CH325968A - Gasturbinenanlage mit Nachverbrennungseinrichtung - Google Patents

Gasturbinenanlage mit Nachverbrennungseinrichtung

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CH325968A
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CH
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pressure
line
fuel
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compressor
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Omri Davies David
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Rolls Royce
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K1/00Plants characterised by the form or arrangement of the jet pipe or nozzle; Jet pipes or nozzles peculiar thereto
    • F02K1/06Varying effective area of jet pipe or nozzle
    • F02K1/15Control or regulation
    • F02K1/16Control or regulation conjointly with another control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


      Gasturbinenanlage    mit     Nachverbrennungseinrichtung       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Gastürbinenanlage    mit     Nachverbren-          nungseinrielitung,    in welcher im Abgasstrom       cler        Anlage    Brennstoff verbrannt wird, bevor  dieser Abgasstrom durch eine Schubdüse  mit. veränderlicher     Düsenauslass-Querschnitts-          fläelie    in die Atmosphäre ausgestossen wird.  



  Die     erfindun-,,s,emässe        Gasturbinenanlage     besitzt Mittel zum Einstellen eines     ge #ünseh-          ten    Wertes der     Düsenauslass-Querschnitts-          fläeliesowie    Mittel zur Bemessung der     Brenn-          stoffzufuhr    zur     Nachverbrennungseinrielitung,     entsprechend der eingestellten     Düsenauslass-          (ltiei>s(!)iiiit.tsfläehe.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Erfindungs-          "-eL,:citstarides    ist in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt; es zeigt:       Fig.        1A    schematisch einen Teil einer Gas  turbinenanlage nach der Erfindung mit einem  Teil der ihr zugeordneten Steuermittel, und       Fig.        1B    den restlichen Teil der Anlage  und der Steuermittel zur     Steuerung    des  Brennstoffstromes zur     Naehverbrennung:sein-          riehtung    der Anlage. Die beiden Figuren sind  an der gestrichelten Linie zusammengesetzt zu  denken.  



  Die gezeichnete     C7asturbinenanlage    besitzt  einen Kompressor 1, eine     Verbrennungsein-          richtung    2, welcher vom Kompressor Luft zu  geführt wird, sowie eine Turbine 3, welche  durch die Verbrennungsprodukte aus der  Verbrennungseinrichtung 2 der Anlage ange-    trieben wird. Die Abgase der Turbine 3 ge  langen in ein. konisches Abgasrohr 4 und  anschliessend in ein Strahlrohr 5, worauf sie  durch eine     Schubdüse    6 mit veränderlicher       Düsenauslass-Querschnittsfläche    in die Atmo  sphäre ausgestossen werden. Die Schubdüse  kann von irgendeiner geeigneten bekannten.  Barart sein.

   Beim gezeichneten Beispiel be  sitzt die Schubdüse zwei     teill"ugelflächenför-          rnige    Düsenelemente 7, welche um eine gemein  same     Axe    schwenkbar angeordnet sind und  mit dem     Auslassende    des Strahlrohres 5 zu  sammenwirken. Die Düsenelemente 7 sind  mittels der Lenker 8 so miteinander gekup  pelt, dass sie gleichzeitig bewegbar sind.  



  Das Strahlrohr besitzt. eine Innenwand 9,       welche    den     Abgasdurchlass    begrenzt und eine  Aussenwand 10, welche zusammen mit der  Innenwand 9 einen     Kühlluftdurchlass    bildet,  der     stromaufwärtsliegende    Einlässe 11 auf  weist. Die durch den     Kühlluftdurchlass    strö  niende Luft wird diesem     Durchlass    zweck  mässig durch     Ejektorwirkung    der im Strahl  rohr strömenden Abgase am stromabwärts  liegenden Ende des genannten Durchlasses  entnommen.

   Das     stroniaufwärtsliegende    Ende  der Innenwand 9 ist divergent; an diesen  Wandabschnitt schliesst ein zylindrischer       N%'andabsehnitt    an, der eine     Nachverbren-          nungskammer    12 bildet, in welchem zur Ver  grösserung der Austrittsgeschwindigkeit der  Abgase Brennstoff verbrannt werden kann.      Die     Nachverbrennungseinriehtung    besitzt  ausserdem     Brennstoffinjektoren    13.

   Es können  auch nicht gezeichnete Stauelemente     vorge-          >ehen    sein, welche im Sinne der Aufrechter  haltung der     Verbrennung    in der     Nachverbren-          nungskammer    12 wirken. Ausserdem kann ein       Hilfsbrennstoffinjektor    (nicht gezeichnet)  vorgesehen sein, zur Stabilisierung der Ver  brennung des mittels der Hauptbrennstoff  injektoren 13 zugeführten Brennstoffes.  



  Es sind ferner Mittel vorgesehen, mittels  welchen das Ausmass des     öffnens    der Schub  düse 6 und die Menge des der     Naehverbren-          nungseinrichtung    zugeführten Brennstoffes  einander angepasst werden können. Es ist zu  bemerken, dass die Brennstoffzufuhr zur       Nachverbrennungseinrichtung    mit     zunehmen-          der    Flughöhe des die Anlage als Triebwerk  enthaltenden Flugzeuges herabgesetzt. werden  muss, um ein Überhitzen von. Teilen der An  lage     ziu    vermeiden.

