CH277693A - Schlaginstrument, insbesondere Pauke. - Google Patents

Schlaginstrument, insbesondere Pauke.

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CH277693A
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ring
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percussion instrument
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Heckendorn-Ehrbar Walter
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Heckendorn Ehrbar Walter
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/04Timpani

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Description


  Schlaginstrument, insbesondere Pauke.    Es sind bereits Pauken bekannt, bei denen  das Fell mit seinem Rande auf einem Wickel  reifen befestigt ist. Hierbei umgibt der     Wik-          kelreifen    den Kessel dergestalt, dass das Fell       dureh    Hinunterziehen des     Wiekelreifens    über  den Kesselrand heruntergezogen und dabei  gespannt wird. Dieses Herunterziehen des       Wiekelreifens    erfolgt durch einen     Sehrauben-          mechanisnius,    der in der Regel ausserhalb des  Kessels angeordnet ist,     bzw.    bei einer bekann  ten Ausführung auch zum Teil innerhalb des  Kessels.

   Die Betätigung dieses     Mechanismuses     erfolgt entweder durch Drehen einer Spindel  oder     dergleielien,    bzw. durch Drehen des Kes  sels. In allen Fällen bilden die ausserhalb  des Kessels     befindliehen    Teile des     Sehrauben-          meehanismuses    ein das Aussehen der Pauke       lieeiriträeliti@,-endes    Zubehör. Ausserdem     bin-          dern    sie eine ungehemmte Vibration des Kes  sels beim Gebrauch und bilden hierbei eine  unerwünschte Tondämpfung.

   Diejenigen be  kannten     Ausführungsformen,    bei denen sieh  ein Teil des     Sehraubenmeehanismuses    inner  halb des Kessels befinden, bedienen sieh zur       Spannkraftübertragung    in das Innere des Kes  sels eines mehrere verhältnismässig     groPe          lIebel    umfassenden     sehweren        Mechariismuses,     der das     Gewicht    der Pauke erhöht, was sieh       beim    Transport solcher Pauken ungünstig  auswirkt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun  diese     L        nzulänglichkeiten    der bekannten Pau  ken zu     unterbinden.    Die     Erfindung    betrifft    ein Schlaginstrument, insbesondere Pauke, bei  dem das Spannen des mit seinem Rand auf  einem Wickelreifen befestigten Felles durch  Drehen des Kessels gegenüber dem Fuss -um  eine aufrechte Achse erfolgt, dadurch gekenn  zeichnet, dass auf einer am Fuss     befestigten,          dureh    eine zentrale Öffnung des Kesselbodens  hindurchgeführten     Sehraubenspindel    im Kes  selinnern übereinander zwei Naben gelagert  sind,

   von denen mindestens eine mittels -Mut  tergewinde auf dem     Spindelgewinde    läuft,  und dass die untere Nabe mit dem Wickelring,  die obere Nabe dagegen mit einem innerhalb  des     Wiekelringes    unter dem Fell liegenden  Spannring verbunden ist, das Ganze derart,  dass beim Drehen des Kessels beide Naben       gleiehläufig    gegenüber der Spindel gedreht       werden    und     dadureli    eine axiale     Relativver-          sehiebung    zueinander erfahren, die sich un  mittelbar auf den Wickelring und den mit  dem Fell zusammenarbeitenden Spannring  unter     Änderung    der Fellspannung überträgt.

    Bei geeigneter     Ausbildung    lässt sieh der Kes  sel hierbei v     ollständig    frei hängend anordnen,       wodLirch    eine volle,     ungedämpfte        Vibrations-          freiheit    und eine maximale Klangstärke des       Sehlaginstrumentes    gewährleistet ist.  



  Die beiliegende Zeichnung     zeigt    ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  im     Mittellängsschnitt.    Der Fuss der darge  stellten Pauke besteht aus dem Sockel 1, der  in üblicher Weise drei Beine aufweist, von  denen auf der Zeichnung zwei sichtbar sind.      Von diesen ist, das Bein     '',    ebenso wie das  nicht dargestellte Bein, fest in den Sockel 1  eingesetzt,     wogegen    das letzte Bein 3 auszieh  bar im Sockel 1 gelagert ist.

