CH277722A - Zehnerschaltvorrichtung. - Google Patents

Zehnerschaltvorrichtung.

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CH277722A
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Aktienge Rechenmaschinenfabrik
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Contina Ag
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      Zehnerschaltvorrichtung.       Die     Erfindun-    betrifft eine     Zehnerschalt-          vorricht.ung    an     \Kleinrechenmaschinen    mit  einem Maschinenkörper und einem Antriebs  oman sowie Schalt- und     Zä.hl"verksgliedern.     Der     llasehinenkörper    kann z. B.     zentral    in  der Rechenmaschine angeordnet     sein,        ttnd    die  sehalt- und     Z'ählwerksglieder    können z.

   B. in       cineni    kreis     uin    ein im     liasehinenkörper    zen  tral     angeordnetes    Antriebsorgan angebracht  sein.  



  Um die Fertigung solcher     Kleinreehen-          niasehinen        möglichst    wirtschaftlich und billig  zu gestalten, ist, es bei dem naturgemäss     eng-          beinessenen    l1     aschinenraum    von grösster Wich  tigkeit, die     Zehnersehaltvorriehtung    einfach       auszubilden    und so anzuordnen, dass min  destens Teile derselben ohne     Schwierigkeit    in  die Maschine eingebaut und ebenso leicht aus  dieser wieder herausgenommen werden kön  nen.

   Zn dein Zweck weist die erfindungs  gemässe     Zehnerschaltvorrichtung        Zehnersehalt-          glieder    auf, die sich nicht im Innern des     11Ia-          schinenkörpers    befinden, sondern     :in.    diesem  von der     Aussenflä.ehe    her derart eingesetzt sind,  dass sie     unbehindert    von andern bewegten  Maschinenteilen vom     Maschinenkörper    ent  fernt     hzw.    wieder eingesetzt werden können.  



  Vorzugsweise     können    die     genannten          Zehnerselialtzlieder    aus flachen, gerade ge  führten Winkelschiebern     bestehen,\    welche an  jeder     Zahlenstelle    die Wirkungsverbindung       zwischen        cinein        Zehnersehaltdaumen    und    einem     Zehnersehalträdehen    einerseits sowie  zwischen dem letzteren und der     R.üelr-stellvor-          riehtun-    anderseits unmittelbar herstellen.  



       Zwecl.:inä.ssi--erweise    können die Winkel  sehieber in Führungsschienen     U-förmigen     Querschnitts lose eingelegt und mit diesen in  Aussparungen des Maschinenkörpers einge  setzt sein, wobei die Schieber vorteilhaft  durch die     Führungsschienen    und die eine  Wandung der Aussparungen an je zwei re  lativ weit voneinander entfernten Endstellen  eine präzise     Gleitführung    erhalten, welche  ein klagloses Funktionieren der     Zehnerschalt-          vorrichtung    gewährleistet.

   Ausserdem können  diese Teile der     Zehnersehaltv        orrichtung    bloss       ineinandergesteekt    sein, so dass mit der Aus  nahme einer einzigen Befestigungsschraube  für die Führungsschiene keinerlei weitere zu  sätzliche Verbindungsmittel gebraucht wer  den müssen.  



  Eine weitere Ausbildung der Vorrichtung  kann darin bestehen, dass die     Zehnerschalt-          zähne,    ferner die     Rückstellorgane    der Zehner  sehaltglieder und die auf die     Sperrädchei2     der     Zehnerschalträdehen    einwirkenden Sperr  organe des Resultatzählwerkes und     Um-          cirehungszählwerkes        gemeinsam    an einem       Umdrehungskörper    vorgesehen sind.

