CH279877A - Metallrohrstuhl. - Google Patents
Metallrohrstuhl.Info
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Description
Metallrohrstuhl. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Metallrohrstuhl mit einem zweiteiligen Gestell, dessen erster Teil zur Bildung von Sitz- und Rücklehnelläche eine Bespannung besitzt, zwischen vom zweiten Gestellteil ge bildeten Stützen angeordnet, und mit den letzteren an wenigstens vier Stellen verbun den ist, wobei am zweiten Gestellteil weni- stens eine die beiden Stützen verbindende Kufe eine Bodenauflage bildet.
Beiliegende Zeichnung zeigt Ausführungs beispiele der Erfindung; es zeigen: Fig. <B>1,</B> 2 und<B>3</B> sehaubildlieh <B>je</B> einen Stuhl, Fig. 4 sehaubildlieh ein Stuhlgestell ohne Bespannung, Fig. <B>5</B> in grösserem Massstab die Befesti gung von in Fig. <B>1</B> gezeigten Armstützen im Schnitt Fig. <B><I>6</I></B> in grösserem Massstab sehaubildlieh die Befestigung von in Fig. 2 gezeigten Bän dern, Fig. <B>7</B> einen Schnitt zu Fig. <B>6,
</B> Fig. <B>8</B> sehaubildlieh die Einzelteile des in Fig. <B>1</B> gezeigten Stuhles getrennt, Fig, <B>9</B> eine Vorderansicht zu Fig. <B>1-,</B> Fig. <B>10</B> eine Seitenansicht zu Fig. <B>1,
</B> Fig. <B>11</B> in grösserem Massstab eine Einzel heit von<B>F!-.</B> 4 im Schnitt Fig. 12 und<B>1.3</B> in grösserem Massstab Varianten der Gestellverbindung bei den in den Fig. <B>1</B> bis<B>3</B> gezeigten Stühlen im Schnitt und Fig. 14 eine Ansicht gemäss Fig. <B>10</B> mit gestrichelt angedeuteten, gestapelten Stühlen.
Der in den Fig. <B>1</B> und<B>8</B> bis<B>10</B> dargestellte Metallrohrstuhl besitzt zwei gebogene Gestell- teile <B>A</B> und B. Der Teil<B>A</B> bildet einen Sitz rahmen<B>1</B> und eine Rüeldehne 2,<B>3</B> und der Teil B zwei Stützen mit Vorderbeinen 4, Arm lehnen<B>5</B> und eine hinten als Bodenauflage dienende Kufe<B>6.</B> Wie aus Fig. <B>8</B> ersichtlich, ist das Rohrstüek <B>3</B> der Rileklehne abnehm bar, uni eine mit Säumen<B>7</B> versehene voll flächige Bespannung<B>8,</B> vorzugsweise aus Kunstharzstoff, z.
B. Superpolyamidfaser- gewebe, am Gestellteil <B>A</B> anbringen zu kön nen. Die infolge Aussparungen in der Be spannung<B>8</B> freibleibenden obern Ecken des Rohrstilekes <B>3</B> bilden zwei Handgriffe, die das Verschieben bzw. Transportieren des Stuhles erleichtern. Die am Gestellteil B gebildeten Armlehnen<B>5</B> des Stuhles sind mit Leisten<B>9</B> versehen, die z. B. aus Holz- oder Kunstharz bestehen und gemäss Fig. <B>5</B> am Schrauben bolzen<B>10,</B> der ins Rohrinnere der -Armlehnen <B>5</B> ragt, mittels Kopfschrauben <B>11</B> befestigt sind.
Gemäss Fig. 2 sind Querbänder 12 mit dazwisehengefloehtenen Längsbändern<B>13</B> zur Bildung der Sitz- und Rüeklehnenfläehe vor gesehen. Ferner sind auch die Vorderbeine 4 des Gestellteils B durch eine als Bodenauflage dienende Kufe 14 miteinander verbunden, so dass der Gestellteil B ein in sich geschlossenes Rohr bildet. Nach Fig. <B>3</B> besitzt der Gestellteil B die selbe Ausbildung und der Gestellteil <B>A</B> eine vollfläellige Bespannung<B>15,</B> z.