   Beim vorliegenden Bei  spiel wird die der N     achverbrennungseinrieh-          tung    zuzuführende Brennstoffmenge automa  tisch in Abhängigkeit vom     Förderdruck        cles          Kompressors    der Anlage für jeden einge  stellten Wert der Nachverbrennung verändert,       v-obei    auch das Ausmass der Öffnung der       Schubdüse    durch die gewählte Einstellung       des    Wertes der Nachverbrennung bestimmt  wird. Ausserdem wird die der     Nachverbren-          nungseinriehtung    zugeführte Brennstoffmenge  in Abhängigkeit vom statischen Druck im  Strahlrohr verändert.  



  Jeder Grad der     l\Tachverbrennung    kann  zum Beispiel einer bestimmten Temperatur     i:i     der Brennkammer 12 der     Nachv        erbrennungs-          einriehtung    entsprechen, während das Aus  mass der Öffnung der Düse 6 für jede be  stimmte Menge an     zugeführtem.        Naehver-          brennungsbrennstoff    zum. Beispiel so gewählt  sein kann, da, im     Abgasrohrabschnitt    4  stromaufwärts der Brennkammer 6 eine kon  stante Temperatur aufrechterhalten wird.

    Wenn somit der Grad der Nachverbrennung,  die Temperatur in der     Nachverbrennungs-          brennkammer    und die der     Na.chverbrennungs-          brennkammer    zugeführte Brennstoffmenge bei       konstanter        Maschinendrehzahl    zunehmen,     muss            aueli    die     wirksame        Querschnittsfläelie    der       Sehtibdüsenclurclilassöffnung    zunehmen.  



  Zum Einstellen des     gewünschten        Crrade5     der Nachverbrennung und der entsprechenden  Düsenöffnung ist ein Hebel 20 vorgesehen.  Die genannte Düsenöffnung wird dabei wie  folgt eingestellt:  Der Hebel 20 ist mittels     einer    Stange 21  mit einem Hebel 22     verbunden,    der um einen  feststehenden Drehpunkt 23     schwenkbar    ist;  das andere Ende des Hebels 22 liegt gegen  einen beweglichen Anschlag 21 einer Feder  25 an.

   Die Feder 25 belastet einen Kolben  26, der beidseitig dem     Atmosphärendrtiec     ausgesetzt ist und der auf der einen Seite  starr mit einem Ventilelement 27 verbunden  ist; auf der andern Seite ist der Kolben 26  mittels einer Stange 28 durch eine weitere  Feder 29 belastet, welche sich mit ihrem  andern Ende an einem Kolben 30 abstützt,  der in einem     Zylinder    31     eines    Servomotors  angeordnet ist.

   Der     Servomotorkolben    besitzt  Stirnseiten mit     untersehiedliehen        Wirkungs-          f        läclien,    da auf der von der Feder 29     ab-c.-          kehrten    Kolbenseite eine     dureli    den betreffen  den Zylinderteil 31 nach aussen führende  Stange 32 befestigt. ist.. Die Stange 32 ist am       Umfang    eines     Düsenelementes    7 mittels eines  Lenkers 33 befestigt.

   Der Zylinderraum 31  auf der die     Kolbenstange    32 tragenden Kol  benseite ist durch eine Leitung 35 direkt  mit einer nicht     gezeichneten        Fluidumquelle     verbunden. Der auf der andern Seite des       Servomotorkolbens    30 liegende Zylinderraum  36 ist durch     eine    eine Drossel 38 enthaltende       Leitung    37 mit der gleichen     Fluidumquelle     verbunden.

   Eine     Ablassleitung    39 führt vom       Zylinderraum    36     jveg    und mündet. in eine  Kammer 40, wobei     der        Leitungseinlass    in  diese     Kammer    durch das Ventilelement 27  gesteuert wird. An die das Ventilelement 27  enthaltende Kammer     -10    ist eine     R.ücklauf-          leitung    41 angeschlossen.  



  Wird der Hebel 20 im Sinne einer Zu  nahme der     Quersclinittsfläehe    der     Schub-          düsenöffnung    bewegt (in der Zeichnung  links), wird der Hebel 22     verschwenkt    und  die Feder 25 komprimiert, wodurch der Kol-           ben    26 etwas nach rechts bewegt wird,     so    dass       das    Ventilelement 2'7 von seinem Sitz an der       Mündung    der     Ablassleitung    39     abaehohen          Wird.        Demzufol;

  r    sinkt der Druck in der  Kammer 36 und der     Servomotorkolben    30  wird     nach    links bewegt; der Kolben bewegt  dabei die Düsenelemente 7 im Sinne des       Öffnens    der Düse, wobei gleichzeitig die       Feder    29 komprimiert wird.

   Wenn die durch  die Feder 29 bewirkte Belastung     gleielr    der       durelr    die Feder 25 bewirkten Belastung wird,       Werden    der Kolben 26 und das Ventilelement  27 in ihre     Gleichgewiebtslage        zurückgeführt:

            attch        die        auf    den Kolben 30 wirkenden     Be-          laistungrn    sind dann im Gleichgewicht     mitein-          aiider.        \Venn    der Hebel 20 nach rechts bewegt  wird,     wodurch    die Feder 25 entlastet wird,       erfol-t    der umgekehrte Vorgang und der       Servomotorkolben    30 bewegt sieh.

   nach rechts,       wodurch    die     Düsenöffnungsquersehnittsfläehe     so Weit verringert     Wird,    bis die am Kolben  30     wirkenden    Belastungen wieder im     Gleieh-          ;=cwieht    miteinander sind.  