   Bei die  sem in der Folge mit     Zehnersehaltglocke    be  zeichneten Funktionsteil sowie auch bei der       Staffehvalze    können die eigentlichen     Sehalt-          und    Triebelemente naturgemäss klein bemes-      sen werden. Damit nun diese Sehalt- und  Triebelemente     möglielist    robust und dabei die  ranze     Zehnerschaltgloeke    sowie die Staffel  walze     fabrika.toriseh    leicht und wirtschaftlich  herzustellen sind, können sie vorzugsweise  aus je einem     Kernstück    bestehen, auf wel  ehen die Schalt- und Triebelemente in Form  von Ringen oder Ringsegmenten     aufgereiht     sind.

   Hierbei ist es zweckmässig, die Sehalt  und     Triebelemente    aus einem     stark    wider  standsfähigen Material herzustellen,     wogegen     bei dem     Kernstiiek    mehr auf leichtes     CTewzeht     Wert gelegt     -wird.     



  In der Zeichnung ist. der Gegenstand der  Erfindung     beispielsweise    veranschaulicht, und  zwar zeigt       Fig.    1 ein Bruchstück einer Kleinrechen  niasehine mit einer     Zahlenstelle    .der Zehner  schaltv     orrichtung    in einem vergrösserten Ver  tikalschnitt,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1, wobei der Schnitt. durch den  obern     W        inkelsehieber    entlang der Linie       III-III    der     Fig.    3 gelegt. ist.  



       Fig.    3     zeigt.    eine teilweise Vorderansicht  zu     Fig.    1.,       Fig.    4 die     Zehnerschaltglocke    mit einem  Teil der Staffelwalze in Ansicht,       Fig.    5 einen Querschnitt durch die       Zehnerschaltglocke    mit der     Staffelwalzen-          v        erzahnung    für das Resultatzählwerk und den       Zelinerschalt-    und Sperrädchen     zweier    Stellen,

         Fig.    6 eine weitere Ausführungsform der       Zehnersehaltglocke    und Staffelwalze im Ver  tikalschnitt,       Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie       VII-VII    in     Fig.    6 und       Fig.    8 bis<B>11</B> Funktionselemente der       Zehnerschaltglocke.     



       Fig.    12 bis 14 zeigen eine Variante in  einem teilweisen Schnitt     (Fig.    12) und     ir,     zwei Ansichten     (Fig.    13, 14).  



  Der wesentliche Bestandteil der     Zehner-          sehaltvorriehtung        für    das Resultatzählwerk  und Umdrehungszählwerk ist. pro     Zahlenstelle     ein flacher     Winkelschieber    1 bzw.     1n        (Fig.    1       und    6), welcher die     Wirkungsverbindun    --    zwischen dem an der Ziffernrolle 2 angeord  neten     Zehnerschaltdaumen    3 und den auf der  Welle 4 bzw. 4' axial verschiebbar aufge  setzten     Zehnerschafträdehen    5 bzw.

   5' der  nächsthöheren     Zahlenstelle    unmittelbar her  stellt und dieses ausserdem mit der Rückstell  vorrichtung 6 bzw. 6' (31 bzw. 31') verbin  det. Die     Ziffernrollen    2 sind auf die radial  nach aussen vom     Zählwerkskörper    7.5 ab  stehenden     Aelisen    2'     aufgesteckt.    Um den  Winkelschieber 1     bnv.        1a.    mit dem     Zehner-          schalträ.dchen    5     bzw.        -.        :

  3'    der nächsthöheren       Zahlenstelle        zu    verbinden, greift er mit seinem  untern,     horizontalen    Sehenkel 1' Wie. 2) in  die von dem     Zehnersehalträ    gehen 5 bzw. 5'  und dein mit diesen ein Stück     bildenden          Sperrä.dehen    7 bzw. 7' begrenzte Einhalsung       hoehkailtig    von der Seite ein. Der Winkel  schieber 1 bzw.     la,    ist zweckmässig aus  dünnem Stahlblech hergestellt, im Quer  schnitt     reelitecki;,        und    in eine Führungs  schiene 8 lose eingelegt.

