CH278926A - Rotor für Mischmaschinen, insbesondere für Homogenisatoren. - Google Patents

Rotor für Mischmaschinen, insbesondere für Homogenisatoren.

Info

Publication number
CH278926A
CH278926A CH278926DA CH278926A CH 278926 A CH278926 A CH 278926A CH 278926D A CH278926D A CH 278926DA CH 278926 A CH278926 A CH 278926A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotor
axis
rotation
notch
homogenizers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A B Strateg
Original Assignee
Strateg Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Strateg Ab filed Critical Strateg Ab
Publication of CH278926A publication Critical patent/CH278926A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J11/00Apparatus for treating milk
    • A01J11/16Homogenising milk
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/27Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices
    • B01F27/271Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices with means for moving the materials to be mixed radially between the surfaces of the rotor and the stator
    • B01F27/2712Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices with means for moving the materials to be mixed radially between the surfaces of the rotor and the stator provided with ribs, ridges or grooves on one surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F2025/91Direction of flow or arrangement of feed and discharge openings
    • B01F2025/912Radial flow

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description


  



  Rotor f r   Mischmaschinen,    insbesondere f r Homogenisatoren.



      Maschinen zur Mischung bzw. zum Homo-    genisieren   versehiedener    flüssiger oder dickflüssiger Stoffe arbeiten häufig im Prinzip iihnlieh wie Zentrifugen, indem in einem BehÏlter, in welchen die   wu      homogenisierenden    Stoffe hineingebracht werden, eine rotierende Scheibe, der sog. Rotor, in schnelle   Umdre-      hungen    versetzt wird. Dadurch werden die eingebrachten Substanzen dem Einfluss von   Zentrifugalkräftenausgesetzt,    an die GefässwÏnde geschleudert und in feiner Verteilung miteinander vermischt.



   Die Ausführung des Rotors spielt fiir den zu erzielenden Effekt eine sehr wesentliche Rolle, da der Rotor gewissermassen die   Auf-    gabe hat, die zu mischenden Substanzen zu zermahlen und die feinsten Partikel miteinander zu einer homogenen Masse zu vereinen.



   Bei den bisher gebräuchlichen Rotoren hat man nicht in genügendem Masse die physikalisehen   C"resiehtspnnkte    aus   der 31eehanik der    Flüssigkeiten ber cksichtigt. Ein wichtiges Moment ist die Schaffung einer geeigneten Oberfläche. Der Rotor ist deshalb naeh der Erfindung so ausgebildet, da¯ sich auf wenigstens der einen der   senkreeht    zur Rotationsachse liegenden StirnflÏchen eine Kerbe befindet, deren Kante als mehrfach abgebogene Linie, z. B. als gebrochene oder wellenförmige Linie, konzentrisch zur Rotationsachse verlÏuft.



   Au¯er der erwünschten Kerbe können noch weitere Kerben auf wenigstens einer der   Oberflachen des Rotors angeordnet    sein. Derartige Kerben haben eine doppelte Wirkung : Einerseits vergrössern sie die gesamte. Oberfläche, wodurch im Betrieb der   Mischmaschine    ein grösserer Teil der   zu verarbeitenden Sub-    stanzen an der   Oberfläche haftet und gleich-      zeitig    in Rotation versetzt wird, anderseits haben die Kanten der Kerben eine besondere Wirkung. Aus der Hydrodynamik ist es bekannt, dass dort, wo kontinuierliche Str¯  mungen    um eine seharfe Kante herumbiegen m ssen, erhebliche Steigerung der   Geschwin-    digkeit auftritt. Infolgedessen findet ein Zerrei¯en der Flüssigkeitssehichten an diesen Stellen statt.

   Wenn man berücksichtigt, dass der Rotor üblieherweise mit grosser   Geschwin-    digkeit rotiert und das fertige Produkt den   Homogenisator    sehnell verlässt, so ist es klar, dass es wichtig ist, innerhalb der Zeit, wo die   Flüssigkeitsschiehten    sich auf der   Botorfläche    befinden,   derartige Zerreissvorgänge mög-      lichst    oft stattfinden zu lassen. Um dieses zu erreiehen, ist sowohl eine gro¯ Anzahl   scharf-    kantiger Kerben erforderlieh, wie auch eine mögliehst günstige geometrische Anordnung derselben.