B. aus Kunst- harzstoff, die mittels Sehnüren <B>16</B> allseitig am Gestellteil <B>A</B> befestigt ist. Selbstverständ lich wäre es möglich, die Bespannung<B>15</B> auch nur an den Seitenrohren des Gestellteils <B>A</B> in der beschriebenen Weise zu befestigen.
Die in Fig. 2 gezeichneten Bänder 12,<B>13</B> könnten anstatt mit Sehlaufen gemäss Fig. <B>6</B> und<B>7</B> mittels Schrauben<B>17</B> und Metallplatten <B>18</B> an den Rohren des Gestellteils <B>A</B> befestigt sein, wobei die Enden der Bänder um die mit tels Schrauben am Gestellteil <B>A</B> angebrachten Platten<B>18</B> geschlungen sind. In diesem Fall <U>kann</U> der genannte Gestellteil <B>A.</B> ein in sieh geschlossenes Rohr bilden.
Bei den in den Fig. <B>1,</B> 2, 4 und<B>8</B> bis<B>10</B> dargestellten Stühlen sind auf jeder Stuhl seite drei Verbindungsstellen vorgesehen, die beispielsweise gemäss Fig. 12 ausgebildet sein können. An der betreffenden Verbindungs stelle ist im Rohr des Gestellteils B ein Zap fen<B>19</B> mit einer Gewindebohrung 20 ange bracht., in welche eine Kopfschraube 21. durch die Wandung des Rohrstüekes des Gestellteils B hindurch eingeschraabt ist.
Die Schraube 21 geht durch Öfin-umgen des Rohrteils<B>A,</B> an welchem sie sieh mittels des Schrauben kopfes abstützt. Zwischen den Rohrteilen A und B ist eine Distanzhülse 22 vorgesehen, durch welche der zu ihr koaxiale Schaft der Schraube 21 hindurchgeht. Diese Distanzhülse 22 gestattet das Übereinanderstapeln der Stühle, wie es in Fig. 14 angedeutet ist.
Gemäss Fig. <B>13</B> geht der Kopf der Schraube<B>23</B> beim Einschrauben in den Zap fen<B>19</B> durch die öffnung 24 im Gestellteil <B>A</B> ins Innere des Rohrteils, so dass auch auf der Innenseite der Verbindungsstelle keine vor stehenden Befestigungselemente vorhanden sind.
Bei den Stühlen gemäss Fig. <B>1,</B> 2 und<B>8</B> bis<B>10</B> besitzt der Sitzrahmen<B>1</B> des Gestell- teils <B>A</B> vorn ein du-rchla.-Lifendes Querrohr<B>25,</B> das an die unter die Sitzfläche zurliekgeboge- nen Seitenrohre des Sitzrahmens<B>1</B> an schliesst, Beim Beispiel gemäss Fig. <B>3,</B> dessen Sitzrahinen <B>1</B> nur eine Verbindungsstelle mit jeder Stütze des Gestellteils B aufweist,
bildet der durehlaufende Quersteg<B>26</B> gleiehzeitilg- die Vorderkante des Sitzrahmens<B>1.</B>
Nach Fig. 4 bildet der Quersteg<B>27</B> einen Teil der Befestigungselemente der Gestellteile <B>A</B> und B und ist zwisehen die zurüekgebo- g.enen Enden der Rohre des Sitzrahmens<B>1</B> eingesetzt.
Gemäss Fig. <B>11</B> ist dieser Quersteg <B>27</B> beidseitig durch den (1estellteil <B>A</B> in den Gestellteil B geführt, in welchem er mittels eines Einsatzrohres<B>28</B> und einer Versenk- schraube <B>29</B> befestigt ist. Zür Aussteifung des Rohrteils<B>,4</B> ist der Quersteg<B>27</B> in einem durehbohrten. Zapfen ÖO im genannten Rohr teil geführt und mittels einer Schraube 31 befestigt.