       Somit    ist, ersichtlich, dass jeder Stellung  des     Hebels    20 innerhalb der Grenzen seines       Sehwer:kbereiches    eine bestimmte Stellung der  Düsenelemente 7 und demzufolge eine     be-          @tiiurute        Quersclrrrittsfläehe    der     Düsenauslass-          öffnung    entspricht.  



  Mittels des Hebels 20 wird auch die den       Brennstoffinjektoren    13 zuströmende Brenn  stoffmenge eingestellt. Dies erfolgt in diesem  Fall durch eine Stange 51, welche den Hebel  20 mit einem     Radialarm    52 verbindet.,     wel-          eher    die Bewegung der Nadel 53 eines Nadel  ventils 54 steuert. Diese Steuerung erfolgt  durch einen     Zahnstangenantrieb    55, der     dem-          zttfol#,e    durch den Hebel 20 entsprechend       bewegt    wird.  



  Das Nadelventil 54 bildet, eine Drossel mit       vei-änderlielrer        Quer,sehrrittsfläehe,    die in einer  Leitung 56 angeordnet ist. Die Leitung 56 ist.  mit. ihrem     stromaufwärtsliegenden    Ende an  eine     Zuführleitung    57 grossen Durchmessers  angeschlossen, die mit dem     Auslass    des     Kom-          pressors    1 verbunden ist, so dass der Druck  im     stromaufwärtsliegenden    Ende der Leitung    56 annähernd gleich dem Förderdruck des  Kompressors ist.

   Es versteht sich, dass die  Förderleitung 5 7 auch an einer zwischen ein  zelnen Stufen des Kompressors liegenden  Stelle an diesen Kompressor angeschlossen  sein könnte, vorausgesetzt, dass dort ein Druck  herrscht, der gross genug ist für den ge  wünschten Zweck; anderseits könnte die Lei  tung 57 auch an das Luftgehäuse der Ver  brennungseinrichtung der Anlage ange  schlossen sein, so dass sie im Kompressor kom  primierte Luft enthält, bevor diese durch die  Verbrennung erhitzt     wurde.     



  In der Leitung 56 ist stromabwärts des  Ventils 54 eine Drossel 58 mit unveränder  licher     Querschnittsfläche    angeordnet. Die Ver  hältnisse sind so gewählt, dass in der Drossel  beim Betrieb der Anlage mit Drehzahlen,  bei welchen Nachverbrennung verwendet  wird, Schallgeschwindigkeit auftritt. Das       stromabwärtsliegende    Ende der Leitung 56  mündet. in die Atmosphäre oder in irgend  einen Raum, in welchem ein gegenüber  dem     Kompressorförderdruck    geringer Druck  herrscht.  



  Den     Brennstoffinjektoren    13 wird aus  einem Tank 60 Brennstoff zugeführt. Dieser       "Tank    60 ist mittels einer Saugleitung 61 an  den Einlass einer     Zentrifugalpumpe    62 ange  schlossen. Das Laufrad der Pumpe 62 ist auf  der gleichen Welle angeordnet wie das Lauf  rad der     Luftturbine    63, durch welche es ange  trieben wird. Die     Einlassspirale    64 der Luft  turbine 63 ist an das     stromabwärtsliegende     Ende der Förderleitung 57 angeschlossen, so  dass der Luftturbine 63 komprimierte Luft  aus dem Kompressor zugeführt wird. Die aus  der Luftturbine 63 kommende Luft wird  durch den     Auslass    65 in die Atmosphäre aus  gestossen.

   Die     Auslassspirale    66 der     Zentri-          ittgalpumpe    62 ist an eine Förderleitung 67  angeschlossen, deren     stromabwärtsliegendes     Ende an die     Brennstoffinjektoren    13 ange  schlossen ist. In der Leitung 67 ist ein     Rück-          sehlagv        entil    68 angeordnet, welches verhin  dert, dass sich die Leitung 67 mit Abgasen  füllen kann, wenn die     Nachverbrennungsein-          richtung    nicht in Betrieb ist.

        In der Leitung 57 ist eine Drosselklappe  70     angeordnet,    welche mittels einer Kolben  stange 71 über einen     Zahnstangenantrieb    72  drehbar ist. Die Kolbenstange 71 ist mit  ihrem einen Ende mit. einem Kolben 73 ver  bunden, der in einem Zylinder 74 arbeitet;  demzufolge besitzt der Kolben 73 unterschied  lich     grosse    Wirkungsflächen.

   Der auf der Kol  benseite mit     kleinerer        ZVirl--iingsfläehe    liegende       Zylinderraum    75 ist direkt an eine Druck  mittelquelle     zum        Beispiel        wie    bei der     gezeieh-          neten        Ausführung    durch die Leitung 76 an  die Förderleitung 67     angeschlossen.    Der auf  der andern     Kolbenseite    liegende     Zz-linder-          raum    77 ist durch eine Leitung 78, in welcher  eine Drossel 79 angeordnet ist,

   an die gleiche       Druel@mittelquelle    angeschlossen. Aus dem  Zylinderraum 77 führt ausserdem eine     Ablass-          leitung    80 zu einer     Druckanspreclivorrichtung,     81; die     Druekansprechvorrichtung    dient dazu,  den     Brennstoffstrom    in der Leitung 67 von  einem     Steuerdruck    abhängig zu machen.

