CH252997A - Stoffspannvorrichtung an Webstühlen. - Google Patents
Stoffspannvorrichtung an Webstühlen.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/22—Temples
- D03J1/223—Temples acting on the full width of cloth
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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- D03D49/04—Control of the tension in warp or cloth
- D03D49/20—Take-up motions; Cloth beams
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Description
Stoffspannvorrichtung an Webstühlen. Gegenstand vorliegender Erfindung iut eine Stoffspannvorrichtung an Webstühlen, -elche sich dadurch auszeichnet, dass in einer an der Brustbank drehbar angebrach- i,en, einen durchgehenden Längsschlitz auf weisenden rohrförmigen Hülse ein zylindri- scher Spannstab von grösserem Durchmesser als die Schlitzbreite ruht,
welcher von der durch den Längsschlitz ein- und austreten den Stoffbahn umsehlungen ist, so dass bei seiner mit der Stoffbewegung erfolgenden Drehung um seine Längsach. e bewirkten Einklemmung des Stoffes zwischen der Hülse und dem Spannstab die Spannung des Stoffes bewirkt wird.
Dank dieser Ausbildung erfolgt ein wirk sames .Spannen selbst schwerer Wollstoffe unter grösstmöglicher Schonung des Gewe bes.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gens:tandes ist in der Zeichnung darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht der Spannvorrich tung in teilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht derselben, Fig. 3 eine Ansicht einer Aussenstütze mit der Hülse im Schnitt und Fig. 4 eine Ansicht einer Innenstütze.
In der Zeichnung ist 1 eine rohrförmige Hülse, deren Länge entsprechend der maxi- nialen Webbreite be:mes;sen ist. Diese Hülse hat einen durchgehenden Längssehlitz 1s, an welchem beide Hülsenränder abgerundet sind. Dazu hat :die Hülse am untern Rand des Schlitzes eine ebene Fläche 1e, um den Ladenschlag bis nahe an die Hülse zu er möglichen.
In der Hülse 1 liegt frei dreh bar ein Tohrförmiger Spannstab 2, dessen Durchmesser so, bemessen ist, dass er in der Hülsenbohrung reichlich Spiel hat. Die Hülse 1 ruht mit ihren beiden Enden auf in sie, hineinragenden Drehzapfen 3, mit welchen sie durch herauonehmbare Quer stifte 4 auf gemeinsame Drehung verbunden ist.
Jeder Drehzapfen 3 ist im Auge 5 des Armes 6 einer Aussenstütze drehbar gela gert und hat einen nach aussen ragenden Gewindeansatz 7, auf welchen, eine Mutter 8 aufgeschraubt ist, die eine Unterlagsüheibe 9 gegen die äussere Fläche des Auges 5 drückt. Durch das Anziehen der Mutter 8 erfolgt eine starre Verbindung des Zapfens 3 über den Stift 4 mit der Hülse 1, so dass die selbe nicht gedreht werden kann, während sie bei gelockerter Mutter 8 zwecks Ein stellung um ihre Längsachse gedreht werden kann.
Der Stützarm 6 ist mit Gewinde ver sehen und mittels zweier Muttern 11 längs einstellbar in der Aussenstütze 10 gehalten, so dass durch Einstellung der Muttern 11 der genaue Abstand der Hülse 1 von der Brustbank B eingestellt werden kann.
Die Aussenstütze 10 ist mittels einer Kopf- schraube 12 an der Brustbank B befestigt, und zwar liegt die Kopfschraube in einem Längsschlitz 10s der Aussenstütze, was eine Einstellung der Höhenlage der Spannvor richtung ermöglicht. Zwischen, den beiden Aussenstützen ist eine der Länge der Hülse 1 entsprechende Anzahl Innenstützen vorge sehen.
Jede Innenstütze (Fig. 4) hat einen an der Brustbank B mittels Kopfschraube 12 befestigten Stützwinkel 13, auf dessen waagrechtem Schenkel mittels Kopfschraube 14 eine Stützzunge 15 befestigt ist, an deren äusserem Ende die Hülse 1 aufliegt. Ferner ist auf der Stützzunge mittels Kopf schraube 16 ein Anschlag 17 befestigt,
wel cher die Hülse 1 in horizontaler Richtung gegen die Brustbank B abstützt. Zwecks Höhenverstellung hat der Stützwinkel 13 ebenfalls einen Längsschlitz 13s, für die Kopfschraube 12, und ebenso hat die StÜtz- zunge 15 einen Längsschlitz 15s für die Kopfs hraube 14, so -dass die Innenstützen in bezug auf Höhe und Abstand der Spann hülse genau entsprechend den Aussenstützen eingestellt werden können.
Die Gebrauchs weise der beschriebenen Spannvorrichtung ist wie folgt: Nachdem die Spannvorrichtung am Web stuhl richtig angebracht ist, werden zwecks Einlegens des Stoffes die beiden Muttern 8 so weit gelockert, dass die Spannhülse 1 mit ihrem Längsschlitz 1s nach oben ge dreht werden kann.
Dann wird einer der Stifte 4 herausgenommen und der zugehörige Zapfen 3 seitwärts herausb zogsn; hierauf legt man die :
Stoffbahn von oben durch den Schlitz 1s hindurch in die Spannhülse ein und schiebt von der offenen Seite her den Spannstab 2 ein, derart, dass er von der Stoffbahn umschlungen wird, worauf man den Regulateur dreht, um die .Stoffbahn leicht zu spannen.
