CH278104A - Arbeitsmittelerhitzer für Wärmekraftanlagen mit Zwischenerhitzung des Arbeitsmittels. - Google Patents

Arbeitsmittelerhitzer für Wärmekraftanlagen mit Zwischenerhitzung des Arbeitsmittels.

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CH278104A
CH278104A CH278104DA CH278104A CH 278104 A CH278104 A CH 278104A CH 278104D A CH278104D A CH 278104DA CH 278104 A CH278104 A CH 278104A
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CH
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Studien Aktiengesel Technische
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Tech Studien Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C1/00—Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid
    • F02C1/04—Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid the working fluid being heated indirectly
    • F02C1/10—Closed cycles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Arbeitsmittelerhitzer    für     Wärmekraftanlagen    mit Zwischenerhitzung des Arbeitsmittels.    Die Erfindung betrifft einen     Arbeitsinit-          telerhitzer    für Wärmekraftanlagen mit Zwi  schenerhitzung des Arbeitsmittels, der ein  hauptsächlich durch Strahlung beheiztes     Heiz-          system    und ein hauptsächlich durch Berüh  rung beheiztes     Heizsystem    aufweist und in  dessen Feuerraum mindestens ein Teil der       Raueligase    rückgeführt wird.  



   erden keine     besonderen    Massnahmen ge  troffen, so kann es leicht vorkommen, dass  in einem     Arbeitsmittelerhitzer    der erwähnten       Art    bei Teillasten der Wärmekraftanlage das  Strahlungswärme aufnehmende     Heizsystem     prozentual bedeutend mehr erhitzt wird als  das     Berührungswärme    aufnehmende, zum Bei  spiel für die Zwischenerhitzung des Arbeits  mittels dienende Heizsystem. Die Folge davon  ist, dass die Endtemperaturen der aus den  zwei Heizsystemen austretenden Arbeitsmittel  ströme verschieden hoch sind.

   Dies ist uner  wünscht, da, einerseits der     Wirkungsgrad    der  Kraftmaschinen der Anlage von der Tempera  tur des denselben zuströmenden Arbeitsmit  tels abhängig ist, und     anderseits    über der  Auslegungstemperatur der     Anlageteile    lie  gende Temperaturen des Arbeitsmittels wegen  erhöhter Materialbeanspruchung die Betriebs  sicherheit der Anlage gefährden können.  



  Um diese Nachteile     zu    beheben, weist ein       Arbeitsmittelerhitzer    der eingangs erwähnten  Art gemäss der Erfindung selbsttätig wir  kende Einstellmittel auf, welche die Menge  der in den Feuerraum des     Erhitzers    rückge  führten Rauchgase so beeinflussen, dass sieh    die Endtemperaturen der     Arbeitsmittelströme     am     Austritt    aus den zwei Heizsystemen bei  allen Belastungen der Anlage je praktisch       gleichbleiben.     



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist. eine  beispielsweise     Ausführungsform    des     Erfin-          dungsgegenstandes    in vereinfachter Darstel  lungsleise v     eransehaulicht.     



  In der Figur bezeichnet. 1 den Luft  erhitzer einer     Wärmekraftanlage,    in welcher  Luft, die als Arbeitsmittel dient, einen Kreis  lauf beschreibt. Dieser Lufterhitzer 1 weist  ein hauptsächlich durch     Berührung    beheiztes       Heizsystem    ? und ein hauptsächlich durch  Strahlung beheiztes Heizsystem 3 auf. Die im  Heizsystem     \?    erhitzte Luft strömt in einer  Leitung 4 einer Hochdruckturbine 5 zu, in  welcher sie sich unter Arbeitsleistung ent  spannt. Die so entspannte Luft     gelangt    dann  durch eine Leitung 6 in das Heizsystem 3, in  welchem sie eine Zwischenerhitzung erfährt.

    Durch Leitungen<B>71,</B> 72 und 73 strömt die  zwischenerhitzte Luft in eine Niederdruck  turbine 8, wo sie sieh unter Arbeitsleistung  weiter entspannt. Die Turbinen 5 und 8 trei  ben einen Verdichter 9 und einen als Genera  tor 10 ausgebildeten     Nutzleistungsempfänger     an. Aus. der     Niederdruekturbine    8 gelangt die  entspannte Luft durch eine Leitung 11 in  einen     Wärmeaustauscher    12 und aus diesem  durch eine Leitung 13 über einen     Vorkühler     14 in den Verdichter 9, wo sie wieder auf hö  heren Druck gebracht wird. Die so verdichtete  Luft strömt in einer Leitung 15 nach dem           Wärmeaustauscher    12 und aus diesem durch  eine Leitung 16 zurück in das     Heizsystem    '.