   Die       Förderleitung    67 enthält ein     Linear-Strö-          mungsventil    82, das heisst ein Ventil, bei       welehem    die durchströmende Menge der Diffe  renz der stromaufwärts und stromabwärts des  Ventils in dieser Leitung herrschenden     Drücke     proportional ist. Das Ventil 82 besitzt. ein       Ventilgehäuse    83, in welchem eine Ventil  öffnung 84 vorgesehen ist, mit welcher ein  bewegliches Ventilelement 85     zusammenwirkt.     Das Ventilelement 85 ist im Sinne des     Sehlie-          ssens    des     Ventils    durch eine Feder 86 belastet.

    welche der durch den Druckabfall im Ventil  als Folge des Brennstoffstromes durch das  Ventil auf den     Ventilkopf    87 wirkenden Be  lastung entgegenwirkt. Die Form des Ventil  kopfes 87 und die     Charakteristik    der Feder  86 sind so gewählt, dass das Ventil die ge  wünschte     Linearströmungscharakteristik    er  hält.  



  Die Differenz zwischen den stromaufwärts  und stromabwärts des Ventils 82 herrschen  den Drücke wirkt auf eine Membran 90 der       Druckansprechvorrichtung    81. Zu diesem  Zweck verbindet eine Leitung 91 die Leitung  6 7 stromaufwärts des- Ventils 82 mit einer  Kammer 92 auf der einen     Membranseite,    wäh-         rend    eine Leitung 93 die Leitung 67 strom  abwärts des Ventils 82 mit. einer auf der  andern Seite der Membran 90 liegenden Kam  mer 94 verbindet.  



  Die     Druckansprechv        orrichtung    81 besitzt  einen schwenkbar gelagerten Hebel 95, welcher  ein     Halbkugelv        entilelement    96 trägt, das mit  dem     Auslass    der     Ablassleitung    80 zusammen  wirkt. Die Anordnung ist derart, dass die auf  die Membran 90 wirkende     Druekdifferenz    den  Hebel 95 im Sinne des     Offnens    des     Abla.ss-          ventils    96 belastet; eine schwache Feder 97  belastet. den Hebel 95 im Sinne des     Schliessens     des     Ablassventils    96.  



  Ferner ist der Hebel 95 im Sinne des       Sehliessens    des     Ablassventils    96 durch einen  Steuerdruck belastet, der     wie    im folgenden  näher beschrieben erzeugt     wird        und    durch  eine Leitung 98 in einer     Kammer    99 zur  Wirkung kommt, welche durch eine Membran  100     begrenzt    ist. Die Membran 100 ist mittels  einer Stange 101 mit dein Hebel 95 verbun  den; die Stange 101 ist mit ihrem andern  Ende an eine evakuierte Dose 102 angeschlos  sen, deren     Quersehnittsfläehe    gleich der wirk  samen Fläche der Membran 100 ist.

   Die durch  die Membran 100 auf den Hebel 95 übertra  gene Belastung wird somit von dem in der  Kammer 103,     welehe    die Stange 101 enthält,  herrschenden Druck nicht beeinflusst.  



  Die     Steuereinriehtung    besitzt ferner eine  zweite Leitung 104, welche mit. ihrem     strom-          aufwärtsliegenden    Ende an die grossen Durch  messer     aufweisende        Leitung    57 angeschlossen  ist; in der Leitung 104 sind zwei Drosseln. 105  und 106 mit     unveränderlicher    Querschnitts  fläche angeordnet. Die Leitung 104 mündet  in die Atmosphäre.  



  Der auf die Membran 100 wirkende Steuer  druck wird wie folgt erzeugt: Zwischen den  beiden Drosseln 54 und 58 ist an die Leitung  56 eine Leitung     56a    angeschlossen, deren  anderes Ende an die Leitung 98 angeschlossen  ist. Ferner ist die Leitung     56a    mittels einer  Leitung 110 an eine     Feineinstellvorrichtung     109 angeschlossen, deren     Auslass    durch. ein  Halbkugelventil 111 gesteuert wird. Das  Halbkugelventil 111 wird von einem schwenk-      bar gelagerten Hebel 112 getragen. Der Hebel  112 wird im Sinne des Schliessens des Halb  kugelventils 111 durch eine Feder 113 be  lastet.

   Ferner wird der Hebel 112 durch eine  Membran 114 belastet, auf deren. einen Seite  eine Kammer 115 liegt, welche durch eine  Leitung 116 an die Innenwand 9 des Strahl  rohres angeschlossen ist, so dass der statische  Druck im Strahlrohr 5 auch in der Kammer  115 herrscht. Auf der andern Seite der Mem  bran 1.14 liegt, eine Kammer 117, welche durch  eine Leitung 118 zwischen den Drosseln 105  und 106 an die genannte zweite Leitung 104  angeschlossen ist, so dass in der Kammer 117  ein Druck herrscht, welcher vom Förderdruck  des     Kompressors    der Anlage abhängt; die ge  wünschte Funktion zwischen diesen beiden  Drücken wird durch die     Querschnittsfläehen     der beiden Drosseln     10t>    und 106 bestimmt..