   Eine weitere Steigerung des   Homogeni-    sierungseffektes stellt sich ein, wenn eine Vielzahl von Lochern, vorzugsweise mögliehst enge Locher, vorgesehen ist, die sieh parallel oder schräg zur Rotorachse durch den Rotor erstrecken, so dass die zu misehenden Substanzen von der einen Seite des Rotors zur andern hindurchströmen können unter Einwirkung der bei der Rotation entstehenden  Strömungen. Durch diese Ausbildung des Rotors werden zwei   an sieh versehiedene Prin-    zipien von Homogenisatoren miteinander kombiniert. Ausser den Mischmaschinen   mit rotie-    render Scheibe, auf deren Rotor sich die vorliegende Erfindung bezieht, sind nämlich auch solche bekannt, bei denen der Verteilungs- und Mischeffekt dadurch erzielt wird, class die Flüssigkeiten durch enge Düsen gepresst werden.

   Die Ausgestaltung des Rotors mit den oben erwähnten Lochern bringt eine   derartige zusätzliche Düsenwirkung mit sich.   



   In den Abb.   I    und 2 der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Rotors nach der Erfindung veranschaulicht und im folgenden nÏher erläutert. In der Abb.   1    ist der Rotor von oben, in Abb. 2 im LÏngsschnit t dargestellt, 1 ist der Rotor, der   xweekmässigerweise    ans einem   nichtrostenden    Metallstück ausgeführt ist. 2 sind eine Anzahl Kerben, deren mit der OberflÏche des Rotors gebildeten Kanten   seharf sind.    Diese Kerben 2 sind wie üblich radial angeordnet.



   Die ein   31erkmal    der Erfindung bildende Kerbe, deren Kante als mehrfach abgebogene Linie konzentriseh zur Rotationsaehse verläuft, ist in der Abbildung als in Zickzackform konzentriseh zur Rotationsachse verlaufend dargestellt. Statt sie in   Ziekzaekform      auszu-    führen, kann sie aueh   wellenförmig ausgebil-    det sein. Derartige Formgebungen der Kerbe   4    ergeben, da¯ die Kanten der Kerbe einen   Kinkel    mit der Umlaufsrichtung bilden, wodurch eine besonders g nstige Wirkung auf die Flüssigkeitssehiehten, die sieh lÏngs der Rotoroberfläche bewegen, ausgeübt wird. Es findet sozusagen ein fortlaufender   Zerrei-    ssungseffekt statt.



   3 sind die erwähnten engen Locher, die den Rotor durchsetzen.



   Durch die Vereinigung der umlaufenden Kerben, der scharfen Kanten und der vorgesehenen Locher ergibt sieh als weiterer   Vor-    teil des   gezeiehneten    Rotors die Möglichkeit, den Rotor und damit die gesamte Apparatur gegenüber den bisher üblichen erheblich   7, 11    verkleinern. Durch die Vielzahl der scharfen Kanten werden auf kurze Entfernungen Zer  reissungen und Zerstäubungen der zu vermen-    genden Stoffe herbeigeführt. Die Grosse des Rotors muss sich natürlich auch nach der Um   drehungsgeschwindigkeit und dem hauptsäch-    lichen Anwendungszweck richten, da der Effekt der Homogenisierung für Substanzen   vemchiedener Viskosität quantitativ    und qualitativ   versehieden    sein kann und mu¯.

   Im allgemeinen hat es sieh gezeigt, dass ein Rotor naeh der Erfindung mit einem   Durch-    messer. der unter   20    em liegt, für alle   Zweeke      ausreicht. F'iir Homogenisatoren,    die zur Herstellung- von Milchprodukten. wie z. B.



