CH279105A - Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Phenyl-äthyl-barbitursäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Phenyl-äthyl-barbitursäure.

Info

Publication number
CH279105A
CH279105A CH279105DA CH279105A CH 279105 A CH279105 A CH 279105A CH 279105D A CH279105D A CH 279105DA CH 279105 A CH279105 A CH 279105A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
phenyl
ethyl
barbituric acid
compound
water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH279105A publication Critical patent/CH279105A/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der     Phenyl-äthyl-barbitursäure.       Es wurde     gefunden,    dass     1.-Plienyl-?-          atnino-propane        der    allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
    worin     lt        Wasserstoff    oder     hlethyl    bedeutet,  mit.     5-1'lienyl-5-ätliyl-barbitursäure    beständige       Verbindungen    bilden.

   Man kann diese Ver  bindungen herstellen, indem man     äquiinoleku-          lare    Mengen eines     1.-Phenyl-2-amino-propans     der obigen Formel und     Phenyl-äthyl-barbitur-          säure    in     Gegenwart    oder Abwesenheit eines       1,ösung.5mittels    aufeinander einwirken lässt.  Dazu     genügt    einfaches Zusammenschmelzen  der Komponenten oder     Erwärmen    derselben  in Wasser.

   Man kann sie aber auch in einem  organischen     Lösungsmittel    in der     Wärme     lösen, worauf die neuen Verbindungen beim       .Abkühlen.    in     wohlausgebildeten    Kristallen  ausfallen:

   als     Lösungsmittel    sind beispiels  weise     verwendbar:    Alkohole, wie     @1Tetliyl-    oder       :Ethylalkohol,        Aceton,    Essigester,     _Xther,     Chloroform     itsw.        Ferner    kann man die     Koni-          ponenten    in     einem    mit Wasser     mischbaren    or  ganischen Lösungsmittel, wie     llethyl-    oder       :

  lthylalkohol,    Aceton,     Diotan,    lösen     tind    die       Lösung    mit Wasser his zur     beginnenden        Trii-          bung        versetzen.    Dieselben     Verbindungen    wer  den     sehliesslieli    erhalten, wenn man ein     balz     einer     Vei#bindun'-    der obigen Formel und     ein          .Salz    der     Phenvl-äthyl-barbitursäure    aufein  ander einwirken     lässt.    In jedem Fall erhält    man die neuen Verbindungen mit.

   praktisch  quantitativer Ausbeute. Es entstehen immer  Verbindungen im     Molekularverhältnis    1:1,  auch wenn man die eine oder andere Kompo  nente der Lösung im     L'berschuss        zufügt.     



  Die neuen Verbindungen kristallisieren   zum Teil mit, zum Teil ohne Kristallwasser     -          iii    wohlausgebildeten, farblosen Kristallen.  Diese sind in Wasser schwer, in den     gebräueh-          liehen    organischen Lösungsmitteln leicht lös  lich. Sie werden auch bei wiederholtem Um  lösen aus neutralen Lösungsmitteln nicht in  die Komponenten zerlegt, so     da.ss    sie gegebe  nenfalls ohne besondere Massnahmen umkri  stallisiert werden können. Die Lösungen rea  gieren neutral, die trockenen Verbindungen  sind an der Luft- unbegrenzt haltbar.

   Da es  sieh um besonders beständige Verbindungen  handelt, die in Wasser schwer löslich sind, ist  ihre Resorption im lebenden Organismus     ver-          zöf-ert.    Sie wirken in kleinen Dosen am Tier  gegen den     Cardiazolsehoek.    Die Toxizität der       Phenyl-ätliyl-barbitui-sä.ure    ist. in den neuen  Verbindungen stark herabgesetzt.

   Die schlaf  machende Wirkung der     Phenyl.-ätliyl-barbi-          t        ursäure    ist     dure        1i    die     1-PhenZ>1-2-aniino-pro-          pane    weitgehend     aufgehoben.    Die neuen Prä  parate eignen sieh deshalb vorzüglich für die  Behandlung der Epilepsie. Die beiden Kom  ponenten     unterstützen    sieh bei der gewünsch  ten Wirkung, beeinflussen aber     aueli    gegensei  tig die für die Behandlung der Epilepsie un  erwünschten Eigenschaften der einzelnen Ver  bindungen günstig.

   Als Folge der geringeren      Toxizität und des -Fehlens der schlafmachen  den     Wirkung    besteht die Möglichkeit der  höheren Dosierung.  



  Gegenstand des vorliegendes     Patentes    ist  ein Verfahren     zur    Herstellung einer Verbin  dung der     Phenyl-äthyl-barbitursänre,    welches  dadurch gekennzeichnet ist, dass man 1-(3',4'  Dimethyl-phenyl)-2-amino-propan und     Phe-          nyl-äthyl.-barbitLirsäure        aufeinander    einwirken.  lässt. Die beiden Verbindungen können     auch     in Form ihrer Salze miteinander umgesetzt.  werden. Die Umsetzung kann in. Lösungsmit  teln erfolgen.  