    Die     Membran    114 ist somit auf der einen  Seite durch den statischen Druck im     Strahl-          rolir    5 im Sinne des     Öffnens    des Ventils 111_  und auf der andern Seite durch den in der  genannten zweiten Leitung 104 herrschenden       Drtiek    im Sinne des Schliessens des     Ent.lüf-          tuiigSventils    belastet. Die Membran     11.1    ist  ausserdem     durch    eine schwache Feder 119 so  belastet, dass der Hebel 112 und die Stange  120 stets miteinander in Berührung bleiben.

    Die das Ventil 111 enthaltende Kammer 121  ist.     durch.    eine Leitung 122 mit der Atmo  sphäre     verbunden.    Anderseits könnte die Kam  mer<B>1.15</B> auch dem Gesamtdruck im. Strahl  rohr 5 ausgesetzt sein, und zwar mittels     eines     im Strahlrohr angeordneten.     stromaufwärts     blickenden     Pitotrohres.     



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Steuereinrichtung ist die folgende: Die den       Brennstoffinjektoren    13 zuströmende Brenn  stoffmenge, die in der an der Membran 90  wirkenden Druckdifferenz zum Ausdruck  kommt, ist abhängig vom Steuerdruck, welcher  auf die Membran 1.00 wirkt. Wenn die ge  nannte Brennstoffmenge grösser wird als der  durch die genannte Abhängigkeit gegeben  Wert,     wird    das Halbkugelventil 96 geöffnet,  wodurch der Druck im Raum 77 sinkt.. Dem  zufolge wird der Kolben 73 im Sinne des    Schliessens der     Drosselklappe   <B>70</B> bewegt, was  eine Herabsetzung des     Brennstoffstromes    zur  Folge hat.

   Wenn die Brennstoffmenge     unter     den gewünschten Wert sinkt, wird das Ventil  96 geschlossen, wodurch der Kolben 73 die  Drosselklappe 70 im Sinne des     Öffnens    be  wegt, was eine Zunahme des Brennstoff  stromes zur Folge hat.  



  Der genannte Steuerdruck ist eine Funk  tion des Förderdruckes des Kompressors der  Anlage. Wird aus Gründen der Einfachheit an  genommen, das Ventil 111 der     Feineinstellvor-          richtung    109 sei geschlossen, dann ist der  Druck in der Leitung 56 zwischen den Dros  seln 54 und 58 - wenn in der Drossel 58  Schallgeschwindigkeit herrscht, abhängig vom  Förderdruck des Kompressors und von der  Grösse der Öffnung des Nadelventils 54,  welche wieder von der Einstellung der Schub  düse 6 abhängt.

   Der Grad der Nachverbren  nung kann somit durch Einstellung des Nadel  ventils 54 eingestellt werden, und ein Bewegen  des Hebels 20 in der Zeichnung nach links,  was einer     Vergrösserung    der     Querschnitts-          flä.che    der     Schubdüsenauslassöffnung    eilt  spricht, bewirkt ein Zurückziehen der Nadel  53 und ein Vergrössern der     Durchlassqxier-          sehnittsfläche    des Nadelventils. Ebenso hat  dies einen grösseren Druck in der Leitung 56  zwischen den Drosseln 54 und 58 und eine  Zunahme des Brennstoffstromes zur     Nachver-          brennungseinrichtung    zur Folge.  



  Da der     Kompressor-Förderdruck    bei kon  stanter Drehzahl der Anlage annähernd direkt  proportional dem Atmosphärendruck ist, wird  der Brennstoffstrom mit abnehmendem Atmo  sphärendruck, das heisst. mit zunehmender  Flughöhe, ebenfalls herabgesetzt. Der in dieser  Weise festgelegte Steuerdruck ist somit an  nähernd ein Mass für den     Brennstoffstron;     zur     Nachverbrennungseinrichtung.     



  Die endgültige Einstellung des Brennstoff  stromes erfolgt mittels der     Feineinstellvorrich-          tung    109. Diese ist dazu bestimmt, den Steuer  druck in der Kammer 99 ausgehend vom Wert  des Druckes in der Leitung 56 zwischen den  Drosseln 54 und 58 bei geschlossenem Ventil  <B>111</B> zu ändern. Im Gleichgewichtszustand be-      findet sieh das Ventil     17.1    in     einer        zwischen     der völlig geschlossenen und der völlig offe  nen Stellung liegenden Stellung.

   Die     Feinein-          stellungsvorrichtung    spricht auf den Wert des  statischen Druckes im Strahlrohr an und  steuert diesen Druck, welcher zum Teil von  der Intensität der Nachverbrennung im Strahl  rohr 5 abhängt, so dass dieser Druck stets  annähernd gleich dem in der Leitung 104 zwi  schen den Drosseln 105 und 106 herrschenden  Druck ist und demzufolge stets in einem be  stimmten Verhältnis zum Förderdruck des  Kompressors steht.  



