CH278324A - Auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert des Verhältnisses zwischen zwei absoluten Fluiddrücken ansprechende Einrichtung. - Google Patents

Auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert des Verhältnisses zwischen zwei absoluten Fluiddrücken ansprechende Einrichtung.

Info

Publication number
CH278324A
CH278324A CH278324DA CH278324A CH 278324 A CH278324 A CH 278324A CH 278324D A CH278324D A CH 278324DA CH 278324 A CH278324 A CH 278324A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pressure
hand
ratio
organ
load
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited Rolls-Royce
Original Assignee
Rolls Royce
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rolls Royce filed Critical Rolls Royce
Publication of CH278324A publication Critical patent/CH278324A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0246Surge control by varying geometry within the pumps, e.g. by adjusting vanes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0207Surge control by bleeding, bypassing or recycling fluids
    • F04D27/0223Control schemes therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0207Surge control by bleeding, bypassing or recycling fluids
    • F04D27/023Details or means for fluid extraction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  Auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert des     Verhältnisses     zwischen zwei absoluten     Fluiddrücken    ansprechende Einrichtung.         Erfindungsgegenstand    ist eine auf Abwei  chungen von einem vorbestimmten Wert des  Verhältnisses zwischen zwei absoluten     Fluid-          drücken    ansprechende Einrichtung.  



  Bis anhin waren solche Einrichtungen auf  dem barometrischen Prinzip aufgebaut. Be  sonders bekannt. sind     zwei    Bauarten derartiger  Einrichtungen: Quecksilber-     und        Aneroidbaro-          meter,    wobei beide eine Vakuumkammer auf  weisen. Beim Quecksilberbarometer ist diese  über der Quecksilbersäule und beim     Aneroid-          barometer    innerhalb einer Dose angeordnet.

    Beide Bauarten ergeben aber bei ihrer Ver  wendung ausserhalb des Laboratoriums ver  schiedene,     schwerwiegende        Nachteile.    Insbe  sondere sind sie nicht.     widerstandsfähig,    und  schon die geringste     Undichtigkeit    der Va  kuumkammer macht sie vollständig gebrauchs  unfähig.  



  Es ist Zweck der Erfindung, eine Einrich  tung vorzusehen, die auf Abweichungen von  einem vorbestimmten Wert des Verhältnisses  zweier absoluter     Fluiddrücke        anspricht,    ohne  dass eine Vakuumkammer notwendig wäre.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist die  Einrichtung gekennzeichnet durch ein     Ven-          turirohr    solcher Ausbildung, dass ein beim  Betrieb der Einrichtung durch das Rohr strö  mendes Gas an der engsten Stelle des     Ven-          turirohres    eine     Strömungsgeschwindigkeit    be  sitzt, die gleich der     örtlichen    Schallgeschwin  digkeit ist, ferner durch ein Organ,

   das beim    Betrieb der Einrichtung einer dem an der eng  sten Stelle des     Venturirohres    herrschenden  Druck proportionalen Belastung und einer  wenigstens dem einen der beiden     Fluiddrücke     proportionalen Belastung     unterworfen    ist, das  Ganze derart, dass die genannten Belastungen  miteinander im Gleichgewicht sind, wenn das  genannte Verhältnis den bestimmten     Wert     erreicht.  



  Mit der im folgenden benützten Bezeich  nung  Kammer, deren eine Wand beweglich  ist , ist zum Beispiel eine Kolben- und Zy  lindervorrichtung gemeint, wobei der Kolben  eine verschiebbare Wand ist, die einen Teil  einer Endwand der Zylinderkammer bildet.  Ein weiteres Beispiel ist. eine Kammer, deren  Wandung eine biegsame Membran aufweist.  Unter  Wirksame Fläche  einer verschieb  baren Wand soll im folgenden eine Fläche  verstanden sein, die einen Kolben besitzen  würde, wenn er die verschiebbare Wand der  Kammer bilden würde.  



  Bei einer Strömung durch ein     Venturi-          rohr,    das heisst., wenn die Geschwindigkeit des  Fluidums an der engsten Stelle gleich der  örtlichen Schallgeschwindigkeit. ist, steht der  Druck an der engsten     Rohrstelle    in einem       bestimmten    Verhältnis zum absoluten Einlass  druck und ist unabhängig vom weiter strom  abwärts liegenden Druck. Das genannte Ver  hältnis ist     abhängig    von der Natur des     Gases     und beträgt für zweiatomige Gase theoretisch      0,528; so wurde für Luft ein ungefährer Wert  von 0,545 gefunden, wobei die Differenz von       Reibungsverlusten    herrührt.  



  Durch     -Änderung    der Abmessungen des       Venturirohres    und insbesondere durch axiale  Verlängerung des verengten Rohrteils oder  durch Anbringen einer     Anzapfleitung    an einer  Stelle, die nicht genau der wirklichen, aero  dynamischen engsten Stelle entspricht, konnte       gefunden    werden, dass für praktische Zwecke  das Verhältnis innerhalb     eines    Bereiches zwi  schen ungefähr 0,30 und 0,625 jeden belie  bigen     Weit-    annehmen kann.  



  Es ist zu bemerken, dass, wenn Luft durch  ein     Venturirohr        stronlt,    die Belastung eines  Kolbens oder einer     Membran,    die auf einer  Seite dem     Einlassdruek    und auf der andern  Seite dem Druck an der engsten Stelle aus  gesetzt ist, annähernd gleich     0,455    ist, multi  pliziert mit der wirksamen Fläche des Kol  bens oder der Membran und mit dem abso  luten     Einlassdruck    des     Venturirohres.     



       Verschiedene    Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes sind in der beiliegen  den Zeichnung dargestellt.. Es zeigen:       Fig.    1 bis 8 Einrichtungen, die ansprechen,  wenn das Verhältnis     zweier        Fluiddrücke    von  einem bestimmten Wert abweicht, und       Fig.    9 einen Teilschnitt durch einen     Axial-          kompressor,    dessen     Anzapfventile    und ein  stellbare Führungsschaufeln am Einlass mit  tels einer Einrichtung gemäss     Fig.8    steuer  bar sind.  



  Für die in     Fig.    1 bis 8 dargestellten Bei  spiele wird angenommen, dass der absolute       Einlassdruck    des     Venturirohres    p' sei und der  absolute Druck an der engsten Stelle p". Das  kritische Druckverhältnis des Gasstromes sei       k;    damit wird:<I>p" = k. p'.</I>  



  In den Einrichtungen gemäss     Fig.1    his 8  sind die     verschiebbaren    Wände als Membranen  ausgebildet, die untereinander durch eine  Stange zu einer Einheit verbunden sind, wobei  diese     Membraneinheit    sieh in der einen Lage  befindet, wenn das Verhältnis des einen       Fluiddrnekes    zum andern     Fluiddruck    kleiner  als ein bestimmter     Weit    ist und in     einer    an-         (lern    Lage, wenn dieses Verhältnis über dem  bestimmten Wert liegt.

