CH279780A - Spiegel mit Schutzorgan. - Google Patents
Spiegel mit Schutzorgan.Info
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Description
Spiegel mit Schutzorgan. (regenstand der Erfindung ist ein Spiegel mit Schutzorgan. Der Spiegel mit Schutzorgan nach der Erfindung ist durch Mittel zum. Festhalten eines spiegelnden Körpers auf einem das Schutzorgan bildenden Textilstoff gekennzeichnet.
Die Festhaltemittel für den spiegelnden Körper am Textilstoff können lösbar sein. Der spiegelnde Körper kann in kleinster Dimen sion ausgebildet sein. Durch die Befestigung an einem grösseren Textilstoffstück kann der Verlust auch sehn kleiner spiegelnder Körper vermieden werden, wie er bisher zu befürch ten war, und bei Einzelspiegeln, auch wenn sie mit Schutzhüllen in den Handel kommen, oft erfolgte. Abgesehen davon bildet der mit dem spiegelnden Körper verbundene Textil stoff einen Schutz des Spiegels gegen Bruch, Zerkratzen usw.
Bei entsprechender Wahl des Textilstoffes ist ein vollkommener Schutz der spiegelnden Fluche und ein Blankwischen der selben durch die bei jeder Regung erfolgen den Relativbewegung erzielbar.
Die spiegelnde Fläche kann an einem Kör per aus Glas, Metall oder Kunststoff ausge bildet sein.
Der Textilstoff kann insbesondere ein Ta- schentüch sein, jedoch kann er auch ein an derer Gebrauchs- oder Modeartikel, z. B. ein Kleidungsstück, ein Handschuh oder derglei- ehen sein.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung darge stellt: die Fig.l bis 8 sowie 11. und 12 sind schematische Querschnitte. Die Fig. 9 und 10 sind Draufsichten.
Clemäss Fig.1 erfolgt die Verbindung des spiegelnden Körpers 2 mit dem das Schutz organ bildenden Textilstoff 1 mit Hilfe einer Klebefolie 3. Die Klebefolie kann hierbei an beiden Seiten oder nur an der dem Textilstoff 1 zugekehrten Seite leicht lösbar ausgebildet sein.
In Fig. 2 ist als Verbindungsmittel lösbarer Art ein Klemmorgan 4 dargestellt, welches mit dem spiegelnden Körper 2 und der Feder 5 eine Einheit bildet. Es ist am freien Rande mit einer umgebördelten Kante 6, es könnten auch Zacken oder dergleichen sein, zum bes seren Festhalten des zum Beispiel aus einem Gewebe bestehenden Textilstoffes 1 versehen, welcher unter Faltenbildung zwischen die Rückfläche des spiegelnden Körpers 2 und die Innenfläche des Klemmorgans 4 hineingezogen ist.
Eine ähnlich wirkende Einrichtung ist in Fig. 3 dargestellt. Bei dieser ist das Klemm organ 4, welches am einen Rand zu einer Fe der 7 eingerollt ist, an einem mit dem spie gelnden Körper 2 vereinigten Träger 8 be festigt.
Fig.4 zeigt einen spiegelnden Körper 2 mit gewölbter Spiegelfläche. Zum Halten des Klemmorgans 4, 6 in der Klemmstellung dient ein Schnappmechanismus 8, 9, 7.0 bekannter Art.
Fig. 5 veranschaulicht eine weitere Art der Befestigung des spiegelnden Körpers 2 am Textilstoff 1. Hier ist der spiegelnde Körper \? mit einer um seinen zylindrischen Rand her umlaufenden Rille versehen. In diese Rille wird der Textilstoff 1. mittels einer elastischen Schnur 11, etwa einer Gummischnur, oder auch einer entsprechend vorgespannten Zug feder, lösbar gepresst. Die Befestigung könnte aber auch nur mittels eines Bindfadens nach Art des Verschliessens eines Einsiedeglases er folgen.
Fig. 6 bringt eine Variante dieser Ausfüh rungsart, die insbesondere für Metallspiegel vorteilhaft ist; in diesem Falle ist der spie gelnde Körper 2 deckelförmig ausgebildet; der Textilstoff 1 wird innen am Körper 2 durch einen auseinanderfedernden Spreizring 12 festgehalten.
Bei der Ausführung gemäss Fig.7 sind zwei spiegelnde Körper, ein Planspiegel 2 und ein Konvexspiegel 13, die durch eine Feder 5 verbunden sind, mit dem Textilstoff 1 klem mend vereinigt.
Nach Fig.8 bestehen die beiden Scheiben 2 und 15, von- denen wenigstens die Scheibe 2 mit einer spiegelnden Fläche ausgebildet ist, aus magnetisierbarem Material; mindestens eine Scheibe besteht aus gehärtetem Stahl und ist magnetisiert. Die Scheiben ziehen einan der durch den Textilstoff 1 hindurch kräftig an; sie klemmen dabei den Textilstoff und hal ten ihn fest. Vorteilhaft erfolgt die Magneti- sierung so, wie es Fig. 9 andeutet, wobei sich der eine Pol 16 (beispielsweise der Nordpol) in der Mitte, der andere Pol 17 (im dargestell ten Falle der Südpol) längs des Umfanges der Scheibe befindet. Die magnetischen Kraft linien 18 verlaufen dann, wie angedeutet, ra dial.
Bestehen beide Scheiben 2 und 15 aus ge härtetem, magnetisiertem Stahl, so müssen sie natürlich verschieden gepolt sein, so dass eine Scheibe mit innenliegendem Nordpol mit einer Scheibe gepaart wird, die innen den Südpol hat.