  Sahne aus Fett oder Butter, verwendet werden, genügen Rotoren, deren   Dnrehmesser    zirka 10   em    betrÏgt. Bei Erhöhung der Rota  tionsgesehwindigkeit lässt sich    die Dimension sogar noch erheblich verkleinern, wodurch ein handliches KleingerÏt entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Rotor für Alisehmasehinen, inshesondere für Homogenisatoren, der in lRorm einer Zv linderseheibe ausgebildet ist, dadureh gekenn zeichnet, dass sieh auf wenigstens der einen der senkreeht zur Rotoraehse liegenden Stirnflächen eine Kerbe befindet, deren Kante als mehrfach abgebogene Linie konzentriseh zur Rotationsachse verläuft.
    UNTERANSPR¯CHE: 1. Rotor naeh Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Kante der Kerbe als gebrochene Linie verläuft.
    2. Rotor naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ¯ die Kante der Kerbe als wellenförmige Linie verläuft.
    3. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass au¯er der erwähnten Kerbe noch weitere Kerben anf wenigstens einer der Oberflnehen des Rotors angeordnet sind.
    4. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Oberfläche des Rotors gebildeten Kanten der Kerben scharf sincl.
    5. Rotor naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Locher vorgesehen ist, die sich parallel zur Rotationsachse durch den Rotor erstreekt.
    6. Rotor nach Patentansprueh, dadureh gekennzeichnet, eiehnet, dass eine Vielzahl von Lochern vorgesehen ist, welche Loeher sich schrÏg zur Rotationsachse durch den Rotor erstrecken.
CH278926D 1949-10-20 1949-10-20 Rotor für Mischmaschinen, insbesondere für Homogenisatoren. CH278926A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH278926T 1949-10-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH278926A true CH278926A (de) 1951-11-15

Family

ID=4481961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH278926D CH278926A (de) 1949-10-20 1949-10-20 Rotor für Mischmaschinen, insbesondere für Homogenisatoren.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH278926A (de)
NL (1) NL72226C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL72226C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2349106C2 (de) Mischkneter
DE69932724T2 (de) Ein schneidgerät für küchenmaschinen
CH644278A5 (de) Verfahren und ultraschallgeraet zur kontinuierlichen homogenisierung oder emulgierung einer fluessigkeit.
DE2644326A1 (de) Mischerkopfstueck
DE69418462T2 (de) Mischen von Fluiden
DE1557171B2 (de) Vorrichtung zum Homogenisieren und Mischen fluessiger,breiiger und teigiger Medien
DE1442687A1 (de) Scheibenfoermige Vorrichtung zur Schwingungsbehandlung von Stoffen
DE19638307B4 (de) Verfahren zum Schneiden von kontinuierlich geförderten, flächigen Produkten aus Papier oder ähnlichen Materialien
CH278926A (de) Rotor für Mischmaschinen, insbesondere für Homogenisatoren.
DE1657370A1 (de) Mischer mit einem liegenden Mischtrog und auf einer Welle befestigten pilzfoermigen Mischfluegel
CH376089A (de) Rührwerkzeug
DE2012689C3 (de) Doppelkonus Mischmaschine
DE202006008820U1 (de) Homogenisator-Vorrichtung mit horizotal gelagerten Zahnkränzen
CH355770A (de) Verfahren und Apparatur zur kontinuierlichen oder chargenweisen Behandlung von Stoffen und Stoffgemischen
DE2725180A1 (de) Vorrichtung zum behandeln von kakaobutter enthaltenden massen
DE2511971C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Zusatzstoffe enthaltenden Polyvinylchlorid-Mischungen
DE490273C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Mischen, Emulgieren, Homogenisieren u. dgl. von Stoffen aller Art bis zum kolloidalen Zustand
DE60109306T2 (de) Rotorblätter für lebensmittelbehandlungsmaschinen und zugehöriges verfahren
DE441194C (de) Vorrichtung zum Zerstaeuben von Fluessigkeiten
DE1557027C (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Dispergieren und Homogenisieren von vorwiegend viskosen Stoffen
DE930516C (de) Homogenisator mit Schleuderscheibe
DE657138C (de) Maschine zum Zerschneiden von Getreidekoernern
DE748712C (de) Verfahren zur Zerstoerung von Schaum
DE940648C (de) Maschinen zum Emulgieren und Verfeinern von teigartigen Stoffen
DE582102C (de) Vorrichtung zum Mischen von Fluessigkeiten untereinander oder von Fluessigkeiten mitfesten Koerpern und zur Herstellung von Emulsionen