CH275204A - Giessmaschine. - Google Patents

Giessmaschine.

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CH275204A
CH275204A CH275204DA CH275204A CH 275204 A CH275204 A CH 275204A CH 275204D A CH275204D A CH 275204DA CH 275204 A CH275204 A CH 275204A
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CH
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Kolb Hahn
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Hahn & Kolb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/26Mechanisms or devices for locking or opening dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/08Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled
    • B22D17/12Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled with vertical press motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Giessmaschine.    Die Erfindung bezieht sich auf eine durch  Kolbendruck, insbesondere hydraulisch ange  triebene     .Spritz-    oder     Pressgiessmaschine    mit  mindestens einer durch einen     Eingusskanal    an  ihre rohrförmige     Presskammer    angeschlossenen  Giessform, wobei ein     Pressstempel    und ein den       Eingusskanal    überwachender Gegenkolben in  entgegengesetzten Richtungen aus der     Press-          kammer        herausfahrbar    sind, jedoch während  des     öffnens    des     Eingusskanals    die gleiche Be  wegungsrichtung haben.  



  Es sind Maschinen dieser Art bekannt,  bei denen ein Bewegungskolben des Gegen  stempels so gesteuert wird, dass der     Pressstem-          pel    kurz vor seinem     Auftreffen    auf das Giess  gut ein Ventil betätigt, um die     Bewegung    des  Gegenstempels freizugeben. Hierbei     wird    an  gestrebt, dass der Gegenstempel den     Einguss-          kanal    unabhängig vom Druck     in    der     Press-          kammer    freigibt.

   Da. jedoch die Anlaufvor  gänge, die von den     Massenträgheits-,        Leitzeugs-,     Ventil- und allgemeinen     Reibi-uigswiderstän-          den    abhängen, nicht zuverlässig beherrschbar  sind und bei den werkstattmässig verfügbaren  Mitteln beträchtliche     Einstellschwierigkeiten     bestehen, ist es hierbei praktisch nicht mög  lich, die Maschinen derart einzurichten, dass  der Gegenstempel     einerseits    seine den     Einguss-          kanal    freigebende Bewegung regelmässig und  genau in dem Augenblick beginnt,

   in dem der       Pressstempel    sich dem Giessgut - ohne es be  reits erreicht zu haben - nähert, und dass er  anderseits diese Bewegung ebenso schnell    durchführt. wie der dem     Giessgut    folgende       Pressstempel.    Es tritt deshalb bei den bekann  ten     Konstruktionen    mit ventilgesteuerten Ge  genstempeln leicht derselbe Nachteil auf, den  auch .die Maschinen mit     federnd    abgestütztem  Gegenstempel haben. Es trifft nämlich der       Pressstempel    vorzeitig auf das Giessgut auf  und erzeugt in ihm eine sehr hohe spezifische  Pressung, bevor der Gegenstempel seine Bewe  gung beginnt.

   Die ungenaue     Einstellharkeit     kann aber auch die gegenteilige Wirkung  haben, dass der Gegenstempel seine Bewegung  schon beginnt, bevor oder     Pressstempel    in un  mittelbare Berührungsnähe mit dem Giessgut  gekommen ist. Bei     einer    solchen     Voreilbewe-          g-ung        des        Gegenstempels    fliesst das Giessgut  schon     teilweise        in    den vorzeitig geöffneten       Eingusskanal,

      erstarrt dort und macht den  Kanal für das anschliessend unter dem Druck  des     Pressstempels    nachströmende     Giessgut    un  passierbar. Ausserdem wird die zwischen dem       Pressstempel    und dem Giessgut befindliche  Luft mit eingeschlossen und in die Giessform  gepresst, wodurch     Lunker    und Poren im Ab  guss entstehen.  