   Er wird zur     mög-          lichsten        Herabsetzung    der Flächenreibung  bloss an den beiden Enden 8' der Führungs  schiene 8 geführt, die an diesen Stellen einen  U-förmigen     Querschnitt    aufweist. Er ist mit.  der Führungsschiene 8 in zwei untereinander  befindliche Aussparungen 9 des starren Ma  schinenkörpers 10 von dessen Aussenseite her  passend eingesetzt und kann unbehindert von  andern bewegten Maschinenteilen eingesetzt  und entfernt. werden.

   Dabei bilden die Wan  dungen 9' der Aussparungen 9 des     Maschi-          nenkörpers    die vierte Begrenzung des     U-för-          migen        Querschnittes    der Führungsschiene. In  diesen verhältnismässig weit auseinander  liegenden kurzen Führungskanälen erhält der  Winkelschieber 1 eine präzise Führung. Der       Winkelschieber    1. wird durch eine dünne,       U-förmig    gebogene Drahtfeder 11 in     Normal-          und    Schaltstellung gehalten.

   Die Feder 11 ist  mit ihrem Steg 11' in, einer     Quernut.    12 der       Führtingssehiene    8 passend eingesetzt und  wird überdies noch     dureli    die anliegende Be  grenzungswand 9" der     Aussparung    9 gehalten       (Fig.    2 und<B>3).</B> Die Drahtfeder 11 greift     mit     ihren abgebogenen Enden in Rasten 13     des          Winkelschiebers    1 ein.

        Die in der Aussparung 9 eingesetzte     Füh-          Pungsschiene    8 wird durch den Kopf einer  in den     3Iaschinenkörper    eingeschraubten  Schraube 14     gegen    den Maschinenkörper 10  gedrückt und dabei durch einen seitlichen       Fortsatz    8" gegen die Wand des -Maschinen  körpers 10 abgestützt. Der     Zehnerschalt-          daumen    3 der Zahlenrolle 2 wirkt auf das  aus dem     obern    Ende der     Führungsschiene     ganz kurz herausragende Ende des Winkel  schiebers 1 ein.

   Durch die bis nahe an das  Ende des Winkelschiebers reichende Führung  wird wirksam verhindert, dass der Winkel  schieber 1 durch den teilweisen seitlichen  Druck, welchen der     Zehnerschaltdaumen    3  beim Aufschlagen auf ihn ausübt, seitlich ab  federn kann. Die     Aussparungen    9 verlaufen,  wie     Fig.    2 zeigt, parallel zu der ihnen zuge  ordneten     Achse    2' der Ziffernrolle 2, so dass  der     Zehnersehaltdaumen    3 parallel zu der  Längskante der obern Stirnseite des Winkel  schiebers 1 gerichtet ist und daher auf ihn  mit voller Fläche auftrifft.  



  Die     Zehnersehaltvorriehtung    11ä     sst    sich       iiberaus    leicht montieren, da. die Hauptteile,  das heisst die Winkelschieber 1, die Führungs  schienen 8 sowie die Feder 11, in die Aus  sparungen 9 ,des     Maschinenkörpers    lose ein  <B>></B>     setzbar        und        mittels        Schrauben        14        fixierbar     sind.

   Die Ziffernrollen 2 sind mit den mit  ihnen aus einem     Stück    bestehenden     Übertra-          gungsrädehen    20 auf :den radial nach aussen  vom     Zählwerkskörper    15 abstehenden Achsen  2' von der Seite aufgeschoben. Ausserdem  weisen auch die Schalt- und Antriebsteile für  die     Zehnerschaltung,    das ist die     Zehnerschalt-          glocke    16 und die Staffelwalze 17. eine be  sondere Ausbildung auf,     wodurch    die     Erzeu-          grung        dieser    Teile äusserst wirtschaftlich ge  staltet  erden kann.  