Eine an ihren Stirnfläehen der Krümmung der Rohrwandungen angepasste Distanzhülse Ö2 trennt an beiden Verbin dungsstellen die beiden (-t'estellteile A und B derart, dass ein einwandfreies Stapeln cler Stühle möglich ist.
Wie aus der Zeielinun- ersichtlich, sincl an den Aussenseiten der dureh den Gestellteil B gebildeten Stützen keine vorstehenden Be- gseleinente vorhanden, so dass keiiie festigun± Verletzungsgefahr für den Benützer des Stuhles vorhanden ist, wie dies bei vorsteheii- den Sehraubeii oder der,--leieheil der Fall #väre.
Zur Bespannun,-- des Clrestellteils A wird zweckmässig ein -wasserabstossender Kunst- harzstoff verwendet, so dass der beschriebene Met,allrohrstuhl als Gartenstuhl verwendbar ist. Es ist aber auch ir-endeine andere Stoff bespannung möglich.
Das Gestell kann aus Leichtmetall oder aus Stahlrohren angefertigt sein und einen Sell-Lit7über7iio, aufweisen. Züi diesem Zweck kann das Gestell verniehelt oder verchromt oder mit einem Farb- oder Laekanstrieh versehen sein. Leiehtinetallge- stelle können aueh elektrisch eloxiert -iii-i(1 nachträglich gefärbt werdeii.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Metallrohrstahl, gekennzeichnet durch eili zweiteiliges Gestell, dessen erster Teil zur Bil dung von Sitz -Lind Rüeklehnenfläehe eine Bespannung besitzt, zwischen vom zweiten C, Gestellteil gebildeten Stützen angeordnet und mit den letzteren an wenigstens vier Stellen verbunden ist, wobei am zweiten (-,'e.stellteil wenigstens eine die beiden Stützen verbin dende Kufe eine Bodenauflage bildet.UNTERANSPRUCHE: <B>1.</B> l#,letallrohrstuibl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Oe- stellteile derart miteinander verbunden sin(1, dass auf der Aussenseite der Stützen keine Befestigungselemente vorstehen. 2.Metallrohrstuhl naeh Patentansprttch tind <B>1 '</B> 'nteraiisprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass die beiden Crestellteile durch Kopf- sehrauben miteinander verbunden, sind, die in<B>je</B> einem in der Stütze angeordneten<B>Zap-</B> fen eingesehraubt ist und sieh am ersten Ge- stellteil abstützt, und dass zwischen den Roh ren der beiden,Gestellteile ein Distanzglied angeordnet ist, durch welehes die Kopf- ,schraube -eführt ist.<B><U>2</U></B> -ich Patentansprueli ). Metallrohrstuhl in mid UnteransprViehen <B>1-</B> und 2, dadurch ge- Zn kennzeichnet, dass die Kopfsehraube im Rohr des ersten (Aestellteils versenkt abgestützt ist.4. --#letallrohrsti-ihl nach Patentansprueh, dadurch gekenn7,eiehnet, dass die am ersten Gestellte!] gebildete Rüeklehiie 7-tiin, Aufbrin gen der Bespannung ein abnehmbares Kopf- Stück besitzt.<B>5.</B> Metallrohrstuhl. nach Patentansprueli, und Unteransprueb, 4, dadurch gekennzeich net. dass die Bespannung eine vollfläehige Bahn mit im Bereich des Kopist.üekes ausge sparten Eeken ist, die zum Befestigen am ersten Clestellteil, Säume besitzt, wobei durch die -enannten Aussparungen der Bahn am Kopfstüek Hand,-Tiffe geschaffen sind.<B>6.</B> Metallrohrstuhl nach Patentanspriieh, dadureh ""-el#ennzeiehnet, dass der erste Gestefl- teil durell ein in sieh geschlossenes Rohr ge bildet ist.<B>7.</B> Metallrohrstuhl nach Patentanspruch, dadtireh gekennzeichnet, dass der erste Gestell- teil ein durchgehendes Rohr bildet, dessen l',nden (Itil-ell einen Quersteg, nliteillander ver- buinden sind, wobei die Enden des genannten Quersteges die beiden Gestellteile miteinander verbindet.<B>8.