> <B>16</B> <SEP> verbindet, <SEP> es <SEP> den <SEP> Kolben
<tb>  12 <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Querbalken <SEP> 16 <SEP> derart,

   <SEP> dass <SEP> der
<tb>  Kolben <SEP> 1\? <SEP> nach <SEP> oben <SEP> mitgenommen <SEP> wird <SEP> und
<tb>  die <SEP> Metallrückstände <SEP> in <SEP> der <SEP> Kammer <SEP> von <SEP> der
<tb>  Cussinen_e <SEP> angeschnitten <SEP> und <SEP> aus <SEP> der <SEP> Kam  mer <SEP> 10 <SEP> \herausbefördert <SEP> werden.

   <SEP> In <SEP> dieser
<tb>  Weise <SEP> kehrt <SEP> die <SEP> -,anze <SEP> Vorriehtung <SEP> wieder <SEP> in
<tb>  die <SEP> Auscan,@sstellung <SEP> zurück.
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> axiale <SEP> Versehiebbarkeit <SEP> des <SEP> Kol  benkopfes <SEP> 8 <SEP> bezüglich <SEP> des <SEP> .loehes <SEP> 6 <SEP> wird <SEP> er  reicht., <SEP> dass <SEP> sieh <SEP> die <SEP> Stangen <SEP> 18 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Quer  balken <SEP> 16 <SEP> beim <SEP> Spritzvorgang <SEP> jeweils <SEP> weiter
<tb>  nach <SEP> unten <SEP> bewegen <SEP> als <SEP> der <SEP> Kolbenkopf <SEP> 8,
<tb>  wodurch <SEP> gewährleistet.

   <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Auslöse  glied <SEP> 27 <SEP> die <SEP> Schulter <SEP> 41 <SEP> des <SEP> Verschliesskolbens
<tb>  7.2 <SEP> auch <SEP> dann <SEP> Untergreifen <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> nach
<tb>  dem <SEP> Ausspritzen <SEP> des <SEP> 11etalles <SEP> noch <SEP> ein <SEP> grösse  rer <SEP> Metallr <SEP> est <SEP> in <SEP> der <SEP> Dreckkammer <SEP> verbleibt.
<tb>  Des <SEP> weiteren <SEP> hat <SEP> die <SEP> verschiebbare <SEP> Lagerung
<tb>  des <SEP> Kolbenkopfes <SEP> 8 <SEP> den <SEP> Vorteil, <SEP> dass <SEP> dieser
<tb>  bestimmt.

   <SEP> jedesmal <SEP> auf <SEP> den <SEP> Spiegel <SEP> der <SEP> in <SEP> die
<tb>  Druckkammer <SEP> eingefüllten <SEP> Metallsehmelze <SEP> auf  sitzt, <SEP> bevor <SEP> der <SEP> Versehliesskolben <SEP> 12 <SEP> seine
<tb>  Abwärtsbewe,),ung <SEP> beginnt, <SEP> wodurch <SEP> Luftein  sehlüsse <SEP> in <SEP> der <SEP> Druekkammer <SEP> praktisch <SEP> ver  mieden <SEP> werden <SEP> können.
<tb>  Die <SEP> in <SEP> die <SEP> Druclzkammer <SEP> einfüllbare <SEP> Me  tallmenge <SEP> kann <SEP> beine <SEP> Ausführungsbeispiel
<tb>  nach <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> durch <SEP> Verstellen <SEP> der <SEP> Anschläge
<tb>  28 <SEP> verändert <SEP> werden, <SEP> welche <SEP> die <SEP> Lage <SEP> des
<tb>  Versehliesskolbens <SEP> 12 <SEP> beim <SEP> Einfüllen <SEP> der <SEP> Me  tallschmelze <SEP> in <SEP> die <SEP> Druclzkammer <SEP> (Feg.

   <SEP> 2
<tb>  rechte <SEP> Hälfte) <SEP> bestimmen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur Herstellung von Spritz- gussstüeken, versehen mit einem Einspritzkol- ben und einem Versehliesskolben für die Druekkammer, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschliesskolben unter Vermittlung einer Reibungsverbindung von einem Querbalken getragen ist, welcher durch einen mit dein Einspritzkolben verbundenen Teil zwangläu- fig mitgenommen wird,
    wenn der Einspritz- kolben in die Druckkammer eintaueht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen festen Anschlag, welcher die Bewegungsbahn des Verschliess kolbens begrenzt, wenn dieser die Austritts öffnung für das einzuspritzende Metall frei gelegt hat. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und -Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag ein in eine axiale Ausneh- mung des Verschliesskolbens hineingreifender Bolzen ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der als Anschlag dienende Bol zen eine Kühlvorrichtung beherbergt zum Kühlen des Versehliesskolbenkopfes. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Querbalken an mindestens einer starren Schubstange befestigt ist, welche einen an ihr festen Anschlag (21) trägt, der mit einem mit dem Spritzkolben in Verbindung stehenden Teil (6) zusammen arbeiten kann. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange einen mittels Reibung an ihr gehaltenen, verstellbaren Anschlag (20) trägt, der mit einem feststehenden Teil der Vor richtung zusammenarbeitet. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auslöseklinke vorhanden ist zum Kuppeln der Stange mit dem mit dem Spritz- kolben in Verbindung stehenden Teil bei der Rückwärtsbewegung des Spritzkolbens, derart, dass der Kopf des Verschliesskolbens mit der Einfüllmündung der Druckkammer bündig wird, wenn der Spritzkolben in seiner Ruhe lage ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der verstellbare Anschlag (20) der Stange mit einem einstellbaren Anschlag (9) zusammenarbeiten kann, durch dessen Verstellung das Einfüllvolumen der Druck kammer verändert werden kann. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der einstellbare Anschlag (9) durch eine Schraubenmutter gebildet ist, wel che auf ein Aussengewinde des zur Betätigung des Einspritzkolbens dienenden Druckzylin ders aufgeschraubt ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verschliess kolben mit einer Schulter (15) versehen ist, gegen welche der Querbalken bei seiner Rück wärtsbewegung zur zwangläufigen Mitnahme des Verschliesskolbens anliegen kann. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Querbalken ein Auslöseglied (27) angeordnet ist, um den Ver- sehliesskolben bei der Rückwärtsbewegung des Querbalkens zwangläufig mitzunehmen und das zur Freigabe des Verschliesskolbens aus geklinkt werden kann und dass die Reibungs- v erbindung zwischen dem Querbalken und dem Verschliesskolben zwecks Freigabe des letzteren lösbar ausgebildet ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseglied mit dem zur Reibungs- @-erbindung dienenden Organ derart in Wir kungsverbindung steht, dass beim Ausklinken des Auslösegliedes auch die Reibungsverbin dung gelöst wird. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekenn zeichnet, dass mit. dem Querbalken mindestens ein Anschlag (28) verbunden ist, der zum Auffangen des freigegebenen Verschliesskol- bens in der Einfüllage dient und zur Verände rung des Einfüllvolumens der Druckkammer verstellbar ist. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 10 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Querbalken tra gende Stange unter dem Einfluss mindestens einer Feder (25) steht. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einspritzkolbenkopf in der Druck richtung verschiebbar mit dem die Stange (18) mitnehmenden Teil (6) in Verbindung steht. 15. Vorriehtung naeh Patentansprueh und L nteransprüehen 4 und 1-1, dadureh gekenn- zeiehnet, dass der Einspritzkolben unter dem Einfluss einer Peder (30) steht, die bestrebt.
    ist, den Kolben in der Pressriehtung vorzu- sehieben.
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