  Die genannten Nachteile und Schwierig  keiten werden gemäss der Erfindung dadurch  vermieden, dass Übertragungsglieder vorgese  hen sind, die     beim        Pressvorgang    unmittelbar  vor dem Einfahren des     Pressstempels    in die       Presskammer        zwangläufig    von dem     Pressstem-          pel        mitgenommen    werden,

   wobei     infolge    einer       zwischen    dem Gegenstempel und' den Über-           tragungsgliedern    bestehenden     Vorspannung     der Gegenstempel in seine den     Eingusskanal     freigebende Stellung bewegt wird und ander  seits die     Übertragungsglieder    beim Auftreffen  des Gegenstempels auf einen Anschlag der       _Weiterbewegung    des     Presskolbens    folgen kön  nen.  



  Die Erfindung     wird        im    folgenden unter  Hinweis auf     ein    in der Zeichnung dargestell  tes     Ausführungsbeispiel    beschrieben. Es zei  gen:       Fig.    1 einen senkrechten Längsschnitt  durch eine     Pressgiessmaschine,    wobei die Flüs  sigkeitsleitungen durch gestrichelte Linien an  gedeutet sind,       Fig.    2 einen um 90  gedrehten Längsschnitt  bei andern Kolbenstellungen.  



  1 ist eine in     einen        Presskörper    25 einge  setzte     rohrförmige        Presskammer.    Der     Press-          körper    25 ist durch Zuganker 23 mit einem       in        Fig.    2 dargestellten Schliesszylinder ver  bunden, dessen Schliesskolben 35 eine seitlich  an die     Presskammer    1 angeschlossene Giess  form 32, 33     schliesst    bzw. öffnet.

   16 ist     ein     die     Presskammer    1 mit der     Giessformhälfte    32       verbindender        Eingusskanal.     



  In einen     obern,    von     einer        Druckflüssigkeit     belastbaren     Presszylinder    20 ragt ein     Press-          kolben    19 hinein, der mit     einer    Querbrücke  14 fest verbunden ist, an der mittels eines  Flansches 21 ein     Pressstempel    2 auswechsel  bar befestigt ist. Zwei an der Querbrücke 14       befestigte    Anschlagstangen 13 ragen mit ihren  untern Enden in entsprechende Aussparungen  einer Brücke 12 hinein.  



  3 ist ein Gegenstempel, der als Boden der       Presskammer    1 dient und durch eine Kolben  stange 4 mit einem Kolben 9 verbunden ist.  18 ist eine auf der Kolbenstange 4 angeord  nete Mutter und 17 eine Gegenmutter. 5 ist  ein     ringförmiger    Kolben. Ein     Verschlusskolben     7 dient den beiden Kolben 5     und    9 als<B>Zy-</B>  linder. 26 ist der     gemeinsame    Druckraum  der beiden Kolben 5, 9.

   Er ist über eine Boh  rung 29 ständig     mit    einem Ringraum 10 und  dieser mit einer Flüssigkeitszuleitung verbun  den, in der ein konstanter Druck herrscht und  die auch in den Ringraum 24     für    den         Rüekzug    des     Presskolbens    19 führt. 30  ist ein Anschlag für den Ringkolben 5  im     Verschlusskolben    7. 8 ist ein Anschlag  im     Verschlusskolben    7 für den Kolben 9.

    Unterhalb des     Verschlusskolbens    7 befindet  sich ein Druckraum 27, der die grosse untere  Stirnfläche des     Verschlusskolbens    7 belastet  und mit dem     Schliesszylinder    34 des Form  schliesskolbens     verbinden    ist.  



  In den     Druekraum    27 des     Versehlusszylin-          ders    11 und in den Druckraum des Form  schliesszylinders 34 wird der Druck über einen  nicht dargestellten, z. B. an sich bekannten  Steuerapparat eingeleitet.  



  Die Maschine arbeitet wie folgt:  Beim Schliessen der     Criessform    von einem  nicht dargestellten Steuerapparat aus wird  einerseits der     Formschliesskolben    35 in     Fig.    2  nach rechts bewegt und auch der     Dr.ickraum     27 mit Druckflüssigkeit gefüllt. Hierdurch  gelangt der Kolben 7 aus seiner in     Fig.    2 dar  gestellten untern Lage in die obere Lage ge  mäss     Fig.    1.

