CH279450A - Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Starkstromgeräten mit Hilfe von Schwachstromsteuerkreisen. - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Starkstromgeräten mit Hilfe von Schwachstromsteuerkreisen.

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CH279450A
CH279450A CH279450DA CH279450A CH 279450 A CH279450 A CH 279450A CH 279450D A CH279450D A CH 279450DA CH 279450 A CH279450 A CH 279450A
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Blaettler Josef
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Blaettler Josef
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/007Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current with galvanic isolation between controlling and controlled circuit, e.g. transformer relay

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Description


  Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Starkstromgeräten mit     Hilfe     von     Sehwachstromateuerkreisen.       Zur explosionssicheren Steuerung von elek  trischen Geräten, z. B. zur Betätigung von  Schützen für Motoren,     öfen    usw., muss     beim     Steuerorgan, das sich im explosionsgefähr  deten Raum befindet, eine     Funkenbildung     weitgehend unterdrückt werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Einrichtung zur Steuerung von elektrischen  Starkstromgeräten mit.     Hilfe    von Schwach  stromsteuerkreisen, bei der die Schwachstrom  steuerkreise von einem an das Starkstromnetz  angeschlossenen Speisegerät     gespiesen    werden  und in den     Schwachstromsteuerkreisen    durch  in explosionsgefährdeten Räumen     befindliche     Steuerschalter betätigte Relais vorhanden sind.  



  Die Einrichtung ist gekennzeichnet durch  ein von der Steuerspannung gespeistes, nur  auf Gleichspannung ansprechendes und bei  Wechselspannung abfallendes Relais mit min  destens einem in die     Steuernetzspeiseleitung     eingeschalteten Kontakt und durch die Kon  takte der Steuerschalter überbrückende Kon  densatoren. Diese Ausbildung erlaubt, die  Funkenbildung an den     Steuerschalterkontak-          ten    weitgehend zu unterdrücken.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des Gegenstan  des der Erfindung schematisch dargestellt. In  dieser Zeichnung ist mit 1 ein Motorschütz  bezeichnet, das     in    eine zu einem Motor füh  rende     Drehstromleitung    2 eingeschaltet ist.  Von einem Speisegerät 3 werden Schwach-         stromsteuerkreise        gespiesen,    das über eine  Sicherung 5 und die Leitungen 4 am Dreh  stromnetz, z. B. zwischen einem der Phasen  leiter und dem Nulleiter, angeschlossen ist.

    Das     Speisegerät    3 weist einen Transforma  tor 6, einen Trockengleichrichter 7, eine Dros  selspule 8 einen Kondensator 10 und ein durch  die Zuordnung von Drosselspule 8     -Lind    Kon  densator 10 nur auf Gleichspannung anspre  chendes Relais 9 auf, dessen Arbeitskontakt 11  in eine der     Schwachstromsteuernetzspeiselei-          timgen    12 eingeschaltet ist.  



  An die Schwachstromspeiseleitungen 12  sind nun Steuerrelais 17 mit Starkstrom  arbeitskontakten 13 angeschlossen, die durch  die     Druckknopfkontakte    14 betätigt werden  können. Diese     Druckknopfkontakte    14 befin  den sich in den explosionsgefährdeten Räumen,  während alle andern Teile der Einrichtung  ausserhalb der gefährdeten Zone installiert  sind. Beim Drücken auf einen der Kontakte 14       wird    das zugehörige Relais 17 betätigt und  damit auch über dessen Arbeitskontakt 13 und  die Leitung 15 das entsprechende Motor  schütz 1. Die Relais 17 sind dabei z. B. als  Relais mit mechanischer Haltung     ausgebildet,     um beim Loslassen des Druckknopfes 14 das  Weiterbestehen des Kontaktschlusses der Kon  takte 13 zu gewährleisten.