   Im folgenden sei     an-          genommen,        dass    der höhere     Fluiddruek    gleich  der kleinere     Fluiddruek    gleich R und der  vorbestimmte Wert
EMI0002.0041  
   sei.  



       Gemäss        Fig.l    führt eine Leitung 22 vom  Einlass 20 eines     Venturirohres    21 zu einer  Kammer, die zwischen einer, einen Zylinder  ''3     unterteilenden        -Membran    38, welch letztere  zwischen zwei Kammern angeordnet ist, und  einer zweiten     -Membran    35 liegt, welche eine       zylindrische    Verlängerung 36 des Zylinders 23  unterteilt.

   Die auf der andern Seite     der'Mem-          bran    38 liegende Kammer ist über eine Lei  tung     ?7    mit der engsten Stelle 28 des     Ven-          turirohres        ?1    verbunden. Die wirksame Fläche  der     Membran    35 ist gleich     (1-k)    mal der  wirksamen Fläche der Membran 38, was zur  Folge hat, dass die     Belastung,    die infolge des  Druckes p' auf die     Membran    35 wirkt, der Be  lastung, die auf die -Membran 38 wirkt, das  Gleichgewicht hält, wobei auf der einen Seite  der Druck<I>p'</I> und auf der andern Seite<I>p"</I>  wirksam ist.  



  Die linke Seite der zylindrischen Verlänge  rung 36 mündet gemäss     Fig.    1 in einen dritten  Zylinder 30, der eine dritte Membran 31 auf  weist. Von den zwei     Fluiddruckstellen    führen  zwei     Druckleitungen    32 und 33 zum Zylinder  30, wobei die Stelle geringeren Druckes über  die     Leitung    32 mit der auf der linken Seite  der     Membran    31 liegenden Kammer und die  Stelle höheren Druckes durch die Leitung 33  mit.

   einer Kammer verbunden ist, die als Teil  ihrer     Wandung        sowohl    die Membran 31 als  auch die     -Membran    35     aufweist..    Die drei Mem  branen sind mittels einer Stange 34 zu einer  Einheit     verbunden,    wobei diese Einheit ge  mäss der Zeichnung durch eine Last, die  gleich     Q    mal der Differenz der wirksamen  Flächen der     -Membranen    31 und 35 ist, nach  links     verschiebbar    ist und die durch eine  Last, die gleich R mal die wirksame Fläche  der     -Membran    31 ist, nach rechts verschoben  werden kann, da auf diese keine Belastung  wirkt,

   die durch die dem     Venturirohr    zuge  hörigen Drücke p' und p" bedingt ist.      Die     Abmessungen    der Membran 31 sind  derart gewählt, dass diese Membran grösser  ist als die Membran 35 und dass ihre wirksame  Fläche in mal die Differenz zwischen ihrer  wirksamen Fläche und der wirksamen Fläche  der Membran 35 ist.    Daraus ist ersichtlich, dass, wenn zwischen  den beiden     Fluiddrücken    das vorbestimmte  Verhältnis besteht, keine wirksame Last die       Membraneinheit    zu verschieben sucht, dass  aber, wenn das Verhältnis des höheren     Fluid-          druckes    zum kleineren     Fhiiddruek    kleiner ist.

    als der vorbestimmte Wert, die     Membranein-          heit    gemäss der Zeichnung nach rechts be  wegt wird und umgekehrt. Ist. das vorbe  stimmte Druckverhältnis sehr gross, so darf  die Membran 31 nur wenig grösser sein als die  Membran 35, und schon geringe Änderungen  in den     Abmessungen    der Membranen können  die Genauigkeit der Einrichtung ernstlich be  einträchtigen.  



  Ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die  ser Nachteil überwunden ist, zeigt.     Fig.    z. Bei  diesem Beispiel wirkt der kleinere der beiden       Fluiddrücke,        R,    auf die Membran 41, wäh  rend der     Einlassdruck    p' des     Venturirohres          40    sich in der     zwischen    den Membranen 41  und 42 liegenden Kammer auswirkt. Der  Druck der engsten Stelle des     Venturirohres    p"  wirkt in der zwischen den Membranen 42 und  43 liegenden Kammer, und der höhere der bei  den     Fluiddrücke,    Q, wirkt auf die andere Seite  der Membran 43.  



  Die     Abmessungen    der drei Membranen 41,  42 und 43 stehen in einem solchen Verhältnis  zueinander, dass die wirksame Fläche der  Membran 41, auf die der Druck     R    wirkt, m  mal so gross wie die wirksame Fläche der  Membran 43 ist, auf welche der Druck Q  wirkt, und dass die Differenz zwischen den  wirksamen Flächen der Membran 42 und der  Membran 43, auf welche der Druck p" des  engsten     Querselinittes    wirkt, gleich
EMI0003.0022  
   mal der  Differenz zwischen den wirksamen Flächen  der Membran 42 und der Membran 41 ist, auf  welche der     Einlassdruck    p' wirkt, ferner ist    die Membran 4? grösser als die Membran     41.,     die ihrerseits grösser als die Membran 43 ist.  



  Diese Anordnung hat zur Folge, dass die       Membraneinheit    gemäss     Fig.    2 nach links ver  schoben wird,     wenn    das Verhältnis von Q     zu     R grösser ist als der vorbestimmte Wert<I>in,</I>  und nach rechts, wenn das genannte Verhält  nis kleiner ist als dieser vorbestimmte Wert.  



       Wenn    sieh die Stelle höheren     Fluiddruckes     dazu     eignet,    auch als     Druekgasquelle    des     Ven-          turirohres    zu dienen, so kann eine Ausfüh  rung gewählt werden, wie sie in     Fig.    3     darge=     stellt. ist, die eine Variante des in     Fig.1    ge  zeigten Beispiels ist.  



  Es ist. zu bemerken,     da.ss    im Beispiel gemäss       Fig.    1 die Membran 31 den     Abmessungen    der  Membran 35 angepasst     ist    und dass auch die  Abmessungen der Membran 38 denjenigen der  Membran 35 angepasst sind, so dass die     Ab-          inessimgen    der Membran 31 zu denjenigen der  Membran 38 in ihrem Verhältnis festgelegt  sind.

