CH278636A - Spannungswandler für Hochspannungsnetze mit geerdetem Nullpunkt. - Google Patents

Spannungswandler für Hochspannungsnetze mit geerdetem Nullpunkt.

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CH278636A
CH278636A CH278636DA CH278636A CH 278636 A CH278636 A CH 278636A CH 278636D A CH278636D A CH 278636DA CH 278636 A CH278636 A CH 278636A
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/24Voltage transformers
    • H01F38/26Constructions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description


  <B>Spannungswandler für Hochspannungsnetze mit geerdetem Nullpunkt.</B>    Bei Netzen mit hoher Spannung und ge  erdetem Nullpunkt wird der     Spannungswand-          ler    vielfach in ein Ölgefäss aus Isoliermaterial  (den sogenannten     Isoliermantel,    zum Beispiel  aus Feinsteinzeug) eingesetzt, um die verhält  nismässig teure Durchführung einzusparen.  



  Um möglichst geringe Abmessungen und  Gewichte, insbesondere der Ölfüllung und des  Ölgefässes zu erhalten, sind Konstruktionen  bekannt geworden, die nur eine bewickelte  Säule aufweisen, wobei letztere keinen magne  tischen Rückschluss hat. Damit erreicht man  das gesteckte Ziel in hohem Masse; aber es er  gibt sieh dabei ein ausserordentlich grosser       Magnetisierungsstrom.    Die im Leerlauf auf  der Primärseite aufgenommene Scheinleistung  ist das Mehrfache der von dem     Spannungs-          wandler    abzugebenden sekundären Leistung.  Die     Messgenauigkeit    wird dadurch weitgehend  herabgesetzt; insbesondere ergeben sich sehr  grosse Winkelfehler.  



  Gemäss der folgenden Erfindung, die sich  auf einen     Spannungswandler    mit geerdetem  Nullpunkt bezieht, wobei der Eisenkörper nur  aus einer Säule ohne magnetischen     Rückschluss     besteht, können diese Nachteile vermieden und  trotzdem hohe     Messgenauigkeiten    erreicht wer  den. Die     Erfindung    besteht darin, dass min  destens ein Teil der notwendigen     Magnetisie-          rungsseheinleistung    durch eine induzierte  Wicklung zugeführt wird, und zwar mit Hilfe  von Kondensatoren, die an dieser Wicklung  angeschlossen sind.  



       Fig.1.    der beiliegenden Zeichnung zeigt       schematisch    und im Schnitt ein Ausführungs-         beispiel    der Erfindung.     Fig.        2--4    zeigen Va  rianten. In     Fig.    1 ist mit 1 der     Stummelkern     ohne magnetischen Rückschluss bezeichnet.  Darüber ist ein Isolierzylinder 2 geschoben.  Auf letzterem sitzt die vorzugsweise in zwei  Lagen ausgeführte Sekundärwicklung 3. Zwi  schen der Primärwicklung 4 und der Sekun  därwicklung 3 ist die zylinderförmige Haupt  isolation 5 eingeschoben.

   Diese schliesst zum  mindesten im obern Teil, wo eine hohe Poten  tialdifferenz besteht, möglichst satt, unter Ver  meidung von Ölzwischenräumen, sowohl an die  Primär- als auch an die Sekundärwicklung an.  Die Hauptisolation 5 wird mit Vorteil aus  einem saugfähigen Isoliermaterial, zum Bei  spiel Papier, gewickelt und nachher mit  der Isolierflüssigkeit des Spannungswandlers  durchtränkt. Der auf diese Weise gebildete  aktive     Transformatorteil    ist in ein mit einer  Isolierflüssigkeit 6 gefülltes, aus Isolierma  terial bestehendes Gehäuse 7 eingesetzt. Letz  teres ist oben mit einem Deckel 8 abgeschlossen  und sitzt unten öldicht auf einem Metallkasten  9. In diesem sind an die Sekundärwicklung 3  angeschlossene Kondensatoren 10 unterge  bracht.

   Es ist zweckmässig, den erdseitigen       Primäranschluss    11 und die Sekundärableitun  gen 12 vorerst in den Metallkasten 9 und erst  von hier zu ihren     Anschlussklemmen    13     bmv.     14 zu führen. Die potentialseitige Ableitung 15  ist am Deckel 8 befestigt.  



  Die Sekundärwicklung 3 muss in der Regel  für eine Spannung von 100 oder 110 Volt vor  gesehen werden. Für den Anschluss der     Kon-          densatören    wäre indessen eine Spannung von      mindestens 500 Volt bedeutend     wirt.schaft-          lieher.    Die Kondensatoren 10     könnten    daher  unter Zwischenschaltung eines Transformators  von beispielsweise 100J500 Volt an die     Sekun-          dä.rivickhing    3 angeschlossen werden.

