CH278280A - Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit oder zum Emulgieren. - Google Patents
Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit oder zum Emulgieren.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01F31/00—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
- B01F31/44—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with stirrers performing an oscillatory, vibratory or shaking movement
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Description
Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit oder zum Emulgieren.
Zum @ Misehen von Flüssigkeiten oder zum Emulgieren werden im Laboratorium, im Betrieb sowie im Haushalt üblieherweise Mischwerke verwendet, bei welchen ein rotierender Teil (Bührer, Emulgierscheibe) die ge- wiinschte Arbeit leistet.
Den Gegenstantl der vorliegenden Erfin- dung bildet nun eine Vorrichtung zum Mi- schen einer Flüssigkeit oder zum Emulgieren, die dadurch gekennzeichnet ist. dass ein in das zur Aufnahme des zu bearbeitenden Mediums bestimmte Gefäss hineinragendes, in Vibrationsbewegungen versetzbares Rühr- organ mindestens eine Durchla¯¯ffnung aufweist, deren Wände nicht parallel zur Vibra tionsbewegungsriehtung verlaufen.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Ge genstandesderErfindungdargestellt. Es zeigt :
Fig. I eine einfache Ausführungsform der Mischvornchtung,
Fig. 2 bis 6 verschiedene Ausführungsformen des Rührorganes,
Fig. 7 bis 11 verschiedene Ausführungsformen der Einführung des Rührorganes in hermetiseh geschlossene Gefässe.
Fig. @ zeigt eine Misch-und Emulgiervorrichtung einfachster Konstruktion. Zur Erzeugung der Vibrationsbewegungen dient ein Magnet mit einem Kern G und einer Wicklung F. Der vibrierende Kern (. ist starr mit dem Rührorgan A verbunden. Das R hrorgan A weist eine ebene Platte B auf, welche mit konischen L¯chern C versehen ist. Wenn sich das Rührorgan nach unten bewegt, strömt im Gefϯ D vorhandene, zu behandelnde Fl ssigkeit energisch durch die Locher ('nach oben, da diese nach oben enger werden.
Bewegt sich das Rührorgan nach oben, so str¯mt wohl eine kleine Menge Fl ssigkeit in der umgekehrten Richtung H, d. h. nach unten : diese Menge ist aber um ein Mehrfaches kleiner als die nach oben geflossene, was sich im Versuch durch eine starke resul- tierende Strömung nach oben äussert. Diese Strömung kann durch Vergrösserung des Vibrationsweges leicht bis zum springbrunnenförmigen Aufsehiessen der Flüssigkeit im Gefϯ D gesteigert werden. Die Miachwirkung im Gefäss D ist eine äusserst intensive. Was s die Emulgierwirkung betrifft, so wird diese nicht nur durch die erwÏhnte Fl ssigkeitsstr¯mung hervorgerufen, sondern vor allem durch die zerschmetternde Wirkung, welche die Platte B auf die Flüssigkeitsteilchen ausübt.
Flüssigkeitsteilchen werden in Rich tung der Pfeile H gegen die WÏnde des Ge fässes gesehleudert, was leicht beobachtet wer- den kami, wenn man z. B. eine durchsichtige Flüssigkeit mit ungelösten Teilchen behandelt.
Selbstverständlich kann fiir die beschrie- hene Vorrichtung als Vibrationsquelle auch ein mechanischer Antrieb (z. B. Exzenter) verwendet werden. Die RichtungsÏnderung soll immer möglichst brutal erfolgen.
Das Rührorgan kann nun verschiedene Formen aufweisen.
Nach Fig. 2 ist an Stelle der in Fig. 1 gezeigten Platte mit den versehiedenen kleinen konischen Locher ein einziger, grosser, konischer Hohlkörper vorgesehen, dessen im engeren Teil vorgesehener Boden mit Lochern versehen ist. Bei diesem Rührorgan ist die Umwälzmenge an Flüssigkeit sehr gro¯, jedoeh tritt der zerschmetternde Einflu¯ eher etwas zurück.
Bei dem Rührorgan nach Fig. 3 verengt sich der Hohlkörper in umgekehrter Richtung wie in Fig. 2 und es findet die resultierende Strömung somit von oben nach un- ten statt. Dieses Rührorgan wird dort verwendet, wo schwere Teile am Boden des Gefässes aufgewirbelt werden sollen.
Bei der AusführungsformnachFig.4 sind zwei konische R hrelemente vorgesehen, wobei der eine Konus eine resultierende Strö mung naeh oben verursacht und der andere eine solche nach unten. Es können natürlich auch mehr als zwei soleher Elemente vorgesehen sein.
Eine sehr wirksame Form ist die in Fig. 5 gezeigte Glocke, deren Wände Durchlassoff- nungen aufweisen. Die Flüssigkeit wird durch die Vibrationsbewegungen in die Glocke gepresst und entweicht mit grosser Geschwindigkeit durch die Locher.
Im allgemeinen haben solche vibrierende Rührorgane den grossen Vorteil gegenüber den rotierenden R hrorganen, dass die Fl ssigkeit nicht in Rotation gerät, sondern dass die Rührwirkung mehr nach allen Richtungen erfolgt. Wenn in speziellen FÏllen eine Rotation des Gefässinhaltes gewünscht wird, so kann dies aueh mit vibrierenden Rührorganen erreicht werden, indem die Licher oder Sehlitze, durch welche die Flüssigkeit durch die Vibrationsbewegungen gedr ckt wird, so gerichtet werden, dass im Gefäss eine tangentiale Komponente entsteht. Dadureh gerät die Flüssigkeit automatiseh in Rotation.