    Damit hat die Luft ihren Kreislauf durch  laufen.  



  Der gezeigte Lufterhitzer 1 ist für das  Verbrennen von Kohlenstaub     ausgebildet.    Im       Erhitzer-Brennrauln    17 angeordneten Bren  nern 20 wird Kohlenstaub durch eine     Leitung     18 zugeführt; in diese Leitung ist ein als  Ventil 19 ausgebildetes Einstellmittel einge  baut. Die Verbrennungsluft strömt den     Koh-          lenstaubbrennern    20 durch eine     Leitung    21  zu. 23 bezeichnet einen Austrittsstutzen für  die     Rauehgase,    von denen ein Teil durch eine       Leitung    22 in den Brennraum 17     rüekgeführt     wird.

   In die Leitung 22 sind ein Ventilator       '-14    und ein als Drosselklappe 25 ausgebildetes  Einstellmittel eingebaut. 26 bezeichnet. eine  an ihren beiden Enden     all    die Leitung 22 an  geschlossene Nebenleitung, in die ein als     Dros-          selklappe    27 ausgebildetes Einstellmittel ein  gebaut ist.  



  Das Ventil 19 wird durch nicht gezeigte  Mittel in Abhängigkeit von der in der Lei  tung 73 herrschenden Temperatur eingestellt,  also indirekt von der Temperatur des im     Heiz-          svstein    3 zwischenerhitzten     Arbeitsmittelstro-          mes,    indem jene Mittel in     Wirkungsverbin-          dung    mit einem in diese     Leitung,    73     ein-          gebauten    Thermostat 28 stehen.

   Die     Drossel-          klappe    25 steht. ihrerseits in     Wirkungsverbin-          dung    mit einer     Druekdose    29, auf die der in  der Leitung 4 herrschende Druck     einwirkt.     Da die Leistung der beschriebenen     Wärme-          kraftanla-e    in     bekannter    Weise durch     Heben     oder     Senken    des Druckpegels im Kreislauf  geregelt wird, so ist somit der auf die Druck  dose 29 einwirkende     Druck    eine Funktion der  Belastung der Anlage.

   Die Drosselklappe<B>'27</B>  wird in nicht gezeigter Weise von Mitteln  eingestellt, welche in Wirkungsverbindung  mit einem. Thermostat 30 stehen. Dieser ist  ebenfalls in die erwähnte Leitung     .1        eingebaut     und steht daher seinerseits unter dem     Einfluss     der Temperatur des vom.     Heizsystem    2 kom  menden     Arbeitsmittelstromes.     



  Bei dem beschriebenen     Arbeit.smittelerhit-          zer    wird somit die Menge der aus dem Aus-         trittsstutzen        '_':;    in den Feuerraum 17 rück  geführten     Rauehgase    mittels der Druckdose  29 in     Abhängigkeit    von der Belastung der       @V        ärnlekraftanla1,

  -e    und ferner auch in Abhän  gigkeit     voll    der Temperatur des aus dem  hauptsächlich durch Berührung beheizten       IIeizsvstem        'herkommenden    Arbeitsmittel  stromes     becinflusst.    Die dem Brennraum 17  zuströmende     Kohlenstaubmen;e    wird ihrer  seits in Abhängigkeit     voll    der Temperatur  des ans dem     hauptsächlich    durch Strahlung       beheizten        Heizsvsteln    3 austretenden     Arbeits-          rliittelstrolnes    beeinflusst.

   Erfährt die     Anlage     zum Beispiel eine     Entlastung,    so nimmt. das  hauptsächlich durch Strahlung beheizte Heiz  system 3 trotz reduzierter Brennstoffzufuhr       verhältnismässig-    mehr     Wärlne    auf als das  Heizsystem 2. Ferner sinkt der Druck in der       Drttelzclose    29.     5o    dass die Drosselklappe     25,     geöffnet     wird.    Dadurch gelangen verhältnis  mässig- kalte     Rauchgase    in den Brennraum 17  und setzen daher die     Temperatur    in     diesem     Raume herab.

   Da im     Brennraum    17 die       Wärme    hauptsächlich durch Strahlung über  tragen wird,     ergibt    sich eine bedeutende Ab  nahme der an das     Heizsystem    3 übertragenen       Wärmelnen-e.    Anderseits bedingt aber die  umgewälzte grössere     Ranehgasmenge    im     Heiz-          system    2 eine Zunahme der     Rauehgasgeschwin-          di-keiten    und damit eine     Verbesserung    der       Wärmeübertragung.    Diese beiden Wirkungen  haben zur Folge, dass durch die.

   sofort ein  setzenden     Regulierungen    (29, 25 bzw. 28, 19)  die     Temperatur        all    den Thermostaten 28 und  30 annähernd     unverändert    bleibt. Kleine       Abweiehungen        voll    der     Solltemperatur    am  Thermostat 30 werden mit Hilfe der Drossel  klappe 27     und    am Thermostat 28 mit Hilfe  des die Brennstoffzufuhr beherrschenden Ven  tils 19     ausre-uliert.     