   Da der Druckraum 26 über die  Bohrung 29 vom Ringraum 10 aus belastet  und die dem Kolben 9 zugekehrte Ringfläche  des     rohrförmigen    zusätzlichen Kolbens 5  grösser ist     als    die dem     Dimckraum    26 zuge  kehrte Ringfläche des     Betätigungskolbens    9,  bewegt sich der     rohrförmige    Kolben 5 auf  wärts, bis er seinen     Ansehlag    30 erreicht hat.  Die     Muttern    17 und 18 sind derart eingestellt,  dass beim Erreichen des Anschlages 30 der       Gegenstempel    so weit gehoben ist, dass die       Mündung    des     Eingusskanals    16 vollständig  verschlossen ist.

   Diese Lage entspricht der  grössten auf der Presse zu verarbeitenden       Giessgutmenge.    Das Giessgut wird immer so  hoch eingefüllt, dass es den obern Rand der       Presskammer    1 gerade erreicht. Soll eine ge  ringere als die Maximalmenge verarbeitet wer  den, so werden die Muttern 17     und    18 ent  sprechend nach unten geschraubt, damit die  kleinere     Giessgutmenge    bei     höherstehendem          obern    Rande des     Gegenstempels    3 ebenfalls  bis zum obern Rande der     Presskammer    1 hin  aufreicht.  



  Nachdem die     Presskammer    1 bis zum Rande  mit Giessgut gefüllt ist, wird der     Presskolben         19 mit dem     Pressstempel    2 nach unten be  wegt, wobei die Querbrücke 14 die Anschlag  <B>s</B>     ,-tan(reil   <B>13</B> mit abwärts bewegt. Unmittelbar       t'     vor dem Einfahren des     Pressstempels    2 in  die     Presskammer    1, also unmittelbar vor dem  Auftreffen auf das eingefüllte     Giessgut,    treffen  die dicken Teile der Anschlagstangen 13 auf  die Brücke 12, so dass sie diese bei der wei  teren Abwärtsbewegung samt den entgegen  wirkenden Ringkolben 5 nach     unten    drücken.

    Die     Anwärtsbewegung    erfolgt gegen den kon  stanten Druck auf der ringförmigen Unter  seite des     Presskolbens    19. und des     rohrförmi-          gen    Kolbens 5. Infolge des im     Druckraum     26 herrschenden Druckes bewegt sich auch der  Kolben 9 mit nach unten im gemeinsamen  Zylinder 7, welcher seinerseits fest stehen  bleibt, weil er vom Druckraum 27 her auf  seiner grösseren     Kolbenstirnfläche    belastet ist.  Die Bewegung des Kolbens 9 und des mit ihm  verbundenen Gegenstempels 3 hört auf, sobald  die untere Stirnfläche des Betätigungskolbens  9 auf der Anschlagfläche 8 des Zylinders 7  zur Anlage gekommen ist.

   In dieser Lage hat  der Gegenstempel 3 den     Eingusskanal    16 voll  ständig freigegeben, und der     Pressstempel    2       bewegt    sich bei vollständig offenem     Einguss-          kanal    zusammen mit dem Kolben 5 entgegen  den im Druckraum 26 herrschenden Druck  weiter nach unten, Er erzeugt dabei im Giess  gut eine seiner     Druckwirkning    entsprechende  Pressung, so dass dieses durch den     Einguss-          kanal    16 in die Giessform 32, 33     eingepresst     wird.

   Dabei     übersteigt    die von dem grossen       Verschlusskolben    7 nach oben     ausgeübte     Kraft die nach unten wirkende Kraft des       Pressstempels    so weit, dass auch die nach  unten ausgeübte Stosswirkung mit Sicherheit  von dem     Versehlusskolben    7 aufgenommen  wird.  