   Zu diesem Zwecke  ist das Bein im obern Teil mit einer Reihe  von Nuten versehen und längsverschiebbar in  dem hülsenförmigen Beinansatz 4 des Sockels       ;elagert.    Eine in den Ansatz 4 eingesetzte       Klemmseliraube    5, deren     Sehaftende    in je eine  .Nut     hineingesehraubt    werden kann, dient zur  Fixierung des Beines in der eingestellten Lage.  Auf diese Weise ist. es möglich, den Fuss in  jede gewünschte Kipplage zu bringen. An  den Enden der Füsse sind die üblichen Polster  6 aus     Guniiili,    Kunststoffen und dergleichen       angebracht,    durch welche der Fuss auf dem  Boden aufsitzt.  



  Der Sockel 1 des Fusses weist eine bei  Normalstellung, das heisst gleich langen Bei  nen, senkrechte Bohrung auf, in welcher eine  aufrechte, das heisst- bei Normalstellung verti  kale     Schraubenspinde17    höhenverstellbar ge  lagert ist. Zu diesem     Zweeke    ist. das untere  Ende der     Sehratubenspindel    mit einer Reihe  von     Ringnutten    versehen, die mit dem Schaft  ende einer in den Sockel eingeschraubten  Klemmschraube 8 zusammenarbeiten, in glei  cher Weise, wie dies bezüglich der Klemm  schraube 5 des Beines 3 beschrieben worden  ist.

   Die Spindel 7 ist durch eine zentrale  Öffnung 9 des Bodens des     Kessels    10 hinein  geführt und weist im Kesselinnern zwei Ge  winde, nämlich ein     Rechtsgewinde    11 und ein       Linksgewinde    12 auf, auf welchen je eine  mit     Muttergewinde    versehene labe 13 bzw.     1-1     läuft. Die untere Nabe 13 ist. mittels Spei  chen 15 mit einem     Tra;ring    16 verbunden.  Die obere labe 14 ist durch Speichen 17 mit.  einem Spannring 18     verbunden.    Über letz  teren ist das den Schlagboden bildende Fell  19 gespannt, welches mit seinem Rande auf  einem den Spannring 18 umgebenden Wickel  ring 20     befestigt    ist.

   Dieser Wickelring 20  ist durch einen auf den     Tragring    7.6 sitzenden,       obern        Klemmring    21, der mit. einem     obern,     nach innen vorspringenden Flansch 22 über  den Wickelring 20 greift, gegen einen nach  aussen vorspringenden, waagrechten Schenkel    23 des Tragringes 16, der einen     T-förniigen          Querschnitt    aufweist,     geklemmt    und hält da  durch den     Wickelrin,,    fest.

   Auf der Unter  seite des Sehenkels 23 befindet sich ein un  terer     Klemmring        21,    der einen nach innen  vorspringenden untern Flansch 25     aufweist,     welcher     unter    den durch einen Reifen 26  verstärkten Rand des Kessels 10 greift.

   Beide  Klemmringe 21 und     2-1    sind durch gemein  same Sehrauben 27, welche durch den Schen  kel 23     hindurehgehen,        zusammengezogen    und  damit beidseitig gegen den Schenkel gepresst  und daher     finit    diesem fest     verbunden.    Wie  ersichtlich, ist der Kessel 10 auf diese Weise  freihängend am Tragring 16 befestigt, wobei  der Schenkel 23 nach aussen über den Kessel  rand vorspringt, während sich die übrigen  Teile des Tragringes innerhalb des Kesselran  des befinden.  