   Wird die Stelle höheren     Fluiddruekes     mit dem     Venturirohr    verbunden, -so     ist.    der  Druck<I>Q</I> gleich dem     Einlassdruck   <I>p',</I> -damit  ist in der     Einrichtung    gemäss     Fig.1    auf beiden  Seiten der Membran 35 der gleiche Druck  wirksam, so dass sie weggelassen werden kann.

    Eine solche Ausführung zeigt nun     Fig.    3, bei  welcher der     Einlassdruck    p' des     Venturirohres     57 gleich dem     Fluiddruck        Q    ist, der höhere  der beiden     Fluiddrücke        wirkt    zwischen den  Membranen 51 und 55, der Druck p" der eng  sten Stelle des     Venturirohres    57 wirkt auf der  andern Seite der Membran 55, und der klei  nere     Fluiddriick        R    wirkt auf der andern Seite  der Membran 51.  



  Die wirksame Fläche der Membran 51 steht  im gleichen Verhältnis zur wirksamen Fläche  der Membran 55, wie die wirksame Fläche der  Membran 31 zur wirksamen Fläche der Mem  bran 38 des in     Fig.1    dargestellten Beispiels,  und demnach werden sich die     Membraneinhei-          ten    der beiden     Einrichtungen    gemäss     Fig.    1  und 3 gleich verhalten.  



       Fig.4    zeigt ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen Einrichtung, wie sie dann  zur Anwendung gelangen kann, wenn das vor-.      bestimmte Verhältnis in gleich
EMI0004.0001  
   das heisst  gleich dem reziproken Wert des kritischen  Druckverhältnisses ist,     iuid    wenn sich die  Stelle höheren     Fluiddruckes        ziun        Ansehluss     an das     Venturirohr    eignet.

      Bei dieser Ausführung ist. nur eine Membran  61 vorgesehen, wobei gemäss der Zeichnung auf  ihrer linken Seite der kleinere     Fluiddruek    R  und auf ihrer rechten Seite der Druck p" der  engsten Stelle des     Venturirohres        wirkt.    Da der       Einlassdruck    p' gleich dem grösseren     Fluid-          druck    Q ist, und da das vorbestimmte Verhält  nis     m    gleich
EMI0004.0014  
   das heisst gleich dem rezi  proken Wert des kritischen Druckverhältnis  ses ist, so wird der kleinere     Fluiddruek    R  gleich dem Druck p" an der engsten Stelle  des     Venturirohres,    vorausgesetzt,

   dass das Ver  hältnis von Q zur R den vorbestimmten Wert  m besitzt. Wenn das Verhältnis kleiner ist  als der     bestimmte    Wert m, so wird die Mem  bran 61 nach rechts verschoben werden und  umgekehrt.    Ein Ausführungsbeispiel, das anwendbar  ist, wenn das vorbestimmte Verhältnis     m     gleich
EMI0004.0019  
   das heisst gleich dem reziproken  Wert des     kritischen        Druckverhältnisses    ist, die  Stelle des höheren     Fluiddruckes    sich aber  nicht zum Anschluss an das     Venturirohr    eig  net, ist. in     Fig.    5 dargestellt.

   Bei dieser Aus  führung wirkt der höhere     Fluiddruck        Q    auf  die linke Seite der Hochdruckmembran 71, und  der     Einlassdruck    p' wirkt auf die rechte  Seite dieser Membran 71. Der geringere       Fluiddruck    R wirkt. auf die rechte Seite  der     Niederdruckmembran    72, und der Druck  p" der engsten Stelle des     Venturirohres    wirkt  auf die linke Seite dieser Membran 72.

   Die  Kammern, in denen die Drücke<I>p'</I> bzw.<I>p"</I>       herrschen,    sind durch eine Wand 73 ge  trennt, durch welche die Verbindungsstange  75 wenigstens annähernd     fluiddicht    geführt       ist,    das heisst eine verhältnismässig geringe       Undichtheit    ist     zulässig,    solange sie das Ver  hältnis des     Einlassdruckes        zum    Druck an der    engsten Stelle des     Venturirohres    nicht     beein-          flusst.     



  Die wirksame Fläche der Hochdruckmem  bran 71 ist gleich     1r    mal die wirksame Fläche  der N     iedei-di-ueknienibran   <B>72,</B> so dass, wenn  kleiner ist. als
EMI0004.0043  
   die     lleinbraneinheit    gemäss  
EMI0004.0045  
    der     Zeielinung    nach links bewegt wird, und  wenn grösser ist als
EMI0004.0047  
   die     11embraneinheit     
EMI0004.0049  
    nach rechts bewegt wird.  



       Fig.6    zeigt eine andere Ausführungsart  der vorliegenden Erfindung, welche dann an  wendbar ist, wenn sieh die Stelle höheren       Druekes    zum     Ansehluss    an das     Venturirohr     eignet, das heisst p' = Q ist und das vorbe  stimmte Verhältnis     in    grösser als     1/k    ist.  



  Bei diesem Beispiel wirkt der     Einlassdruck     p' = Q auf die gemäss der Zeichnung linke  Seite der     Membran    81 und der Druck p" der  engsten Stelle des     Venturirohres    auf die rechte  Seite der     Membran    82, während der geringere       Fluiddruek    R zwischen den zwei Membranen  81 und 82 wirksam ist.  



  Die wirksamen Flächen der beiden Mem  branen sind derart gewählt, dass das Verhält  nis der Fläche der grösseren Membran 82 zur  Fläche der kleineren     Membran    81 gleich  
EMI0004.0062     
    ist, so dass, wenn das Verhältnis Q zu R klei  ner ist als der vorbestimmte Wert     cri,    die     Mem-          braneinheit    nach rechts verschoben wird  und wenn
EMI0004.0066  
   grösser ist     als    m, die Membran  einheit nach links     verschoben    wird.  



       Fig.7    zeigt ein Ausführungsbeispiel, das  zur     Wirkung    kommt, wenn das Verhältnis  zwischen     zwei        Fluiddrüeken    einen von zwei  vorbestimmten Werten erreicht, wobei sich die  Stelle höheren     Fluiddruekes    zum Anschluss  an das     Venturirohr    eignet.  



  Bei dieser Ausführung stehen die wirk  samen Flächen der Membranen 91 und 95 im  selben Verhältnis zueinander wie die wirk  samen Flächen der     Membranen    51 und 55 des  in     Fig.    3 dargestellten Beispiels. Zusätzlich ist      hier aber eine     :Membran    92 vorgesehen, wobei  auf ihrer rechten Seite der geringere Druck R  wirkt und auf ihrer linken Seite entweder der  kleinere Druck R oder der höhere Druck Q,  je nach der Stellung des     Zweiweghahns    93.  