  Wie aus     Fig.    6 ersichtlich. sitzt. die       Zehnerschaltgloeke    16 lose drehbar auf der  zentral gelagerten Antriebswelle 1.8 und ist  einerseits durch einen zentralen hülsenförmi  gen Ansatz 10' des Maschinenkörpers 10 und  anderseits durch einen Sprengring 37 gegen  axiales Verschieben     gesichert.    Der Sprengring  37 sitzt in seiner Eindrehung 38 einer langen    Nabe 25 .der     Zehnerschaltglocke    16 und ist  teilweise gegen .den Maschinenkörper abge  stützt.

   Die     Zehnerschaltglocke    1.6 ist mit der       ,durch    einen     Querstift    18' auf der Welle 18  festsitzenden Staffelwalze durch einen Mit  nehmerstift 17' auf Drehung gekuppelt, der  in eine halbrunde     Bohrung    32' bzw. einen       Schlitz    32" der     Zehnerschaltglocke    eingreift.  



  Im Kreise um die     Staffelwalze    sind die  Schalt- und     Zählwerksglieder    gelagert. Mit  19 bzw. 19' sind die Einstellrädchen bezeich  net, welche auf den Wellen 4 bzw. 4' axial  verstellbar sitzen und in üblicher Weise  durch     Einstellgriffe    (nicht dargestellt) ein  gestellt werden. Die Einstellrädchen 19' des  Umdrehungszählwerkes sind zu einem nicht  näher erläuterten Zweck gemeinsam verstell  bar. Sämtliche Einstellrädchen 19, 19' über  tragen die ihnen von der Staffelwalze 17     er-          teilte    Bewegung über Kronenrädchen 21 auf  die     LTbertragungszahnrädehen    20     mid    Ziffern  rollen 2.

   Die     Zehnerschaltgloeke    16 nach       Fig.    4     besteht    aus einem zylindrischen Hohl  körper,     dessen    äussere Mantelfläche je einen       Zehnersehaltzahn    22 für das     Resultatzähl-          werk    und 22' für das Umdrehungszählwerk,  ferner die Sperrscheiben 23 bzw. 23' für die  malteserkreuzförmigen     Sperrädchen    7 bzw. 7'  und die aus Schrägflächen bestehenden Rück  stellvorrichtungen 6 bzw. 6' für die     Zehner-          scha@ltschieber    1 bzw.

   la und die mit diesen       gekuppelten        Zehnerschalträdchen    5 bzw. 5'  trägt. Falls die     Zehnerschaltgloeke    16 aus       Spritzguss        hergestellt    wird, werden zweck  mässig die     Zehnerschaltzähne    22     bzw.    22' und  die schrägen Rückstellflächen 6 bzw. 6' als  Teile für sich     miteingegossen.    Der Sperr  kranz 23' für die Sperrädchen 7'     sowie    der       Zehnersehaltzahn    22' und die Rückstellfläche  6' für das Umdrehungszählwerk sind an der  Glocke 16 über den gleichen Teilen für das  Resultatzählwerk angeordnet.

   Die gemeinsame  Anordnung .der Schalt-, Sperr- und Rück  stellorgane für die     Zehnerschaltorgane    beider  Zählwerke an der     Zehnerschaltglocke    16 ver  einfacht den     Rechenmaschinenmechanismus.     Ausserdem wirkt. das Innere der Glocke 16  auch. raumsparend, indem in ihr die verhält-           nismässig    lange Feder 37 eingebaut ist, welche  die Staffelwalze 17 in     Additions-    und     Sub-          traktionsstellung    festhält.  



  In     Fig.    5 ist zu sehen,     welehe    Stellung die       Sperrädchen    7     zri    dem Sperrkranz 23 und die       Staffelwalzenverzahnrrng        17a    für das Resul  tatzählwerk zu den Einstellrädchen 19 bzw.