  Bei einer Vergrösserung der Querschnitts  fläehe der     Sehubdüsenauslassöffnung    mittels  des Mechanismus     22-41    wird durch Öffnen  des Nadelventils 54 ein grösserer Brennstoff  strom zur     Naehverbrennungseinrichtung    ein  gestellt. Dadurch wird der Druck in der Lei  tung 56 zwischen den Drosseln 54 und 58  grösser. In der Folge betätigt die Druck  anspreehvorriehtung 81 die Drosselklappe 70,  und der Brennstoffstrom zu den     Injektoren     13 der     Nachverbrennungseinriehtung    wird  vergrössert.  



  Eine Vergrösserung der     Ausla.ssquersehnit.ts-          fläche    der     Schubdüsenöffnung    bewirkt ausser  dem eine Verminderung des statischen  Druckes im Strahlrohr 5, was im Sinne des       Schliessens    des Ventils 111 auf die     Feinein-          stellvorrichtung    109 wirkt; demzufolge be  tätigt ebenfalls die     Druekanspreclivorriehtung     81 die Drosselklappe 70 im Sinne einer Ver  grösserung des Brennstoffstromes zu den In  jektoren 13 der     Nachverbrennungseinrichtung.     



  Wird in der Brennkammer 12 der     Na.ch-          v        erbrennungseinrichtung    mehr Brennstoff  verbrannt, so steigt der statische Druck im  Strahlrohr 5.     Dadurch    versucht sieh das Ventil  <B>111</B> der     Feineinstellv        orrichtung    109 in seine  Gleichgewichtslage     zurückzuverstellen,    in     wel-          eher    die Belastung, die eine Folge des stati  schen Druckes in der Kammer<B>115</B> ist,

   und  die Belastung durch die Feder 119 zusammen  der durch den vom     Kompressorförderdruck     abhängigen Druck in der Kammer 117 beding  ten Belastung und der durch die Feder 113       bewirkten    Belastung das     Gleichgewicht    halten.    Wenn der statische Druck im Strahlrohr 5  über den diesem Gleichgewichtszustand ent  sprechenden Wert steigt, wird das Ventil  111 im Sinne des     Öffnens    bewegt, wodurch  der Brennstoffstrom herabgesetzt wird; sinkt.  aber der statische     Druck    im Strahlrohr 5  unter den genannten Wert, wird das Ventil  im Schliesssinne bewegt, und der Brennstoff  strom nimmt zu.  



  Daraus geht hervor, dass jeder     Quer-          Sehnittsfläche_    der     Schubdüsenauslassöffnung     ein bestimmter Grad der Nachverbrennung zu  geordnet ist.; dabei hängt der Brennstoffstrom  zu den     Injektor-en    13 der     '-#\Tachverbrennungs-          einrichtung    ausschliesslich vom Förderdruck  des     Kompressors    ab.

   Jeder Einstellung der  Schubdüse mit veränderlicher     Auslassquer-          sehnittsfläehe    und dem entsprechenden Grad  der     hTachverbrennun-    ist ein Wert des stati  schen Druckes im Strahlrohr zugeordnet, der  in einem konstanten Verhältnis zum     Kompres-          oi.,förderdruek    stellt.

   Dadurch ist.     sicherg(,-          stellt,        dass        bei        einer        gegebenen     der Druckabfall in der Turbine der An  lage von Änderungen der     Querschnittsfläehe     der     Schubdüsenauslässöffnung    und der Inten  sität der     Nachverl)rennung    unbeeinflusst bleibt.  



  Je grösser die     Auslassquersehnittsfläche    der       Sehubdüsenöffnung    ist, um so grösser ist der  Grad der Nachverbrennung, das heisst. um so  grösser ist der Brennstoffstrom zur     Naehver-          brennungseinriclltung    und somit die Inten  sität der Verbrennung in dieser Einrichtung;

    für jede gegebene     Einstellung    der     Auslass-          querschnittsfläelie    des Schubdüse und des  Grades der Nachverbrennung wird der Brenn  stoffstrom zur     Nachv        erbrennungseinriehtung     bei zunehmender Betriebshöhe der Anlage in  Abhängigkeit vom     Kompressorförderdruek     herabgesetzt.  



  Die     Feineinstellvorriclitung    kompensiert  Änderungen des Verbrennungswirkungsgrades  in der     Nachverbrennungseinriehtung,    indem  sie auf entsprechende Änderungen des stati  schen Druckes anspricht.  



  Bei einer speziellen Ausführungsform ist:  das     stromabwärtsliegende    Ende der Leitung  104 so geführt, dass in ihm der statische Druck      im Strahlrohr herrscht, so dass der Druck     zwi-          sehen    den Drosseln 105, 106 eine Funktion  sowohl des     Kompressorförderdruckes    als auch  des     statisehen    Druckes im Strahlrohr 5 ist.  



  Die     vorbeschriebene    Ausführungsform der       Casturbinenanlage    lässt sich in der verschie  densten Weise variieren. So kann zum Beispiel  in der Steuereinrichtung für die Brennstoff  zufuhr die Drosselklappe 70 durch ein Dros  selventil in der     Brennstoffförderleitung    er  setzt sein, oder die Steuerung kann durch  Betätigen eines die Förderung einer Förder  pumpe mit bei konstanter Drehzahl     veränder-          lieher    Förderung ändernden Elementes erfol  gen.  