  Wenn der Hahn 93 in der mit voll ausge  zogenen Linien in     Fig.7    dargestellten Lage  ist, sind die auf der linken und auf der  rechten Seite der Membran 92 liegenden Kam  mern miteinander verbunden, so dass keine  Belastung auftritt, welche die     zusätzliche     Membran 92 zu verschieben sucht, und die  Einrichtung wirkt somit in der gleichen Weise  wie die in     Fig.    3 dargestellte Einrichtung.  Wenn sich der Hahn 93 in der in     Fig.    7 ge  strichelt eingezeichneten Lage befindet, so ist  die auf der linken Seite der     zusätzlichen    Mem  bran 92 liegende Kammer mit der Kammer,  in welcher der     Einlassdruck    Q =     g@'    herrscht,  verbunden.  



  Die wirksame Fläche der zusätzlichen       Membran    92 ist. derart gewählt, dass ihre  Fläche zur wirksamen Fläche der Membran  91 in einem Verhältnis steht, das gleich  
EMI0005.0011     
         ist,    wobei dieser     Ausdruck    von     k    unabhängig  ist.

   Dabei bedeutet k. das kritische Druckver  hältnis,     ni.    das vorbestimmte Verhältnis     zweier          Fluiddrüeke,    auf welches die Einrichtung ein  gestellt ist, wenn. sich der Hahn 93 in der  gemäss     Fig.    7 mit ausgezogenen Linien darge  stellten Lage befindet, und in' das vorbe  stimmte Verhältnis zweier     Fluiddrüeke,    auf  welches die Einrichtung eingestellt ist, wenn  sich der Hahn 93 in der gestrichelt. eingezeich  neten Lage befindet.  



  Es ist. bei einer derartigen     Einrichtung     nicht notwendig, dass der Druck am     Venturi-          rohreindass    konstant. ist;     Voraussetzung    ist nur,  dass er gross genug ist, um die     gewünschte     Wirkung an der engsten Stelle des     Venturi-          rohres    zu erreichen, das heisst, dass die Ge  schwindigkeit an der engsten Stelle gleich der  örtlichen     Schallgeschwindigkeit    ist.  



  Es ist offensichtlich, dass es möglich ist,    mehrere Einrichtungen mit einem gemein  samen.     Venturirohr    zu verbinden.  



  Ein Anwendungsbeispiel, das zur Steue  rung von     Luftanzapfventilen    dient, die     zwi-    ;  sehen dem Einlass     lind    dem     Auslass    eines       Axialkompressors    angeordnet sind, sowie zur  Einstellung des Winkels von verstellbaren     Leit-          schaufeln    am Einlass des Kompressors, soll im  nachfolgenden an Hand der     Fig.    8 und 9 nä  her beschrieben werden.  



  Bei kleinen     Rotordrehzahlen    eines     Axial-          kompressors    tritt in den     Einlassstufen    gerne  Pumpen auf und die nahe am     Auslass    gele  genen Stufen arbeiten bei negativem     Anström-,     Winkel.

   Um für kleine     Rotordrehzahlen    eine  befriedigende Charakteristik zu erhalten, ist  der in     Fig.    9 dargestellte Kompressor mit       Luftanzapfventilen    101 versehen, mittels wel  chen Luft. abgezapft werden kann, und ausser- ,  dem weist er am Einlass verstellbare     Leit-          schaufeln    102 auf, durch welche der Drall des  Fluidums am Einlass     gesteigert.    werden kann,  so dass die Schaufeln am Einlass des     Kom-          pressors    den ein Pumpen verursachenden     Be-        .,          dingungen    weniger unterworfen sind.

   Wenn  das     Kompressionsverhältnis    den Nennwert er  reicht., müssen die     Anzapfv        entile    geschlossen  werden, und die     Einlass-Leitsehaufeln    müssen  so eingestellt werden, dass sie auf das einströ  mende Fluidum nur den     Nenn-Drall    übertra  gen.  



  Um     die        Anzapfventile    101 zu schliessen  und zur selbsttätigen Einstellung der     Leit-          schaufeln    102, wenn -das Kompressionsverhält  nis des     Kompressors    einen bestimmten Wert  erreicht, ist. eine auf ein Druckverhältnis an  sprechende erfindungsgemässe Einrichtung 103  vorgesehen.  



  Aus Fing. 8 geht hervor, dass     die    Einrichtung     i     103 ein in einer     Leitung    110 angeordnetes     Ven-          turirohr    104 aufweist, wobei diese Leitung  110 vom     Kompressorauslass    118 bei 105 direkt  in die Atmosphäre führt. Das     Venturirohr     weist Leitungen 130 und 112 auf, die vom       Rohreinlass    106 bzw. seiner engsten Stelle 107  zu einer Kammer 109 bzw. 108 führen, die zu  beiden Seiten einer Membrane 111 angeordnet  sind, wobei die Leitung 112 von der engsten      Stelle 107 zur Kammer 108 führt, die zwischen  der Membran 111 und einer grösseren, zweiten  Membran 113 liegt.

   Von der Kammer     11-1     auf der andern Seite der Membran 113 führt  eine Leitung 11.5 zu einer Stelle 116     Ti-.   <B>9)</B>  im Kompressor, die zwischen dem Einlass 117  und dem     Auslass    118 liegt.  



  Die beiden Membranen sind untereinander  durch eine Stange 131 verbunden, und es ist  zu bemerken, dass, wenn die wirksame Fläche  der Membran 111 gleich      -    ist und diejenige  der Membran 113 gleich A, während der  Druck am     Kompressorauslass    118 gleich P ist.  und der     Druck    an der Zwischenstelle gleich X,  und wenn ferner der Druck P gross genug  ist, um die gewünschte Wirkung im     Venturi-          r        ohr    zu erreichen, die auf die     Membraneinheit     in der einen Richtung wirkende Last. gleich  <I>P .</I>     a   <I>+ k .

   P</I> (A -     cc)    ist, wobei k das kri  tische     Dt-Liekverhältnis    ist, und in der andern  Richtung gleich X. A.  



  Das Verhältnis
EMI0006.0014  
       ändert    sieh jedoch mit  dem     Kompressionsverhältnis    des Kompressors,  und das Verhältnis der wirksamen Flächen  der Membranen zueinander kann derart. ge  wählt sein, dass die in entgegengesetzten Rich  tungen auf die     Membraneinheit    wirkenden  Lasten im Gleichgewicht sind; zum Beispiel  derart, dass<I>P'.</I>     a+k.P        (A-a)   <I>=</I>     ,X'   <I>.A</I>  ist, wenn das Verhältnis
EMI0006.0021  
   im richtigen Ver  hältnis zum vorbestimmten Kompressionsver  hältnis steht.