   Viel  einfacher ist es indessen, auf dem Eisenkern 1  eine getrennte     Tertiärwicklung        aufzubringen,     die nur für die Speisung der Kondensatoren  10 dient, und eine für die letzteren wirt  schaftliche Spannung erhält. Es ergibt sich  auf diese Weise zum Beispiel eine Anordnung       1.emäss        Fig.    2, worin die     Tertiä.rwieklung    min;  17 bezeichnet, ist.  



  Für gewisse Fälle ist es angezeigt, die  Kondensatoren in einem verschliessbaren Raum  unterzubringen, wobei die     Abschlussvorrich-          tung        plombierbar    ist.  



  Die Hauptisolation 5     (Fig.    1) ragt über die  Wicklungen hinaus, um genügend     Isolierab-          stand    zwischen dem potentialseitigen Ende       der    Primärwicklung und dem Eisenkern 1     zii     schaffen. Zudem empfiehlt es sich, dem. Eisen  kern auf dieser Seite eine abgerundete Form  zu geben. Dies kann in der Weise geschehen,  dass eine Kalotte 16 aus Isoliermaterial mit  einem Überzug aus einem elektrischen Halb  leiter auf den. Kern gesetzt wird.  



  Die Gefahr eines Überschlages kann auch  weitgehend vermindert werden, indem man die  Hauptisolation 5 durch     Aufwickeln    aus Papier  herstellt und nachher in bekannter Weise  durch Aufreissen mindestens eines Teils der  einzelnen Papierunterlagen am     hochspan-          nungsseitigen    Ende eine     Umbördelung    bildet,  wie dies beispielsweise     Fig.    3 für das     potential-          seitige    Ende der Wicklung zeigt. Mit einer  Bandage     1$    ist der umgebördelte Teil in seiner  Lage fixiert.

   In gleicher Weise     kann    min  destens ein Teil der Papierlagen nach innen  umgebördelt werden, so dass je ein     Isolier-          flansch    über der induzierten Wicklung und  dem Eisenkern entsteht. Um günstige elektri  sche Feldverteilung zu erreichen, sind auf die  Wicklungen     Abschirmringe    19 und 20 gelegt.  



  Eine andere Möglichkeit zur Erreichung       .enügender        Überschlagssieherheit    am poten-         tialseitigen        Wicklungsende    zeigt     Fig.    4. Darin  ist unter den     Abschirmring    19 ein Ring 21       gelegt,    der zum Tragen eines     Isolierzvlinders     22 dient. Die auf diese Art gebildete Mulde ist  mit einem Giessharz 23 ausgegossen. Auf diese  Weise werden Stellen, an welchen die elektri  schen Felder für Isolieröl leicht zu gross wer  den könnten, mit einem festen Isoliermaterial  mit genügender elektrischer Festigkeit aus  gefüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannungswandler für Hochspannungs netze mit geerdetem Nullpunkt, bei welchem der Eisenkörper mir aus einer Säule ohne magnetischen Rüekschluss besteht, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil der notwendigen Magnetisierungsscheinleistung durch eine induzierte Wicklung zugeführt wird, und zwar mit Hilfe von Kondensatoren, die an dieser Wicklung angeschlossen sind.
    I'NTERA.NSPRÜCHE 1. Spannungswandler nach Patentanspriieh, dadurch gekennzeichnet, dass die induzierte Wicklung, durch welche die Magnetisierungs- seheinleistung zugeführt wird, gleichzeitig als Sekundärwicklung für Messzwecke dient. 2. Spannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine besondere induzierte Wicklung vorgesehen ist, die nur für die Zuführung der Magnet.isierungssehein- leistung dient.
    3. Spannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierzylin der zwischen Hoch- und Niederspannungs- vTicklung aus Papier gewickelt ist und min destens am potentialseitigen Ende über die Wicklungen hinausragt.. 4. Spannungswandler nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Papierlagen ein gerissen und umgebördelt sind zwecks Bildung von Isolierflanschen.
    5. Spannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am potential- seitigen Ende aussen an der Primärwicklung ein Isolierzylinder aufgeschoben ist zwecks Bildung einer Mulde, die mit einem Giessharz ausgegossen ist. 6. Spannungswandler nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensa- toren in einem getrennten und plombierbaren Raum untergebracht sind.
CH278636D 1950-03-28 1950-03-28 Spannungswandler für Hochspannungsnetze mit geerdetem Nullpunkt. CH278636A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2738082A1 (de) * 1977-08-24 1979-03-01 Schorch Gmbh Verfahren zur erdung des aktiven teils von transformatoren
US5005100A (en) * 1989-08-02 1991-04-02 Southwest Electric Company Transient-filtered transformer
US5130616A (en) * 1990-11-13 1992-07-14 Southwest Electric Company Motor control system and components thereof
US5216356A (en) * 1990-11-13 1993-06-01 Southwest Electric Company Shielded three phase transformer with tertiary winding
US5449991A (en) * 1993-09-20 1995-09-12 Southwest Electric Company Motor control system and apparatus for providing desired three-phase voltage therein using a main transformer energized through an autotransformer

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