Hierauf schiebt man den Zapfen 3 wieder ein, setzt den Stift 4 ein, dreht die Spannhülse 1 in die bestimmte, entsprechend markierte Lage, in welcher der Schlitz 1s seitlich liegt, und zieht dann die beiden Muttern 8 an,
wodurch die Spann hülse in ihrer Lage arretiert wird. Die Spannvorrichtung befindet sich nun in ge brauchsfähiger Einstallung. Beim Fortbe wegen der Stoffbahn A dreht sich der Spannstab 2 mit und bewirkt infolge Ein klemmens -der Stoffbahn zwischen sich und der Spannhülse das ständige und gleich mässige Spannen der Stoffbahn.
Es können infolgedessen die feinsten Gewebe bis zu den schwersten Wollstoffen gleichförmig gespannt werden. Infolge dieser vorteilhaf ten Ausspannung des Stoffes durch die Spannvorrichtung wird nur noch ein Brach teil an Zettelgericht benötigt. Auch ist die Konstruktion äusserst einfach, leicht zu mon tieren und leicht zu bedienen und besitzt. keinerlei der Abnützung im Betrieb unter worfenen Teile.
Anstatt wie dargestellt rohrförmig könnte bei Verwendung von Leichtmetall der Spannstab 2 auch voll sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stoffspannvorrichtung an Webstühlen, dadurch gekennzeichnet, dass in einer an der Brustbank drehbar angebrachten, einen durchgehenden Längsschlitz aufweisenden rohrförmigen Hülse ein zylindrischer .Spann stab von grösserem Durchmessere, als die Schlitzbreite ruht, welcher von der durch den Längsschlitz ein- und austretenden Stoffbahn umschlungen ist,so dass bei seiner mit der Stoffbewegung erfolgenden Drehung um seine Längsachse bewirkten Einklem mung des Stoffes zwischen der Hülse und dem Spannstab die Spannung des Stoffes bewirkt wird.UNTERANSPRüCHE 1. Spannvorrichtung nach Pa.tentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, da.ss die beiden Hülsenränder längs, des Schlitzes abgerundet sind und die Hülse längs dem einlaufseitigen Schlitzrand aussen eine ebene Fläche aufweist.2. Spfannvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Spannstabes beträchtlich kleiner als der Innendurchmesser der Rohr hülse, aber grösser als die Schlitzbreite ist.3. Spannvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Ende der Spannhülse ein Drehzapfen eingesetzt ist, welcher durch einen heraus ziehbaren Querstift mit der Spannhülse drehfest verbunden ist und im Auge einer AussenMütze, ruht, mit welchem er mittels einer auf einen äussern Ansatz a.ufgeeel)raub- ten :Mutter und Unterla-bscheibe unverdreh- bar verbunden werden kann.-1. Spannvorrichtung; na.eli I'alentan- sprueh und Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die beiden Aussenstützen höheneinstellbar an der Brustbank, befestigt und so ausgel)ildet sind, dass der Abstand der Spannhülse von der Brustbank in hori zontaler Richtung verändert werden kann.Spannvorrichtung nach Patentan- spruch und Unteransprücben 3 und 4, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Aussenstüzen, auf die Länge der Spannhülse verteilt, an der Brustbank höheneinstellbar befestigt>, -Innenstützen angeordnet sind, auf welchen die Spannhülse aufliegt und durch einen Anschlag in horizontaler Richtung abgestützt ist, wobei auch die Innenstützen so ausgebildet sind,dass sie in horizontaler Richtung der Einstellung der Aussenstützen entsprechend eingestellt werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH252997T | 1945-07-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH252997A true CH252997A (de) | 1948-02-15 |
Family
ID=4469749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH252997D CH252997A (de) | 1945-07-21 | 1945-07-21 | Stoffspannvorrichtung an Webstühlen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH252997A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3362436A (en) * | 1964-10-09 | 1968-01-09 | Oerlikon Buhrle Holding A G | Method and apparatus for the production of a fabric free of warp-wise running irregularities at a wave weaving loom |
| US3446250A (en) * | 1966-05-27 | 1969-05-27 | Sulzer Ag | Temple for looms |
| US3800835A (en) * | 1972-09-01 | 1974-04-02 | Zbrojovka Vsetin Np | Apparatus for stretching a fabric |
| US3943979A (en) * | 1974-01-25 | 1976-03-16 | Saurer A.G. | Automatic temple for weaving looms |
| DE10211149A1 (de) * | 2002-03-14 | 2003-10-02 | Dornier Gmbh Lindauer | Breithalteeinrichtung |
-
1945
- 1945-07-21 CH CH252997D patent/CH252997A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3362436A (en) * | 1964-10-09 | 1968-01-09 | Oerlikon Buhrle Holding A G | Method and apparatus for the production of a fabric free of warp-wise running irregularities at a wave weaving loom |
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| DE10211149A1 (de) * | 2002-03-14 | 2003-10-02 | Dornier Gmbh Lindauer | Breithalteeinrichtung |
| US6915822B2 (en) | 2002-03-14 | 2005-07-12 | Lindauer Dornier Gesellschaft Mbh | Fabric spreader with a lightweight hollow metal spreader rod for a loom |
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