   Zur Erreichung des genannten       Gleiehgewiehtes    gilt folgende     Bedingung:     
EMI0006.0024     
    wobei
EMI0006.0025  
   ist.  



  Es ist     zu        bemerken,    dass die Einrichtung  nur dann     wirksam    ist, wenn
EMI0006.0029  
       grösser    ist. als       L:,    so dass der     Ausdruck   
EMI0006.0033  
       positiv    ist.  Deshalb muss die Stelle, an welcher der Druck  X entnommen ist, so gewählt sein, dass für    den bestimmten Wert, des     Kompressionsver-          hältnisses    der Wert     1;R    grösser ist als k.

   Ist  der vorbestimmte Wert     1/R    kleiner als k, so  kann der Druck     I    vom Einlass des Kompres  sors     abgenommen    werden.  



  Um die Notwendigkeit eines genauen Ein  stellens dieser     Druckent.nahmestelle    längs der       Kompressoraelise    zu vermeiden, oder eine  genaue Festlegung der wirksamen Flächen  der     Membranen,    ist zwischen den Kammern  109 und 111 eine Leitung 131 angeordnet.

    Diese ist mit einer     Stellschraube    135 versehen,  welche es     ermöglicht,    in Verbindung mit einer       verengten        Öffnung    136 in der Leitung 115,  die zur Stelle 116 des Kompressors führt,  dass     eitle    geringe Menge Luft     aus    der Kam  mer 109 in die     Kammer        11.1    gelangen kann,  um das     Dritekv        erhältnis    in diesen zwei Kam  mern und damit das auf die Einrichtung wir  kende Druckverhältnis zu ändern.  



       Wenn    das     Konipressionsv        erhältnis    unter  halb eines bestimmten Wertes liegt, so wird  die     Membraneinheit    gemäss     Fig.    8 nach rechts  verschoben, und wenn das Kompressionsver  hältnis über diesem Wert liegt, so wird die       Membraneinheit    nach links verschoben.

   Die       l1lembraneinheit    ist derart angeordnet, zwecks       Steuerung    der     Anzapfventile    101 des     Kom-          pressors,    dass diese     geschlossen    sind, wenn das  Kompressionsverhältnis über dem bestimmten  'Wert liegt., und zwecks Steuerung der     verstelle"     baren Leitschaufeln 102, dass eine erhöhte  Drehung in Rotationsrichtung auf das ein  strömende Fluidum übertragen wird, wenn  das Kompressionsverhältnis kleiner als der  bestimmte -Wert ist.

   Die Steuerung geschieht  indirekt, das heisst sie geht über ein     Servo-          system,    dessen     Steuerorgan    die     Meinbranein-          heit    ist.  



  Dieses     Serv        osvsteni    weist eine Leitung 120  auf, die von der Leitung 110 zu Zylindern 121       führt,    in welchen die     Anzapfventile    101 als  Kolben wirken, sowie zu einem Zylinder 122,  der zur Einstellung der Schaufeln 102 einen  Kolben 123 aufweist. Die Mündung der Lei  tung 120 an der Einrichtung 103 arbeitet mit  einem     Ventilkörper        12-1    zusammen, der zur       Erreichung    der Schliesslage durch eine Feder      125 belastet ist.

   Der Ventilkörper 124     ist     zwecks seiner Betätigung mit dem Kolben 126  verbunden und wird in seine offene Lage  verschoben, wenn in den Zylindern 127, in  welchem sich der Kolben 126 befindet, kom  primierte Luft eingeführt wird.  



  Die Zuführung von komprimierter Luft  zum Zylinder 127 geschieht aus der Kammer  109 durch die Leitung 128 und wird durch  ein     Ilalbkugelventil    129 gesteuert, das am  Ende der Verbindungsstange 131 angeordnet  ist, so dass dem Zylinder 127 nur dann kom  primierte Luft zugeführt wird, wenn das  Kompressionsverhältnis über dem vorbestimm  ten Wert liegt.

   Der Kolben 126 sitzt lose im       Zylinder    127 und auf der von der Leitung 128  abgekehrten Seite des Kolbens ist der Zylinder  127 durch eine Leitung 132 mit der Atmo  sphäre verbunden, so dass, wenn das Kompres  sionsverhältnis kleiner ist als der vorbestimmte  Wert, und wenn das Halbkugelventil die Lei  tung 128 abschliesst, die komprimierte Luft,  die sich im Zylinder befindet, längs dem lose  im Zylinder sitzenden Kolben durch die Lei  tung 132 in die Atmosphäre entweichen kann.

    Wenn dies geschieht, bewegt -die Feder 125  den Ventilkörper     12-1    in seine Schliesslage,  womit die Zufuhr von komprimierter Luft       zur    Leitung 120 unterbunden ist. Über einen  Kanal 123 ist die Leitung 120 mit der Lei  tung 132 verbunden, so dass komprimierte  Luft, die in die Leitung 120 eingeführt wurde,  entweichen kann, wenn der Ventilkörper     12-1     die weitere Zufuhr von komprimierter Luft  unterbindet. Wie vorangehend erwähnt, sind  die     Aimapfventile    101 als Kolben ausgebildet,  die in den Zylindern 121 wirken, wobei jedes  Ventil mit einer     Zugfeder    140 verbunden ist,  die an ihrem andern Ende an je einer fest  stehenden Kappe     1-11    angebracht, sind.

   Wird  den Zylindern I21 keine komprimierte Luft  zugeführt, so sind die     Anzapfventile    101 an  gehoben, und es kann Luft, aus dem Kompres  sor durch die Öffnungen 142 austreten.  



  Wie ebenfalls erwähnt, sind die     Leitschau-          feln    102     dureli    den im Zylinder 122 angeord  neten Kolben 123 einstellbar. Dem Zylinder  122 wird am einen Ende durch die Leitung    <B>120</B> vom     ILompressorauslass        komprimierte    Luft  zugeführt, und diese Luftzufuhr findet nur  statt, wenn das Kompressionsverhältnis über  dem vorbestimmten Wert liegt. Das andere Zy  linderende ist über eine Leitung 145 mit einer  zwischen dem Einlass und dem     Auslass    des  Kompressors liegenden Stelle 146 verbunden,  so dass beim Betrieb des     Kompressors    das  rechtsseitige Ende des Zylinders 122 von der  Stelle 146 aus mit. Luft versorgt wird.