         Zehnerschalträ.dchen    5, welche sich in dieser       Figur    mit den ersteren     decken,    bei in     Nor.,        malstellung,    befindlicher Rechenmaschine ein  nehmen; ausserdem ist auch die Stellung der  Rückstellfläche 6 für den     Winkelschieber    1       bzw.        Zehnerscha.lträdchen    5 und Sperr  rädchen 7 zu ersehen.

      Von besonderem Vorteil,     insbesondere    in       bezug    auf einfache Herstellung, ist die in den       Fig.    6-11 dargestellte     Ausführungsform    der       Zehnerschaltglocke    16 sowie der Staffelwalze  17. Bei dieser Ausführung besteht die       Zeinrei@selialt;-loel:e    und die Staffelwalze aus  je einem Kernstück 16' bzw. 17b. Das zylin  drische Kernstück 16' der     Zehnerschaltglocke     trägt oben einen Flansch 24, der in die Nabe  25 übergeht.

   Auf dem     untern    T eil des Kern  stückes 16' sind sechs Ringe     aufgeschoben.     Von diesen weisen .die Ringe 26 bzw. 26' den       Zehnersehaltzahn    27 bzw. 27' sowie schräge  Rückstellflächen 31 bzw. 31' für die Zehner  schaltschieber 1 bzw. la .des Resultat- und  Umdrehungszählwerkes auf.

   Der Ring 28 so  wie der     Flansch    24 des Kernstückes 16 sind  zu den bekannten     Sperrteilen        (Fig.    10) für  die mit den     Zehnerschalträdchen    5 bzw. 5'       (Fig.    1, 6) verbundener,     llalteserkreuzräd-          ehen    7     bmv.    7'     ausgebildet.    Die Ringe 29 sind  Distanzringe.

   Damit sich die     Funktionsringe     26, 26' und 28 an .der Glocke 16 nicht ver  drehen können, sind sie mit ;je einer nach  innen     springenden    Nase 30 versehen, mit der  sie in einen Schlitz 32 des     Teiis    16' passend  eingreifen.

   Die     Rüelistellfläclien    31 bzw. 31'  der     Zehnerschaltringe    26 bzw. 26' bestehen  aus einer nach oben     herausgebogenen    Ab  dachung, an welche die     Zehnerschaltschieber     1 bzw. la     mit    dem abgesetzten Ende 1" ihres       Schenkels    l' heranreichen.     (Fig.    1, 2, 6) und  nach erfolgter     Zehnerübertragung    aus der    Funktionsstellung nach oben in die Normal  stellung     zurilekbewegt    werden.  



  Die Staffelwalze     ist.    ähnlich wie die       Zehnersclia.ltglocke    ausgebildet. Das Kern  stück 17b besteht     ans    einem scheibenförmi  gen Teil, der     naeli    unten in eine Nabe über  geht. die zwei     Hohlzvlindersegniente    35, 35'  aufweist, von denen das obere kürzer als  das untere ist.

   Auf das längere     Hohlzvlinder-          segment    35 sind die     Zalinse-mente    33 für das       Resultatzählwerk    und auf das kürzere obere  Segment. 35' drei Zahnsegmente 33', 33" für  das     Umdrehungszählwerk        aufgeschoben.    Die       Zahnsegmente    33" sind     einzähnig    und zählen  die Anzahl der     Umdrehungen,    während das       neunzähnige    Zahnsegment 33' bei auf Sub  traktion eingestellter     lIasebine    abziehend  wirkt.  



  Die Zahnsegmente der Staffelwalze sind  z. B. mit     halzenförmigen    Enden 34 versehen,  mit. welchen sie die     Lä.nässeiten    der     Segmente     35     bzw.    35' umfassen und an diesen fest  gehalten sind. Die einerseits     -e-en    den Kern  16' bzw. 17b abgestützten     Zahnsegmente    der  Staffelwalze und Ringe der     Zehnersehalt-          glocke    sind z. B.     dureli        Uinbördeln    der Kern  ränder 36     gegen    Abfallen     gesichei,t.     