  An Stelle der     Feineinstellungsvorrichtung     109, welche auf den     Kompressorförderdruck     und den Druck im Strahlrohr anspricht., kann  eine Vorrichtung vorgesehen sein, welche auf  die Temperatur des Arbeitsmediums der An  lage stromaufwärts der     Naehverbrennungs-          Brennkammer    12 anspricht.  



  Das     Temperaturansprechelement    kann ent  weder im konischen     Leitungsabsehnitt    4 oder  im     stromaufwärtsliegenden    Endabschnitt des  Strahlrohres 5, oder in gewissen Fällen zwi  schen zwei benachbarten Stufen der Turbine 3  angeordnet sein. Es dürfte dem Fachmann  ohne weiteres klar sein, dass eine Zunahme des  Brennstoffstromes zu den     Injektoren    13 der       Naehverbrennungseinrichtung        zwangläufig     von einer Erhöhung der Temperatur, welcher  das     Temperaturansprechelement    ausgesetzt ist,  gefolgt ist und umgekehrt.

   Da die Tempera  turzunahme einer Vergrösserung des Wertes  des Verhältnisses zwischen dem Druck im  Strahlrohr und dem     Kompressorförderdruck     entspricht, kann diese zur Betätigung eines  Ventils wie das Ventil 111 im Sinne des       üffnens    dieses Ventils bei einer Temperatur  zunahme herangezogen werden, wodurch die  Drossel 70 im Sinne des Schliessens und somit  des     Herabsetzens    des     Brennstoffstromes    be  tätigt wird und umgekehrt.  



