CH278073A - Einspannvorrichtung mit einem Schraubstock und mit gegen denselben auswechselbaren Einspannorganen. - Google Patents

Einspannvorrichtung mit einem Schraubstock und mit gegen denselben auswechselbaren Einspannorganen.

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CH278073A
CH278073A CH278073DA CH278073A CH 278073 A CH278073 A CH 278073A CH 278073D A CH278073D A CH 278073DA CH 278073 A CH278073 A CH 278073A
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CH
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clamping
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Hofer Emil
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Hofer Emil
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Description


      Einspannvorrichtung    mit einem     Scbraubstock    und mit gegen denselben  auswechselbaren     Einapannorganen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Einspannvorrichtung    mit einem Schraub  stock und mit gegen denselben auswechsel  baren     Einspannorganen,    dadurch gekennzeich  net, dass sie einen Unterbau mit einem Ku  gelgelenk besitzt, dessen konkaver     Gelenkteil     aus zwei Teilen besteht, die vermittels eines  Hebels durch eine einzige Handbewegung an  die Kugel gepresst, bzw.

   von derselben gelöst  werden können, und dass der eine Teil des  konkaven Gelenkteils, auf dem auswechselbar  der Schraubstock sowie die     Einspannorgane          hefestigbar    sind, um etwa. 70  gekippt und       ringsherum    gedreht werden     kann,    so dass ein  einmal eingespanntes Werkstück ohne mehr  mals ein- und ausgespannt zu werden, all  seitig bearbeitet werden kann, ferner da  durch gekennzeichnet, dass der Schraubstock  an der Unterseite mit, einer Rille versehen  ist, ferner dass die genannten     Einspannorgane     auf einem     zplindrischen    Aufsatz des einen  Teils des konkaven Gelenkteils ringsherum  verschiebbar und an beliebigen Punkten fest  stellbar sind,

   so dass mehrere Werkstücke  gleichzeitig und in beliebigem Winkel zuein  ander zum Zwecke des     Zusammenlötens    und       -schweissens    festgehalten werden können, und  dass die genannten     Einspannorgane    grob- und  schnelleinstellbare Teile aufweisen.

      Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar  zeigen         Fig.l    den Unterbau mit dem dreh- und  kippbaren Aufsatz und     aufgesetzten    Ein  spannorganen in Ansicht,       Fig.    2 dasselbe in der Draufsicht und mit  weiteren     Einsparmorganen;          Fig.    3     zeigt        ein        Einspannorgan    mit Zube  hör in Unteransicht, Ansicht und im Schnitt;       Fig.4    zeigt einen Dorn eines     Einspann-          organes,    der ein schnelles Ein- und Ausspan  nen ermöglicht, in drei Ansichten;

         Fig.    5     zeigt    ein weiteres     Einspannorgan    in  der Draufsicht, von der Seite und in der  Ansicht.  



  Die gezeichnete     Einspannvorrichtung    be  sitzt einen -Unterbau mit einer Metallplatte 1,  die vermittels der Schrauben 2 auf Tisch oder  Werkbank aufgeschraubt werden kann; 3 ist  ein Metallstock, der bei grossen Schraub  stöcken zweckmässig bis auf den Werkstatt  boden reicht und der an einem Ende eine  Stahlkugel 4 trägt. Der Unterbau besitzt auch  ein Kugelgelenk mit einem zweiteiligen kon  kaven Gelenkteil, der auf der Kugel 4 fest  gespannt werden kann. Kugel 4 und Gelenk  teil 5 bilden zusammen ein Universalgelenk.

    Vermittels des Hebels 6 und der Schraube 16  kann das Kugelgelenk durch eine einzige  Handbewegung arretiert bzw. gelöst werden,  so dass der     Schraubstock        bzv.    die andern       Einspannorgane,    die auf den Unterbau statt  des     Schraubstoekes    aufgesetzt werden können,  mitsamt dem eingespannten Werkstück in eine  gewünschte Lage eingestellt und festgestellt      werden können. 7 ist der Rand eines zylin  drischen Aufsatzes     5a    auf dem     Oberteil    des  konkaven Gelenkteils 5, auf den der Schraub  stock, der auf der Unterseite mit einer dem  Rand 7 entsprechenden Rille versehen ist,  oder andere     Einspannorgane    aufgesetzt wer  den können.

   Sowohl der Schraubstock wie  die Klötze 10 der     Einspannvorrichtungen    sind  mit. Feststellschrauben 9 versehen, welche in  die Nut 8     (Fig.l)    greifen. Die Klötze 10  weisen je eine dem Rand     "i        entsprechende     Nut 17 auf und können von oben her auf den  Rand gesetzt werden. Die Klötze 10, in     Fig.    2  sind es deren vier, können auf dem Rand 7  ringsum verschoben und vermittels der Fest  stellschrauben 9 an gewünschter Stelle arre  tiert werden.  