</B> 31etallrohrstuhl nach Patentansprueli und Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekelinzeieh- net, dass der erste Gestellteil einen Sitzrahmen mit einem Querrolir bildet, das hinter den entsprechenden Verbindungsstellen der beiden Gestellteile verläuft und in, Rohrteile über geht, die unter die ',it7f]äehe zurüAgebogen sind.<B>9.</B> Metallrohrstuhl. nach Patentansprueli und Unteranspruch,<B>6,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass ain ersten Ge"tellteil ein Sitzrahmen mit einem Querrohr gebildet ist, das den Vor derteil des Sitzrahinens bildet.<B>10.</B> Metallrohrstuhl nach Patentansprueli Lind Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass jedes Ende des Quersteges durch in den entsprechenden Rohrstüeken der beiden Grestellteile angeordnete Verstärkungsglieder führt und mittels Schrauben an den genann ten Gestellteilen befestigt ist.<B>11.</B> Metallrohrstuhl. nach Patentanspruch, dadurch < yekeil.nzeiehiiet, dass die Bespannung durch miteinander verfloehtene Längs- und Querbänder gebildet ist. 12. Metallrohrstuhl nach Patentansprueh und Unteransprueh <B>11,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass die Bänder an ihren Enden um Me tallplatten geschlungen sind, die mittels Schrauben am ersten Gestellteil befestigt sind.<B>13.</B> L#letallrohrstuhl nach Patentanspriieh, dadurch -#ekeiin7eiehnet. dass die Bespannung eine vollfläebige Bahn ist, die mittels Sehnü- ren an den Seitenrohren des ersten Gestell- teils befestigt ist. 14.Metallrohrstuhl. nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1.3,</B> dadurch gekennzeich net, dass die vollfläehige Bespannung allseitig mittels Schnüren am ersten Gestellteil befe stigt ist. <B>15.</B> 31etallrolivstLilil nach Patentansprueb, dadurch gekennzeichnet, dass die vom zweiten Gestellteil gebildeten Stützen zwei Vorder beine und zwei durch eine als hintere Auflage dienende Kufe verbundene Hinterbeine auf weisen.<B>16.</B> Metallrohrstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Vorder beine und zwei Hinterbeine der vom zweiten Grestellteil gebildeten Stützen durch<B>je</B> eine als Auflage dienende Kufe miteinander verbunden sind, so dass der zweite Gestellteil ein in sich geschlossenes Rohr bildet. <B>17.</B> Metallrohrstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stützen des zweiten Gestellteils Armlehnen gebildet sind, an welchen nichtmetallische Armleisten mittels in den Armlehnen versenkt abgestütz ten Schraubenbolzen befestigt sind.<B>18.</B> Metallrohrstuhl nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Bespannung aus einem plastischen Kunstharzstoff besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH279877T | 1950-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH279877A true CH279877A (de) | 1951-12-31 |
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ID=4482408
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|---|---|
| CH (1) | CH279877A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2731077A (en) * | 1952-11-07 | 1956-01-17 | James O Turner | Chair construction |
| US2773544A (en) * | 1953-05-13 | 1956-12-11 | George A Dusenbury | Flexible chairs |
| US2821245A (en) * | 1956-04-02 | 1958-01-28 | Meneghelli Vittorio | Chair frame |
| DE1102987B (de) * | 1953-11-05 | 1961-03-23 | Sebel & Company Ltd D | Zerleg- und stapelbarer, starrer Stuhl mit einem Gestell aus Stahlrohr od. dgl. |
| DE1233990B (de) * | 1960-01-11 | 1967-02-09 | Walter Stone Nugent | Zerlegbares Sitzmoebel |
-
1950
- 1950-02-20 CH CH279877D patent/CH279877A/de unknown
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