   Das Ausschalten  des Motorschützes 1 hat in diesem Fall durch  nochmaliges Drücken der     Druckknopfschal-          ter    14 zu erfolgen. Die Relais sind derart ge  baut (nicht gezeigt), dass sie diese Wirkungs-      weise gestatten. Wie aus dem Schema ersieht  lieh ist, wird bei jedem Loslassen der Schal  ter 14 ein Stromkreis unterbrochen, in wel  chem sich eine mit     Induktivität    behaftete Re  laisspule (Relais<B>17)</B> befindet. Dadurch könnte,  trotz der gewählten niedrigen     Spannung    an  den     Schwachstromspeiseleitungen    12 von nur  einigen Volt, am Schalter ein     Induktionsfunke     entstehen.

   Durch     Parallelschalten    eines     Kon-          densators    18 zu jedem     Druckknopfkontakt    14  wird die Gefahr der Funkenbildung stark ein  geschränkt.  



  Die     Arbeitsweise    des Speisegerätes 3 ist aus  dem Schema leicht ersichtlich. Der Transfor  mator 6 speist mit seiner Sekundärwicklung 16  den Gleichrichter 7, der eine     Spannung    von       einigen    Volt über die Speiseleitungen 12 an  die verschiedenen     Schwachstromkreise    abgibt.  Sollte durch     irgendeinen    Zufall Wechselstrom  in die Leitung 12 gelangen, so dass damit die  in den explosionsgefährdeten Räumen montier  ten     Druckknopfschalter    14 unter eine die Be  triebssicherheit beeinträchtigende Wechsel  spannung zu stehen kommen, z.

   B. beim Durch  schlagen des Gleichrichters, so unterbricht das  Relais<B>8-10</B>     mit    Hilfe des Kontaktes 11 eine  der Speiseleitungen 12.  



  Selbstverständlich     kann    das Relais 8-10  auch mit zwei Kontakten ausgerüstet sein,  -um damit beide Speiseleitungen 12 unterbre  chen zu     können.       Wird der     Gleiehriehter    aus irgendeinem  Grunde defekt oder kommt eine Wechselüber  spannung in die Speiseleitung 12, so fällt das  Relais ab, da die Drossel 8 für den Wechsel  strom eine Sperrung bewirkt und der Konden  sator 10 für das Relais 9 einen Kurzschluss  darstellt, so dass durch das Relais 9 so wenig  Strom fliesst, dass dieses abfällt und die  Steuerspeiseleitung 12 unterbricht.  



  Der     Kondensator    18 bewirkt zudem noch,  dass sich Wechselüberspannungen auf der  Steuerleitung ausgleichen können, die bekannt  lich zu einer Funkenbildung führen könnten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Steuerung von elektri schen Starkstromgeräten mit Hilfe von Schwachstromsteuerkreisen, bei der die Schwachstromsteuerkreise von einem an das Starkstromnetz angeschlossenen Speisegerät gespiesen werden und in den Schwachstrom steuerkreisen durch in explosionsgefährdeten Räumen befindliche Steuerschalter betätigte Relais vorhanden sind, gekennzeichnet durch ein von der Steuerspannung gespeistes, nur auf Gleichspannung ansprechendes und bei Wechselspannung abfallendes Relais mit min destens einem in eine Steuernetzspeiseleitung eingeschalteten Kontakt und durch die Kon takte der Steuerschalter überbrückende Kon densatoren.
CH279450D 1949-07-21 1949-07-21 Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Starkstromgeräten mit Hilfe von Schwachstromsteuerkreisen. CH279450A (de)

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CH279450D CH279450A (de) 1949-07-21 1949-07-21 Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Starkstromgeräten mit Hilfe von Schwachstromsteuerkreisen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963971C (de) * 1954-02-20 1957-05-16 Bbc Brown Boveri & Cie Schaltung eines durch Impulskontakte gesteuerten Schuetzes fuer selbsttaetiges Wiedereinschalten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE963971C (de) * 1954-02-20 1957-05-16 Bbc Brown Boveri & Cie Schaltung eines durch Impulskontakte gesteuerten Schuetzes fuer selbsttaetiges Wiedereinschalten

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