  Eine wesentliche     Gewichtsverminderung     der     Rechenmaschine    wird     dadui-eli    erzielt,  dass das Kernstück der     Zehnerselicllglocke     und der     Staffelwalze    sowie die Distanzringe  aus     einem    Werkstoff von     spezifiseli        ,,.eringem          Gewielit        hergestellt    werden,     wo-egen    die  Funktionsringe aus Stahl gefertigt werden,  damit die Verzahnungen     mölielist    wider  standsfähig und von langer Lebensdauer  sind.  



  Die     Wirkungsweise    der     Zelinersehaltvor-          riehtung    ist die bekannte.     Gelangt    vor Ein  tritt     der        Zehnerschaltung    der     Zehnersehalt-          danmen    3     der    betreffenden Ziffernrolle 2 in  den Bereich des ihm     ziageoi-dneten        Winkel-          sehiebers    1,

   so wird dieser mit dem     Zehner-          sclialträdchen    5 in den     ZVirkrnigsliereieh    des       Zehnersehaltzalines        \?2        gebraelit.    Hierbei ge  langt Glas Sperrädchen 7 in die Ebene eines       verlängerten    Teils<B>231)</B> der     Aussparung        23a     des Sperrkranzes 23.     Diese        Verlängerung    be-      Findet sich über dem     Zehnerschaltzahn    22  (Fug.     -1),    so dass bei Wirksamwerden dessel  ben das Sperrädchen 7 noch frei ist.

   Gegen  Ende der     Staffelwalzenumdrehung    bewegt  der     Zehnerschaltza.bn    das     Zehnersehalträd-          chen    um eine Zahnteilung, und diese     Bewe-          gung    wird vermittels der     Zählwerksglieder     21, 20 der Ziffernrolle 2 der     nächsthöheren     Stelle übermittelt, so     dal')    diese um eine Ziffer       weitergeschaltet    wird.

   Augenblicklich nach  dieser Schaltung wird .das betreffende     Zehner-          schalträdehen    5 gesperrt, indem der Sperr  teil 23 der     Zehnerschaltglocke    16 mit seinem  grösseren Radius in das Sperrädchen 7 ein  greift. Zu Beginn einer weiteren Staffel  walzenumdrehung werden die in Schaltstel  lung befindlichen     Zehnersehalträdchen    5, be  vor die     Staffelwalzenverzahnung    auf die Ein  stellrädchen 19 einwirken kann, durch auf die       Winkelschieber    1 einwirkende     Schrägflächen     6     bzw.    31 in die Normalstellung zurück  gestellt.  



  Der gleiche     Vorgang    spielt sich bei Ein  tritt einer     Zehnerschaltung    im Umdrehungs  zählwerk ab.  



  Die     Zehnersehaltaggregate    des Um  drehungszählwerkes sind, wie     Fig.    6 zeigt,  gegenüber den     Zehnersehaltaggregaten    des  Zählwerkes in der Höhe zu dem Zweck ver  setzt, damit beide     Zehnersehaltvorrichtungen     unabhängig voneinander wirken können. Die       Zehnersehaltvorriehtung    kann ohne weiteres  auch an Maschinen linearer     Bauart    verwendet  werden, nur ist in diesem Fall für jede       Zahlen-stelle    eine Staffelwalze nötig.  



  Bei der Zehnerschaltung gemäss     Fig.    1 ist  der Hub des     Winkelschiebers    1 wesentlich  durch die Wirkung der Feder 11     begrenzt.          1)a        min    die Federn 11. trotz     gleielier    Form  und Stärke aus bekannten Gründen nicht  immer von gleicher Wirkung sind, kann es  vorkommen, dar bei den einzelnen Winkel  schiebern 1 sieh kleine Hubdifferenzen zeigen,  die für das     absolut    sichere Wirken der  Zehnerschaltung von nachteiligem Einfloss  sein können.