  Nach dem     Einpressvorgang    bleibt. in der       Presskammer    1 noch ein gewisser Giessrest.  Durch Umschalten des Steuerapparates wird  nun der     Formschliesszvlinder    34 und mit ihm  auch der Druckraum     V27    des     Verschlusszylin-          ders    11 vom Druck entlastet. Durch ent  sprechende Bemessung der     Rückzugkräfte     des     Formschliesskolbens    35     und    des Ver-         schlusskolbens    7 wird erreicht, dass jetzt  zuerst der     Verschluss'kolben    7 unter der  Wirkung seines Rückzuges nach unten geht.

    Der     Pressstempel    2 kann deshalb seine Ab  wärtsbewegung weiter fortsetzen. Er schnei  det hierbei den Giessrest 31 von dem in dem       Eingusskanal    16 verbliebenen     Eingusszapfen     ab und schiebt ihn gemäss     Fig.2    ganz aus  der     Presskammer    1 heraus. Nachdem der       Pressstempel    2 in der in     Fig.2    dargestellten  untern Lage stehengeblieben ist, bewegt sich  der     Verschlusskolben    7 in die in     Fig.    2 ge  zeichnete untere Stellung.

   Dabei entsteht  zwischen den beiden Stempeln 2 und 3 ein  Zwischenraum, der die Wegnahme des ent  weder am     Presskolben    oder am Gegenkolben  verbleibenden Giessrestes in einfacher Weise  ermöglicht. Nach dem     Abwärtshub    des     Ver-          schlusskolbens    7 beginnt der     Formschliesskol-          ben    35 seine     öffnungsbewegung    in die in       Fig.2    dargestellte linke Einstellung, wobei  er den im     Eingusskanal    16 verbleibenden Ein  gusszapfen, der mit dem beweglichen Formteil  32 verbunden bleibt, aus dem     Eing2isskanal     herauszieht.

   Er kann dann in üblicher Weise  mit dem Abguss aus der Giessform entfernt  werden.  



  Durch Umlegen der Steuerung wird     Press-          stempel    2 von dem     Presskolben    19 aus in seine  obere Ausgangsstellung     zurückgeführt.    Die       Presskammer    1 ist jetzt sowohl von oben als  auch von unten vollständig geöffnet; sie stellt  ein glattes Rohr dar, welches zum Reinigen  und Schmieren gut zugänglich ist. Das     ist     ein sehr wesentlicher Vorteil der     rohrförmi-          gen    Kammerausbildung.  



  Für den nächsten Giessvorgang wird die  Giessform 32, 33 in der oben beschriebenen  Weise wieder geschlossen. Hierbei schliesst  sich auch die     Presskammer    1 von unten, in  dem der Gegenkolben 3 durch den     Verschluss-          kolben    7 und den Ringkolben 5 angehoben  und in die     Presskammer    1 eingeführt wird,  so dass damit die Maschine für den nächsten  Giessvorgang bereit ist.  



  Man kann auch zweckmässig in die Lei  tung 29 eine Drosselstelle einbauen. Das hat  zur Folge, dass der Kolben 5 bei seiner Ab-           wärtsbewegung    das Druckmittel aus dem  Raum 26 nicht rasch verdrängen kann und  in     ihm    hierbei eine Druckerhöhung erzeugt.  Die Druckerhöhung bedeutet für den Kolben 9  eine stärkere Belastung, so dass er der vom       Pressstempel    2     zwangläufig    bewegten Brücke  12 unter hohem Druck     unverzüglich    und zu  verlässig folgt.

   Der     Gegenstempel    3 beginnt  also sofort beim Auftreffen der Anschlag  stangen 13 auf die Brücken 12, das     heisst    un  mittelbar vor dem Auftreffen des     Pressstem-          pels    2 auf das Giessgut, seine den     Einguss-          kanal    16 freigebende Bewegung und setzt sie  unter dem hohen Druck im Raum 26 mit  gleicher Geschwindigkeit wie der     Pressstempel     2 fort, bis beim Auftreffen des Kolbens 9  auf den Anschlag 8 der     Eingusskanal    16 vom  Gegenstempel 3     aufgesteuert    ist.