  Das     Temperaturansprechelement    kann ein       Thermoelement    sein, und es kann zur Betäti  gung des Ventils<B>111</B> an irgendwelche geeig  nete elektrische Mittel angeschlossen sein. Das         Temperaturansprechelement    kann auch ein       Quecksilberdampfelement    sein, während das  Ventil durch eine     Druckansprechvorrichtung     zum Beispiel durch ein' dem Druck des Queck  silberdampfes ausgesetztes     Bourdon-Rohr        be-          tätigbar    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gasturbinenanlage mit. Nachverbrennungs- einrichtung zur Verbrennung von Brennstoff im Abgasstrom der Anlage, bevor dieser Ab gasstrom durch eine Schubdüse mit veränder licher Düsenauslassquerschnittsfläche in die Atmosphäre ausgestossen wird, gekennzeichnet durch Mittel zum Einstellen eines gewünsch ten Wertes der Düsenauslass-Querschnitts- fläehe sowie Mittel zur Bemessung der Brenn stoffzufuhr zur Nachverbrennungseinrichtung entsprechend der eingestellten Düsenauslass- querschnittsfläche. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Bemessung des Brennstoffstromes zur Nach- v erbrennungseinrichtung eine Vorrichtung zur Herabsetzung des Brennstoffstromes mit abnehmendem Atmosphärendruck der Umge bung aufweist.
    2. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zur Herabsetzung des Brennstoffstromes mit abnehmendem Atmosphärendruck eine auf den Förderdruck des Kompressors der Anlage ansprechende Druckansprechvorrich- tung aufweist zur Herabsetzung des Brenn stoffstromes bei abnehmendem Kompressor- förderdr uek. 3.
    Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrieh- tung zur Herabsetzung des Brennstoffstromes mit abnehmendem Atmosphärendruck eine Vorrichtung aufweist, welche auf den Brenn stoffstrom zur Nachverbrennungseinrichtung und auf einen Druck anspricht, welcher eine Funktion des Förderdruckes des Kompressors der Anlage ist, welche Vorrichtung dazu be stimmt ist, den genannten Brennstoffstrom in Beziehung zum genannten Druck zu halten.,
    sowie auf Änderungen der Querschnittsfläche des Sehubdüsenauslasses ansprechende Mittel zur Änderung des genannten Druckes. -l. Gasturbinenanlage nach Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung ziun Herabsetzen des Brennstoffstromes mit.
    abnehmendem Atmosphärendruek ein in einer Förderleitung zur Nachverbrennungs- einrichtung angeordnetes Linear-Strömungs- ventil aufweist, eine an den Kompr essor auslass angeschlossene Leitung, welche Drosselmittel enthält, zur Erzeugung eines Druckes in der genannten Leitung, der in einem bestimmten Verhältnis zum Kompressor-Förderdruck steht,
    Mittel zum Einstellen der Drosselmittel zum Zwecke- der Änderung des genannten Verhält nisses in Abhängigkeit von der eingestellten Querschnittsfläche des Schubdüsenauslasses sowie Druckansprechmittel, welche auf den Druckabfall am Linear-Strömungsventil und auf den genannten Druck, der in einem be stimmten Verhältnis zum Kompr essorförder- druck steht, ansprechen und den Brennstoff strom derart steuern, dass der genannte Druckabfall in einem gewünschten -Verhältnis zu jenem Druck steht.
    5. Gasturbinenanlage nach Patentansprueh, gekennzeichnet durch eine Grundsteuervor richtung zur Bemessung des Brennstoff stromes zur Naehverbrennungseinrichtung in Abhängigkeit vom Kompressorförderdruck und .eine Feineinstellvorrichtung zur Ände rung des so bemessenen Brennstoffstromes in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse iin. Strahlrohr der Anlage, derart, dass diese Be triebsgrösse in einem vorbestimmten Verhält nis zum Kompressorförderdruek gehalten ist. 6.
    Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grund steuervorrichtung eine Druekansprechvorrich- tung aufweist, welche auf einen Druck" der ein Mass für den Brennstoffstrom zur Naeh- v erbrennungseinrichtung der Anlage ist, und auf einen Steuerdruek anspricht, um den Brennstoffstrom so zu ändern, dass er in einem vorbestimmten Verhältnis zum genannten Steuerdruck steht.,
    und Mittel zur Erzeugung eines in einem vorbestimmten Verhältnis zum För der druck des Kompressors stehenden Steuerdruclzes, und dass die Feineinstellvor- riehtun,g zur Änderung des Steuerdruekes in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse im Strahlrohr der Anlage bestimmt ist.
    7. Gasturbinenanlage nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Ver ändern der Quersehnittsfläche der Düsenaus lassöffnung und Mittel zum Einstellen dieser Querschnittsflä.che vorgesehen sind, ferner Brennstoffzufuhrmittel zur Zufuhr von Brenn stoff zur Nachverbrennungseinrichtung, wel che Brennstoffinjektoren aufweisen, eine an die letzteren angeschlossene Brennstoffzufuhr leitung,
    Brennstoffzufuhr-Einstellmittel zum Verändern des Brennstoffstromes in dieser Brennstoffzufuhrleitung und Drnekansprech- mittel zur Steuerung dieser Einstellmittel, Mittel zur Erzeugung eines Fluidumdruckes, der dem Brennstoffstrom in der Brennstoff zufuhrleitung proportional ist und die Druek- ansprechmittel bei einer Zunahme des Brenn stoffstromes im Sinne der Herabsetzung dieses Brennstoffes belasten und umgekehrt, eine an den Kompressor angeschlossene Luft anzapfleitung, in welcher in Strömungsrich tung hintereinander zwei Drosseln angeordnet.
    sind, von welchen die eine eine veränderliche Querschnittsfläche aufweist und derart an die Mittel zum Einstellen der Schubdüsenöffnung angeschlossen ist, dass eine Erhöhung des Druckes zwischen den beiden Drosseln ein tritt, wenn die Quersehnittsfläche des Schub- düsenauslasses vergrössert wird,
    sowie eine Druekfluidumverbindung zwischen der Luft anzapfleitung an einer zwischen den beiden Drosseln liegenden Stelle und der Druck- anspreehvorrichtung zwecks Belastung dieser Druckansprechvorrichtung im Sinne der Her absetzung des Brennstoffstromes bei einer Herabsetzung des Fluidumdruckes zwischen den beiden Drosseln in der iuftanzapfleitung. B.
    Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch eine Feineinstellvor- r icht.ung zum Verändern des Druckes in der Luftanzapfleitung zwischen den beiden Dros seln in Abhängigkeit von einer stromauf- wärts der Brennstoffinjektoren herrschenden Betriebsgrösse. 9.
    Gasturbinenanlage nach Unteransprueli 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feinein- stellvorriehtung eine zwischen den Drosseln an die Luftanzapfleitung angeschlossene Aus lassleitung aufweist, in welcher ein den Strom (liireli diese Auslassleitung steuerndes Ventil vorgesehen ist sowie eine Druckanspreehvor- rielitung zur Steuerung dieses Ventils, welche 1)
    i-nekanspreelivoi.-riclititnauf die genannte Betriebsgrösse anspricht. 10. Casturbinenanlage nach Unteransprueli 0; dadurch gekennzeichnet, dass die @ruc@c- anspreelivorriehtung durch eine erste Verbin dungsleitung mit der Nachv erbrennungsein- rielitung derart verbunden ist,
    dass der in der Leititn-@ herrsehencle Driielz der statische Druck in der Nachverbrennungseinrichtung stromaufwärts der Brennstoffinjektoren ist, und da.ss sie durch eine zweite Verbindungs leitung mit dem Kompressor der Anlage so verbunden ist, dass der Druck in dieser zwei ten Leitung immer ein unveränderlicher Teil des Kompressorförderdruekes ist, wobei die in diesen beiden Leitungen herrschenden Drücke in der Druekanspreehvorriehtung einander entgegenwirken.
    11. Gasturbinenanlage nach Unteranspriieh 10, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Verbindungsleitung zwischen zwei in einer dritten Leitung angeordneten Drosseln. mit unveränderlicher Querschnittsfläche an diese dritte Leitung angeschlossen ist, deren stromaufwärtsliegendes Ende mit. dem Kom- pressor der Anlage verbunden ist.
CH325968D 1953-08-28 1954-09-14 Gasturbinenanlage mit Nachverbrennungseinrichtung CH325968A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242417B (de) * 1959-08-26 1967-06-15 Rolls Royce Gasturbinenstrahltriebwerk
DE1246327B (de) * 1963-04-26 1967-08-03 Snecma Beschleunigungsvorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke mit veraenderbarem Schubduesenquerschnitt
DE1246326B (de) * 1960-10-26 1967-08-03 Gen Electric Einrichtung zur Steuerung der Nachbrenner-Brennstoffzufuhr und des Duesenquerschnittes bei Strahltriebwerken

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