   Uni nun einen     zuverlässlieh    ge  nauen Hub der Winkelschieber 1 zu erhalten,  ohne dabei die Rechenmaschine durch zusätz-    liehe Teile     zui    komplizieren, ist die in     Fig.    12  bis 11 veranschaulichte Ausführung der       Zehnerschaltvorriehtung    vorgesehen. Die Win  kelschieber 1 bzw.     1a    beider Zählwerke sind  an ihrem mittleren Teil verbreitert, so dass  sie oben und unten Abstufungsflächen     1b     aufweisen. Ferner sind die im Querschnitt.

         U-förmigen    Enden 8' der     Führungsschienen     8, in welchen sieh die Winkelschieber 1  führen, verlängert, so dass die einander gegen  überstehenden innern     Endflächen    8b ein  wenig von den Aussparungen 9 des Maschi  nenkörpers 1.0 nach innen vorstehen. In der  Normalstellung der     Zehnersehaltvorrichtung     ist die untere Abstufungsfläche 1b von der       Endfläelie    Sb der     14        ührungssehiene    8 in einem  Abstand entfernt, welcher genau dem Schalt  hub des     Winkelsehiebers    entspricht.

   Bei Ein  tritt einer     Zehnerschaltung        bewegt.    sieh der       Winkelschieber    so weit, bis die Fläche     1b     gegen die Fläche 8b antrifft. Durch diese     An-          sehlä.ge        1b,    8b ist der Hub des Winkelschie  bers ganz genau bestimmt. Beim     Riiekstellen     des Winkelschiebers durch die     Riiekstellflä-          ehen    6 der     ZehnersehaJtgloeke    16 wird dessen  Hub durch die obern Anschläge<I>1b, Sb</I> be  grenzt.