   Diese  Luft ist jedoch nicht so stark komprimiert  wie diejenige vom     Kompressorende,    so dass  sich der Kolben 123 am rechtsseitigen Ende  des Zylinders 122 befinden wird, wenn kom  primierte Luft durch die Leitung 120 in den  Zylinder gelangt, dagegen wird sieh der Kol  ben 123 am linksseitigen Ende des Zylinders  befinden, wenn die Luftzufuhr in der Leitung  120 unterbrochen ist und diese mit der     Atmo-          späre    in Verbindung steht. Der Kolben 123  ist mittels einer Kolbenstange 150 mit einem  Kurbelarm 151 verbunden, der auf einer  Spindel 152 der verstellbaren Leitschaufel 102  sitzt.

   Die     Leitschaufeln    sind dabei derart an  geordnet, dass sie dem in den Kompressor ein  strömenden Fluidum einen grösseren Drall  verleihen, wenn das     Kompressorverhältnis    klei  ner als der vorbestimmte Wert ist und sich  der Kolben 123 am linksseitigen Ende des  Zylinders 122 befindet, als wenn das  Kompressionsverhältnis grösser als der vor  bestimmte     Wert    ist und sieh der Kol  ben 123 am rechtsseitigen Ende des Zy  linders 122 befindet. Ein Anschlag 153  dient zur Begrenzung der     Leitschaufelverstel-          lung    in einer Stellung der Leitschaufeln, die  dem grössten auf das Fluidum zu übertragen  den Drall entspricht.

   Die am     Kompressorein-          lass    angeordneten Leitschaufeln sind alle  gleichzeitig verstellbar, zu welchem Zweck  jede     Leitschaufel    am untern Ende ihres Schaf  tes mit einem Arm 154 versehen ist. Jeder  Arm 154 trägt einen Stift 155, der mit einem  Schlitz eines mit dem Kompressor koaxialen  Ringes 156 im Eingriff ist. Wenn der Kolben  123 die ihm zugeordnete Leitschaufel ver  stellt, dreht sich der Ring 156 um die     Kom-          pressoraehse    und bewirkt dadurch eine ent-      Sprechende     Verstellung    der übrigen     Leit-          schaufeln.     



  Es wäre noch zu bemerken,     clal,')    diese Aus  führungsart nur     anwendbar    ist, falls der Aus  lassdruck des     Kompressor:-,    gross genug ist, uni  an der     engsten    Stelle des     Venturirohres    eine       Geschwindigkeit,    die gleich der örtlichen  Schallgeschwindigkeit ist, zu bewirken, wenn  das     Kompressionsverhältnis    einen     vorbestimm-          ten        Wert    erreicht.  



  Ferner kann die     Men.braneinheit    auch  direkt mit einem     Hauptventil    verbunden sein,  welches die Zufuhr von Fluidum zwecks Be  tätigung der     Anzapfvel.tile    steuern kann.  Das Hauptventil kann     auch        elektriseh        betä-          tigbar    sein, und die     Membraneinheit    ist dabei  zweckmässig mit einem geeigneten Schalter im  elektrischen Stromkreis des Hauptventils v er  bunden.  



  Die erfindungsgemässe     Einriehtung    kann  auch zur Steuerung von     Pumpenverhütun        gs-          Umleitventilen    bei Ladern von     Kolbenbrenn-          kraftmasehinen    verwendet werden,     bei    welchen  dem     Laderantrieb    ein Zweistufen     Weelisel-          getriebe        zugeordnet    ist..

   Das Kompressionsver  hältnis des Laders, in welchem Pumpen auf  tritt, wird sieh ungefähr dann ändern,     wenn     das     Übersetzungsverhältnis    wechselt; dabei  kann eine Einrichtung, wie sie in     Fig.    7 dar  gestellt ist, die     Umleitventile    steuern, wobei  der     Zweiweghahn    aus der einen in die     andere     Stellung gebracht wird, wenn das     Z'ber:set-          zungsverhältnis    des     Laclerantriebes    wechselt.  



  Im     Rahmen    der Erfindung     sind    natürlich  noch andere als die dargestellten Ausfüh  rungsarten möglich, so     können.    die Membranen  auch durch Kolben ersetzt werden. Es ist  leicht. zu ersehen, dass die     erfindungsgemässe     Einrichtung weit widerstandsfähiger ist als die  bis anhin üblichen Einrichtungen, und dass       Leckv    er     biste    an den verschiebbar en Wänden  die Genauigkeit der     Einrichtung    kaum beein  flussen.

   Die     Einrichtung    kann für die ver  schiedensten Gase verwendet werden, wobei  das     Venturirohr    für jedes einzelne Gas     ver-          schiedene    Abmessungen traben kann.

   Da aber  für verschiedene Gase das Verhältnis des  Druckes an der .engsten Rohrstelle zum Ein-         lassdruek        siele        nielit    stark ändert, so kann     auell     mit einem     eii.zi1eil        Venturirohr    bei allen  Gasen oder     llisehiingen    eine genügend grosse       Genauigkeit    für praktische     Zwecke    erreicht  werden.  



  Aus     Herstellungsgründen    ist es     zweek-          mä.ssig,    das     Venturirolir    an seiner engsten  Stelle senkrecht     zii    seiner     Ate        zii    spalten.