  Jeder Klotz 10     (Fig.l,    2, 4 und 5) weist.  ein konzentrisch zur Aufsatzmitte weisendes,  vorzugsweise vierkantiges Loch auf. Dieses  Loch 18 ist rechteckig, durch welches ein im  Querschnitt quadratischer Dorn 12 eingescho  ben werden kann. Die Dorne 12 sind auf je  zwei einander gegenüberliegenden Flächen auf  deren ganzen Länge mit Querrillen 19 und       19a    versehen, und korrespondierend mit den  Rillen befinden sich in den Löchern 18 der  Klötze 10 und 13 (Feg. ? und 5) an beiden  Enden des Loches 18 je eine Schwelle 20, die  in die Rillen 19, und eine Klinke 21     (Fig.1),     die in die Rillen 19a. eingreifen und somit. den  Dorn 12 in einer     bestimmten    Lage festhalten  können.

   Längs     durch    die Dorne 12 geht  eine     Gewindebohrung    22 zur Aufnahmeader  Schraube     22a,    die an einem Ende mit einer  Kugel 24 und am andern Ende mit einem  Kopf 25 versehen ist. Auf der Kugel 24  sitzt je ein allseitig beweglicher Schule 23,  der sich dem einzuspannenden     Werkstück    an  passt. Die Klötze 10 besitzen je ein vertikales  Loch     11a,    das vorzugsweise achtkantig ist, in  welches ein Zapfen 11. gleichen Querschnittes  passt. 14 sind     Aussparungen    im konkaven       Kugelgelenkteil    5, welche gestatten, dass der  Oberteil des Unterbaues gekippt werden       kann.     



  Wenn ein     Werkstück    komplizierter     Forni     einbespannt werden soll,      erden    die Klötze    10 auf den Rand 7 des Aufsatzes     5a        gesetzt.     Die Dorne 12 werden vom Zentrum des Zy  linders her durch die Löcher 18 der Klötze 10  geschoben, da wohl der Kopf 25, nicht aber  der Schuh 23 durch das Loch 18 geht. Der  Dorn 12 ist beispielsweise quadratisch, das  Loch 1.8 dagegen rechteckig, damit der Dorn,   < in die obere Wandung des Loches 18 geho  ben, mit. seinen Rillen 19 über die als Schwelle       dienenden    Bolzen 20 von kreisrundem oder  eckigem Querschnitt ,leiten kann.

   Die Dorne  12 bilden grob- und schnelleinstellbare Teile  der     Einspannorgane,    und die Schraube     22a     dient zum Einspannen. Wenn der Schuh 23  das     Werkstück    berührt, wird der Dorn 12  fallen gelassen, so dass die schwellenartigen  Bolzen 20 in ,je eine der Rillen 19 eingreifen  und die Klinke 21 an den Klötzen 10 und 13  in eine der Rillen     19a    eingreift. So sitzt der  Dorn 12 fest. Nun     kann    das     Werkstüek    ver  mittels der Schrauben 22a     fest    eingespannt  werden, und das     Werkstüek    sitzt fest, bis es       allseitig        bearbeitet.    ist.  



  Wenn ein kompliziertes       erkstüek    auf der  einen Seite über der Höhe des Randes 7, aber  auf der     #,@e--enüberlie-endeii    Seite weiter oben  und     asvininetriseli    dazu festgehalten werden  soll, setzt man in das vertikale Loch 11a einen  weiteren Klotz 13 auf. Die Klötze 13 können  ihrerseits mit einem     vertikalen    Loch 11a ver  sehen sein, so     (-lass        beliebe;        viele    Klötze nach  oben eingesetzt werden können und der An  fasspunkt der     #,'eliulie   <B>'</B>3     ani    Werkstück mehr  fach     variiert.         erden    kann.

   Die Dorne 12 er  möglichen,     dal;')    die     Schrauben   <I>22c,</I>     finit    einem  einzigen Griff aus dem Loch 18 entfernt wer  den können, während     das    Zurückschrauben  zum Einsetzen eines Klotzes 13 viel Zeit     bean-          spritelien    würde.  



  Wie in     Fig.        '?        ersichtlich,        können    die  Klötze 13 so in die Klötze 10 gesetzt werden.  dass je zwei Schuhe     '?3    auf der einen Seite       des        Aufsatzes    5a     zttni    Festhalten eines Werk  stückes     einander         < ;

  egenüberstehen    und zwei  Schuhe auf der     ent,e@gengesetzten    Seite des       Aufsatzes    zum Festhalten eines     zweiten        Werk-          stückes.    Nach Bedarf     und        (Trösse    des Auf  satzes     können    drei     oder    vier     Klotzpaare    auf      den Zylinder gesetzt. werden, so dass drei oder  vier     Werkstüeke,    die zusammengelötet oder  -geschweisst. werden sollen, in der gewünschten  Lage zueinander festgehalten werden können.  