Fig.10 endlich veranschaulicht noch eine Möglichkeit für eine unlösbare Verbindung. Hier ist der Spiegel 2 auf einer Scheibe 19 (Blech, Kunststoff oder dergleichen) beispiels weise aufgekittet; diese Scheibe 19 ist etwas grösser als der Spiegel 2; sie ist längs ihres Umfanges mit Löchern 20 ausgestattet, durch welche sie auf dem das Schutzorgan bildenden Textilstoff aufgenäht werden kann. Im Falle der Verwendung eines Metallspiegels könnten die Löcher 20 auch im spiegelnden Körper 2 selbst angebracht sein.
Die Anwendung von stabartigen Körpern als Festhaltemittel zeigt das Beispiel nach Fig. 11. Der Stab 21, dessen eines Ende 22 als Lippenstift mit Versehlusskappe 23 ausgebil det ist, wird am andern Ende von einer Hülse 2-1 in der Weise klemmend umfasst, dass der das Schutzorgan bildende Textilstoff 1 zwi- sehen Stab 21 und Hülse 2.1 eingepresst ist.
Die Hülse 24 trägt den spiegelnden Körper 2 lind kann mit dem Stab 21 zweck Sicherung gegen Verlust durch ein Kettchen oder der gleichen verbunden sein.
Fig. 12 endlich zeigt eine Dose 26, als deren Deckel (Scharnier 25) der spiegelnde Körper 2 dient, der aussen oder innen oder aussen und innen mit. Spiegelflächen versehen sein kann; die Dose 26 kann etwa Puder, eine Puderquaste 27 oder dergleichen enthalten. Die Dose 26 ist mittels Löchern 20 am Dosen umfang am das Schutzorgan bildenden Textil stoff 1 angenäht, doch kann natürlich ebenso gut irgendeine andere Verbindung gewählt. werden.
Bei allen auf Klemmwirkung beruhenden Ausführungen kann durch haft- oder rei bungsvergrössernde Mittel, die zwischen den Klemmteilen wirken, eine Verbesserung der Verbindungssieherheit erzielt werden.
Von weiteren Möglichkeiten zum Festhal ten des spiegelnden Körpers auf dem Textil stoff sei die mittels Druckknopfes erwähnt, zwischen dessen Einzelteilen der Textilstoff 1 festgeklemmt wird. Auch Befestigungen mit tels Schnallen, Nadeln oder dergleichen wären, obgleich weniger vorteilhaft als die beschrie benen Befestigungsarten, möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spiegel mit Schatzorgan, gekennzeichnet durch Mittel (3, 4, 5, 6, 11., 12, 13, 15, 19, 20, 21, 21) zum Festhalten eines spiegelnden Kör- pers (2) auf einem das Schutzorgan bildenden Textilstoff (1). IT NTERANSPRLTCHE 1. Spiegel. mit Sehutzorgan nach Patent ansprueh, gekennzeichnet durch lösbare Fest- lialtemittel (3, 4, 11, 12) für den spiegelnden Körper am Textilstoff. 2.Spiegel mit Sehutzorgan nach Patent- ansprucli und Unteranspruch 1, gekennzeich net durch eine (las Festhaltemittel bildende Klebefolie (3). 3. Spiegel mit Sehutzorgan nach Patentan- sprueh und L: nteransprueh 1, gekennzeichnet durch ein Klemmorgan (4), das durch Feder kraft an die Rückfläche des spiegelnden Kör pers angepresst wird. 4.Spiegel mit Schutzorgan nach Patent- ansprueh und Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet., dass das Klemmorgan (4) mit dem spiegelnden Körper (2) und der Feder (5) eine Einheit bildet. 5. Spiegel mit Schutzorgan nach Patent- ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der spiegelnde Körper (2) mit gewölbter Spiegel fläehe versehen ist. 6. Spiegel mit Schutzorgan nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ebener spiegelnder Körper (2) und ein ge wölbter spiegelnder Körper (13) durch ein federndes Organ (5) verbunden sind. 7.Spiegel mit Schutzorgan nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Festhaltemittel aus einem Stab (21) und einer diesen umfassen den, mit dem spiegelnden Körper (2) verbun denen Hülse (24) besteht. B. Spiegel mit Schutzorgan nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Festhaltemittel als mit einer Rille am spiegelnden Körper (2) zusam menwirkendes elastisches Spannorgan (11, 12) ausgebildet sind. Spiegel mit Schutzorgan nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Festhalten des Textil stoffes (1) ein mit dem spiegelnden Körper (2) durch magnetische Kräfte zusammenwir kendes Organ (15) dient. 10.Spiegel mit Schutzorgan nach Patent- ansprueh, gekennzeichnet durch Mittel (19, 20) zum Annähen des spiegelnden Körpers (2) am Textilstoff (1). 11. Spiegel mit Schutzorgan nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Festhaltemittel (20) mit dem Textil stoff (1) vereinigte spiegelnde Körper (2) einen Teil einer Puderdose (26) bildet. 12. Spiegel mit Schutzorgan nach Patent- a,nsprueh, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten des spiegelnden Körpers (2) auf dem Textilstoff (1) ein Lippenstiftbehälter (21) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH279780T | 1949-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH279780A true CH279780A (de) | 1951-12-15 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH279780D CH279780A (de) | 1949-09-02 | 1949-09-02 | Spiegel mit Schutzorgan. |
Country Status (2)
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| BE (1) | BE518439A (de) |
| CH (1) | CH279780A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3031930A (en) * | 1959-05-05 | 1962-05-01 | Kafig Emanuel | Thin replaceable back surface mirror and holders |
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- 1949-09-02 CH CH279780D patent/CH279780A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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