   Der  Hals des     Venturii-olires    kann     zvlindriseh    und  die     Anzapfleitung    an dieser Stelle ringför  mig sein.     Änderun--en    irr den     Abmessungen     des     zvlindriseliei.    Teils und der ringförmigen  Nut können so     ausa@efülirt    werden, dass im  Bereich des     kritisehen.        Druekverhältnisses    zwi  schen 0,3 und     0,6?5    jeder Wert     erreiehbar    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auf Abweichungen von einem vorbestimm ten Wert des Verhältnisses zwischen zwei ab soluten Fluiddriiekeir anspreehende Einrich tung, gekennzeiehliet durch ein Venturirohr solcher Ausbildung,, dass ein beim Betrieb der Einrichtung durch das Rohr strömendes Gas an der en;
    .sten Stelle des Venturirohres eine Strömungsgeschwindigkeit besitzt, die gleich der örtlichen Seballgescliwindigkeit ist, ferner durch ein Or-an, (las beim Betrieb der Ein richtung einer dem an der engsten Stelle des Venturirohres herrschenden Druck propor tionalen Belastung und einer wenigstens dem eineu der beiden Fluiddrücke proportionalen Belastung unterworfen ist, das Ganze derart,
    dass die genannten Belastungen miteinander im Gleichgewielit, sind, wenn das genannte Verhältnis den vorbestimmten Wert erreicht. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patent.arisprueh zum Ansprechen auf Abweichungen von einem Wert. des Verhältnisse-, zwischen dem Druck eines Fluidums und einem höheren Druck eines Gases, -eiei dieses Verhältnis gleich dem Verhältnis zwischen.
    dem Druck an der engsten Stelle des Venturirohres und dein Druck am Eimass desselben ist, dadurch gekennzeich net, dass eine verschiebbare Wand zwecks Be lastung des -enannteil Organes vorgesehen ist, welche Wand einerseits dem Druck an der engsten Stelle des Venturirohres und ander seits dem Druck des Fluidums ausgesetzt. ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Or gan beim Betrieb der Einrichtung zusätzlich einer dem Druck des andern Fluidums pro portionalen Belastung unterworfen ist. 3.
    Einrichtung nach Z ntera.nspruch 2, zum Ansprechen auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert des Verhältnisses zwischen dem Druck eines Fluidums und dem Druck eines Gases, wobei das Venturirohr der art angeordnet ist, dass beim Betrieb der Ein richtung der Druck am Einlass des Venturi- rohres gleich dem Gasdruck ist.. Einrichtung nach L nteransprueh 3,
    zum Ansprechen auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert ni. des Verhältnisses zwi- sehen dem Druck p' eines Gases und dem Druck R eines Fluidums, gekennzeichnet durch eine erste verschiebbare Wand mit einer wirk samen Fläche A zum Belasten des genannten Organes, welche Wand einerseits dem Druck p' und anderseits dem Druck p" an der eng sten Stelle des Venturirohres unterworfen ist, und eine zweite verschiebbare Wand mit einer wirksamen Fläche EMI0009.0020 wobei k das Verhältnis von p" zu p' ist,
    welche zweite Wand einerseits dem Druck p' und anderseits dem Druck R unterworfen ist und zum Be lasten des genannten Organes dient, das Ganze derart, dass die durch den Druck p' verur sachten und mittels der beiden verschiebbaren Wände auf das genannte Organ übertragenen Belastungen in zueinander entgegengesetzten Richtungen wirken. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, zum Ansprechen auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert m des Verhältnisses zwi schen dem Druck p' eines Gases und dein Druck R eines Fluidums, wobei m grösser ist als der reziproke Wert von k, dem Wert des Verhältnisses zwischen dem Druck p" an der engsten Stelle des Venturirohres und dem Druck p' am Eintritt. desselben, gekennzeich net durch eine erste verschiebbare Wand mit einer wirksamen Fläche _l,, die zum Belasten des genannten Organes einerseits dem Druck p' und anderseits dem Druck R unterworfen ist, und eine zweite verschiebbare -N%'and mit einer wirksamen Fläche;
    die einer seits dem Druck R und EMI0009.0030 anderseits dem Druck p" unterworfen ist und zum Belasten des ge nannten Organes dient, das Ganze derart, dass die durch den Druck R verursachten und mit tels der beiden verschiebbaren Wände auf das Organ übertragenen Belastungen in zueinan der entgegengesetzten Richtungen wirken. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, zum Ansprechen auf Abweichungen von einem von zwei vorbestimmten Werten m und inl des Verhältnisses zwischen dem Druck p' und dem Druck R, gekennzeichnet durch eine dritte v ersehiebbare Wand mit einer wirk samen Fläche die einerseits dem Druck Rausgesetzt EMI0009.0039 ist und anderseits wahl weise dem Druck R unterwerfbar ist, so dass die Einrichtung auf Abweichungen des Druck verhältnisses vom Wert m anspricht, oder dem Druck p',
    so dass die Einrichtung auf Abwei chungen des Druckverhältnisses vom Wert ml anspricht, und welche dritte Wand zum Be lasten des genannten Organes dient, das Ganze derart, dass die durch den Druck R verur sachten und durch die zweite und die dritte verschiebbare Wand auf das genannte Organ übertragenen Belastungen, wenn die Einrich tung auf Abweichungen vom Wert in' an spricht in zueinander entgegengesetzten Rich tungen wirken. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, zum Ansprechen auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert R des Verhältnisses zwi sehen dem Druck p' des Gases und dem Druck eines Fluidums, wobei R < 1/k. ist, wenn k das Verhältnis zwischen dem Druck p" an der engsten Stelle des Venturirohres und dem Druck p' am Einlass desselben ist, gekennzeich net durch eine erste v ersehiebbare Wand mit einer wirksamen Fläche A, die zum Belasten des genannten Organes dient und die einer seits dem Druck X und anderseits dem Druck 1i" ausgesetzt ist, und eine zweite verschieb- bare Wand mit einer wirksamen Fläche:
    EMI0010.0001 die einerseits dem Druck p" und anderseits dem Druck p' ausgesetzt ist, welche Wand zum Belasten des genannten Organes dient, das Ganze derart, dass die durch den Druel,: p" verursachten und mittels der beiden verschiebbaren Wände auf das genannte Or gan übertragenen Belastungen in Yiieinanclei- entfgegengesetzten Rielitungen wirken. B.
    Einrichtung nach Unteransprueli 2 zum Ansprechen auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert m des Verhältnisses des Druckes Q eines ersten Fluidums zum klei neren Druck R eines zweiten Fluidums, -ge kennzeichnet durch eine erste verschiebbare Wand mit einer wirksamen Fläche < l,
    die einerseits dem Druck p" an der engsten Stelle des Venturirohres und anderseits dem Druck p' am Einlass desselben ausgesetzt ist Lind zum Belasten des genannten Organes dient, eine zweite verschiebbare Wand mit einer wirk samen Fläche < I . (1-1f:
    ), wobei k das Ver hältnis von p" zu p' ist, und welche Wand einerseits dem Druck p' und anderseits dem Druck Q ausgesetzt. ist und zum Belasten des genannten Organes dient, das Ganze derart, dass die durch den Druck p' verursachten und mittels der beiden v erseliiebbaren Wände auf das genannte Organ übertragenen Belastun gen in zueinander entgegengesetzten Riehtun- gen wirken.
    und eine\ dritte verschiebbare Wand mit einer wirksamen Fläche a, wobei a>A.(1-k) und a.=m [a-(1-k.).A] ist, welche Wand einerseits dem Druck Q Lind anderseits dem Druck R ausgesetzt ist und zum Belasten des genannten Organes dient, das i' Taiize derart, dass die durch den Druck Q verursachten und mittels der zweiten und dritten versehiebbarenWand auf das genannte Organ übertragenen Belastungen in zueinan der entgegengesetzten Richtungen wirken. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, zum Ansprechen auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert m. des Verhältnisses des Druckes Q eines ersten Fluidums zum klei neren Druelz R eines zweiten Fluidums, ge- kennzeichnet durch eine erste verschiebbare Wand mit. einer wirksamen Fläche d, die einerseits dem Druck Q und anderseits dem Druck p" an der engsten Stelle des Venturi- rohres ausgesetzt ist, eine weite v ersehiebbare Wand mit.
    einer wirksamen Fläche m..4, die einerseits dem Druck R und anderseits dem Druck h am Einlass des Vent.urirohres ausge setzt ist, und eine dritte verschiebbare Wand mit einer wirksamen Fläche aa, wobei EMI0010.0059 ist, wenn k das Verhältnis von p" zu p' ist, welche dritte Wand einerseits dem Druelz p" und anderseits dem Druck p' ausgesetzt ist und zum Belasten des ge nannten Organes dient, das Ganze derart,
    dass die durch den Druck p' verursachten und mit tels der zweiten und der dritten verschiebbaren Wand auf das genannte Organ übertragenen Belastungen in zueinander entgegengesetzten Richtungen wirken, und dass die durch den Druck p" verursachten und mittels der ersten und der dritten verschiebbaren Wand auf das genannte Organ übertragenen Belastungen ebenfalls in zueinander entgegengesetzten Richtungen wirken. 10.
    Einrielitung nach Unteranspruch 2, zum Ansprechen auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert 2n des Verhältnisses des Druckes Q eines eisten Fluidums zum klei neren Druck R eines zweiten Fluidums, wobei EMI0010.0076 und<I>k</I> das Verhältnis des Druckes <I>p"</I> an der engsten Stelle des Venturirohres zum Druck p' am Einlass desselben ist, Gekenn zeichnet durch eine erste verschiebbare Wand niit einer wirksamen Fläelie -1,
    die einerseits dem Druck R und anderseits dem Druck p" ausgesetzt ist und zum Belasten des genannten Organes dient, und eine zweite verseliiebbare Wand finit einer wirksamen Fläche die einerseits dem Druck p' und anderseits dem Druck Q ausgesetzt ist und zum Belasten des genannten Oranes dient, das Ganze derart,
    dass die durch \den Druck p" verursachten und auf das genannte Organ übertragene Bela- stung der durch den Druck p' verursachten un < 1 auf das Organ übertragenen Belastung ent-enenwirkt. 11. Linrieht.ung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die v ersehiebbaren Wände Membranen sind.
    1'?. Einriehtunn- nach Patentansprueli, da- dureli gekennzeichnet, dass die versehiebbareii Wände Kolben sind. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, cla- dureh gekennzeichnet, dass die verschiebbaren Wände koaxial zueinander angeordnete Mein- branen sind, und dass das genannte Organ eine die Mittelpunkte der Membranen verbin dende Stange ist.
CH278324D 1948-03-17 1949-03-14 Auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert des Verhältnisses zwischen zwei absoluten Fluiddrücken ansprechende Einrichtung. CH278324A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB278324X 1948-03-17
GB80349X 1949-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH278324A true CH278324A (de) 1951-10-15