  Bei eintretender     Zunahme    der Belastung  wird die     Drosselklappe    25 im umgekehrten       Sinne    betätigt, wodurch die ursprünglichen       Betriebsverhältnisse    wieder hergestellt werden.  



  Nimmt die Endtemperatur des aus dem       Heizs@#stem    3 austretenden Arbeitsmittelteils  zu, ohne dass die Belastung der Anlage eine       Änderung    erfährt, so wird die erhöhte Tem-           peratur    dadurch auf ihren Sollwert zurück  geführt,     dass    das Ventil 19 die Brennstoffzu  fuhr drosselt, bzw. bei fallender Temperatur  erhöht, wobei gleichzeitig der Thermostat 30  bei fallender     Temperatur    im Heizsystem 2 die       Urosselkla.ppe    27 öffnet, wodurch, wie sieh  aus vorstehender     Erläuterung    ergibt, der  Wärmeübergang im     Heizsystem    2     gesteigert     wird.

   Sollte dadurch bedingt die Temperatur  am Thermostat 28 fallen, so bewirkt dieser  ein Öffnen des Ventils 19 und dadurch eine       Vergrösserung    der in den Brennraum 17 ge  langenden Brennstoffmenge, so dass die Tem  peratur am Thermostat 28 auf ihren Sollwert  zurückgeführt wird.  



       Zweckmässig    kann das Einstellmittel, das  von dem von der Belastung der Anlage ab  hängigen Faktor beeinflusst wird, eine Grob  regelung hinsichtlich der rückgeführten       Kaueligasmenge    bewirken, während ein von  der Endtemperatur des einen der     Heizsysteme     beeinflusstes Einstellmittel eine     Feinregelung     der rückgeführten     Rauehgasmenge    bewirken       kann.     



  Für das Wesen der     Erfindung    spielt es  keine Rolle, in welchem der     Heizsysteme    die       Zwisebenerhitzung    des Arbeitsmittels erfolgt.  Somit kann das Arbeitsmittel auch in dem       liauptsäclilich    durch     Berührung;    beheizten       Ileizsystem    zwischenerhitzt werden; die erste       Frhitzung    des Arbeitsmittels hat in diesem  Falle dann in dem hauptsächlich durch Strah  lung beheizten Heizsystem zu erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRL: CII Arbeitsmittelerhitzer für Wärmekraftan- la-e mit Zwischenerhitzung des Arbeitsmittels, der ein hauptsächlich durch Strahlung be heiztes IIeizsy stein und ein hauptsächlich durch Berührung beheiztes Heizsystem auf weist und in dessen Feuerraum minde stens ein Teil der Rauchgase rückge führt wird, gekennzeichnet durch selbsttätig wirkende Einstellmittel (25, 27), welche die Menge der rückgeführten Rauehgase so be einflussen,
    dass sich die Endtemperaturen der Arbeitsmittelströme am Austritt aus den zwei Heizsystemen bei allen Belastungen der Anlage je praktisch gleichbleiben. UNTERANSPRÜCHE- 1. .Arbeitsmittelerhitzer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eines (25) der selbsttätig wirkenden Einstellmittel (25, 27) zum Beeinflussen der rückgeführten Rauchgasmenge -unter dem Einfluss eines von der Belastung der Anlage abhängigen Faktors steht.
    2. Arbeitsmittelerhitzer nach Patentan- sprueli und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einstellmittel (25), das von dem von der Belastung der An lage abhängigen Faktor beeinflusst wird, eine Grobregelung hinsichtlich der rückgeführten Rauchgasmenge bewirkt., während ein anderes (27) der selbsttätig wirkenden Einstellmittel in Abhängigkeit von der Endtemperatur des aus einem der Heizsysteme austretenden Ar beitsmittelstromes eine Feinregelung jener Rauehgasmenge bewirkt.
    3. Arbeitsmittelerhitzer nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass ein weiteres Ein stellmittel (19), das die dem Erhitzer (1) zu strömende Brennstoffmenge regelt, unter dem Einfluss der Endtemperatur des aus dem zweiten Heizsystem austretenden Arbeits- mittelstromes steht.
CH278104D 1949-11-15 1949-11-15 Arbeitsmittelerhitzer für Wärmekraftanlagen mit Zwischenerhitzung des Arbeitsmittels. CH278104A (de)

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