Ein solches Rührorgan ist in Fig. 6 abgebildet. Alle beschriebenen Bührorgane weisen eine (Fig. 2, 3) oder mehrere (Fig. 1, 4, 5 und 6) Durehlassoff nungen auf, deren Wändenichtparallel zur Vibrationsbewe gungsrichtung verlaufen.
Der grosse Vorteil eines vibrierenden Bührorganes besteht auch darin, dass nicht wie bei einem rotierenden Rührer die Achse des Rührers in Lagern laufen muss. Beim Beispiel naeh Fig. 7 steekt die Achse des Rührorganes in einem plastisch deformier baren Stoff (z. B. Gummi), der die Vibra tionsbewegungen zum Teil mitmaeht.
Soll dabei beispielsweise hei einer Laboratoriumsvorrichtung, wie in Fig. 8 dargestellt, der r Abschlu¯ des Gefϯes hermetisch sein, so braucht man für das Vibrationsrühr- organ keine Stopfbüchse und keinen Quecksilberverschlu¯. Eine Membrane M aus Gummi, Kunststoff oder f r h¯here Temperaturen aus Silikone, durci welche das Rühr- organ dicht gesteckt ist, und die auf einem verjüngten Glasrohr L befestigt ist, bewirkt einen vollständigen Abschluss des Gefässes. s.
Für technische Rührwerke kann der Abschluss ebenfalls durch eine Membrane, z. B. nach Fig. 9, stattfinden. Ganz besondere Vorteile ergeben sieh hier bei emaillierten Bestandteilen.
Beim Beispiel nach Fig. 10 ist an Stelle der Membrane (Fig. 9) ein federndes Me tallrohr vorgesehen. Das Metallrohr ist mit dem einen Ende auf eine Öffnung des Ge fässes aufgesetzt und mit dem andern Ende mit einer Platte fest verbunden, die gegen ber der Gefässoffnung mit dem Rührorgan fest verbunden ist. Diese Ausführung eignet sich besonders bei hohen Temperaturen und Dr cken.
Wie durch die vorstehenden Ausführungen gezeigt wurde, wird durch die Vibra tionsbewegungen des Rührorganes eine beträehtliehe Zirkulation der Flüssigkeit im Gefäss erreicht, wobei auf der weiteren Seite der konischen Durchlassöffnungen beträcht- liche Überdrucke auftreten. Wenn nun z. B., wie in Fig. 11 dargestellt, der wirksame Teil eines Rührorganes R ziemlich dicht von einem Gehäuse umgeben ist, wobei dieses ses GehÏuse Q einen Eintritt. I'und einen Austritt
Claims (1)
- 3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Teil des Rührorganes als glockenförmiger Körper ausgebildet ist, dessen Wände Off- nungen für den Durchtritt der Fl ssigkeit aufweisen.4. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, da¯ das R hrorgan mehrere Platten mit konischen L¯chern umfa¯t.5. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührorgan mehrere glockenf¯rmige K¯rper umfa¯t.6. Vorrichtung gemϯ Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührorgan durch eine das Gefäss absehliessende ialein- brane dicht hindurchgeführt ist.7. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Öff- nung des Gefässes ein sie abschliessendes federndes Metallrohr aufgesetzt ist, an dessen der Gefassöffnung gegenüberliegenden Seite eine mit dem Rührorgan und dem Metallrohr fest verbundene Platte vorgesehen ist.8. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss den wirksamen Teil des Rührorganes so umschliesst und mit Ein-und Austrittsstutzen so versehen ist, dass die Vorrichtung als Pumpe verwendet werden kann.T besitzt, so kann das Ganze als Zirkula- tionspumpe verwendet werden. Eine Stopfbüchse ist auch hier nicht notwendig ; diese ist wieder durch eine Membrane S ersetzt. Da aneth keine Ventile notwendig sind, stellt die Vorrichtung nach Fig. 11 eine stopfbüchsenlose, ventillose Zirkulationspumpe dar, die sich insbesondere f r korrosive Fl ssigkeiten ausserordentlich gut eignet.PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Ilischen einer Fliissigkeit oder zum Emulgieren, dadurch gekennzeichnet, dass ein in das zur Aufnahme des zu bearbeitenden Mediums bestimmte Gefäss hineinragendes, in Vibrationsbewegungen versetzbares R hrorgan mindestens eine Dureh- Jassoffnung aufweist, deren Wände nicht parallel zur Vibrationsbewegungsrichtung verlaufen.UNTERANSPR¯CHE : 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das R hrorgan so ausgebildet ist, dass es der Vibrationsbewegung in der Flüssigkeit in einer Rich- tung gr¯¯eren Widerstand bietet als in der andern.2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Teil des Rührorganes als Platte mit koni schen Lochern ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH278280T | 1948-03-12 |
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| CH278280A true CH278280A (de) | 1951-10-15 |
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ID=4481655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH278280D CH278280A (de) | 1948-03-12 | 1948-02-05 | Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit oder zum Emulgieren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH278280A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0283307A3 (en) * | 1987-03-20 | 1990-10-10 | Brian Latto | Vortex ring mixers |
-
1948
- 1948-02-05 CH CH278280D patent/CH278280A/de unknown
Cited By (1)
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