  Die Verbindung des     1-(3',4'-Dimethyl-plie-          ny        1)-?-amino-propans    mit     Pheriy        1-äthy        1-barbi-          tursäure    bildet farblose Kristalle mit einem  Molekül Kristallwasser, die bei<B>116</B> bis     717     C  schmelzen.  



  In Wasser ist sie schwer, in den gebräuch  lichen     organiselien    Lösungsmitteln leicht lös  lich.  



  Sie soll als Arzneimittel v     erwendet    wer  den.  



  <I>Beispiel:</I>  Man löst     \?54    Gewichtsteile     Natriumsalz     der     Phenvl-äthyl-barbitursä.ure    in 1200     Vo-          lumteilen        Wasser    und giesst dazu eine Lösung    von 244     CTewiehtsteilen        1-(3',4'-Dimethyl-phe-          nyl)-2-amino-propan-hydrobromid    in 500     Vo-          lumteilen    Wasser. Die zunächst ölig ausfal  lende Verbindung erstarrt bald. Sie enthält  nach dem     Nutsehen    und Trocknen bei maxi  mal 50  C ein     Holekül    Kristallwasser.

   Sie lässt  sieh aus verdünntem Alkohol.     umlösen,    ohne  dass sieh     Zusammensetzung    und     Sehinelzpunkt     ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung der Pheny 1-ä,tliyl-barbitursäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-(3',4'-Dimethyl- phenyl)-?-amino-propan und Phenyl-äthyl- barbit.ursäure aufeinander einwirken lässt.
    Die Verbindung des 1-(3',4'-Dimethyl-phe- nyl)-?-amino-propans finit Phenyl-äthyl-barbi- tursäure bildet farblose Kristalle mit einem Holekül Kristallwasser, die bei 116 bis 117 C schmelzen. In Wasser ist sie schwer, in den gebräuchlichen organischen Lösungsmitteln leicht löslich. UNTFR.ANSPRUCH: Verfahren nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die ITinsetzung in einem Lösungsmittel erfolgt.
CH279105D 1949-11-09 1949-11-09 Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Phenyl-äthyl-barbitursäure. CH279105A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH279105T 1949-11-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH279105A true CH279105A (de) 1951-11-15

Family

ID=4482048

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH279105D CH279105A (de) 1949-11-09 1949-11-09 Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Phenyl-äthyl-barbitursäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH279105A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1568807C3 (de) Verfahren zur Herstellung von aktiven Calciumsuccinaten in eis-Form
CH279105A (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Phenyl-äthyl-barbitursäure.
DE1493413C3 (de) Mittel zur Bekämpfung von Pleuropneumonie beim Geflügel
DE1445579A1 (de) Neue Aminopyrazole
DE1493618A1 (de) Cumarinderivate und ein Verfahren zu ihrer Herstellung
CH378340A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Nitrofurane
DE1768846B2 (de) Quartaere ammoniumverbindungen und verfahren zu ihrer herstellung
DE963514C (de) Verfahren zur Herstellung schwerloeslicher kristallisierter Streptomycin- und Dihydrostreptomycinsalze
DE2521905A1 (de) Fumarsaeuresalz des 1-diaethylamino- aethyl-3-(p-methoxybenzyl)-1,2-dihydro- chinoxalin-2-ons, verfahren zu seiner herstellung und diese verbindung enthaltende arzneimittel
DE1493513B2 (de) 21.01.63 Schweiz 663-63 Sulfamylanthranilsäuren, deren therapeutisch verwendbare Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltenden pharmazeutischen Präparate CIBA-GEIGY AG, Basel (Schweiz)
CH342700A (de) Lichtschutzmittel
CH527159A (de) Verfahren zur Herstellung neuer quaternärer Ammoniumsalze
AT226241B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen Cyclohexylisopropylmethylamin-Salzes der Phenyläthyl-barbitursäure
AT112730B (de) Verfahren zur Herstellung von Heilmitteln.
DE2321198C3 (de) Chlorderivate von Methylisopropylphenolen und diese enthaltende Arzneimittel
DE953344C (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Isonicotinoylhydrazons
AT223751B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 18-O-Methylreserpsäuremethylesters
AT214707B (de) Schädlingsbekämpfungsmittel
DE933030C (de) Verfahren zur Reinigung von ª‡-Amino-ª†-methylmercapto-butyronitril
CH368170A (de) N1-Glucuronosido-N2-isonicotinoyl-hydrazin-alkali- und -erdalkalimetallsalzen
DE1073745B (de) Verfahren zur Herstellung einer desinfizierend wirkenden Verbindung aus Jod und Polyvinylpyrrolidon
DE1542989A1 (de) Wachstumbeeinflussende Mittel
DE1170942B (de) Verfahren zur Herstellung stabiler Salze von Dimethylcarboxyalkylsulfoniumverbindungen
DEH0005318MA (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der 5-Phenyl-5-äthylbarbitursäure
DE1015808B (de) Verfahren zur Herstellung neuer N-Oxydstrychnin- bzw. N-Oxyd-brucinsaeureester von Aminoalkoholen