   Bis zu die  sem Augenblick kann nunmehr bei stillstehen  dem     Gegenstempel    3 der     Pressstempel    2 seinen  vollen     Pressdruck    ausüben und     unter    diesem  vollen Druck     das    Giessgut in den offenen       Eingusskana116    bzw. in die Giessform drücken.  



  Wesentlich ist stets, dass der     Presskolben     bei seinem     Presshub    die Übertragungsglieder  12, 5     zwangläufig    mitnimmt, die ihrerseits  hydraulisch mit dem Gegenstempel so starr  gekuppelt sind, dass eine sofortige und rasche  Öffnung des     Eingusskanals    16 praktisch ohne       Drucksteigerung    im Giessgut durch den auf  dieses auftreffenden     Presskolben    2, 19     herbei-          geführt    wird,

   wogegen bei den bekannten Ma  schinen ausser etwaigen     Beschleunigungskräf-          ten    des Giessgutes selbst über dieses auch noch  die Beschleunig     angskräfte    für den Gegenstem  pel und sein Bewegungsgestänge mutüber  tragen werden müssen.

Claims (1)

  1. PATE NTAN SPRUCH Durch Kolbendruck angetriebene Giess maschine mit mindestens einer durch einen Eingusskanal an ihre rohrförmige Presskam- mer angeschlossenen Giessform, wobei ein Pressstempel und ein den Eingusskanal über wachender Gegenstempel in entgegengesetzten Richtungen aus der Presskammer heraus#ahr- bar sind, jedoch während des Öffnens des Eingusskanals die gleiche Bewegungsrichtung haben,
    dadurch gekennzeichnet, dass Übertra gungsglieder vorgesehen sind, die beim Press- vorgang unmittelbar vor dem Einfahren des Pressstempels in die Presskammer zwangläufig von dem Pr essstempel mitgenommen werden,
    wobei infolge einer zwischen dem Gegen stempel und den Übertragungsgliedern beste henden Vorspannung der Gegenstempel in seine den Eingusskanal freigebende Stellung bewegt wird und anderseits die Ü bertrag-tings- glieder beim Auftreffen des Gegenstempels auf einen Anschlag der Weiterbewegung des Presskolbens folgen können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Gegenstempel und den Über tragungsgliedern derart ist, dass der Gegen stempel nachgiebig nach unten gegen eine An schlagfläche und die Übertragungsglieder mit grösserer-Kraft nachgiebig nach oben gegen einen Anschlag gedrückt werden, von dem sie durch den Pressstempel zwangläufig abheb- bar sind. 2.
    Maschine nach Patentanspruch Lind Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausübung der nachgiebigen Kraft wirkung auf den Gegenstempel und auf die Übertragungsglieder mit diesen verbundene, von einem gemeinsamen Druckraum in ent gegengesetzter Richtung belastete Kolben ver schiedenen Querschnitts angeordnet sind. 3. Maschine nach Patentansprileh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der gemeinsame Druckraum in einem Verschlusskolben liegt, dessen FIub- bewegung das Ausfahren des Gegenstempels aus der Presskamrner und das Einfahren in sie bewirkt. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hubbewegung des Ver- schlusskolbens gemeinsam mit. jener des Form schliesskolbens gesteuert ist, wobei durch ent sprechende Bemessung der Kolbenflächen der Versehlusskolben seine Ausfahrbewegung vor der Formöffnungsbewegung des Formschliess- kolben2 ausführt. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass eines der Übertragungsglieder als Brücke ausgebildet ist, die unmittelbar vor dem Einfahren des Pressstempels in die Presskammer über mit dem Pressstempel ver- bundene Anschlagstangen mit dem Pressstem- pel gekuppelt wird. 1o 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gegenstempel den Über tragungsgliedern gegenüber entspreehend der zu verarbeitenden Giessgutmenge ver- und 1s feststellbar ist.
CH275204D 1948-10-01 1949-08-05 Giessmaschine. CH275204A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3511090A1 (de) * 2018-01-15 2019-07-17 Druckguss Service Deutschland GmbH Kaltkammerdruckgiessverfahren und kaltkammerdruckgiessmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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