  Die     Einspannorgane,    die an Stelle des       Schraubstoekes    auf den Unterbau aufgesetzt  werden können, ermöglichen es, die kompli  ziertesten Werkstücke einzuspannen, welche  zufolge der Eigenart des Unterbaues allseitig       herumgedreht    und gekippt werden können..  Ferner können mit diesen     Einspannorganen     zwei und     mehr'    verschiedene Werkstücke, die       aufeinanderpassen    sollen, gleichzeitig einge  spannt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einspannvorriehtung mit einem Schraub stock und mit gegen denselben auswechsel baren Einspannorganen, dadurch gekenrrzeieh- net, dass sie einen Unterbau mit eurem Kugel gelenk besitzt, dessen konkaver Gelenkteil aus zwei Teilen besteht, die vermittels eines Hebels durch eine einzige Handbewegung an die Kugel gepresst, bzw. von derselben gelöst werden können, und dass der eine Teil des konkaven Gelenkteils,
    auf dem auswechselbar der Scliralibstock sowie die Einspannorgane befestigbar sind, uni etwa 70 gekippt. und ringsherum gedreht werden kann, so dass ein einreal eingespanntes Werkstück, ohne mehr mals ein- und ausgespannt zu werden, all seitig bearbeitet werden kann, ferner dadurch gekennzeichnet, (lass der Schraubstock an der Unterseite mit einer Rille versehen ist, ferner dass die genannten Einspannorgane auf einem zylindrisehen Aufsatz des einen Teils des kon kaven Gelenkteils ringsherum versehiehbar und an beliebigen Punkten feststellbar sind,
    so dass mehrere Werkstücke gleichzeitig und in beliebigem Winkel zueinander zum Zwecke des Zusammenlötens und -sehweissens festge halten werden können, lind dass die genann ten Einspannorgane grob- und sehnelleinstell- bare Teile aufweisen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einspannvorriehtung nach Patentan- sl>ruclr, dadurch gekennzeichnet, dass ein _INle- tallstock an einem Ende eine Gelenkkugel für das Kugelgelenk trägt, und dass die Teile des konkaven Gelenkteils durch ein Gelenk mit einander verbunden sind, ferner, dass die Ein- spannorga.ne auf dem Rand des Aufsatzes verschiebbar sind und der andere Teil des konkaven Gelenkteils mit Aussparungen ver sehen ist, die es ermöglichen, dass der Unter bau allseitig gekippt werden kann.
    2. Einspannvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rille des Schraubstockes auf den Rand des Auf satzes passt und der Schraubstock vermittels Arretierorganen festgestellt werden kann. 3. Einspannvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die auswechselbaren Ein spannorgane aus Klötzen bestehen, die mit Nuten versehen sind,
    uni mit diesen auf den Rand des Aufsatzes aufgesetzt und rings- herum auf diesem verschoben werden zu kön nen und vermittels AlTetierorganen arretier- bar sind, so dass komplizierte Werkstücke von verschiedenen Seiten her zum Zwecke des Ein spannens festgehalten werden können.
    4. Einspannvorriehtung nach Patentan- sprueli und Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet, (lass die Klötze ein vertikales Loch besitzen, in welches je ein weiterer Klotz vermittels eines Zapfens auf gesetzt werden kann, und dass die letztgenann ten Klötze ihrerseits ein gleiches vertikales Loch aufweisen, in welches wiederum ein Klotz aufgesetzt werden kann. 5. Einspannvorriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, da durch gekennzeichnet, da.ss die Löcher in den Klötzen einen Querschnitt mit. mehr als sechs Ecken besitzen und die Zapfen einen entspre chenden gleichen Querschnitt besitzen.
    6. Einspannvorriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klötze nebst dem vertikalen auch ein horizontales Loch aufweisen, das rechteckig ist, in welches ein. im Querschnitt quadratischer Dorn geschoben werden kann, der auf zwei gegenüberliegen den Flächen mit Querrillen versehen ist.
    7. Einspannvorrichtung nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des rechteckigen Loches der Klötze eine Schwelle so angebracht ist, dass sie in Rillen des quadratischen Dornes passen, damit der Dorn in einer gewünschten Lage festgehalten wird, dass ferner am einen Ende des recht eckigen Loches eine Klinke vorhanden ist, die in die der Schwellenseite gegenüberliegenden Rillen des quadratischen Dornes passt, wo durch eine doppelseitige Fixierung des Dornes erreicht wird.
    B. Einspannvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwellen im rechteckigen Loch der Klötze runden Quer schnitt haben. 9. Einspannvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 7, ladurch gekennzeichnet, dass die Schwellen im rechteckigen Loch der Klötze einen eckigen Querschnitt haben. 10. Einspannvorriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der quadratische Dorn eine Längsbohrung mit.
    Gewinde auf weist, durch welche eine Schraube geführt ist, die am einen Ende zu einer Kugel aus gebildet ist und einen beweglichen Schuh trägt, der sich dem einzuspannenden Werk stück entsprechend einstellen kann, und dass die Schraube auf der andern Seite mit einem Schraubenkopf versehen ist. 11. Einspannvorriehtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hebel zur Feststellung des Kugelgelenkes abnehmbar ist und mittels einer Schraube auf die Teile des konkaven Gelenkteils wirkt.
CH278073D 1950-11-06 1950-11-06 Einspannvorrichtung mit einem Schraubstock und mit gegen denselben auswechselbaren Einspannorganen. CH278073A (de)

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