  Auf der     Sehraubenspindel    7 ist zwischen  dein Fuss und dein     Kesselboden    ein Stellring  '8 drehbar und höhenverstellbar angeordnet,  der mittels einer     Klemnisehraube    29 in jeder       beliebigen    Stellung auf der Spindel 7 feststell  bar ist.

   Der Stellring 28 trägt einen Zeiger  30, der in einer     lleridianebeiie    dem Kessel 10  entlang geführt und am     obern    Ende über den  Rand eines auf den     obern    Klemmring 21 auf  gesetzten Ringsegmentes 32 greift, auf     wel-          ehem    eine Skala 31 angeordnet ist,     finit.    der  die Spitze des Zeigers 30 zusammenarbeitet.

    Zweckmässig ist die Skala in Form einer Reihe  von Tonzeichen     ausgebildet.         -elche        periphe-          riseli    auf     deni    Segment     verstellbar    befestigt  sein können, was     zum    Beispiel durch Sehrau  ben erfolgen kann.  



  Zur     Änderung    der     Fel        Ispannung    wird eine       Dr        ehtuig    des Kessels 10 in der einen oder an  dern. Richtung vorgenommen,     wobei    natürlich  der Bedienende statt am Kessel unmittelbar  an dem den     Kessel    tragenden Tragring- und       Klemmringagregat    21, 23, 21 angreifen kann.

    Diese Drehung überträgt sieh mittels der Spei  chen 15 unmittelbar auf die untere Nabe 13  und ausserdem durch die Fellreibung auf den  Spannring 18 und von diesem über Speichen  17 auf die obere Nahe 11, welche infolgedessen  gleichläufig mit der Trommel 10 auf der Spin-           del    7 in Drehung versetzt. wird. Zum Span  nen des Felles erfolgt die Drehung von oben  gesehen im     GegeimhrzeijYersinn.    Diese Dre  hung der     :\Tabe    13 und 14 gegenüber der Spin  del 7 bewirkt eine     axialeVerschiebung        derNabe     13 nach unten und eine axiale V     erschiebun-          der    Nabe 11 nach oben.

   Infolgedessen wird  der     Wickelring    20 nach unten und der Spann  ring 18 nach oben gedrückt, wodurch die  Spannung des Felles verstärkt. wird. Durch  Lockern der     Klemmschraube    29 lässt sieh nun  der Zeiger 30     gegenüber    dein die Skala tra  genden Segment 32     ajustieren.    Ausserdem las  sen sieh die einzelnen Tonzeichen dieser Skala,  wenn diese     peripheriseh    verschiebbar sind,  nach Bedarf einstellen. Nach dieser     Ajustie-          rUng    kann dann jeweils -das     Nachspannen     bzw.

   Entspannen des Felles in unmittelbarer       Zuordnung    zu den Tonzeichen der Skala. er  folgen, indem der durch Anziehen der Klemm  schraube 29 auf der Spindel 7 festgestellte  Zeiger 30 auf der Skala ohne weiteres die  Tonhöhe angibt. Einer     inderung    der akusti  sehen Verhältnisse durch Witterungstempera  tureinflüsse oder dergleichen kann dann durch  entsprechendes, einmaliges Verstellen des Zei  gers 30 in grösseren Zeitabständen Rechnung  getragen werden, wobei     lediglich    die Klemm  schraube 29 zu lockern und in der neuen Stel  lung des Stellringes 28 wieder anzuziehen ist.  



  Es ist nicht erforderlich, wie in der Zeich  nung dargestellt, dass beide Naben 13 und     1-1          auf    einem Gewinde der Spindel 7 laufen. Viel  mehr genügt es, wenn eine dieser Naben diese  Anordnung hat, wogegen die zweite Nabe dreh  bar, aber axial     unverschiebbar    auf der Spin  del 7 gelagert sein kann. Die Wirkung ist im       Prinzip    dieselbe, da es gleichgültig ist, ob der  Spannring 18 allein oder auch der Wickel  ring 20 oder beide     zusammen    verschoben       werden.    Wesentlich ist lediglich,     dass    sie eine  axiale Relativ     verselliebung    zueinander erfah  ren.  