   Die Federn 11 haben bei dieser Aus  führung die     Aufgabe,    die     Winkelschieber    in  den beiden Normalstellungen     festzuhalten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zehnerschaltvorrichtung an Kleinrechen maschinen mit einem Maschinenkörper und eineng Antriebsorgan sowie Schalt- und Zähl werksgliedern, cladureh gekennzeichnet, dass sie Zehnerschaltglieder aufweist die sieh nicht im Innern des Maschinenkörpers befin den, sondern an diesem von der Aussenfläche her derart eingesetzt sind, class sie unbehin dert von andern bewegten Maschinenteilen vom Maschinenkörper entfernt bzw. wieder eingesetzt werden können.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Zehnersehaltvorriehtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Zehnersehaltglieder von der als Rotationsfläche ausgebildeten Aussenfläche des Maschinenkörpers (10) her eingesetzt sind.
    ?. Zehnerschaltvorrichturi4,- nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Zehnerschaltglieder aus flachen, gerade geführten Winkelsehiebern (1, la) be stehen, welche an jeder Zahlenstelle die Wir kungsverbindung zwischen einem Zehner schaltdaumen (3), der an einer Ziffernrolle (2) angeordnet ist, und einem zugeordneten Zehnerschalträdchen (5) einerseits sowie zwi schen -dem letzteren und einer Rückstellvor richtung anderseits unmittelbar herstellen.
    3. Zehnerschadtvorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelschieber (1, la) in Führungsschienen (8) längsbeweglich geführt sind und mit diesen in gegen die Aussenfläche des Maschi- nenkörpers (10) offene Aussparungen (9) eingesetzt sind. 4.
    Zehnerschaltvorrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelschieber (1, la) in die im Querschnitt U-förn-igen Führungsschienen (8) eingelegt sind und durch die Wandung (9') der Aus sparungen (9) des Maschinenkörpers (10) eine geschlossene Führung erhalten.
    5. Zehnerschaltvorriehtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten der Winkelschieber (1, la) in Normal- und Schaltstellung U-förmig gebo gene Drahtfedern (11) dienen, die mit ihrem Steg (11') in eine Quernut (12) der Füh- rungsschienen (8) eingesetzt und durch die Wandung (9") der Aissparungen (9) des Maschinenkörpers (10) gegen lHerausgleiten gesichert sind.
    6. Zehnerschaltvorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Aussparungen (9) eingesetzten und gegen. den Maschinenkörper (10) abgestützten Füh- r-Lingsschienen (8) durch je eine Druck schraube (14) in Stellung gehalten sind.
    7. Zehnersehaltvorriclitung nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (9) ini Masellinenkörper (10) parallel zu den ihnen zugeordneten Zahlen- rollenaehsen (2') des Zählwerkes verlaufen, so da.ss die Zehnerschaltdatunen (3) parallel zu .der Aufschlagfläelie der Winkelschieber (1, 1a)
    gerichtet sind und daher lilit voller Fläche auf diese aufschlagen. B. Zehnerscha.ltvorriclltung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeiclniet, class die Zahlenrollen ('') auf die radial nach aussen vom Zählwerkskörper (15) abstehenden Achsen (2') aufgesteckt sind.
    9. Zehnerschaltvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zehnersehaltzähne (22 bzw. 22'), Rüelistell- organe (6 bzw. 6') und auf die Sperrglieder (7 bzw. 7') der Zehnerschalträdchen (5 bzw. 5') einwirkende Sperrorgane (23 bzw. 23') gemeinsam an einem glockenförmigen Um drehungskörper (16) vorgesehen sind.
    10. Zehnerschadtvorriclitung nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Umdrehungskörper (16) zur Aufnahme min destens eines Organs (37) hohl ausgebildet ist. 11.
    Zehnerschadtvorrichtung nach Unter- anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellorgane (6, 6' bz < v. 31, 31') derart angeordnet sind, dass sie bei Beginn einer Staffelwalzenuindrehung, bevor die Staffel- wa.lzenverzahnung auf die Einstellrädchen (19 bzw.
    19') einwirkt, die Rüekstellung der Zehnerscha.ltorgane (1, 5 bzw. la, 5') bewirken. 12. Zehnerschaltvorrichtung nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehnerschaltglocke sowie die Staffelwalze aus je einem Kernstück (16' bzw. 17') und auf diesem aufgesetzten Funktionselementen (22, 22', 6, 6', 23, 23' bzw. 33) bestehen.
    13. Zehnerschaltvorriehtung nach Unter anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionselemente der Zelinerschal.tgloc!ce als Ringe ausgebildet und auf dein Kernstück an eina.ndergereilit befestigt sind.
    14. Zehnersehaltvorrichtung nach Unter anspruch 13, dadurch gekenimeiehnet, dass das Kernstiick der Staffelwalze (17) aus einer Seheibe mit einem nach unten und einem nach oben gericlit.eten Ilohlzylinder- segnient (35, 35') besteht, auf welch letztere Ringsegmente aufgeschoben sind, die mit Festhalteteilen und Zahnreihen (33, 33 ', 33") versehen sind.
    15. Zehnersehaltvorrichtung nach Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Zahnsegmente (33, 33', 33 ") mit haken förmigen Enden (34) die Längsseiten der Hohlzvlindersegmente der Staffelwalze um fassen. 16. Zehnerschaltvorrichtung nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur beider seitigen Hubbegrenzung des Winkelschiebers (1) dieser sowie seine Fährungsschiene (8) derart gestaltet sind, dass der Winkehschie- ber an beiden Hubenden gegen die Führungs schiene stösst.
    17. Zehnerschaltvorrichtung nach 'Unter anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, da.ss an dem Winkelschieber (1) an einem verbreiter ten mittleren Teil Anschlagflächen (1b) ge schaffen sind, während an Sehenkeln der im Querschnitt U-förmigen Enden (8') der Füh rungsschienen (8) Gegenanschläge gebildet sind.
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