Family

ID=26241848

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH278324D CH278324A (de) 1948-03-17 1949-03-14 Auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert des Verhältnisses zwischen zwei absoluten Fluiddrücken ansprechende Einrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH278324A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2837269A (en) * 1954-05-03 1958-06-03 United Aircraft Corp Compressor bleed control
US2863601A (en) * 1954-05-03 1958-12-09 United Aircraft Corp Compressor air bleed control
FR2309745A1 (fr) * 1975-05-01 1976-11-26 Rolls Royce Mecanisme de commande d'aubes de stator a inclinaison variable

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2837269A (en) * 1954-05-03 1958-06-03 United Aircraft Corp Compressor bleed control
US2863601A (en) * 1954-05-03 1958-12-09 United Aircraft Corp Compressor air bleed control
FR2309745A1 (fr) * 1975-05-01 1976-11-26 Rolls Royce Mecanisme de commande d'aubes de stator a inclinaison variable

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1935532B2 (de) Kolbenverdichter, insbesondere für Kraftfahrzeug-Klimaanlagen
DE202014104286U1 (de) Steuerung eines Verdichter-Einlassventils
DE4437207C1 (de) Gasverhältnisregelvorrichtung für Narkosegeräte
DE2913534A1 (de) Einrichtung zur regelung des foerderstroms und zur begrenzung des foerderdrucks einer verstellbaren pumpe
CH278324A (de) Auf Abweichungen von einem vorbestimmten Wert des Verhältnisses zwischen zwei absoluten Fluiddrücken ansprechende Einrichtung.
EP0193142A1 (de) Motorbremsvorrichtung für Brennkraftmaschinen
DE2323632C2 (de) Vorrichtung zur Pumpverhütung in einem Verdichter
DE278689C (de)
DE4329164A1 (de) Verwendung eines hydraulischen Steuerventilblocks mit einem Sitzventil anstelle eines Kolbenventils
DE3607074C2 (de)
EP0025085B1 (de) Steuereinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE2364983A1 (de) Kolbenverdichterzylinder
DE2102681A1 (de) Ventil
DE2206452A1 (de) Saugeinheit für eine Durchflußleistung mit konstantem Volumen
DE897340C (de) Regeleinrichtung fuer die Kraftstoffeinspritzpumpe von Verbrennungskraftmaschinen mit Lader
DE3200885A1 (de) Leistungsregler fuer eine hydrostatische pumpe
DE907369C (de) Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr des Kraftstoffes zu einer Verbrennungskraftmaschine
DE3413495A1 (de) Druckverhaeltnis-schwellwertfuehler und mit diesem ausgeruestete maschine zur verarbeitung eines verfluessigbaren gases
DE9106391U1 (de) Druckregler
DE1601600C3 (de) Brennstoffzufuhreinnchtung fur Gasturbinentnebwerke
DE3001680A1 (de) Stromregeleinrichtung fuer eine pumpe
CH325968A (de) Gasturbinenanlage mit Nachverbrennungseinrichtung
DE1809157A1 (de) Vorrichtung zur Mengenregelung eines in einen Verbrennungsmotor eingespritzten Kraftstoffes
DE754168C (de) Betriebsverfahren fuer pufferlose Freiflugkolben-Motor-Verdichter
DE1502334C (de) Entlastungsventilsystem eines hydrau tischen Kissens einer Kurbelpresse