  Eine solche kann auch bei der     Ausfüli-          rung    beider Naben 13 und 11 mit gleich  läufigem Gewinde dadurch erreicht werden,  dass die Steigung beider Gewinde entsprechend  verschieden gross ist. Durch einen solchen         Differentialsehraubentrieb    lässt sich die Fein  einstellung beliebig verbessern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlaginstrument, bei dem das Spannen des mit seinem Rand auf einem Wickelreifen befestigten Felles durch Drehen des Kessels gegenüber dein Fuss um eine aufrechte Achse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer am Fuss befestigten, durch eine zentrale Öff nung des Kesselbodens hindurchgeführten Schraubenspindel im Kesselinnern übereinan der zwei Naben gelagert sind, von denen min destens eine mittels Muttergewinde auf dem Spindelgewinde läuft, und dass die untere Nabe mit dem Wickelring, die obere Nabe dagegen mit einem innerhalb des Wickelringes unter dem Fell liegenden Spannring verbun den ist,
    das Ganze derart, dass beim Drehen des Kessels beide Naben gleichläufig gegen über der Spindel gedreht werden und dadurch eine axiale Relativverschiebung zueinander er fahren, die sich unmittelbar auf den Wickel ring und den mit. dem Fell zusammenarbeiten den Spannring.unter Änderung der Fellspan nung überträgt. UNTER AN SPRICCHE 1. Schlaginstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Nabe mit Rechts- und die andere mit Linksgewinde versehen ist und beide Naben auf der zum Teil mit Rechts- und zum Teil mit Links gewinde versehenen Spindel laufen. Schlaginstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass der Spannring durch Speichen mit der obern Nabe verban d en ist.
    3. Schlaginstrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Nabe mit. einem den Wickelring haltenden Trag ring verbunden ist, an dem der Kessel frei hängend befestigt ist. 4. Schlaginstrument nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring einen nach aussen über den Kesselrand vor springenden Schenkel aufweist, auf dessen Oberseite sich ein den Wickelring haltender Klemmring befindet. 5. Sehla-instrument nach Unteransprueh 4-, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der Un terseite des Sehenkels ein den Kesselrand hal tender Klemmring befindet. 6.
    Schlaginstrument nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Klemm ringe durch gemeinsame Schrauben mit dem Schenkel verbunden sind. 7. Schlaginstrument nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring einen nach innen vorspringenden obern Flanseh aufweist, der über den Wickelrin,- greift. B. Schlaginstrument nach Unteransprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Klemmring einen nach innen vorspringenden untern Flansch aufweist, der unter den Kesselrand =reift.
    9. Schlaginstrument nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring T-förmigen Querschnitt aufweist. 10. Schla-insti,unient nach Patentanspruch, dadurch -ekennzeiehnet, dass die Spindel hö lienverstellbar am Fuss befestigt ist. 11. Sehlaginstrument nach Patentansprueb, dadurch -ekennzeiehnet, (lass der Fuss drei Beine aufweist, von denen mindestens eines ausziehbar ist.
    1?. Sehlaginstrument nach Patentanspruch, dadurch -el@ennzeicliiiet, dass auf der Spindel zwischen dein Fuss und dein Kesselboden ein Stellring angeordnet ist, der einen 7eiger trägt, weleher mit einer Skala zn8aninien- arbeitet. 13.
    Sehlaginstrument nach Vnteransprueli l'?, dadurch gekennzeiehnet, < lass die Skala auf einem Segment angeordnet. ist. 14. Sehla;instrument nach Unteransprü- chen 7 und 1:;, dadureh gekennzeielmet, daL) die Skala in Form einer Reihe von Tonzeichen ausgebildet ist, welche peripheriseh auf dein Segment verstellbar befesti-@t Sind.
CH277693D 1949-11-12 1949-11-12 Schlaginstrument, insbesondere Pauke. CH277693A (de)

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